Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Medien / Neuerscheinungen'

Warum ich mich um die Welt sorge und darüber schreibe

Kürzlich habe ich einige Fragen über mein Interesse an „weltlichen“ Angelegenheiten erhalten. Diese Leser scheinen zu glauben, dass Kabbalisten sich nicht für die materielle Welt und das Zeitgeschehen interessieren sollten. Nichts könnte jedoch weiter von der Wahrheit entfernt sein. Kabbalisten interessieren sich sehr für die Welt, und das aus sehr guten Gründen.

Aber bevor ich auf die Gründe eingehe, warum ich über die Welt, in der wir leben, schreibe und spreche, ist es wichtig zu erkennen, dass ich dabei keineswegs der Erste bin. Die großen Weisen durch die Jahrhunderte hindurch waren sehr interessiert an den Ereignissen ihrer Zeit. Sie schrieben auch oft darüber. Allein im 20. Jahrhundert äußerten sich zwei spirituelle Giganten bei verschiedenen Gelegenheiten über die Welt um sie herum. Als der große Rav Kook sah, dass die Juden im Ausland in Gefahr waren, schrieb er ein Plädoyer für ihre Ankunft im Land Israel. In einer Erklärung, die in dem Buch „Essays of the Raaiah“ veröffentlicht wurde, forderte er sie auf: „Versammelt euch einer nach dem anderen, wartet nicht auf formelle Worte und Befehle; wartet nicht auf Genehmigungen von berühmten. Tut, was ihr könnt, flieht und sammelt euch“. Nach einigen weiteren Sätzen fügte er hinzu: „Amalek, Petlura [antisemitischer ukrainischer Führer], Hitler und so weiter, erwachen zur Erlösung. Wer [den Ruf] nicht gehört hat … denn seine Ohren waren verstopft … wird gegen seinen Willen hören.“

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Das Virus greift uns solange an, bis wir das menschliche Ego als Ursache erkennen

Die Natur hat einen tollen Sinn für Humor: Genau als die Menschheit begann, die Impfstoffe herauszubringen, gab sie uns neue Stämme des Coronavirus. Alle Stämme verbreiten sich rapide und die Ärzte sind unsicher, ob die Impfstoffe auch gegen diese wirksam sind.

Aber was dürfen wir erwarten? Schon zu Beginn dieser Pandemie habe ich gewarnt, dass nicht COVID-19 das Problem ist. Es ist nur ein Symptom eines viel tiefer liegenden Problems. Es ist das Resultat unserer schlechten zwischenmenschlichen Beziehungen. Bekämpft man nur das Symptom, überrascht es nicht, dass der Erreger weiterhin zuschlägt. Die derzeitige Strategie ist in etwa so klug, als man versucht, als Hilfe gegen einen Rohrbruch das Wasser aufzuhalten, anstatt den Hahn zuzudrehen.

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Der EU-Gerichtshof hat es für Juden ausgesprochen: Verlasse Europa!

Letzte Woche bestätigte der Europäischen Gerichtshof ein Verbot des koscheren und hallischen Schlachtens in Belgien, berichtete die Jerusalem Post. Während Brooke Goldstein, die bei der juristischen Anfechtung half, es ein „beschämendes Urteil“ nannte und warnte, dass „die Religionsfreiheit von Millionen von Europäern in Gefahr gebracht wurde“, scheint Israels Außenministerium dem EU-Gericht deutlicher „von den Lippen abgelesen“ zu haben und erklärte, dass die Entscheidung „den jüdischen Gemeinden signalisiert, dass sie in Europa nicht erwünscht sind.“

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Das amerikanische Volk verdient Lob, aber die Zukunft ist düster

Ich muss gestehen:
Viele Jahre lang dachte ich, dass es den Amerikanern nur um Geld geht. Ich habe mich geirrt. In den Jahren nach der Obama-Regierung habe ich gelernt, die Amerikaner zu schätzen. Ich habe gelernt, dass es ihnen wirklich um Ideale geht, und nicht nur um materiellen Gewinn. Aber vielleicht gerade deshalb ist die Zukunft Amerikas sehr düster. Wenn die Amerikaner nicht irgendwie über ihre tiefe Spaltung hinweg zu einer Einheit finden, werden die USA bald zu einem Dritte-Welt-Land werden und die internationale Arena Russland und China überlassen.

Im kommenden Januar werden große Veränderungen in der amerikanischen Gesellschaft stattfinden, unabhängig davon, wer der Präsident sein wird. Wer auch immer zum Sieger erklärt wird, die andere Seite wird das nicht akzeptieren, und das wird das Land aufrütteln.

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Was erwartet man für das neue Jahr 2021

Wir sind dabei, ein untypisches Jahr zu beenden und die Menschheit fragt sich, was das nächste bringen wird. 2021 wird ein Jahr sein, in dem wir alle die Tatsache spüren, verstehen und akzeptieren werden, dass der Zweck unserer bisherigen Erfahrungen darin bestand, die Menschheit auf eine positivere Art und Weise neu zu gestalten. Die Herausforderungen, mit denen wir konfrontiert waren, arbeiteten zu unseren Gunsten, um uns dabei zu helfen, zu hinterfragen, wie sie uns zu einer neuen Entwicklungsstufe, einem neuen Grad der menschlichen Existenz befördert haben.

