Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Verbindung'

Das Erbe der Grossen Seelen gehört uns

Sich im egoistischen Verlangen zu befinden, heißt, das Werkzeug zu entbehren, um die Eigenschaft des Egoismus in die Eigenschaft des Schöpfers umzuwandeln.

Das Höhere Licht, die wirkliche Eigenschaft des Schöpfers, ist die besondere Kraft, die uns umgestaltet.

Aber es tut dies nur in Verbindung mit unserem Verlangen, unsere Eigenschaften von egoistisch in altruistisch zu ändern. Es muss ein wahres Verlangen sein, das heißt, es muss von Herzen kommen und nicht von Worten oder Tränen.

Ein solch authentisches Verlangen zur Veränderung zu erreichen, begründet unsere gesamte Arbeit an uns selbst in diesem Leben. Jene, die diesen Prozess der Transformation ihres egoistischen Verlangens in das Verlangen zu geben durchlebt haben, erzählen uns darüber in ihren Büchern.

Genauso wie in unserer Welt, die Eltern alle notwendigen Bedingungen für Babies und ihre Entwicklung bereitstellen, so haben die Kabbalisten alles Notwendige für unsere geistige Entwicklung bereitgestellt. Sie haben sich bereits im Laufe der Jahrhunderte zu einer einzigen großen Seele vereinigt und unsere zukünftige Welt vorbereitet – und sie warten dort auf uns.

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Der Glaube ist ein Gefäß des Gebens

Frage: Was bedeutet es, dass Glaube ein Gefäß des Gebens darstellt?

Antwort: Der Glaube ist die Eigenschaft des Gebens, welches die Eigenschaft von Bina ist. Es gibt einen einfachen Glauben und einen absoluten Glauben („Emuna Schlema“), der sich mit einem vollkommenen Wissen füllt.

Das bedeutet, dass Glaube kein Endzustand ist. Er ist ein Werkzeug für die Erlangung des Schöpfers und darin wird Er als das Licht offenbart. Es erfüllt den Mensch und die ganze Schöpfung in allen Welten, über alle Zeiten und Einschränkungen hinweg.

Das reflektierende Licht (or choser) muss gegenüber dem direkten Licht (or yashar) gleich sein.

Frage: Kann man die Eigenschaft des Gebens, den Glauben durch den Wunsch danach erreichen?

Antwort: Ja, ich möchte nicht nur sagen: „Ich glaube“, sondern auch die Eigenschaft des Glaubens erreichen. Es muss viel daran gearbeitet werden. Unser ganzer Weg ist die Erlangung der Eigenschaft des Glaubens, bzw. des reflektierenden Lichts. Es schließt sich alles, inklusive der Liebe, in diese Eigenschaft ein.

Wenn das gesamte Licht in die Eigenschaft des Glaubens, des Gebens in einem Menschen eintritt, d.h. das direkte Licht kleidet sich in das reflektierende Licht ein, dann ist die Liebe die nächste verborgene Stufe. Dies wird nur in der Gruppe verwirklicht, ansonsten ist man nicht in der Lage eine einzige Bewegung oder Handlung durchzuführen.

Aus der TV-Sendung „Die letzte Generation“, 22.03.2018

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Alle mit sich ziehen.

Frage: Warum unternehmen Sie in einer fiktiven Realität so viele Handlungen, wenn Sie das gleich auf die wahre, spirituelle Realität übertragen könnten?

Antwort: Damit auch Sie als Teil Ihres Wesens miteingezogen werden.

Frage: Heißt das, dass Sie den Menschen gegenüber verantwortlich sind?

Antwort: Sie sind alle meine Teile! Ich bin an sie gebunden- jeder von uns.  Es gibt eine gegenseitige Verbindung von allem. Deshalb zieht jeder von uns die anderen mit und zusammen gelangen wir in die Welt der Unendlichkeit.

Indem du anderen hilfst, hilfst du dir, da alle anderen dein spiritueller Teil sind. Alle sind ein Adam.

Frage: Gebe ich einem anderen Mensch nichts, sondern nur mir selbst?

Antwort: Ja, aber es scheint dir, als ob du anderen gibst. Der Zustand der in viele Teile zersplittert wurde, wird Adam genannt. Jeder Teil wird im Verhältnis zu den anderen von seinem Egoismus zum Altruismus übergehen und so die Qualität des Schöpfers, die Eigenschaft des Gebens und der Liebe erlangen.

Wie hätte die Qualität des Schöpfers erreicht werden können, wenn dieses System nicht zerbrochen wäre? Was ist das Verhältnis dazu?

