Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Im spirituellen Sog

Die Verbindung unter den Freunden ist ein Ort, in dem ich die spirituelle Welt enthülle. In dem Augenblick, in dem es mit gelingt, all unsere Verlangen zu vereinen, werde ich in diesem Punkt der Verbindung eine Öffnung, einen Eingang ins Innere, in die höhere Welt enthüllen!

Er wird sich plötzlich erweitern und öffnen, und dahinter werde ich eine neue spirituelle Dimension, ein neues Verlangen enthüllen.

Es ist klar, dass es um diesen Punkt des Eintritts, den ich enthüllen muss, sehr viele Hürden gibt. Es sind aber keine Hindernisse, sie sind dazu da, um mich gerade auf diesen Eintritt in die Spiritualität korrekt auszurichten, und stellen mir deshalb von allen Seiten scheinbar ein Bein.

Wenn ich jedoch nicht verzweifle, sondern begreife, dass es wie „Gegenhilfe“ funktioniert, dann gehe ich durch alle Hindernisse hindurch und trete in die spirituelle Welt ein. Der Eingang dorthin wird sich in eben jenem Punkt enthüllen.

Im Moment scheint er uns schwer und unerreichbar zu sein, doch er wird sich plötzlich öffnen, so dass wir uns selbst direkt dorthin stürzen werden! Es wird nicht mehr nötig sein, Druck auszuüben und uns durchzukämpfen – er wird uns einfach in sich hineinsaugen.

Aus einem Unterricht über einen Brief von Baal HaSulam, 10.12.2010

Komm zu uns, das Licht!

Eine Frage, die ich erhielt: Wie realisieren sich die Reshimot?

Meine Antwort: Alle Reshimot werden durch das höhere Licht sortiert (das Licht AB-SAG). Stellen Sie sich vor, welche Arbeit es ist, die ganzen Reshimot zu sortieren, nachdem sich die gesamte Malchut, welche die vollkommene Korrektur (Gmar Tikun) vollbringen wollte, zerbrach!

Die Malchut der Unendlichkeit vollbrachte den „Siwug“ (die Vereinigung, die Verschmelzung) mit dem Licht der endenden Korrektur, im gesamten schöpferischen Umfang, auf dem gesamten Stadium Dalet (4/4). Und alles zerbrach in kleinste Splitter. Es gibt keine einzige Eigenschaft, Sfira und jede ihre Unter-Sfira, welche noch untereinander verbunden wäre. Sie hassen sich gegenseitig.

Welche unendliche, verschiedene Eigenschaften gibt es jetzt von der Vermehrung der Lichter in Rosh de-SAG, nachdem diese nach der Zerbrechlichkeit aufgestiegen sind! Es ist unmöglich sie alle zu zählen und es sich überhaupt vorzustellen. Das Licht der endenden Korrektur gegen das Licht des Verlangens (Kli) am Ende der Korrektur, und anstatt der Vereinigung, gibt es nur Hass. Und das gesamte Kli ist vollkommen zerbrochen, liegt zerstreut in Scherben.

Jetzt muss Rosh de-Sag das Kli, dass in all seine einzelnen Sfirot zerbrochen ist, sortieren. Was soll daraus entnommen werden, um den ersten Parzuf, unter der zweiten Verkürzung und möglichen Begrenzungen zu erzeugen. Was für eine riesige und komplizierte Arbeit es ist!

Andererseits, wenn das höhere Licht kommt und nach einander die gesamte Zerbrechlichkeit (Reshimot) erleuchtet, dann stellen sie sich alle in eine Reihe auf, jeder auf seinen Platz. Das Licht ordnet sie, erleuchtet welche mehr geben, und welche weniger und in diesem Licht, stellen sie sich alle in eine Linie auf.

Daraus nimmt SAG aus unendlichen Formen, die richtigen Formen und ordnet sie. Wie wählt er diese Formen aus?

Diese Arbeit erledigt das gleiche, höhere Licht, welches vom Oben leuchtet und auf eine wunderbare Art erläutert, was richtig ist und was nicht. Mit welchen Eigenschaften, in welcher Richtung, auf welche Art diese Formen aufgebaut werden sollen, in den drei Linien, von oben nach unten, mit den Schirmen, damit sie sich vereinen.

