Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Was ist Ausgewogenheit in der Natur?

Eine Frage, die ich erhielt: Worte wie „beiderseitige Ausgewogenheit“ und „gegenseitige Bürgschaft“ sind sehr schöne Worte und sehr bewundernswert. Jedoch ist nicht klar, was sie bedeuten. Können Sie es mit bestimmten Beispielen erklären?

Meine Antwort: Ausgewogenheit in der Natur bedeutet, dass alle gleich sind und alles allen gehört, einschließlich des Landes und alles, was es enthält (wie Öl, Gas, Wasser und so weiter). Ausgewogenheit herrscht dann, wenn jeder die gleiche Einstellung zum Verbrauch der natürlichen Ressourcen hat.

Es ist notwendig, diese Ausgewogenheit aufrechtzuerhalten, wenn man von der Natur konsumiert: jede Person darf nur die Dinge erhalten, die sie braucht, um ein normales Leben zu führen. Außerdem sollten die Menschen nicht etwas herstellen, was für die Existenz ihres tierischen Körpers nicht gebraucht wird. Jede Maßlosigkeit ist schädlich und ein Gegensatz zum Gesetz der Ausgewogenheit der Natur.

Unter den Menschen kommt das Gesetz der Ausgewogenheit richtig zum Ausdruck, wenn jeder nach seinem grundlegenden Bedarf erhält, seinen natürlichen Bedürfnissen. Und wir sind in dieser Hinsicht nicht gleich, da jeder Mensch unterschiedliche angeborene Eigenschaften und Bedürfnisse hat.

Die Natur oder der Schöpfer hat uns mit Absicht unterschiedlich erschaffen, damit wir die Bedürfnisse, Wünsche und Gedanken eines jeden anderen erkennen können. Damit wir ein Verlangen entwickeln, die Seelen von anderen zu spüren, ihr inneres Wesen und ihre Verlangen zu spüren. Dann, wenn wir eine gerechte Versorgung mit Ressourcen für alle erreichen wollen, müssen wir die Menschen um uns herum in gleicher Weise spüren, wie wir uns selbst spüren. Nur dann werden wir fähig sein, Zellen eines einzigen Körpers zu werden.

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Die Menschheit betritt eine neue Stufe

Eine Frage, die ich erhielt: Der Wunsch, sich mit anderen zu verbinden für den persönlichen Vorteil, ist ein egoistisches Verlangen. Wo ist der Unterschied zu egoistischer Liebe?

Meine Antwort: Der Unterschied liegt im Verständnis der Tatsache, dass wir in einer globalen, verbundenen Welt leben, wo jeder von jedem abhängig ist, und wir alle in einem einheitlichen Netzwerk existieren.

In der Vergangenheit lebten wir gemäß dem kapitalistischen Gesetz des Gewinns, wo jemandes Einkommen von seinen Fähigkeiten abhing, andere zu benutzen, sie zu bestehlen und sie auf andere Weise zu betrügen. Einige taten das offen, andere taten es unauffällig. Jetzt aber funktioniert dieses Gesetz nicht mehr. Jetzt müssen Sie sich um die Menschen kümmern, die Sie früher ausgenutzt haben. Sie werden Nutzen nur in dem Ausmaß ernten, wie es anderen gut geht.

Es ist nicht leicht einzusehen, dass wir alle in einem Boot sitzen und dass jeder, der auf einem individuellen Niveau Schaden zufügt, damit alle verletzt. Sobald wir das begreifen, werden wir in eine gegenseitige Bürgschaft eintreten, auch wenn diese noch auf egoistischen Berechnungen beruhen wird. Nichtsdestoweniger, wenn Leute miteinander in Verbindung sind, selbst wenn sie es aus egoistischen Motiven tun, werden sie trotzdem anfangen, die Wirkung der spirituellen Kraft (das Licht) innerhalb dieser unfreiwilligen Verbindung zu fühlen.

