Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Absicht'

Wenn ich reich wäre, würde jeder studieren, wie man schenkt

Eine Frage, die ich erhielt: Wie werden die Beziehungen in einer korrigierten Gesellschaft sein und wie wird die Absicht „um zu geben“ sie verändern?

Meine Antwort: Wenn ich reich wäre, würde ich alle Geschäfte, Banken und alles Mögliche aufkaufen, und alle Leute in ihren Jobs lassen, damit sie eine Gelegenheit hätten, zu studieren. Lasst sie 10 bis 20 Prozent ihrer normalen täglichen Arbeit erbringen, denn die Welt braucht nicht mehr als das . Das würde auch die Umweltverschmutzung reduzieren.

Der Rest ihrer Arbeitszeit würde mit dem Studium verbracht werden, wie kleine Kinder im Kindergarten und in den Grundschulen. Die Menschen würden alle Arten von Spielen der Güte spielen, in der Absicht ihnen die Antwort auf die Frage zu lehren „Was bedeutet es zu geben?“ In dieser Weise würden sie lernen, was die Eigenschaft des Gebens ist, den Grund warum es notwendig ist zu geben und die Tatsache, dass wir keine andere Wahl haben.

(Aus dem Unterricht über Baal HaSulam´s Artikel „Ein Gebot“ am 10.3.2009)

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Im Gegensatz zu Wissenschaft und Religion gibt uns die Kabbala eine völlig neue Erkenntnis


Nachrichten (aus National Geographic): Heutzutage sagen viele Wissenschaftler, dass es keinen Konflikt zwischen ihrem Glauben und ihrer Arbeit gibt, und einige Wissenschaftler scheinen viel von Religion in ihrer Forschung zu halten. In einer Meinungsumfrage von 1997 stand im Wissenschaftsmagazin Nature, dass 40 Prozent der amerikanischen Wissenschaftler an Gott glauben. „In den letzten Jahren wurde dies auch in der Astronomie klarer, so dass wir uns nun ein zusammenhängendes Bild über den Beginn des Universums machen können“, sagte Joel Primack, Professor der Universität von Kalifornien in Santa Cruz. „Diese Geschichte widerspricht nicht Gott, sondern erweitert die Vorstellung über Gott“.

Nachrichten (aus The Stanford Review): Studenten und Angestellte füllten das Auditorium der Stanford Universität, um den bekannten Dr. Francis Collins, Leiter des menschlichen Genom Projektes und Autor von Die Sprache Gottes, zu hören, und um seine Ansichten über Wissenschaft, Glaube und die Leichtigkeit, mit welcher diese beiden vereint werden können, zu diskutieren. Laut Collins „hat der Naturalismus seine Grenzen“. Collins nannte die „unvernünftige Effektivität der Mathematik“ und die präzise Einstimmung der physischen Konstanten während des Urknalls als Richtungszeiger der Natur zu Gott. Beispiele solcher Unwahrscheinlichkeiten deuten darauf hin, dass es einen Schöpfergott gibt. Es gibt einen offensichtlichen Weg, Glaube und Wissenschaft zu vereinen, zeigt Collins, durch das Zurückweisen der Extreme und das Annehmen der „Harmonie in der Mitte“.

Mein Kommentar: Das Studium der Kabbala befähigt den Menschen, seine Absicht von „um seiner selbst willen“, mit der man unsere Welt wahrnimmt, zur Absicht „um des anderen willen“ zu ändern, wo man die Höhere Welt spürt. Indem man sich mit dem Nächsten in der Absicht „um des Nächsten willen“ verbindet, entdeckt man, dass die anderen ein Teil von einem selbst sind, und dass alles auf der Welt nur aus zwei Teilen besteht – ich und die Höhere Kraft. Siehe auch die Beiträge der Kategorie „Wahrnehmung“.

 

Der Schöpfer und die Natur sind dasselbe


Zwei Fragen darüber, was der Schöpfer tatsächlich erschaffen hat:

Frage: Ich habe Sie sagen hören „Der Schöpfer und die Natur sind dasselbe.“ Wie kann das sein? Was hat der Schöpfer erschaffen, wenn nicht die Natur, das heißt die Welt, das Universum und alles was darin ist?

Antwort: Alles das ist der Schöpfer. Das Einzige, was erschaffen wurde, ist dein eigenes Selbst.