Es sammelt die zerbrochenen Teile in ersten Tropfen des Samens, aus welchen der Embryo kommt. Dort gibt es alles, außer Arbeit, die noch hinzugefügt werden sollte. Aber die gesamte Sortierung erledigt das Licht. Dann arbeitet der Niederer, doch die Aufklärung kann er niemals machen.

Aus diesem Grund können wir uns in unserer Welt niemals vereinen, etwas aufklären, sortieren. Niemals und nirgendwo! Wir brauchen das höhere Licht, damit es die zerstreuten Teile zusammenfügt, denn wir befinden uns in der zerbrochenen Welt. Und wir wollen selbständig ordnen, wiederherstellen und beleben. Was für eine Dummheit!

Aus einem Unterricht über „Die Lehre von Zehn Sfirot“, 19.12.2010

Es ist nicht einfach, mit dem Licht einverstanden zu sein

Eine Frage, die ich erhielt: Wie empfinden wir, dass das Licht an uns arbeitet, in uns die Reshimot sortiert?

Meine Antwort: Um den Zustand zu erreichen, in dem das Licht unsere Reshimot (die informativen Daten) aufklärt, soll der Mensch die Bereitschaft dazu entwickeln.

Denn ich kläre nicht die eigenen Reshimot, sondern das Licht. Nicht ich bestimme sondern, es bestimmt. Ich bin bereit, seine Entscheidung anzunehmen, ich bitte es, für mich zu entscheiden. Diese Situation kommt infolge des starken Zerbrechens zustande.

Wir sollen also durch das Zerbrechen gehen, um damit einverstanden zu sein, dass alle Entscheidungen des Höheren – zu unserem Wohle sind.

Aus einem Unterricht über „Die Lehre der Zehn Sfirot“ „, 19.12.2010

Die Reise in die Vergangenheit

Eine Frage, die ich erhielt: Was bedeutet Reshimo?

Meine Antwort: Reshimo ist der gleiche, nur vergangene Zustand. Denn in der Spiritualität verschwindet nichts.

Die vergangenen Zustände, die in all ihren Teilen erwachen, aber sich noch nicht verwirklichen können, weil sie keinen Schirm besitzen, heißen „Reshimot“.

Angenommen, gestern war ich in einem Zustand und heute erlebe ich ihn. In der Spiritualität erwacht dieser Zustand in all seinen Kleinigkeiten, als ob ich es gerade erlebe.

Mir ist zu 100% klar, was passiert, es ist nichts verschwunden, nur kann ich es ohne den Schirm nicht realisieren. Das heißt „Reshimo“.

Das ist nicht der Erinnerung an Vergangenes gleich, wie ich in unserer Welt mich an irgendetwas verschwommen erinnere. Reshimo bedeutet, dass ich gar keine Zweifel habe, alles ist klar, wie in der Gegenwart nur ohne die Realisierung.

Aus einem Unterricht über „Die Lehre der Zehn Sfirot“, 19.12.2010

Es ist an der Zeit, die Arche zu bauen

Eine Frage, die ich erhielt: Wir sollen wir uns vor den Katastrofen schützen, was sollen wir tun?

Meine Antwort: Es ist an der Zeit die Arche zu bauen, um sich wie der Noah dort zu verstecken…

„Die Arche Noah“ ist Bina, die Eigenschaft des Gebens, sie rettet den eintretenden Menschen und verhüllt ihn von allen Seiten, wie der Mutterschoß.
Die Bina verschlingt die Malchut und beschützt sie vor harten Lichtern „Gwurot“, von Taifunen und Bränden. Alle Katastrofen sind die Erscheinung des Lichtes von Hochma ohne die Einhüllung in das Licht von Hassadim.

Der Schlag geschieht mit der Kraft des direkt einwirkenden Lichtes, ohne die Begleitung vom Licht der Liebe und der Barmherzigkeit (Hassadim). Und statt der Umarmung, schlägt es dich.

Ein und dasgleiche Licht der Hochma, der sich in Hassadim einhüllt umarmt uns, und wenn es sich nicht einhüllt, dann schlägt es uns. Deswegen besteht unsere Korrektur darin, um das Licht Hassadim anzuziehen, die Kraft der Bina.

