Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Bloß nicht sich selbst fühlen…

Unser Verlangen ist als ein umgekehrter Abdruck des Lichts erschaffen worden, und darum, wenn es nur sich selbst empfindet, ist das ein schreckliches Gefühl, ein Gefühl der unausgefüllten Leere, des Abgrunds.

Ich darf einfach nicht nur mich selbst fühlen, ich kann nicht ohne Erfüllung! Das nennt sich Nukwa, „Nekew“ (Öffnung), leeres Verlangen, welches eine Erfüllung braucht.

Der Schöpfer ist aber vollkommen und braucht niemanden. Er ist die vollkommene Ruhe und Regungslosigkeit, Er ist absolut unveränderlich, Er muss sich nicht bewegen und etwas tun.

Und die arme Schöpfung (das Verlangen, das Bedürfnis nach dem Licht) fühlt sich unglücklich und findet keine Ruhe, ehe es die Erfüllung und das Gefühl der Vollkommenheit erlangt. Es befindet sich ständig in Angst und Ehrfurcht, auf der Suche nach der fehlenden Erfüllung.

Denn das Licht (die Vollkommenheit, der Schöpfer) hat einen Abdruck von sich im Material (im Verlangen) in einer umgekehrten Form hinterlassen, wie ein Siegel und sein Abdruck, und auf diese Weise das Bedürfnis nach dem Licht im Verlangen erschaffen.

Unsere Form ist dem Schöpfer entgegengesetzt, deshalb ist die Natur der Schöpfung so unglücklich – bloß nicht sich selbst fühlen, und ihre ganzen Verlangen, Bestreben, Gedanken kreisen nur um Erfüllung.

Wir jagen ständig dem Schöpfer, dem Licht nach. Wenn sich jedoch das Verlangen in seiner kleinsten, untersten Schicht in uns enthüllt, stellen wir uns anstatt des Lichts die materiellen Erfüllungen vor: Geld, Macht, Ruhm, Sex, Essen, Familie.

Und wenn ein größeres Verlangen, aus einer höheren Schicht, in uns erwacht, fangen wir an, nach dem Wissen, nach der Entwicklung zu streben. Und wenn sich ein noch größeres Verlangen in uns enthüllt, beginnen wir zu spüren, dass es uns an der Spiritualität mangelt.

Wir handeln immer im Verlangen, von dem Verlangen unserer Welt bis hin zur Ähnlichkeit mit dem Schöpfer.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die Freiheit des Willens“ vom 08.10.2010

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Die Freiheit ist nur über dem Wunsch

Eine Frage, die ich erhielt: Warum ist uns in dieser Welt die Illusion der Freiheit gegeben?
Meine Antwort: Wir fühlen uns so lange frei, solange wir darüber nicht nachdenken und uns mit dem tierischen Körper gleichsetzen.
Aber wenn wir über ihn ein wenig hinaufsteigen würden, würden wir sehen, dass sich dieser Körper streng den gegebenen Gesetzen und Prozessen unterwirft.
Mir scheint, als ob ich selbst entscheiden würde, wann ich schlafe oder zur Arbeit gehe. Aber wer entscheidet es in Wirklichkeit?
Mir sind irgendwelche Bedingungen und die inneren Eigenschaften gegeben, und unser Wunsch, zu genießen, ist wie ein Motor, der nach einer einfachen Formel funktioniert: Maximum an Genusses bei minimalem Aufwand. Maximal gewinnen, minimal bezahlen.
Und eine solche Berechnung machen wir in jedem Augenblick unseres Lebens – bei jedem beliebigen Schritt, in jeder beliebigen Richtung und Stelle.
So funktioniert unsere Natur entsprechend der Berechnungen: inwiefern ich müde, gesund, oder in Gefahr bin, und dann der mögliche Genuss usw. Somit ist es klar, dass es innerhalb unseres Egos keine Freiheit gibt.
Folglich muss man verstehen, dass die Freiheit der Wahl nur dann möglich ist, wenn ich über meinem Wunsch herrsche, wenn ich mich über ihn erhebe.
Und solange ich in der egoistischen Natur bleibe, werde ich immer eine gehorsame Marionette sein, die von der Selbstsucht vollständig gelenkt wird.
Wenn ich die Macht in eigene Hände nehmen will, dann sollte ich mein Verlangen lenken bzw. mich darüber erheben.
Das heißt die Freiheit ist nur über dem Verlangen möglich. Und die ganze Frage ist: wie kann man sich über die Natur erheben?

