Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Gesellschaft'

„Warum gibt es Antisemitismus? “ (Quora)


Michael Laitman, in Quora: „Warum gibt es Antisemitismus? Erwähnen Sie Israel nicht, weil der Antisemitismus bereits 2000 Jahre vor der Entstehung Israels existierte.

Ohne Antisemitismus würde es keine Juden geben.

Der Hass und der Druck auf die Juden hat sie geeint gehalten. Sie haben keinen instinktiven Willen, sich zu vereinen, aber die Naturkräfte üben Druck auf die jüdische Einheit durch scheinbar negative antisemitische Kräfte aus, und es liegt an den Juden, den antisemitischen Druck als Weckruf zu nutzen, um ihre Einheit zu verwirklichen, so dass die Einheit auf alle Menschen der Welt übergehen kann. Wenn jeder spürt, dass eine positive, vereinigende Kraft in sein Leben eindrigt, dann wird auch der Antisemitismus nachlassen.

Kabbalisten sind Menschen, die nicht vor dem Antisemitismus davonlaufen. Stattdessen fordern die Kabbalisten dazu auf, den Antisemitismus zu studieren und zu untersuchen, um ihn als ein Phänomen zu betrachten, das einen Zweck und eine Rolle in der Natur erfüllt.

Die Weisheit der Kabbala wurde in unserer Zeit offenbart, um der Menschheit zu helfen, eine höhere Ebene der Existenz zu erreichen. Wenn die Weisheit der Kabbala zu einer universellen Erziehungsmethode wird, dann werden wir „ein Licht für die Völker“ sein. Mit anderen Worten, die einzige Regel, nach der das jüdische Volk und die Nationen der Welt harmonisch miteinander auskommen werden, wird die der Einheit sein: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“

Geschrieben/bearbeitet von Schülern des Kabbalisten Dr. Michael Laitman

Wer zum Studieren kommt

Die Menschen fragen mich oft, wer am ehesten ein Kabbala-Student wird, und warum manche Menschen sich dafür interessieren und andere wiederum nicht, oder sie sogar ablehnen. Nun, das erste, was ich erwähne, sind die bekannten Worte von Baal HaSulam, dem Autor des Sulam [Leiter]-Kommentars zum Buch Zohar, der schrieb, dass Kabbala für jeden ist, der nach dem Sinn des Lebens fragt. Während also die meisten Menschen, die zum Studium der Kabbala kommen, häufig nach dem Sinn des Lebens gefragt haben, wird nicht jeder, der nach dem Sinn des Lebens gefragt hat, am Ende Kabbala studieren. [Rest des Beitrags lesen →]

Was um alles in der Welt tun wir der Erde an?

Diese Woche beging die Welt den Earth Day 2021. Das Thema lautete „Unsere Erde wiederherstellen“. In der Tat hat die Erde viel zu lange unter den Strapazen gelitten, die die Menschheit ihr zugefügt hat. Bedauerlicherweise können wir sie nicht wiederherstellen, nicht jetzt und nicht in unserem jetzigen Zustand.

Um die Erde wieder herzustellen, bedeutet, dass wir anerkennen, dass die Erde zerstört ist. Wir haben sie zerstört! Wir, mit unserer egoistischen Einstellung zu unseren Planeten und zueinander, haben all den Schaden angerichtet, den wir jetzt angeblich reparieren wollen.

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„Was ist die spirituelle Bedeutung des Empfangens der Tora?“ (Quora)


Dr. Michael Laitman, in Quora: „Was ist die spirituelle Bedeutung des Empfangens der Tora?“

Das Empfangen der Tora bedeutet, dass eine besondere Kraft offenbart wird, die uns hilft, uns über unser Ego zu erheben und uns mit der spirituellen Kraft der Liebe, des Gebens und der Verbindung auszurichten.

Wenn wir die Tora empfangen wollen, dann müssen wir sie an uns selbst studieren. Wie sonst könnten wir sie studieren, wenn nicht durch unsere eigene Erfahrung, indem wir uns allmählich von einem kleinen Egoisten zu einem großen Egoisten verwandeln, und dann von einem kleinen Altruisten zu einem großen Altruisten?

Wir können die Methode der Korrektur, die „die Tora“ genannt wird, nur dann erhalten, wenn wir verstehen, dass wir uns freiwillig verändern müssen, um spirituell „wie ein Mann mit einem Herzen“ zu werden, und uns auf die Eigenschaften der Liebe, des Gebens und der Vereinigung mit allen Menschen ausrichten.

Basierend auf der TV-Sendung „Spirituelle Zustände“ mit dem Kabbalisten Dr. Michael Laitman am 9. April 2021.
Geschrieben/bearbeitet von Schülern des Kabbalisten Dr. Michael Laitman.

Wer ist ein Anführer?

Im heutigen narzisstischen Zeitalter denkt jeder, er sei der Beste und Klügste. Die jüngsten Wahlkämpfe in mehreren westlichen Ländern haben die Frage der Führung hervorgehoben, oder genauer gesagt, wer zu führen geeignet ist. Während viele Menschen die Spitze der Pyramide erreichen wollen, sind nur wenige bereit, die Verantwortung zu übernehmen, die damit einhergeht. Und noch bevor wir über Verantwortung diskutieren, müssen wir definieren, was es bedeutet, eine Führungskraft zu sein, insbesondere wenn wir erwarten, dass diese Führungskraft uns in eine bessere Zukunft führt.