Da wir zerbrochen sind und zwischen uns Egoismus und gegenseitige Ablehnung herrschen, können wir dies überwinden und uns mit allen anderen verbinden. Die Kraft der Überwindung wird dann zu der Kraft unseres Zusammenhalts und zur Ähnlichkeit mit dem Schöpfer. Wir müssen diesen Zustand erreichen.

Aus dem russischen Unterricht 10.06.2018

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Ist der Frieden zwischen Mann und Frau möglich?

RABASH, Band 3, Artikel „Verschiedene Zustände“: „Wenn ein Mann und eine Frau würdig sind, so herrscht die Shechina zwischen ihnen“.

Man sollte fragen: stehen sie nicht einander gegenüber? Und wie ist es möglich, dass zwischen ihnen Frieden herrscht?

Doch genau dann, wenn der Mensch würdig ist, d.h. das Empfangen ins Geben verwandelt, was „Empfangen um des Geben willen“ bedeutet, herrscht der Frieden zwischen ihnen.

Sonst gibt es keine Einigung zwischen ihnen: der Eine unterwirft sich einfach dem Anderen und die Kategorie der Unterwerfung gehört nicht zur Liebe und Vollkommenheit, weil der Unterworfene immer darauf wartet, die Macht wieder zu erlangen.

In der Wissenschaft der Kabbala verkörpert der weibliche Teil das Empfangen und der männliche Teil das Geben. In jeder Seele gibt es einen männlichen und einen weiblichen Teil, die Kraft des Empfangen und die Kraft des Geben, das Verlangen zu genießen und den Schirm, und sie müssen ausbalanciert sein.

Das Verlangen zu genießen, die weibliche Kraft ist die Hauptkraft, die Schöpfung, doch darüber muss es einen Schirm geben, und der Schirm ist die männliche Kraft.

Wenn diese Kräfte sich im Gleichgewicht befinden, dann bedeutet das: Mann, Frau und die Shechina, die Kraft des Schöpfers, zwischen ihnen.

Sie arbeiten mit dem höheren Licht, dem Schöpfer, zusammen und es erfüllt sie mit Hilfe von Siwug de Hakaa (Paarung durch Schlag). Es entsteht eine Verbindung dieser drei Kräfte: von Mann, Frau und dem höheren Licht, welches das Kli ausfüllt.

In unserer Welt ist die Kraft des Schöpfers jedoch verborgen, Männer und Frauen existieren getrennt voneinander, niemand verpflichtet sie, sich zu vereinen und wir können keine Verbindung zwischen ihnen feststellen.

Wenn wir nach dem Licht, nach der Kraft des Schöpfers streben, werden Männer und Frauen, gezwungen sich zu verbinden, weil wir ohne die richtige Verbindung zwischen uns den Schöpfer nicht enthüllen können.

„Mann und Frau und die Shechina (die göttliche Anwesenheit) zwischen ihnen“ – auf diese Weise müssen wir gezwungenermaßen zur richtigen Verbindung zwischen Mann und Frau kommen, damit sich die höhere Welt zwischen ihnen enthüllt.

Frage: Was bedeutet, zur richtigen Verbindung zu kommen?

Antwort: Ein Mann und eine Frau müssen sich auf gleicher Höhe bewegen und in ihrer Bedeutsamkeit gleich sein und jeder muss den Anderen ergänzen, wie das vor Adams Sündenfall war.

Vor der Trennung von Adam und Eva waren sie quasi „ein Körper“, und auf diese Weise müssen wir uns wieder vereinen.

Frage: Warum wurden Adam und Eva getrennt?

Antwort: Damit wir spüren, wie unvollkommen jeder von uns für sich alleine ist und dass wir nur durch die Verbindung untereinander die gleiche Höhe mit dem Schöpfer erreichen können. Gerade durch diese Erkenntnis werden wir den Schöpfer enthüllen, wir werden Ihn zwingen, sich in uns zu enthüllen.

Wenn wir uns nicht verbinden, wird Er sich nicht enthüllen – das ist die Bedingung der Bürgschaft zwischen uns drei.

Kabbala Grundkurs

Wie ist das Licht der Korrektur einzufangen?

Frage: Was ist das Licht der Korrektur, wo befindet es sich, wie zieht man es heran?

Antwort: Wir befinden uns in der vollkommenen Realität, die vom Schöpfer geschaffen ist, welche sich uns aber anders darstellt.

