Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Wie verhalten sich Kabbalisten Feinden gegenüber?

Frage: Wie behandeln Kabbalisten Feinde? Oder gibt es für sie keine Feinde, und sie sehen in allem nur Gutes?

Meine Antwort: Der Kabbalist steht zu Feinden auf zwei Ebenen in Beziehung: auf der Ebene dieser Welt und auf der spirituellen Ebene.
Auf der spirituellen Ebene helfen Feinde.
Auf der materiellen Ebene müssen wir sie nach den Gesetzen unserer Welt behandeln. Wenn uns also jemand „anfährt“, bringen wir ihn vor Gericht. Und den Rest klären wir auf unseren spirituellen Ebenen.

Aber ich verstehe, was meinen Feind antreibt, dass all dies vom Schöpfer getan wird, damit ich auf beiden Ebenen richtig darauf reagiere.

 

Aus dem Unterricht in Russisch, 07.01.2018

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Religion ist eine imaginäre „spirituelle Schale“

Der Mensch verfügt über eine intellektuelle Basis, und dank dieses Vorteils entwickelte er sich durch Handlungen und Leiden, nahm eine Religion, Politik und ein Weltgericht an, bis er schließlich zu einem zivilisierten Menschen wurde. (Baal HaSulam, „Die Letzte Generation“)

Was bedeutet Religion? Der Mensch schafft in seinem egoistischen Verlangen eine vermeintlich spirituelle Welt, aber nicht durch eine Geburt im spirituellen Raum, sondern in sich selbst, innerhalb seines Egoismus´.

Die Religion ist eine Widerspiegelung jener „spirituellen Schale“, die er sich vorstellt: Engel mit Flügeln, Schöpfer auf der Wolke sitzend, Paradies, Hölle, usw. All dies wird innerhalb der Selbstsucht erschaffen, zum eigenen Vorteil.

Dabei wurde diese ganze Entwicklung nur einer qualitativen Mehrheit der Zivilisation auferlegt, während die Massen ihr als eine „formlose Substanz“ folgten.  

Zweifellos wurden alle Wissenschaften, die Kunst, Pädagogik und die Religionen erschaffen und bei den Massen eingeführt, damit das Volk als eine Herde der qualitativen Minderheit folgt.

Aber auch der Kopf der Menschheit ist immer noch ein egoistischer Teil, der für sich selbst ein System von Führung und Verständnis für Religionsausübungen entwickelt hat, um sich in jedem Zeitalter so bequem wie möglich einzurichten.

Als die Massen ihre Augen öffneten und das Schicksal in die eigenen Hände nehmen wollten, mussten sie alle Korrekturen und Gesetze der Entscheidungsträger außer Kraft setzen: Religion, Weltgericht, Politik. Schließlich entstand das alles nur im Geiste der Entscheidungsträger und diente ihrer Entwicklung zu ihrem eigenen Vorteil.

Anmerkung: Gab es dann irgendwann eine Massenrevolte?

Antwort: Es kommt auf das Wo und Wie an. Natürlich gab es einige Versuche von ernsthaften Aufständen, zum Beispiel im christlichen Glauben: Calvinismus, Luthertum und andere Strömungen. In den christlichen und muslimischen Religionen gab es eine große Abkehr vom ursprünglichen, wahren Teil ihrer Religionen. Sie fielen wieder in die sich ständig weiter entwickelnde Selbstsucht.

Dasselbe geschah mit dem Judentum, welches sich zunächst unter dem Einfluss des altruistischen Teils – der Kabbala – entwickelt hat, der vom materiellen Zustand absolut abgetrennt ist. Danach ist alles zum Stillstand gekommen.

Zur Zeit des Zweiten Tempels fielen die Juden vollständig in den Egoismus zurück, in den gegenseitigen Hass, und seitdem existieren wir auch so. Wir vergaßen sogar, dass wir einmal nach den Gesetzen der Liebe gelebt haben, und jetzt verweilen wir im Hass, wie im gewöhnlichen Leben. Selbstverständlich fühlen wir uns als normale Menschen, sogar als Gerechte, ohne zu wissen, dass wir uns im reinsten Egoismus befinden.

