Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Wünsche'

Mit einem Feld durchdrungen

Eine Frage, die ich erhielt: was stellt unsere Verbindung zueinander dar?

Meine Antwort: Die Verbindung ist, wenn ich dich anschaue und du fängst an zu verstehen, wovon ich denke. Die Verbindung heißt wenn du zehn Meter hinter mich stehst und ich spüre mit meinem Rücken, dass du da bist.

Es gibt viele Arten von Verbindungen zwischen uns, viele Felder in welchen wir aufeinander einwirken: elektrisches, magnetisches, biochemisches, Feld von Verlangen, Feld von Gedanken, Feld von Absichten, alle diese Felder verbinden uns miteinander.

Alle lebendige Körper schaffen Felder um sich herum und wir verbinden uns durch diese Felder. Manchmal kontaktieren wir, machmal können wir kein Kontakt herstellen, alles hängt von dem Maß der Übereinstimmung unserer Felder ab.

Aber es gibt ein besonderes Feld, mächtig und hoch: die spirituelle Verbindung zwischen uns. Dieses Feld umfasst, schließt alles andere ein, und deshalb wird es Schöpfer genannt.

Es müssen wir enthüllen. Aber, im wesentlichen alle Felder gehören zu einem universalen Feld, das noch Einstein entdecken wollte.

Es verbindet unsere Gedanken und Wünsche, durch das wirken wir aufeinander ein. Wenn ich mich auf doese Möglichkeit konzentriere, wenn ich wollen werde unsere gegenseitige Verbindung zu entdecken, werde ich unsere gegenseitige Einwirkung aufeinander enthüllen und sie für die gemeinsame Verbindung miteinander benutzen.

Aus einem Gespräch über die Bürgschaft, 29.10.2010

Kabbalisten über das Studium der Kabbala, Teil 16

Liebe Freunde! Ich bitte euch, Fragen zu diesen Zitaten von großen Kabbalisten zu stellen.
Anmerkungen in Klammern sind von mir [M. Laitman].

Das Studium der Kabbala erfordert keine besonderen Talente
Aus diesem Grunde führt Chaim Vittal eine schöne Bestätigung aus der Gemara (Babylonischer Talmud) an: „Folglich wird ein Schüler (der den Babylonischen Talmud studiert), der in fünf Jahren (des Studiums) kein gutes Zeichen (Enthuellung des Schöpfers) im Studium sah, es auch nicht mehr sehen (in diesem Leben, folglich lebt er es umsonst)“.
Und warum sah der Mensch kein gutes Zeichen (Enthüllung des Schöpfers) in seinem Studium? Natürlich nur wegen (einem einzigen Grund) eines Mangels an Absicht (der Liebe und des Gebens) im Herzen (in seinen Wünschen), und nicht wegen mangelnder Fähigkeit zum Studium, da die Weisheit der Tora keine besonderen Talente erfordert (denn es handelt sich nicht um das Lernen, sondern nur darum, das Licht der Korrektur auf sich herabzurufen).
Wie es oben heißt: „Es sagte der Schöpfer dem Volk Israel (denen die aufsteigen wollen, Isra-El, direkt zum Schöpfer): „Euer Leben, eure Weisheit und die ganze Tora sind einfache Dinge (die nicht von der Vernunft abhängen). Jeder, der Mich fürchtet (wer eine Absicht hat, zu lieben und zu geben wie ich) und die Anweisungen der Tora ( die eigenen egoistischen Absichten zu korrigieren) ausführt – die ganze Tora und die ganze (höhere) Weisheit (das Licht Chochma) sind in seinem Herzen (erfüllen seine Wünsche)“.

Baal HaSulam. Einführung zu der Lehre der Zehn Sfirot, P. 23

Welchen Nutzen hat der Einschluss in die Gruppe?

