Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Ein Kabbalist spiegelt den Egoismus der Menschheit wider

Eine Frage, die ich erhielt: Was ist der Unterschied zwischen den Büchern, die ein Kabbalist in der Vergangenheit geschrieben hat und den Büchern, die von heutigen Kabbalisten geschrieben wurden?

Meine Antwort: Baal HaSulam sagt, dass Rabbi Akiva ganz sicher mehr wusste als Rabbi Shimon, da er ihm voraus ging – er war sein Lehrer. Doch die Stufe der Kabbalisten vor Rabbi Akiva war noch höher.

Selbstverständlich wusste Baal HaSulam weniger als Rabbi Shimon und weniger als alle vorherigen Kabbalisten. Doch um für uns zu sorgen, wurde ihm die Möglichkeit gegeben, seine Stufen zu lernen und auszudrücken. Das ist es, worüber er über selbst schreibt.

Wir bewerten einen Kabbalisten anhand seiner Bücher: „Das ist ein fantastisches Buch! Ich verstehe alles darin! Das ist ein großer Kabbalist!“ Doch wenn ich seine Bücher verstehe, dann ist er vielleicht doch kein so großer Kabbalist.

Anders ausgedrückt, wir bewerten einen Menschen daran, wie nah er uns ist und in welchem Maß er sich auf unsere Stufe begeben kann, nicht anhand seiner Erhöhung, sondern anhand seiner Fähigkeit, ein Lehrer zu sein. Und um unser Lehrer zu sein, ist es für ihn nicht nötig, groß zu sein.

Entlang der historischen Entwicklung des Egoismus in jedem Menschen und in der Gesellschaft wird die Stufe der Kabbalisten niedriger.

Während der „Zeit des Tempels“ (der Tempel ist die Seele eines jeden Menschen auf der Stufe von Geben und Liebe und dem Fall des Tempels ist der Abstieg in die Beziehungen des Hasses)nahmen die Menschen ganz klar das Spirituelle wahr, was bedeutet, dass sie Liebe und Gemeinsamkeit spürten, als ein Mann lebten und dem Schöpfer gleich wahren. Sie verstanden und spürten selbst diese Dinge.

Wir können uns nicht vorstellen, was das bedeutet. Es steht geschrieben, dass wir im Vergleich zu ihnen Esel neben den Menschen sind. Das ist keine Übertreibung oder ein schöner Ausdruck. Sie hatten einen vollkommen anderen Verstand, Sichtweise und Sinn.

(Aus einem Unterricht über den Artikel „Das Wesen der Weisheit der Kabbala„)

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Man braucht einen Kabbala Lehrer, um das Programm der Verbindung mit dem Schöpfer zu lernen

Das Wort Kabbala kann unterschiedlich übersetzt werden. Eine der Bedeutungen ist „etwas weitergeben“, weil die Sprache der Kabbala nur durch eine Verbindung zwischen einem Schüler und einem Lehrer weitergegeben werden kann. Alle anderen Sprachen (Tanach, Halacha und Haggada) kann man alleine lernen, vorausgesetzt, man bekommt Bücher der vorherigen Generationen, welche die Schlüsselkonzepte erklären und hat jemanden, der einen anleitet. Doch wenn man diese anderen Sprachen lernt, braucht man keine enge Verbindung zu einem Lehrer, braucht nicht zu lernen, wie er zu denken, zu fühlen und wie er zu allem steht. Man braucht nichts von ihm in sich aufnehmen oder seine Einstellung und Sicht der Welt kopieren.

Doch um die Sprache der Kabbala zu erlangen, muss man sich an einen Lehrer hängen, weil er höher und du niedriger bist. Er gibt dir seinen AHP und du musst es als etwas Positives und Gewolltes betrachten, trotz der äußeren Erscheinung, die dich absichtlich wegstößt. Natürlich will man seinem Lehrer nicht zustimmen und man will ihn nicht. Du wirst ihn wegstoßen und sogar hassen. In Wirklichkeit dient das jedoch dazu, dir zu zeigen, wie sehr du sie Spiritualität gar nicht willst.