Frage: Hat der Schöpfer uns mit der Absicht zu empfangen erschaffen, anstatt mit der Absicht zu geben, damit wir unser eigenes Verlangen haben können und Ihn dann bitten, es in die Absicht um zu geben umzuwandeln, so dass wir die Gleichheit der Form mit Ihm erlangen werden? Aber wird nicht dieses neue Verlangen, das aus dem Nichts erscheint, direkt aus der Schöpfung, zu einer Erkenntnis führen, vom Schöpfer getrennt zu sein?

Antwort: Die Korrektur wird exakt durch die Erkenntnis des Bösen und der eigenen Trennung vom Schöpfer aufgrund des Egoismus bewirkt.

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Blog-post: Wir wurden als Teile eines Ganzen erschaffen
Blog-post: Der Schöpfer ist Ihr korrigiertes Selbst
Blog-post: Die Krise ist ein Weg, um uns dazu zu bringen, das Programm der Natur und…

Die Menschen müssen nicht das Wort „Kabbala“ hören, um die Botschaft der Kabbala zu hören


Eine Frage, die ich erhielt: Sie haben gesagt, dass wir die Kabbala bei jeder Gelegenheit verbreiten sollen. Doch Sie haben auch erwähnt, dass es notwendig ist, vorsichtig im Umgang mit der Terminologie der Kabbala zu sein, wenn die Gefahr besteht, damit jemanden abzustoßen (was grundsätzlich meistens der Fall ist, wie meine Erfahrung zeigt). Sie raten uns, unsere körperlichen Fähigkeiten und unser Verständnis über das Thema zu gebrauchen, indem wir die Werkzeuge unseres Berufs verwenden, um anderen die Ursache für das zu erklären, was in der Welt geschieht. Sie haben oft gesagt, dass es für jeden verpflichtend ist, in der Verbreitung voranzukommen, aber ist es akzeptabel, die Kabbala zu verbreiten, ohne den Namen Kabbala zu erwähnen?

Meine Antwort: Warum ist es so wichtig, den Namen der Methode zu erwähnen? Welchen Unterschied würde es machen, wenn ein Mensch das Newton’sche Gesetz anwendet, ohne zu wissen, wer es entdeckt hat? Wir sprechen davon, Menschen die ersten Stufen der Naturgesetze in einer Weise zu erklären, die ihre Bedürfnisse anspricht, ohne ihnen Hindernisse in den Weg zu legen. Wir sind verantwortlich für die Vorurteile der Menschen, vorgefassten Meinungen über die Kabbala, Antisemitismus, den besonderen Status Israels und all die anderen Faktoren. All das wurde mit Absicht als Hindernis vor uns gelegt und wir werden fähig sein, es Schritt für Schritt zu überwinden – in dem Maße, dass die Menschen die Notwendigkeit für eine globale Vereinigung anerkennen werden.

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Art der Verbreitung
Kabbala Verbreitung

Hindernisse mit der richtigen Absicht zu überwinden, bringt Sie dem Schöpfer näher


Fragen, die ich darüber erhielt, wie man Hindernisse entlang des Weges überwindet:

Frage: Sie haben gesagt, „Alle Hindernisse, die man erhält oder erhalten wird, sollten sich intensivieren und man sollte sie nicht ausschalten, sondern bewältigen.“ Was bedeutet das?

Meine Antwort: Alle Hindernisse im Leben sind uns gleichermaßen gegeben wie Aufgaben, die wir in der Schule erhalten. Indem wir sie mit der Absicht bewältigen, die Eigenschaften des Schöpfers zu erlangen, kommen wir Ihm näher. Wenn wir das wissen und das Leben in dieser Weise auffassen, würden wir unser Leben als einzigartige Gelegenheit wahrnehmen und dem Käfig dieser Welt entrinnen und in die Welt der Unendlichkeit eintreten.

Frage weitergeführt: Danach sagten Sie: „Man sollte die empfangenen Eindrücke – die Reshimot – nehmen und sie mit Hilfe von Hindernissen multiplizieren. Indem man so vorgeht, wird man den Berg Sinai erreichen und höher und höher aufsteigen.“ Bitte erklären Sie: Wie kann ich die Reshimot und die Hindernisse vervielfältigen?

