Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Medien / Neuerscheinungen'

Kultiviertes Fleisch wird uns nicht retten

Vor einer Woche berichtete das Magazin „Food & Wine“, dass im Labor gezüchtetes Hühnerfleisch sein Restaurantdebüt feiern wird. In dem Artikel heißt es: „Good Meat Cultured Chicken wurde für den Verkauf in Singapur zugelassen. Jetzt ist es auf dem Weg zu seinem ersten kommerziellen Restaurant.“

Ich bin voll dafür: Alles, was den Menschen hilft, ist gut, und was ist hilfreicher als die Sicherung der Lebensmittel- und Wasserversorgung? Tatsächlich hat es in den letzten Jahren einen Zustrom von Erfindungen gegeben, die den Menschen helfen könnten, mit Nahrungs- und Wassermangel fertig zu werden. Wir können Wasser aus der Luftfeuchtigkeit herstellen, Gemüse ohne Erde anbauen, Meerwasser zu frischem Trinkwasser entsalzen und jetzt sogar Fleisch ohne Tiere produzieren. Es scheint, als hätten wir die Natur besiegt. Aber die Wahrheit ist anders.

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Über jüdische Einheit und Antisemitismus Artikel Nr. 5 – Aufbruch aus dem Exil und Neuanfang

Im vorigen Artikel haben wir den Aufstieg und Fall des Ersten Tempels aufgrund von Blutvergießen und Sünden unter den Königen Israels besprochen. Als Israel im Exil war, wurden sie nach Babylon, woher Abraham zuvor gekommen war, geschickt. Dort, in Babylon, zerstreuten und assimilierten sie sich, bis sich erneut ein großer Judenhasser erhob und versuchte, sie zu vernichten: der Erz-Antisemit, bekannt als böser Haman.

Haman sagte zu König Achashverosh, dass die Juden voneinander getrennt seien: „Es befindet sich ein gewisses Volk, verstreut und zerstreut unter den Völkern, in allen Provinzen deines Reiches“ (Esther 3,8). Ihre physische Zerstreuung war jedoch nicht das, was Hamans Hass hervorrief; es war ihre Zwietracht. Der Tora-Kommentar aus dem 17. Jahrhundert, Kli Yakar, sagt es sehr deutlich: „‚ein gewisses Volk verstreut und zerstreut‘ bedeutet, dass sie voneinander entfernt und getrennt waren.“ Ebenso nimmt die prominente Interpretation des jüdischen Gesetzes, Yalkut Yosef, „getrennt“, um zu verdeutlichen, dass „es eine Trennung der Herzen unter ihnen gab.“ So, wie es damals im Falle des Pharao und auch von Nebukadnezar geschah, führt die Trennung des Volkes Israel zum Auftauchen von Feinden, die es vernichten wollen. Haman war nur ein weiteres Glied in dieser Kette, wenn auch ein ziemlich bösartiges. [Rest des Beitrags lesen →]

Das Leben nach der Pandemie

Seit die Impfwelle in vielen Ländern begonnen hat, haben die Menschen die Nachricht mit einem Gefühl der Erleichterung aufgenommen, das von Sicherheitsbedenken und Fragen begleitet wird, wie jüngste Umfragen von öffentlichen Gesundheitseinrichtungen zeigen. In einem Punkt kann sich die Menschheit sicher sein: Die Welt wird nicht wieder so werden, wie sie vor dem Virus war. Auch wenn es noch zu früh ist, um die Struktur und Gestaltung der Welt nach der Pandemie zu bestimmen – die Systeme, die wieder aufgebaut werden und wie sie sich auf unser Leben auswirken werden – so gibt es keinen Zweifel daran, dass von nun an eine neue Denk- und Verhaltensweise vorherrschen wird.

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Massenmedien

Medien haben schon immer eine wichtige Rolle bei der Bildung der öffentlichen Meinung und der Wahrnehmung der gesellschaftlichen Realität gespielt, aber in den letzten Jahren haben sie sich zu einer problematischen, kontroversen Kraft entwickelt.

