Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Gesellschaft'

Michael Laitman – Immer mit mir – Teil 1

Die wichtigste Frage des Lebens

Als ich zu RABASH[1] kam, war ich bereits von der jahrelangen vergeblichen Suche nach der Wahrheit erschöpft. Ich hungerte nach Erkenntnis.

„Was ist der Sinn meines Lebens?“ Diese Frage hatte mich gequält, mich buchstäblich ausgelaugt, solange ich denken konnte. Als Kind lag ich oft im hohen Gras des Stadtparks und blickte voller Hoffnung und Sehnsucht zu den Sternen hinauf und fragte mich: „Vielleicht haben die Sterne die Antwort? Wozu bin ich hier? Was ist das alles?“ Obwohl mein Leben gerade erst begonnen hatte, verzehrte mich diese Sehnsucht bereits. Die Sehnsucht nach einem unbekannten, erhabenen, echten Ziel.

Die Jahre vergingen und ich versuchte, die Antwort in der Wissenschaft zu finden, und sie mit Hilfe von Büchern logisch herzuleiten. Nichts funktionierte – ich fühlte mich nur noch schlechter, und jede Anstrengung machte die Leere und Vergeblichkeit des Unterfangens noch deutlicher. Es kam ein Punkt, an dem ich dachte, ich würde sterben, weil ich mein Ziel nie erreichen würde.

Nach meiner Übersiedlung nach Israel war ich vier Jahre lang in der Armee und reparierte elektronische Geräte für Flugzeuge.

Danach machte ich mich selbstständig, und das ziemlich erfolgreich. Ich kaufte mir ein Penthouse, um das Leben der Reichen und Berühmten mitzumachen, in der Hoffnung, dass ich mich in einem solchen Leben wiederfinden könnte.

Doch dies war auch ein Trugschluss. Ich wachte nachts auf, ging in den Hof und kämpfte mit den Tränen. „Was hat das alles zu bedeuten?“ dachte ich und appellierte an die Ungewissheit. „Zeige mir wenigstens, wo ich suchen soll! Gib mir eine Richtung!“

Ich dachte, dass ich vielleicht in der Religion die Antwort fände. Die Art und Weise, wie religiöse Menschen mit sich selbst umgingen – so gefasst, so selbstbewusst -, machte mich meinen, dass sie den Sinn des Lebens gefunden hatten. Ich fuhr zu einem berühmten russischsprachigen Rabbi in Jerusalem, der mir erzählte, dass die Schlange aus der Bibel zwei Beine habe. Und er meinte das völlig ernst. „Du zweifelst an den Heiligen Schriften?“

„Soll ich das etwa glauben?“ fragte ich ihn.

„Natürlich! Es steht da, schwarz auf weiß“, antwortete er.

Ein derartig unwissenschaftlicher Ansatz schreckte mich ab.

Ich traf mich mit Herman Branover, einem Physiker, der zur Religion gefunden hatte. „Ein Mann der Wissenschaft sollte eine Antwort für mich haben“, dachte ich. Aber er hatte keine.

Ich studierte drei Monate lang in Kfar Chabad[2], lernte mit Jugendlichen den Talmud[3] und las TANJA[4]. Danach ging ich wieder.

Auf meinen Reisen traf ich eine andere Seele, die wie ich auf der Suche war. Sein Name war Chaim Malka, und wir wurden Freunde und trafen uns jeden Abend, um methodisch alle Bücher durchzuarbeiten. Chaim las laut vor und ich machte mir Notizen wie bei einer Vorlesung. Wir durchforsteten die Bücher von RAMAK[5] und RAMCHAL[6].

Doch die Bücher waren nicht hilfreich. Schlimmer noch, sie wollten nicht helfen. Mir wurde klar, dass wir den Durchbruch nicht aus eigener Kraft schaffen würden. Wir mussten einen Lehrer finden, jemanden, der diesen Weg bereits beschritten hatte. Und so begannen wir die Suche.

Wir trafen uns mit Baba Sali[7]. Alle sagten, er sei ein Kabbalist und er entpuppte sich als ein einfacher, sehr angenehmer Mann. Er erzählte uns, was er gesehen hatte, aber er konnte es nicht erklären.

