Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Gesellschaft'

Prinz Charles: Nur noch acht Jahre, um die Welt zu retten


In den Nachrichten (übersetzt aus The Independent): „Nur noch 96 Monate, um die Welt zu retten, sagt Prinz Charles“ – Der Kapitalismus und das Konsumverhalten haben die Welt an den Rand des ökonomischen und ökologischen Kollaps gebracht, mahnte der Prinz von Wales in einer Ansprache… Die Ansprache von Charles war sein erster Versuch, eine schlüssige Philosophie zu präsentieren, in der er die Gefahr für die Umwelt in den Kontext eines versagenden Wirtschaftssystems stellte…

Charles sagte, dass wir ohne „stimmige finanzielle Impulse und Abschreckungsmittel“ nur noch 96 Monate haben, um einen „irreparablen Kollaps des Klimas und des Ökosystems zu vermeiden und alles, was damit zusammenhängt… Wenn wir uns dem nicht stellen, könnte die Natur, die größte Bank von allen, Pleite machen…“
Mein Kommentar: Das Ökosystem ist nicht von uns abhängig, aber das Wirtschaftsystem. Jedoch der Weg, um es zu verbessern, ist nicht, zu versuchen, es direkt zu beeinflussen, sondern indem wir unsere Absichten von „Empfangen“ zum „Geben“ korrigieren. Wie kann man das tun? Das ist nur möglich, indem wir eine spirituelle Kraft von oben heranziehen, die Kraft, die unseren Egoismus erschaffen hat und die ihn verändern kann und ihn in die entgegengesetzte Eigenschaft umwandeln kann, der des Gebens und der Liebe. Die Weisheit der Kabbala sagt uns, wie wir diese Kraft der Korrektur heranziehen können.

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Kabbala erklärt warum wohlhabendere Mütter mehr Söhne haben


In den Nachrichten (aus MailOnline): „Warum wohlhabendere Mütter mehr Söhne und ärmere Frauen Mädchen zu erwarten haben“ – Vermögende Mütter neigen dazu, mehr Söhne zu haben, während Frauen, die knapp bei Kasse sind, mehr Töchter hervorbringen, behauptet eine Studie. Gemäß der Evolutionstheorie, wenn gute Bedingungen herrschen und die Babies eher gesund sein werden, ist die beste Gelegenheit für eine Mutter, um die Gene an die nächste Generation weiterzugeben, wenn sie einen Jungen hat.

Mein Kommentar: Das ist durch die spirituelle Wurzel vorherbestimmt, wo Seir Anpin, oder der männliche Teil der Schöpfung, die Quelle des Lichts für den weiblichen Teil, seine Malchut, ist. Und sie erwartet Erfüllung von ihm.

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Warum bieten die wohlhabenden Staaten der Welt keine Lösungen für die Finanzkrise an?


In den Nachrichten (aus Global Issues): Viele Menschen fordern jetzt fundamentale Reformen der international tätigen Finanzsysteme. Das beinhaltet das internationale Bankwesen und die Geldwirtschaft, die Reform der internationalen Finanzinstitute, wie die Weltbank und den Internationalen Geldfonds … es wurde erhofft, dass führende Entwicklungsländer ein Mitspracherecht haben würden, um die wohlhabenden Nationen zu einer Übereinkunft bewegen zu können, sinnvolle Maßnahmen zu ergreifen … Stattdessen sträubten sich die reichen Nationen gegen substantielle Reformen, die von Entwicklungsländern gefordert wurden.

Mein Kommentar: Heutzutage macht niemand irgendein Angebot an irgendjemanden, denn die Zukunft ist unsicher. Die Leute können für langfristige Reformen planen, so lange die Märkte berechenbar sind, jedoch jetzt versteht niemand, was vor sich geht. Und dieser Trend wird anhalten, bis die Leute entdecken werden, dass das Problem die gestörten Beziehungen innerhalb der Gesellschaft sind.

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Wir sind mit dem ewigen Kreislauf der Natur fest verdrahtet


Eine Frage, die ich erhielt: Ich verstehe nicht, was an der Globalisierung so schlecht sein soll? Ich ließ mir einen Kuchen aus Italien nach Amerika zukommen. Die gesamte Welt ist ein kleines Dorf, ist das nicht gut so? Was ist an diesem Beispiel mit dem Kuchen falsch?