 

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Aus dem Unterricht „Vorbereitung zum Kongress in New Jersey“

Wir beginnen bereits zu fühlen, dass unsere Welt sich in einer Sackgasse befindet und in einer Krise steckt. Der Grund dafür ist, dass uns die Natur zu einer größeren Einheit drängt, zur Verbindung in ein System gegenseitiger Abhängigkeit von Menschen, Gesellschaften und Staaten.

In den letzten 50 bis 60 Jahren baute die Menschheit viele internationale Systeme und transkontinentale Konzerne auf, die sich plötzlich in der ganzen Welt rasant ausbreiteten. Sie überschritten Staaten und Grenzen bei ihren Aktivitäten und Interessen.

Andererseits werden Politiker und Völker immer egoistischer und können nicht kooperieren, ohne sich als ein Ganzes zu verhalten. Es stellt sich heraus, dass die Welt in eine sehr schwere Krise, so wie es sie noch nie zuvor gegeben hat, gestürzt ist.

Einerseits zwingt uns die Natur durch finanzielle und industrielle Systeme in ein Gesamtsystem, in die integrale Welt. Wir weigern uns aber, integral zu sein: Jede Nation fühlt sich eigenständig und möchte von niemanden abhängig sein.

Genau hier bricht eine große Krise aus, zu der es keine Lösung gibt. Die Welt tritt in eine globale Konfrontation ein. Baal HaSulam schreibt, dass wir keine andere Wahl haben, als zu erkennen, dass der menschliche Egoismus für alles verantwortlich ist, und wir sind verpflichtet, eine Vereinigung zu erreichen.

Der Egoismus bremst uns aus, wir müssen uns aber darüber erheben, wie uns die Methode der Kabbala lehrt. Wenn wir diese Methode anwenden, werden wir Erfolg haben. Ansonsten haben wir einen sehr langen Weg des Leidens vor uns.

Amerika fühlt diese Krise viel stärker als andere Länder. Daher besteht die Aufgabe des bevorstehenden Kabbala-Kongresses in New Jersey im Mai darin, wirklich zu fühlen, dass wir nicht durch ferne Kontinente getrennt sind, sondern zu einem System gehören, das höher ist als Geographie, Geschichte, verschiedene Sprachen, dass wir Teile eines Körpers, einer Seele sind.

Aus dem Unterricht  nach „Talmud der zehn Sefirot“

Alles hat seine Zeit, aber Israel beschleunigt die Zeit. Ich möchte daher dem Schöpfer zuvorkommen und als erster zu unserem Treffen kommen. Deshalb habe ich es so eilig.

Alles ist bereits festgelegt und vorgegeben, auch ich verletze nicht das Programm des Schöpfers – ich möchte einfach nur Ihm zuvorkommen. Genau dadurch, dass wir die Zeit beschleunigen, zeigen wir unser Streben und unsere Liebe.

Aus dem Unterricht nach Artikel „Shamati Nr. 190“

Der Auszug aus Ägypten ist vorerst bloß ein Auszug, aber kein Eintritt. Der Eintritt in die spirituelle Welt hat zur Bedingung die Überquerung des Endmeeres, die Aufnahme der Bürgschaft, die Gabe der Tora und das Zerbrechen des goldenen Stieres. Das ist ein kompletter Vorgang.

Die Freiheit kommt erst nach der Gabe der Tora, dem Zerbrechen des goldenen Stieres und dem Eintritt in die Wüste, d.h. nach dem Beginn der Enthüllung der Stufen von Bina. Bina heißt „Freiheit“. Der ganze Vorgang, der in der Wüste Sinai stattfindet, symbolisiert das Erreichen der Freiheit. Wir erheben uns höher und höher über unser Verlangen für uns selbst zu genießen, und dadurch erlangen wir die Freiheit vom Todesengel.

