Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Egoismus'

Was wir für Liebe halten, ist Egoismus in einer Verkleidung


Eine Frage, die ich erhielt: Weshalb sagen Sie, dass wir nicht wissen oder verstehen was „Liebe für die anderen“ ist?

Meine Antwort: Die Menschen denken normalerweise, dass „Liebe“ mit Sachen wie Sex, Fürsorge für ein Kind oder der Hilfe für Kranke und Bedürftige zu tun hat. Nun ist es an der Zeit, diesen Begriff zu verstehen, der den Grund für den Ausbruch der Krise darstellt. Die Krise ist da, um uns erkennen zu lassen, was Liebe ist und was es heißt, Liebe zu benötigen. Das ist eigentlich die Essenz der Krise.

Der einzige Zweck von allem, was im Finanzbereich, der Industrie und auf anderen Gebieten geschieht, ist uns zu zeigen, was Liebe wirklich ist. Wir werden dann in der Lage sein, alles mit diesem Begriff zu vergleichen und wir werden realisieren, dass in diesem Moment unsere einzige Eigenschaft der Egoismus ist.

Die Menschen werden diesen Prozess durchmachen müssen, der sich „die Enthüllung des Bösen“ nennt. Sie müssen sehe, dass ihr aktuelles Verständnis der Liebe schlecht ist, so wie die Tatsache, dass sie bereits denken, andere zu lieben. Die Leute werden dann erkennen, dass wenn sie sich gegenseitig so behandeln, wie sie es tun, jeder sich schlecht fühlen wird – individuell und kollektiv. Ich mag mich persönlich gut fühlen, aber solange ich andere nicht liebe, befinde ich mich immer noch in einem schlechten Zustand.

Wir müssen definieren, was „Liebe für die anderen“ wirklich ist, wie auch ihr Gegenteil – der Hass, denn „das Licht ist der Dunkelheit überlegen.“ Solange wir nicht anerkennen, dass wir jeden außer uns selbst hassen, werden wir nicht fähig sein, zur Liebe hinüber zu wechseln. Das ist die erste Stufe und die Menschheit hat damit begonnen, sich ihr zu nähern.

In der verbleibenden Zeit geben sich die Leute damit einverstanden und denken „Ja, es ist möglich, dass wir uns gegenseitig nicht genug lieben“. Sie haben jedoch noch nicht damit begonnen zu erkennen, dass uns der Hass regiert.

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So korrigiert man einen Egoisten!

Eine Frage, die ich erhielt: Wie kann man sein Gefühl für seine Nächsten erwecken, als ob es die eigenen Kinder wären? Wie werden sich diejenigen korrigieren, die nicht nach dem Sinn des Lebens streben?

Meine Antwort: Das Studium der Kabbala und die richtige Umgebung helfen uns, die Natur der Höheren Stufe (Welt) und der Einheit aller Teile der Welt zu verstehen. Uns ist die Gelegenheit gegeben, dies unter uns in unserer Gruppe zu verwirklichen und dadurch zur Erkenntnis zu gelangen, dass dies unmöglich ist, obgleich wir aneinander gebunden und voneinander abhängig sind. Heute beginnen die Menschen allmählich deutlich das Netz wahrzunehmen, das uns alle verbindet.

Die gegenwärtige Krise ist dazu da, um uns unsere schädliche Verbindung zu zeigen und unsere Unfähigkeit, sie zu korrigieren, obwohl wir erkennen, dass der gegenseitige Egoismus die Ursache all unserer Probleme ist.

Je eher dieses Wissen die Massen durch die Medien erreicht, um so eher wird das Übel erkannt und desto kürzer wird unser Leidensweg sein.

Unser Gefühl der Hilflosigkeit, aufgrund unserer egoistischen Verbindung, wird unser Leiden und Verlangen vereinen, um einen Weg heraus und eine Lösung des Problems zu finden.

Sobald jeder Mensch seine Abhängigkeit von anderen spürt, wird er sich für ihre Situation interessieren und sich um ihr Wohlbefinden sorgen. Erst einmal kommt das Gefühl, eine vereinte Familie zu sein, aus egoistischem Interesse. Wenn wir uns jedoch verbinden und näher kommen, werden wir die richtige Voraussetzung erlangen, um unsere Gemeinsamkeit zu spüren.