Man muss die Sprache oder das Programm empfangen, das im Lehrer schon wirksam ist, aber in dir noch nicht. Man muss die Beispiele, die einem gegeben werden, kopieren. Wenn es einen Lehrer gibt, der dir nahe steht, in der gleichen Welt und mit den gleichen Sinnen, kannst du das nutzen, um in die Spiritualität einzutreten. Du kannst dich an die Einstellung des Lehrers zur Spiritualität anheften, trotz der äußeren Hindernisse, die versuchen, deine Möglichkeit eine innere Verbindung zu erreichen, zu blockieren. Wenn diese Beispiele, die dir vom Schöpfer gegeben wurden, nicht wären, dann würdest du vollständig von der Spiritualität abgeschnitten sein und hättest keine Hoffnung, sie jemals zu erreichen.

Es ist unmöglich, aus den Büchern die Spiritualität herauszuziehen, weil sie nicht mit dem irdischen Verstand erlangt werden kann. Ein Mensch muss seinen Egoismus annullieren und die Barriere zwischen ihm und seinem Lehrer niederreißen, um zu sehen, was in seinem Lehrer ist. Nur wenn man diese Bedingung erfüllt, nimmt der Schüler die innere Sicht der Welt seines Lehrers in sich auf, soweit er kann.

Wenn man das Programm der Verbindung des Lehrers mit dem Schöpfer wahrnehmen kann, kann man weitermachen, andernfalls nicht. Genau das meinte der Ari, als er vor seinem Tod sagte, dass nur einer seiner Schüler, Chaim Vital, mit dem Studium der Kabbala weitermachen kann, denn er hatte die Grundlagen der Sprache, des Programms der Verbindung mit dem Schöpfer vom Ari gelernt und die anderen nicht.

Die Sprache der Kabbala ist das Geben

Eine Frage, die ich erhielt: Gibt es Regeln, wie man die Kabbala studiert, die der Schüler beachten muss, um die Sprache der Kabbala zu lernen?

Meine Antwort: Die Sprache der Kabbala ist die Sprache des Gebens. Alle vier Sprachen der Kabbala (die Sprache des Tanach, der Halacha, Hagadda und der Kabbala) erklären, wie man gibt. Dieses sollte man lernen, wenn alle diese Bücher und Erklärungen liest. Du musst dir immer bewusst sein, dass alles, was du liest und hörst, dich das Geben lehrt.

Die Sprache ist ein Programm, das du in dir eingibst und in Bewegung setzt. Dieses Programm lässt dich anders denken und du willst etwas anderes und sie gibt dir eine neue Einstellung zur Welt. Die Sprache der Kabbala ist somit die Sprache des Gebens.

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Unsere einzige Chance für den Aufstieg ist, uns an die Höhere Stufe anzuheften

Der einzige Weg, damit unsere Generation das Ziel der Schöpfung erreichen kann, ist durch die Methode, die uns von Baal HaSulam übermittelt wurde. Wir müssen studieren und aufnehmen, was er sagte, ohne uns an den Inhalt zu klammern, sondern uns bemühen, seinen „Geist“ zu erreichen und uns an ihn fest zu halten, wie ein Kind, welches sich an einem Erwachsenen festhalten möchte.

Ein Kind versteht den Erwachsenen nicht und weiß auch nicht, warum Erwachsene auf bestimmte Weise handeln. Das Kind „klebt“ nur an dem Erwachsenen, um zu ihm zu gehören, und dadurch ist es auch erfolgreich. So ist auch die Höhere Stufe mit der Niederen verbunden. Sie müssen trotz ihres Egoismus eins werden, mit allem was die Höhere Stufe bereit hält, durch die Erhöhung deren Größe.

Sie müssen alle Ihre Eigenschaften in Gleichgewicht mit der Höheren Stufe bringen. Dies wird als „dem Höheren dienen“ bezeichnet. Dadurch steigen Sie auf und enthüllen Seine Stufe. Es gibt keinen anderen Weg von einer niederen Stufe zu einer Höhere aufzusteigen, als durch die Verschmelzung mit dem ACHaP des Höheren.