Aus einem Unterricht über den Artikel „Eine Dienerin, die zur Erbin ihrer Herrin wird“, 19.12.2010

Einatmen und ausatmen

Eine Frage, die ich erhielt: Könnten Sie erzählen, wie Sie den inneren Kontakt zu den Menschen herstellen?
Meine Antwort: Ich versuche, jenen Ort zu finden, in dem sich die Spiritualität enthüllt, tiefer in ihn einzudringen und jedes Mal erneut aus unserer äußeren Welt heraus dorthin hineinzutreten.
Über die äußere Gruppe gelange ich quasi ins Innere, dorthin, wo alle Gesichter und materielle Eigenschaften verschwinden und nur Punkte im Herzen bleiben, ich gehe tiefer in die Verbindungen zwischen ihnen, in deren Vereinigung an einem gemeinsamen Ort hinein und dringe durch diesen Ort immer tiefer zu den spirituellen Eigenschaften durch.
Jedes Mal muss diese Arbeit erneut begonnen werden, und dieser Ort wird immer mehr erweitert und durch weitere Komponenten ergänzt, während er sich mit dem Lebensgeist füllt, bis spürbare Formen der Verbindung beginnen, sich an diesem Ort zu offenbaren – ein spiritueller Parzuf mit dem Ein- und Austritt des Lichts, das volle TaNTA (Taamim-Nekudot-Tagin-Otiot – der Geschmack der Erfüllung, der schrittweise Eintritt des Lichts, welcher Erinnerungen – „Buchstaben“, Werkzeuge für die weitere Arbeit – hinterlässt), wenn du hineingehst und auf diese Weise diese Verbindung wahrnimmst.
Und dieser Ort der inneren Verbindung breitet sich allmählich auf das gesamte Universum dermaßen aus, dass du spürst, dass überall um dich herum nur dieser Ort ist. Und die ganze materielle Welt, die bis dahin deine gesamte Realität ausfüllte und nur in der Mitte einen kleinen Punkt für die Spiritualität ließ, zieht sich im Gegenteil zusammen. Und dieser spirituelle Punkt dehnt sich aus und füllt den gesamten Raum aus!
Und dann verschwindet die materielle Welt von dem Vordergrund wie die unbelebte, pflanzliche und tierische Stufen, die nicht die wichtigsten für einen Menschen sind. Denn du beginnst wahrzunehmen, dass die Menschen dort völlig von oben gesteuert werden und über keinen freien Willen oder keine unabhängige Persönlichkeit verfügen. Und darum verschwindet diese Welt aus deiner Wahrnehmung.
Es bleibt nur der Ort, an dem sich alle diese spirituellen Beziehungen abspielen. Du kannst dort den Höheren und den Unteren, alle Parzufim unterscheiden und wie sie untereinander arbeiten, du beginnst es immer besser zu verstehen. Und alles hängt davon ab, wie sehr sich der Mensch anstrengt, um das zu enthüllen.
Jedes Mal müssen wir aufs Neue zurückkehren, denn wir werden ständig aus der Spiritualität, nach unten bis zu dieser Welt, geworfen, und wir kehren zu dem äußeren Bild zurück und sehen plötzlich die gleichen Gesichter und diese ganze Welt, die vor uns das innere Bild verbergen.
Und der Mensch beginnt erneut Anstrengungen zu unternehmen und zu versuchen, ins Innere einzudringen, damit sich die innere Welt vergrößert und sich auf diese ganze Welt ausdehnt. Auf diese Weise zeiht sich die Spiritualität mal zusammen und kehrt zum Punkt zurück, mal dehnt sie sich wieder aus – als ob sie atmen würde.
Aus dem Unterricht nach einem Brief von Baal HaSulam vom 10.12.2010

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Wenn das Böse die Maske abnimmt

Eine Frage, die ich erhielt: Wann beginnt der böse Anfang, den Menschen zu stören?

Meine Antwort: Wenn er zum Entschluss kommt, dass es das Böse ist.

Anfangs halte ich die Selbstsucht nicht für etwas Schlechtes. Im Gegenteil, ich stehe ihr zur Verfügung. Sie hilft mir, schafft die Empfindung des Lebens. Und ohne sie erlösche ich.

