Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Spirituelle Arbeit'

Ich will die Wahrheit!

Bemerkung: Sie spielen mit der Freundschaft und der Liebe wie Kinder in der Sandkiste, d.h. das was ihr nicht fühlen könnt….

Antwort: Dies ist nicht unsere Erfindung. Das schreiben die Kabbalisten – Menschen, die das Spirituelle bereits erfasst haben und uns erklären, dass es keinen anderen Weg gibt.

Wenn ich einen halben Schritt in Richtung zum Ziel mache ist es für mich ein großer Erfolg. Ich kann mir nicht vorstellen, wo ich mich im Bezug zum Schöpfer befinde und daher ist ein halber Schritt für mich sehr wichtig. Ich möchte mein nutzloses materielles (tierisches) Leben den Erkenntnissen des Schöpfers widmen.

Wenn du nicht willst, dann nicht. Was bleibt dir sonst noch in diesem Leben?

Bemerkung: Das ist alles ein Spiel, ich will die Wahrheit…

Antwort:  Die Wahrheit erhältst du dann, wenn du entsprechende Empfindungen für das Spirituelle hast. In der Zwischenzeit musst du wie ein Kind spielen. Wir bewegen uns gemäß der Natur. Ein Kind gewinnt, an Erfahrungen bis es im Geist, im Herz und in seinen Sinnen, zur Reife gelangt. Für uns ist das eine ernste Arbeit. Es dauert 20 Jahre bis das Kind erwachsen wird und etwas im Leben zu verstehen beginnt. Bei uns ist es genauso, es kann 20 Jahre dauern. In der Tat ist alles ein Spiel, aber ein Spiel mit klarer Absicht.

Kinder verstehen nicht, dass sie spielen, da sie alles selbstverständlich aus der Natur nehmen. Wir begreifen, dass wir spielen müssen und deshalb schaffen wir uns die richtige Umgebung. Wir spielen darin, um uns auf die Stufe eines Erwachsenen, das heißt eines Kabbalisten, erheben zu können.

Aus dem Fernsehprogramm „Die letzte Generation“ 22.03.2018

(233763)

Authentische Kabbala oder authentisches Business?


Frage: Sie machen immer witzige Bemerkungen über das Kabbala-Zentrum und ich kann einfach nicht verstehen, warum. Sie gehören ebenfalls zur Abstammung der Nachfolger, die das kabbalistische Wissen weitergeben. Rav Berg studierte mit Ashlag und ist auch sein Nachfolger. Hängt das damit zusammen, dass Sie mit dem Kabbala-Zentrum liiert waren und es nicht Ihnen übergeben wurde? Und dann eröffneten Sie Ihr eigenes Zentrum? Ich las Ihre Bücher, auch A Guide to the Hidden Wisdom of Kabbalah . Es ist ein Buch ohne Religion oder Spiritualität – es ist pure Wissenschaft. Ich mochte das, aber das Kabbala-Zentrum bietet den Menschen Spiritualität und das Einhalten der Feiertage und dazu kommt, dass sie durch Brandwein Nachfolger von Rav Ashlag und dem Ari sind. Es schmerzt mich, einen Menschen in der Kabbala zu sehen, der andere Menschen wegen ihrer roten Armbänder und ihrem Glauben verhöhnt. Verhalten Sie sich damit nicht anti-kabbalistisch?

Meine Antwort: Persönlich halte ich Berg für einen gescheiterten Kabbalisten. Er hatte einfach keinen echten Lehrer. Berg studierte mit keinem echten Kabbalisten; Sie können Ashlag oder Brandwein danach fragen. Kein authentischer Kabbalist hätte ihm beigebracht, Kabbala gegen Geld zu verkaufen. Und ich wollte dieses Zentrum nie. Ich hatte einen Lehrer: den letzten großen Kabbalisten, der älteste Sohn von Baal HaSulam und sein spiritueller Nachfolger – Rav Baruch Ashlag. Ich hatte nie eine Verbindung mit dem Kabbala-Zentrum. Einmal war ich dort, um eine Einführungsvorlesung zu halten und verstand sofort, dass es dort nichts zu lernen gab. Nachdem ich ein Jahr mit Rav Baruch Ashlag gelernt hatte, bot ich den Lehrern vom Kabbala-Zentrum Unterricht an, damit sie wenigstens etwas lernten. Die Folge war, dass sie sein Zentrum verließen und zu meinem Lehrer kamen und zu Kabbalalisten wurden. Diese Kennenlernen und mein Besuch seines Zentrums fanden 1980 statt, aber ich eröffnete mein Zentrum erst 1995. Bitte sagen Sie mir: welche kabbalistischen Quellen werden in diesen „Kabbala“-Zentren benutzt? Welche Werke großer Kabbalisten werden dort studiert? Schließlich empfängt ein Mensch ausschließlich durch ihr Studium das Bewusstsein der Erkenntnis vom Übel und dessen Korrektur (Or Makif). Und was mich betrifft, ob ich Berg beneide: Ich habe einmal in Los Angeles unterrichtet und er bot mir einen Job als Lehrer in seinem Zentrum an. Ich sagte, gerne, vorausgesetzt, dass wir nur aus den Originalquellen unterrichten. Er lachte, als ich ihm das sagte und antwortete: „Wer wird dir dafür die Menge Geld bezahlen, die ich im Moment erhalte?“ und er hatte Recht…