 

Aus dem Morgenunterricht von 08.04.2018

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In der Welt der komplizierten Beziehungen

Frage: Warum können sich in unserer Welt Menschen, die sich unähnlich und entgegengesetzt sind, ergänzen und verbinden?

Antwort: Da wir in dieser Welt sehr verwirrt sind, ist es sehr schwierig zu sagen, wie wir uns genau verbinden: in der Ähnlichkeit oder nicht. Es ist von den Qualitäten abhängig, die uns miteinander verbinden.

Wenn ich das höchste spirituelle Ziel erreichen möchte, verlieren unsere tierischen Eigenschaften an Bedeutung für mich. Ich achte nicht auf die entgegengesetzten Qualitäten meines Freundes, sondern betrachte sie als Notwendigkeit für meine innere Arbeit, um verschiedene Gegensätze und Probleme zwischen uns zu überwinden.

Ich kümmere mich um die Absicht, das Hauptziel zu erreichen.

 

Aus der russischen Kabbalalektion 26.11.17

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Schrei aus vollem Halse

Ich habe meine prinzipiellen Überlegungen im Jahr 1933 geäußert. Außerdem habe ich mich an die Generationsführer gewendet, aber meine Worte wurden damals nicht vernommen.
Obwohl ich aus vollem Halse schrie, indem ich vor dem weltweiten Ruin gewarnt habe, hat das keinen beeindruckt.

(Baal HaSulam, „Die Letzte Generation“)

Der Kabbalist weiß, dass er nicht gehört wird, dass er die Massen nicht ändern kann, weil sie von Natur aus so sind. Man kann sie nicht logisch überzeugen, weil die irdische Logik die Möglichkeit der Existenz einer Welt des Gebens und der Liebe nicht versteht. Die irdische Logik versteht nur die Bedingungen unserer Welt. Der Kabbalist aber ist verpflichtet sich an die Massen zu wenden.

Wenn ich mich an das Volk wende, indem ich uns als diejenigen anpreise, die das Licht bringen, die die Methode haben, aus der eine neue Welt und eine neue Generation entstehen kann, dann schaut man auf mich wie auf einen Narren, oder sogar wie auf einen Lügner und man empfindet Abneigung mir gegenüber.

„Was willst du von uns? Wir sind Realisten, wir wissen was wir tun. Wir wissen wie man miteinander lebt. Unsere staatlichen und gesellschaftlichen Systeme sind erfolgreich aufgebaut, und du kommst zu uns mit einer fremden Methode über Liebe und Freundschaft und mischst unsere Karten neu.“

Die Welt ist für sie wie ein Kartentisch. Sie sitzen um den Tisch herum und spielen „Poker“. Sie kennen die Regeln perfekt und wickeln sich gegenseitig um den Finger, weil das bei ihnen so üblich ist. Die Gerichte und Anwälte arbeiten für sie und auch das System der Medien. Einer frisst den anderen, wie Wölfe und Schafe. Und das ist so in Ordnung.

Plötzlich kommt jemand und sagt: “Nein, wir werden nach anderen Prinzipien leben: die Wölfe werden die Schafe nicht auffressen und die Schafe werden die Wölfe lieben und aufhören sie zu fürchten“.

Beim Anblick auf diesen Narren denken „die Wölfe“ und „die Schafe“: “Was ist uns widerfahren? Wir kennen doch unser Spiel, wir wissen wie wir vorgehen müssen. Und er will uns andere Regeln lehren.“

Unsere Methode kann und will keiner verstehen, weil die Menschen darin keine Notwendigkeit sehen. Sie möchten nur ihren Zustand ein bisschen verbessern und nicht mehr.

Frage: Wenn der Kabbalist das versteht, wieso ist er dann verpflichtet zu schreien?