Jeder wird lernen, Rücksicht auf seinen Nächsten zu nehmen und ihn als einen Angehörigen zu behandeln, indem er mit ihm alles gleichmäßig auf egoistische Weise teilt, bis wir auf der ganzen Welt völlige Gleichheit erreichen.

Mit dieser Art von Teilen werden die Menschen alles haben, was sie brauchen, da die Natur für alle sorgt.

Indem die Menschen auf egoistische Weise das Gesetz der Gleichheit mit dem Schöpfer befolgen, werden sie anfangen, die Bindung zu ihrer spirituellen Wurzel zu enthüllen, genau wie ein Arm oder Bein seine Bindung zum Gehirn enthüllt.

 

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Unsere integrale Welt ist ein Kreis ohne Anfang und Ende


Eine Frage, die ich erhielt: Wie kann man seinen Egoismus hassen, ohne gleichzeitig andere zu hassen?

Meine Antwort: Das Problem mit der heutigen Welt ist, dass jeder allen anderen die Schuld gibt. Doch wenn wir von einem geschlossenen, integralen System sprechen, dann haben alle Schuld. Niemand hat Recht oder Unrecht. Wenn das Böse existiert, ist es das Ergebnis eines jeden von uns.

Wenn alle Zahnräder untereinander verbunden sind, gibt es kein Rad, das der Belohnung und Strafe entkommen kann. Sie sind alle verbunden. Man kann nicht sagen, dass jemand umkehren oder andere zum Umkehren zwingen muss, wegen der anderen. Sie alle bewegen sich simultan. Darum muss unsere Korrektur eine gemeinsame sein. Das bedeutet, dass wir alle simultan entscheiden müssen: „Lasst uns aufhören, in entgegengesetzte Richtungen zu gehen und damit beginnen, in die gleiche Richtung zu gehen – einer zum Wohle des anderen.“

Jeder hat Schuld an dem, was in der Welt geschieht. Es gibt keine Täter oder Opfer. Wir sind alle absolut gleich verantwortlich für all das Gute und Schlechte. Das ist so, weil wir in einer integralen Welt leben und die Darstellung einer integralen Welt ist ein „Kreis“, der weder Anfang noch Ende hat. Also kann man niemandem die Schuld geben. Jedermann trägt zu allem bei, was in der menschlichen Gesellschaft geschieht.

Wir müssen die Natur eines vollständigen integralen Systems erlangen und anfangen, jeden auf andere Weise zu behandeln. Wenn ich zur Erkenntnis des Bösen gelange, komme ich zur Erkenntnis, dass ich der einzige Täter in der Welt bin

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Baal HaSulam Artikel: Die Bürgschaft (Arwut)

 

Der Erfolg liegt in der Verbindung unter uns


Die Kabbala liefert den Menschen die Mittel zum Erfolg in ihrem Leben. Sie zeigt uns, dass all unser Unglück durch unseren Egoismus hervorgerufen wird, der während der gesamten Geschichte angewachsen ist. In der Vergangenheit sorgte unser wachsender Egoismus für größere Errungenschaften und Revolutionen.

Damals wurde unser Leben besser. Doch in den letzten 50 Jahren fühlten wir uns stufenweise schlechter. Wir spüren, dass es eine Krise gibt, die praktisch alle Bereiche unseres Lebens betrifft, Unfrieden und Scheidung in unserem Familienleben hervorruft, die Beziehungen zu unseren Kindern ruiniert und zu Drogensucht und Depression führt.

Demnach hat der Egoismus aufgehört, uns zu erfüllen. Zum ersten Mal in der Geschichte wollen wir keinen Fortschritt machen. Und diese Krise ist universal. Sie findet ebenfalls in der Wissenschaft, in der Bildung und der Kultur statt. Sie befindet sich in unserm Innern und schneidet uns von der Möglichkeit ab, uns zu entwickeln.

Der Egoismus lockt uns nicht länger zu hochfliegenden Zielen und Wohlstand. Im Gegenteil zeigt er uns, dass wir ihn niemals erfüllen können und treibt uns an den Rand der Verzweiflung. Außerdem zeigt der Egoismus, dass jeder Mensch mit jedem anderen verbunden ist, dass der Erfolg eines jeden vom Erfolg aller anderen abhängig ist und dass Erfolg nicht länger daher kommt, alle anderen für den eigenen Vorteil zu benutzen.

