Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Die Bestimmung der Menschheit

Die Bestimmung des Menschen auf der Erde ist es, die nächste, höhere Stufe seiner Existenz zu erreichen. Wir sehen, dass uns der Egoismus in eine Sackgasse geführt hat.

Wie kann man die nächste Stufe erreichen? Das lehrt uns die Kabbala, die besagt, dass wir uns über alle Glaubenssätze, Religionen und Bräuche erheben müssen. Ich denke, dass man in dieser Zeit starke Veränderungen erfahren wird.

Die Menschheit wird von der Notwendigkeit überzeugt werden, die nächste Stufe ihrer Existenz zu verstehen. Es stellt sich die Frage: „Wie ist es für uns einfacher, das zu erreichen: wenn wir viele (Milliarden) oder wenige (Millionen) sind?“

Laut der Kabbala haben wir kein Recht, die Menschheit zu regulieren. Wir dürfen uns nur damit beschäftigen, die höchste Kraft, die uns steuert, zu verstehen, sie zu erkennen und mit ihr in Kontakt zu treten. Diese Kraft wird als „ Natur“ bezeichnet.

Die integrale, globale Natur umfasst nicht nur unsere Welt, sondern auch ihre anderen Formen, die wir nicht kennen. Wir können sie noch nicht begreifen, da wir durch unsere egoistische Weltanschauung und Empfindung sehr eingeschränkt sind. Das gesamte Universum zu verstehen, wird das Ziel der menschlichen Existenz sein.

Dazu brauchen wir viele Menschen, um diese große, schwierige Aufgabe in winzige Teile zu unterteilen, von denen jeder seine eigene kleine Arbeit erledigen kann. Dann müssen alle Teile zusammenfügt werden.

Ich bin also dafür, niemanden zu zerstören und überhaupt nicht darüber nachzudenken, sondern nur darüber, wie man die Menschen dazu bringt, nach der höheren Kraft zu suchen und ihr gleich zu werden, das müssen alle zusammen machen.

Aus dem Gespräch zum Thema „Herausforderungen des 21. Jahrhunderts- Einführung“, 24.04.2019

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Neues Leben 1297 – Eine Ära der Richtungslosigkeit und Unsicherheit

Neues Leben 1297 – Eine Ära der Richtungslosigkeit und Unsicherheit

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Yael Leshed-Harel

Heutzutage sind alle vier Generationen – Großeltern, Eltern, Kinder und Enkelkinder – gleichermaßen verunsichert. In früheren Generationen war das Leben einfach, während wir heute das Gefühl haben, dass etwas aus dem Ruder gelaufen ist – die Welt unberechenbar ist und wir wissen nicht, was wir unseren Kindern bieten können. Die Evolution hat unsere Kraft der Entwicklung – das Verlangen zu genießen, unseren Antrieb, unseren Treibstoff – verbraucht.

Die Welt befindet sich in einer Sackgasse. Es herrscht ein Gefühl der Hilflosigkeit und Verzweiflung. Zum ersten Mal in der Geschichte mangelt es der Jugend an einem guten Beispiel, dem sie folgen kann, und das bringt uns zu der großen Frage, was Glück überhaupt ist. Ohne eine Methode, die uns leitet, werden wir in der heutigen Zeit nicht mehr in der Lage sein, im Leben zurechtzukommen oder zu überleben. Jeder muss zu einem Verständnis für den inneren Zustand der Welt kommen.

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Aus KabTVs „Neues Leben 1297 – Eine Ära der Richtungslosigkeit und Ungewissheit“, 

Information = Reshimo

Frage: Was ist der richtige Begriff für das Feld um uns herum – das Feld der Information oder das Feld des Bewusstseins? Hier gibt es eine große Verwirrung. Manche Wissenschaftler sprechen vom Feld des Bewusstseins was offenbar dasselbe bedeutet; manche sprechen vom Feld der Information.

Antwort: Es kommt darauf an, welche Stufe wir als Information betrachten. Sie kann physisch, wissenschaftlich, materiell, spirituell, sinnlich sein. Es ist das Problem, welchen Rahmen wir ihm geben.

Wir stecken Informationen in bestimmte Objekte, verbinden sie mit bestimmten Handlungen und dann erhalten wir die entsprechenden Ergebnisse. Die Information allein sagt noch nichts aus. Es ist nicht einmal ein Datensatz, sondern, wie man in der Kabbala sagt, eine Information oder Reshimo.

Wenn diese Informationsaufzeichnung in ein bestimmtes spirituelles Objekt eintritt und dort neue Bedingungen schafft, dann können wir bereits von den Eigenschaften dieser Information sprechen. Ohne dem ist es nur eine Aufzeichnung.

Frage: Wenn diese Information durch Reshimo mit uns in Kontakt tritt und wir beginnen, sie zu fühlen, zu strukturieren, – wird sie dann zur Information?

Antwort: Reshimo und Information sind ein und dasselbe. Die Informationen, die in uns eingebettet sind, werden Reshimo genannt. „Roshem“ kommt von dem Wort „Aufzeichnung“.