Wenn der Mensch wegen der Krankheit den Appetit verliert, überredet man ihn dazu, wenigstens etwas zu essen. Den Verlust des sexuellen Bedürfnisses versucht man mit Hilfe verschiedener Medikamenten zu heilen. Somit kann der Mensch ohne Genüsse nicht leben, er ist verpflichtet, das Vergnügen zu bekommen.

Im Essen, Sex, Familie, Geld, Respekt, Wissen – besteht mein ganzes Leben, und ich will von allem ein Stückchen haben. Wenn der Wunsch zu genießen verschwindet, dann falle in die Verzweiflung, bin bereit zu sterben.

Wenn man aber den Menschen aus unserer Welt herausführen will, dann nimmt man ihm den Genuss weg, wonach er keine Lust zum Leben hat. Aus den vorhandenen Wünschen kann er kein Genus herausziehen. Was gibt es dann sonst zu genießen?

Aber zugleich gibt man ihm den Funken des höheren, spirituellen Wunsches – und richtet ihn dadurch auf die Wissenschaft der Kabbala aus, auf das Mittel, das ihm helfen wird, den neuen Genuss zu erreichen.

Folglich führt man den Menschen in die Gruppe ein, worin er zuerst auf das Erhalten der noch stärkeren egoistischen Genusses hofft. „Geben Sie mir die Engel, öffnen Sie mir die spirituelle Welt, ich will den Schöpfer offenbaren …“

Wie Baal HaSulam im Vorwort zum Buch Sohar schreibt: der Mensch ist bis zur Stufe, die „Dreizehnjährigkeit“ heißt, bereit, die ganze materielle Welt zu verschlucken, und ab dem Alter von „dreizehn Jahren“ möchte er die Genüsse der zukünftigen Welt bekommen.

Und es ist tatsächlich die Wahrheit, denn wir können die Spiritualität ohne entwickelten Wunsch, der alles bekommen, sowie über alles herrschen will nicht erreichen. Ich fordere, dass der Schöpfer mich bedient, und beklage mich bei Ihm: „Warum hast Du die Welt als solche geschaffen? Warum füllst Du mich nicht aus?“

Aber nachdem der Mensch seinen spirituellen Weg fortsetzt, beginnt er zu verstehen, inwiefern er dem Schöpfer entgegengesetzt ist. Dabei ist gerade der große egoistische Wunsch entscheidend.

Ebenso ist es in unserer Welt auch: der kleine Langfinger hält sich nicht für den Verbrecher. Wir denken auch, dass wir die Schuldlosen sind. Und der wahre Verbrecher gleicht sich dem Pharao und behauptet: „Ja, der Schöpfer ist heilig, und wir sind die Sünder“.

Und deshalb, solange der Wunsch nicht in der ganzen Macht gezeigt wird, versteht der Mensch auch nicht, dass er böse ist. Bei weitem ist es nicht so einfach, zu begreifen, dass der Schöpfer den bösen Anfang geschaffen hat. Wie viele Menschen in der Welt werden behaupten, dass sie schlecht sind? Im Gegenteil, alle sind sündenlos, gerecht und fast heilig. Es sind die große Arbeit, die großen Bemühungen, das große Licht von oben notwendig, damit die im Menschen geöffnete Selbstsucht ihm das Übel anschaulich macht.

Wobei wir dieses Böse ur in Bezug auf den Schöpfer, und nicht im Hinblick auf die anderen Menschen öffnen. Somit ist man im Vergleich zum Schöpfer, zur Eigenschaft des Gebens schlecht. Ich offenbare, dass der Wunsch der Genüsse, das Verlangen des Erhaltens, und nicht des Gebens, der Hass, der Wunsch alles auszunutzen das wahre Böse ist.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabasch, 17.12.2010

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Von Gesprächen zur Handlungen

Aber ist es denn wirklich so schlecht, kein Gebender zu sein? Denn ein Nehmender zu sein, tut gut. Und das Geben ist umgekehrt, es ruft die Unruhe in mir hervor. Was soll ich tun?

Die Welt sollte nicht verändert werden, denn die Welt bin ich. Es bedeutet, ich muss meine eigene Wertschätzung ändern.

