Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Die Kultur ist eine Flucht vor der Frage nach dem Sinn des Lebens


News Report (übersetzt aus MIGnews.com): Millionen von Menschen auf der ganzen Welt tauchen in Second Life ab – dem neuen virtuellen Wahnsinn, der alle Bereiche des menschlichen Lebens umfasst. Allein in der vergangenen Woche tauchten 1,4 Millionen neue Mitglieder in diese Besessenheit ab. Dort gestalten sie sich selbst und suchen in dieser neuen, exotischen Realität nach Abenteuern.

Mein Kommentar: Eigentlich taten wir dies während der gesamten Menschheitsgeschichte. Es war nur nicht so offenkundig, wie es jetzt mit einem Bildschirm ist. Unsere Kultur ist nur eine Ablenkung vom Schöpfungsziel, so wie es die ganze „spannende“ Unterhaltung ist, mit der wir unser Leben füllen. Alle haben sie die gleiche Wurzel – vor der Frage über den Sinn des Lebens wegzurennen.

Das Problem ist, dass die alten Methoden „die Zeit totzuschlagen“ uns nicht mehr anziehen. Sie sind zu schwach. In der virtuellen Welt können wir unsere Vorstellung jedoch fliegen lassen und erhalten zusätzlich die Illusion, dass alles was wir uns wünschen, im gleichen Augenblick zu bekommen sei. Unser Egoismus wird allerdings schon bald darüber hinauswachsen und wir werden uns nach der wahren Erfüllung umschauen müssen – dem Licht, dem Schöpfer.

Das ist so, weil Er uns geschaffen hat und unsere egoistische Entwicklung uns zu Ihm führen wird. Deshalb bezieht sich die Tora auf unseren Egoismus (wenn sie über die geschaffene Frau spricht) mit: „Ezer Ke Negdo“ – dein Helfer, der gegen dich ist.

Verwandtes Material:
Blog-post: Es ist an der Zeit, den Traum Baal HaSulams zu verwirklichen – Im virtuellen Raum!
Blog-post: Jetzt kann man sich via Internet an Wahrnehmungen beteiligen
Kabbala Heute: Besser als die virtuelle Welt?

Kabbala spricht ausschließlich darüber, wie der Mensch den Schöpfer erlangen kann


Fragen, die ich über Paralleluniversen, den Zeitgeistfilm, das Jahr 2012 und Jesus erhielt:

Frage: In einer Sendung namens „Das Universum“ erklären Wissenschaftler die Möglichkeit von Paralleluniversen, und dass sie bald imstande sein werden, deren Existenz mathematisch zu beweisen. Mir ist klar, dass es sich dabei nicht um die spirituellen Welten handelt, über die wir in der Kabbala lernen. Aber ist es möglich, dass es für jede existierende spirituelle Welt ein materielles Universum – parallel zu diesem – gibt, welches auch in direkter Beziehung zu jeder spirituellen Welt existiert? Und wenn dem so ist, und auch der Umstand gegeben ist, dass die gesamte Schöpfung zum Zweck der Korrektur besteht, könnten dann andere Korrekturen gleichzeitig auf diesen parallelen materiellen Universen stattfinden?

Meine Antwort: Es besteht nichts außerhalb dem, was durch die Kabbala beschrieben wird: unsere Welt und die fünf spirituellen Welten. Schauen Sie in Talmud Esser HaSfirot und Baal HaSulams Zeichnungen nach.

Frage: Ich habe Ihren Blog-post gelesen, wo jemand Sie über „Zeitgeist – Der Film“ gefragt hat. Ich habe diesen Film ebenfalls gesehen und bin geschockt, weil ich viele kabbalistische Ideen darin gesehen habe. Ich möchte Sie wirklich dazu ermuntern, ihn anzuschauen. Ich würde gerne Ihre Meinung darüber wissen – ähnlich wie über den Film „What the Bleep Do We Know!?“

Meine Antwort: Ich habe versucht ihn anzuschauen, aber konnte nach wenigen Minuten nicht mehr …

Frage: Ich habe zahlreiches Material gelesen und angeschaut, das sich mit dem Jahr 2012 befasst. Über 2012 wurde gesagt, dass es „das Ende der Welt“ sei. Ebenso habe ich gelesen, dass am 12. Dezember 2012 ein neues Zeitalter und das Erreichen des höchsten, individuellen, menschlichen Potentials geschehen werden. Hat das irgendetwas mit Kabbala zu tun?