Dann werden sie beginnen zu begreifen, dass diese Vereinigung etwas Höheres beinhaltet als die materiellen Vorteile, die sie verfolgen – und sie werden dann nach dieser höheren Erfüllung streben.

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Neue Studie der Universität Princeton: Die Gedanken beeinflussen die Materie

In den Nachrichten (aus dem Magazin „Gizmag“): „ Eine Lampe, die Gedanken lesen kann…. vielleicht“. Die Psyleron Mind Lampe verändert ihre Farbe, je nach Intensität der menschlichen Gedanken. Die Forscher der Princeton-Universität haben eine Mind-Lampe entwickelt, die mit einem Mikroprozessor ausgestattet nach statistischen Mustern im Zufallsgenerator sucht. Die veranlassen die Lampe dazu die Farben zu wechseln und so von weiß nach rot, orange, gelb, grün, pink, blau, violett und magentarot zu wechseln. Die Daten des Zufallsgenerators können durch den menschlichen Geist beeinflusst werden, sei es durch Absicht, Emotion, Gedanken oder unbewusste Prozesse.

Mein Kommentar: Natürlich sind es genau unsere Gedanken und unsere Wünsche (der Geist und das Herz), die die Welt beeinflussen. Es ist unmöglich die Welt mit physischer Handlung zu beeinflussen.

Und das ist die Quelle unserer Probleme: wir können unsere physischen Handlungen begrenzen oder verändern, wie aber können wir unsere Gedanken und Wünsche kontrollieren? Nur die Höhere Kraft, die uns und unsere Natur erschaffen hat, ist in der Lage sie zu verändern. Die Wissenschaft der Kabbala gibt uns diese Möglichkeit.

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Alle Wunder werden durch unsere Verlangen hervorgebracht

Eine Frage, die ich erhielt: Ich bin ein orthodoxer Priester und interessiere mich seit sechs Jahren für die Kabbala, wie sie in Ihrem Ashlag Forschungsinstitut gelehrt wird. Meine Frage ist: Haben die unerklärlichen Phänomene der Natur spirituelle Wurzeln? Ich war Zeuge einer übernatürlich weinenden Ikone. Das geschah vor drei Wochen in einer Kirche, während ich am Altar meinen Dienst verrichtete. Die Schlieren und Tropfen der Myrrhe sind noch nicht getrocknet und verströmen noch immer einen sehr starken Duft. Mit mir ist alles in Ordnung – es ist nicht notwendig, einen Notarzt zu rufen. Außerdem war ich nicht der einzige Zeuge des Phänomens.

Meine Antwort: All die „unerklärlichen“ Phänomene der Natur können ganz einfach erklärt werden: die Verlangen eines Menschen können Wunder Wirklichkeit werden lassen. Wenn man sich wahrhaftig etwas wünscht, kann alles geschehen. Das gleiche gilt für Wunder – besonders in religiösen Praktiken, auch wenn wir uns dieser Erwartung nicht voll bewusst sind.

Wenn wir die Wahrnehmung in der Kabbala studieren, lernen wir, dass das Weltbild in unserm Innern und durch uns dargestellt wird. Es hängt vollständig von unseren Verlangen ab. Es ist also nichts unmöglich. Wenn ein Mensch an etwas denkt oder sich etwas wünscht, bedeutet das, dass es einen Ort dafür in dieser Welt gibt und es in irgendeiner Form möglich ist. Andernfalls wäre dieses Verlangen in ihm nie aufgekommen. Jedoch das Wichtigste ist, etwas Gutes zu wünschen!

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Die kluge Art, durchs Leben zu gehen


Ein Mensch verliert sofort das gegenwärtige Konzept vom Tod, wenn er den Machsom überquert hat, weil der Tod in Wirklichkeit nicht existiert. Der Tod ist das Gefühl von Leere in unseren egoistischen Verlangen, wenn wir herausfinden, dass diese Wünsche für immer leer bleiben werden. Daher, wenn der Mensch sich völlig leer fühlt, hat er keine Schwierigkeiten sich das Leben zu nehmen, weil es für ihn nichts als Leiden gibt.

