Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Anstrengungen'

Leid zwingt uns zur Vereinigung!

Eine Frage, die ich erhielt: Sie haben gesagt, dass in unserer Generation der Egoismus so angewachsen ist, dass es notwendig war, die gemeinsame Seele in sieben Milliarden Teile zu zerbrechen, um leichter korrigiert werden zu können. Aber wie ist es dann möglich, dass ein Krieg einen großen Teil der Bevölkerung beseitigen kann? Gemäß dem zuvor Gesagten, kann doch ein einzelner Überlebender nicht den Egoismus von vielen Seelen übernehmen?

Meine Antwort: Aufgrund der empfundenen Leiden ist eine kleine Anzahl von Seelen in der Lage, größere Anstrengungen zu unternehmen. Außerdem sind Menschen, wenn sie leiden, eher bereit, sich zu vereinigen. Deshalb gibt es in Zeiten des Leidens keine Notwendigkeit für eine größere Anzahl von Seelen, und deshalb sterben die Menschen. Wir verwechseln jedoch die Ursache mit den Folgen…

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Über dem Machsom werden wir gemeinsam das Licht enthüllen


Wenn wir genau von da aus beginnen, was in der gesamten Schöpfung zerbrochen wurde – der Verbindung zwischen ihren Teilen (uns, der Seelen), dann werden wir durch die Wiederherstellung dieser Verbindung die Eigenschaft des Gebens spüren – das Licht, den Schöpfer. Wir wurden voneinander getrennt erschaffen, um uns die Möglichkeit zu geben, das Konzept der Einheit, der Verbindung zu entdecken und schließlich die Ewigkeit und Vollkommenheit im Innern des weißen Höheren Lichtes, dem Schöpfer, zu erlangen. Es braucht nur eine kleine Anstrengung, um dieses zu versuchen, aber diese Anstrengung muss in die richtige Richtung gehen.

Die Bedingung der Wiedervereinigung des zerbrochenen Geschöpfes zu einem Ganzen ist nicht schwer zu realisieren, wenn man weiß, wo man seine schwachen Anstrengungen einsetzen muss. Wenn man den Schalthebel hat, kann man die Erde auf den Kopf stellen. Unser Problem ist, dass wir unsere Gedanken und Verlangen zerstreuen und nicht wissen, wie man sie in eine einzige Richtung bündelt.

Der Erfolg liegt nicht darin, wie hoch die Stärke der Anstrengung ist, sondern darin, alle diese kleinen Anstrengungen zu vereinen. Wenn sie sich vereinen, wird die gemeinsame Anstrengung auf die Eigenschaft des Gebens, auf den Schöpfer ausgerichtet. Das ist genug, um in die Höhere Welt geboren zu werden.

Deshalb sollte unser einziges Streben sein, unsere Verlangen zu einem Ganzen zu vereinen. Dann werden wir innerhalb des gemeinsamen Verlangens die höhere Eigenschaft enthüllen – den Schöpfer.

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Unsere innere Schlacht von Armageddon


Menschen sind gegen die Kabbala, weil sie ein unterbewusstes Gefühl haben, dass die Weisheit der Kabbala sie zerstören wird. Das ist ihr Egoismus, der gegen die Kabbala ankämpft in einem Krieg, der das Armageddon genannt wird oder der Krieg zwischen Gog und Magog, welcher von den Propheten als der Kampf des Lichtes gegen die Dunkelheit beschrieben wird.

Dies ist ein langwieriger, ermüdender Kampf, den ein Mensch in seinem Inneren führt. Aber zusätzlich zum inneren Kampf müssen wir auch gegen die Widersacher der Kabbala in unserer Gesellschaft ankämpfen. Dies ist ein Kampf gegen „Erev Rav“ (vermischte Menge), welcher im Buch Sohar beschrieben wird.