In der wahrhaften Realität gibt es alles, was wir wollen: die Unendlichkeit, das Licht, die Vollkommenheit, die Ewigkeit, den Schöpfer. Und hier, in dieser Welt sehen wir eine ganz andere Realität – die Dunkelheit, das Böse, die Selbstsucht.

Eine Treppe mit 125 Stufen trennt eine Realität von der anderen ab, sie hilft mir meine Natur zu verändern.

Der Unterschied besteht eben darin, dass wir hier nur diese Welt empfinden und uns in der Finsternis, in den Leiden und in der Selbstsucht aufhalten – und für die wahrhafte Realität muss ich die Absicht „des Gebens“, die Liebe erreichen.

Solange ich mich in der Natur dieser Welt befinde, habe ich keine Chance, die Spiritualität zu erreichen, weil sie eine völlig andere Dimension darstellt, in die ich nicht eintreten kann. Es gibt jedoch eine „wunderbare Kraft“ (Sgula), die mir helfen kann.

In der Geisteswelt sind alle verbunden – und im Gegensatz dazu sind in unserer Welt alle voneinander getrennt. Dort herrscht die Liebe – hier der Hass. Dort ist das Geben – hier die Selbstsucht, das Licht – die Dunkelheit, das Gute – das Böse. Das heißt alles ist einander entgegengesetzt, wie es geschrieben steht: „Ich sah die Kehrseite der Welt!“

Und wir wären somit ganz hoffnungslos, wenn da nicht ein Detail da sein würde, das zum Glück nicht entgegengesetzt ist! Es ist das Ende des Rettungsseils, womit ich mich in die Spiritualität bringen kann.

Jedem von uns ist in dieser Welt der geistige Funke gegeben, „der Punkt im Herzen“, er steht symbolisch für das Ende des Seils, das zu uns aus der Geisteswelt heruntersteigt. Er ist jedem von uns aus dem vollkommenen Zustand gegeben, wo ich mich in der Harmonie und dem absoluten Komfort befinde.

Aber es ist nur ein Punkt, und ich weiß nicht, was ich damit machen muss, ich fühle nur die schwache Zugehörigkeit zum Höheren. Und außerdem ist mir das Buch gegeben, das „Sohar“ heißt.

Das materielle Buch befindet sich in dieser Welt, aber im spirituellen Raum gibt es „das Buch“, das das Öffnen, das Licht bedeutet. Und der Titel, „Sohar“ bedeutet den höheren Glanz.

Somit befindest du dich in der irdischen Welt, zusammen mit dem Buch, das in irgendeiner chinesischen Druckerei gedruckt ist, aber du willst in die höhere Welt hinauf, zur Wurzel zurückkehren! Dieser Punkt zieht dich nach vorne!

Und jetzt sollst du dich bemühen, mit anderen vereinigt zu werden, um zusammen das Buch „Sohar“ zu lesen, das Licht anzustreben, damit es dich beeinflusst.

Das ist alles! Alles andere hängt nicht von dir ab, weil es die gegebenen Eigenschaften sind: das Böse, und der Hass. Du kannst mit ihnen selbst nichts machen. Bezüglich der Höheren Welt hast du nur zwei Mittel: die Gruppe und das Buch.

Und wenn du sie verwendest, dann ziehst du das riesige Licht an dich heran, das auf dich einwirkt. Es heißt „Sohar“ (der Glanz) oder das umgebende Licht, das zur Quelle zurückführt. Es ist das, was dich verändert. Das Licht arbeitet an dir und bringt dich zu deiner Wurzel zurück.

Kabbala Akademie

Authentische Kabbala oder authentisches Business?


Frage: Sie machen immer witzige Bemerkungen über das Kabbala-Zentrum und ich kann einfach nicht verstehen, warum. Sie gehören ebenfalls zur Abstammung der Nachfolger, die das kabbalistische Wissen weitergeben. Rav Berg studierte mit Ashlag und ist auch sein Nachfolger. Hängt das damit zusammen, dass Sie mit dem Kabbala-Zentrum liiert waren und es nicht Ihnen übergeben wurde? Und dann eröffneten Sie Ihr eigenes Zentrum? Ich las Ihre Bücher, auch A Guide to the Hidden Wisdom of Kabbalah . Es ist ein Buch ohne Religion oder Spiritualität – es ist pure Wissenschaft. Ich mochte das, aber das Kabbala-Zentrum bietet den Menschen Spiritualität und das Einhalten der Feiertage und dazu kommt, dass sie durch Brandwein Nachfolger von Rav Ashlag und dem Ari sind. Es schmerzt mich, einen Menschen in der Kabbala zu sehen, der andere Menschen wegen ihrer roten Armbänder und ihrem Glauben verhöhnt. Verhalten Sie sich damit nicht anti-kabbalistisch?

