Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Verbindung'

Frauen können die Welt richten

Ob unser globales Haus steht oder in völliger Zerstörung auseinanderfällt, hängt von den Frauen ab. Die weibliche Kraft ist eine einigende Macht und eine Führungsrolle hat, die in diesen kritischen Zeiten so nötig ist, während die Welt langsam versucht, nach einer langen Zeit der COVID-19-Pandemie wieder auf die Beine zu kommen. Frauen waren im Epizentrum der Pandemie, nicht nur in den vordersten Reihen der Gesundheitsdienste, aber auch besonders hart vom Verlust der Arbeitsplätze betroffen. Doch dies könnte die Chance für einen Neuanfang sein, um eine ausgewogenere Gesellschaft zu gestalten.

[Rest des Beitrags lesen →]

Alles als einen höheren Sinn sehen

Frage: Werden uns alle Probleme vom Schöpfer geschickt?

Antwort: Es sind keine Probleme, es sind Einflüsse auf mich. Ich kann sie aber missverstehen und deshalb für unnötig oder sogar schädlich halten. Ich muss verstehen, dass alles vom Schöpfer kommt damit ich mich durch eine richtige Verbindung auf Ihn einstellen kann.

Frage: Der Kabbalist glaubt also, dass jedes Hindernis, wie z.B. eine Krankheit, als positiver Einfluss des Schöpfers gesehen werden kann, da er ihn voran bringen möchte?

Antwort: Auf jeden Fall. Alles, was der Schöpfer tut, zielt darauf ab, dass wir Ihn uns alle zusammen annähern können. Die gesamte Umwelt – unbelebt, pflanzlich, tierisch und menschlich, stellt kein Hindernis dar, um Ihm näher zu kommen.

Ich muss mir angewöhnen, in allem Seinen Einfluss zu sehen und in gleicher Weise zu reagieren. Die Methode, wie man hinter allem eine einzige Kraft sieht, heißt Kabbala.

Aus dem Fernsehprogramm,  „spirituelle Zustände“, 04.02.2019

(275469)

Die Menschheit in Geburtswehen

Es ist ganz offensichtlich, dass wir auf ein außergewöhnliches Jahr zusteuern. Wir befinden uns auf dem Weg zu einem außergewöhnlichen Jahr in Amerika, Israel, Russland – zu einem außergewöhnlichen Jahr auf der ganzen Welt. Wir bewegen uns auf ein Jahr der Geburtswehen zu. Eine neue Welt ist im Entstehen und wir sehen ihre Bemühungen, geboren zu werden. Wir müssen unsererseits dazu beitragen, dass sie sich eher früher als später, eher schneller als langsamer und eher leichter als schwerer verwirklicht.

Zuerst müssen wir verstehen, dass die Kräfte, die von allen Seiten auf uns einwirken, notwendig sind. Andernfalls werden wir nicht in die neue Welt hineingeboren. Zweitens müssen wir dem Baby helfen, leichter aus dem Geburtskanal zu gleiten. Die Geburt, die wir gerade erleben, ist etwas ganz Besonderes. Wir steigen nicht nur von einer Realität in eine andere auf, von der Sklaverei in die Freiheit – Unser Ego wird auf eine neue Art und Weise wiedergeboren; es wird umgekehrt, auf den Kopf gestellt.

[Rest des Beitrags lesen →]

Tausendmal wirst du hinfallen und wieder aufstehen

Wenn ich mich noch daran erinnere, dass der Fall vom Schöpfer kommt dann ist das noch kein Fall. Der wirkliche Sturz ist eine völlige Abtrennung, bei der ich keine Verbindung, Gedanken, noch Verlangen zum Schöpfer habe. Die einzige Möglichkeit die bleibt, ist die Verbindung mit dem Zehner.