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die Freiheit des Willens“, 26.11.2010

Willst du selbst die Entscheidung treffen?

Die erste und die wichtigste Frage betrifft die Freiheit des Willens?

Vielleicht bewege ich mich durch das Leben, wie ein Aufziehspielzeug, dem man den Schlüssel im Rücken aufdreht, oder bin ich wirklich eine Marionette?

In Wirklichkeit werden wir absolut von natürlichen Instinkten gelenkt und handeln nach einem bestimmten Programm.Und obwohl es uns eben scheint, dass wir selbst die Entscheidungen treffen und den Weg bestimmen, ist es nur ein Trugbild, denn man kann alles entsprechend der Kombination der inneren und äußerlichen Daten (Reschimot, Erziehung, Gewohnheiten, Bedingungen) im Voraus bestimmen. Das heißt, es gibt keinen einzigen Augenblick im Leben, in welchem der Mensch eine selbständige Entscheidung treffen würde, denn aufgrund wessen kann er entscheiden? Wenn alle Daten in seinem Inneren schon vorprogrammiert sind, dann macht er einfach die Berechnung, wie eine Maschine. Gibt es hier einen unbekannten Faktor, den man wählen könnte?

Dieser Faktor ist nur uns unbekannt, weshalb wir auch denken, dass wir frei wählen. Und in Wirklichkeit ist alles vollständig vorbestimmt, wie in der Natur.

Die Wissenschaft der Kabbala sagt: „Es gibt niemanden, außer Ihm“. Du willst die Entscheidungen selbst treffen? Dann steige auf das Niveau des Schöpfers hinauf und entscheide mit Ihm zusammen.

Die einzige Freiheit, über die wir verfügen, ist unser
Einverständnis mit Seinem Plan wir können sogar vor Ihm gehen, indem wir bis zu Seinem Niveau hinaufsteigen, und uns Seine Eigenschaften aneignen. Er wird uns zulassen, für Ihn (wie Er) zu entscheiden. Dann wird es so sein, wie es geschrieben steht: „Der Gerechte entscheidet, und der Schöpfer erfüllt“.

Und davor kann man nicht über irgendeine Freiheit sprechen.

Aus dem Unterricht über den Artikel „Die Freiheit des
Willens“, 26.11.2010

Wir haben eine Möglichkeit zum Aufsteigen bekommen!

Das Einzige, worin unserer freier Wille besteht, ist, unsere Umgebung zu verstärken, damit sie auf jeden einwirkt.

Und das liegt in unseren Händen, wir können nichts Anderes in unserem Leben verändern.

Du bist in die Kongresshalle eingetreten und hast eine gewaltige Anspannung wahrgenommen, denn das gemeinsame Verlangen, das es dort gab, hat dich beeinflusst.

In jedem brannte ein riesiges Verlangen, eine solche Kraft zu erlangen, dass wir alle einen Sprung nach oben machen können – und das hat auf dich eingewirkt. Warum kannst du nicht auch jetzt deine Umgebung so organisieren, dass sie genauso auf dich einwirkt?

Bei jedem Morgenunterricht sind viele Tausende von Menschen mit uns dabei – warum können wir nun nicht auf einander einwirken?

Wir befinden uns in der gleichen Verbindung, in dem gleichen gemeinsamen Feld. Ist es denn so wichtig, dass wir uns nicht in einem Raum, an einem physischen Ort befinden? Liegt nur darin das ganze Problem? Warum fehlt uns so diese gemeinsame Freude und die riesige Glücksenergie?

Es mangelt uns einfach an der Vorbereitung. Jeder hat bereits seit Monaten vor dem Kongress auf diesen Tag gewartet – mit Hoffnung, Angst, Ehrfurcht und Sorge. Wir haben darüber gelesen und gehört, haben besondere Lieder einstudiert – wir haben uns alle auf dieses Ereignis vorbereitet!