Es gibt keinen Zeifel, dass dieser Kampf vom Schöpfer – der Kraft des Lichts, des Gebens und der Liebe, gewonnen werden wird. Aber der Umfang und die Dauer des Leidens der Menschen hängt von den Anstrengungen ab, die wir in diesem Kampf machen. Die beste Weise einen Krieg zu führen, ist der Angriff, so wie der Schöpfer sagte, „Lasst uns zum Pharao gehen, weil ich sein Herz verhärtet habe!“

Wir müssen den Krieg gegen den Egoismus beginnen, sowohl innerlich wie auch äußerlich, ohne darauf zu warten, dass er uns angreift. Wir werden dadurch den Prozess der Korrektur beschleunigen.

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Wir sind Sklaven unserer Umgebung – also lasst uns dieses Wissen nutzen


Eine Frage, die ich erhielt: Wenn die Gesellschaft mir sagt, dass ich eine neue Eigentumswohnung oder eine Flasche Cola haben muss, brauch ich keine eigenen Anstrengungen zu machen, um durch sie beeinflusst zu werden. Gilt dasselbe Prinzip für spirituelle Verlangen? Alles, was sie tun müssen, ist, mir zu sagen, dass Spiritualität etwas Gutes für mich ist oder muss ich selbst ebenfalls etwas tun?

Meine Antwort: Du brauchst nichts weiter zu tun! Was immer deine Umgebung als wichtig betrachtet, ist ebenfalls das, was du beginnst zu respektieren, zu wünschen und was du besitzen willst. Wenn die Menschen, die um dich sind, dir wiederholt sagen, wie wichtig eine Sache oder ein Ereignis ist, dann kannst du nicht aufhören, daran zu denken – es wird dich nicht schlafen lassen, weil es deine Identität, dein persönliches „Ich“ auslöscht!

Du wirst dich abrackern und dich fragen: Wozu lebe ich, wenn ich dies oder das nicht haben kann? Ohne das ist mein Leben vergeudet!“ Du bist nicht dein Eigentümer, denn die Gesellschaft bestimmt alles. Welches Ziel auch immer sie für dich setzt – du wirst es verfolgen. Mit dem richtigen „Streben“ der richtigen Umgebung ist alles möglich, sogar den Schöpfer zu erreichen!

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Spirituelle Korrektur geschieht von innen nach außen


Eine Frage, die ich erhielt: Kabbalisten sagen, dass durch die inneren Korrekturen, wir uns auch äußerlich korrigieren. Aber können wir diesen gesamten Prozess durch äußere (physische) Anstrengungen unterstützen?

Meine Antwort: Äußerliche Anstrengungen können durchaus innere Korrekturen auslösen, aber die tatsächlichen Korrekturen geschehen nur von innen heraus. Von diesem Grundsatz kann man sehr viel lernen. Der Schlüssel liegt darin, zu versuchen, nicht die Welt, sondern sich selbst zu korrigieren.

Sie müssen verstehen, dass die Kabbala Sie nicht verpflichtet, irgendetwas zu tun! Es wird Ihnen nur die Innerlichkeit der Dinge offenbart, und wenn Sie ein Verlangen haben, dieses Wissen zu nutzen, werden Sie die Möglichkeit haben, sich selbst zu korrigieren. Wenn Sie äußerlich handeln, können Sie nur das Verlangen anderer Leute erwerben, nicht aber deren Korrekturen.

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Alles, was man nicht zum Überleben benötigt, ist schädlich


Wir bestehen aus zwei Teilen: dem physischen Körper und der Seele. Der Körper benötigt „das Notwendige“, das was er für einen angemessenen Lebensunterhalt braucht. Alle Anstrengungen, die bleiben, müssen zur Entwicklung der Seele verwendet werden, weil das der einzige Grund unseres Lebens ist.

Alle Handlungen in unserer Welt, die nicht lebensnotwendig sind, bringen eigentlich großen Schaden, weil sie die Menschen von ihrer spirituellen Entwicklung ablenken und sie daran hindern, den schnellsten Weg zur Korrektur zu ergreifen. Sie umhüllen unsere Leben mit vorübergehenden Freuden und wir verbrauchen sehr viel Energie, all diesem zu widerstehen und herauszufinden, was wirklich wichtig für uns ist!
Gleichzeitig setzt die Welt immer mehr Wert auf diesen Unrat und erhöht seinen Wert und falschen Bedarf. Das Ergebnis ist, dass die gesamte Welt an letztendlich unnötigen Anstrengungen beteiligt ist.

