Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Absicht'

Wie kann die ganze Welt wie eine Familie werden?

Eine Frage, die ich erhielt: Neulich erwähnten Sie, dass eine korrigierte Gesellschaft wie eine Familie ist, wo der Profit, der von verschiedenen Unternehmen und Industrien erwirtschaftet wird, zum Nutzen des ganzen Landes und der gesamten Welt eingesetzt wird. Wie wird das unser Leben beeinflussen? Wird das ganze Land für die gesamte Welt arbeiten?

Meine Antwort: Wir sprechen noch nicht über diese Art Verbindung unter Ländern. Jedoch Baal HaSulam sagt, dass dieses Modell in einem Land geschaffen werden kann. Alle Unternehmen, die es in diesem Land gibt und alle Menschen, die dort leben, würden nach dem Prinzip der Brüderlichkeit arbeiten, ohne die Absicht, einen Profit zu erhalten. Mit anderen Worten, die Menschen würden arbeiten und dann ihren Profit in die gemeinsame Schatzkammer des Landes geben und die Weisen, welche das Land lenken, werden bestimmen, wie der Überschuss auf die beste Art verteilt werden soll.

Das Gesetz ist sehr einfach: jeder Mensch bekommt genau so viel, wie er für ein normales Leben braucht. Und es spielt keine Rolle, ob wir über einen einzelnen sprechen oder über eine große Firma.

In dem Artikel Die Lösung schreibt Baal HaSulam, dass wir zuerst eine kleine Organisation schaffen sollen, deren Mehrheit Altruisten sind. Diese Organisation würde alle Regierungsformen beinhalten und allmählich würde sich ihr die gesamte Welt anschließen. Diese Organisation wird wie ein zentraler Ort der Welt sein, umgeben von Nationen und Regierungen und alle würden ein Programm und eine Führung haben.

Wenn es Ihnen Schwierigkeiten macht, sich das vorzustellen, dann denken Sie an die ganze Menschheit als eine Familie. Das ist es, was die Natur von uns fordert. Unsere Aufgabe ist es, uns so schnell wie möglich in dieser Weise zu organisieren und allen zu erklären, dass das zu unserem eigenen Wohl ist. Das ist das Ziel der Verbreitung der Kabbala überall auf der Welt.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Was ist Ausgewogenheit in der Natur?
Blog-post: Einheit unter Menschen ist in der Natur einzigartig
Blog-post: Kabbala ist dazu da, um uns zu helfen, den Weg des Lichtes zu wählen
Baal HaSulam Artikel: Aufbau der Gesellschaft der Zukunft

Der Pharao hilft uns, dem Schöpfer näher zu kommen

Die Verbindung zwischen uns wird durch unseren Egoismus – den Pharao – beherrscht. Wir müssen ihn entthronen, ihm die Macht nehmen. Wie?

Das kann nur mit der Kraft des Schöpfers getan werden, der den Pharao als das Schlechte in unserem Inneren erschuf. Der Schöpfer tat das absichtlich, damit wir begreifen, dass wir Ihn brauchen und dann gemeinsam mit Ihm den Pharao entthronen. Auf diesem Weg, im Prozess unserer Zusammenarbeit, wachsen wir näher zum Schöpfer.

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Blog-post: Fragen über den Pharao-unseren Egoismus (fortgeschritten)
Blog-post: Es ist unmöglich vom globalen Egoismus davonzulaufen
Blog-post: Wenn der Egoismus keine Grenzen kennt
 

Wird uns die Krise dem Marxismus näher bringen?


Eine Frage, die ich erhielt: Würden Sie zustimmen, dass die Kabbala dem Marxismus sehr ähnlich ist? Unterstützen Sie tatsächlich den Marxismus, der in Russland so kläglich versagt hat?

Mein Kommentar: Der Marxismus hat versagt, weil die Methode des Übergangs zu einem altruistischen Regime, welche aus zwei gegensätzlichen Prozessen besteht, nicht richtig gehandhabt wurde. Gemäß der Kabbala muss zuerst ein Verlangen eingeschränkt und dann ein Schirm darüber erlangt werden (die Absicht zu geben).

Der erste Teil des Übergangs ist, das alte egoistische soziale Regime zu beenden. Der einzige Weg davon loszukommen ist, es zu hassen oder diejenigen, die an der Macht sind.