Meine Antwort: Persönlich halte ich Berg für einen gescheiterten Kabbalisten. Er hatte einfach keinen echten Lehrer. Berg studierte mit keinem echten Kabbalisten; Sie können Ashlag oder Brandwein danach fragen. Kein authentischer Kabbalist hätte ihm beigebracht, Kabbala gegen Geld zu verkaufen. Und ich wollte dieses Zentrum nie. Ich hatte einen Lehrer: den letzten großen Kabbalisten, der älteste Sohn von Baal HaSulam und sein spiritueller Nachfolger – Rav Baruch Ashlag. Ich hatte nie eine Verbindung mit dem Kabbala-Zentrum. Einmal war ich dort, um eine Einführungsvorlesung zu halten und verstand sofort, dass es dort nichts zu lernen gab. Nachdem ich ein Jahr mit Rav Baruch Ashlag gelernt hatte, bot ich den Lehrern vom Kabbala-Zentrum Unterricht an, damit sie wenigstens etwas lernten. Die Folge war, dass sie sein Zentrum verließen und zu meinem Lehrer kamen und zu Kabbalalisten wurden. Diese Kennenlernen und mein Besuch seines Zentrums fanden 1980 statt, aber ich eröffnete mein Zentrum erst 1995. Bitte sagen Sie mir: welche kabbalistischen Quellen werden in diesen „Kabbala“-Zentren benutzt? Welche Werke großer Kabbalisten werden dort studiert? Schließlich empfängt ein Mensch ausschließlich durch ihr Studium das Bewusstsein der Erkenntnis vom Übel und dessen Korrektur (Or Makif). Und was mich betrifft, ob ich Berg beneide: Ich habe einmal in Los Angeles unterrichtet und er bot mir einen Job als Lehrer in seinem Zentrum an. Ich sagte, gerne, vorausgesetzt, dass wir nur aus den Originalquellen unterrichten. Er lachte, als ich ihm das sagte und antwortete: „Wer wird dir dafür die Menge Geld bezahlen, die ich im Moment erhalte?“ und er hatte Recht…

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Habe keine Angst vor Wünschen

Frage: Welche Wünsche stören den spirituellen Weg? Muss ich mit ihnen kämpfen, was soll ich mit ihnen machen?

Antwort: Fürchte dich nicht vor irgendwelchen Wünschen und versuche nicht dich gegen sie aufzulehnen. Das einzige was getan werden muss, ist das höhere Licht heranzuziehen. Er hat diese Wünsche geschaffen und Er soll sie korrigieren, lenken und handhaben.

Wir reduzieren und steigern unsere Wünsche nicht und üben keinen Druck auf uns aus. Wir entwickeln nicht in uns die Eigenschaft des Gebens, der Liebe und der Verbindung – das ist nicht unsere Zuständigkeit. Wir müssen nur das höhere Licht heranziehen, damit es wirkt.

Es ist ein großer Fehler zu glauben, dass wir uns selbst verändern können. Wir verwirren uns nur damit.

Aus dem russischen Unterricht 13.05.2018

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Stellt euch auf die Feinfühligkeit der Seele ein

Frage: Ich komme zum Kongress wie auch sehr viele andere Menschen. Ich möchte mich darauf konzentrieren, in das innere Netz der Verbindung zwischen ihnen einzudringen.

Gibt es irgendwelche Regeln, die ich ständig in den Gedanken und in der inneren Einstellung befolgen muss, um in dieses Netz eindringen zu können?

Antwort: Das Wichtigste ist, zu versuchen, den inneren Zustand wahrzunehmen, der zwischen allen herrscht. Versuchen! Das hängt von dem Einfühlungsvermögen der Seele ab.

In dem Buch „Glaube und Zuversicht“ (Verfasser – Chazon Ish, A. Karelitz) steht geschrieben: „Der Glaube ist die zarte Neigung einer feinfühligen Seele“. Das sind alles dermaßen schwer fassbare Begriffe, dass kein einziges Wort eine haltbare irdische Auslegung zulässt. In unserem Fall kann es jedoch geklärt werden.