Wenn die Menschen nur die korrekten Informationen erhalten würden, auch diejenigen, die noch nicht danach streben, die verhüllte Welt aufzudecken, so würde doch diese Information sie verleiten, sich richtig zu entwickeln und die Welt würde ganz anders aussehen.
Aber so wie die Dinge jetzt aussehen, stürzt uns die Jagd nach diesen unnützen Dinge noch tiefer in die gegenwärtige Krise.

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Ein Dankesbrief für den Kongress


Lieber Rav Laitman und die Bnei Baruch Bewegung,

Ich möchte Ihnen für die wundervoll emotionale Erfahrung danken, die in Menschen aus allen Teilen der Welt so viele Gefühle und Eindrücke hervorgerufen haben. Danke für Ihr großes Interesse und Ihre Selbstaufopferung für die Verbreitung der Weisheit des Lebens, was die Menschheit dem Schöpfungsziel näher bringt.

Danke für Ihr Bemühen, dieses erstaunliche Ereignis zu organisieren, den Kongress in der Türkei, der es Seelen ermöglicht hat, sich um eine Absicht zu scharen: das Ziel zu erreichen, für das wir erschaffen wurden. Ich danke dem Schöpfer, dass Er mir erlaubt, die Verbreitung der authentischen Weisheit 19 Jahre nach dem Tod von Rabash mitzuerleben.

Ich wünsche Ihnen allen eine gute Gesundheit und alles Notwendige, um die Vereinigung aller Seelen in Malchut der Unendlichkeit zu erreichen. Ich bitte die Höhere Vorsehung, Sie und alle Ihre Verlangen und Anstrengungen zu segnen.

Rabbanit Feiga Ashlag

Bittet einfach und ihr werdet bekommen

Eine Frage die ich erhielt: Was soll ich tun, wenn ich das Höhere Licht, das mich mit dem Willen zu empfangen erschaffen hat, bitten möchte, mir ebenfalls die Eigenschaft des Gebens zu geben, wenn ich nicht mal weiß, wie ich darum bitten soll? Ich weiß nicht wen und wonach ich fragen soll?

Meine Antwort: Unsere Entwicklung folgt immer einer Kette von Ursachen und Wirkungen: Ursache – >Handlung< – Ergebnis, welches dann die Ursache > für die nächste Handlung -> wird usw…. So also kann ein Mensch, der zu einer wahren Erkenntnis gelangt, wissen, dass er von Oben Hilfe benötigt, wonach er fragen und wie er fragen muss!

Das Problem ist, dass wir eine sehr lange Zeit in einem Zustand verbringen, in dem es uns erscheint, dass wir nach etwas streben, was uns spirituell erscheint, und es erscheint uns, als ob wir es mit einem brennenden Verlangen wollen.

Doch jetzt „scheint“ es uns nur so zu sein. Dies ist auch der Grund, warum wir es nicht wissen, wie wir bitten und wen wir bitten sollen. Aber im Grunde wissen wir nicht, wie wir ein kabbalistisches Buch öffnen und darin das Licht, das uns verändert, finden sollen.

Dies kann mit einem dreidimensionalen Bild gezeigt werden. Wenn man sich solch ein Bild oberflächlich ansieht, wie jedes andere Bild auch, wird man nichts erkennen. Wenn man aber den Blick de-fokussiert, wird man in das Bild eindringen.

Das gleiche gilt für unsere spirituelle Arbeit zur Enthüllung der Höheren Welt. Als Ergebnis der vielen Anstrengungen wird unser Blick neu ausgerichtet. Wir werden auf diese neue Welt schauen und plötzlich in sie eindringen. Das sollte die Wirkung -> all deiner vorherigen Handlungen sein.