Meine Antwort: Je mehr man durch seine Korrektur aufsteigt, umso mehr Hindernissen begegnet man. Siehe Artikel 133 von der „Einführung zu Talmud Esser HaSfirot“:

Das gleicht einem König, der im Land alle seine treuesten Untergebenen versammeln und sie in die Arbeit im Inneren seines Schlosses einführen wollte. Was tat er also: Er verschickte im ganzen Land einen offenen Befehl, dass jeder, der wollte, jung oder alt, in seinen Palast kommen und sich mit inneren Arbeiten im Palast beschäftigen möge. Er stellte aber viele Bedienstete zur Wache am Eingang zum Schloss und auf alle Wege, die zu ihm führen, auf, und befahl ihnen, mit List alle in die Irre zu führen, die sich dem Schloss näherten, und sie von dem Weg abzudrängen, der dorthin führt.

Natürlich strömten alle Bewohner des Landes zum Palast des Königs, wurden aber von der List eifriger Wachmänner in die Irre geführt. Und viele von ihnen überwältigten die Wachmänner soweit, dass sie sich dem Eingang in das Schloss nähern konnten. Die Wachmänner am Eingang waren aber die Eifrigsten. Und jeden, der sich dem Eingang näherte, lenkten sie ab und drängten ihn ab mit großer Beflissenheit, bis er verzweifelt wegging.

Sie kamen wieder und gingen wieder und bestärkten sich erneut, und kamen wieder und gingen wieder. So wiederholte es sich einige Tage oder Jahre, bis sie endlich ihrer Versuche müde wurden. Und nur die Helden unter ihnen, deren Maß an Geduld ausreichte, überwältigten jene Wachmänner, öffneten das Tor und wurden sogleich des Antlitzes des Königs gewürdigt, der jeden auf den ihm passenden Posten einsetzte.

Natürlich hatten sie von dem Augenblick an nichts mehr mit jenen Wachmännern zu tun, die sie ablenkten und abdrängten und ihr Leben mehrere Tage oder Jahre bitter machten, als sie zum Eingang kamen und wieder gingen. Denn sie wurden dessen gewürdigt, vor der Herrlichkeit des Lichtes des Antlitzes des Königs im Inneren seines Schlosses zu arbeiten und zu dienen.

Frage: Während des Tages erfahre ich etwa zwei Aufstiege und zwei Abstiege, manchmal drei. Ich steige auf, indem ich meine Absicht entwickle und die authentischen Quellen lese. Wie wird das später sein? So wie ich das verstanden habe, wird die Zeit zwischen den Abstiegen kürzer und kürzer werden. Ist das wahr? Und idealerweise sollten diese Zustände von Minute zu Minute wechseln?

Meine Antwort: Nein, noch viel öfter!

Frage: Sie haben gesagt, dass Reshimot zu jeder Sekunde in uns auftauchen. Passiert das auch während wir schlafen?

Meine Antwort: Ja.

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Blog-post: Alle Hindernisse sind überwindbar

Über Leben, Tod und die Seele


Fragen, die ich über die Seele erhielt:

Frage: Was geschieht mit der Seele, wenn der Körper stirbt?

Meine Antwort: Die Seele ist „ein Teil des Schöpfers“, und der Schöpfer ist die Eigenschaft des Gebens und der Liebe. Somit erwirbt ein Mensch eine Seele, wenn diese Eigenschaft der „Liebe für den Nächsten“ in ihm erwacht. Er besitzt jedoch keine Seele, wenn er ähnlich einem Tier diese Eigenschaft des Gebens und der Liebe noch nicht errungen hat. Darum steht in kabbalistischen Texten: „Ihr seid alle wie Tiere“, „Ein Mensch kommt wie ein kleines Tier auf die Welt“, usw.

Man kann die Eigenschaft des Gebens und der Liebe nur unter dem Einfluss des Höheren Lichtes erwerben, welches eine Kraft ist, die unseren Egoismus korrigiert. Dieses Licht wird Umgebendes Licht (Or Makif) oder der Schöpfer genannt, weil Es uns umgibt und wir von Ihm umringt sind. Es steht geschrieben „Der Schöpfer ist wie Wasser, das Israel (Mikwe Israel Hashem) reinigt, wobei Israel Jashar-El ist, was bedeutet, einer der nach dem Schöpfer, dem Geben und der Liebe strebt.