Wie viel Geld, Zeit und Kraft es uns gekostet hat, und natürlich, wenn das alles an einem Ort zusammenkommt und im gleichen Augenblick explodiert, kommt es zu einem so beeindruckenden Ergebnis.

Jeder, der dort war, hat einen sehr starken Eindruck bekommen, genauso wie diejenigen, die das auf dem Bildschirm verfolgt haben. Doch warum können wir so nicht weiter machen?

Wir haben diese Stufe, diesen Zustand der Begeisterung durch unsere gemeinsame Arbeit von unten (Itaruta de Letata) erreicht, und nun gehört sie uns! Wir haben sie gekauft, wir haben dafür bezahlt! Warum können wir denn unseren Erwerb nicht bethalten?

Doch wir müssen daran denken, dass wir diese Errungenschaft nach dem Kongress behalten haben, denn in der Spiritualität wird man erhoben und nicht herabgesetzt. Alles, was ich erreicht habe, gehört bereits mir!

Doch nun überkommt mich ein neues unkorrigiertes Verlangen, das alles, was es zuvor gab, verdeckt, denn es eröffnet mir einen neuen Gipfel, den ich erklimmen muss. Und ich muss diesen neuen Berg als ein Mittel zum Aufstieg betrachten.

Lasst uns also verstehen, was mit uns geschehen ist! Wir sind nicht abgestiegen, wir haben nun eine Möglichkeit zum Aufsteigen bekommen! Dann werden wir ein klares Ziel vor Augen haben und nur unsere Kräfte vereinen müssen. Denn das ist die einzige Handlung, mit deren Hilfe wir aufsteigen können – nur durch Vereinigung.

Wir vereinen uns noch mehr in der Gruppe, und das bedeutet, dass wir aufsteigen! Das Licht wird mich erheben, ich selbst muss nichts tun – lediglich mich noch mehr mit den Anderen verbinden, dann wird das Licht mich zu einem neuen Gipfel, zu einer neuen Stufe aufsteigen lassen. Das ist alles!

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Körper und Seele“ vom 23.11.2010

Eine Anleitung zum Konservieren des Egoismus

Das Buch Sohar. Das Vorwort. Der Artikel „Während der Brautnacht“: „Die Sitra Achra hat nur ein dünnes Licht des Leuchtens von Malchut. Dies wird als Schoresch [Wurzel] angesehen und ist ausreichend für das Fortbestehen der Klipot.

Diese Schoresch wird ebenso „ein dünner Faden“ genannt, gemeint ist eine dünne Wurzel der Sünden. Darüber steht geschrieben, „Am Anfang ist es einem Spinnennetz ähnlich, und später wird es zu Wagensträngen“.

Klipa bedeutet Kelim, die wir noch nicht in der Lage sind, mit der Absicht zu geben zu korrigieren. Die Rede ist von den stärksten und den wichtigsten Verlangen, in denen später, bei der Endkorrektur, die größten Lichter enthüllt werden.

Im Prinzip haben wir keine Chance, irgendetwas gegen das Verlangen zu genießen zu tun. Wir können nur dessen einzelne Teile sortieren und für uns entscheiden, mit welchen davon wir im Moment unter diesen oder jenen Bedingungen arbeiten können.

Was die anderen Verlangen betrifft, so sind wir verpflichtet, sie zu „konservieren“ und ständig den Schutz aufrechtzuerhalten, damit sie nicht ausbrechen und sich nicht auf uns stürzen.

Alle möglichen Hasser von Israel, sprich diejenigen, die das Bestreben direkt zum Schöpfer hassen, sind jene großen egoistischen Verlangen, die wir noch nicht korrigieren können. In der Tora werden sie als Völker der Welt bezeichnet, die Israel ständig keine Ruhe lassen.

Selbstverständlich begreifen wir, dass ihre Kriege Erweckung des Egoismus sind, die dem Menschen zugute kommen.

Dank ihnen spürt er immer besser seine unkorrigierten Verlangen auf und „tötet“ sie, sozusagen, d.h. findet in ihnen immer neue Teile, die er korrigieren und an sich, an die Benutzung um des Gebens willen anschließen kann.