Der zweite Teil des Übergangs ist, die Massen altruistisch zu entwickeln, um der Schaffung einer altruistischen Gesellschaft näher zu kommen. Marx wusste, dass die Taktik auf der Mitte des Weges wechseln muss – von einer egoistischen Zerstörung der Vergangenheit zu einer altruistischen Erschaffung der Zukunft. Letzten Endes ist eine altruistische Gesellschaft nur möglich, wenn sie auf einer altruistischen Grundlage basiert und um dies zu erreichen, ist es notwendig, die Massen vorzubereiten (zu erziehen).

In Russland vollendete der Marxismus nur den ersten Teil – die Entthronung. Doch er konnte die Massen nicht erziehen, um den Egoismus, der am Beginn der Entthronung eingeprägt wurde, zu Altruismus zu transformieren – der Basis für ein kollektives Regime.

Der einzige Weg, das Verhalten der Menschen diametral zu verändern – vom Egoismus zum Altruismus – ist es, die Massen zu erziehen und die Erkenntnis zu fördern, dass diese Veränderung notwendig ist. Nur danach kann die neue Gesellschaft vollendet werden.

Können Sie sich daran erinnern, wie die ganze Welt den Atem anhielt und auf die erfolgreiche Errichtung des Sowjetsystems wartete – dem zweiten Teil der Korrektur? Wenn sie darin Erfolg gehabt hätten, dann hätte die gesamte Welt dieses kollektive Regime sofort übernommen. Doch die egoistische Richtung des ersten Teils des Übergangs wurde für das kollektive Regime des zweiten Teils zerstörerisch.

Schlussfolgerung: In unserer Zeit macht die Enthüllung der Naturgesetze die Notwendigkeit für ein kollektives Regime immer offensichtlicher. Durch unser Versagen, die Naturgesetze zu befolgen, ziehen wir nur weiteres Leiden auf uns. Deshalb müssen wir den Menschen praktische und wissenschaftliche Beispiele und eine Erklärung der Tatsache geben, dass der Egoismus zerstörerisch ist. Das muss kontinuierlich weitergehen, bis die Massen anfangen zu verstehen. Wir sollten uns nicht der Menschheit entgegenstellen, sondern ihrem Egoismus. Schließlich ist unsere Botschaft Verbindung, Geben und Liebe!

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Was ist Ausgewogenheit in der Natur?

Eine Frage, die ich erhielt: Worte wie „beiderseitige Ausgewogenheit“ und „gegenseitige Bürgschaft“ sind sehr schöne Worte und sehr bewundernswert. Jedoch ist nicht klar, was sie bedeuten. Können Sie es mit bestimmten Beispielen erklären?

Meine Antwort: Ausgewogenheit in der Natur bedeutet, dass alle gleich sind und alles allen gehört, einschließlich des Landes und alles, was es enthält (wie Öl, Gas, Wasser und so weiter). Ausgewogenheit herrscht dann, wenn jeder die gleiche Einstellung zum Verbrauch der natürlichen Ressourcen hat.

Es ist notwendig, diese Ausgewogenheit aufrechtzuerhalten, wenn man von der Natur konsumiert: jede Person darf nur die Dinge erhalten, die sie braucht, um ein normales Leben zu führen. Außerdem sollten die Menschen nicht etwas herstellen, was für die Existenz ihres tierischen Körpers nicht gebraucht wird. Jede Maßlosigkeit ist schädlich und ein Gegensatz zum Gesetz der Ausgewogenheit der Natur.

Unter den Menschen kommt das Gesetz der Ausgewogenheit richtig zum Ausdruck, wenn jeder nach seinem grundlegenden Bedarf erhält, seinen natürlichen Bedürfnissen. Und wir sind in dieser Hinsicht nicht gleich, da jeder Mensch unterschiedliche angeborene Eigenschaften und Bedürfnisse hat.