Was bedeutet dies? Ein Mensch nimmt unsere Welt mit seinen natürlichen, egoistischen Eigenschaften wahr.
Wenn er die altruistische Eigenschaft von Geben und Liebe erringt, dann fühlt er die Höhere Welt innerhalb dieser Eigenschaft. Dies bedeutet, dass er eine Seele erhalten hat.

Wenn er einmal diese Eigenschaft besitzt, dann bleibt diese bei ihm, auch wenn er seine egoistischen Eigenschaften verliert, oder anders gesagt, sogar wenn sein Körper (die Materie, die wir in unseren Gefühlen spüren) stirbt. Und dies ist so, weil es nur eine erschaffene Sache gibt – das Verlangen, und die gesamte Existenz wird innerhalb dieses Verlangens gefühlt. Wenn das Verlangen die Absicht „um seiner selbst willen“ besitzt, dann nimmt man „unsere Welt“ oder „diese Welt“ wahr. Besitzt das Verlangen die Absicht „um des Nächsten willen“, dann spürt man die Höhere Welt oder den Schöpfer.

Die Geburt unserer Körper, unser Leben und Tod sind nur die Erscheinung und das Erlöschen des Lichtes innerhalb unserer egoistischen Verlangen. Die spirituelle Geburt andererseits ist das Erscheinen des Verlangens zu geben und außerhalb von sich selbst zu lieben (nicht um seiner selbst willen zu handeln oder um sich auf egoistische Weise wohl zu fühlen).

Das Verlangen zu geben ist unabhängig vom egoistischen Verlangen, durch welches wir unsere Körper und diese Welt fühlen. Wenn unser Körper daher stirbt und das Gefühl dieser Welt verschwindet, dann verbleiben das altruistische Verlangen und das Gefühl für die Höhere Welt.

Frage: Wie kann die Seele ohne die Mitarbeit des Gehirnes „sehen“, „fühlen“ und „wahrnehmen“?

Mein Antwort: Wir fühlen alles innerhalb des Verlangens. Das Gehirn hilft uns nur zu unterscheiden, was wir sehen, oder vielmehr, was wir wünschen.

Frage: Ist es für die Seele eines Menschen möglich, der an Alzheimer leidet und seine Erinnerung und Wahrnehmung verloren hat, all dies nach seinem Tod wieder herzustellen?

Meine Antwort: Wenn ein Mensch erst einmal seine Seele entwickelt hat, wird diese niemals verschwinden.

Frage: Wie kommt es, dass Babies und Kleinkinder, deren Seelen noch nicht korrigiert wurden, so jung sterben?

Meine Antwort: Indem sie solange existierten, wie es ihnen bestimmt war, auf der Welt zu sein, haben sie einen bestimmten Teil ihrer spirituellen Entwicklung korrigiert.

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Warum die Religion gegen die Kabbala ist

In den Nachrichten (übersetzt von Elementy): Forschungen über die Gläubigen der sechs größten Religionen zeigen, dass Menschen, die regelmäßig Gottesdienste besuchen, mehr zu religiösem Fanatismus und Hass auf Gläubige anderer Religionen neigen und eher Selbstmordattentäter rechtfertigen.

Gemeinschaftlicher Gottesdienst ist eine machtvolle Methode, um die Hingabe der Menschen an „ihresgleichen“ und den Hass auf „Außenseiter“ zu stärken. Das Phänomen der Selbstmordattentäter ist eine extreme Form von engstirnigem Altruismus: Menschen opfern sich selbst für „das Wohl ihrer eigenen Art“ (Altruismus) und ihre Versuche, die Außenseiter zu vernichten (religiöse Engstirnigkeit), gelten als „gute Taten“.

Mein Kommentar: Die Religion ist in jeder Hinsicht der Kabbala entgegengesetzt (es gibt einen Vers, der besagt: „Die Meinung der Tora steht der Meinung der Egoisten entgegen.“) Die Kabbala weist jeden an, Liebe zu allen Menschen zu erlangen. Sie erklärt, dass jeder „von der gleichen Art“ ist – wir sind alle Zellen eines einzigen Körpers.