„Verschmelzung mit dem Höheren“ bedeutet, zu wünschen, Seine Verlangen, Seinen Geist und Seine Vorzüge zu offenbaren, ebenso Seine Wahrnehmung der Spiritualität und Seine Haltung. Wir können dies durch all die äußeren Zeichen erkennen, die wir durch die Manifestation der Höheren Stufe enthüllen.

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Die Dienerin und die Herrin, wie sie im Buch Sohar beschrieben werden, befinden sich in dir


Alles, worüber im Buch Sohar gesprochen wird, geschieht in dir selbst. Alle seine Charaktere stellen verschiedene Nuancen deiner Beziehung mit der Höheren Kraft dar, dem Schöpfer, anderen Menschen und dir selbst. Später wirst du beginnen, all dies in einer allein existierenden, einzigen Wirklichkeit zu vereinen.

Beim Lesen des Buches Sohar solltest du dir immer dich selbst vorstellen, d.h. deine Eigenschaften, denn allein darüber wird im Sohar gesprochen. Kommt zum Beispiel ein Tier darin vor, dann spricht er über dich; ein Baum – auch über dich, ein Teenager – ebenfalls über dich, ein Hügel – ebenso du, eine Dienerin und ihre Herrin – beides du. Alles darin bist du, es sind Eigenschaften und keine Objekte.

Die Eigenschaften deiner Verlangen (Malchut) werden in eine Dienerin (jene, die dir helfen) und eine Herrin (jene, die dich lenken) eingeteilt. Die Herrin ist dein korrigierter Zustand, wobei der Zustand, der noch nicht in dir korrigiert ist, aber an der Korrektur teilnehmen kann, die Dienerin genannt wird.

Du bist in zwei Teile geteilt – die Herrin und die Dienerin – mit Bezug zum Herrn oder Ehemann, dem Schöpfer. Dieses Gefühl besitzt die Seele in der Beziehung mit dem Schöpfer. Da wir von Ihm empfangen, sind wir alle seine Ehefrauen oder Teile von Malchut.

Wenn es dein Bestreben ist, deine Eigenschaften zu korrigieren, dann werden diese als „Dienerin, die der Herrin treu ist“ angesehen. Gemeint damit ist, dass obwohl alle deine Eigenschaften noch egoistisch sind, du trotzdem bereit bist, das Geben zu erlangen. Darin besteht die Loyalität der Seele zu ihrem Ehemann, dem Schöpfer. Sollten deine Eigenschaften andererseits für sich selbst arbeiten wollen, dann werden sie die „unreine Magd, die nicht loyal zu ihrer Herrin ist“ genannt.

Unser Ziel ist, alle unsere unkorrigierten Eigenschaften der Magd in die korrigierten Eigenschaften der Herrin umzuwandeln. Wir werden dann den Zustand der „Herrin“ erlangen – vom Liebenden geliebt und ihm gleich.

Das ernsthafteste Spiel von allen


Alle Hindernisse und Probleme sind dazu da, um uns lernen und wachsen zu helfen. Eigentlich ist es genauso wie Erwachsene uns behandelt haben, als wir Kinder waren, und wie wir gegenüber unseren Kindern handeln, wenn wir ihnen Aufgaben, Aktivitäten, Spiele und Tests geben. Sogar die Kinder selbst suchen ständig nach etwas zum zerbrechen, bauen und tun, um dann die Folgen zu sehen, ebenso um etwas von den Erwachsenen zu lernen. Auch wenn es ein Spiel genannt wird, ist es ein ernsthafter Prozess des Wachstums, den jedes Geschöpf in der Welt durchmacht.

Wenn es dieses Spiel nicht gäbe, würden wir nicht als menschliche Geschöpfe wachsen. Wir würden wie Kinder sein, die im Wald verloren sind und mit Tieren aufwachsen. Alles ist abhängig von der eigenen Vorbereitung für das Leben und von der Hilfe, die man von der Höheren Stufe erhält. Diese Hilfe kommt in Form von Hindernissen, Problemen, Aufgaben und Forderungen, welche wir zu erfüllen haben und zwar eine nach der anderen.

