Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Gesellschaft'

Neues Leben 493 – Online-Verbindung zwischen den Menschen und den gewählten Beamten

Neues Leben 493 – Online-Verbindung zwischen den Menschen und den gewählten Beamten
Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Yael Leshed-Harel

Die modernen Kommunikationsformen ermöglichen es den Menschen, sich gegenseitig zu verwirren, zu betrügen und auszurauben. Insgesamt bringt die derzeitige Nutzung des Internets hauptsächlich Zerstörung in unser Leben. Dies ist die Anerkennung des Bösen . Es gibt kein Zurück.

Wir müssen lernen, mit dem Internet klug umzugehen. Es wurde der Welt offenbart, um uns zu helfen, uns in einem Kreis, in Gleichheit und in Gegenseitigkeit zu verbinden. Ein Online- Bildungssystem wird alle ausrichten, uns zu einem gemeinsamen Verständnis bringen und zukünftige Führungskräfte hervorbringen, die erklären, wie sie sich miteinander verbinden können. Es wird uns helfen, zu einem inneren Netzwerk der Verbindung zwischen den Herzen zu gelangen, bis wir uns als ein Mann fühlen.

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Aus KabTVs „New Life 493 – Online-Verbindung zwischen den Menschen und den gewählten Beamten“, 06.01.15

Die Uhr der Geschichte tickt

Wenn Sie die Welt aus der Vogelperspektive betrachten, werden Sie sehen, dass ihre Teile allmählich zusammenwachsen. Wir mögen diesen Prozess gutheißen oder missbilligen, aber er ist sowohl unfreiwillig als auch unumkehrbar. Und je mehr wir zusammenwachsen, desto mehr Reibungen treten auf. Die Flugbahn der Realität ist unveränderlich – hin zu größerer Verbindung, gegenseitiger Abhängigkeit und Integration. Was sich ändern kann, ist, wie wir es erleben. Wenn wir uns dagegen wehren, wird es schmerzhaft und blutig sein. Wenn wir es umarmen, wird es leicht und freudig sein.

Früher gab es Ideologien, Ideale und Doktrinen, die die Menschen umzusetzen versuchten, um das zu etablieren, was sie für eine erfolgreiche Art und Weise hielten, wie sich die Gesellschaft zu verhalten hatte. Jetzt wachen die Massen auf der ganzen Welt auf, und sie scheren sich nicht um Ideale oder Doktrinen. Wenn sie Solidarität unter sich spüren, werden sie die Regierung unterstützen. Wenn sie Spaltung spüren, werden sie zu Aggression und Gewalt zurückkehren, wie es jetzt geschieht.

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Den Hass in die Liebe verwandeln

Die Welt besteht aus Liebe und Hass mit all seinen Schattierungen. Wenn wir Emotionen wie Liebe oder Hass empfinden, finden in unserem Körper physiologische Prozesse wie Veränderungen der Herzfrequenz, des Blutdrucks, der Muskelspannung, der Säure- und Hormonausschüttung statt, und nur ein kleiner Punkt im Gehirn unterscheidet, ob das was wir fühlen Hass oder der Liebe ist. Was muss sich in uns ändern damit wir die Welt weniger schrecklich und als freundlicher und liebevoller empfinden?

Die Heilung beginnt mit einer Diagnose. Unser innerer Antrieb ist der Wunsch, Freude und Befriedigung zu erhalten, der Wunsch zu genießen. Wenn ich jemanden mit Freude betrachte, dann deshalb weil ich dieser Person gegenüber Liebe bzw. Zuneigung empfinde. Wenn ich hingegen jemanden hasse, fühle ich mich verärgert. Das ist die Wahrheit, egal wie unangenehm es klingt und ob wir uns dieser Einstellung bewusst sind oder nicht. Wenn ich einen geliebten Menschen leiden sehe, dann teile ich seinen Kummer, aber wenn ich eine Person leiden sehe die ich hasse, wird dieses Leid als wohlverdient empfunden.