Danach stieß ich auf das Kabbalah Center von Berg. Ich kaufte alle dort verfügbaren Bücher und traf mich mit Berg selbst, nahm sogar ein paar Stunden bei ihm. Aber als er anfing, in seinen Erklärungen den Kosmos zu verwenden, wurde mir klar, dass auch das nichts für mich war. Ich konnte jede Art von Mystizismus einfach nicht ausstehen.

Ich traf mich mit Yitzhak Zilberman in Jerusalem. Er war ein bekannter Kabbalist, der die Kabbala nach dem Vilna Gaon (GRA[8]) lehrte. Er war ein religiöser Mann, der von allen respektiert wurde, im Gegensatz zu Berg, dem Mystiker, der von allen verabscheut wurde. Er sagte zu mir: „Du und ich leben unter den Religiösen, also müssen wir den Talmud studieren. Es wird uns einen Schutz bieten, um die Kabbala zu studieren, denn niemand mag die Kabbala.

Ich fing an, bei ihm zu lernen. Er lehrte ein wenig über die Grundlagen der Kabbala aus dem Buch des Vilnaer Gaon, Safra de-Znijuta. Doch auch er konnte nichts erklären! Er las einfach aus dem Buch vor, und das war’s. Das brachte mein Blut in Wallung. „Was ist hier los? Was bedeutet das alles?“ fragte ich. „Eines Tages werden wir die Antwort kennen“, antwortete er.

Aber mit „eines Tages“ wollte ich mich nicht zufrieden gegeben. Ich wollte Antworten und keine Versprechungen. Eines Tages besuchte Zilberman mich zu Hause und sah die Bücher von Baal HaSulam[9] in meinen Regalen. Er wurde blass, zeigte auf sie und sagte: „Die solltest du besser im Keller verstecken, außer Sichtweite.“ Das reichte mir, ich hatte genug.

Das war meine erste Verteidigung von Baal HaSulam – da wusste ich noch nicht, dass ich mein ganzes Leben an seinen Namen und sein Vermächtnis binden würde.


[1] RABASH: Rav Baruch Shalom HaLevi Ashlag (1907-1991) ist der erstgeborene Sohn und spirituelle Nachfolger von Baal HaSulam, dem größten Kabbalisten des 20.Jahrhunderts.

[2] Kfar Chabad: eine religiöse Siedlung der Chassidim von CHABAD in Israel. CHABAD, auch bekannt als Chabad-Lubawitsch, ist eine der größten und bekanntesten chassidischen Bewegungen.

[3] Der Babylonische Talmud, eine zentrale Schrift des Judentums

[4] TANJA, ein chassidischer Text aus dem 18. Jahrhundert

[5]  RAMAK, Moses ben Jacob Cordovero, ein bekannter Kabbalist des 16.Jahrhunderts

[6]  RAMCHAL, Moshe Chaim Luzzatto, ein bekannter Kabbalist des 18.Jahrhunderts

[7] Wiki Baba Sali, Israel Abuhatzeira, ein führender marokkanischer sephardischer Rabbiner und Kabbalist des 20. Jahrhunderts

[8] GRA (Vilna Gaon), Elijah ben Solomon Zalman, Talmudist und Kabbalist aus dem 18. Jahrhundert und der bedeutendste Führer des misnagdischen (gegen den Chassidismus gerichteten) Judentums der letzten Jahrhunderte.

[9] Baal HaSulam, Yehuda Leib Ha-Levi Ashlag, bekannt als Baal HaSulam [Autor des Sulam (Leiter)] für seinen umfangreichen Sulam-Kommentar zum Buch Sohar. Baal HaSulam verfasste auch Das Studium der Zehn Sefirot, einen ausführlichen Kommentar zu den Schriften von Isaac Luria (ARI), sowie zahllose Essays und einführende Texte. Er wird von vielen als der größte Kabbalist des 20.Jahrhunderts und möglicherweise als der größte seit der ARI angesehen. Baal HaSulam war auch der Vater meines Lehrers, RABASH.