Wir erschaffen verschiedene Spiele für Kinder verschiedenen Alters. Diese Spiele und Aufgaben sind für alle Altersgruppen unterschiedlich. Auf diese Weise stellt auch die Natur (der Schöpfer) die notwendigen Hindernisse vor den Menschen, welchen Er erheben möchte. Und mit Hilfe dieser Hindernisse steigt ein Mensch zur nächsten Stufe auf.

Deshalb erhalten wir Hilfe anstatt Hindernisse! Unsere Aufgabe ist es, aus uns spirituelle menschliche Wesen zu bilden, und dafür müssen wir eine Menge Aufgaben ausführen, die uns dem Schöpfer ähnlich machen.

Das allumfassende Wesen des Lichtes


Eine Frage, die ich erhielt: Warum bekommt ein Mensch durch die innere Veränderung, in seiner Annäherung der Wirklichkeit vom Empfangen zum Geben, die unbegrenzte Fähigkeit, die Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft zu kennen?

Meine Antwort: Das Licht, die Eigenschaft des Gebens, welche der Mensch enthüllt, umfasst alles, denn es ist die einzige Kraft in der gesamten Natur und die Natur selbst. Das Licht lenkt uns, die Schöpfung, denn wir allein wurden erschaffen. Seine sich erweiternde Enthüllung in uns offenbart uns alles jenseits von Zeit, Raum und Bewegung. Darum weiß ein Mensch um alle Handlungen des Schöpfers – von Anfang bis Ende – wenn er seine Eigenschaften des Gebens enthüllt.

„Es gibt keinen Schöpfer ohne ein Geschöpf, welches Ihn offenbart“. Die Eigenschaft des Gebens, welche die Schöpfung beeinflusst, ist eigentlich der Schöpfer. Wenn diese Eigenschaft, die mich erschuf, beginnt, in mir zu regieren, dann bedeutet das, dass ich den Schöpfer enthülle. Die Eigenschaft der Herrschaft des Verlangens zu geben und die Absicht zu geben in mir, wird die Enthüllung des Schöpfers genannt.

Solche Enthüllung geschieht im Ausmaß, wie ich selber zum Geber werde. Wie kann ich dann sagen, dass ich den Schöpfer enthülle? Wer ist das „Ich“, welches den Schöpfer enthüllt? Es stellt sich heraus, dass es Eigenschaften in mir gibt, die noch dabei sind, den Schöpfer zu enthüllen. Später, wenn ich alles vollständig enthüllt habe, dann gibt es keine Trennung mehr zwischen „Ihm“ und „mir“, sondern nur die Eigenschaft des Gebens, die einzig in mir herrscht und nichts anderes.

Letztendlich beginne ich, die mich antreibende Kraft zu ersetzen und ich entwickle das Verlangen, diese selbst zu wandeln, damit ich anstelle der ständigen Gedanken des Empfangens, nur noch daran denke, wie ich geben kann. Ich habe eigentlich nur die schlechte Gewohnheit, dauernd an das Empfangen um meiner selbst willen zu denken, und es ist mir unmöglich, diese loszuwerden.

Baal HaSulam schreibt, dass es sich bei der Entscheidung, zum Willen zu geben überzugehen, nur um ein psychologisches Problem handelt und um nichts anderes. Im Willen zu geben gibt es noch viele weitere Möglichkeiten für meine Entwicklung und den Empfang von Genuss. Doch ich stecke im Willen zu empfangen fest und die gesamte Menschheit lebt auf diese Weise.

Darum müssen wir alle eine äußere Kraft gegen unsere Gewohnheit anwenden, die Kraft, die das Umgebende Licht ist. Durch die Kraft dieses Lichtes, die „Meine Söhne haben mich besiegt“ genannt wird, wird unser Arbeitsprogramm geändert.

Alles führt zum Guten (Jedoch könnten wir schneller dorthin gelangen)


Nachrichten:

* Lebensmittelpreise steigen weltweit – Nahrungsmittelkrise zeichnet sich bedrohlich ab

* Fledermäuse sterben aus und niemand weiß warum

* Chinook Lachse verschwinden spurlos

* COVID-19 ist gekommen

Offensichtlich sollten wir uns an solche Überschriften gewöhnen, da wir immer mehr davon aus allen Richtungen sehen werden. Erst dann werden wir verstehen, dass es keine direkte Methode gibt, die dieses Schlamassel aufhalten oder stoppen könnte.

