Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Erlitt der Kapitalismus einen Zusammenbruch, Teil 2

Meinung: (M. Desai, Mitglied des House of Lords, prof. London School of Economics.): Der Kapitalismus ist lebendig, aber nicht in den westlichen Ländern, weil er nach Osten, nach China, Indien, Indonesien, Korea und Japan weiterzog.

Der West-Kapitalismus lebte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf großem Fuß, das verarbeitende Gewerbe verlagerte sich in dieser Zeit nach Osten, und das Finanzsystem stellt sich nun als ein unzuverlässiger Freund dar. Wir müssen zum alten Modell zurückkehren, sonst werden wir unser Wohlergehen zu ihrem Wohlergehen machen.

Der Kapitalismus lebt fort und ist ganz global geworden. Jetzt verstehen wir, was die Globalisierung ist, dass wir genauso wichtig sind wie alle anderen. Wenn wir nicht hart daran arbeiten, verlieren wir unsere Werte. Dies ist die heutige Lektion für die ganze moderne Welt. Der Kapitalismus steckt in einer Krise, und dadurch erneuert und festigt er sich. Zu unserem Unglück erneuert er sich nur infolge seiner Auswanderung nach Osten. Wir werden uns in Schutt und Asche wiederfinden, und müssen alles tun, um dem zu entgehen, um so den Geist des Kapitalismus zu festigen.

Mein Kommentar: Auch hier sieht der Ökonom nicht den jetzigen Zustand als das Ende der letzten Stufe in der Entwicklung der Wirtschaft und der Gesellschaft als Ganzes, sondern nur eine vorübergehende Krise. Die Wurzel des Fehlers liegt allerdings in der Unkenntnis der allgemeinen Pläne der Natur in ihrer vollständigen Form. Diese sind nur durch die Kabbala zu enthüllen, weshalb die Kabbalisten viele Feinde hatten – aber allmählich, unter dem Einfluss des Entwicklungsprozesses in der gesamten Gesellschaft, werden die Menschen das Licht sehen und die Erleuchtung erlangen.

Erlitt der Kapitalismus einen Zusammenbruch, Teil 1

Meinung: (A. Gurria, Generalsekretär der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, OECD) Hat der westliche Kapitalismus einen Rückschlag erlitten? Nein. Ich denke, dass es uns nicht gelungen ist, die notwendigen Spielregeln einzuführen. Wir haben es nicht geschafft, Kontrollmechanismen zu entwickeln, um eine effektive, kooperative Verwaltung zu verwirklichen. Wir sind mit dem Risiko-Management nicht zurechtgekommen und konnten die Zuständigkeiten der internationalen Wirtschaftsorganisationen nicht angemessen verteilen.

Unsere Misserfolge im finanziellen Sektor haben sich prompt auf die realen Sektoren der Wirtschaft ausgebreitet. Von der Finanzkrise sind wir zu einer wirtschaftlichen Lähmung und zu einem starken Anstieg der Arbeitslosigkeit gekommen. Deshalb hat die Krise ein monströses Erbe in Form sehr hoher Arbeitslosigkeit, enormer Haushaltsdefizite und angehäufter Schulden hinterlassen. Die Rezession führt zu verringerten Haushaltseinnahmen, und durch Massenarbeitslosigkeit steigen die Sozialausgaben.

Deshalb ist es wichtig, klare Signale zu senden, wie wir die Schuldenprobleme ohne Einbußen beim Wirtschaftswachstums und der Beschäftigung bewältigen können. Eine Reform des Handels- und Arbeitsmarktes, sowie mehr Bildung, Innovation, umweltorientiertes Wachstum, Wettbewerb, Steuern, der Ausbau des Gesundheitssystems sind unsere Hauptziele, die im Rahmen der langfristigen Strategie für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum verfolgt werden sollen.

Das wird uns helfen, neue Arbeitsplätze zu schaffen und das Problem der Verschuldung zu lösen. Außerdem müssen wir ein Signal senden: „Die Zeit des sozialen Wandels ist gekommen“, und uns auf die Innovationspolitik konzentrieren, um die schwächsten Schichten zu schützen.

Deshalb glaube ich nicht, dass der westliche Kapitalismus oder die offenen Märkte versagt haben. Der Finanzminister der Bundesrepublik Deutschland, W. Schäuble, schrieb: „Es herrschte Einvernehmen darüber, dass die Märkte strenger Regulierung bedürfen“. Ich bin völlig damit einverstanden.