Aber zurück zu Ihren anfänglichen Beschwerden: „Warum werde ich ignoriert, obwohl ich schreie?“ Das ist ganz einfach. Es liegt daran, dass Sie noch nicht begonnen haben, wirklich zu schreien. Wenn all Ihre Bitten zu einem echten Schrei werden, wird dies sofort die Ursache, die Sie zur Wirkung führt – der Enthüllung der spirituellen Welt.

(Aus dem täglichen Kabbala Unterricht)

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Was ist das Höhere Licht?

Eine Frage die ich erhielt: Wo wohnt das Höhere Licht?

Meine Antwort: Das Kli ist dem Licht von Chassadim (Licht der Liebe und Barmherzigkeit) gefüllt, der Kraft des Gebens, welches das Licht von Chochma (Licht der Weisheit) enthält. Das Höhere Licht ist das Licht von Chochma in das Licht von Chassadim gekleidet. Dies ist das Licht, das immer arbeitet.

Wir richten uns immer zur Welt von Malchut der Unendlichkeit (Malchut de Ein Sof), denn dies ist der einzig existierende Zustand. Die Substanz von Malchut der Unendlichkeit ist der Wille zu empfangen. Das Geschöpf verleiht diesem Verlangen eine Absicht – die Absicht zu geben. An diesem Punkt kleidet sich das Höhere Licht des Schöpfers in die Absicht zu Geben des Geschöpfes.

Dies ist die Enthüllung der Liebe des Schöpfers und die Liebe des Geschöpfes, welches sich gemeinsam in unserem Verlangen enthüllt. Diesen Zustand nennt man die Welt der Unendlichkeit. Dieser ist bereits vorhanden und wir müssen dies nur noch mit Anstrengungen unsererseits enthüllen! Dies kann jedoch nicht individuell getan werden, sondern nur durch unsere gemeinsamen Anstrengungen, durch die Vereinigung aller spiritueller Funken (Punkte im Herzen).

Unsere gemeinsame Anstrengung erweckt das Licht, das die Welt der Unendlichkeit erfüllt und zieht es in Form des Umgebenden Lichtes (Or Makif) auf uns, welches uns schon von weitem leuchtet. Jenes Umgebende Licht gleicht uns wieder der Welt Malchut der Unendlichkeit an.

(Aus dem täglichen Kabbala Unterricht)

Sei wie ein Kind: Greife nach dem Unmöglichen

Das Wichtigste ist es, in jedem Augenblick ein vollständiges Verlangen zu erreichen. Sei wie ein Baby: Auch wenn es in der nächsten Sekunde wieder etwas völlig anderes will, will es gerade in dieser Sekunde genau das bekommen, was es will. Dies ist etwas sehr Wichtiges: Zu fragen und nur nach einer bestimmten Sache zu schreien und immer zu versuchen, dieses komplette Verlangen bis zum Ende auszuleben.

Wenn es um spirituellen Fortschritt geht, ist das vollkommene Verlangen der Garant für den Erfolg! Wenn unser Verlangen nicht vollständig, also nicht perfekt ist, dann bedeutet dies, dass es unserer Spiritualität nicht angeglichen ist, obwohl diese auf jeder Stufe vollständig und perfekt ist. Wenn ein Mensch zur Spiritualität strebt, aber dennoch zu Kompromissen bereit ist, kann es passieren, dass er sein ganzes Leben zwischen Himmel und Erde hängen bleibt. Er wird keine Hilfe von Oben erhalten.

Wenn Sie in der Lage sind, für einen Moment inspiriert zu sein, dann versuchen Sie tiefer in dieses Gefühl einzutreten und es zu entwickeln „jenseits des Möglichen“. Diese Anstrengungen werden dein Gebet (MAN) für den Aufstieg erschaffen.

Sei wie ein Kind, das immer größer sein will, als es heute ist und dennoch immer versucht zu tun, was es nie zuvor tun konnte! Es macht immer etwas zum ersten Mal, fügt immer etwas Neues hinzu und kommt somit voran.

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