Die Religion andererseits erzeugt Hass auf „Außenseiter“, sogar bis zum Punkt der Selbstaufopferung, die stattfindet, um diejenigen zu töten, die „nicht von deiner Art“ sind. Darum wird die Religion verschwinden, wenn die Menschen die Eigenschaft der „Liebe zum Nächsten“ enthüllen werden. Die Religionen werden dann auf eine Kultur oder ein Brauchtum des Volkes reduziert werden.

Mit anderen Worten, die Religion wird alle Aspekte, die den Schöpfer, die Höhere Welt, das Leben nach dem Tod und Belohnung und Bestrafung betreffen, gehen lassen. Dies wird geschehen, weil die Enthüllung des Schöpfers die Leere der Religion und ihre Lügen über diese Themen bloßstellen wird.

Das erklärt den starken Hass der Religion auf die Kabbala. Die Kabbala jedoch sagt den Menschen, dass sie ihre Religionen als ihre eigenen Traditionen behalten können und darüberhinaus ergänzt die Kabbala sie mit der Enthüllung des Schöpfers. Doch die religiösen Führer werden dann ihr größtes Sonderangebot „Belohnung im Leben nach dem Tod“ verlieren und werden zu Führern von Volkskultur und Brauchtum werden.

 
Der Unterschied zwischen spiritueller Korrektur und dem Einhalten der Rituale
Der Gegensatz von Religion und Kabbala: Handlungen versus Absichten
 
Kabbala Akademie

Ratschlag für Anfänger

Zwei Fragen, die ich darüber erhielt, wie man Kabbala studiert:

Frage: Nach vier Monaten intensiven Studiums und Lesens von Das Buch Sohar während 18 Stunden täglich, fühlte ich eine Freude, die jenseits dieser Welt ist. Ich war übermannt von der Offenbarung von etwas Neuem. Das dauerte 30 Sekunden und verschwand danach, da ich unfähig war, dieses Gefühl auszuhalten. Dann hörte ich auf zu studieren, denn es war unerträglich schwierig. Mein Körper wurde schwer und ich funktionierte nicht mehr. Später nahm ich die Studien wieder auf, aber ich fing an, schreckliche Ängste zu haben. Also hörte ich wieder auf. Sagen Sie mir bitte, was mache ich falsch?

Meine Antwort: Alles. Sie sollten gut essen, ruhen, sich betätigen und arbeiten. Und nur dann, wenn sie alles das tun und Freizeit haben, dann können Sie Kabbala studieren. Und Sie sollten nur unseren Anfängerkurs studieren.

Frage: Der Schöpfer bringt eine Person zur Kabbala, aber diese Person sträubt sich noch dagegen. Sie verbindet sich nicht mit der Gruppe und ist immer noch bemüht, egoistisches Vergnügen zu finden. Verursacht diese Person mehr Leiden in der Welt als eine gewöhnliche Person, die nichts über Kabbala weiß?

Meine Antwort: Nein! Denn sie schreitet auf dem Weg fort, der zum Ziel führt, und das System (der Schöpfer) empfindet diese zeitweisen Stopps und Änderungen dieser Person als Entdeckungen in Richtung ihrer unkorrigierten Eigenschaften (Egoismus), um sie dann zu eliminieren.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Wie organisiert ein Kabbalist seinen Tag?
Blog-post: Alle Hindernisse sind überwindbar
Baal HaSulam Artikel: Einführung zum Buch Sohar, Punkt 40

Was ist zu tun, wenn dich die Verzweiflung überkommt


Eine Frage, die ich erhielt: Ich weiß nicht was zu tun. Ich fühle mich als hätte ich meine ganze Energie verloren und würde „in der Luft hängen“. Nichts interessiert mich bei der Arbeit. Auch wenn ich alles Mögliche bei meiner geistigen Arbeit tue, fühle ich eine Art der Verzweiflung wie nie zu vor. Ich habe keinen „Brennstoff“. Nichts betrifft mich mehr. Ich fühle kein Verlangen nach irgendetwas in dieser Welt, der einzige Wunsch, den ich habe, ist irgendwohin zu flüchten, aber ich weiß nicht wohin. Mein Herz sagt mir, dass dieser Platz existiert aber ich bin noch immer nicht dort. Ich studiere mit euch seit mehr als drei Jahren und ich kann mir das Leben ohne Kabbala nicht vorstellen. Ich werde immer verzweifelter und es kommt mir so vor als würde sich in mir nie etwas verändern. Im Gegenteil, die Verlangen meines äußeren Umfeldes berühren mich und machen mich immer schwächer. Was kann ich tun? Ich kann so nicht mehr weitermachen! Was soll jetzt geschehen?