 interessiert an der „Wissenschaft der Kabbala“  >  Kabbala Akademie

Habe keine Angst vor Wünschen

Frage: Welche Wünsche stören den spirituellen Weg? Muss ich mit ihnen kämpfen, was soll ich mit ihnen machen?

Antwort: Fürchte dich nicht vor irgendwelchen Wünschen und versuche nicht dich gegen sie aufzulehnen. Das einzige was getan werden muss, ist das höhere Licht heranzuziehen. Er hat diese Wünsche geschaffen und Er soll sie korrigieren, lenken und handhaben.

Wir reduzieren und steigern unsere Wünsche nicht und üben keinen Druck auf uns aus. Wir entwickeln nicht in uns die Eigenschaft des Gebens, der Liebe und der Verbindung – das ist nicht unsere Zuständigkeit. Wir müssen nur das höhere Licht heranziehen, damit es wirkt.

Es ist ein großer Fehler zu glauben, dass wir uns selbst verändern können. Wir verwirren uns nur damit.

Aus dem russischen Unterricht 13.05.2018

[233860]

Stellt euch auf die Feinfühligkeit der Seele ein

Frage: Ich komme zum Kongress wie auch sehr viele andere Menschen. Ich möchte mich darauf konzentrieren, in das innere Netz der Verbindung zwischen ihnen einzudringen.

Gibt es irgendwelche Regeln, die ich ständig in den Gedanken und in der inneren Einstellung befolgen muss, um in dieses Netz eindringen zu können?

Antwort: Das Wichtigste ist, zu versuchen, den inneren Zustand wahrzunehmen, der zwischen allen herrscht. Versuchen! Das hängt von dem Einfühlungsvermögen der Seele ab.

In dem Buch „Glaube und Zuversicht“ (Verfasser – Chazon Ish, A. Karelitz) steht geschrieben: „Der Glaube ist die zarte Neigung einer feinfühligen Seele“. Das sind alles dermaßen schwer fassbare Begriffe, dass kein einziges Wort eine haltbare irdische Auslegung zulässt. In unserem Fall kann es jedoch geklärt werden.

Alles hängt davon ab, inwieweit ich versuche, nach Möglichkeit, ohne mich mit meinen eigenen Eigenschaften einzumischen, in die gemeinsame Wahrnehmung der Menschen, die sich verbinden, einzusteigen, mit dem Verlangen, ihre innere Einheit, den Zustand zwischen ihnen wahrzunehmen.

Der Schöpfer sagte: „In meinem Volk wohne Ich“. In unserer Vereinigung will ich die Shechina – denn, dort in der Verhüllung herrschenden Schöpfer – enthüllen, denn Er befindet sich in der guten Verbindung zwischen uns, in der Gruppe, die sich vereinen will.

Und obwohl meine Freunde das noch nicht deutlich spüren können und noch nicht ganz begreifen, wofür und warum sie es tun, sondern sie befolgen einfach die Ratschläge der Kabbalisten, so kann jeder durch seine Anstrengung, aus der Feinfühligkeit seiner Seele heraus, in dem Maße, in dem er diese Feinfühligkeit in seinen Anstrengungen zur Vereinigung erfasst hat, einsteigen und anfangen, den Schöpfer wahrzunehmen, der „in seinem Volk“ herrscht.

Dort, im Inneren, verbirgt sich der Zustand (der spirituelle Ort), der den Namen „Shechina“ trägt, unseren Bestrebungen einander entgegen – der Ort, den der Schöpfer ausfüllt – „haKadosh Baruch Hu“ (die Heiligkeit ist die Eigenschaft von Bina, des vollkommenen Gebens).