Deshalb sind wir in dem Zustand, den man „materielle Welt“ nennt, um hineinfallen und von vorne beginnen zu können. Dennoch werden wir ein Stück weit im Stich gelassen auch wenn wir in unserer Welt sind. In unserer Welt sind wir im System von Bnei Baruch in Verbindung mit der Weltgruppe, mit dem Zehner, mit den Unterrichten.

Selbst wenn ich völlig herausfalle und mich von der Spiritualität löse, habe ich immer noch eine materielle Verbindung mit dem spirituellen System: mit dem Zehner, mit dem Unterricht. Solange ich diese materielle Verbindung mit dem Zehner fühle und daran festhalte, solange der Schöpfer mich trotz meines Widerwillens, meines Hasses und meiner Ablehnung nicht gänzlich hinausgeworfen hat, wird das als Zustand des Sturzes aus der Spiritualität betrachtet. Aus diesem Zustand kann ich mich noch erheben. Deshalb heißt es: „Tausendmal wird der Gerechte fallen und aufstehen.“

Man muss sich an die Stürze gewöhnen und darf nicht in Panik geraten. Der Schöpfer gibt die Medizin immer zusammen mit dem Fall. Wenn jemand in der Gruppe gestürzt ist, gibt es bestimmt jemanden in der Nähe, der nicht gestürzt ist und helfen kann. Außerdem gibt es Gabai und Shatz – Menschen, die für die Verbindung in der Gruppe verantwortlich sind, die in jedem Zustand dafür sorgen die Freunde schnell aufzurichten. Alles hängt von der richtigen Organisation der Gruppe ab.

Aus dem Unterricht „Näher zum Schöpfer während des Falls“, 16.12.2020
[275602]

Die Pandemie hat den sehnlichsten Wunsch der Menschheit demaskiert

Wenn ein neues Jahr beginnt, sind die Menschen bestrebt, die Erinnerungen an die Pandemie weit hinter sich zu lassen, aber das Virus ist unerbittlich. Auch wenn bereits Millionen von Covid-19-Impfstoffen auf der ganzen Welt verabreicht wurden, sollten einige vorbeugende Maßnahmen wie das Tragen von Masken gemäß der Gesundheitsbehörden noch eine Zeit lang beibehalten werden. Wie wird sich eine maskenbedeckte Gesellschaft auf unsere persönlichen Interaktionen auswirken, insbesondere innerhalb der jungen Generation? Wir werden bald feststellen, dass Vertrauen und Nähe nicht durch das Tragen oder Nichttragen von Masken bedingt sein werden. Der Fortschritt auf allen Ebenen wird von guten Verbindungen mit anderen abhängen, von unserem inneren Wunsch, sinnvolle Beziehungen aufzubauen.

[Rest des Beitrags lesen →]

Ziele definieren in einer sich rasant verändernden Realität

Die Welt verändert sich zunehmend rasant. Das ist Fakt. Allerdings die Richtung, wohin sich die Menschheit entwickelt, bleibt konstant. Viele Dilemmas plagen die Menschen heute. Eine neue Mutation des Coronavirus taucht plötzlich mit neuen Unberechenbarkeiten auf – wird sie die Plage noch schlimmer ausweiten? Währenddessen leben wir weiter von einer Quarantäne zur nächsten. Wie können wir in einer Realität, die sich von einem Moment auf den anderen ändert, Richtungen und Ziele im Leben definieren?

[Rest des Beitrags lesen →]

Ein Friedensvertrag oder nur Stückwerk?