Somit ist das Wichtigste, festzustellen, dass es innerhalb der egoistischen Wünsche niemals eine Erfüllung geben kann. Es ist jedoch möglich, innerhalb des Verlangens zu geben Erfüllung zu erfahren, und mehr noch, diese Erfüllung wird ewig und perfekt sein wird.

Egal wie schwer ein Mensch arbeitet, um seinen Egoismus zu befriedigen – es ist alles umsonst, wie wenn man einen Behälter mit Löchern füllen möchte. Es ist egal, wie viel Geld jemand verdient oder was er erreichen möchte, man stellt bald fest, dass Dinge wie Geld, Respekt, Macht oder Wissen bald verschwinden und einen mit größerer Leere und Enttäuschung zurücklassen.

Die ganze Welt beginnt sich bewusst zu werden, dass Geld, Ruhm, Macht und andere Wettkämpfe niemals gute Resultate erzielen werden. Die einzige nützliche Erkenntnis, die wir aus unserer persönlichen Erfahrung und der gesamten Menschheit ziehen können, ist, dass es nutzlos ist, uns für unseren Egoismus anzustrengen. Wenn man diese Erkenntnis erworben hat, dann bekommt man auch eine vernünftige Sichtweise und versteht, dass es nichts gibt, dem man nachlaufen oder worauf man warten kann. Es gibt ebenso keinen Grund zur Verzweiflung: Wir müssen nur das reale Bild der Welt begreifen und sehen, dass es sich auf neue Weise entwickelt, wo uns die höchste Möglichkeit geboten wird – die ewige Erfüllung.

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Es gibt einen Weg, den Tod zu umgehen

Wenn ein Mensch die Mitte des Lebens erreicht, beginnt er allmählich, in den Tod „zu gleiten“. Er stirbt nicht im Nu, genauso wie er nicht im Nu zu einem Erwachsenen wird. Seine Kerze – das egoistische Verlangen, das in ihm brennt – schwindet allmählich dahin.

Bis zum Alter von 40-45 Jahren denkt man, dass das ganze Leben vor einem liegt und dass man fähig sein wird, sich selbst zu verwirklichen. Aber im Alter von 40 wächst die Enttäuschung und man erkennt, dass es zwecklos ist, auf große Veränderungen im Leben zu warten. Und darum beginnt man dahinzuschwinden.

Das egoistische Verlangen unterwirft sich immer mehr, indem es akzeptiert, was es hat, bis das Verlangen voranzukommen vollständig verschwindet. Folglich stirbt es. Es ist also nicht unser Körper, der stirbt, sondern unser Verlangen weiterzumachen, das schwächer wird.

Können wir irgendetwas dagegen tun? Jeder sucht nach einem Weg, länger zu leben. Aber warum wollen Menschen das – gibt es hier nicht genug Leiden für uns? Wollen wir 140 Jahre anstatt 70 Jahre leiden? Wir wollen das, weil wir den Tod mehr fürchten, als etwas in diesem Leben zu verlieren.

Wenn ein Mensch jedoch einer Gesellschaft angehört, die sich mit der spirituellen Entwicklung befasst, gibt ihm die Gesellschaft Kraft und ein Verlangen voranzukommen. Deshalb fühlt er sich immer wie ein Kind, das viele Wünsche hat. Und neben seinem Egoismus entwickelt er ein neues Verlangen – zu geben. Dieses Verlangen wird immer größer, scheint heller und schwindet niemals.