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Pandemie-Alpträume wegträumen

Ob wach oder schlafend, die Gedanken über die Pandemie verfolgen die gesamte Menschheit wie kein anderes Ereignis im letzten Jahrhundert. Covid-19-Alpträume auf der ganzen Welt sind eines der jüngsten Studienobjekte. Untersuchungen der Harvard-Universität bestätigten, dass die Menschen weltweit bemerkenswerte Veränderungen in der Häufigkeit und Art ihrer Träume als Folge des globalen Gesundheitsnotstands erleben. Dies bestätigt weiter, dass das Virus die Menschheit als einen einzigen Körper beeinflusst, und deshalb ist es höchste Zeit, dass wir beginnen, als solche zu handeln.

Die Auswirkungen des Coronavirus sind keine isolierten Vorfälle, sondern globale Ereignisse, die die gesamte Menschheit betreffen. Laut einer Studie der Harvard Medical School bleiben die Ängste und Sorgen über die Pandemie tagsüber in den Köpfen der Menschen und während der Nacht im Schlaf gefangen. Die Studie wertete Tausende von Antworten auf eine weltweite Umfrage aus, in der ähnlich bizarre Träume von Schwärmen von Killerwanzen und anderen Viren bezogenen Bildern erzählt wurden, unabhängig von Ort und Beruf der Menschen.

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Wettkampf – aber richtig

Schon seit dem ersten Wettstreit, zwischen Esau und Jakob, konkurrieren Menschen untereinander. Wir wissen, dass Wettkämpfe dem Leben einen Sinn geben können, und wer liebt nicht die Gewinner? Wir wissen aber auch, dass sie sowohl für die Verlierer als manchmal auch für die Gewinner destruktiv sein können.

Selbst große Sportler sind oftmals depressiv, manchmal sogar manisch. Michael Phelps, Serena Williams und Aly Raisman sind nur einige der bekannteren Beispiele für unzählige Athleten, die mit Depressionen zu kämpfen hatten, obwohl sie in ihren Sportarten Geschichte schrieben. Einer NCAA-Umfrage zufolge fühlen sich in einem Jahr durchschnittlich 30 Prozent der Athleten depressiv. Ist Wettbewerb nun gut oder schlecht?

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Der Brunnen ewiger Jugend

Im Laufe der Jahrhunderte wurden zahllose Methoden und Behandlungen entwickelt, die den Anspruch erheben, den Alterungsprozess aufzuhalten oder zu vermindern, da die Menschen tiefgreifende physiologische, psychologische und soziale Veränderungen erleben, die mit dem Älterwerden einhergehen. Israelische Wissenschaftler behaupten, das Geheimnis gefunden zu haben, um für immer jünger auszusehen und jünger zu bleiben. Selbst wenn sich dies als möglich erweisen sollte, bedeutet es nichts, ohne das Thema von einer tieferen Ebene aus zu erforschen. Einer Ebene, die die wichtigste Frage von allen beantwortet: „Wofür lebe ich?

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Wohin läuft China und warum?

In jüngster Zeit hat man den Eindruck, als liefe China mit rasender Geschwindigkeit in alle erdenklichen Richtungen gleichzeitig. Allein in den letzten Wochen landete es eine Sonde auf dem Mond, stellte Millionen von Impfstoffen im Wettkampf mit Pfizer und Moderna her und ist bereit für deren Verschiffung, konfrontierte Australien mit der Kontrolle über das Südchinesische Meer und kündigte den Bau eines riesigen Flugzeugträgers an, der in der globalen Arena das Blatt wenden kann. Darüber hinaus befindet es sich im ständigen Konflikt mit den USA wegen angeblicher Versuche, Informationen abzufangen, und Steven Myers und Keith Bradsher von der New York Times berichten, dass „Chinas Führer, Xi Jinping, eine Strategie verfolgt, um die Wirtschaft des Landes autarker und gleichzeitig andere Gebiete stärker denn je von ihm abhängig zu machen“.

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Über jüdische Einheit und Antisemitismus – Artikel Nr. 4

Aufstieg und Fall des ersten Tempels

Im vorhergehenden Artikel haben wir die Bildung Israels zu einer Nation beschrieben und wie ihnen die Aufgabe übertragen wurde, „ein Licht für die Völker“ zu sein, indem sie zu einem Modell der Einheit jenseits aller Gegensätze wurden. Dieser Artikel befasst sich zum ersten Mal mit Israels Versuchen, seine Einheit nach der Gründung einer Nation aufrechtzuerhalten, mit seinem Scheitern und den daraus resultierenden Konsequenzen.

Nachdem sie eine Nation geworden waren – indem sie gelobten, sich „wie ein Mann mit einem Herzen“ zu vereinen – machte sich das Volk Israel auf den Weg nach Kanaan. Auf dem Weg dorthin hatte es sowohl zahlreiche innere Konflikte als auch Kämpfe mit äußeren Feinden zu bestehen. Ihr wachsendes Ego forderte sie immer wieder auf neue Weise heraus, und sie mussten neue Taktiken finden, um es zu überwinden. Im Buch Zohar (BeShalach, Punkt 252) steht jedoch geschrieben: „Jeder, der in der Tora einen Krieg führt, wird am Ende mit höherem Frieden belohnt“. Mit anderen Worten: In den Kriegen, die das Volk Israel führte, ging es darum, das Gelübde der vollständigen Einheit einzuhalten. [Rest des Beitrags lesen →]