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Fortsetzung folgt…


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Wir geben unseren Kindern nicht die richtige Erziehung, da wir sie auch nicht erhielten


Ich nahm an einem Gespräch für die TV Serie „Der Schmetterlingseffekt“ teil.
Mit mir sprachen:

Ram Shmueli – Reserve-Brigade-General, ehemaliger Leiter des Geheimdienst -Geschwaders und Kommandant eines Luftwaffenstützpunktes. Vorsitzender eines staatlichen Kommitees, das das Ministerium für Erziehung( rechts) beaufsichtigt (rechts).

Avihu Sofer – der Manager unserer Abteilung für Publikationen in der Presse und dem Internet (Mitte).

Als Vorsitzender eines staatlichen Kommitees, dass das Ministerium für Erziehung beaufsichtigt, versteht Ram die Probleme, die heranwachsenden und erwachsenen Generationen auf lokaler und globaler Ebene zu erziehen. Jedoch sind alle Erziehungsministerien machtlos, irgendetwas zu unternehmen. Wir sind hilflos, wenn es um das geht, was uns lieb und teuer ist – unsere Kinder. Wir sind unfähig, sie in richtiger Weise zu formen, und wir überlassen diese Aufgabe stattdessen dem Egoismus, der in ihnen wütet. Wir lassen ihren Egoismus sie dazu bringen, dass sie aneinander geraten, und er sie zu seinen jämmerlichen Gefangenen zu machten – ohne auch nur einen Augenblick der Ruhe.

Und all dies geschieht, weil wir ebenfalls nicht die richtige Erziehung bekommen haben. Wir wurden nicht zu „menschlichen Wesen“ erzogen; wir bekamen keine Erklärung darüber, unseren Aufbau, wie wir gemacht sind, über unsere Verlangen und Eigenschaften, über das, was uns regiert, worin unsere Freiheit der Wahl besteht, welche Gesetze uns als Individuum und als Gesellschaft regieren und welches die Gesetze unserer Entwicklung sind. In Wirklichkeit wissen wir überhaupt nichts über uns oder von dem, was um uns herum ist. Deshalb ist unser Leben so wie es ist – es findet im Dunkeln statt.

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Notwendigkeit, die richtige Wahrnehmung in unseren Kindern zu fördern
Blog-post: So hilft man Lehrkräften und Eltern!
 
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Familie und Ehe, Teil 5

Die Familie ist die Grundlage für das spirituelle Wachstum eines Volkes.

Aussage: Die Kabbala spricht von der Wichtigkeit einer Umgebung, die die Ansicht unterstützt, dass nur die Offenbarung des Schöpfers zur Gründung einer Familie motivieren kann.

Antwort: Diese Umgebung sollte nicht die eines Dorfes oder einer Kleinstadt sein, in der die Meinung einer ungebildeten Öffentlichkeit, die Jugendlichen drängt und zwingt, eine Familie zu gründen um existieren zu können.

Aussage: Es ist ein Prozess der Erziehung. Man sollte bereits Schulkindern den Sinn der Schöpfung, das Phänomen des Schöpfers und in diesem Sinn, den Unterschied zwischen männlich und weiblich erklären. Das ist nicht so einfach.

Antwort: Das muss alles genau erklärt werden. Es ist die Art der Erziehung, die uns zur Familie zurückbringt. Wir haben einen Zustand erreicht, in dem wir keine Familie mehr brauchen. Früher haben die Menschen im Alter von 16-18 Jahren darüber nachgedacht eine Familie zu gründen, heute ist das nicht mehr so. 

Frage: Ist die Familie die Grundlage für Verbindung und der Ausgangspunkt von spiritueller Entwicklung zwischen den Menschen?

Antwort: Das spirituelle Wachstum der Menschen beginnt überwiegend aus der Familie heraus. Wenn wir von einer kabbalistischen Gruppe sprechen, ist das etwas anderes. Wenn wir von den Massen sprechen, dann stellt die Familie die Grundlage dar.

Frage: Ist die Familie das Modell, welches mir eine positive Einstellung zu meiner Frau und meinen Kindern gibt, da mir das von der Natur vorgegeben wird?