Dieses wachsende Verlangen belebt einen Menschen fortwährend, so dass er alle Jahre seines Lebens aktiv und unnachgiebig wie ein Kind bleibt. Während der ungefähr 70 Jahre seines Lebens wird er niemals dahinschwinden. Darüberhinaus wird er beim Tod seines physischen Körpers keinen Verlust empfinden, sondern wird ihn bezüglich seiner Verlangen – seiner Seele – als Sprung auf eine höhere Stufe ansehen.

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Die Evolution unserer Körper und Seelen


In den Nachrichten (aus Crystalinks): „Menschliches Wanderungsmodell“ Bekanntlich haben neuzeitliche Menschen vor etwa 50.000 Jahren Afrika verlassen, jedoch eine andere, kleinere Gruppe -möglicherweise eine andere Unterart – verließ den Kontinent 50.000 Jahre früher, behauptet eine neue Studie. Während alle Menschen heutzutage zu der zweiten „Afrikagruppe“ gezählt werden, ist es wahrscheinlich, dass einige Bevölkerungsteile, die in Israel, Jordanien, Libanon, Syrien, Australien, Neuseeland und Indonesien beheimatet sind, genetische Spuren der früheren Migranten zurückbehalten haben, gemäß der Studie von Michael Schillaci.

Mein Kommentar: Es gibt keinen Widerspruch zwischen dieser Feststellung und der Bibel, denn die Bibel spricht nur von der spirituellen Entwicklung des Menschen, unseren Verlangen (Herz) und des Verstandes (Gehirn). Sie sagt nichts über unseren belebten Körper, der zur tierischen Stufe gehört.

Dennoch, unser Verlangen und unsere Gedanken sind die Grundlage für unsere zukünftige Seele, und diese kommen aus den Reshimot (Erinnerungen, Informationsdaten) der Höheren Welt. Diese Reshimot tragen die Eigenschaften von Schenken und Liebe, und daher erhebt die Evolution unserer Wünsche und Gedanken den Menschen in Richtung Schenken und Nächstenliebe –
den elementaren biblischen Geboten.

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Wahre Liebe ist die Erfüllung des Wunsches eines anderen


Eine Frage, die ich erhielt: Wie kann die Liebe zwischen Menschen ein Gesetz sein, wenn es bei der Liebe um die Gefühle einer Person geht?

Meine Antwort: Das Verlangen ist das Material der Schöpfung. Das Verlangen ist eine Kraft – eine Anziehungs- und Abstoßungskraft. Es gibt Gesetze in dieser Welt, die offensichtlich sind und wir gehorchen ihnen unfreiwillig. Andere Gesetze sind immer noch vor uns verhüllt, und daher gehorchen wir ihnen noch nicht. Wenn sie jedoch enthüllt werden, ist es das Beste, sie schnell zu erlernen und zu beginnen, ihnen zu gehorchen.

Was ist „Liebe“ in unserer Welt? Es ist, wenn etwas in mir das Gefühl weckt, dass ich davon Vergnügen erhalten könnte. Dann strebe ich nach diesem Ding, nach diesem Lichtfunken. Ich will mich diesem Licht nähern und mich damit verbinden, sodass es mich erfüllen wird. Das Vergnügen kann von Essen, Sex, Familie, Geld, Macht oder Wissen herrühren. Aber womit verbinde ich mich wirklich? Ich verbinde mich mit dem Funken des Vergnügens, der in mein Verlangen nach Vergnügen eindringt. Das ist, was Liebe in unserer Welt wirklich ist.

In der Kabbala heißt „Liebe deinen Nächsten“ nicht, dass du das Gesicht, die Persönlichkeit oder den Status von jemandem magst, obwohl genau so die Liebe für den Nächsten in unserer Welt interpretiert wird. Letzteres ist nicht Liebe für ihn, sondern lediglich eine Anziehung zu etwas, was dich erfüllt.