Die Natur oder der Schöpfer hat uns mit Absicht unterschiedlich erschaffen, damit wir die Bedürfnisse, Wünsche und Gedanken eines jeden anderen erkennen können. Damit wir ein Verlangen entwickeln, die Seelen von anderen zu spüren, ihr inneres Wesen und ihre Verlangen zu spüren. Dann, wenn wir eine gerechte Versorgung mit Ressourcen für alle erreichen wollen, müssen wir die Menschen um uns herum in gleicher Weise spüren, wie wir uns selbst spüren. Nur dann werden wir fähig sein, Zellen eines einzigen Körpers zu werden.

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Wenn dein Ehemann nicht Kabbala studieren will, lass ihn in Ruhe


Drei Fragen, die ich von Frauen erhielt:

Frage: In Ihrem Artikel, „Der Einfluss des Umgebenden Lichtes hängt von deinem Streben zum künftigen Zustand ab“,  schrieben Sie, dass der größte Einfluss des Umgebenden Lichtes sich während der Morgenlektion enthüllt. Gilt das auch für Frauen, die Kabbala studieren?

Meine Antwort: Das Licht kommt zu einer Frau durch den männlichen Teil der Gruppe und durch ihre Teilnahme an der Verbreitung, mehr als durch Wissen, Studium und die Gruppe.

Frage: Ist es gemäß der Kabbala annehmbar, wenn eine Frau ihren Lebensunterhalt mit Singen verdient, und kann sie über die Absicht und das Ziel der Kabbala singen?

Meine Antwort: Ja zu beiden Fragen.

Frage: Ich begann, Kabbala zu studieren, und ich hätte gern, dass mein Mann ebenfalls studiert, aber er hat völlig andere Interessen. Was kann ich tun?

Meine Antwort: Lassen Sie ihn in Ruhe.

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Blog-post: Was sollen Frauen anstreben?
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Neue Studie der Universität Princeton: Die Gedanken beeinflussen die Materie

In den Nachrichten (aus dem Magazin „Gizmag“): „ Eine Lampe, die Gedanken lesen kann…. vielleicht“. Die Psyleron Mind Lampe verändert ihre Farbe, je nach Intensität der menschlichen Gedanken. Die Forscher der Princeton-Universität haben eine Mind-Lampe entwickelt, die mit einem Mikroprozessor ausgestattet nach statistischen Mustern im Zufallsgenerator sucht. Die veranlassen die Lampe dazu die Farben zu wechseln und so von weiß nach rot, orange, gelb, grün, pink, blau, violett und magentarot zu wechseln. Die Daten des Zufallsgenerators können durch den menschlichen Geist beeinflusst werden, sei es durch Absicht, Emotion, Gedanken oder unbewusste Prozesse.

Mein Kommentar: Natürlich sind es genau unsere Gedanken und unsere Wünsche (der Geist und das Herz), die die Welt beeinflussen. Es ist unmöglich die Welt mit physischer Handlung zu beeinflussen.

Und das ist die Quelle unserer Probleme: wir können unsere physischen Handlungen begrenzen oder verändern, wie aber können wir unsere Gedanken und Wünsche kontrollieren? Nur die Höhere Kraft, die uns und unsere Natur erschaffen hat, ist in der Lage sie zu verändern. Die Wissenschaft der Kabbala gibt uns diese Möglichkeit.

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Shamati#14: “ Was ist die Erhebung des Schöpfers?“

Welche Namen sollten wir Kindern geben?

Fragen, die ich über unsere Vortragsreihen, über Symbole, die bei Hochzeiten gebraucht werden, und Namen erhielt:

Frage: Ich habe mir eine Vortragsreihe angehört, die Sie über das „Vorwort zur Weisheit der Kabbala“ gaben. Der letzte Unterricht, der am 21.11.08 gegeben wurde, endete mit Punkt 121. Werden Sie weiterhin Unterrichte zu diesem Thema geben?

Meine Antwort: Das regelmäßige Studium zum „Vorwort zur Weisheit der Kabbala“ endet hier, da es von diesem Punkt an besser ist, beim Studium der Kabbala das Buch „Talmud Esser HaSfirot“ zu verwenden. An diesem Punkt wird die Thematik sehr dicht – das können Sie selbst nachprüfen. Außerdem war das die Tradition meines Lehrers.

Frage: Bitte erklären Sie die kabbalistische Bedeutung der Symbole, die im jüdischen Hochzeitsritual gebraucht werden: die Chuppa (Hochzeitsbaldachin), das Glas Wein, der Ring, das Geld für den Ring und die Braut, das Zerbrechen des Glases, die Ketuba (Ehevertrag) und so weiter.