Shechina bedeutet alle Verlangen, die einander entgegen streben, die sich im Netz der Verbindung zwischen ihnen befinden. Und der Schöpfer ist das höhere Licht, welches sie erfüllt. Dieses Netz will geben und in seinem Geben, im Licht von Chassadim, enthüllt es das Licht von Chochma – das höhere Licht, den Schöpfer.

Wenn der Mensch danach strebt, diesen Zustand wahrzunehmen, ihn zu ergründen, in ihm zu leben, kann er ihn enthüllen, unabhängig von niemandem auf der Welt. Das ist die Arbeit, die wir versuchen müssen, auszuführen. Besonders während der Kongresse, denn das ist die Zeit, um uns mit dem inneren Zustand der hohen Einheit zwischen uns zu verbinden.

Kabbala Akademie

 

Warum lockt uns der Schöpfer, lässt uns aber das Vergnügen nicht genießen?

Frage: Wenn der Schöpfer Verlangen und Erfüllung gibt, warum zieht er es nur an und lässt es uns nicht auskosten?

Antwort: Stellen Sie sich vor, Sie wären an einem mit Süßigkeiten gedeckten Tisch gefesselt und würden dort den Rest des Lebens verbringen, was würde geschehen? Ein Mensch braucht Gegensätze. Es ist bekannt, dass die in der Süßwarenindustrie arbeitenden Menschen Hering mögen und umgekehrt.

Wenn wir das Gegenteil nicht kennen, schmecken wir weder süß noch bitter, noch salzig oder sauer. Durch das richtige Gleichgewicht von Gut und Böse beginnen wir uns zu entwickeln und den Schöpfer zu offenbaren.

Das Gute ist die Eigenschaft des Schöpfers, das Böse ist das absolute Gegenteil von Ihm. Wir müssen in uns die richtige Kombination bilden, die es uns ermöglicht, den Schöpfer wahrzunehmen.

Uns werden Gut und Böse gegeben, um zuerst das Äußere des Schöpfers zu erkennen und dann Ihn selbst: Seine Absichten in Bezug auf uns, sein ursprünglicher Gedanke, den Plan der Schöpfung und noch tiefer – dort beginnen sich bereits Geheimnisse zu offenbaren. 

Kabbala Akademie—>

 

[235263]

Die Welt heilen

Warum sind die Bemühungen der Menschen, die Welt zu heilen, erfolglos? Die vielen Möglichkeiten, mit denen Menschen versuchen, die Natur und die menschlichen Beziehungen zu regeln, sind aufgrund eines gewissen fehlenden Elements bei all diesen Bemühungen nicht erfolgreich.

Dr. Michael Laitman fordert häufig vorgestellte Wege zur Heilung der Welt heraus, indem er dieses fehlende Element aufdeckt.

Die Kabbala sollte die Frage „Was ist der Sinn des Lebens?“ beantworten.

Es ist nicht einfach einen Menschen zu erschaffen

Es kommt uns seltsam vor, dass, wenn der Schöpfer, der doch diese Welt geschaffen hat und über alle Möglichkeiten verfügt, auch unsere Hilfe braucht. Es ist jedoch genau so wie bei einer Mutter, die von ihrem Kind abhängt. So ist Er auch von uns abhängig.

Wären wir auf dem unbelebten, pflanzlichen oder tierischen Niveau, würde Er uns hundertprozentig lenken.

Aber weil Er uns bis zur Stufe des Menschen wachsen lassen will, bis zu seinem Niveau, kann er uns einfach nichts Fertiges geben. Also müssen wir die Vernunft und die Gefühle, in uns, aus eigener Kraft entwickeln.

Demzufolge kommt unser „Erwachsen“ werden durch unsere selbständige Teilnahme zustande. Eben das heißt es, ein Mensch zu sein.

Wäre ich ein Tier, würde ich einfach nur von Ihm empfangen. Aber der Mensch steht qualitativ auf einer neuen Stufe, welche nur infolge von eigenen Klärungen, Analyse und Synthese und das Streben, um dem Schöpfer gleich zu werden, erreicht werden kann.

Auf diese Weise kommt man voran.

Und somit ergibt es sich, dass der Schöpfer auf uns wartet, von uns abhängt.

Wenn ein Kind nicht lernen will, sich auch kein Wissen aneignen will, um von der einen Klasse in die nächst höhere überzugehen, oder keine Hausaufgaben macht und Prüfungen nicht besteht, können die Lehrer auch nichts machen. Und so hängt alles hier nicht vom Schöpfer ab, sondern vom Menschen selbst.