Antwort: Nicht nur. Die Familie soll ein Entwurf für spirituelles Wachstum sein. Darüber hinaus soll es Männer- und Frauengruppen geben, in denen sich Männer und Frauen getrennt entwickeln. Dort bekommen sie den Antrieb, die Inspiration und die spirituelle Kraft, die sie in der Familie umsetzen können.

Frage: Wird es also diese beiden Möglichkeiten geben?

Antwort: Ja. Es wird Männer- und Frauengruppen geben, sowie Mann und Frau mit ihren Kindern als Familie- so wird die Struktur der Gesellschaft aussehen.

Fortsetzung folgt…

Aus der TV-Sendung «Die Grundlagen der Kabbala», 01.01.2019

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Neues Leben #287 – Scham und Eifersucht im Kreis

Neues Leben #287 – Scham und Eifersucht im Kreis
Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Nitzah Mazoz

 

Mit negativen Emotionen kann man nur mit Hilfe einer integralen Gruppe umgehen. Scham ist eine innere Kontraktion, die aus der Selbstkritik resultiert. Sie ist eine Entdeckung der Kluft zwischen mir und einer Person, Situation oder einer Eigenschaft über mir. Scham wird durch die Frage „Wer bin ich?“ getrieben, während Eifersucht die Frage „Wer ist er?“ betrifft. Diese Gefühle gleichen sich gegenseitig aus. In einer integralen Gruppe ergänzen, balancieren und stärken sich die Menschen gegenseitig. In dem Maße, in dem sich eine Person mit ganzem Herzen der Gruppe widmet, werden ihr die Kräfte der Gruppe gegeben. Man lernt, sich über den Egoismus zu erheben, keine Angst mehr zu haben und von „ich“ zu „wir“ zu wechseln. Der Mensch erlebt eine besondere, warme Verbindung und erwirbt den enormen Schatz der Lebenserfahrung.

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Aus KabTV’s „New Life #287 – Scham und Eifersucht im Kreis“, 1/12/14

„Wie man eine zerstückelte Welt wiederherstellt und Frieden schafft“ (Times of Israel)

 
Die Times of Israel veröffentlichte meinen aktuellen Artikel „Wie man eine zerstückelte Welt wiederherstellt und Frieden schafft“.

 

Die Welt beginnt ein neues Jahr und trägt eine schwere Last auf ihren Schultern. Eine niemals zuvor gekannte Anzahl von Menschen weltweit, rund 168 Millionen, wird im Jahr 2020 aufgrund globaler Krisen und Konflikte dringend humanitäre Hilfe und Schutz benötigen, so der UNO Überblick für dieses Jahr und die Zukunft.

Warum sollten wir weiterhin denselben Teufelskreis wiederholen? Können wir als Menschheit es nicht besser machen? Sicher können und sollten wir das. Wir müssen nur wissen, wie.

Die Anzahl und Intensität höchst gefährlicher Konflikte hat nach Angaben von UN-Vertretern zum ersten Mal seit vier Jahren zugenommen. Man rechnet damit, dass jeder 45. Mensch aufgrund der Instabilität der Welt sogar für grundlegendste Bedürfnisse wie Nahrung, Unterkunft und Gesundheitsversorgung humanitäre Hilfe benötigt.

Nach jedem Krieg wird recherchiert, werden Bücher und Theaterstücke über das Streben und Begehren nach Frieden geschrieben, doch scheint dies nur ein Wunschtraum zu sein. Doch was bedeutet letztendlich Frieden? Ist er das Gegenteil von Krieg oder etwas anderes? Eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit dem Begriff „Frieden“ aus der Perspektive der Weisheit der Kabbala wirft neues Licht auf dieses wichtige Ziel und wie es zu erreichen ist.

Nach schweren Konflikten, Kriegen und viel Leid bleibt den Menschen nichts anderes übrig, als Waffenstillstände, Aufrüstungen und Friedensverträge abzuschließen. Und jedesmal steht die Frage im Raum, wie lange sie bis zum nächsten Ausbruch andauern werden. [Rest des Beitrags lesen →]

Der 70. Jahrestag der NATO zeigt, dass unsere Probleme global sind

Mein Artikel in Newsmax: “ Die 70. NATO erinnert daran, dass alle Probleme jetzt global sind .“

Mit dem Beginn des neuen Jahres wird es keine Garantie für eine globale Sicherheit geben. Im Gegenteil, die Welt sieht sich einer unvorhersehbaren Ballung von Herausforderungen gegenüber, wie Cybersicherheit, Kriege, massive Migrationen und aufstrebende Atom- und Militärmächte.