Meine Antwort: Es ist ein Beispiel dafür, wie die Menschheit sorglos dem Rest der Natur gegenüber eine Berechnung aufgrund des kleinen, privaten Profits anstellt. Offensichtlich wird eine solche Berechnung falsch sein, da es nicht sein kann, dass sich die Hälfte der Menschheit mit Kuchen vollstopft, der über den Ozean transportiert werden muss, während die andere Hälfte der Menschheit verhungert, weil ihnen sogar verschimmeltes Brot fehlt. Wenn wir über ein universelles Gleichgewicht sprechen – über Gleichheit und Einheit, dann darf jede Person lediglich das erhalten, was sie zum Leben braucht.

Zuerst müssen wir jedoch die Natur auf einer globalen Ebene und die universelle Kraft, die die Natur lenkt, enthüllen. Wir müssen entdecken, inwiefern wir ein Teil von ihr und von ihr durchdrungen sind, und wie sehr wir gegenseitig mit ihr in unseren Gedanken und Verlangen verbunden sind. Jeder von uns ist wie ein Transistor in einem gigantischen, elektrischen Kreislauf. Wir sind darin fest verdrahtet! Wenn jeder von uns fühlt, dass wir alle innerhalb der Natur sind, innerhalb des Schöpfers – dann werden wir fähig sein, die richtigen Berechnungen anzustellen.

In anderen Worten muss jede Person zuerst das Verlangen verspüren, zu lernen, wie man sich mit dem Schöpfer und dem gesamten Universum vereint, damit man die richtige Berechnung anstellen kann. Zuerst gibt es die Anheftung, und danach – die Berechnung, und erst dann – die Handlung. Deshalb müssen wir zuallererst zuhören und lernen. Wir haben bereits genug Schaden angerichtet, indem wir ohne die richtigen Berechnungen gehandelt haben.

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Ich will niemanden von der Kabbala überzeugen


Eine Frage, die ich erhielt: Sie reden viel von Erziehung und Bildung. Doch noch nie wurde etwas durch Überzeugungskunst erreicht.

Meine Antwort: Weder meine Organisation noch ich selbst wollen jemanden überzeugen, der uns nicht zuhören will. Tatsächlich wollen wir niemanden von irgendetwas überzeugen. Wir sprechen nur jene an, die etwas über die Methode der Kabbala lernen möchten. Wir sprechen jene an, die das Bedürfnis nach einer neuen Lebensweise haben.

Tatsache ist, dass es den Naturgesetzen entgegensteht, jemanden von etwas zu überzeugen. Denn des Menschen einzige Willensfreiheit ist es, sich selbst zu verändern und es ist verboten, ihn dieser Gelegenheit zu berauben!

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Wie können alle Nationen eine Familie werden?


In den Nachrichten (aus BBC News ): „Es besteht ein stark empfundenes Bedürfnis nach einer Reform der Organisation der Vereinten Nationen ebenso wie der wirtschaftlichen Unternehmen und der Finanzgesellschaften, um die Idee Wirklichkeit werden zu lassen, dass alle Nationen der Welt, wie eine Familie zusammenleben“, so der Papst in seiner Dritten Enzyklika (…) „Eine wirkliche politische und globale Autorität wird dringend benötigt, um die Weltwirtschaft zu verwalten, die von der Krise angeschlagenen Wirtschaften wiederzubeleben, und eine Verschlimmerung der bestehenden Krise und der daraus resultierenden schlimmen Folgen zu verhindern“, heißt es weiter. „Eine Regulierung per Gesetz wird vonnöten sein, damit beständig der Grundsatz der Subsidiarität und Solidarität respektiert und das Wohl Aller im Auge behalten wird (…) Weiterhin muss eine solche Autorität zur Gewährleistung der allgemeinen Sicherheit und der Gesetzestreue, allgemein anerkannt und mit Durchsetzungskraft ausgestattet sein.

Mein Kommentar: Ich stimme dieser Idee zu, solange sie nicht mit der Religion und dem religiösen Verständnis moraler Prinzipien, der Gnade und der sozialen Wohlfahrt vermischt wird. Der einzige Weg sie zu verwirklichen ist jedoch, die menschliche Natur zu ändern. Der Egoismus muss in Altruismus verwandelt werden. Dies kann nur durch den Einsatz der Methode der Kabbala geschehen.

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Ein Leben in Behaglichkeit wird die Menschen nicht glücklich machen


In den Nachrichten (übersetzt aus The Economist): Der Nobelpreisträger Dr. Peter C. Agre schreibt: „Anstatt zu argumentieren, dass die Wissenschaft uns einfach durch neue Erfindungen retten wird, weiße ich darauf hin, dass es die Weisheit unserer Geschichte ist, die uns retten könnte. … Die richtigen Investitionen in der wissenschaftlichen Entwicklung erneuerbarer und umweltfreundlicher Energiequellen zeigen dies. Die Entwicklung moderner bewohnbarer Städte mit zweckdienlichen öffentlichen Transportmitteln ist realisierbar.“

Mein Kommentar: Wird das aber die Menschen glücklich machen und all ihren Bedürfnissen gerecht werden?

