Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Allgemein'

In Mexiko weiterhin Bemühungen zur Verbreitung der Kabbala


Unsere Freunde in Mexiko veranstalteten vor kurzem in der mexikanischen Stadt Cancun eine Verbreitungsaktion. In der Stadt und auf Booten wurde die Zeitung The Voice of Kabbalah (Die Stimme der Kabbala) ausgeteilt. Vielen Danke an die starke mexikanische Gruppe für ihre große Mühe!

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Auf einem wunderbaren Weg mit der Natur verschmelzen


Eine Frage, die ich erhielt: Wir wissen, dass der Weg der spirituellen Entwicklung nicht einfach ist und ein Individuum ständig zwischen links und rechts hin und her geworfen wird. Wenn die ganze Menschheit beginnt, spirituell aufzusteigen, wie wird sie durch diesen Prozess gehen, wenn wir davon ausgehen, dass es nicht ein einfacher Weg ist?

Meine Antwort: Zuerst einmal sind diejenigen, die sich mit der spirituellen Entwicklung befassen, nicht die einzigen Menschen, die im Leben in verschiedene Richtungen geworfen werden. Wenn sich jedoch die ganze Menschheit auf den Weg des spirituellen Aufstiegs aufmacht, wird sie nicht von Zustand zu Zustand geworfen, sondern wird ruhig und planmäßig aufsteigen.

Tatsache ist, die ganze Welt wird anfangen, sich wie ein einziger Mensch zu erheben, eine große Masse, die eine bessere Wertschätzung der Natur haben wird. Dies wird die Gedanken der Menschen dazu veranlassen, sich zu ändern, und Schritt für Schritt werden sich ihre Verlangen in Richtung gegenseitiger Annäherung verändern.

Die Menschheit als Ganzes wird keine spirituellen Aufstiege und Abstiege erfahren und wird keinen inneren Widerstand der Kraft des Gebens gegenüber der Kraft des Empfangens fühlen, wohingegen ein einzelner Mensch entweder seinen Eigenschaften des Gebens oder den egoistischen Verlangen seines Herzens anhaftet. Der Widerstand der Kräfte ist der Grund für das Erfahren der Aufstiege und der Abstiege.

Umgekehrt wird die Menschheit als Ganzes ein gemeinsames Verlangen haben, mit der Natur in Einklang sein und mit ihr mehr und mehr verschmelzen, indem sie sich auf die Natur einstimmt und sich einfügt. Dies wird ein schönes und gleichmäßiges Vorwärtskommen und eine Offenbarung sein – ein wunderschöner Weg!

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Mein Treffen in New York mit Neale Donald Walsch


Während ich in New York war, hatte ich ein Gespräch mit Neale Donald Walsch – einem amerikanische Schriftsteller und dem Autor der Bestsellerreihe Conversations with God (Gespräche mit Gott).

Jedes der fünf Bücher der Gespräche mit Gott Reihe wurde ein New York Times Bestseller, bei dem das erste Buch für zweieinhalb Jahre bei Amazon.com seine Position als eines der populärsten Bücher unter der Kategorie „Spiritualität“ auf der Bestsellerliste hielt. Im Jahr 2006 wurde ein Film herausgebracht, der auf diesem Buch basiert.

Bis heute hat er 15 Bücher geschrieben, die von der spirituellen Entwicklung des Menschen handeln und in 37 Sprachen übersetzt wurden. Zusammen mit seiner Frau hat er Re-Creation (Conversations with God-Stiftung), eine gemeinnützige Organisation gegründet, die den Menschen helfen soll, durch den Weg ihrer inneren Entwicklung, zu sich selbst zu finden.

Ein Gespräch mit Don Miguel Ruiz


Vor kurzem hatte ich in New York ein Gespräch mit Don Miguel Ruiz.

Er ist ein mexikanischer Schriftsteller, Schamane und Lehrer, der Chirurg war, bis ein Nahtod-Erlebnis ihn dazu trieb, in den Ahnentraditionen der Tolteken nach Antworten zu suchen. Seine Mutter war im Stamm der Tolteken eine Curandera (Heilerin) und sein Großvater ein Nagual (Schamane), der nach seinem Tod weiterhin Ruiz in seinen Träumen lehrte.

Sein bedeutendstes und einflussreichstes Werk, The Four Agreements (Die vier Versprechen), wurde 1997 veröffentlicht und hat sich ungefähr 4 Millionen Mal verkauft. Es wurde in der Oprah Television Show vorgestellt und setzt sich für die persönliche Freiheit von den Abmachungen und Glaubensüberzeugungen ein, die wir mit uns selbst und anderen gemacht haben, die jedoch Einschränkungen und Unzufriedenheit in unserem Leben verursachen. Schlussendlich geht es darin um das Finden der eigenen Integrität, Selbstliebe und den Frieden innerhalb dieser Realität.