Die Hauptsache ist, diese Aufzeichnung zu realisieren, das heißt, sich in einen bestimmten Zustand zu bringen oder festzustellen, was auf mich wirkt, welche Informationen ich erhalten habe.

Nur durch die Aufzeichnung von Informationen kann ich keine Aussage treffen. Ich muss sie in mir umsetzen und dann werde ich zum Objekt dieser Information, sie wirkt in mir und macht aus mir das, was in ihr steht.

Wenn ich zum Untersuchungsobjekt werde, zum Endergebnis dieser Informationsaufzeichnung, dann können wir feststellen, was sie in sich getragen hat. So funktioniert es.

Aus dem Fernsehprogramm, „Begegnungen mit der Kabbala“, 22.3.2009

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Neues Leben 1296 – Ein Botschafter der Verbindung

Neues Leben 1296 – Ein Botschafter der Verbindung

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Tal Mandelbaum Ben Moshe

Als Botschafter der Verbindung lehren wir, dass wir, wenn wir unsere Ziele erreichen wollen, lernen müssen, uns zu verbinden. Schon allein die Gedanken eines Menschen beeinflussen seine Umgebung, von seinen Handlungen ganz zu schweigen. In einer Familie beispielsweise, die sich verbinden möchte, handeln alle mit Offenheit und es besteht der gegenseitige Wille zu helfen. Wir erörtern, wie gut es sich anfühlt, ein gemeinsames Mahl zu genießen, und überlegen, wie wir das Gefühl der Verbindung zwischen uns steigern können. Wir versuchen anhand der Negativität, die zwischen uns auftritt, etwas über positive Verbindung zu lernen. Um auf jemanden einzuwirken, müssen wir uns zuerst mit ihm verbinden.

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Aus KabTVs  „Neues Leben 1296 – Ein Botschafter der Verbindung“,

Ein Erzeuger oder ein Empfänger von Gedanken?

Frage: Bin ich ein Erzeuger oder ein Empfänger von Gedanken? Was ist meine Freiheit in Bezug auf Gedanken?

Antwort: Niemand ist ein Erzeuger von Gedanken. Gute und böse Gedanken kommen nur von oben.

Wir sind nur kleine Konsumenten am Ende der Kette, aber unsere Reaktion auf sie hängt davon ab, wie wir die bösen oder guten Signale, die wir empfangen, widerspiegeln. Dies ist unsere Aufgabe.

Frage: Können sich Gedanken gegenseitig überschneiden, verstärken oder unterbrechen?

Antwort: Ja, wenn sie nicht um der Einheit willen sind. Aber wenn es Gedanken für die Einheit sind, werden sie im Zentrum der Gruppe verschluckt und die Gruppe kann wachsen.

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Aus KabTV’s „Grundlagen der Kabbala“ 2/3/19

 

Neues Leben 1295 – Die Bande der Gruppen, denen wir angehören, vertiefen

Neues Leben 1295 – Die Bande der Gruppen, denen wir angehören, vertiefen

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Yael Leshed-Harel

Radfahrer können in einer Gruppe eine höhere, innere Stufe der Verbindung erreichen, wenn sie sich bemühen, sich in einem Herzen und einem Gedanken als ein Mann auf einem Fahrrad zu vereinen. Anführer werden das Gefühl vermitteln, dass es eine besondere Verbindung inmitten der Gruppe gibt und dann auf die natürlichen Reaktionen achten, die ohne künstlichen Druck hervorgerufen werden. Konflikte, die Teil des Lebens sind, werden genutzt, um die Verbindung zu steigern.

Wenn zum Beispiel jemand zu spät kommt, wird die Zeit genutzt, um über die Bedeutung der Verbindung, Zugeständnisse und das Aufsteigen über das Ego zu sprechen. Die Gruppe akzeptiert das verspätete Mitglied und verbindet sich durch sein Zuspätkommen noch mehr. Wenn die Gruppe darauf bedacht ist, die Verbindung zwischen sich zu erhöhen, werden sie wirklich gemeinsam in der Harmonie der Natur schweben und auf dem Weg zu Glück, Freude und Erfolg voranschreiten!

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Aus KabTVs „Neues Leben 1295 – Die Bindungen in den Gruppen, zu denen wir gehören, vertiefen“, 

Die richtige Einstellung zu den Quellen

Frage: Was ist der richtige Wunsch, wenn man sich in die Quelltexte, die Buchstaben, hinein vertieft, wie kann man sich gefühlsmäßig in sie hineinversetzen?

Antwort: Unabhängig davon, ob der Mensch Wissen hat oder nicht, etwas versteht oder nicht, die hebräische Sprache beherrscht, oder zu dieser Sprache keinerlei Beziehung hat, alles Gegebene ist notwendig, um sich mit dem Schöpfer zu verbinden.

Wenn Quelltexte gelesen werden, auch während des Unterrichts, unabhängig davon, welchen Teil der Kabbala man studiert, man muss nur eines denken: „Wie kann ich wenigstens eine minimale Verbindung mit dem Schöpfer erreichen?“, ohne komplizierte Gedankengänge. Man wird sehen, dass eine einfache, ich würde sogar sagen eine naive, Herangehensweise an den Quelltext, funktioniert.

