Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Gesellschaft'

New Life #12 – Der Schlüssel zum Erfolg

New Life #12 – Der Schlüssel zum Erfolg

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi

 

Zwei Kräfte verwalten die Welt, geben und empfangen. Wir nutzen mehr von der Kraft des Empfangens, und das führt zu einem Ungleichgewicht in allen natürlichen Systemen. Um eine sicherere, gesündere und kosteneffiziente Gesellschaft aufzubauen, muss die Menschheit die Nutzung der Macht des Empfangens mit der Macht des  Gebens in Einklang bringen. Das Ziel der menschlichen Entwicklung ist es, dass jeder Mensch die Verbindung zur gesamten Natur erreicht und wie eine einzige, vereinte Familie wird. Wenn wir Gleichgewicht und Verbindung erreichen, lernen wir die Natur kennen und gewinnen Sinn im Leben. Wir werden uns als integraler Bestandteil des gesamten und ewigen Systems fühlen.

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Aus dem KabTV „New Life #12 – Der Schlüssel zum Erfolg“.

Die Fotos im Herzen 1 (14)

                                 Die Fahrten nach Norden 14

Damals waren wir nicht so angespannt mit der Verbreitung wie heute. Wir hatten keine großartigen Verbreitungsaktionen gehabt. Obwohl ich alle anderen Schüler dazu ermutigt habe Kurse aufzumachen, Lektionen an verschiedenen Stellen zu führen, damit man noch mehr Schüler holt. Es war aber sehr schwer auf sie Druck auszuüben. Sie wollten das nicht so richtig tun. Nach dem Institut vom Berg hatten sie scheinbar die Lust verloren die wahre Wissenschaft der Kabbala zu verbreiten. Und so blieb es auch. Bis zu heutigem Tag sehen wir, dass sie keinen Hang dazu haben zu verbreiten.

Deswegen hatten wir auch keine besonderen Ereignissen außer, dass wir einmal im Jahr nach Norden gefahren sind. Einmal im Jahr war im besten Fall, danach sind wir noch viel seltener gefahren.

Wir sind mit dem Bus nach Tiberien gefahren, sind vorbei am Rav Meir Baal Nes Grab, danach zu Miron und dann zurück nach Hause. Das war eine kurze Reise, nur ein Tag.

Frage: Sind Baal HaSulam und Rav auch zu Miron gefahren?

Natürlich. Baal HaSulam und Rav waren dort, weil Baal HaSulam eine sehr große feierliche Mahlzeit bezüglich des Abschlusses des Kommentars zum Buch Sohar „Sulam“ veranstaltet hat. Er hatte damals eine große Rede gehalten. Aus dieser Rede hat man einen Artikel zum Abschluss des Buches „Sohar“ gemacht.

Aus diesem Grund waren sie oft im Norden zusammen. Und auch im Hebron, in der „Machpela“ Höhle. Außerdem fuhr Baal HaSulam alleine dort hin.

Rav hatte eine besondere Beziehung zu Miron und zum Grab von Rav Shimon (im Vergleich zu anderen Stellen). Er hat keinem anderen Platz irgendeine Wichtigkeit gegeben, außer diesem Platz. Sogar dem Grab von Baal HaSulam nicht. Ich war mehrmals mit ihm am Grab von Baal HaSulam und ich habe nicht gesehen, dass er diesem Platz eine Bedeutung gegeben hätte. Er war dort, weil er verpflichtet war einmal im Jahr dort zu sein (am Todestag).

Als ich ihn gefragt habe: “Soll ich vielleicht diesen Platz streichen? Weil das nicht so schön aussieht“. Er hat geantwortet: “Überlass das den anderen. Befasse dich lieber mit der inneren Arbeit“. Das erinnert mich daran, was Baal HaSulam über sich  sagte: “Es ist mir egal wo mein Knochensack begraben wird“. So hat er sich gegenüber seinem Körper verhalten. Weil der Körper keine Bedeutung nach dem Sterben hat und die Seele hat keine Möglichkeit sich mit Hilfe dieses Körpers noch ein bisschen zu erheben. Wo liegt dann der Nutzen?