Meine Antwort: Der Kabbalist ist verpflichtet zu schreien, weil er dadurch eine schnellere und starke Wirkung des umgebenden Lichtes hervorruft. Und das nähert die Welt der Korrektur an. Unter der Wirkung des Lichtes beginnt ein Teil der Menschen zu erwachen und die Welt bekommt die Möglichkeit, sich ihrer notwendigen Korrektur auf gute Weise zu nähern.

Frage: Zu wem schreit der Kabbalist?

Meine Antwort: Zum Schöpfer! Er bittet das allgemeine Licht sich anzunähern. Es wirkt entweder auf seine Generation ein, oder auf die nächste. Das ist ein langer Prozess.

 

[#226692]

Glückliche Pillen

Aus den Nachrichten (New York Magazine)
„Ist die moderne Realität nur durch eine erhöhte Abhängigkeit von Xanax zu ertragen“?

Steven Hayes, klinischer Psychologe der Universität Nevada, glaubt, dass Benzos eine Lücke schließen, die die Evolution noch füllen muss.

Wenn Menschen versuchen, die exponentiell wachsende Zahl von Eindrücken zu kontrollieren, mit denen sie konfrontiert werden, wird unsere Aufmerksamkeit immer unflexibler, unser Geist immer geschwätziger und dann erkennen wir, wir sind verzweifelt.

Die Menschen sind schlecht ausgerüstet, um all diese neuen Signale zu verarbeiten oder einzuordnen. „Es ist jetzt unsere Aufgabe, einen modernen Geist für die moderne Welt zu erschaffen, und dieser moderne Geist muss psychologisch flexibel sein.“

Hayes sagt, dass die Menschen ohne diese Flexibilität eine Brücke – eine Pille – brauchen, zwischen dem, was die Welt hergibt und dem, womit die Menschen realistisch umgehen können.

Mein Kommentar: Die Welt entwickelt sich zu schnell und die Menschen sind einfach nicht in der Lage, mit all diesen Herausforderungen fertig zu werden. Deshalb kommen die Fortschritte der modernen Pharmakologie zu Hilfe.

Bei der Einnahme von typischen Antidepressiva muss man zwei bis drei Wochen warten, ehe man irgendeine Wirkung verspürt. Mit Xanax ist es viel einfacher: nervös sein, Pille einnehmen, ruhig werden.
Die Droge ähnelt einer Tasse Kaffee und kostet nicht einmal so viel.
Xanax trennt einen Menschen vom Problem.
Wenn das Leben ihn in der Zange hat, ist es selbstverständlich ein Segen für ihn. Dies wird solange funktionieren, bis er erkennt, dass er die Wahrheit erreichen muss. Nur dann wird er diese „schlafeinflößenden“ Methoden zurückweisen.

Er wird Xanax wegwerfen und zu einem Buch über Kabbala greifen.

 

Aus KabTv`s „Neuigkeiten mit Michael Laitman“ vom 02.08.2018

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Wenn die Kabbala den Menschen ergreift

Frage: Wenn die Methode der Kabbala den Menschen über all seine Probleme erhebt, hört dann der Mensch auf, seine Probleme auf der materiellen Ebene zu lösen? Schwebt er in den Wolken weit entfernt von der Erde?

Meine Antwort: Nein. Das kann nur am Anfang passieren, wenn der Mensch die Kabbala offenbart und sie ihn sehr ergreift. Er kommt plötzlich mit der Wissenschaft in Berührung, mit den Menschen, Büchern, der Lehre, also mit dem ganzen System, welches erklärt wie alles in unserer Welt organisiert ist. Einige Menschen lockt genau das an. Für die einen ist das eine Möglichkeit, sich über ihre Probleme zu erheben und in einen anderen Zustand einzutreten. Für andere ist das die Gelegenheit zu klären was Leben und Tod bedeuten. Und wieder andere: was geschieht mit den Seelen und ihren Kreisläufen?
Und so weiter.