Uns mit der Natur in Einklang zu bringen, ist das einzige, was wir machen müssen. Einige sagen, dass wir diese Balance wieder herstellen sollen, jedoch besteht das Problem, dass diese Balance noch nie wirklich bestanden hat. Als unser Egoismus noch klein war, war der Mangel an Gleichgewicht noch nicht so gefährlich. Auch wenn wir gewollt hätten, wären wir niemals fähig gewesen, diesen Mangel zu kompensieren, da wir noch keine Hilfsmittel dafür hatten. [Rest des Beitrags lesen →]

Das Buch Sohar ist wie ein Fluss, der aus dem Garten Eden fließt


Wir müssen uns selbst öffnen, sodass der Text des Buches Sohar leicht und völlig ungehindert durch uns hindurch fließen kann. Dann werden wir beginnen, neue Empfindungen davon zu spüren, was in dieser anderen Welt geschieht.

Wir müssen erwarten, ein Bild zu fühlen, das aus Empfindungen besteht, doch ohne jegliche Fantasien oder physische Bilder. Wir sollten danach verlangen, die Worte dieses Buches sofort und direkt zu fühlen, wie beim Lesen von etwas, das wir verstehen und kennen und dass wir es so erleben, dass wir im Lesen dieses Textes eingetaucht sind.

Der Text des Buches Sohar ist ein Fluss, der aus dem Garten Eden und durch das Herz eines Menschen fließt. Jeder, der sein Herz öffnet, wird von seinen Wassern gewaschen, wird gereinigt und wird anfangen, zu sehen.

Nur deine Augen werden sehen


Zwei Fragen, die ich über die innere spirituelle Entwicklung erhielt:

Frage: Wer erschafft die spirituellen Eigenschaften in mir? Mache ich das selbst oder tut das der Schöpfer für mich?

Meine Antwort: Auf dem spirituellen Weg enthüllt ein Mensch ständig neue Ebenen der Realität und allmählich entsteht vor ihm ein einziges System. Es ist ein großartiger Mechanismus, der jedes Atom und Molekül in der gesamten Schöpfung lenkt. Dieser Mechanismus lenkt ebenfalls ihre Verbindung untereinander und welche Veränderungen stattfinden.

Wir wissen nicht, was wir in Folge unserer spirituellen Suche enthüllen werden, aber es ist unsere Aufgabe, den Schöpfer durch die Beispiele Seiner Handlungen kennenzulernen.

Frage: Ist es möglich, zwei Sichtweisen zu vereinen: „Es gibt niemand außer den Schöpfer“ und „Es gibt niemand außer mir“?

Meine Antwort: Wir können uns nicht vorstellen, diese Gegensätze in unserer Sprache, unseren Gefühlen und unserem Verstand zu vereinen.

Wenn du spürst, dass du ein wenig höher als die Stufe dieser Welt aufgestiegen bist und wenn deine vorgefassten Meinungen von Raum und Zeit verschwinden, wird sich eine völlig neue Wahrnehmung in deinem Verstand bilden. Doch selbst in der spirituellen Wahrnehmung sind wir durch die Beschreibungen der Welten BYA begrenzt.

Ein Mensch ist fähig, noch höher aufzusteigen, doch er ist nicht fähig zu beschreiben, was ihm dort enthüllt wird, denn es gibt keine Buchstaben, Worte oder Töne, um es zu beschreiben. Das ist so, weil unsere gesamte Wahrnehmung auf Kontrasten basiert. Zum Beispiel Licht und Dunkelheit, gut und böse. Oberhalb der Welten von BYA jedoch vermischen sich gut und böse zu einem. Aber das können wir nicht beschreiben.

Daher gibt es eine Antwort auf deine Frage, aber es ist unmöglich, es auszudrücken. Wie also kannst du die Antwort finden? Steige auf und sie wird dir enthüllt. Es steht geschrieben „Nur deine Augen werden es sehen, jedoch die Augen eines anderen nicht“.

(Aus dem Unterricht über die „Einführung zum Buch ‚Aus dem Mund eines Weisen‘“, 6.11.09)