Genauso hat auch Rav sich verhalten. Ich bin sicher, dass er so eine starke Verbindung mit Baal HaSulam hatte, dass er keine äußeren Bräuche mehr brauchte. Zum Rashbi-Grab hat er sich ganz anders bezogen, ich habe das gesehen. Es gab vieles, was sich vor meinen Augen abspielte und ich habe keine Fragen gestellt, weil ich wusste, dass man besser nicht nachfragt.

Frage: Wie viele sind mit euch normalerweise gefahren?

Es waren ungefähr fünfzig Mann, ein ganzer Bus.

Frage: War das im Herbst oder im Winter?

Wir sind zu Lag ba-Omer dorthin gefahren, aber nicht am Feiertag selber, weil ungefähr ab dem Jahr 1982-1985 die Menschen zum Miron gekommen sind. Sie haben Lag ba-Omer zu einem israelischen Festival umgewandelt und für uns gabs da keinen Platz mehr. Davor war da eine sehr pastorale Atmosphäre. Das ist ein kleiner und sehr stiller Ort.

Seitdem haben wir mit Rav aufgehört am Lag ba-Omer dorthin zu fahren. Und wenn wir mit Rav nach Tiberien fuhren, sind wir zu Miron gefahren. Er hat das Grab des Rav Shimon mit der Hand berührt, ist so ein paar Sekunden geblieben und ich neben ihm. Danach hat er gefragt: “Also, was hast du heute gespürt? Dieses Mal?“. Das sind die Minuten, aus welchen man viel lernen kann.

Kabbala Akademie

Damit Bitterkeit zur Süße wird

Frage: Wovon hängt es ab, ob die materielle Illusion bitter oder süß schmeckt? Können Sie das steuern?

Antwort: Das kann man ausschließlich über das Bewusstsein steuern. Es kommt von oben, vom Schöpfer und deshalb wird jede Bitterkeit zur Süße.

In Wirklichkeit gibt es im ganzen Universum überhaupt nichts Süßes. Das Böse ist die absolute Bitterkeit, das Salz, der Pfeffer, die Säure. Sobald du beginnst, diese Empfindungen mit dem Schöpfer in Verbindung zu setzen, werden sie von Süße durchdrungen.

Die bittersten, salzigsten, sauersten und ähnliche Zustände werden mit der Süße des Schöpfers durchtränkt und werden dadurch unendlich genussvoll! Es gibt keine andere Süße, die damit mithalten kann.

Die Süße der höheren Welt besteht aus zwei Gegensätzen, die sich beiderseits ergänzen. Es ist wie in unserer Welt, etwas Süß-Saures. Zum Beispiel wird für die Herstellung von Süßigkeiten der Schokolade, Cognac oder Wodka zugesetzt, ohne dem funktioniert es nicht. Man muss etwas dazu geben, sonst hat man nichts vom Geschmack.

Frage: Ist das ähnlich der Süße vom Oscar, die Süße vom Nobelpreis?

Antwort: Nein, das ist eine ganz andere Art von Süße. Sie wird hinzugefügt, da Menschen leiden. Sie investieren schließlich in ihre Anstrengungen.

Bemerkung: Als ich den israelischen Oscar erhielt, merkte ich, als ich die Trophäe in der Hand hatte, das sich der ganze Genuss verflüchtigte. Er verschwand, als ob ich nie darauf gewartet hätte. Zack – alles ist verschwommen.

Antwort: Sic transit gloria mundi! „So vergeht der irdische Ruhm.

 

Aus dem Unterricht vom 20.01.2019

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Die Fotos im Herzen Teil 1 (13)

                                       

   Rabash’s Schüler  13

Frage: Sie waren die ganze Zeit mit Rav zusammen. Wie haben sich andere Schüler Ihnen gegenüber verhalten?

Ich war so stark von den anderen Schülern getrennt, sogar als ich mich zwischen ihnen befand, war ich nicht mit ihnen zusammen. Weil ich mit ihnen nur während dem Unterricht zusammen war und nicht in einer Gruppe von Schülern.

Rav hat eine besondere Gruppe organisiert. Da waren ich, Rav Drori, Miller, Dzhermy, Josy – das waren fünf, sechs seiner besonderen Schüler. Er hat uns gesagt: “Ihr werdet zusammen sein und nicht mehr“.

So waren die ersten Jahre. Danach ist nicht einmal ein Anzeichen an diese Gruppe geblieben. Wir haben uns nur 1 Mal die Woche versammelt und nichts mehr.