Meine Antwort: Nein. Alles hängt von uns ab – und von Ihnen!

Frage: Manche lehren, dass Jesus die Mittlere Linie ist, dennoch glaube ich stark, dass er sich nicht wie ein Kabbalist verhält. Ich würde gerne wissen, ob ich Recht habe oder nicht, so über Jesus zu empfinden?

Meine Antwort: Kabbala spricht nur über den Schöpfer und den Menschen und darüber, wie der Mensch den Schöpfer erreichen kann.

Verwandtes Material:
Blog-post: Es gibt keinen Zwang in der Spiritualität
Blog-post: Wo ist in Kabbala Jesus Christus zu finden?
Shamati #82: Alle Welten

Mein Blog – Jetzt in Französisch


Der Blog „Kabbala und der Sinn des Lebens“ ist jetzt auch in Französisch vorhanden:

La Kabbale et le sens de la vie – Le Blog personnel de Michaël Laitman

Verwandtes Material:
Kabbala Webseite in Französisch

Seelen und Körper – wie viele brauchen wir?

Eine Frage, die ich erhielt: Wenn die Bevölkerung wächst und sich entwickelt, bedeutet das auch eine Zunahme des Egoismus, da er sich entsprechend der Anzahl Menschen (7 Milliarden zum Beispiel) verteilt? Was geschieht mit dem Egoismus, wenn die Bevölkerung reduziert wird, wie zum Beispiel nach Kriegen oder Naturkatastrophen?

Meine Antwort: Die allgemeine Seele teilt sich in so viele Seelen, wie auch immer nötig sind, um den Egoismus eines jeden zu überwinden. Ein Krieg verursacht das Leiden, das den Leuten erlaubt, den Egoismus zu überwinden. Deshalb wird die Bevölkerung reduziert. Das geschieht nicht wegen des Krieges, sondern weil die Seelen nicht so viele Körper brauchen.

Ob Menschen leben oder sterben wird durch die Notwendigkeit der Korrektur der Seele bestimmt. In unserer Welt sind wir jedoch nur im Stande, eher das Ergebnis dieser Handlung zu sehen – den Tod des Körpers – als den wahren Grund dafür. So ziehen wir unsere Schlüsse entsprechend dem Maße, wie die Welt vor uns verborgen ist.

Verwandtes Material:
Blog-post: Freiheit vom Engel des Todes

Unsere Verlangen kommen von der Gesellschaft


Drei Fragen, die ich darüber erhielt, wie man das Spirituelle mit dieser Welt im Gleichgewicht halten kann:

Frage: Ich habe Sie in in der Kinderlektion sagen hören, dass wir diejenigen beneiden sollten, die zur Gruppe beitragen und andere lieben. Soll ich mich selbst belügen, indem ich mir selbst sage, dass ich das tue, obwohl ich in Wirklichkeit jemanden zum Beispiel um sein neues Auto beneide? Bitte raten Sie mir, was ich laut der Kabbala machen soll.

Meine Antwort: Studieren Sie weiter; die Gruppe und die Lektionen werden Ihnen das Gefühl geben, dass andere Werte wichtiger sind. Dies ist besser, als sich dem Sammeln von Dingen hinzugeben und später festzustellen, dass man enttäuscht ist. Die Höhere Welt, die sich dann Ihnen anfängt zu offenbaren, wird Sie mehr erfüllen, als jedes neue Auto. Das Auto ist Ihnen wichtig, weil die Gesellschaft es wertschätzt. Wenn Ihre Gesellschaft aber anderen Dingen Wert beimisst, werden sich auch Ihre Vorlieben ändern.

Frage: Manchmal werde ich wütend auf den Schöpfer, doch in Wahrheit richtet sich das gegen mich, weil ich mich frage: „Warum ist der Korekturvorgang bloß so lang!?“ – und dann antworte ich mir selbst: „Weil ich mich nicht genug anstrenge!“

Meine Antwort: Es mangelt Ihnen am Druck der richtigen Umgebung.

Frage: Ich habe einen inneren Dialog: Einerseits habe ich einen interessanten Job, der mich interessiert und mir genug freie Zeit gibt, mich beruflich weiterzuentwickeln, um in der Zukunft eine gute dauerhafte Arbeitsstelle zu haben. Andererseits habe ich nach dem Morgenunterricht nicht viel Energie übrig, und habe daher vor, diesen einzuschränken, doch irgendwie stört mich das. Welche Einstellung in dieser Situation ist die richtige?