Wir haben eine Entwicklungsstufe erreicht, die in vorangegangenen Generationen nicht ihresgleichen hat. Unser Ego treibt uns nicht länger vorwärts, sondern im Gegenteil: Es stoppt uns. Es sagt uns: „Von diesem Augenblick an musst du mich anders gebrauchen. Du musst erkennen, wie du mich verwenden musst, um dich gut zu fühlen.“ Die Antwort ist, dass wir unseren Egoismus in den Dienst für andere stellen müssen, anstatt für uns selbst, denn jeder einzelne von uns ist mit allen anderen verbunden. Auf diese Weise können wir glücklich werden.

Dieser Ansatz ist so entgegengesetzt zur Art, wie wir den Egoismus üblicherweise gebrauchen, dass wir ratlos sind, was zu tun ist. Unseren Egoismus nicht zu benutzen, bedeutet, unsere Natur nicht zu benutzen! Doch dann kommt alles zum Stillstand und geht in den „Krisenmodus“ über. Und genau das geschieht heute: Wir können nichts mehr tun. Zum Beispiel sind wir unfähig, mit anderen Menschen Geschäfte zu machen, weil wir darauf Rücksicht nehmen müssen, wie sie sich auf jeden anderen auswirken. Kleine Geschäfte funktionieren vorläufig noch, doch große Geschäfte können nicht länger funktionieren.

Weil die Menschen in diesem universalen Egoismus leben, beginnen sie plötzlich zu spüren, dass sie im Vergleich zu dem, was andere erreichen, keinen Grund haben, stolz auf ihre Errungenschaften zu sein. Und das bedeutet, dass man keinen Grund mehr hat, andere auszunutzen. Die innere Wahrnehmung unserer Verbindung zueinander, die uns die gegenwärtige Krise enthüllt, führt zu einer Situation, in der die Menschen aufhören werden, Genuss daran zu haben, andere auszunutzen. Das ist sehr befremdlich, aber genau das ist, was mit uns geschieht. Schlussendlich werden wir keinen Genuss an Geld, Ruhm oder Macht verspüren. Was also wird uns bleiben? Dann werden wir verstehen, dass der Weg zu Glück und Wohlstand in der Verbindung unter uns liegt.

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Wenn Sie krank sind, warten Sie dann darauf, dass das Heilmittel zu Ihnen „kommt“?


Zwei Fragen, die ich über die Korrektur des Egoismus erhalten habe:

Frage: Mein Egoismus ist nicht sehr entwickelt. Ich strebe nicht danach, reich zu werden oder meine Karriere voranzutreiben.Ich habe keine Ambitionen und mache verschiedene Arbeiten für ein minimales Gehalt. Dennoch strebe ich danach, aus diesem Kreislauf heraus zu kommen. Muss ich, um Kabbala studieren zu können, meinen Egoismus weiterentwickeln oder kann ich Kabbala auch so studieren?

Meine Antwort: Das einzige worauf Sie sich konzentrieren sollten, ist die Korrektur des Egoismus, welchen Sie haben. Sie werden dann sehen, dass Sie vor Egoismus fast platzen. Das ist so, weil der gesamte Aufstieg zum Schöpfer auf der Vergrößerung und Korrektur des Egoismus basiert.

Frage: Während des letzten Tages des Internationalen Kabbala Kongresses 2009 habe ich entschieden, den Alarm meines Handys zu programmieren, damit er mich jeden Tag daran erinnert, eine Minute am Tag über die Tasache nachzudenken, dass alle Menschen auf Erden ein Kli sind. Abgesehen davon, will ich wirklich einer Gruppe beitreten, aber mein Egoismus hält mich davon ab. Sollte ich mich zwingen, zu einer Gruppe zu gehen, oder darauf warten, dass dies auf natürliche Weise geschieht, indem mich das Licht zu einer Gruppe drängt?

Meine Antwort: Wenn eine Person krank ist und sie sitzt bloß herum und wartet darauf, dass das Verlangen, die bittere Medizin zu nehmen oder sich einer Operation zu unterziehen, „zu ihr kommt“, tut sie dann das Richtige?