Also müssen wir uns um die egoistischen Teile des Verlangens, die der Korrektur noch nicht unterliegen, kümmern. Wir müssen ihre Existenz aufrechterhalten und um derentwillen eine besondere spirituelle Arbeit durchführen.

Denn immerhin spüre ich sie in mir. Es reicht nicht, sie einfach abzuschalten und sie nicht zu benutzen – im Moment korrigiere ich sie dadurch, dass ich ihnen ein kleines Leuchten ermögliche, welches durch den Buchstaben Kuf (ק) gekennzeichnet wird, dessen unterer Teil bis unter die Zeile reicht, womit ein dünnes Leuchten bis zu den Welten von BYA und bis zu den Klipot, die sich dort befinden, durchdringt.

Genauso wird ein Kranker auf der Intensivstation an ein Beatmungsgerät angeschlossen. Ich tu nicht so, als ob ich diese Verlangen in mir nicht hätte, sondern akzeptiere im Gegenteil ihre Existenz und herrsche über sie. Also hängen sie von mir ab, denn ich erhalte einen kleinen Funken Leben in ihnen aufrecht.

Wir brauchen die Klipa, denn sie ähnelt der Schale, die die Frucht während ihrer Reifung schützt. Ohne diese Handlungen werden wir uns an die Korrektur von Malchut nicht machen können.

Aus dem Sohar-Unterricht vom 18.11.2010. Das Vorwort.

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Das Zittern um das Geben

Der Sohar. Einleitungen. Artikel „Die Nacht der Braut“: „Dank der Abwesenheit des Lichtes, d.h. der Nacht, die alle Gerichte (Dinim) und die Leiden einschließt, die der Eigenschaft des Tages (Chessed) entgegengesetzt sind, existiert das Zittern vom Schöpfer. Und wenn nicht das Zittern da wäre, so würde die Eigenschaft des Tages und des Morgens nicht geöffnet“.

Unsere erste Korrektur ist das Zittern. Ich möchte das Licht nicht direkt in den Wunsch bekommen. Ich zittere, habe Angst, dass ich es nicht schaffe und „die Türen“ den Genüssen öffne, die im Licht gezeigt werden.

Gleich dem Gast, der auf die Bewirtung verzichtet, werde ich auf alle Verschlüsse geschlossen, in der Angst vor der Möglichkeit, diese Genüsse nicht für das Geben zu bekommen.

Die erste Etappe der Korrektur meines Wunsches – ihn vom direkten Erhalten des Lichtes fernzuhalten. Es heißt eben „die Rückkehr aus dem Zittern“.

Es ist die erste Eigenschaft, die ich finden soll, die Angst um alle meine Handlungen, welche nur auf das Geben gerichtet sein sollen.

Aus dem Unterricht nach dem Buch Sohar, 16.11.2010

Wir fahren nach Hause, und bleiben doch zusammen

Eine Frage, die ich erhielt: Ich spüre, dass wir auf dem Kongress ein neues Kli geschaffen haben. Aber bald kehre ich in meine normale egoistische Welt zurück, und bin in Kontakt mit Menschen, die auf keinen spirituellen Weg sind…

Meine Antwort: Der Mensch kann sich nicht entwickeln, wenn er sich nicht seinen Kreis aufbaut. Jeder braucht seine eigene Gruppe, virtuell oder physische, aber sie muss zu eurer Umgebung werden, die stärker auf euch einwirkt als die äußere egoistische.
Der Mensch ist verpflichtet, solche Umgebung zu schaffen, die seine Gedanken, Wünsche und Prioritäten bestimmt. Sonst ist er verloren, denn er wird seinem egoistischen Milieu folgen. Das ist nämlich unsere einzige Wahl, und wenn wir dieser nicht folgen, können wir keine Fortschritte machen…

Jetzt kehre ich nach dem Kongress nach Hause zurück. Wo sind meine Gedanken? Was sorgt mich? Ich habe Angst vor dem Moment, wo ich von der Verbindung mit der spirituellen Gesellschaft in die Verbindung mit der auf materielle Gedanken ausgerichteten Gesellschaft fliehen werde.