Mit anderen Schülern war ich fast überhaupt nicht verbunden, weil ich ständig mit  Rav zusammen war. Den ganzen Tag war ich bei ihm, bin mit ihm herum gefahren, habe ihn betreut, hab von ihm gelernt. Diese Jahre sind so vergangen, dass ich die anderen Menschen kaum vor mir sah.

Ich habe dem sogar keine Beachtung geschenkt, wie sich die anderen Schüler mir gegenüber verhalten. Da ich viele von ihnen selber zum Rav gebracht habe.

Nach dem ich zu Rabash kam, habe ich angefangen ihn zu fahren, ihn in der Klinik zu betreuen und ihn zu pflegen. Die alten Schüler und Chassiden haben sich damals gefreut, dass so ein junger Mann kommt (ich war ungefähr 30 Jahre alt), der den Rav betreuen kann. Rav war schon alt und brauchte Hilfe. Sie waren froh und haben mich geachtet.

Danach habe ich die neuen Schüler zu Rabash gebracht. Ich habe ein paar Lektionen bei dem Berg-Institut gelesen und sie kamen dank mir, dank diesem Unterrichten. Deswegen war ich nicht ganz auf einer Ebene mit ihnen, weil ich sie holte.

Ich habe nicht gespürt wie sie sich zu mir verhalten. Ich habe dem keine Beachtung geschenkt, habe das nicht erforscht oder gespürt, weil für mich nur eins wichtig war, mich auf Rabash zu konzentrieren.

Kabbala Akademie

Neues Leben #240 – Glück und Buddhismus

Neues Leben #240 – Glück und Buddhismus

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Tal Mandelbaum ben Moshe

     

Zusammenfassung 

Der Buddhismus ist ein Glaube, der darauf abzielt, das menschliche Leiden zu beruhigen, indem er das Ego unterdrückt, anstatt sich darüber zu erheben.  Es ist eine individuelle Methode, die sich nicht mit der Reformation der Gesellschaft oder der Vereinigung der Menschen beschäftigt. Es ist das Gegenteil von Abrahams System, das ganz auf der Offenbarung des Schöpfungsgedankens, der Verwirklichung des Entwicklungsplans, der Korrektur des menschlichen Egos und der Verbindung zwischen den Menschen durch das Erreichen der höheren Kraft beruht. Wir müssen die Harmonie entdecken, die in der gesamten Natur funktioniert und mit ihr fließt. Wir tun dies, indem wir lernen, uns innerhalb einer Gruppe von Menschen in einem Kreis durch einen Workshop zu verbinden. Das ist der Weg zum wahren Glück.

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Aus KabTVs „New Life # 240 – Glück und Buddhismus“, 10.10.13

Gute und böse Gedanken..

Frage: Welcher Parameter in einem Gedanken bestimmt die Macht seines Einflusses?
Antwort: Es gibt positive Gedanken, die auf Kommunikation und Güte für andere abzielen. Es gibt negative Gedanken, die auf Trennung und Unterordnung anderer unter sich ausgerichtet sind. Das ist alles nach Stufen geordnet.
In den spirituellen Welten gibt es 125 Stufen von guten und bösen Gedanken. Neben positiven Gedanken gibt es ein großes System von dunklen Kräften, bösen Gedanken, die im Buch Sohar beschrieben werden.
Die Kabbalisten sahen und beschrieben, ein System von bösen Gedanken. Wenn man es studiert und gleichzeitig anregt, wirkt sich das schlecht auf uns und die ganze Welt aus, deshalb studieren wir das nicht.
Wenn wir so groß werden, dass wir dieses System nur zu unserem Vorteil nutzen, werden wir es untersuchen.

Aus dem Unterricht 03.02.2019

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Das 21. Jahrhundert ist entscheidend

Meinung (Michail Gorbatschow): Das 21. Jahrhundert wird entweder ein Jahrhundert der totalen Zuspitzung der todbringenden Krise oder ein Jahrhundert der moralischen Säuberung und spirituellen Heilung der Menschheit werden, ihrer vollständigen Genesung. Ich bin mir sicher, wir alle, das heißt alle vernünftigen politischen Kräfte, alle spirituellen und weltanschaulichen Bewegungen, alle Religionen sind so konzipiert bzw. sind dazu da, um diesen Übergang, den Sieg der Menschlichkeit und Gerechtigkeit zu unterstützen. Damit das 21. Jahrhundert das Jahrhundert der Wiedergeburt, ein Jahrhundert des Menschen wird.