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Eine Lektion für jeden, der Pech hat

Der Egoismus hat seine maximale Entwicklung auf der persönlichen Ebene erreicht und der persönliche Egoismus hat begonnen, sich zu verbinden. Darum haben die Menschen begonnen zu enthüllen, dass sie miteinander verbunden und voneinander abhängig sind. Hier ist eine Lektion für jeden, der Pech hat: Wenn deine Wünsche und Gedanken auf das gemeinsame Wohl ausgerichtet sind, dann wirst du in allem, was du tust, Erfolg haben.

Das Erfolgsrezept ist, alles zu tun, was du kannst, um an andere zu geben. Das bedeutet, dass du nur das Notwendige für dich behältst, um ein normales Leben zu führen. Für ein Geschäft bedeutet „arbeiten, um zu geben“, dass der einzige Erlös, den es macht, der Betrag ist, der zur Deckung seiner Ausgaben notwendig ist. Auf diese Weise sollten die Menschen den Verkaufspreis von Gütern und Dienstleistungen festsetzen. Keiner sollte einen Profit machen, der nur auf ihrem Bankkonto „herumliegt“.

Dieser Ansatz ist das völlige Gegenteil zu dem, was heute geschieht. Jedoch am Ende der Krise wird jedermann zu diesem System wechseln. Nicht ein einziges Unternehmen wird fähig sein, auf andere Weise zu funktionieren.

Das ist so, weil alles, was man über das Notwendige hinaus bekommt, eine Störung im Gleichgewicht mit der Natur ist. Um mit der Natur im Gleichgewicht zu sein, sollte ein Mensch soviel verbrauchen, wie er benötigt, um zu existieren, genau wie jedes andere Tier. Das Leiden, das Menschen spüren, und die Erklärung der Kabbala über die Ursache des Leidens werden den Menschen helfen zu verstehen, dass es die beste Art der Existenz ist, anderen zu dienen – auf die gleiche Art, wie es Zellen, Organe und Körperteile tun.

Auf die eine oder andere Weise wird die Natur (der Schöpfer) sich durchsetzen. Das kann entweder mit Zwang geschehen – durch Leiden unsererseits – oder freiwillig, mit Verständnis, weil die Menschen erkennen werden, dass sie der Natur und ihren Gesetzen der Harmonie Folge leisten müssen.

Sobald wir mit der Natur zusammenarbeiten, wird sie uns anders behandeln und unsere Situation wird sich verändern. Wir werden plötzlich genug Wasser, Nahrung und all die anderen Dinge, die jeder braucht, haben.

 

Wir enthüllen den Schöpfer, indem wir unserem Egoismus entfliehen – dem Pharao


Eine Frage, die ich erhielt: Kann die Kabbala auf logische Art die Verbindung zwischen einem bestimmten Schlag und dem Mangel an Verbindung unter den Menschen erklären?

Meine Antwort: Als Konsequenz der ägyptischen Plagen schlussfolgerten die Weisen des Pharao, dass die Plagen vom Schöpfer kamen und sagten dem Pharao: „Es ist die Hand des Schöpfers!“ Und obwohl der Pharao hartnäckig behauptete: „Wer ist der Schöpfer, dass ich auf Ihn hören sollte?“, gab er in Folge der Schläge auf und ließ seine Sklaven frei.

Der Pharao ist der Egoismus, den der Schöpfer erschuf. Die Plagen sind das Leiden, das durch unseren Egoismus verursacht und enthüllt wird. Durch die Schläge fangen wir an, unseren Egoismus zu hassen und erkennen, dass die Schläge vom Schöpfer kommen und dazu gesandt wurden, damit wir uns danach sehnen, aus Ägypten und der Herrschaft des Pharaos (dem Egoismus) zu entfliehen. Wir erkennen, dass unsere Natur nicht unsere eigene ist, sondern eine Kraft außerhalb unserer selbst, die uns kontrolliert.

Indem wir Schläge bekommen, die durch unseren Egoismus hervorgerufen wurden, und durch das Streben nach etwas Höherem (durch den „Moses“ in uns), wird der Schöpfer enthüllt und wir erkennen, dass die Schläge von Ihm kommen. Sonst würden wir Ihn hassen.

Ein Mensch sollte Hass auf seinen Egoismus entwickeln, sich von ihm losreißen und von ihm trennen, wobei er der Eigenschaft des Gebens näher kommt. Wir sehen nun, dass jetzt die Zeit ist, in der die Menschheit durch genau diese Zustände der Entwicklung geht.