Das Beispiel USA zeigt – und wenn wir ehrlich sind, dies ist die vorherrschende Tendenz auf der ganzen Welt – wie Medien ihrer Aufgabe, objektiv über aktuelle Ereignisse zu berichten, nicht nachkommen. Dies ist aber eigentlich ihre Aufgabe. Eine freie, moderne Welt sollte sich durch starke, unabhängige Medien auszeichnen, die als Hüter der Interessen der Menschen agieren, anstatt ein Sprachrohr für eine bestimmte Partei oder Gruppierung mit einer bestimmten finanziellen oder politischen Agenda zu sein.

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Stellen Sie sich eine bessere Welt vor, sie kann Realität werden

John Lennon, der genau heute vor vierzig Jahren ermordet wurde, stellte sich eine gemeinsame Welt ohne Grenzen, ohne Gier und ohne Hunger vor, eine Welt, die nur aus Liebe besteht – und seine Botschaft sprach zu den Herzen von Massen von Menschen. Die Idee einer toleranteren, gleichberechtigteren und sich umarmenden Welt schwingt auch heute noch mit.

Der Traum von der globalen Liebe lebt in jedem, und so sehen wir auch in dieser Zeit, in der alles für kommerzielle Zwecke in einer rauen und entfremdeten Welt ausgebeutet wird, immer noch am liebsten Filme, in denen die Liebe überwiegt, und hören meist Liebeslieder. Die gesamte Kultur auf der ganzen Welt dreht sich um das Thema Liebe, und wenn der Hass gelegentlich auftaucht, dann als hässlicher Kontrapunkt, um die Schönheit der Liebe zu kontrastieren. Das ist ganz natürlich. Jeder Mensch hat kein größeres inneres Verlangen als ein Band der Liebe. Sie veranlasst uns, durch alle materialistischen Schichten der Zeit und der Umgebung, in der wir leben, hindurch nach ihr zu streben.

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Das schlimmste Jahr aller Zeiten?

Stephanie Zacharek, eine Filmkritikerin des Time-Magazins, schrieb in ihrem zusammenfassenden Artikel über 2020, den sie mit „The Worst Year Ever“ betitelte: „Wenn 2020 ein dystopischer Film wäre, würden Sie ihn wahrscheinlich nach 20 Minuten abschalten. Dieses Jahr war nicht spannend, so wie eine fiktive Apokalypse. Es war nicht nur schmerzhaft, sondern auch wahnsinnig banal, die Routine des Alltags wandte sich gegen uns.“ Außerdem: „Unsere lähmendste Bedrohung in diesem Jahr“, fügt sie hinzu, „war ein Gefühl der Hilflosigkeit“, und mit vielen abnormalen Ereignissen konfrontiert.“

Bei allem Respekt für die angesehene Filmkritikerin, bin ich da ganz anderer Meinung. Es gab nichts Abnormales in diesem Jahr, denn es gibt nichts Abnormales an dieser Pandemie. Im Gegenteil, bis zu diesem Jahr haben wir eine verrückte, abnormale Lebensweise geführt, und die „einstweilige Verfügung“, die wir durch das Virus erhalten haben, hat die Normalität auf dem Planeten Erde wiederhergestellt. Zum ersten Mal seit mehr als einem Jahrhundert funktionierte das Leben normal!

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Auf zum nächsten Schmerz!

Toll! Es gibt einen Impfstoff für Covid-19! Es ist an der Zeit, den nächsten Schmerz in Angriff zu nehmen…

Obwohl es tatsächlich so aussieht, als ob wir mit Covid-19 fast durch sind, ist es klar, dass wir nichts getan haben, was es verdient hätte, darüber hinwegzukommen. Und was wir 2020 nicht geschafft haben, schleppen wir bis 2021 mit. Mit den zusätzlichen Herausforderungen, die die nächste Stufe unserer Entwicklung mit sich bringen wird, wird das nächste Jahr zweifellos schwieriger als dieses Jahr.