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Die einzig klare Erkenntnis aus der ersten außenpolitischen Rede von Präsident Biden

Die erste außenpolitische Rede von US-Präsident Joe Biden hatte eine klare Botschaft für Israel. Sie lag nicht in dem, was er sagte, sondern in dem, was er nicht sagte. Er hat Israel nicht erwähnt. Noch interessanter ist, dass bei der Nennung von Amerikas engsten Freunden und Bidens Ziel, „die Gewohnheiten der Zusammenarbeit zu reformieren und die Muskeln der demokratischen Allianzen wieder aufzubauen“, Israel nirgends zu finden war. Laut Biden sind „Amerikas Allianzen unser größtes Kapital, und mit Diplomatie zu führen bedeutet, wieder Schulter an Schulter mit unseren Verbündeten und Schlüsselpartnern zu stehen.“ Aber wenn Israel nicht unter Amerikas Verbündeten erwähnt wird, bedeutet das, dass wir in den Augen dieser Regierung kein großer Aktivposten für Amerika sind, und sie wird nicht „Schulter an Schulter“ mit uns stehen.

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Von physischen über virtuellen bis spirituellen Verbindungen

Seit etwa einem Jahr befindet sich die Welt in einem virtuellen oder halbvirtuellen Zustand, und die Verbindungen zwischen den Menschen sind weitgehend virtuell geworden. Jetzt, „dank“ neuer Stämme von Covid, werden wieder Grenzen und Flughäfen geschlossen. Es scheint, als würden physische Bindungen immer weniger „Raum“ einnehmen und die Menschheit wird zu einer neuen Form der Kommunikation getrieben.

Wir sollten dies nicht auf die leichte Schulter nehmen. Dies ist keine flüchtige Episode, sondern eine tiefgreifende und dauerhafte Phase in der menschlichen Entwicklung, die wir gerade erst beginnen. Es ist eine Gelegenheit, die uns die Natur gegeben hat, um auf eine höhere, innerliche Ebene der Verbindung aufzusteigen.

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Am Rande der Verzweiflung

Nach und nach macht sich die Erkenntnis breit: Nichts scheint die Lage zu verbessern: weder das neue Jahr, noch die neue Regierung, noch die Impfstoffe. Das Leben auf der Überholspur funktioniert einfach nicht mehr. Es hat im letzten Jahr nicht funktioniert, und es sieht nicht danach aus, als würde sich was in absehbarer Zeit ändern. Und je mehr wir das erkennen, desto verzweifelter werden wir.

Es gibt einen wichtigen Grund, warum es den Anschein hat, als ginge der Welt langsam der Kraftstoff aus. Seit Anbeginn der Menschheit ist unser Treibstoff stets die Jagd nach dem nächsten Vergnügen, dem nächsten Gewinn oder dem nächsten persönlichen Vorteil gegenüber anderen. Der Treibstoff kurbelte das Ego an, und wo das Ego keinen Nutzen sah, hatten wir keine Antriebskraft mehr, um zu arbeiten.

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Neues Leben 1290 – Motivation bei der Arbeit

Neues Leben 1290 – Motivation bei der Arbeit

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Yael Leshed-Harel

Ähnlich wie man beim Essen ab einem bestimmten Punkt den Appetit verliert, liegt es in unserer Natur, die Motivation zu verlieren. Deshalb sollte es in einer Organisation Fachleute geben, die dafür sorgen, dass die Motivation, die Kreativität und die Innovation hoch bleiben, indem sie die Mitarbeiter zu Partnern machen und Auszeichnungen vergeben, um Bedeutung, Respekt und Wertschätzung zu zeigen. Wenn wir wollen, dass ein Mitarbeiter mit Begeisterung zur Arbeit kommt, muss er das Gefühl haben, dass er seine Einzigartigkeit bei der Arbeit ausdrücken kann.

Zwischenmenschliche Kontakte und Betriebsklima haben einen großen Einfluss auf die Motivation der Mitarbeiter. Bei einer ganzheitlichen Unternehmensgestaltung bedeutet Wettbewerb, dass jeder sowohl mit sich selbst wetteifert als sich auch mit anderen verbindet, um zum Erfolg des Unternehmens beizutragen.