Alles hängt davon ab, inwieweit ich versuche, nach Möglichkeit, ohne mich mit meinen eigenen Eigenschaften einzumischen, in die gemeinsame Wahrnehmung der Menschen, die sich verbinden, einzusteigen, mit dem Verlangen, ihre innere Einheit, den Zustand zwischen ihnen wahrzunehmen.

Der Schöpfer sagte: „In meinem Volk wohne Ich“. In unserer Vereinigung will ich die Shechina – denn, dort in der Verhüllung herrschenden Schöpfer – enthüllen, denn Er befindet sich in der guten Verbindung zwischen uns, in der Gruppe, die sich vereinen will.

Und obwohl meine Freunde das noch nicht deutlich spüren können und noch nicht ganz begreifen, wofür und warum sie es tun, sondern sie befolgen einfach die Ratschläge der Kabbalisten, so kann jeder durch seine Anstrengung, aus der Feinfühligkeit seiner Seele heraus, in dem Maße, in dem er diese Feinfühligkeit in seinen Anstrengungen zur Vereinigung erfasst hat, einsteigen und anfangen, den Schöpfer wahrzunehmen, der „in seinem Volk“ herrscht.

Dort, im Inneren, verbirgt sich der Zustand (der spirituelle Ort), der den Namen „Shechina“ trägt, unseren Bestrebungen einander entgegen – der Ort, den der Schöpfer ausfüllt – „haKadosh Baruch Hu“ (die Heiligkeit ist die Eigenschaft von Bina, des vollkommenen Gebens).

Shechina bedeutet alle Verlangen, die einander entgegen streben, die sich im Netz der Verbindung zwischen ihnen befinden. Und der Schöpfer ist das höhere Licht, welches sie erfüllt. Dieses Netz will geben und in seinem Geben, im Licht von Chassadim, enthüllt es das Licht von Chochma – das höhere Licht, den Schöpfer.

Wenn der Mensch danach strebt, diesen Zustand wahrzunehmen, ihn zu ergründen, in ihm zu leben, kann er ihn enthüllen, unabhängig von niemandem auf der Welt. Das ist die Arbeit, die wir versuchen müssen, auszuführen. Besonders während der Kongresse, denn das ist die Zeit, um uns mit dem inneren Zustand der hohen Einheit zwischen uns zu verbinden.

Kabbala Akademie

 

Frau = Verlangen

Frage: Zum Thema Frauen als Führungskräfte der Nationen: Was die Frauen als Führer von Nationen betrifft… da es nicht mit dem spirituellen System übereinstimmt und da es „nur eine Wahrheit und nur einen Weg dahin gibt (derselbe Weg, auf dem wir aus der Welt der Unendlichkeit herabgestiegen sind),“ bedeutet das, dass eine Frau nicht aus der Welt der Unendlichkeit herabgestiegen ist und nicht dahin aufsteigen kann und deshalb keinerlei Gründe hat, Kabbala zu studieren?

Antwort: Ihre Schlussfolgerung ist unklar. Eine Frau hat eine Wurzel im Schöpfungsgedanken, denn sie repräsentiert das geschaffene Verlangen. Ein Mann andererseits repräsentiert die Eigenschaften des Schöpfers und verwirklicht Korrektur basierend auf dem Verlangen der Frau. Beide müssen in der spirituellen Korrektur Partner sein, jeder in seiner eigenen Funktion.

Frage: Ich empfinde hier ein Paradox. Männer und Frauen funktionieren auf verschiedenen Frequenzen und verstehen einander nicht sehr gut. Ferner braucht der Mann, um das Ziel zu erreichen, das Verlangen der Frau. Wenn die Höhere Kraft das Einzige ist, das Menschen zu „gegenseitigem Verständnis“ bringen kann, wie sollte der männliche Teil fragen, um das weibliche Verlangen wahrzunehmen?

Antwort: Verlangen werden „durch die Luft“ transportiert, sie „lungern“ sozusagen „in der Luft herum“. Menschen müssen nicht miteinander sprechen, um voneinander die Verlangen wahrzunehmen.

Frage: Wenn Gott Adam erschuf, warum musste Er nach der Abtrennung Adams, eine Frau erschaffen?

Antwort: Es ist gerade der weibliche Teil des Mannes, der Natur, der das Verlangen erschafft alles zur Korrektur zu bringen.

Frage: (von einer Frau): Darf eine Frau fragen, sodass ein Mann schließlich das Verlangen nach Korrektur in seinem vollen Umfang empfindet?

Antwort: Das ist das Einzige, das Männer zwingt, um Korrektur zu bitten – für beide, für den Mann und für dich. 