Was haben wir nicht getan? Wir haben nicht gelernt, dass wir voneinander abhängig sind. Wir haben es nicht zutiefst begriffen und seine Botschaft verinnerlicht, dass wir uns genauso viel, wenn nicht mehr, umeinander kümmern müssen, als wir uns um uns selbst kümmern, sonst machen wir uns gegenseitig krank.

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Für ein gutes Jahr – Setzen Sie mit Ihren Glauben auf die menschliche Verbindung

Am Vorabend eines neuen Jahres sehnt sich die Welt nach Sicherheit. Sie sucht nach einer Quelle der Geborgenheit und klammert sich an den Glauben, dass eine höhere Kraft alles für eine bessere Zukunft regeln und gestalten wird. Die Menschen brauchen etwas, woran sie sich festhalten können, einen Anker, an dem sie Halt finden, um den starken Wellen zu widerstehen, die über den Planeten und ihr persönliches Leben hereinbrechen. Dieser sichere Hafen ist die Offenbarung einer starken Kraft. Sie ist es, die die Harmonie wieder herstellt und wir erreichen sie in der Verbindung zwischen uns.

Wenn ein Jahr zu Ende geht, wird ein neuer Anfang erwartet. Die Menschen blicken mit Spannung auf das kommende und hoffen, dass die Traurigkeit und Schläge des vergangenen Jahres weggespült werden und endlich die Sonne am Horizont aufgeht. Unser Blick in die Zukunft hängt davon ab, wie gut wir verstehen was mit uns geschieht und wie wir das Vergangene annehmen und verarbeiten und was wir aus dem machen, was vor uns liegt. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als die Augen zu öffnen und nach vorne zu schauen, im festen Glauben, dass alles für einen guten Zweck geschieht.

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Überlegungen zum Antisemitismusbericht des AJC (Amerikanischen Jüdischen Komitee)

Nach der Präsidentschaftswahl, tauchte ein Bericht des Amerikanischen Jüdischen Komitee (AJC) wieder auf, der bereits Ende August eingereicht worden war – möglicherweise als eine der vielen Folgen dieses Fiaskos. Er befasst sich insbesondere mit QAnon, welches der Bericht als „rechtsextremes Netzwerk von Leuten, die glauben, dass die Welt von einer satanischen Kabale kontrolliert wird“ beschreibt. …Antisemitische Verschwörungstheorien über jüdische Eliten, Globalisten und Banker sind fester Bestandteil der QAnon-Verschwörungsideologie “

In meinen Augen spiegelt dieser Bericht ein tieferes Problem als die Existenz von Antisemitismus wider. Es gab schon immer Antisemitismus, und Juden wurden schon immer für Dinge beschuldigt, die sie nicht getan haben. Auch für Dinge, die sie getan haben, wurden sie verantwortlich gemacht, aber nicht, weil sie Juden, sondern einfach, weil sie korrupte Individuen waren. Aber all das ist nicht der Punkt. [Rest des Beitrags lesen →]

Ein Friedensvertrag oder nur Stückwerk?

Der neue Begriff für einen Friedensvertrag ist „Normalisierungsabkommen“. In den letzten Monaten hat Israel mehrere solcher „Verträge“ unterzeichnet, und weitere sind in Arbeit. Ich bin für Frieden, aber ich fürchte, dass die derzeitige Art wirklich bedeutet, dass die Länder nur ein Stück vom Kuchen haben wollen: von den wirtschaftlichen und technologischen Vorteilen des jeweils anderen zu profitieren. Das ist kein wirklicher Frieden und wird Israel keinen Seelenfrieden geben.
Oberflächlich betrachtet scheint es, als ob die arabischen Länder endlich begriffen haben, dass Israel zwar ein kleines Land ist, aber einen bedeutenden Einfluss auf das Geschehen in der Welt hat, und es sieht nicht so aus, als ob es in absehbarer Zeit verschwinden würde, wie unsere Feinde es sich wünschen. Obwohl Israel nicht sehr beliebt ist, ist sein Einfluss in jedem Land und jeder Region der Welt zu spüren. Das heißt die diplomatischen Beziehungen zu Israel sind für jedes Land von Bedeutung.

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