Mein Kommentar: Wir sehen, wie ein Mangel an Verständnis der sozialen Evolution, fehlendes Verständnis für die nächste Phase der Entwicklung, der schrittweisen Vereinheitlichung bzw. Verbindung zu einer globalen Gemeinschaft, einen Menschen blind macht und er „in sich zu schauen“ beginnt.

Den Menschen die Aufmerksamkeit zu schenken!

Meinung (D. Kerton, G20 Forschungsgruppe an der Universität Toronto): Der Gipfel in Cannes muss die Krise der Eurozone zügeln und entscheiden, was getan werden soll, um ein starkes, nachhaltiges und ausgewogenes Wachstum der globalen Wirtschaft zu gewährleisten, um wirksame finanziellen Regeln zu verabschieden, sowie Kontrollmechanismen und die Aufsicht über das Finanzsystem zu gewährleisten, und um die Fragen der Entwicklung zu diskutieren.

Tausende Aktivisten auf der ganzen Welt haben Proteste organisiert, in denen sie von den weltweit führenden Unternehmen verlangen, nicht nur den Finanzmärkten, sondern auch den Menschen Beachtung zu schenken.

Mein Kommentar: Diese Proteste zeigen uns, dass heute immer mehr Menschen anfangen, nicht an eine wirtschaftliche, sondern an eine soziale Lösung der Krise zu glauben. Wir brauchen keinen weiteres industrielles Wachstum, von dem nur die Reichen profitieren können, um noch reicher zu werden, wir brauchen eine gerechte Verteilung der vorhandenen Mittel.

Die Ergebnisse des G-20 Gipfeltreffens

Mitteilung: „Vom Forum in Cannes wird an die Kompromisse im Allgemeinen und die Abneigung zu viel aufzuopfern erinnert. Wir alle stecken im selben Boot. Die Finanz-Riesen (USA und China) haben ihre finanziellen Muskeln nicht genutzt, die BRICS-Länder waren von der Dynamik nicht angetan, und die problematischen Länder haben es nicht wagen können, entsprechend dem griechischen Schema mit der verletzten Würde zu spielen.

Das wichtigste Ergebnis des Gipfels ist das Fehlen von Zorn in den Ergebnissen. Alle haben verstanden, dass sie eng miteinander verbunden sind und vor einer neuen Welle der Krise, welche kommen wird, stehen.

Eine weitgehende Übereinstimmung gab es in folgenden Punkten: Besorgnis um genügend Arbeitsplätze, Zusammenarbeit für eine soziale Einheit und die Verringerung der Armut. Es wurde vereinbart, die Stabilität des Bankensystems und der Finanzmärkte zu unterstützen. Das Eigenkapital und die Liquidität der Banken werden erhalten bleiben. Die G20-Staaten vereinbarten ein Paket von Maßnahmen, um das Wirtschaftswachstum wiederherzustellen. Die EU sollte den Mechanismus zur Stärkung der Finanzstabilität genau beobachten.

Die G20-Staaten einigten sich auf einen Plan, der aus sechs Punkten besteht: das Fusionieren von Budgets, die Erhöhung der Nachfrage im privaten Bereich, strukturelle Reformen, Reformen der nationalen und internationalen Finanz-Systeme, Widerstand gegen den Protektionismus zu leisten und für die Entwicklung zusammenzuarbeiten.

Die G20 Staaten wertschätzen es, dass China seinen Binnenmarkt entwickeln, seine soziale Sicherheit stärken, ein Modell des wirtschaftlichen Wachstums entwerfen und die Flexibilität des Warenaustausches erhöhen wird, um damit die Akkumulation der internationalen Reserven zu reduzieren.“

Mein Kommentar: Uns steht ein Tsunami bevor!

Die Offenbarung der neuen Welt

Frage: Wie soll in uns jeder Tropfen „des Medikaments“, das Licht, welches wir aus dem Buch Sohar empfangen, wirken?

Meine Antwort: Dieses Medikament soll uns korrigieren und die Klärungen im Verstand und im Herzen anregen. Wir sollen intensiver an die gegenseitige Abhängigkeit denken, da nur in der Verbindung zwischen uns der Sinn des Buches Sohar offenbart werden kann. Denn der Sohar erzählt nur über die Verbindung zwischen den Seelen.

Die Seele ist nur das Verlangen. Dieser Wunsch an sich ist formlos, und über ihn kann man nichts sagen. Aber wenn dieses Verlangen die Handlungen bezüglich anderer Wünsche begeht, dann wird zwischen ihnen ein Netz gebildet und in diesem Netz wird die immer größere Wechselbeziehung offenbart.