Die Nato feierte kürzlich eindrucksvoll ihren 70. Geburtstag in Großbritannien, dabei wurde die Einheit der inzwischen 30 Mitgliedsstaaten zelebriert, um zu zeigen, dass das Bündnis  die dringendsten globalen Sicherheitsprobleme lösen könne. Stattdessen entpuppte sich die Allianz als ein kranker Patient, dessen Gesundheit und Gleichgewicht sehr fragil ist, das westliche Militärbündnis zeigte mehr Brüche als Zusammenhalt.

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Des Menschen optimistische Natur hilft ihm, die vollständige Entwicklung zu erlangen


In den Nachrichten (übersetzt aus Science Daily): „Die Menschen sind von Natur aus allgemein optimistisch, wie eine Studie zeigt“ Trotz der Miseren von wirtschaftlichen Rezessionen, Kriegen und Hungersnöten, bis zur Grippeepidemie, welche die Erde heimsuchen, sind die Menschen von Natur aus optimistisch, wie eine neue Studie der Universität von Kansas und eine Gallup-Umfrage zeigen…

 Achtundneunzig Prozent der Menschen weltweit erwarten, dass die nächsten fünf Jahre gleich gut oder besser werden, als ihr jetziges Leben, und 95 Prozent der Menschen erwarten, dass ihr Leben in fünf Jahren gleich gut oder noch besser sein wird, als es ihr Leben vor fünf Jahren war…

In Bezug auf Länder ist der Optimismus in Irland, Brasilien, Dänemark und Neuseeland am größten und am geringsten in Simbabwe, Ägypten, Haiti und Bulgarien. Die USA belegen den 10. Platz auf der Liste der optimistischen Länder.

 Mein Kommentar: Wegen unserer egoistischen Natur sind wir ständig gezwungen, unsere Existenz zu rechtfertigen. Die Tendenz zum Optimismus ist notwendig, um uns dabei zu helfen, zu unserer vollständigen Entwicklung im Leben zu gelangen (nicht, um uns davon abzulenken) und dann den Kurs zu ändern. Daher wird sich alles nur verschlimmern, bis ein Mensch erkennt, dass alles sich verändern muss. Sogar bis zum letzten Augenblick wird er weiterhin denken, dass alles besser wird.

Verwandtes Material:
Blog-post: Der Aufschwung an der Börse – Nichts weiter als die Ruhe vor dem Sturm
Blog-post: Jeder von uns kann die Welt mit seinen Gedanken verändern
 
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Neues Leben # 1172 – Umgang mit negativen Gefühlen

 

Neues Leben # 1172 – Umgang mit negativen Gefühlen
Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Nitzah Mazoz

 

Das Heilmittel gegen Depressionen ist die Freude an der Entdeckung der Ursache für alles, was uns passiert, die Quelle allen Lebens. Negative Emotionen überwältigen uns wegen der egoistischen Natur zu genießen, die uns zum Aufbau einer feindlichen und bösen Welt geführt hat. Heute ist niemand mehr zufrieden und die negativen Gefühle verstärken sich. Die negativen Emotionen erwachen in uns, so dass wir uns ändern werden, indem wir eine gute Umgebung aufbauen, in der wir fühlen und erfüllen, was gut für andere ist. Das System der Natur gibt uns negative Gefühle, so dass wir sie durch positive Beziehungen ausgleichen können. Die Weisheit der Kabbala lehrt uns, wie wir Beziehungen schaffen können, die dem System der Natur entsprechen.