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Blog-post: Wie man seine Wahrnehmung erweitern kann

Der Zweck unserer Abhängigkeit und Entfremdung

Weil sich unser egoistisches Verlangen ständig entwickelt, nehmen wir auch die Welt als sich weiter entwickelnd wahr, weil die Welt unsere innere, subjektive Wahrnehmung ist. Umso mehr unser Verlangen wächst, um so mehr fühlen wir, dass wir uns weiter entwickeln, jedoch fühlen wir uns auch leerer.

Weil sich jedes einzelne egoistische Verlangen (jede Person) entwickelt, beginnt sie ihre Abhängigkeit von den anderen egoistischen Verlangen (anderen Leute) zu fühlen. Zur gleichen Zeit nimmt sie diese als fremd und sonderbar wahr. Diese Art der Wahrnehmung wurde in uns absichtlich geschaffen, damit wir alle anderen Verlangen sammeln und sie zu unseren eigenen machen.

Wir werden veranlasst so zu handeln, damit diese Umstände jeden von uns unsere Abhängigkeit von der Umgebung – sei es unser Land oder die Stadt, unsere Verwandten, die Welt oder die ganze Menschheit, fühlen lässt. Wir entdecken später, dass unsere Verbindung zur Welt nicht nur für unsere Existenz in diesem Leben notwendig ist, sondern um die Höhere Welt und unsere zukünftige Existenz zu schaffen.

Darum wurde uns ein neues Gesetz in dieser Welt offenbart: Das Gesetz der gegenseitigen Anteilnahme oder das Gesetz der gegenseitigen Bürgschaft, Nächstenliebe und Einheit.

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Blog-post: Wie kann die ganze Welt wie eine Familie werden?
Blog-post: Einheit unter Menschen ist in der Natur einzigartig
Blog-post: Verbindung – die rettende Kraft
Baal HaSulam Artikel: „Die Bürgschaft (Arwut)“

 

Was mein ist, ist mein und was dein ist, ist mein


Stell dir vor, dass du in deiner eigenen Familie ein Egoist bist und dass du deine Familienmitglieder auf die gleiche Weise behandelst, wie den Rest der Welt: „Das Maximum bekommen und das Minimum geben.“ Du belügst deinen Sohn, um etwas von ihm zu bekommen und fühlst dich gut, während du das tust! Du stiehlst die Nahrung deiner Kinder aus dem Kühlschrank und versuchst, sie hereinzulegen und zu beschwindeln. Genauso ist deine Einstellung zur ganzen Welt: „Arbeite weniger, verdiene mehr“.

Wenn heute die gesamte Welt voneinander abhängig ist und wir eine einzige Familie sind – egal ob wir wollen oder nicht, dass es so ist – ist unser Verhalten gegenüber der Welt, als ob wir unsere Kinder zu unserem eigenen Vorteil benutzen.

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Es ist unmöglich der Natur zu widerstreben


In den Nachrichten (übersetzt aus The Guardian): „Deutschland erlässt ein Gesetz, das eine Höchstgrenze für Managergehälter einführt“ – Der Deutsche Bundestag billigte am Donnerstag ein Gesetz, das Beschränkungen für Managergehälter anordnen wird. Kanzlerin Angela Merkel’s Koalition der Konservativen und Sozialdemokraten (SPD) hofft, dass das Gesetz Firmen dazu ermutigen wird, sich mehr auf langfristige denn auf kurzfristige Gewinne zu fokussieren.

Wenn Mitglieder des Vorstands für Schäden an ihren Firmen verantwortlich sind, können sie dafür haftbar gemacht werden und müssen aus eigener Tasche zahlen. Der Betrag wird mindestens zehn Prozent des Schadens betragen, jedoch nicht mehr als das 1,5 fache ihres fixen Jahresgehalts.

Mein Kommentar: Diese Maßnahmen werden nicht helfen, denn bevor nicht der Egoismus korrigiert wurde, werden die Menschen alle möglichen Hilfsmittel benutzen, um die Gesetze zu umgehen, die ihre egoistischen Verlangen begrenzen, selbst wenn diese Verlangen gegen die Vernunft sind. Es ist unmöglich der Natur zu widerstreben trotz Vernunft, aber es ist augenscheinlich, dass Beschränkungen von Einkommensgrenzen auf persönlicher Ebene für jemanden heilsam sind.

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Leben aus der Kabbala, Kapitel 14