Werde ich diesem Absturz, nach welchem all meine Gedanken auf der anderen Seite im gemeinsamen Sumpf landen, vorbeugen können? Wie verpasse ich nicht den kurzen Blitz des Überganges?

Darum muss ich mir Sorgen machen und mich kümmern. Das sind unsere Fehler, die uns so viele Jahre und Mühe kosten. Alles anderes ist kein Problem. Das Problem liegt nur daran, dass ich nachhause komme und mich beschwichtige: Schön, der Kongress ist zu Ende, jetzt kann ich zu meinem normalen Leben zurückkehren.

Und dann ist Schluss. Alles was ich erreicht habe, geht in die Klipa über..

Die allein von mir abhängige Handlung ist die, mich an der spirituellen Umgebung festzuhalten, mich an die Gruppe hängen, dass sie immer bei mir ist und als spirituelle Umgebung stärker auf mich einwirkt…

Genauso wie ein Kind, wenn es Angst hat, es sich neben einem Erwachsenen aufhält, in der Hoffnung, dass es so vor allen Problemen bewahrt wird. Wenn er sich am Großen festhält, wenn es sich an ihn anlehnt, ist es sicher, dass jetzt alles gut wird. So muss auch unsere Einstellung zur spirituellen Umgebung sein.

Wenn ihr nachhause fahrt, behaltet die Gruppe im Auge, hört auf sie, als ob Ihr immer noch die Kopfhörer im Ohr hättet, erinnert euch auch durch die Lieder an die Spiritualität.

Es ist unwichtig, wo wir uns befinden, womit wir uns beschäftigen, im Hintergrund muss immer etwas Familäres, etwas aus der Gruppe klingen. Der Unterricht, der fast unhörbar läuft, dringt trotzdem in das Unterbewusstsein ein.

Und besucht unbedingt meinen Blog. Alles Wichtige sage ich dort. Sogar die Fotos, die dort veröffentlicht werden, suche ich sorgfältig aus. Man muss den Blog tag täglich lesen, denn am nächsten Tag verliert der Stoff bereits seine Kraft. Wir alle vereinigen uns um den Blog, um die Morgenlektion herum.

Wir brauchen gar nichts zu tun, nur uns um die Wahl einer besseren Umgebung zu bemühen. Das Licht macht Seine Aufgabe. Jeder muss dafür sorgen, dass er sich an eine starke spirituelle Umgebung hängt, um diesen Geist, den er vom Kongress nach Hause bringt nicht zu verlieren.

Aus einem Unterricht über einen Schamati Artikel, 12.11.2010

Kongress in den Medien


1. Die Zeitung „Jediot Achronot“ – über den Kongress

Die größte (700.000 Kopien) israelitische Zeitung „Jediot Achronot“ („Letzte Nachrichten“ ) hat einen langen Artikel über unseren Kongress veröffentlicht:


Aus dem Artikel: „Israelit, Deutscher, Türke, Schwede, Rumäne und Englander haben sich in Tel-Aviv getroffen. Das ist kein Anfang von einem Witz, sondern ist tatsächlich gestern auf einem internationallen Kongress der Organisation „Kabbala den Menschen“ geschehen.

4500 Israeliten und noch 2500 Menschen aus 54 Länder aus aller Welt haben sich gestern in Ausstelungspavillion „Ganei Taarucha“ zum Kongress, der drei Tagen dauert und schon acht Jahre ohne Unterbrechung stattfand, vesammelt.

2.Jerusalem Post – über den Kongress

In der Zeitung „Jerusalem Post“ wurde ein Artikel über unserem Kongress veröffentlicht:


Aus dem Artikel: „6. Internationale Kabbalistische Kongress wird in Tel-Aviv stattfinden. Über 7000 Menschen aus 54 Länder, die sich zu verschiedenen Religionen bekennen und 38 verschiedenen Sprachen sprechen werden kommen um drei Tage dem Studium der Kabbala zu widmen.