Das ist das Einzige was Er nicht für uns tun kann – anderenfalls werden wir nicht erwachsen. Die Stufe des „sprechenden“ Menschen in uns, soll folglich durch unsere eigene vorläufige Arbeit, der Klärungen des Verständnisses und der Vernunft, wachsen.

Wir sollen den Verstand und das Herz selbst entwickeln und nur nicht darauf warten, bis der Schöpfer uns zum Menschen macht.

Die menschliche Stufe kann man nicht von außen geben, diese muss von unten und von innen, erobert werden.

Das Licht kann unsere Entwicklung nur bis zum Erhalt des Punktes im Herzen beschleunigen. Alle übrigen Wünsche sollen wir selbst verdienen.

Denn wenn der Schöpfer uns eigenständig in einen „Menschen“ einkleiden würde, dann würde es wohl eher ein Affe sein und kein Mensch.

Kabbala Akademie–>

 

„Der Frieden“ von Baal HaSulam


Die Grundessenz des spirituellen Gesetzes besteht in der Liebe zu Anderen. 

Es drückt sich im Geben an Andere aus und durch das Behalten der Absicht dazu.

Die Notwendigkeit zur Vorsicht im Umgang mit den Gesetzen der Natur 

Der Schöpfer, dessen Handlungen ohne Zweifel einem Zweck dienen, stellt den Bestand der Schöpfung sicher. Und daher korrumpiert jemand, der gegen die Naturgesetze verstößt, das Schöpfungsziel, welches über allen Gesetzen steht. Und die Natur wird sich an jenem rächen. Es ist egal, ob der oberste Boss als „Natur“, als ohne Verstand und sinnlos erachtet wird, oder als „weise“, wissend, sensibel und bewusst handelnd. Letztendlich sind wir verpflichtet, die Gesetze der Vorsehung – die Naturgesetze – einzuhalten. Mehr noch, wir müssen uns alle im Klaren darüber sein, dass jemand, der gegen die Gebote der Vorsehung verstößt, bestraft werden wird.

Die Vorsehung verlangt, dass wir das Gebot des „Gebens an Andere“ so einhalten, dass jeder von uns mit maximalem Einsatz für das Wohl der Anderen arbeitet und dieses Wohl garantiert. Solange wir nicht mit maximalem Einsatz daran arbeiten, wird die Natur damit fortfahren, uns zu bestrafen. Und außer den Leiden, mit denen wir heute konfrontiert sind, müssen wir uns des Damoklesschwertes bewusst sein, das bedrohlich über uns hängt.

Wir müssen den richtigen Schluss ziehen: die Natur wird schließlich siegen und uns dazu zwingen, ihre Gesetze mit maximalen Einsatz einzuhalten.

Das Rad der Veränderung

Obwohl wir sehen, dass sich die Körper von Generation zu Generation verändern, so sind davon doch nur die Körper betroffen. Die Seelen – die tatsächliche Essenz des Körpers – verschwinden nicht. Stattdessen wandern sie von einem Körper zum nächsten, und von einer Generation zur nächsten.

So kamen die Seelen der Generation der Sintflut in die Generation von Babel, und so weiter bis in unsere Generation, und so weiter bis zum Ende der Korrektur. Und es gibt keine neuen Seelen, doch in jeder Generation reinkarniert eine bestimmte Anzahl der Seelen und kleidet sich in neue Körper.

Alle Generationen, vom Schöpfungsbeginn an bis zum Ende der Korrektur, sind wie eine Generation, die ihr Leben bereits über Jahrtausende ausgebreitet hat, bis sie sich besinnt und in die richtige Richtung korrigiert. Es ist völlig unwichtig, dass jeder von ihnen seinen Körper bereits tausende Male getauscht hat; die Seele litt niemals unter all diesen Veränderungen.

Das Gesetz der Evolution

Das korrupte Verhalten des Menschen ist der Grund für die guten Zustände. Umgekehrt ist jeder gute Zustand das Ergebnis des schlechten Zustandes, der ihm vorangegangen ist.

Die Werte „Gut und Böse“ werden nicht an Hand des Zustandes selbst beurteilt, sondern an Hand des zukünftigen Zieles. So treibt jeder Zustand den Menschen in Richtung Ziel, welches als „gut“ angesehen wird und welcher uns von dem Ziel, das als „schlecht“ erachtet wird, wegführt.

Jeder üble Zustand dauert so lange an, bis die Öffentlichkeit das Schlechte nicht mehr toleriert. Dann muss sich die Gesellschaft erheben, den Zustand beenden, sich neu organisieren und eine bessere Voraussetzung für die Korrektur der nächsten Generation erschaffen.