Wahre Liebe ist, wenn du die Wünsche eines anderen erfüllst, so als wären es deine eigenen. Das heißt, dass du deinen Nächsten mehr als dich selbst liebst. Es ist Liebe, wenn du mit seinen Wünschen arbeitest und sie erfüllst. Das ist Liebe für deinen Nächsten.

 

Die Wirklichkeit, die wir spüren, ist wie ein Traum


Eine Frage, die ich erhielt: Was meinen Sie damit, wenn Sie sagen, dass Tiere, Pflanzen und Materie als Substanz nicht existieren? Nur die Menschen existieren? Nur die menschlichen Seelen können den Schöpfer erreichen? Ich verstehe, dass alles, was wir hier sehen, ein „Abdruck“ der Wirklichkeit ist – die Bäume, der sternenübersäte Himmel, die hohen Berge und die Landschaft. Ist dies alles nur in unserer Vorstellung?

Meine Antwort: Das einzige, was geschaffen wurde, ist das Verlangen. Es enthält ein Gefühl, welches vom Egoismus in „ich“ und „was mich umgibt“ geteilt wird. Indem wir den Egoismus korrigieren, verschmilzt dieses Gefühl in ein ganzheitliches „Ich“ und das Gefühl meiner Quelle, der zusätzlichen Wahrnehmung des Schöpfers.

Alles was man außen wahrnimmt, liegt innerhalb unseres Bewusstseins. Dies ist die tatsächliche „Wirklichkeit“. Alles liegt ausschließlich in unserem Bewusstsein, wie in einem Traum. Unser Unvermögen, auf objektive Weise Gefühle zu vergleichen, begrenzt uns, da wir nur eine Wahrnehmung dieser Welt haben. Doch sehr bald wird die Menschheit aus ihrem Schlummer erwachen, und die Menschen werden andere mögliche Existenzen finden.

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Der Egoismus der Welt kann von Amerika gelernt werden

Eine Frage, die ich erhielt: Viele der Studenten, die in unserem virtuellen Lernzentrum studieren, leben in Nordamerika – dem Ort, der durch die Krise am meisten getroffen worden ist. Wie sollten sie die Krise betrachten? Wie kann ihre Situation erleichtert werden und was können sie tun?

Meine Antwort: Im Unterschied zu anderen Ländern hat Amerika mehrere einzigartige Eigenschaften. Zuallererst ist es ein Schmelztiegel, der das ganze „Babylon“ – alle 70 Nationen der Welt enthält, und das ist vorteilhaft. Andererseits sind Amerikaner an der äußersten Spitze des Egoismus: Jede Person hat den Wunsch, alles nur für sich selbst zu erhalten und fordert persönliche Freiheit. Aus diesem Grund erhält Amerika solch enorme Schläge. Somit sind sie einerseits in einer schwierigen Lage, aber andererseits kann es für sie leichter sein, die Konzepte der Gemeinschaft und Gegenseitigkeit zu akzeptieren.

Ihre enorme Kraft wird ihnen helfen, schnell zu begreifen, dass selbst dies sie nicht retten kann. Eine Person ohne Geld denkt, dass, wenn sie Geld hätte, sie vor der Krise gerettet werden würde. Jedoch wird derjenige, der Geld und eine Gelegenheit hat, Dollars zu drucken, schnell herausfinden, dass er überhaupt keine Macht hat, selbst wenn er die Bank von Amerika besitzt.

Amerikaner wollten als das Land des Konsums ein Beispiel für die ganze Welt setzen. Aber dieses Konzept ist bereits überholt und sie begreifen ihren Fehler. Amerika ist der richtige Platz, den Egoismus in der Welt zu studieren. Es ist der einzige Platz in der Welt, wo Egoismus offen vorherrscht, in einer Form die von jedem verstanden und ohne irgendwelche Kompromisse oder Vorwände akzeptiert wird. Daher wird alles, was in Amerika geschieht, die ganze Welt beeinflussen. Wollen wir hoffen, dass das Verständnis schnell kommen wird.

 

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