Kabbala Akademie

Die Fotos im Herzen Teil 1 (12)

                                      Die Schüler von Baal HaSulam

Frage: Wie hat sich Rav gegenüber den Schülern von Baal HaSulam verhalten? Und umgekehrt, wie haben sich die Schüler gegenüber Rabash als Rav verhalten?

Ehrlich gesagt, existiert in der kabbalistischen Umgebung immer das Problem, welches absichtlich von oben geschickt wird. Nach dem der Rav gestorben ist, zerstreuen sich normalerweise seine Schüler. So war es auch mit den Schülern vom Ari. Und wie uns bekannt wurde auch noch in manchen anderen Gruppen. Bis ein Chassidut gebildet wurde. Aber auch da erfolgte eine Teilung in mehrere Gruppen.

So wurden auch die Schüler von Baal HaSulam zerstreut. Sechs von ihnen besaßen die spirituelle Offenbarung, konnten aber dennoch nicht zusammenhalten. Jeder von ihnen hat sich von den anderen getrennt und Rav blieb auch allein. Es gab noch ein paar Schüler, die er unterrichtete in seiner Gruppe aus der Anwesenheit von Baal HaSulam. Natürlich blieben diese Schüler bei ihm.

Als ich zu Rav kam, ungefähr im Jahre 1979, hat er den Ilel Gelbstein als Lehrer für mich ausgesucht. Das war sein Schüler seit den Zeiten von Baal HaSulam. In seiner Gruppe befand sich auch Menachem Eidelschein. Es kam so, dass sie manche Unterrichte von Baal HaSulam besuchten, grundsätzlich aber bei Rabash studierten.

Frage: Wie haben sie sich gegenüber Rabash im Vergleich zu Baal HaSulam verhalten?

Ich habe sie in dieser Zeit nicht erlebt. Sie haben sich voll vor ihm annulliert. Das heißt, dass alles, was er geschrieben hat, hat bei ihnen keinen Zweifel hervorgerufen, keinen Streit. Sie strebten nur dazu, so gut wie möglich das Geschriebene zu verstehen, zu realisieren und voll und ganz damit zu verschmelzen.

Und gegenüber Rav haben sie sich so verhalten, dass ich das nicht verstanden habe. Von Außen hat man keine Ehre oder Zittern gespürt. Ich bin mir sicher, dass es innerlich so war. Aber damals, in meinen ersten Jahren, konnte ich das nicht erkennen. Später stand ich Rav so nah, dass ich keine Aufmerksamkeit mehr dem Äußeren schenkte.

Man muss verstehen, dass ich in den ersten sechs Monaten bei Ilel Gelbstein und dann, nach zwei Monaten, habe ich die Unterrichte von Rabash gehört. Er hat mich zu seinem Unterricht eingeladen, obwohl ich nicht daran gedacht hatte bei ihm zu studieren. Weil Ilel die ganze Wissenschaft der Kabbala wunderbar unterrichtete. Wahrscheinlich hat Rabash in mir etwas gesehen, das er mehr entflammen konnte. Deswegen zog er mich an sich heran. Ich habe angefangen bei ihm zu studieren, zu ihm um 3 Uhr nachts zu kommen (aus Rechowot, wo ich damals lebte).

Ungefähr zwei Monaten danach hatte er die Probleme mit dem Ohr. Ich fuhr ihn zum Arzt und der Arzt hat uns sofort ins Krankenhaus verwiesen. Das geschah zufällig, nach dem Morgen Unterricht. Der Älteste von Beit Knesset hat mich gefragt, ob ich  Rav zum Arzt fahren könne und ich bin gefahren. Der Arzt sagte, dass etwas mit dem Ohr nicht in Ordnung sei und hat uns ins Krankenhaus geschickt. Da sind wir sofort hospitalisiert worden (ein Tag vor Schawuot).