So entstehen die Zustände einer nach dem anderen bis sie zu einem solchen korrigierten Status gelangen, wo sie kein Bisschen Schlechtes mehr an sich haben.

Wenn man die Weisheit der Kabbala nutzt, enthüllt man eine Kraft, die einen in Richtung Schöpfungsziel bringt. Sie zieht den Menschen bereitwillig, liebevoll und ohne Leid und Qual an.

Wissenschaftler sagen, dass ein Mensch ohne die Motivation, für sich selbst einen Vorteil zu haben, nicht die kleinste Bewegung machen würde. Wenn zum Beispiel ein Mensch seine Hand vom Sessel auf den Tisch legt, tut er das nur, weil er denkt, dass ihm die Hand am Tisch einen besseren Zustand verschafft. Würde er das nicht glauben, würde er seine Hand für immer auf dem Stuhl liegen lassen.

Es gibt keine Heilung für die Menschheit, außer das folgende Gesetz der Vorsehung auf sich zu nehmen: „Gib deinem Nächsten, um dem Schöpfer zu geben!“

Das, was wir den Anderen geben sollen, sollte nicht weniger sein, als wir für unsere eigenen Bedürfnisse benötigen. Mehr noch: die Bedürfnisse der anderen sollten wir vor die unseren stellen.

Die Liebe des Schöpfers muss in unserer Arbeit für den Anderen immer das vorrangige Ziel sein. Das heißt, dass man bei allem nur ein Ziel haben soll, nämlich die Schöpferliebe zu erreichen.

Solange es unter den Völkern nur Selbstliebe gibt, werden selbst jene, die die Schöpferliebe erreichen wollen, nur teilweise erfolgreich sein. Denn sie können die Nächstenliebe nicht vollständig ausleben.

Artikel:  „Der Frieden“ von Baal HaSulam.

Was ist die Seele?


Ich erhielt Fragen über die Seele und ihre Beziehung zum Körper:

Frage: Sie beharren darauf, dass sich die Seele im Herzen befindet. Wie erklären Sie dann, dass der Mensch nach einer Herztransplantation derselbe ist wie vorher?

Meine Antwort: Ich denke, Sie verwechseln mich mit jemand anderem. Ich habe nie so etwas gesagt. Die Seele befindet sich überhaupt nicht im menschlichen Körper. Sie ist die Eigenschaft der Liebe und des Gebens, die ein Mensch erwirbt.

Frage: Was ist die Seele für Sie?

Meine Antwort: Die Seele ist die Eigenschaft der Liebe und des Gebens – die Eigenschaft des Schöpfers. Es steht geschrieben, „Die Seele ist ein Teil des Schöpfers“ und der Schöpfer ist das Verlangen zu lieben und zu geben. Das ist alles!

Frage: Wann wird die Seele in den menschlichen Körper wiedergeboren: Während der Empfängnis oder während der Geburt?

Meine Antwort: Die Seele ist auf keine Weise mit irgendeinem körperlichen Prozess verbunden und sie wird in nichts wiedergeboren. Sie kommt zu einem Menschen, wenn er die Eigenschaft des Gebens erreicht.

Kabbala Grundkurs

Verwandtes Material:
Blog-Post: Warum müssen wir immer wieder hierher zurückzukommen?
Blog-Post: Spirituelle und physische Babys

Die Beziehung eines Kabbalisten zu unserer Welt

Frage: Was macht das tiefe Verständnis aus, dass der Kabbalist von unserer Welt hat? Er beschäftigt sich vorwiegend mit der höheren Welt.

Antwort: Es ist eine Tatsache, dass beide Welten ständig miteinander verbunden sind. Alles, was in unserer Welt passiert, kommt  von der Höheren Welt.  Ein Kabbalist  versteht die Ursprünge dessen, was in unserer Welt  geschieht.

In der Regel interessiert er sich nicht dafür. Früher oder später werden alle notwendigen
Veränderungen in unserer Welt eintreten. Wenn man daran etwas ändern will, dann nur durch die Erziehung des Menschen.

Daher schenkt der Kabbalist unserer Welt nicht viel Aufmerksamkeit. Er möchte sie ändern, aber dafür muss er die Wissenschaft der Kabbala verbreiten und die Menschen schulen. Dadurch kann er die Welt verändern. Wir versuchen es zu tun.

Aus dem russischen Unterricht, 03.06.2018

(233757)