Ich schätze im Moment die Möglichkeit zu bekommen. Darin besteht mein ganzes Leben, mein Kern, meine instinktive und rationelle Einstellung zur jeder Handlung. Und des weiteren muss ich die innere Umdrehung vollbringen, um die Wichtigkeit des Nehmens auf das Geben zu wechseln. Darin gleiche ich dem Schöpfer, ich strebe danach und rücke näher an Ihn heran. Ich denke über mein Geben an den Schöpfer und verwandle mich in ein bekommendes Gefäß seiner Güte: wie ich Ihm, so Er mir.

Dafür wurde uns die Tora als Würze gegeben, d. h. die Wissenschaft der Kabbala, welche mir letztendlich erlaubt die Eigenschaft des Gebens an ersten Platz zu stellen, und nicht die Eigenschaft des Nehmens.

Natürlich können wir überhaupt nicht darüber denken, wir schlagen es mit Händen und Füssen aus. Auch wenn wir so eine Möglichkeit hätten, würden wir es umgehen.

Deswegen bekamen wir die Umgebung als Hilfe. Zwischen kleinen, armen Egoisten schafft der Schöpfer die Gesellschaft, welche die Gespräche über das Geben und der Liebe zum Nächsten, führt. Warum nur die Gespräche? Weil alles andere dem Mensch überlassen ist.

Er sollte selber anfangen seinen Kameraden anders zu sehen, sie nicht zum Geben zu zwingen, sondern die Beziehung zu ihnen verändern. Äußerlich bleiben sie als „Redner“, doch hat jeder die Möglichkeit in ihnen die Größe, das Geben, die Liebe zum Nächsten und die Vereinigung im Herzen zu erkennen.

Jeder ist frei in der Gruppe das zu sehen, was er möchte. Wenn der Mensch versteht, dass es seine Chance ist, dann sind die Gespräche der Kameraden für ihn, das wichtigste im Leben, die höhere Wertschätzung. Und auf einmal beginnt die Umgebung auf ihn einzuwirken, ihn mit der Wichtigkeit des Schöpfers, dem Geben zu füllen.

Die künstliche Anregung, bringt wirkliche Früchte und der Mensch ruft die korrigierte Kraft der Tora, des Lichtes hervor. Der gesamte Prozess liegt in seinen Händen und er braucht nichts mehr. Der Schöpfer versorgt sein Verlangen und brachte ihn zur Gruppe, darüber hinaus sollte er selber handeln, aber keinen zwingen.

Alles hängt von der Beziehung ab. Einige verhalten sich zu der Gruppe aus den egoistischen Vorteilen und Andere „verdienen“ an ihr das Bewusstsein der Wichtigkeit zum Geben. Zwischen diesen zwei Möglichkeiten gibt es noch viele Zwischenräume.

Hier liegt die freie Wahl des Menschen: nimmt er die Gruppe als Mittel zur Erhöhung des Schöpfers?

Aus einem Unterricht über einen Artikel von Rabasch, 17.12.2010

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Die Enthüllung bringt nur Vorteile

Eine Frage, die ich erhielt: Was denken Sie über Wikileaks?

Meine Antwort: Alles kommt von Oben und wir nehmen dies entsprechend unserer Gleichheit der Form mit dem Höheren Licht wahr. Wenn sich daher die Welt verändert, wird dies nur zum Guten sein. Es ist das Beste, wenn sich die Dinge schnell entwickeln!
Daher ist die Enthüllung der menschlichen Dummheit sehr vorteilhaft für alle.
Vielleicht werden die Massen dann den Spruch verstehen: „Die Herzen der Lenkenden der Welt liegt in den Händen des Schöpfers“. Das bedeutet, dass diese nicht weniger dumm sind wie alle anderen und sie in Wirklichkeit nichts bewirken. Viel mehr ist es so, dass sie nur ihren Geldbeutel im Sinn haben.
Zweitens wird sich enthüllen, dass die Welt in ihrer allgemeinen globalen Krise, in ihrem unfreiwilligen egoistischen Einheit, wo sich alle gegenseitig hassen, bereits völlig verbunden ist. Diesem Umstand kann man nicht entkommen; man kann die Natur nicht verändern. Es ist erschreckend, den anderen auszubeuten, denn was ist, wenn man dabei selbst zum Ausgebeuteten wird?
Daher gibt es eigentlich nur eine einzige Lösung: nach einer Antwort zu suchen, wie man das gemeinsame Leben gestalten kann. Zusätzlich geht es nicht nur darum, einfach nur zu koexistieren, sondern die Formel zu finden, wie man wie ein Organismus funktionieren kann! Andernfalls wird es nicht möglich sein, zu überleben! Das bedeutet, dass die Natur uns mit der Brechstange „zum Glück zwingen“ wird.
Drittens ist es nicht möglich, diesen Prozess aufzuhalten. Die Enthüllung der Höheren Welt führt zur vollkommenen Enthüllung für jeden Menschen auf der Welt. Wenn sich das Böse des Egoismus offenbart, werden wir alle den Weg aus der Dunkelheit finden.
Wir werden Stolz, Narzissmus, Klagen und Zorn zurücklassen und uns dem Höheren Ziel zuwenden, welches von Oben gegeben wurde. Dann werden wir nicht gezwungener weise, sondern bewusst voranschreiten!