Es geht darum zu verstehen, dass wir zusätzliche Mittel nutzen können, um uns an die höhere Quelle anzuheften und diese, von allen Seiten, auf uns selbst auszurichten.

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Neues Leben Neues Leben 1294 – Prozess der Entscheidungsfindung

Neues Leben 1294 – Prozess der Entscheidungsfindung 

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Nitzah Mazoz

Wir leben in besonderen Zeiten, in denen sich die Welt in Richtung Verbindung, zu einem Mechanismus entwickelt. Diese Erkenntnis sollte sich auf unsere Entscheidungsfindung auswirken. Um zu entscheiden, ob eine Entscheidung gut ist oder nicht, hängt davon ab, ob sie im Einklang mit der Entwicklung der Gesellschaft hin zu gegenseitiger Abhängigkeit und Ganzheitlichkeit steht.

Wir können eine Liste mit Vor- und Nachteilen erstellen, Experten sowie Familie und Freunde konsultieren oder unsere Intuition nutzen; wir müssen uns jedoch fragen, welchen Nutzen unsere Familie und die Gesellschaft von der Entscheidung haben. Um die richtige Entscheidung zu treffen, ist es hilfreich, widersprüchliche Meinungen von anderen mit einzubeziehen.

Die letztendliche Entscheidung sollte jedoch erst nach sorgfältiger Abwägung und in Übereinstimmung mit einer ganzheitlichen Entwicklung getroffen werden.

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Aus KabTVs „Neues Leben 1294 – Prozess der Entscheidungsfindung“, 

Den Schöpfer erreichen

Frage: Worin besteht der Unterschied in der Wahrnehmung, vom Schöpfer geleitet zu werden, von dem, dass nur Er allein mich lenkt?

Antwort: Wenn wir uns dem Schöpfer nähern, müssen wir uns ständig auf diese einzigartige schöpferische Kraft ausrichten, „Es gibt niemanden außer Ihm“ und uns nur mit ihr solidarisieren und ihr alles zuordnen.

Tun wir dies, werden wir tatsächlich lernen, alles uns Umgebende als Erscheinung einer einzigen Kraft zu erkennen, d.h. sie in verschiedenen, einander entgegengesetzten Erscheinungen wahrzunehmen.

In der unendlichen Vielfalt von Erscheinungsformen des Schöpfers beginnen wir Ihn als die Kraft hinter allem zu spüren. Das bedeutet, dass die Offenbarung des Schöpfers als den Einen und Einzigartigen, dank der Tatsache geschieht, dass wir Seine Anwesenheit in der Vielfalt seiner verschiedenen Eigenschaften, Kräfte und Auswirkungen erleben.

Frage: Bleibt dabei der Wahrnehmende bestehen?

Antwort: Natürlich, der Mensch verschwindet nicht und das ist seine Einzigartigkeit. Er wurde so erschaffen, dass, indem er für sich den Schöpfer offenbart, er Ihm gleich wird. Und er verschwindet nicht, weder wird er annihiliert, noch annulliert er sich selbst. In dem Ausmaß, wie der Mensch zunehmend den Schöpfer erhöhen kann, und in der Lage ist, gegensätzliche Erscheinungen in der Natur und in sich selbst als Eins zu sehen, kann er dem Schöpfer gleich, Ihm ebenbürtig werden.

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Neues Leben 1293 – Phasen des Umgangs mit Konflikten

Neues Leben 1293 – Phasen des Umgangs mit Konflikten

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Yael Leshed-Harel

Drehen Sie es um und machen Sie eine Kehrtwende! Konflikte gehören zum Leben und können uns helfen, neue Stufen des Genusses zu erleben, wenn wir wissen, wie wir sie richtig zum Wohle aller nutzen können. Die Weisheit der Kabbala lehrt uns, wie wir Konflikte so bewältigen können, dass alle zufrieden sein sollten. Zuerst müssen wir die Meinungsverschiedenheit beiseite legen und uns auf die Verbindung zwischen uns konzentrieren, so als gäbe es nichts, worüber wir streiten könnten.

Nachdem wir uns auf diese Weise gemeinsam über den Konflikt erhoben haben, kehren wir das Geschehen so um, dass es die Verbindung zwischen uns verstärkt. Mit anderen Worten stellt jeder die Verbindung untereinander an erste Stelle, über den Konflikt oder seine eigenen persönlichen Interessen.

Jeder lässt sich mit dem anderen auf eine Art Spiel des Kompromisses und der Gegenseitigkeit ein, so dass wir letztendlich miteinander verbunden sind. Meistens gibt es bei Konflikten keine materiellen Lösungen. Der Schlüssel dazu, liegt in der Fähigkeit, das zu genießen, was dem anderen Freude bereitet.

Es geht darum, die Art und Weise, wie wir denken, auf integrales Denken umzustellen. Während persönliches Vergnügen begrenzt ist, ist integrales unbegrenzt. Dadurch erreichen wir doppelt so viel Vergnügen in unbegrenzter Art und Weise!

[276391]

Aus KabTVs „Neues Leben 1293 – Phasen des Umgangs mit Konflikten“,