Wenn dieses Netz nicht korrigiert ist, dann offenbart sich diese Wechselbeziehung zwischen allen Wünschen/Seelen in Form einer Krise in unserer Welt. Oder aber in Form des korrigierten Netzes der Beziehungen, das die spirituelle Welt heißt. Eben das eine oder das andere.

Das, was wir jetzt zwischen uns in der ganzen Welt enthüllen, ist das Gegenteil zur höheren Welt. Diese höhere Welt offenbart sich immer mehr als ein Verbindungsnetz, das wir allerdings als negativ empfinden. Wir empfinden diese Verbindung als schlecht. Warum? Weil wir diese Verbundenheit nicht akzeptieren wollen.

Worin besteht der Unterschied zwischen dem Berg Sinai (dem Berg des Hasses) und dem Berg der Heiligkeit? Ich wünsche mir nicht den Berg der Heiligkeit, und deshalb betrachte ich ihn als den Berg Sinai. Der gewisse spirituelle Zustand wird mir offenbart, damit ich ihn als eine gewisse Stufe der spirituellen Welt, als die spirituelle Verbindung zwischen uns, als die Verbindung in der Eigenschaft des Gebens betrachten kann. Und ich nehme diesen Zustand in Form der Krise an: denn keiner kann die Beziehung zu den anderen offenbaren. Warum? Weil wir unsere Verbindung auf einer neuen Stufe gestalten sollen, mithilfe der Eigenschaft des Gebens. Aber wir wissen darüber einfach nichts! Wir sehen nur, dass wir alle voneinander abhängig sind und dieser Verbindung nicht entkommen können. Was ist da zu machen?

In Wirklichkeit wird uns dieser wahrhafte Zustand offenbart, die spirituelle Welt. Deshalb bedeutet das Wort „Krise“ nichts anderes als „die Geburt“, die Geburt von etwas neuem. Auf Neuhebräisch werden mit dem Wort „Krise“ die Steine der Geburt gemeint, an denen in der Vergangenheit die Frauen gebaren.

So sollten wir die jetzige Krise verstehen. Alles hängt von unserem Blick auf die Situation ab. Einerseits gibt es den Zustand und andererseits Deine Wahrnehmung. Wenn wir unsere Absichten verändern, dann ändert sich alles.

Auszug aus dem Unterricht nach dem Buch Sohar, 04.11.2011

Der Diensthabende für die Eigenschaft des Gebens

Frage: Ist es wichtig, einen Auftrag auf dem Kongress zu haben?

Meine Antwort: Es ist das Wichtigste, was man haben kann, wie wir aus der Geschichte über Jeschua Ben-Nun wissen. Er wurde zum Nachfolger von Moses, weil er Moses half, andere Schüler zu unterrichten. Seine Aufgabe war es, die Bänke im Saal aufzustellen.

Deshalb ist es sehr wichtig, irgendwelche Dienste zu übernehmen. Selbst wenn es sich nur um eine Stunde Arbeit handelt – denn dadurch gewinnt der Mensch sehr viel. Er bekommt die Belohnung, die von allen zusammen verdient wird, weil er sie alle bedient.

Eine solche äußerliche Form der Hilfe und der Vereinigung existiert zweifellos. Meine inneren Absichten sind nicht ganz eindeutig. Und wer weiß, ob ich wirklich mit allen verbunden sein will, oder sie umarmen will? Es ist unbekannt. Aber wenn ich den Auftrag erfülle, der einen offensichtlichen Nutzen für alle hat, dann bin ich schon mit ihnen verbunden und übe die Eigenschaft des Gebens aus. Es ist schon die wahre Eigenschaft des Gebens!

Deshalb sollte man die Dienste nicht vernachlässigen. Im Gegenteil, bemüht euch, und sei es nur ein wenig, an den Diensten teilzunehmen. Denn es ist sehr nützlich. In diesem Fall ist es unmöglich, daran zu zweifeln, dass man die reale Handlung begeht.

Auszug aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die Liebe zum Schöpfer und zu den Geschöpfen“, 02.11.2011

Hunger nach Einheit

Frage: Wie sollen wir richtig in den Kongress eintauchen und wie soll sein Ergebnis sein?

Meine Antwort: Damit der Kongress erfolgreich ist, müssen alle vor Erwartung und Begeisterung „brennen“, alle müssen einen starken Hunger nach Vereinigung verspüren, in der sich die zwischen uns herrschende Höhere Kraft enthüllt. Es steht geschrieben: „Ich wohne unter meinem Volk“. Genau das bedeutet die Vorbereitung auf den Kongress.