Wenn ein Mensch des geistigen Aufstiegs im Hinblick auf das allgemeine System der Seelen würdig wird, dann führt ihn das Licht vorwärts zur Selbstrealisierung. Folglich führt man den Menschen in die Gruppe ein, wobei er glauben soll, dass die Gruppe ihm von oben gegeben ist.

Von diesem Augenblick an, bekommt er eine Freiheit der Wahl: er kann sich unter den Freunden aufhalten. Diese Entscheidung bewirkt folgende positive Momente:

1. Der Mensch kommt aus der Selbstsucht heraus. Das Licht zieht den Menschen auf, erhebt ihn über die Selbstsucht und führt ihn zur Quelle zurück, damit er sich ins allgemeine Netz einreiht und dort den Schöpfer öffnet.

Man muss verstehen, dass wir gegenwärtig in einem einheitlichen Netz zusammengebunden sind, das wir wegen eigenem Egoismus nicht empfinden. Uns mangelt es an der Klarheit, an der feinen Aufnahmefähigkeit, um das System zu bemerken, in dem wir uns jetzt aufhalten.

Laut dem Buch Sohar sind unsere Augen nach innen gewandt, so dass wir die reale Sachlage nicht sehen, wir verstehen nicht, wo wir uns befinden.

Wir verachten diese Raffiniertheit der Empfindungen, lehnen sie ab und gönnen uns nicht, ein wenig feinfühliger zur Verbindung zwischen uns zu werden.

Und sie ist dennoch anwesend – man muss nur aufmerksamer werden, um sie zu enthüllen, wonach wir beginnen werden, das Licht zu bekommen, das zur Quelle zurückführt.

In Wirklichkeit, nicht das Licht kommt zu uns, sondern wir nähern uns dem Licht an. Im Maß der Annäherung zum System der Verbindung zwischen den Freunden, nähert sich der Mensch dem Licht an.

Denn das allgemeine System ist konstant und vollkommen, und wird allmählich, im Einklang mit unserer Empfindlichkeit zum Licht gezeigt. Das Licht ist konstant, und wir brauchen nur die Wünsche, die zu ihm gerichtet sind.

2. Die Gruppe hilft dem Menschen, der äußerlichen Umgebung zu widerstehen. Jetzt kann er sich hier von der Macht der Umwelt retten, die mit ihren Wünschen, Gedanken und Zielen auf jeden einwirkt.

Der Mensch betritt die Gruppe, reiht sich in sie ein, und bekommt andere Gedanken, Wünsche und Ziele, entgeht dem äußerlichen Diktat.

3. Der Mensch bekommt die Kräfte der ganzen Gruppe und stellt jetzt selbst die Kraft ihrer allgemeinen Seele vor. Natürlich gibt sie ihm das Streben zum Licht, das um vieles größer ist, als das Streben, das ihn in die Gruppe gebracht hat.

Mit solchem mächtigen Impuls zum Licht und zur Korrektur, ruft der Mensch auf sich die Einwirkung des Lichtes hervor, die ihn aus der egoistischen Absicht, „lo-lischma“, zur altruistischen Absicht, „lischma“ erhebt.

Aus dem Unterricht über einen Artikel von Rabasch „Die Notwendikeit der Liebe zur Freunde“, 31.10.2010

Den Messfehler korrigieren – die Leiden vermindern

Wir befinden uns in einem Gedankenfeld. Wenn dieses Feld in eine Richtung arbeitet und ich in die Andere, dann gibt es einen Unterschied zwischen unseren Richtungsvektoren, und dieser Unterschied zwischen meinem Messfehler und seiner Größe, wird wie die Größe meines Leidens empfunden.

Je größer der Fehler ist, desto größer auch das Leiden. Alles hängt davon ab, bis zur welchem Grad die Richtung meiner Wünsche dem Schöpfungsprogramm entgegengesetzt ist.

Wie prüfe ich mich bezüglich des Schöpfungsprogramms? – Zu diesem Zweck wurde mir die Gruppe gegeben.

