Innerhalb des egoistischen Verlangens
„…Der Geist eines Tieres steigt hinab, das heißt, es sieht nur mit sich beginnend und weiter nach unten, und es hat weder Vernunft noch Verstand, um zu sehen, was mit ihm geschah, und um die Zukunft zu korrigieren…“ (Baal HaSulam, „Aufbau der zukünftigen Gesellschaft“)
Die unbelebten, pflanzlichen und tierischen Objekte unserer Welt existieren in ihrem Verlangen und können seine Grenzen nicht überschreiten. Sie haben keine Absicht des Gebens, keine Möglichkeit „aus sich selbst“ herauszukommen, deswegen heißen sie Tiere, weil die Tiere die höchste Stufe der unbelebten, pflanzlichen und tierischen Entwicklung darstellen.
„Es sieht nur mit sich beginnend und weiter…“, das heißt, es sieht nur das, was es sich einverleiben kann. „Und es hat weder Vernunft noch Verstand, um zu sehen, was mit ihm geschah, und um die Zukunft zu korrigieren…“: es kann nichts miteinander vergleichen, weil es sich innerhalb des egoistischen Verlangens befindet. Es hat keine Verbindung mit der Kraft, die es zur Entwicklung zwingt, und so entwickelt es Widerwillen.
Dennoch hat der Mensch einen Verstand. Wir sehen das bei den Menschen in unserer Welt: sie sind klug, entwickelt, emotional. Ihre Neigung zur Musik, Malerei, Literatur und den Wissenschaften ist Teil ihrer tierischen Entwicklung. Es geht jedoch nicht um Weisheit, sondern um die Tatsache, dass sie nicht über die Grenzen ihres egoistischen Verlangens hinausgehen und die Welt außerhalb von sich selbst sehen können.
Aus dem TV Programm „die Letzte Generation“
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Wie kommen wir zu einem wahren Gebet, das aus einer echten Sehnsucht geboren wird? Es steht geschrieben: „Eine Person ist dort, wo ihre Gedanken sind.“ Deshalb muss ich anfangen zu überprüfen, wo meine Gedanken sind: mich selbst beschränken, mein Verlangen auf einen Punkt bringen und mich damit an den Schöpfer anheften. Und dann fange ich an, verschiedene Zustände zu fühlen, die durch mich hindurch gehen, und in jedem sollte ich mich wieder an die Anhaftung mit dem Schöpfer binden.
Forscher des Projektes „Unsere Welt in Fakten“ (Our World in Data), haben mit Zahlen verifiziert, dass es in unserer Welt bedeutende Fortschritte über den Zeitraum der letzten zweihundert Jahre gegeben hat. Zum Beispiel lebten Anfang des 19. Jahrhunderts 94% der Weltbevölkerung in Armut, während diese Zahl heutzutage auf 9,6% abgesunken ist. (OurWorldinData.org)
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