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Warum das Zusammenleben vor der Heirat schlecht für die Beziehung ist

In den Nachrichten (The Daily Mail): „Lebt vor der Heirat zusammen und ihr werdet euch viel eher scheiden lassen“ Paare, die ein Heim vor der Heirat gründen, werden sich eher scheiden lassen, als jene, die bis nach dem großen Tag warten… Eine Umfrage unter mehr als 1.000 verheirateten Männern und Frauen in den USA hat gezeigt, dass jene, die mit einem Liebhaber vor einer Bindung oder Heirat zusammengezogen waren, über erheblich schlechtere Ehen und einer größeren Wahrscheinlichkeit der Trennung berichteten… Psychologe Dr. Galena Rhodes sagte: „Es gibt einen Anteil an Personen, die vor der Bindung zusammenlebten und sich zu einer Heirat aufgrund anderer Gründe entschieden – weil sie bereits zusammen lebten und weniger, weil sie es wirklich wollten und sich für eine gemeinsame Zukunft entschieden.“

Mein Kommentar: Wenn ein Mensch eine dauerhafte Beziehung mit jemandem haben möchte, sollte er nicht versuchen, die Art der Beziehung, die sie haben, zu ändern. Wenn du mit jemanden eine Familie gründen willst und es das ist, was du willst, dann solltest du genau das tun. Die Menschen sollten familiäre Beziehungen nur als das betrachten, wofür die Natur sie bestimmt hat.

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Trink deinen Grünen Tee und sei fröhlich

Eine Frage, die ich erhielt: Wenn ich Genuss aufgrund der Tatsache empfinde, weil ich mich dem Schöpfer unterwerfe, wo ist hier mein freier Wille?

Meine Antwort: Sicherlich bringt es Genuss, aber Genuss ist nicht die wichtigste Frage hier. Der Hauptfaktor in deiner Entscheidung ist die Erhabenheit und die Wichtigkeit der Eigenschaft des Gebens an sich. Es gibt Genuss, ohne Zweifel, aber die Wichtigkeit des Gebens hat Priorität.

Ich trinke Grünen Tee und empfinde Genuss dabei. Kann man es Genuss nennen oder nicht? Nein, kann man nicht, weil ich Befriedigung empfinde durch das Wissen, dass er gut für meine Gesundheit ist. In anderen Worten, meine Freude ist ein Resultat der Korrektur, nicht meines natürlichen Verlangens, welches mir nie erlauben würde, ein solch „widerliches Zeug“ zu trinken. Es bedeutet, dass Genuss, der sich von der Wahrnehmung der Wichtigkeit ableitet, ein Resultat der Korrektur ist.

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Blog-post: In dieser Welt sind wir programmiert, doch in der Höheren Welt gibt es Freiheit

Digitale Drogen – Eine neue Art der “Beruhigung”


In den Nachrichten (aus USA Today): „Digitale Drogen aus dem Netz bereiten Eltern Sorge“ Im Umgangsjargon der Jugendlichen werden sie „Idozers“ oder „Idosers“ genannt. Sie basieren alle auf dem Konzept von binauralen Beats (stereophonen Klängen), die die Gehirnwellen beeinflussen sollen. In jedem Ohr werden verschiedene Töne abgespielt, die dann im Gehirn zu einer neuen Frequenz verschmelzen, die der Frequenz der Gehirnwellen im Wachzustand oder im entspannten Zustand ähnlich ist. Die Anbieter behaupten, dass der von den Klängen erzeugte Effekt denen von illegalen Drogen gleicht. Wenn dies wirklich der Fall ist, dann sind sie gefährlich.

Mein Kommentar: Das Abdriften in den Bereich von Drogen, von „ruhigstellenden“ Methoden, oder gar Selbstmordgedanken, werden der Erkenntnis weichen, dass keines dieser Mittel das Problem, keine Antwort auf die Frage „Wozu lebe ich?“ zu haben, löst. Die Notwendigkeit, die Antwort zu finden, wird die Menschen zur Kabbala führen. Hier geschieht die Aufdeckung der Ebene (der Dimension), von der wir kommen und zu der wir zurückkehren, wenn wir gehen.

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Leben aus der Kabbala, Kap. 34: Leiden, die uns aus uneingeschränkter Güte geschickt wurden