Im Endeffekt müssen wir die Kraft unserer Verbindung tatsächlich enthüllen, das höhere Licht, die Energie der gegenseitigen Verbindung zwischen uns praktisch zum Vorschein bringen – nicht in den Emotionen, sondern in den realen Empfindungen. Das wird das wahre Licht sein – mit einer bestimmten Stärke an Awiut, mit einem bestimmten Mechanismus des Weitergebens unter uns.

Wenn wir uns an diese Eigenschaften herantasten, beginnen wir, etwas Außerkörperliches zu enthüllen – in den neuen Gefäßen, in einer neuen Wahrnehmung zu offenbaren. Dann lösen wir uns von unserem Körper, gelangen in die Realität, die außerhalb des Fleisches existiert und treten auf diese Weise in die menschliche Dimension ein.

Wollen wir hoffen, dass es geschieht. An die Arbeit!

Auszug aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die Liebe zum Schöpfer und die Liebe zu Geschöpfen“, 03.11.2011

Es ist keine Welt der Arbeitslosen – es ist die Welt der Freien

Mitteilung: Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) gibt in der neuen Forschung „Der Arbeitsmarkt 2011“ bekannt, dass die Welt an der Schwelle einer neuen Rezession des Wirtschaftsmarktes steht. Diese Entwicklung kann soziale Unruhen herbeirufen. Bemerkenswert ist, dass diese Meldung uns genau vor dem Treffen des „G20“ Gipfels erreicht. Dabei ist es zu beachten, dass 75 % der entwickelten Länder und 50 % der Entwicklungsländer schon eine steigende Zahl der Erwerbslosen bekanntgeben.

Die globale Arbeitslosigkeit hat das Rekordniveau von 200 Mio. Menschen erreicht. In 45 aus 118 Ländern nimmt die Wahrscheinlichkeit der sozialen Proteste zu. In erster Linie sind es die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und die arabischen Länder.

Mein Kommentar: In der Welt wird die ständige Steigerung der Arbeitslosigkeit erwartet. Die Natur wird uns erzwingen, eine Gesellschaft des vernünftigen Konsums zu werden, in der wir nur das vernunftsmäßig Notwendige erzeugen und konsumieren.

Bei der existierenden und sich ständig entwickelnden Technologie werden wir uns bald bewusst werden, dass jeder erwachsene Bewohner der Erde sich nicht mehr als 1 bis 3 Stunden am Tag einer sinnvollen Beschäftigung widmen soll. Wärend der übrigen Zeit ist die ganze Bevölkerung der Erde verpflichtet, unabhängig vom Alter, die Grundlagen der neuen integralen Gesellschaft zu studieren. Dieses Studium gilt als Arbeit und der Mensch bekommt dafür das Notwendige für seine Existenz. Dabei ist das Studium für alle obligatorisch.

Es soll hier und jetzt geschehen

In dem Augenblick, wenn du den Kongressraum betrittst, musst du dich sofort dem riesigen gemeinsamen Verlangen, der Bereitschaft zur Vereinigung, anschließen – dem, was wir hier und jetzt realisieren!

Der Mensch muss denken, dass es hier und jetzt geschehen soll (wie geschrieben steht, dass man jeden Augenblick den Messias erwarten soll, dass er jeden Moment kommt). Damit rufst du diese Handlung hervor, und sie geschieht wirklich.

Es reicht jedoch nicht, einfach zu kommen – man muss sich darauf vorbereiten. Man sollte das gesamte Kongressmaterial studieren. Ich möchte euch nicht mit irgendwelchen neuen Information oder Weisheiten verblüffen – ich habe das ganz und gar nicht vor.

Im Gegenteil, je besser ihr das Material kennt und ich euch quasi alte Sachen erzähle, als Reaktion auf euer Verlangen, das darauf ausgerichtet ist, was ihr im Vorfeld gelesen, gehört und gelernt habt, desto besser kann ich wirklich neue Erklärungen an euch herantragen.

Ich möchte dort Menschen sehen, die das Material verstehen, spüren und im Voraus wissen, was ich sagen möchte. Im Internet findet ihr die Themen der Lektionen und Materialien, auf denen sie basieren werden – das müsst ihr alles studieren. Wir brauchen keine Überraschungen – alle Neuerungen sollen in unserem Inneren stattfinden, damit wir uns verbinden und neue Zustände enthüllen.

Das zählt als Neuerung. Die Worte können die gleichen sein – doch der Eindruck, den sie hinterlassen, und die Tiefe dessen, was sie aussagen, werden neu sein. Wir werden sie anders, auf einer anderen Ebene wahrnehmen.