„Kabbala wird oft aus Unwissen mit Religion oder Mystik in Verbindung gebracht, aber die Menschen, die an diesem Kongress teilnehmen, sind tiefer in die Kabbala eingedrungen und verstehen, dass dies eine Methode der spirituellen Arbeit ist, die die Verbindungen der Liebe zwischen Menschen entwickelt“.

Lasst uns die Zeit der Erlösung näher bringen!

Aus dem Artikel von Baal HaSulam „Die letzte Generation“: Wenn alle Volker der Welt zustimmen, werden Kriege in der Welt aufhören – denn jeder Mensch wird nicht im Geringsten für das eigene Wohl sorgen, sondern für das Wohl des Nächsten.

Diese Lehre von der Angleichung der Eigenschaften ist die Lehre des Maschiach (Messias)… Darüber steht geschrieben: „ Und sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen umschmieden“.

„Maschiach“ ist das größte Licht „Yechida“, welches kommt und in der Lage ist, alles zu korrigieren. Wenn wir ein so starkes Verlangen verspüren, die Endkorrektur (Gmar Tikun) zu erlangen, wird dieses Licht mit aller Kraft zum Vorschein kommen und alle Verlangen korrigieren.

Doch selbst jene kleine Lichter, welche wir heute empfangen, welche die Verbindung zwischen uns erschaffen und uns vereinen, welche uns erlauben, einen dermaßen großen Kongress zu veranstalten – all das ist die Hilfe von oben und nicht unsere eigene Errungenschaft.

Alles, was ich vor mir sehe – die Freunde und diese ganze Welt –, ist das Abbild des vor mir stehenden Schöpfers, der sich mir auf diese Weise präsentiert.

Deshalb kommt diese Kraft, die sich Maschiach nennt, jetzt bereits zu uns, und sie zieht die gesamte Menschheit von ihrer letzten Stufe, vom letzten Zustand zum Ende der Korrektur heraus.

Doch noch nennt sich das „Geburtsschmerzen von Maschiach“, Enthüllung der Kraft von Maschiach in der Welt – die allerersten Zustände des gesamten Geburtsprozesses.

Entweder auf gutem oder auf schlechtem Wege – durch große Leiden und Kriege oder durch eigene Erkenntnis und das Verlangen, korrigiert zu werden, so oder so muss die Korrektur unbedingt vor dem Ablauf von 6000 Jahren nach der Zeitrechnung dieser Welt abgeschlossen werden.

Diese Frist wird durch die sechs Sefirot von Seir Anpin (WaK) bestimmt und in drei Abschnitte zu jeweils zwei Tausend Jahren unterteilt, was den Einfluss von S“A auf drei Welten BYA (Brija, Yezira, Assija) darstellt. Deshalb müssen wir die Korrektur innerhalb dieser Zeit erreichen.

Doch bereits von der heutigen Zeit an und weiter treten wir in das Zeitalter des Maschiach ein, und darum enthüllt sich die Wissenschaft der Kabbala. Deshalb können wir bereits heute, ohne die Frist abzuwarten, alles korrigieren.

Genauso wie es beim Auszug aus Ägypten war, welcher sich nach 210 Jahren Exil statt nach den festgelegten 400 Jahren ereignet hat, so auch jetzt müssen wir nicht unbedingt warten, bis auf dem Kalender 6000 Jahre vergehen. In der Spiritualität können wir die Zeit beschleunigen, den Endzustand heranziehen und ihn genau jetzt realisieren.

Das bedeutet, dass „Isra-el“, d.h. der Mensch, der „direkt zum Schöpfer“ strebt, die Zeit „beschleunigt“, sie voranschiebt. Deshalb können wir bereits hier und jetzt die Zeit der Erlösung und die Ankunft des Messias erreichen – alles hängt von uns ab!

Seitdem die notwendige Vorbereitung abgeschlossen war, haben die Informationsgene (Reshimot) des letzten Zeitabschnitts begonnen, sich zu offenbaren, und das Mittel zu deren Nutzung wurde enthüllt: die Wissenschaft der Kabbala und das Buch Sohar – nun liegt alles in unseren Händen.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die letzte Generation“ vom 07.11.2010

Kongress 2010, Kulturabend 3, 11.11.2010

Kulturabend 3

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