„Heiliges Volk“ und „Königreich der Priester“

Kommentar: Im Artikel von Baal HaSulam “Bürgschaft”, P.27 steht geschrieben: Die wahre Belohnung ist es, mit Ihm zu verschmelzen, was das Ziel der Schöpfung ist. Genau diese Belohnung wird in den Worten „ein heiliges Volk“ ausgedrückt, denn durch das Verschmelzen mit Ihm werden wir geheiligt, da es heißt: „Ihr sollt heilig sein, denn ich, der Ewige, euer Gott bin heilig“ (Levitikus 19,2).
Wir sehen, dass die Worte „Königreich der Priester“ jede Art von Arbeit ausdrückt, die auf „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ beruht.
Es gibt eine Korrektur, und es gibt das, was durch sie erreicht wird. „Königreich der Priester“ und „Heiliges Volk“ sind zwei Stufen. „Königreich der Priester“ bedeutet, die Eigenschaften des Gebens zu erlangen: Bina, Guf, Emuna (GE).
Es wird gesagt, dass die „Priester“ keine Verbindung zur “Erde” haben. Das bedeutet, wir befassen uns nicht mit Wünschen, wir korrigieren sie nicht, sondern wir erwerben auf dem Hintergrund aller Wünsche die Absicht um des Gebens willen– wir geben um des Geben willen. Das ist es, was man das „Königreich der Priester“ nennt. Alles ist nur für den Schöpfer. Wir erwerben die gleichen Eigenschaften, die in Bina vorhanden sind, also die Eigenschaften des Schöpfers.
Was bedeutet „Heiliges Volk“? „Das Volk“ – sind diejenigen, die Kelim empfangen; wir beginnen bereits, sie um des Geben willen zu benutzen.
Der Zustand „des heiligen Volkes“, bedeutet nach Rabbi Schimon auch, dass der Mensch allen Völkern der Welt dient (außer den Völkern der Welt in ihm), d.h. man arbeitet um des Geben willens mit allen empfangenden Gefäßen. Das nennt man, ein „Licht für die Völker“ zu sein.
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Aus der Lektion zum Artikel „Bürgschaft.“
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