Zusammen mit einem begleitenden Arbeitsbuch zu The Four Agreements, schrieb Ruiz noch etliche andere Bücher, wie The Voice of Knowledge, Prayers und The Mastery of Love.

Er hält oft Vorträge und leitet Tagungen in den Vereinigten Staaten, da viele seiner Studenten Amerikaner sind.

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Durch die Kabbala ist es möglich, mit Verständnis und Liebe zu leiden


Fragen, die ich über den Einfluss des Lichtes und die Schwierigkeiten während des Kabbalastudiums erhielt:

Frage: Ist es möglich, dass das Licht uns sogar beeinflusst, wenn wir nichts über die Kabbala wissen, uns aber davon angezogen fühlen? Vielleicht erwachen unterbewusst in uns vorherige Lebenszyklen, in denen wir uns intensiv mit der Kabbala beschäftigt haben, und bringen uns dazu, nach der Kabbala zu suchen?

Meine Antwort: Das Erwachen eines Menschen, um Kabbala zu studieren, ist die Folge des Reshimo, das in ihm erscheint. Vielleicht ist es das erste Mal für ihn oder möglicherweise eine Fortführung in diesem Leben von dem, was vorher begann. Die Abfolge der Reshimot enthüllt sich eine nach der anderen und führt uns zur Kabbala, selbst wenn wir noch gar nichts davon wissen.

Frage: Würden die Schwierigkeiten, die wir während unseres Kabbalastudiums erleben, welche kurze Leiden in komprimierter Form sind, auch zu uns kommen, wenn wir keine Kabbala studieren?

Meine Antwort: Mit Sicherheit. Doch wenn wir Kabbala studieren, leiden wir nicht in der Realität, sondern im Verstand und mit Verständnis und Liebe.

Frage: Die Kraft, die auf uns wirkt, welche unserem Verlangen gegeben wurde, um spirituell voranzuschreiten, wird „Licht“ genannt, denn es „erhellt“ die Dunkelheit, d.h. das Unbewusste. Wird es danach bewusst?

Meine Antwort: Ja, in dem Maße, in dem wir ihm gleich werden.

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Perfektion ist die Vereinigung des Lichtes mit dem Verlangen


Eine Frage, die ich erhielt: Sie haben gesagt, wenn ein Mensch in richtiger Weise seine Qualitäten und Charaktereigenschaften, die in ihm sind, vereint, dass er Perfektion erlangt. Was ist diese Vereinigung?

Meine Antwort: Es gibt im Menschen zwei natürliche Kräfte: Das Verlangen zu empfangen und das Verlangen zu geben, die der Eigenschaft des Geschöpfes und der Eigenschaft des Schöpfers entsprechen. Wir müssen sie auf die richtige Weise vereinen und sie angleichen!

Anfangs handelt unser Verlangen zu empfangen nur für sich selbst. Es an das Verlangen zu geben anzugleichen, bedeutet nicht, es zu ändern, sondern seine Anwendung zu verändern. Das Verlangen zu empfangen bleibt, doch seine Durchführung muss von „für sich selbst“ zu „für andere“ geändert werden.

Auf diese Weise wird das Verlangen zu empfangen, dem Verlangen zu geben des Schöpfers gleich und ein Mensch erlangt die Eigenschaft und die Stufe des Schöpfers – die Wahrnehmung des Verlangens in der neuen Verwirklichung von Ewigkeit und Perfektion.

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All unsere Gefühle kommen vom Schöpfer


Zwei Fragen, die ich über die Rollen in unserem Leben erhielt:

Frage: Sie sagten, dass wir der Regel „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ folgen müssen, aber Sie beantworten nicht meine Fragen! Außerdem haben sich alle von mir abgewandt, seit ich Kabbala studiere, und ich fühle mich völlig allein gelassen.

Meine Antwort: Ich erhalte hunderte Fragen, aber ich beantworte nur solche, die neu sind (die nicht etwas wiederholen, was schon einmal beantwortet wurde) und die sich an mein Thema halten.

Was Ihr Gefühl des Alleinseins anbelangt, entwickelt es sich normalerweise im Prozess des Kabbalastudiums und ist dazu gedacht, damit Sie nach dem Schöpfer suchen. Kommt dieses Gefühl letzten Endes nicht vom Ihm?