Kabbala Grundkurs

„Zwischen den Meerengen: Israel selbstgefällig inmitten von Erdbeben und Feuerdrachen“


Das größte Breaking-News Portal in Israel veröffentlichte meinen neuen Artikel: „Israel selbstgefällig inmitten von Erdbeben und Feuerdrachen“

Weiter sagte der HERR zu Mose: Ich habe dieses Volk gesehen, und siehe, es ist ein halsstarriges Volk. Exodus 32:9

Israelische Feuerwehrmänner löschen ein Feuer in einem Weizenfeld (Credit: Yonatan Sindel/Flash90)

Über hundert Tage Feuer in den südlichen Gebieten Israels, die den Gaza-Streifen umgeben, und kaum jemand kümmert sich darum. Zwanzig Brände brechen jeden Tag aus und verzehren Tausende Quadratmeter landwirtschaftlicher Flächen, Felder und Feldfrüchte, während die israelische Öffentlichkeit weitgehend unbesorgt bleibt. Warum bleiben wir selbstgefällig?

Und während das südliche Land leidet, zittert das nördliche Land. Mehr als ein Dutzend Erdbeben in verschiedenen Intensitäten fanden in der letzten Woche rund um Tiberias statt, und die Öffentlichkeit blieb gleichgültig. Was für einen Weckruf brauchen wir? Welche Stufe auf der Richterskala wird unsere Herzen erschüttern? Wie weit müssen die Feuerdrachen fliegen, um uns aus unserem Koma zu wecken?

Symbolisch zeigt der hebräische Kalender, dass wir uns „zwischen den Meerengen“ befinden – die drei Wochen der Mühe und Not, die das Volk Israel trafen, bis zur Ruine des Tempels. Und genauso wie das Volk im Königreich Judäa ihrem gemeinsamen Schicksal gleichgültig gegenüberstand, befasst sich das israelische Volk im Jahr 2018 hauptsächlich mit seinen engen Interessen.

Jedoch scheinen die Dinge in 2018 anders zu sein. Israel hat den Ruf, eines der stärksten Länder der Welt zu sein – sowohl militärisch als auch diplomatisch und wirtschaftlich. Aber unser vorübergehender Erfolg hängt von einer besorgniserregenden Realität ab: Die feindlichen Länder um uns herum müssen sich nur noch vereinigen und sich die Hände reichen, um uns zu zerstören.

Sicher, wir sind eine Nation, die nicht gerne beunruhigende Gedanken über uns selbst hört. Aber wir sind auch „ein halsstarriges Volk“. Wir greifen auf das zurück, was wir haben, ohne auf die Lektionen zu achten, die wir aus den schwierigeren Zeiten unserer Geschichte gelernt haben. Wir sind gleichgültig gegenüber unserer Gleichgültigkeit.

Die Jungen, die in einer Höhle in Thailand gefangen sind, machen uns weit mehr Sorgen, als nur ein paar Meter von uns entfernt die Feuer zu löschen. Das zeigt, dass etwas in der israelischen Nationalität völlig aus dem Ruder läuft. Wir können nicht den Hauptgrund zur Besorgnis sehen, direkt vor unserer Nase.

„Die Armen deiner Stadt kommen zuerst“, sagt die Tora. Unser Hauptanliegen sollten diejenigen gelten, die uns nahe sind, von Nord bis Süd. Und unsere gewählten Beamten sollten anfangen, das Land zu reparieren, anstatt all ihre Bemühungen darauf zu konzentrieren, sich gegenseitig zu „versorgen“.

Anstatt darauf zu warten, dass die nächsten Probleme vom Himmel oder vom Boden kommen, müssen wir beginnen, unser gemeinsames Schicksal zu erkennen, indem wir all diese Schläge als Fanfare betrachten. Jeder Schlag sagt uns, dass wir unsere Bindung weiter festigen sollen, unsere Sorge füreinander aufbringen und beginnen sollten, im Kern unserer Nation zu leben, indem wir „wie ein Mann in einem Herzen“ sind.

Nach der Weisheit der Kabbala geht es beim Wiederaufbau des Tempels nicht darum, Ziegel zu legen und Mauern zu errichten. Es geht darum, eine feste Verbindung zwischen unseren Herzen aufzubauen. Das müssen wir für uns selbst und für die Welt bauen. Wir müssen ein neues Niveau gegenseitiger Fürsorge und menschlicher Bindung demonstrieren, das letztendlich „Licht für die Nationen“ verbreiten wird, aber es muss genau hier beginnen, zwischen uns.