Wenn ich mich im Bezug auf die Gruppe annuliere, d.h. ich bringe mein Verlangen näher zum Schöpfungsprogramm, beginne ich mich entsprechend diesem Programm zu bewegen. Und dann fühle ich mich gut und keine Leiden können auf mich wirken, denn die Quelle aller Leiden ist der Mangel an der Übereinstimmung mit dem Schöpfungsprogramm.

Aus dem Programm „Kabbala für Anfänger“, 21.10.2010

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Düstere Zweifel

Eine Frage, die ich erhielt: Warum befindet sich der Bereich der Willensfreiheit, Klipot, am Übergang zwischen dem Empfinden des inneren Lichts und dem umgebenden Licht?

Meine Antwort: Das innere Licht ist das Licht, dass in mich hinein kommt. Das umgebende Licht ist das Licht, von dem ich weiß, das es existiert aber das in keiner deutlichen Form spürbar ist, wie ein Mensch, der das Geschehende nicht versteht.
Ein Zwielicht, indem er die bekannten Gegenstände nicht erkennen kann, einen Freund den er von einem Fremden nicht unterscheiden kann (Freund, ein mit dir verbundener Wunsch, Fremder – ein Wunsch mit dem man nicht arbeiten kann. Doch gerade aus solchen Zuständen leiten wir nachher die Möglichkeit der Korrektur ab)

Tagsüber – es gibt keine Arbeit, alles ist schon geklärt. Während der Nacht, können wir auch schlecht arbeiten, man sieht ja nichts. Diese beiden Zustände sind schon geklärt worden. Aber gerade „der Abend“ ist eine Möglichkeit der Arbeit, ein Platz der Vermischung der Wünsche („Abend“/ „Erew“ vom hebräischen „Vermischung“/“Meuraw“).

Nach dem Zerbruch haben sich alle Wünsche miteinander vermischt, aber wenn ein Teil von diesen Wünschen den Zustand „Abend“ erreicht und bei uns ankommt, können wir sie klären und „dem Tag“ anschließen. So studieren wir allmählich unsere Wünsche.

Deshalb passieren die wichtigsten Klärungen an der Grenze zwischen dem inneren und dem umgebenden Licht.

Die Freunde stehen immer höher

Eine Frage, die ich erhielt: Wie kann ich wissen, dass ich meine Wünsche korrekt einschätze?

Meine Antwort: Graben Sie nicht in ihren Wünschen. Was geht es Sie an, was darin passiert und wie schlecht Sie dran sind?

Im Endeffekt, was kann dort schon sein, außer Eigenliebe, die Sie beherrscht und nicht aufsteigen lässt?

Viel praktischer ist es, wenn ich sehe, bis zur welchem Grad ich die Meinung und das Ziel der Gruppe, die Einheit und die Bürgschaft meiner Freunde nicht akzeptieren will.

Wenn ich mit ihnen verbunden bin, enthülle ich immer wieder, dass sie darin besser sind, als ich. Wenn ich aber kein Bestandteil ihrer Verbindung bin, sagt mir diese Tatsache allein, dass sie höher stehen als ich.

Unwichtig in welchem Zustand Sie sich momentan befinden. Ihre Verbindung stellt Sie über mich, egal wie hoch ich mich selbst schätze. Denn die Einheit ist das Gefäß, mit welchem das Licht arbeitet. Einzelgänger dagegen ist Null.

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Realität oder Chaos der Wünsche?

Der Sohar. Kapitel „Wajechi“, 808) Als Jakob versammelt war, leuchtete der Mond, und die Sehnsucht der höheren Sonne, SA erwachte zu ihm.
Wenn die Sonne aufgeht, Jakob, geht auch die andere Sonne, Seir Anpin hinauf, und Seir Anpin wird mit Nukwa verschmelzen. Und der Mond, Nukwa, leuchtet von Seir Anpin
.