Meine Antwort: Das alles ist eine Symbolik für die Vereinigung des Verlangens (Gefäß) mit der richtigen Absicht (Schirm) für das Empfangen des Lichtes (Verschmelzung mit dem Schöpfer). Die Chuppa ist der Schirm, der Wein ist das Licht von Chochma, der Ring und das Geld sind die Anstrengung, den Schirm zu bilden, die Braut ist das Verlangen, die Ketuba ist die Bedingung zur Anheftung und das Zerbrechen des Gefäßes oder Glases zeigt, dass die Korrektur und die Vereinigung mit der Enthüllung der zerbrochenen egoistischen Verlangen beginnen. Und das gesamte Familienleben ist die Korrektur des Gefäßes.

Frage: Sie schrieben, dass die Tora alle Namen enthält, die spirituelle Wurzeln haben und diese alle Namen von spirituellen Kräften sind, heilige wie auch böse. Aus diesen Namen sollen wir die „heiligen“ für unsere Kinder nehmen. Wie kann ich erkennen, welche Namen heilig sind?

Meine Antwort: Nehmen Sie die Namen, die den Kindern schon während der ganzen Jahrhunderte hindurch gegeben wurden.

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Blog-post: Die Krise wird den „Krieg der Geschlechter“ auslöschen
Blog-post: Die spirituelle Bedeutung von Namen und Titeln
Kabbalabog: Namenswahl

Wir korrigieren unsere Absichten, indem wir über das globale System der Natur lernen


Wir haben keine Wahl, außer zu beginnen, das globale System zu studieren. Nur die Handlung des Studierens wird unsere Absichten verbessern: Wir werden die richtige Absicht enthüllen, was bedeutet, dass wir wünschen werden, die Welt zu der Art Beziehungen zu bringen, welche die Natur als notwendig erachtet.

Sobald wir beginnen, das zu tun, werden wir uns der Natur annähern und werden unsere Gegensätzlichkeit zu ihr verringern. Wir werden mit der Natur in einer guten Beziehung sein, denn wir werden ihr in unseren Eigenschaften gleich werden.

Wir werden wie ein gehorsames Kind sein, das nicht mehr alles um sich herum kaputt machen möchte und dann von seiner Mutter gestraft wird. Obwohl es in seinem Innern noch nicht korrigiert ist, versucht es schon zu verstehen, was von ihm erwartet wird und was es zu tun hat, um Bestrafung zu vermeiden. Es wird dann anders behandelt und als Belohnung bekommt es ein Bonbon.

Das Gleiche wird sofort mit uns geschehen. Doch wie können wir damit beginnen? Wir können einfach beginnen, indem wir Kabbala studieren. Wir müssen den Menschen dieses Wissen durch das Fernsehen, das Internet, Zeitungen und alle anderen Medien weitergeben. Wir müssen ihnen erklären, was Baal HaSulam sagt.
(Aus dem Unterricht über Baal HaSulams Artikel „Ein Gebot“ am 05.03.2009)

Wir haben alle die Grippe


Von Norma Levine – ehemalige CNN – Weltberichterstatterin, TV Moderatorin und Mitglied bei Bnei Baruch (übersetzt aus Die Kabbala in Mexiko):

Großartig – das ist genau das, was wir gebraucht haben! Die Welt begann sich gerade von einer „Lungenentzündung“ der Wirtschaft zu erholen, die sie erwischt hatte, nachdem die USA zu niesen begonnen hatte, und nun erwischt uns eine neue Krankheit. Die Schweinegrippe erinnert uns wieder einmal daran, wie abhängig und vernetzt wir alle voneinander und miteinander sind.

Die Direktorin der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Margaret Chan, sagte kürzlich: „Die ganze Menschheit ist der Gefahr einer Pandemie ausgesetzt“. Was heute in Mexiko geschieht, betrifft all seine Nachbarn, sei es Europa oder Asien. Die Grenzen zwischen Freud und Leid sind buchstäblich verschwunden. Wir sind alle Teile eines Ganzen. Das Problem ist nur, dass wir es nicht erkennen.

