Vorhut und Nachhut
Baal HaSulam, Die Letzte Generation: Wir sehen das Konzept der Freiheit als extrem hoch an. Niemand wird es schmecken, außer dem Auserwählten von der wunderbaren Kraft. Und das können sie nur durch die entsprechende Ausbildung tun. Allerdings sind die meisten Menschen nicht in der Lage, dies zu probieren.
Die meisten Menschen kosten die Freiheit, aber nicht so direkt wie die Auserwählten, denn die Volksmassen können nicht die Vorhut sein. In der Natur wird alles wie eine Pyramide geschaffen; das heißt, eine kleine Gruppe bewirkt den Durchbruch und der Rest folgt ihr. Demzufolge können die Massen das erhalten, was diese kleine Gruppe an sie weitergeben wird.
Frage: Baal HaSulam schreibt, dass von diesem Punkt an die Letzte Generation beginnen wird. Bedeutet es, dass an diesem Punkt ein Gefühl für die mittlere Linie entsteht und jeder automatisch ein Gefühl der Freiheit erhält?
Meine Antwort: Ja. Jeder wird helfen und mitmachen, um die Vorhut so gut er kann zu unterstützen.
Frage: Werden die Massen, die noch nicht die Versklavung des Egoismus spüren, da sie mit dem materiellen Leben zufrieden sind, noch den Wunsch haben, sich frei zu fühlen?
Meine Antwort: In verschiedenen Zeiten und unterschiedlichen Stufen der menschlichen Entwicklung waren Freiheit und Versklavung immer auf mannigfaltige Weise spürbar.
Die ultimative Suche nach Freiheit bedeutet, dass ein Mensch bereit ist, alle egoistischen und materiellen Erfüllungen zu ignorieren, um ein höheres Ziel zu erreichen, auch wenn einer nur die Unabhängigkeit von der materiellen Welt will. Das kann man schon als Freiheit betrachten.
Frage: Kann man dies nur in der richtigen Gesellschaft, die nach dem Prinzip der Letzten Generation arbeitet, erreichen?
Meine Antwort: Es sollte eine Gruppe sein, welche die Gesellschaft unterstützt und eine Gesellschaft, die die Gruppe unterstützt. In dieser Gruppe gibt es eine gegenseitige Garantie und alle Regeln der spirituellen Kommunikation werden zwischen ihren Mitgliedern verwirklicht.
Anmerkung: Baal HaSulam schreibt, dass die meisten Menschen auf der einen Seite nicht in der Lage sind Freiheit zu fühlen, auf der anderen Seite nicht versklavt werden wollen. Es stellt sich als ein unsicherer Zustand heraus: weder hier noch dort.
Meine Antwort: Die Massen können ihren Zustand verleugnen, jedoch spüren sie kein Bestreben auf etwas Höheres. Es ist kein Anreiz, Ansporn für sie. Deshalb brauchen die Menschen einen Führer – eine spirituelle Gruppe, die sie voranbringen wird.
Wir sehen, wie sich das in der Menschheit manifestiert. Es gibt ganze Kontinente, die in ihrer Entwicklung zurückbleiben und geführt werden müssen.
Zum Beispiel Afrika; haben die Bewohner dieses Kontinents, obwohl sie vor 70-80 Jahren von der sogenannten Sklaverei befreit wurden, etwas selbst gemacht? Sie sind sehr gute Arbeiter und einige Menschen dringen in die Wissenschaft und Kultur vor, aber der ganze Kontinent braucht eine Gruppe von Vordenkern. Andernfalls gibt es immer einen Führer, der sie im wahrsten Sinne des Wortes für einen Snack aufisst.
Das Gleiche geschieht in anderen Ländern. Wir sehen, dass es solche Länder gibt, die eine führende Gruppe brauchen.
Von Kab.TV „Die Letzte Generation“ 19/6/17
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Frage: Warum ist der Schöpfer so grausam?
Er wird die Früchte deines Viehs fressen und die Frucht deiner Erde bis du zerstört wirst. Er lässt dir kein Brot, keinen Wein, kein Olivenöl, keinen Nachwuchs deiner Stiere und deiner Schafe bis er dich vernichtet. [Tora, „Dwarim“, „Tawo“, 28:50]
Der Europäische Kongress „Die Zukunft beginnt jetzt“, Unterricht 1
Frage: Jeder von uns wünscht sich, im Leben eine Belohnung anstatt einer Strafe für seine Taten zu erhalten. Manchmal passiert es jedoch, dass wir unser Bestes tun, aber was auch immer wir versuchen, alles endet unglücklich, obwohl es unklar ist, warum. Gibt es eine Verbindung zwischen unseren Handlungen und den Ergebnissen, die wir in unserem Leben bekommen?
Die moderne Gesellschaft besteht aus Individualisten, die sich nicht miteinander verbinden wollen, genauer gesagt, bindungsunfähig sind. Aber andererseits verstehen wir, dass wir ohne Verbindung miteinander leer und unglücklich bleiben.
Der Egoismus ist in uns speziell dafür erschaffen worden, damit wir bei seiner Entwicklung die Möglichkeit der freien Wahl erreichen und beginnen, ihn (ihm selbst zuwider) zu benutzen. Dann erreichen wir den Schöpfer.
Frage: Gibt es den Begriff des kollektiven Egoismus, des kollektiven Bösen? Oder ist das äußerst individuell?
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