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Nahrung für Gedanken

In der modernen Zeit ist die Nahrung nicht nur eine lebenswichtige Nährstoffquelle für unser Überleben als Organismus geworden, sondern sie hat sich bei uns zu einer Obsession entwickelt. In den letzten fünfzig Jahren haben wir begonnen, unzählige industrialisierte, verarbeitete Lebensmittel zu konsumieren, und gleichzeitig hat ein neuer Trend der sogenannten „gesunden Ernährung“ die Verbraucher im Sturm erobert. Es gibt viele Lebensmittel, die nur zu dem Zweck produziert werden, das Bankkonto von irgendjemandem zu füllen, und infolgedessen die Krankenhäuser mit Patienten zu füllen.

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Neues Leben 1297 – Eine Ära der Richtungslosigkeit und Unsicherheit

Neues Leben 1297 – Eine Ära der Richtungslosigkeit und Unsicherheit

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Yael Leshed-Harel

Heutzutage sind alle vier Generationen – Großeltern, Eltern, Kinder und Enkelkinder – gleichermaßen verunsichert. In früheren Generationen war das Leben einfach, während wir heute das Gefühl haben, dass etwas aus dem Ruder gelaufen ist – die Welt unberechenbar ist und wir wissen nicht, was wir unseren Kindern bieten können. Die Evolution hat unsere Kraft der Entwicklung – das Verlangen zu genießen, unseren Antrieb, unseren Treibstoff – verbraucht.

Die Welt befindet sich in einer Sackgasse. Es herrscht ein Gefühl der Hilflosigkeit und Verzweiflung. Zum ersten Mal in der Geschichte mangelt es der Jugend an einem guten Beispiel, dem sie folgen kann, und das bringt uns zu der großen Frage, was Glück überhaupt ist. Ohne eine Methode, die uns leitet, werden wir in der heutigen Zeit nicht mehr in der Lage sein, im Leben zurechtzukommen oder zu überleben. Jeder muss zu einem Verständnis für den inneren Zustand der Welt kommen.

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Aus KabTVs „Neues Leben 1297 – Eine Ära der Richtungslosigkeit und Ungewissheit“, 

IMF: Covid-Narben treffen die Schwächsten am härtesten

Auf der Startseite seiner Website schreibt der Internationale Währungsfonds (IWF), dass er „eine Organisation von 190 Ländern ist, die daran arbeitet, die globale währungspolitische Zusammenarbeit zu fördern, die finanzielle Stabilität zu sichern, den internationalen Handel zu erleichtern, eine hohe Beschäftigung und ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu fördern und die Armut in der Welt zu verringern.“ In einem kürzlich vom IWF veröffentlichten Bericht mit dem Titel „After-Effects of the Covid-19 Pandemic“ kommt die Organisation zu dem Schluss, dass „das Ausmaß der zu erwartenden Narbenbildung je nach Struktur der Volkswirtschaften von Land zu Land variiert… Es wird erwartet, dass die Schwellen- und Entwicklungsländer mehr Narben erleiden werden als die fortgeschrittenen Volkswirtschaften.“ Wie immer kommen die Reichen und Mächtigen wie üblich ungeschoren davon, und die ausgebeuteten Schwachen tragen die Hauptlast.

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Was wir von den Walen lernen können (oder auch nicht)

Vor vielen Jahren, als ich Student an der Medizinischen Akademie in Leningrad (dem heutigen St. Petersburg) war, wurde ein spezielles Projekt der Akademie im Schwarzen Meer durchgeführt. Es ging darum, mit Delphinen zu kommunizieren und zu versuchen, ihre Sprache zu lernen. Aus dem Projekt wurde nicht viel, und man hat aus dieser Lektion gelernt.

Vor ein paar Tagen erzählte mir ein Student, dass in Israel ein Versuchsprojekt läuft, um die Sprache der Wale mit Hilfe von Hightech-Geräten, Sprachwissenschaft und künstlicher Intelligenz zu lernen. Er fragte mich, was ich darüber denke. Ich erzählte ihm von dem Experiment in Leningrad und kam zu dem Schluss, dass auch das nicht viel bringen würde.

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Was ist eine gute Lösung für das weltweite Drogensuchtproblem? (Quora)

Michael Laitman, in Quora: „Was ist eine gute Lösung für das weltweite Drogensuchtproblem?“

Hinter jedem Drogensüchtigen stehen unbeantwortete Fragen nach dem Sinn und Zweck des Lebens.

Wir alle werden geboren, leben und sterben gegen unseren Willen, und so stellen wir alle den Sinn und Zweck unseres Lebens in Frage. Die Drogensucht entpuppt sich als eines der Mittel, mit denen einige Menschen versuchen, sich von diesen Fragen abzuwenden. Doch die Fragen werden immer bleiben und an uns arbeiten, egal was wir tun, um uns von ihnen abzulenken.

Deshalb sehe ich keine andere Lösung für das Problem der Drogensucht als die Notwendigkeit, den Sinn und Zweck des Lebens zu lernen, den Prozess unserer Entwicklung, wer wir sind, was unsere Natur ist, wie die Natur funktioniert, was die Natur von uns will, unabhängig von unseren verschiedenen Meinungen und Überzeugungen.

Wenn wir die Probleme der Sinn- und Ziellosigkeit lösen wollen, müssen wir die Antworten auf diese grundlegenden Fragen erkennen, dann wird sich auch das Problem der Drogenabhängigkeit auflösen.

Geschrieben / bearbeitet von Studenten des Kabbalisten Dr. Michael Laitman.
Foto von Matthew T Rader auf Unsplash.