Die Pandemie hat in Wirklichkeit schon begonnen- es ist das Fehlen der Richtigen Verbindung zwischen uns, während unsere Vernetztheit auf globale Ausmaße angewachsen ist. Die Wörterbuch-Definition des Wortes Pandemie lautet: „ Eine Epidemie oder infektiöse Krankheit, die sich durch große Bevölkerungsschichten verbreitet und sich über ein großes Gebiet erstreckt, z.B. einen Kontinent oder sogar die ganze Welt“. Heutzutage haben sich Hass und Gleichgültigkeit auf der ganzen Welt verbreitet und wir erleiden eine Epidemie der Trennung zwischen den Menschen.

Der Egoismus der Menschen verleitet sie dazu die eigenen selbstsüchtigen Bedürfnisse über die anderer zu stellen und dies hat uns in die Krisen der Umwelt, der Wirtschaft, der Gesellschaft und nun auch zu einer Krise auf der gesundheitlichen Ebene geführt. Vielleicht will uns die Natur mit Absicht wachrütteln? Oder genügt die derzeitige Lage vielleicht nicht, um uns zu zeigen, dass wir einen anderen Weg einschlagen müssen?

Wir möchten daran glauben, dass es eine Lösung für alle unsere Probleme gibt. Vielleicht müssten wir jedoch einen Augenblick innehalten, um uns selbst aus dem Inneren zu betrachten. Gewiss werden wir hier den heilenden Balsam finden, den wir alle suchen. Wir werden dann erkennen, dass eine „Heilung“ der gesamten Menschheit davon abhängt, wie schnell wir beginnen werden, als ein vollständiges Ganzes zu handeln.

Verwandtes Material:
Blog-post: Wir müssen uns auf eine höhere Bewusstseinsebene erheben, um unsere Probleme zu lösen
Blog-post: Ein weiterer Schritt in Richtung globales Bewusstsein

Warum haben wir alles und dennoch nichts?


Stell dir vor, ein Gast von einem anderen Planeten kommt zu uns. Er schaut sich um und sagt: „Hey Leute, alles hier sieht großartig aus! Ihr habt eine prächtige Infrastruktur auf der ganzen Welt, Mobilfunk, Telefone, das Internet, Autos und reiche Ernten. Ihr habt alles! Doch wie kommt es, dass ihr trotzdem verängstigt zu Hause sitzt und abwartet, was wohl passieren wird und vielleicht bald nichts mehr zu essen haben werdet?! Seid ihr verrückt? Worauf wartet ihr? Geht an die Arbeit!“

  • Und wir erwidern: „Wir wollen arbeiten, aber niemand will uns einstellen.“ Der Gast ist entsetzt: „Nun, fangt an, etwas zu tun! Schickt Schiffe und Flugzeuge aus und handelt!“ Und wir sagen: „Wir können nichts aussenden, weil niemand uns dafür bezahlt und wir können auch nichts anderes tun, weil die anderen uns nicht mit dem beliefern, was wir benötigen…“

Was hier also fehlt, ist die Verbindung. Wie ist das geschehen? Wir waren in egoistischer Weise verbunden, sind jetzt aber auf die nächste Stufe aufgestiegen, wo wir altruistische Verbindungen brauchen. Wir haben sie jedoch nicht. Dieses Problem ist allumfassend und jeder ist absolut hilflos zurückgelassen. Von jetzt an ist das Einzige, was alles zum laufen bringen wird, die richtige Absicht. Der einzige Weg, wie etwas erfolgen wird, ist, wenn Menschen die richtige Absicht haben. Zum Beispiel werden nur die Banken mit der richtigen Absicht erfolgreich sein. Auf diese Weise wird die Welt lernen.

Aber dieser Lernprozess begann vor vielen Jahren. Vor ungefähr fünfzig oder sechzig Jahren begannen wir zu erkennen, dass derjenige, der mit Gewalt erobert, am Ende nicht der Sieger ist. Stattdessen ist der Sieger derjenige, der fähig ist, sein Leben und seine Geschäfte in Bezug zur Gesellschaft auf richtige Weise zu organisieren.

(Aus dem Unterricht über Baal HaSulam´s Artikel „Ein Gebot“ am 5.3.2009)

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