Meine Antwort: Der Grund, warum Sie sich so schwach auf dem geistigen Pfad fühlen, besteht darin, dass Sie einen Mangel in der Verbindung mit der Gruppe haben. Sie erhalten die Wichtigkeit der Absicht der Umgebung nicht, das aber ist das Wichtigste – es ist das Fundament unserer Weiterentwicklung! Sie können mehr über diese Zustände in den Artikeln Shamati und in den Briefen von Baal HaSulam lesen. Es gibt Reshimot, (Informationen oder die Gene unserer geistigen Entwicklung) die in uns verborgen sind und sich ständig offenbaren, indem sie unsere egoistischen Verlangen verursachen und diese ständig größer werden lassen. Wir müssen ständig versuchen, über dieses Reshimot aufzusteigen, indem wir unsere Absicht verwenden, die Liebe zum Schöpfer zu erreichen. Genau darum wächst unser Egoismus: um uns die Gelegenheit zu geben, sich darüber zu erheben und sich von unserer Welt bis auf das Niveau des Schöpfers zu erheben. Erst dann werden wir Ihn verstehen, da geschrieben steht, „Weil sie mich alle kennen werden, vom kleinsten unter ihnen bis hin zum größten“ (Yirmiyahu 31:33). Aber der Prozess ist immer derselbe: Die Reshimot, die in uns offenbart werden, sind immer egoistisch und jedes Mal, wenn wir Kraft brauchen, um uns über sie zu erheben, schaffen wir das, indem wir unsere Verbindung mit der Umgebung (die Gruppe) vergrößern.

Verwandtes Material: 
Blog-post: Freude bringt dich näher zum Schöpfer
Blog-post: Willensfreiheit besteht nur in unserer Umgebung
Blog-post: Warum schickt uns der Schöpfer soviel Leid in dieser Welt?

Für Frauen ist die Verbreitungsarbeit viel wichtiger als das Studium


Drei Fragen, die ich zur Rolle der Frau in der Kabbala erhielt:

Frage: Ich kenne viele Frauen, die sich den zweiten Teil des Unterrichts anschauen (Talmud Esser HaSfirot). In all den Jahren meines Studiums sah ich mir immer den ersten und den drittel Teil des Unterrichts an und während der zweite Teil lief, widmete ich mich der Verbreitungsarbeit. Ich habe gehört, dass Sie sagten, dass Talmud Esser HaSfirot den Frauen nicht dabei hilft, ihre Seelen zu korrigieren. Doch die Tatsache, dass andere Frauen Talmud Esser HaSfirot ansehen, verwirrt mich. Vielleicht sollte ich auch damit beginnen?

Meine Antwort: Für Frauen ist die Verbreitungsarbeit viel wichtiger als das Studium. Die Arbeit der Männer besteht darin, während des Studiums von Talmud Esser HaSfirot ihre Absicht durch das Anziehen des Or Makif zu korrigieren (sie „verdienen sich das Leben“), wohingegen die Arbeit der Frauen darin besteht, zu verbreiten (gebären). Das ist die Rolle der Frau in dieser Welt.

Frage: Während einer Ihrer Unterrichte sagten Sie, dass der freie Wille einzig darin besteht, dass Männer sich dazu entscheiden, sich zu verbinden oder sich eben nicht zu verbinden, wenn sie in der Gruppe arbeiten. Alles Übrige wird durch den Schöpfer festgelegt. Da Frauen nicht in Gruppen arbeiten (können), worin liegt dann ihr freier Wille?

Meine Antwort: Indem sie der Gruppe helfen.

Frage: Worauf sollte ich bei meinem zukünftigen Ehemann achten? Er sollte offensichtlich Kabbala studieren, aber welche anderen Eigenschaften sollte er haben?

Meine Antwort: Neben euren gemeinsamen Interessen solltest du dich von ihm nicht zurückgewiesen fühlen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Männer, Frauen und die Korrektur der Seele
Blog-post: Frauen auf dem Pfad der Kabbala
Blog-post: Frau = Verlangen