Das alles betrifft nur den Menschen, der das Spirituelle begreift. Und im Menschen geschehen allerlei Veränderungen, da sein Wunsch zu genießen ständig erneuert wird.

Dieser Wunsch zeigt dem Menschen verschiedene Formen im allgemeinen, unveränderlichen, spirituellen Zustand. Alles was sich außerhalb des Menschen befindet ist konstant, und in mir ändert sich alles.

Baal HaSulam erklärt im Artikel „Das Vorwort zum Buch Sohar“, dass wir die Welt mit der Hilfe der Ähnlichkeiten, mittels „der Fotokamera“ wahrnehmen, die uns das Bild der Realität am „Bildschirm“ im hinteren Teil des Gehirns projiziert. Und deshalb scheint es mir so zu sein, dass alles was in meinem Inneren geschieht auch draußen existiert.

Es erweist sich aber, dass ich die umgebende Wirklichkeit in Form der Projektion des inneren Chaos meiner Wünsche, Gedanken und Beziehungen sehe.

In Wirklichkeit ist es nicht das Chaos, sondern ich weiß nur nicht, in welcher Reihenfolge meine inneren Reschimot erwachen.

Aber wenn sie in einer bestimmten Reihenfolge erwachen, sehe ich im konstanten, höheren Licht, die Veränderungen.

Aufgrund dieser verborgenen Reschimot bekommt das Licht die verschiedenen Erscheinungsformen, malt uns die verschiedenen Farben aus, gibt uns allerlei Bilder wieder.

Und ich glaube, dass das alles außen geschieht, obwohl diese Reschimot in meinem Inneren erwachen. Somit beschreibt der Sohar die Prozesse, die innerhalb von uns geschehen.

Aus dem Unterricht nach dem Buch Sohar, 17.10.2010

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Was ist der Gedanke?

Eine Frage, die ich erhielt: Was ist der Gedanke?

Meine Antwort: Der Gedanke ist das Begreifen dessen, was ich fühle, d.h. welche Gründe, Ziele und Folgerungen haben meine Gefühle. Der Gedanke ist das, was sich innerhalb des Wunsches, in der Empfindung innerhalb des Wunsches befindet.

Der Gedanke ohne Wunsch ist unbegründete Philosophie. Es gibt die Materie und die Form, welche diese Materie annimmt. Es gibt die Empfindung der Form der Materie, und es gibt den Gedanken „warum empfindet die Materie auf diese Weise“.

Eine weitere Frage: Sollen wir alle in einem Gedanken sein, „wie ein Mensch mit einer Meinung, mit einem Gedanken“?

Meine Antwort: Wir sollen den Zustand erreichen, wo unsere Wünsche für alle und integral werden, und es gibt keinen Unterschied in den Gedanken, in den Wünschen und in den Lichtern, welche sich in uns wie ein Licht erstrecken.

Aber jeder wird weiterhin das eigene Privatleben empfinden, wie es im lebendigen Organismus geschieht: das Herz funktioniert anders, als die Lungen, aber es gibt ein allgemeines Leben des Körpers – oberhalb des Eindruckes und der Empfindung eines jeden Organs. Und dieses höhere Leben, das alles weiterhin leben, heißt Elokut (das Geistesleben).

Jedes gesonderte Organ besitzt ein eigenes Leben, übt seine Tätigkeit (Funktion) aus, die es für Zusammenleben des ganzen Körpers erfüllt, und es gibt das Zusammenleben des ganzen Körpers.

Alles ist vereinigt, und das Eine hebt das Andere nicht auf – sowohl der ganze Hass als auch die ganze Liebe, nichts geht verloren, es gibt kein Verschwinden im Geistigen.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die Wissenschaft der Kabbala und ihr Wesen“, 13.10.2010

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Das „höllische Feuer“ der Liebe

Eine Frage, die ich erhielt: Warum steht es in dem Buch Sohar geschrieben, dass „nur dank der Eifersucht, die Liebe Vollkommenheit erlangt“?