Wir haben gefragt: “Können wir vielleicht in zwei Tagen wieder kommen, nach dem Schawuot? Weil zu diesem Fest viele Menschen kommen“. Die Ärzte haben uns diese Möglichkeit genommen. Deswegen war ich gezwungen mit ihm ins Krankenhaus zu gehen. Ihm wurde ein Zimmer zugewiesen und ich musste bei ihm bleiben. Ich war den ganzen Monat lang mit Rav. Genau dieser Monat hat die besondere Nähe zwischen uns erschaffen…

Nach dem Tod von Rabash mussten alle seine Schüler Beit Knesset verlassen. Er gehört der Familie und der Chassidim, die in der Nähe wohnten, sie kamen dorthin um zu beten. Alle Schüler haben im laufe der Jahre bei anderen Menschen „Zuflucht“ gefunden. Einige hier und andere dort. Die Mehrheit hat sich dem Abraham Gottlieb angeschlossen. Er war einer der Schüler, die mit ihnen bis zu heutigem Tag studieren. Mir ist auch bekannt, dass Abraham Sinai auch eine Gruppe gründete, die er die Gruppe „Sulam“ nannte. Ich glaube, er unterrichtet auch, obwohl er erst im letzte Jahr vor dem Tod von Rabash, zu ihm kam. Vor allem hat er nicht bei Rabash studiert, sondern separat als Anfänger (wie ich damals bei Ilel Gelbstein). Währenddessen ist Rabash gestorben und er hat von ihm nichts übernehmen können.

Es könnte sein, dass noch einige Gruppen existieren. Ich kenne sie aber nicht, weil ich in meine Sachen vertieft bin. Ehrlich gesagt, würde ich mich sehr freuen, wenn mehr und mehr Schüler neue Lerngruppen aufmachen würden, die, die Wissenschaft der Kabbala für die Massen offenbarten. Weil Baal HaSulam darüber so viel nachgedacht hat?! Wir hoffen, dass im Endeffekt dies alles geschieht. Wir haben aber kein Kontakt miteinander.

Kabbala Akademie

„Die Notwendigkeit der Größe des Schöpfers“

Im Zehner sollen die Gesetze der Vollkommenheit gelten, HaWaYaH, : Gleichheit, gegenseitige Einbeziehung, gegenseitiges Geben, gegenseitige Beugung voreinander. Es ist sehr wichtig, im Zehner die Beziehungen auf gleicher Augenhöhe aufzubauen.

Alle Unterschiede, die wir heute zwischen uns sehen und einige von ihnen als erfolgreicher, intelligenter und schneller bezeichnen, bedeuten nichts in Wirklichkeit. Wie gesagt: „Sie haben Augen, aber sie sehen nicht“. Das kann ich aus meiner Erfahrung sagen. 

Es sind die Menschen, die sich bemühen, jedes Wort, das mit der spirituellen Arbeit zu tun hat, mit Mühe wahrzunehmen, aber gleichzeitig beharrlich versuchen, um jeden Preis fortzufahren, die den größten Erfolg erzielen werden. Sie werden sich über alles erheben, und nicht die, denen außergewöhnliche Fähigkeiten von oben gegeben wurden: Intelligenz, die Auffassungsfähigkeit und Sensibilität.

Diese materiellen Eigenschaften helfen nicht, in die Spiritualität einzutreten, im Gegenteil, sie sind sehr störend. Es gibt Geschichten darüber, wie Schüler weinten und den Schöpfer anflehten, ihr Naturtalent wegzunehmen und auf das übliche Niveau zu bringen.

Deshalb sollte man gegenüber der Freunde, die es schwierig finden im Zehner zu sein, zu studieren, die Wörter zu verbinden, das Material zu verstehen, verständnisvoll sein. Am Ende werden diese Menschen in der Spiritualität mehr Erfolg haben als die anderen, es braucht nur mehr Zeit und Mühe.

Deshalb sollte man keinen Kameraden vernachlässigen, nicht zustimmen, dass er nicht in den Zehner kommt, ihn aufgibt, da er immer noch nichts versteht. Wenn der Schöpfer ihn in die Gruppe gebracht hat, sind wir verpflichtet, darauf zu achten, dass er wie alle anderen gleich behandelt wird.