Die Wahrheit ist mir teurer als das Leben!

Eine Frage, die ich erhielt: Während des Tages bekommen wir jede Sekunde irgendwelche Probleme, von allen Seiten, und müssen sie ständig bekämpfen. Welche Wundermittel bietet denn Kabbala, die es nirgendwo sonst gibt?

Meine Antwort: Die Wissenschaft der Kabbala erklärt uns, woher das ganze Böse kommt und warum wir uns so schlecht fühlen. Sie behauptet, dass das Böse nicht von irgendeiner Quelle ausserhalb kommt, von anderen Menschen oder üblen Umständen, sondern weist den Blick direkt nach innen, indem sie mir sagt: Du bist die Quelle des ganzen Übel!

Es fällt dem Menschen sehr schwer diesem zuzustimmen, deshalb stösst er die Kabbala sofort von sich ab. Aber nachdem die Kabbala uns die Ursache des Bösen gezeigt hat, erklärt sie, dass nur eine einzige Möglichkeit existiert, zum Guten zu gelangen: Das Böse in sich zum Guten korrigieren! Und, dass es nicht mir gut gehen muss, sondern allen anderen!

Es stellt sich heraus, dass es nicht reicht zu erkennen, dass das ganze Böse in mir ist, und mich zu korrigieren, damit es den anderen in meiner Nähe gut geht, sondern ich muss noch daran Spass haben, meinen eigenen Zustand gar nicht spüren, und mich nur darum kümmern, dass es den anderen gut geht? Wer, bitteschön, wird das kaufen?!

Deshalb eignet sich diese Methode nur für diejenigen, die einen Punkt der Wahrheit in sich haben und entsprechend ihrer Natur, sind sie nicht mehr in der Lage, in den Lügen zu bleiben. Egal um welchen Preis, sie brauchen die Wahrheit! Solch eine Forderung kommt zum Menschen von der Seite der Natur, und nicht, weil er ein ach so guter und besonderer Held ist.

Bloss, das Verlangen die Wahrheit zu entdecken, wird ihm wichtiger als der Rest seines Lebens. Es enthüllt sich in ihm auf diese Weise ein neues Verlangen nach Wahrheit, das davor nicht existierte.

Und diejenigen, die nur das Verlangen für unsere Welt haben, sind auch mit einer Täuschung einverstanden. Deshalb befinden sie sich in einer Verfolgungsjagd, bei all dem, was diese Täuschung fordert, um ihren Egoismus zu befriedigen.

Nur diejenigen, in denen ein Verlangen nach der Wahrheit erwacht ist, die sich nicht in der Lage fühlen das Verlangen zu unterdrücken, nehmen mit einer grossen Freude die Methode der Kabbala entgegen. Denn sie haben keinen anderen Ausweg, und nichts anderes kann ihnen helfen. Und solche Menschen schreiten voran.

Und wenn der Mensch noch nicht bereit ist, irgendwelche Kompromisse einzugehen, wird er abhauen. Man darf ihn auf keinen Fall dafür beschuldigen, oder ihn vernachlässigen, denn an seiner Stelle würdest du das Gleiche tun…

Das ist die Natur: Die Kraft, welche stärker ist, wird die andere aufheben. Dieser Mechanismus ist sehr einfach.

Aus einem Unterricht über einen Artikel “ Eine Dienerin, die zur Erbin ihrer Herrin wird“, 16.12.2010