Meine Antwort: Sie müssen Ihre berufliche Ausbildung fertigmachen, damit Sie sich und Ihre Familie unterstützen können, während Sie das Kabbala-Studium „auf niedriger Flamme“ beibehalten. Widmen Sie sich jedoch in jeder anderen Hinsicht dem Studium der Kabbala. Wenn Sie beides zeitlich und energetisch gut im Gleichgewicht halten, dann werden Sie in beidem Erfolg haben.

Verwandtes Material:
Blog-post: Einfluss des Umfeldes
Blog-post: Kabbala und Berufswahl
Blog-post: Familie, Kinder, Arbeit und Kabbala

Ein Freund ist jemand, der dieselben Qualitäten, Handlungen und Ziele hat wie du


Zwei Fragen, die ich über Menschen erhielt, die mit dem Studium der Kabbala aufgehört haben:

Frage: Wie soll ich einen Freund respektieren, der die Gruppe verlassen hat und mit dem Studium der Kabbala aufgehört hat?

Meine Antwort: Das hebräische Wort für „Freund“ lautet Chaver, was vom Wort Chibur, Verbindung, abgeleitet wird. Eine Verbindung wird nur durch die Übereinstimmung von Form, Qualitäten, Handlungen und Zielen hergestellt. Diese Person gleicht gewöhnlich den anderen Freunden, doch wenn sie die Gruppe verlässt, hört sie auf, so zu sein wie wir, und unterscheidet sich von uns. Konsequenterweise ist sie nicht länger ein Freund, denn es besteht keine Verbindung mehr. Und folglich verschwindet sie aus meiner Erinnerung!

Sogar wenn ich eine starke Verbindung mit ihr habe, ist es dennoch so. Es gibt keine Zeit in der Spiritualität. Alles ist bedingt durch die Stufe eines Jeden oder anders gesagt, durch die spirituelle Entfernung zwischen zwei Objekten – dem Grad ihrer Ähnlichkeit.

Frage: Kürzlich hatten wir einige Fälle von Freunden, die mit dem Studium der Kabbala aufgehört haben. Wie sollten wir uns diesen Menschen gegenüber verhalten? Ich möchte weiter mit ihnen in Kontakt bleiben, aber können sie das auch mit mir? Gibt es Ereignisse, bei denen sie nicht anwesend sein sollten?

Meine Antwort: Sie sollten sich so arrangieren, dass alle Gegangenen die Möglichkeit haben, mit der Gruppe in Kontakt zu bleiben und zu ihr zurückkehren zu können. Die einzige Ausnahme bilden jene, die Schaden verursachen.

Manchmal wächst eine Person, ermüdet auf dem Weg und hört auf, an der gemeinsamen Bewegung der Gruppe teilzunehmen. Später aber erwacht diese Person wieder und erlangt ein neues Verlangen, den Sinn des Lebens zu verwirklichen. Sie vereinigt sich wieder mit der Gruppe. Unsere Bedeutung wird größer und folglich sollten wir keine starren Bedingungen für jeden einzelnen aufstellen. Die Menschen, die „hin und her pendeln“, beschäftigen sich mit allem anderen, bloß nicht damit, Entscheidungen zu treffen. Für weitere Details kontaktieren sie bitte die für die Verbreitung zuständigen Koordinatoren der deutschen Abteilung unter [email protected].

Verwandtes Material:
Blog-post: Der Weg ist für alle offen
Blog-post: Es gibt keinen Zwang in der Spiritualität

Eine neue TV-Serie

Vor einigen Tagen traf ich mich mit einer externen Gruppe aus Israel. Es gibt viele solcher Gruppen in Israel, jedoch hielten wir aufgrund der Eröffnung unseres neuen TV Kanals bis vor Kurzem keine Treffen mit ihnen ab. Jetzt können wir damit beginnen, sie wieder einzuladen und gemeinsam eine weitere aus kurzen Unterrichten bestehende TV- Serie zu produzieren.

Dieser Blog ist für jeden


Drei Fragen, die ich darüber erhielt, wie man mit mir in Kontakt kommt:

Frage: Haben Sie eine persönliche Seite auf der Webseite odnoklasniki.ru (der russischen Version von classmates.com)? Ich frage, da es gegenwärtig zwei persönliche Seiten von Ihnen auf dieser Seite gibt.

