Zu guten Wechselbeziehungen
Frage: Woran muss die Menschheit letztendlich verzweifeln?
Antwort: Daran, dass sie ein gutes Leben in ihren egoistischen Wechselbeziehungen organisieren möchte. Das ist nämlich nicht möglich. Die Menschheit muss daran verzweifeln und einen ganz anderen Weg wählen.
Frage: Mag der Schöpfer nicht, dass wir gut leben?
Antwort: Der Schöpfer möchte, dass wir auf der allerhöchsten, vollkommenen Ebene gut leben.
Frage: Müssen wir dafür wirklich verzweifeln? Früher ist die Menschheit irgendwie auf der Spur des Egos „entlanggekrochen“.
Antwort: Die Menschheit ist vorangeschritten und hat das Ego weiterentwickelt. Deswegen fühlte sie, dass sie wächst und fortschreitet. Und jetzt hat sich der Egoismus komplett entwickelt. Baal HaSulam erkannte deutlich, dass dies die Letzte Generation ist, und dass wir uns heute in einer Periode des Zerfalls unseres Egos befinden. Dies ist lediglich eine Frage der Zeit.
Ich hoffe, dass wir 2018 eine komplette Insolvenz des Egos finden werden, die Notwendigkeit, uns mit allen Mitteln über den Egoismus zu erheben und uns für eine vollkommen neue Quelle der Existenz zu entscheiden – dem Geben.
Frage: Geht es also um eine innere Erkenntnis?
Antwort: Die Welt ändert sich nicht im Geringsten, darüber spricht auch RAMBAM. Es verändern sich ausschließlich unsere Beziehungen untereinander.
Frage: Folglich können wir noch 200 Jahre leben und Technologien entwickeln?
Antwort: Alles wird sich verändern, aber ausschließlich als Folge guter Beziehungen zwischen uns anstelle der selbstsüchtigen Beziehungen heutzutage. Dann werden wir eine absolut neue Welt sehen. Lasst uns unsere Gedanken darauf ausrichten, um sie im Neuen Jahr zu erleben.
Aus dem russischen Unterricht vom 24.12.2017
[#220491]
Frage: Ist es erlaubt, eine andere Meinung als die des Kreises zu äußern oder sollte man nur das sagen, was ihm nicht widerspricht?
Frage: Wie kann man die Aussage „Es gibt nichts Böses in der Welt“ verstehen, wenn in der Welt nur das Böse existiert? Die grausame, niederträchtige Geschichte der Menschheit, Kriege und Verrat beweisen dies. Oder gibt es für Sie nichts Böses, jedoch für mich existiert es?
Replik: Das finnische Polizeipräsidium ist zu dem Entschluss gekommen, dass viele Gebiete zu kriminellen Vierteln werden, wenn sie die Grenze zu Russland (durch welche ständig Migranten einsickern) nicht schließen.
Der Unterschied zwischen Mordechai und Haman ist wie der Unterschied zwischen Leben und Tod. Das Verlangen zu genießen ist von Anfang an als dem Schöpfer entgegengesetzt erschaffen worden. Je mehr ich bekomme, desto mehr töte ich mich selbst, indem das Verlangen erlischt. Das Empfangen neutralisiert das Verlangen. Das zeigt sich in unserer Welt, die voll von Enttäuschung, Depression und Hilflosigkeit ist.
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