Darum sollte man das Material studieren, die Liedtexte, die Melodien auswendig lernen, damit alles vertraut ist – es ist sehr wichtig. Das, was der Mensch bereits ausprobiert hat und wozu er zurückkehrt, bekommt einen zusätzlichen, angenehmen Geschmack. Und wenn wir etwas zum ersten Mal probieren, schmecken wir fast gar nichts.

Das gleiche steht über die Sünde geschrieben: „Beim ersten Mal zählt das Vergehen noch nicht als Sünde“ – denn du hast noch nicht gewusst, was passiert, und nur probiert. Doch wenn du bereits probiert hast und weiter machen willst, wie Adam, der über die Äpfel vom Baum der Erkenntnis spricht: „Ich aß und werde weiter essen!“, dann entsteht hier ein Problem.

Deshalb müssen wir das Kongressmaterial bereits in Vorfeld zum ersten Mal „probieren“, um auf dem Kongress selbst „weiter essen“ und den wahren Geschmack enthüllen zu können.

Es reicht nicht, eine halbe Seite zu lesen und sich für bereit zu halten. Ich muss in mir Gefäße, Wahrnehmungswerkzeuge aufbauen und sie entfalten – als würde ich den Teig rühren und warm machen. So müssen auch wir uns warm machen. Von der gemeinsamen Vorbereitung hängt ab, ob der Mensch etwas empfinden wird oder nicht.

Je besser die Menschen vorbereitet sein werden, desto schneller werden wir sowohl mit dem Verstand als auch mit dem Herzen zur Erkenntnis gelangen. Und wenn sie beide richtig funktionieren, werden wir die Enthüllung erlangen können…

Auszug aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die Liebe zum Schöpfer und die Liebe zu Geschöpfen“, 02.11.2011

Kongress – im Namen der Bürgschaft

Frage: Wie können wir auf dem bevorstehenden großen Kongress die erste Zieletappe der Existenz der Gruppe realisieren?

Meine Antwort: Wir werden zunächst eine solche Vorbereitung durchführen, dass uns klar wird, dass wir nur durch die Verbindung zwischen uns, die Bürgschaft genannt wird (und genau diesen Namen trägt auch der Kongress), das Licht erwecken können.

Dieses Licht wirkt in erster Linie auf uns ein, denn es wird durch unser Verlangen angezogen. Wir wollen, dass es sich offenbart und uns korrigiert, und wir unterziehen uns seiner Einwirkung: soll es aus uns alles machen, was es will.

Und die ganze Welt wird uns folgen, denn wir schließen sie an uns an und geben die gleiche Einwirkung des Lichts durch unsere Verlangen und die Materialien, die wir verbreiten, an sie weiter.

Wenn wir versuchen, das Licht zu erwecken, und mehr von ihm empfangen, gelangt es durch uns über jene Kanäle, über die wir miteinander verbunden sind, in die Welt. Und wir sehen, wie effektiv und nützlich unsere gegenseitige Einwirkung ist.

Es wird keine sehr große Gruppe benötigt, um die Einwirkung des Lichts, das zur Quelle zurückführt, an die Welt weiterzugeben. Natürlich ist es wichtig, dass sie möglichst groß ist, doch das Wichtigste ist, dass sie das Licht erweckt, und zwar möglichst stark. Wenn diese Gruppe mit dem Licht erfüllt wird, „schwappt“ es über und ergießt sich weiter, an die Welt.

Denn die Gruppe erfüllt sich mit dem Licht durch die Verlangen, die sie von der ganzen Welt empfängt, wie von ihren empfangenden Verlangen, von ihren ACHaP. Aus diesem Grund empfängt sie nur so viel Licht für sich, um ihre Existenz aufrechtzuerhalten und die Korrekturmethode weiter zu entwickeln – und alles andere ergießt sich in die Welt.

Auf diese Weise erreicht diese Gruppe ihren spirituellen Zustand des Großseins (Gadlut). Sie muss nicht sehr zahlreich sein – dafür sind keine Millionen nötig. Es ist nicht einmal 1% der Menschheit, sondern viel weniger. Ich kenne nicht die genaue Zahl, doch das Wichtigste ist, das Licht zu erwecken, und hier spielt die Qualität der Gruppe eine größere Rolle.

Darum müssen wir während des Kongresses unsere ganze Aufmerksamkeit auf die Qualität – auf die Verbindung zwischen uns – lenken, auf diese Weise werden wir vorankommen.

Auszug aus dem Unterricht nach dem Artikel von Rabash, 30.10.2011