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Aus KabTVs „New Life # 1172 – Umgang mit negativen Gefühlen“, 29.10.19

Mein neues Buch ist jetzt erschienen – Die Jüdische Wahl: Einheit oder Antisemitismus


Selten sehen Kabbalisten, wie ihre Träume wahr werden. Noch seltener sehen sie die Erfüllung der Träume ihrer großen Lehrer. Aber heute ist so ein festlicher Tag: Mit großer Freude möchte ich mit Ihnen teilen, dass mein gerade veröffentlichtes Buch, The Jewish Choice: Unity or Antisemitism, alles ans Licht bringt, was meine Lehrer mir beigebracht haben.

 

Sie lehrten mich, dass das Schicksal des jüdischen Volkes von seiner Einheit abhängt, dass, wenn sie sich vereinen, sie Erfolg haben und wenn sie sich einander hassen, die Welt sie hasst.

Jetzt, endlich in einem Buch zusammengefasst, gibt es eine überaus große Sammlung von Beweisen aus der gesamten Geschichte des jüdischen Volkes, dass dies tatsächlich der Fall ist. Es ist ein Beweis dafür, dass die Vorhersagen unserer Weisen richtig sind!

Mit der Hilfe von Dutzenden von Freunden und Studenten wurde eine Unmenge von Ressourcen gesammelt, was darauf hinweist, dass, wie ein berühmter Autor es ausdrückte, „die Juden durch ihre eigene Uneinigkeit zunichte gemacht werden“.

Tatsächlich ist The Jewish Choice: Unity or Anti-Semitism wie kein anderes Buch, das Sie jemals über Juden, über Geschichte oder Antisemitismus gelesen haben. Am Ende des Buches werden Sie den Grund für den ältesten Hass kennen, wie er aufgelöst werden kann und wie Juden und Nichtjuden als Ergebnis davon profitieren werden.

Ich bin den Freunden und Studenten dankbar, die geholfen haben, dieses Projekt zu verwirklichen. Ich bin sicher, es wird jeden aufklären, der es liest, so wie es mich aufklärt, wenn ich daran arbeite.

Darüber hinaus haben wir im Rahmen der Veröffentlichung die ersten 50 Exemplare in Israel gedruckt und ich habe jedes Buch persönlich signiert. Hier ist ein Link zu dieser limitierten Erstausgabe: 

bit.ly/TheJewishChoiceLimitedEdition50Copies

Erhältlich auch bei Amazon:

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Familie und Ehe, Teil 3

Was hilft eine Ehe aufrechtzuerhalten?

Frage: Heutzutage kann die Institution der Ehe nicht mehr künstlich angetrieben werden, daher ist es notwendig, nach zusätzlichen Zielen zu suchen. Was sind diese Ziele, um eine Ehe aufrechtzuerhalten?

Antwort: In unserer Zeit kann eine religiöse Weihe die Ehe nicht mehr aufrechterhalten. Und das nicht nur in einer kleinen Gesellschaft, sondern fast überall auf der Welt. Es spielt für die Jugendlichen keine Rolle, was man hier und da über sie denken wird. Sie sind in der Regel nicht von ihren Eltern abhängig, leben nicht mit ihnen zusammen, sind nicht in der gleichen Gesellschaft, in der sie geboren und aufgewachsen sind. Im Allgemeinen sind junge Paare unabhängig von der vorherigen Generation und der Gesellschaft, in der sie aufgezogen wurden.

Sie trennen sich völlig ab und schaffen ihre Familien auf einem komplett neuen Niveau. Zwischen ihnen entstehen ganz andere notwendige Verbindungen. Und wenn sie nicht existieren, dann, wie wir sehen können, existiert die Ehe nicht.

 Frage: Was sind die Ziele, die eine Ehe in Zukunft aufrechterhalten können?

Antwort: Zumindest nicht gemeinsame Kinder und Gemeinschaftsgüter, sondern etwas, das über das Materielle hinausgeht. Das kann nur ein Ziel sein, das höher ist als das Leben: Ich brauche diesen Menschen als Mann oder Frau, mit Kindern und mit all meinen Lebensweisen, denn mit ihnen finde ich den notwendigen Raum, um mich auf einen höheren Zweck vorzubereiten. Ohne dem wird es keine Familie geben.

Die Fortsetzung folgt…

Aus der Fernsehsendung „Die Grundlagen der Kabbala“, 01.01.2019

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