Meine Antwort: Ich habe nichts mit diesen Seiten zu tun, wie Sie scheinbar vermutet haben. Jemand anderes schreibt diese und benutzt meinen Namen. Meine Meinungen wurden nur auf diesen Blog und auf die offiziellen Webseiten der Bnei Baruch Organisation gestellt.

Frage: Wenn Leute Ihnen gute Fragen stellen, die während der virtuellen Morgenlektion aufgrund des Zeitlimits nicht beantwortet werden können, können sie diese dann auf diesem Blog beantworten?

Meine Antwort: Wenn es sehr besondere Fragen sind, wie zum Beispiel über den Aufbau der Welten, dann können sie nicht auf diesem Blog beantwortet werden, denn der Blog ist für jeden gedacht. Handelt es sich jedoch um eine allgemeine Frage, dann beantworte ich sie immer hier.

Frage: Jemand hat mir geraten, mit einem Kabbalisten zu sprechen. Gibt es Zeiten, zu denen Sie Besucher empfangen?

Meine Antwort: Ich nehme keine Besucher an und verteile weder Rat noch Segnungen. Die einzige Weise, ihr Schicksal wirklich zu verändern, ist gemäß Kabbala, sich selbst zu ändern, denn Sie sind gegensätzlich zum unveränderlichen Licht – des Schöpfers Kraft des Schenkens und der Liebe. Deshalb betrachtet die Kabbala alles andere eher als psychologische Beschwichtigung, die langfristig gesehen die Krankheit eines Menschen – seine Ungleichheit mit dem Schöpfer – verschlimmert. In anderen Worten: es ruft die Vernachlässigung der Krankheit (Egoismus) hervor.

Die Kabbala gibt Ihnen die Methode, sich selbst zu ändern; der Rest hängt von Ihnen ab. Wir konzentrieren uns immer auf Fragen über die Selbst-Korrektur. Viel Erfolg!

Verwandtes Material:
Blog-post: Einladung zum Aufstieg – Oder der Sinn dieses Blogs
Blog-post: Eine innige Bitte an meine Leser
Blog-post: Wohin mit logistischen Fragen?
Blog-post: Ich beantworte alle Fragen

Internationaler Kabbala Kongress 2009

Die Internationale Kabbala Akademie
Lädt Dich ein, am
Internationalen Kabbala Kongress teilzunehmen
Der vom 2. – 4. Februar 2009
In Israel stattfinden wird

Informationen und die Registrierung findest Du auf dem Kongress Blog.

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=2F4OUaj_poY]


Der Verstand ist ein Diener des Verlangens


Eine Frage, die ich erhielt: Was ist die Verbindung zwischen dem Verstand und dem Herzen? Soll ein Mensch sie zueinander in Balance halten? Und wie ist es möglich, eines von beiden zu erheben oder zu verringern? In einem der Unterrichte sagten Sie, dass ein Mensch, dessen Verstand nicht entwickelt ist, verrückt werden kann. Können Sie dies detaillierter erklären?

Meine Antwort: Die Basis für alles, die einzige Schöpfung – ist das Verlangen. Folglich ist das Verlangen primär in uns. Aber um das zu erreichen, was wir wünschen, entwickelt sich der Verstand neben dem Verlangen, er entspricht ihm. Gleichgültig wie sehr wir uns gegen diese Tatsache wehren, ist der Verstand folglich ein Gehilfe des Verlangens; er entwickelt sich nur, um das Verlangen instandzusetzen.

Deswegen werden wir nie in der Lage sein, unseren Verstand objektiv zu machen, unabhängig von unseren Wünschen. Allerdings können wir unser Verlangen unter dem Einfluss der Umgebung verändern (Siehe den Artikel „Die Freiheit“) und entsprechend der neuen Wünsche werden wir auch unseren Verstand dazu bringen, ihn zu ändern. Wenn wir das verstehen, dann können wir immer unter dem Einfluss der richtigen Umgebung (eine Umgebung, die uns zum Ziel der Schöpfung führt) beides harmonisch entwickeln, unsere Verlangen und unseren Verstand.

Wenn ein Mensch große Wünsche hat, aber sein Verstand nicht genug entwickelt ist, sie zu verwirklichen, mag er die Fähigkeit verlieren, sich vernünftig zu kontrollieren.

Verwandtes Material:
Rabash: Einfluss der Umgebung