Im Zehner kann es keine Verachtung oder Präferenz für irgend jemand geben – alle sollten absolut gleich sein, und zwar nicht nur äußerlich, formal, sondern ich sollte innerlich spüren, dass ich auf diese Weise jeden wahrnehme. Schwierigkeiten beim Verstehen sind nicht spirituell, wir bestehen hier keine Prüfungen.

Die Schaffung von Gleichheit im Zehner ist noch wichtiger als die Entwicklung der Notwendigkeit, den Schöpfer zu enthüllen. Wenn es keine Gleichheit gibt, wird der Wunsch nach dem Schöpfer verzerrt sein, denn wir werden uns aus dem unvollkommenen Kli heraus an Ihn wenden.

Du kannst keinen Freund im Zehner ignorieren. Dein Herz soll um jeden, der nicht kommt, schmerzen. Man soll für ihn beten und daran arbeiten und spüren, dass alles von uns abhängt.

Die Gleichberechtigung der Freunde im Zehner beruht darauf, dass ich meine Einstellung kompensiere. Der eine scheint mir klüger zu sein, der andere ist treu, der dritte intelligenter, der vierte schlauer, und ich muss meine Sichtweise auf jeden vervollständigen, damit jeder für mich perfekt ist, ohne irgendwelche Mängel. 

Jeder ist perfekt, es gibt nichts hinzuzufügen, das ist die Art und Weise, wie man die Freunde wahrnimmt. Auf diese Weise korrigiere ich mich selbst, so dass ich keine Mängel in ihnen sehe.

Ich bringe jeden auf eine vollkommene Ebene, und sie werden zu einem perfekten Zehner, hoch und in meinen Augen korrigiert. Je mehr ich mich in ihn ein bringe, desto tiefer dringe ich in den Schöpfer, der Sich in meinen Freunden befindet, ein. Es ist der Schöpfer, der sie entwickelt und unterstützt.

Indem ich meine Freunde auf gleicher Ebene miteinander verbinde, öffne ich meinen Weg zum Schöpfer, zu Seiner Entdeckung. Der Zehner ist wie das Visier, durch den ich den Schöpfer sehe, wie ein Fernglas, das ich schärfen muss. 

Es ist notwendig, alle Bemühungen in die Einheit und Vereinigung in den Zehner zu investieren, damit alle zu einem Ganzen werden, so dass klar wird, dass dieses Eine: die Verbindung zwischen uns, der Schöpfer ist, und nicht die Gruppe und nicht einfach die Verbindung. Während wir immer tiefer eindringen, beginnen wir, die Essenz unserer Verbindung zu spüren, und das wird der Schöpfer sein. Es gibt keinen anderen Weg.

Es gibt Menschen, die es sehr schwierig finden, es zu hören, aber gerade weil sie eine sehr hohe Seele haben, und deshalb ist es noch weit von ihnen entfernt. Es mag weitere zehn Jahre Ausdauer und Mühe erfordern, aber dann werden sie mehr erreichen als jeder andere.

Deshalb sollte es keinen Unterschied für uns geben, wer wie wahrnimmt und versteht. Es wird gesagt, dass „man nicht wegen ihrer Intelligenz lernt“, sondern wegen der Gleichheit. Es ist derjenige, der es schafft, jeden als gleichwertig wahrzunehmen und sich selbst kleiner als alle und als den einzigen zu betrachten, der korrigiert werden muss – derjenige ist auf dem richtigen Weg. 

Ausschnitte aus den Unterrichten 

Aus der Lektion zum Thema „Die Notwendigkeit der Größe des Schöpfers“.

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Kabbala Akademie

Kabbala und Aberglaube

Frage: Was sagt die Kabbala zum Aberglauben?

Antwort: Aberglaube ist eine Erfindung unserer Welt, der Psychologie und nichts weiter.

Die Kabbala ist völlig abstrahiert von allen Überzeugungen, Aberglauben und von allem, was mit der Mystik zu tun hat, das heißt von allem, was in dieser Welt ist.

Lasst es in Ruhe, widmet euch der Offenbarung der oberen Welt und des Schöpfers, und ihr werdet sehen, dass es alles für euch ersetzen wird. Du wirst  auf alle Fragen, konkrete und klare Antworten bekommen, und du wirst anfangen, mit deiner Seele zu arbeiten.

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Aus der Kabbala-Lektion auf Russisch, 23.12.18.