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Aus KabTVs „New Life 1290-Motivation am Arbeitsplatz“, 13.12.2020

In der Gemeinschaft bleiben

Frage: Denken Sie, dass ein Mensch mit sich allein sein und nur etwas für sich tun sollte? Wie viel Zeit sollte ein Mensch mit sich verbringen, was sollte er tun und über was nachdenken?

Antwort: Wir können diese Dinge nicht regulieren, da sie individuell sind. Wir müssen einem Menschen die richtige Einstellung, die zum Ziel der Natur und dem richtigen Zustand führt beibringen. Der Mensch wird in dieser Übereinstimmung, diesen oder jenen Schritt in seinem sozialen Verhalten wählen.

Frage: In den zwischenmenschlichen Beziehungen gibt es Vertraulichkeiten, die nicht überschritten werden sollten- sie sind nur den Nahestehenden zugänglich. Glauben Sie, dass man z.B. in unseren Kursen wissen muss, dass es bei der Kommunikation mit einer Person, auf die Kultur, ihren Charakter ankommt?

Antwort: Alle Menschen sollten sich selbst und die Menschen um sie herum kennen, verstehen, wahrnehmen und erforschen, damit wir schließlich zu einem gemeinsamen Ganzen vereint werden.

Frage: Werden im spirituellen Raum die Grenzen zwischen Menschen beseitigt?

Antwort: Auf jeden Fall. Wir versuchen, den persönlichen Raum zu zerstören, damit alle Herzen zu einem Herzen werden.

Anmerkung: Es ist schwer vorstellbar, was passiert, wenn man nichts Persönliches hat und nicht einmal für fünf Minuten bei sich sein kann.

Antwort: Das brauchen Sie nicht! Im Gegenteil, Sie werden sich nicht von der Gemeinschaft lösen wollen.

Aus dem Fernsehprogramm „Kommunikative Eigenschaften“, 30.10.2020

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Der Flug der Honigbiene.

Wir sind vielleicht vergesslich, und wir sind sicherlich gleichgültig, aber die Honigbienen verschwinden mit einer alarmierenden Geschwindigkeit. Ihre Population schrumpft auf der ganzen Welt, und niemand weiß mit Sicherheit, warum dies geschieht oder wie man es aufhalten kann.  Dies mag uns nicht wie ein großes Problem oder ein Anlass zur Besorgnis erscheinen, da es unzählige Arten gibt, deren Populationen schrumpfen und von denen einige kurz vor dem Aussterben sind.

Was ist also das Besondere an den Bienen? Bienen haben vielleicht nicht so gute PR wie etwa der Polarbär, aber ihre Bedeutung für die Menschheit ist weitaus größer als wahrscheinlich jede andere Spezies auf diesem Planeten. Durch ihre Funktion als wichtige Bestäuber sind Bienen für die Produktion von mehr als einem Drittel der weltweiten Nahrungsmittel verantwortlich. Ohne Bienen gibt es keine Bestäubung zahlreicher Pflanzen, die Menschen und Nutztiere ernähren. Mit anderen Worten: Ohne Bienen wird es Hunger in einem Ausmaß geben, wie wir es noch nie erlebt haben.

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Die Symbolik wachsender Bäume

Der hebräische Kalender besteht aus zwölf Monaten, die verschiedene Stadien in der geistigen Entwicklung eines Menschen darstellen. Der Monat Schewat gilt als der Jahresanfang für die Bäume, denn in diesem Monat beginnen die Bäume zum Ende des Winters und zum Beginn des Frühlings zu erwachen.

Es steht geschrieben, dass der Mensch wie ein Baum auf dem Feld ist. Deshalb feiern wir diese Zeit des Jahres als den Beginn des spirituellen Knospens. Mein Lehrer, RABASH, schrieb einen ausführlichen Brief über die spirituelle Bedeutung von Tu [fünfzehn] BiShvat [des Schewat], Brief Nr. 29, den Sie gerne in unserem Online-Archiv lesen können. Nachfolgend die Quintessenz seiner Worte.

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