Meine Antwort: Die Liebe kann nicht vollkommen sein, wenn sich unter ihr keine Eifersucht verbirgt. Es steht geschrieben: „Die Eifer(sucht) der Weisen vermehrt die Weisheit“. Es existieren verschiede Arten von Eifersucht.

Aber die Eifersucht ist nichts anderes wie eine Enthüllung von einem leeren Verlangen (Kli), das sich eben durch die Liebe erfüllen wird. Die leere Wünsche werden durch verschiedene Zustände enthüllt. Wenn das Verlangen (Kli) so stark ist, das sich ihm gegenüber die Liebe enthüllt, ist dieses Verlangen das Kli der Eifersucht.

Wenn ich mir etwas wünsche, hängt alles von der Größe des Awijut (Dicke, Stärke) meines Verlangens/Anziehung ab. Mit dem Wunsch Schoresch (0) ist mein Verlangen schwach, mit Alef – stärker, und so bis zum Verlangen mit Awijut Dalet(4) – wenn mein Verlangen unendlich ist.

Deshalb entspricht jedem Niveau des Velangens seine eigene Eifersucht – wie sehr der Mensch mit dem Verlangen zur fehlenden Erfüllung „brennt“. Und deshalb steht gegenüber der Liebe, die sich enthüllen soll, die Eifersucht, in der Tat „das höllische Feuer“.

Aus dem Soharunterricht, 12.10.2010

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Das Pendel der höheren Welten

Eine Frage, die ich erhielt: Wenn das Gesetz gilt, dass das Licht die Wünsche (Kelim) bildet, warum befinden wir uns dann in dem selben Zustand der Unendlichkeit und enthüllen ihn nur?

Meine Antwort: Infolge der Verbereitung und des Abstiegs von oben nach unten, hat das Licht alle Zustände des Abstieges, „die Stufen“ auf die Art und Weise geschaffen, dass jetzt die Entwicklung, der Aufstieg, von der Einwirkung der entsprechenden Stufe, und nicht vom Licht selbst abhängig ist.

Das Licht erfüllt die Handlungen, aber nur dann, wenn es gezwungen ist, sie zu verwirklichen.

Darin besteht das ganze Prinzip der Konstruktion des Systems der höheren Welten: das System zerbrach in die Teile, um jedes Mal die Hindernisse auf dem Weg der Einwirkung des Lichtes auf die Wünsche zu schaffen, damit gerade das Bedürfnis seitens des Wunsches den Weg der Handlung des Lichtes öffnet.

Im Anfangszustand befinden wir uns in der Unendlichkeit, aber empfinden einander nicht, weil unsere Eigenschaften verschieden sind.

Aus diesem Zustand wird der Abstieg in unsere Welt verwirklicht, um dann dem Menschen zuzulassen, selbständig hinaufzusteigen. Der ganze Sinn des Abstieges von oben nach unten besteht darin, dem Menschen den selbständigen Aufstieg von unten nach oben zu ermöglichen.

Dabei erzeugt der Mensch die Handlung nicht selbst, sondern ruft sie hervor, in dem er den Wunsch bildet. Nachdem der Wunsch zur Spiritualität gebildet ist, startet er den Aufstieg auf die nächste Stufe.

Dadurch öffnet der Mensch die Stufen, die sich in der Verhüllung befinden. Er sucht die Formen des Wunsches zu geben, die Formen des Gebens dem Schöpfer – und wenn die gefundene Form der höheren Stufe entspricht, werden die Kräfte der Korrektur hervorgerufen, und der Mensch steigt nach dem Prinzip „mache deinen Wunsch Seinem ähnlich, damit Er so handelt, wie du es wünschst“ hinauf. Folglich geschieht „die Verschmelzung“.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Aus dem Fleisch heraus werde ich den Schöpfer erschauen“, 01.10.2010

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