Frage: Kürzlich habe ich mich gefragt, ob all die Menschen verschieden oder gleich sind. Da jeder das gleiche Wesen besitzt – den Egoismus, ist es richtig zu sagen, dass die Rollen, die wir in unserem Leben spielen, nur Kleider sind, die wir über unserem Egoismus tragen?

Meine Antwort: Der Egoismus zwingt uns dazu, diese Rollen zu spielen, die alle Manifestationen unseres Egoismus sind. Unsere Aufgabe ist es, dem Beispiel des Schöpfers zu folgen und Seine Rolle zu übernehmen.

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Wenn gute Nachrichten alles andere als gut sind


In den Nachrichten (übersetzt aus Rabkor.ru): Gute Nachrichten sind Mangelware geworden. Nachrichten werden produziert und vorsätzlich verbreitet. Regierungen aller Länder haben Milliarden von Dollars ausgegeben, nicht um einbrechende Märkte zurückzugewinnen, sondern um gute Nachrichten zu produzieren.

Die Märkte deuten dies als ein Investment, das die Märkte nach oben führt und folglich die nächste „Finanzblase“ erzeugt, die das Geld aus den effektiven Bereichen heraussaugt. Politiker halten schöne Reden darüber, wie sie den wirtschaftlichen Abschwung bekämpfen und produzieren gute Nachrichten, jedoch sind sie nicht imstande, die Krise zu überwinden.

Mein Kommentar: Die Lügen unserer Welt werden offenbar werden, zusammen mit der Notwendigkeit, sie zu zerstören und die dem Egoismus entgegengesetzte Eigenschaft zu erlangen – die Eigenschaft des Gebens und der wohlwollenden Verbindung. Wir können uns nur dann vom Bösen losreißen, wenn wir es als böse erkennen, aber es muss schwer und offensichtlich sein. Demzufolge warten noch größere Finanzblasen auf uns!

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Der Zweck des Universums


Der allgemeine Zweck des ganzen Universums ist, für die Menschheit den Zustand zu erreichen, wo alle Menschen eine einzige Familie sein werden. Jedermann wird auf die anderen Rücksicht nehmen und ein Bürge für alle anderen sein.

Eine der Ursachen, die dies herbeiführt, wird der Druck sein, der vom Höheren Naturgesetz stammt, das gerade jetzt ans Tageslicht kommt. Es ist das Gesetz von jedermanns universeller Verbindung und Abhängigkeit voneinander.

Aber das wird nicht die einzige Ursache sein. Es wird auch dann geschehen, wenn die Menschen die Ebene des gegenseitigen Gebens erreichen und sie danach verlangen werden, sich zu dieser neuen Art von Beziehungen zu verändern, jenen der „Liebe zu deinem Nächsten.“ Die Menschen werden dies absichtlich begehren, aus sich heraus.

Die Natur lenkt die unbelebte, pflanzliche und tierische Ebene und balanciert sie so, dass diese in gegenseitiger Harmonie sind. Deshalb verzehren alle Wesen in der Natur nur soviel, wie zur Aufrechterhaltung des Lebens notwendig ist. Der Mensch jedoch muss die gleiche, gegenseitige Balance mit der Natur mittels einer bewussten Teilnahme erreichen. Der Mensch muss den Aufbau des Universums und seine Einigkeit studieren, um mit der Natur gleich zu werden. Dann wird er wahrhaft würdig sein, „Mensch“ genannt zu werden (Adam auf Hebräisch stammt vom Wort Domeh – dem Schöpfer gleich).

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Das Licht des Schöpfers ist grenzenlos

Zwei Fragen, die ich über den Schöpfer erhielt:

Frage: Können individuelle Seelen die Ebene der Einheit mit dem Schöpfer erreichen oder ist dies nur mit Hilfe aller anderen Seelen möglich?

Meine Antwort: Sich mit dem Schöpfer zu vereinigen, bedeutet Ihm gleich zu sein. Denn Er ist das Verlangen zu geben und zu lieben. Eine Person erreicht Vereinigung mit Ihm in dem Maße, wie sie die gleiche Eigenschaft oder das gleiche Verlangen erlangt. Das Verlangen (oder die Eigenschaft) zu schenken und zu lieben, die sich in einer Person enwickelt, wird Seele genannt.

Frage: Warum wird der Schöpfer als Licht oder Genuss charakterisiert? Macht Ihn das nicht begrenzt oder unvollkommen?

Meine Antwort: Alle Begrenzungen existieren lediglich in unserem Begehren, das Licht zu empfangen, wohingegen das Licht Selbst unbegrenzt ist.

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