Der neue Begriff für einen Friedensvertrag ist „Normalisierungsabkommen“. In den letzten Monaten hat Israel mehrere solcher „Verträge“ unterzeichnet, und weitere sind in Arbeit. Ich bin für Frieden, aber ich fürchte, dass die derzeitige Art wirklich bedeutet, dass die Länder nur ein Stück vom Kuchen haben wollen: von den wirtschaftlichen und technologischen Vorteilen des jeweils anderen zu profitieren. Das ist kein wirklicher Frieden und wird Israel keinen Seelenfrieden geben.
Oberflächlich betrachtet scheint es, als ob die arabischen Länder endlich begriffen haben, dass Israel zwar ein kleines Land ist, aber einen bedeutenden Einfluss auf das Geschehen in der Welt hat, und es sieht nicht so aus, als ob es in absehbarer Zeit verschwinden würde, wie unsere Feinde es sich wünschen. Obwohl Israel nicht sehr beliebt ist, ist sein Einfluss in jedem Land und jeder Region der Welt zu spüren. Das heißt die diplomatischen Beziehungen zu Israel sind für jedes Land von Bedeutung.

[Rest des Beitrags lesen →]

Was selbst Alzheimer nicht auslöschen kann

Eine alte Frau, zu Seite gekippt und welk. Als im Hintergrund die Klänge von Tschaikowskys Schwanensee zu spielen beginnen, richtet sie sich plötzlich auf, erwacht aus der Vergessenheit, und ihre Hände tanzen im perfekten Einklang mit der Musik, während sie, wie auf einer riesigen Bühne vor Tausenden strahlender Augen, die Choreographie in Erinnerung ruft.

Diese Frau ist Marta Gonzalez. Sie hat auf den größten Bühnen der Welt getanzt,  als sie in den 1960er Jahren die Primaballerina einer von ihr gegründeten New Yorker Ballettgruppe war. Doch seit vielen Jahren leidet sie an der Alzheimer-Krankheit. In einem Video, das kürzlich im Internet veröffentlicht wurde, konnte man sehen, wie zarte Klänge sie in einem magischen Moment verzauberten und ihr Gedächtnis und ihre Körperbewegungen wieder erweckten.

[Rest des Beitrags lesen →]

Pandemie-Antisemiten beschimpfen Israel

Menschen reagieren auf das, was sie am meisten schmerzt. Antisemiten bilden da keine Ausnahme. Eine globale Reaktion auf die Coronavirus-Pandemie, welche mit mehr als 50 Millionen Erkrankten weltweit immer noch verheerende Folgen hat, hat  für die Weltgesundheitsorganisation der Vereinten Nationen (WHO) offensichtlich nicht höchste Priorität. Anstatt eine globale Antwort auf dieses Problem zu erörtern, verbrachte sie vier wertvolle Stunden ihrer Generalversammlung damit,  Israel zu beschimpfen. Eine vergleichbare Dosis Hass wurde auch von Antisemiten versprüht, die die Juden beschuldigen, die hinter den Firmen stehen, die die neuen Covid-19-Impfstoffe entwickeln, die Welt zu kontrollieren und von der Pandemie profitieren zu wollen.

[Rest des Beitrags lesen →]

Die Verbindung zwischen Arbeit und Bezahlung bröckelt.

Unter verschiedenen Ökonomen wächst die Überzeugung, dass wir uns dem Ende des Kapitalismus nähern. Ich persönlich halte es für verfrüht, das Ende des Kapitalismus zu verkünden, aber was wir sehen, ist eine wachsende Entkopplung zwischen Arbeit und Lohn. Das wirft wichtige Fragen auf, die wir in naher Zukunft beantworten müssen.

Erstens: Die Menschen müssen essen, ob sie arbeiten oder nicht. Sie müssen auch irgendwo leben, Kleidung kaufen, und in einem modernen Land müssen sie eine Krankenversicherung und Bildung erhalten. Es stimmt zwar, dass auch heute noch nicht jeder diese Grundbedürfnisse hat, aber es stimmt auch, dass dieser Zustand nicht eine gesunde Gesellschaft widerspiegelt. Daher die wachsende Prävalenz von Depressionen und die sprunghaft ansteigende Zahl der Todesfälle aufgrund von Drogenmissbrauch, Mord und Selbstmord. Die erste Frage ist also, wie sichergestellt werden kann, dass jeder die grundlegenden Dinge bekommt, die der Mensch braucht.

[Rest des Beitrags lesen →]