Mit anderen Worten, einfache Menschen haben sehr viele Fragen, die durch die Bekanntschaft mit der Kabbala geklärt werden. Wenn ein Mensch davon ergriffen wird, kann er sogar seine Familie vernachlässigen, seine Arbeit und alles andere. Man muss hier sehr achtsam agieren, weil die Offenbarung eines solchen Systems die Menschen erschüttert.  

Deswegen wird die Kabbala nicht in jeder Generation offenbart und sie offenbart sich auch nicht so einfach. In unserer Generation darf man sie offenbaren, da die Menschheit viele unterschiedliche Zustände durchlaufen hat, sodass es heutzutage schwer ist, die Menschen für irgendetwas zu begeistern.

[#223960]

Kabbala Akademie

Schöpfer – Lehrer

Frage: Kann der Schöpfer ein direkter Lehrer des Menschen sein?

Antwort: Nein. Unser Egoismus will das, er will erfassen, ergreifen, versklaven.
Der Schöpfer kann nur durch eine Gruppe, innerhalb einer Gruppe ein Lehrer sein. In dem Maße, in dem ich mich mit der Gruppe verbinde, sie betrete und mich darin auflöse,  offenbare ich in ihr die Gegenwart des Schöpfers.

Aus der Lektion in russischer Sprache, 31.12.2017

[#224253]

Es gibt keine Bestrafung, sondern die Korrektur

Frage: Gibt es Bestrafungen für frühere Leben oder für die Sünden der Vorväter?

Meine Antwort: Es gibt keine Bestrafungen. Wieso glaubt ihr, dass ihr überhaupt etwas tut? Ihr werdet von der Natur gesteuert. Wie sie euch steuert, so handelt ihr auch.
Es gibt keine Bestrafungen, es gibt nur die Korrektur. Die Kabbalisten unterstützen die Korrektur des Menschen, nicht sein Gefängnis. Laut Tora wurden früher die Menschen, die ein Verbrechen begangen haben, in eine von sechs Städten des Landes geschickt. Diese sechs Städte wurden speziell dafür gebaut, um solche Menschen aufzunehmen. Sie mussten dort leben und durften die Stadt nicht mehr verlassen. Dort wurden sie umerzogen.

Replik: Ich habe eigentlich nichts Böses getan, leide aber mehr als jeder Verbrecher.

Antwort: Das ist keine Strafe, sondern eine Aufforderung zu suchen.

 

[#225041]

Einsamkeit ist nutzbringend

Replik: Gemäß den neusten Forschungen haben viele alleinstehende Menschen einen größeren Vorteil im Vergleich zu denen, die mit einem Ehemann oder einer Ehefrau leben.

Einzelgänger können besser auf ihr Aussehen achten, sind weniger anfällig für Fettleibigkeit,  sind also schlanker, haben einen erweiterten Kommunikationskreis in den sozialen Medien, und sie widmen mehr Zeit der gestalterischen Entwicklung ihrer Persönlichkeit.

Meine Antwort: Es ist wirklich so, dass in unsere Zeit, in Zeiten eines riesigen Egoismus, es natürlich vorteilhafter ist alleine zu leben, ohne sich mit anderen Egos zu konfrontieren und ohne sie zu bedienen. Die Teilung beginnt schon innerhalb der Familie. Heutzutage braucht jedes Kind sein eigenes Zimmer.

Das alles sind natürliche Attribute der Egoentwicklung. Wenn wir weiter diese Richtung einschlagen, wird es immer mehr Alleingänger geben.

Anderseits gibt es die Gesetze der Natur und sie wirken immer sehr gradlinig. Ich bin mir sicher, dass die Menschheit sich von all dem, was uns in unterschiedlichen Zimmern und Ecken der Selbstliebe voneinander trennt, zu befreien beginnt.

Die Zukunft der Menschheit sieht so aus, dass sich der Mensch absolut verbunden mit anderen Menschen wahrnimmt. Er findet in jeder Beziehung eine seelische Zufriedenheit.

 

Aus der Fernsehsendung „Nachrichten mit Michael Laitman“ vom 13.02.2018

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