Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Verbindung'

Anderen zu geben, ist die vollkommene Erfüllung

Eine Frage, die ich erhielt: Wenn die Welt einen Punkt erreicht, wo jeder den durchschnittlichen Lebensstandard haben wird und keiner außerhalb dieses Standards lebt, was wird dann die Leute antreiben, sich weiter zu entwickeln? Was wird Leute veranlassen, in ihrer Entwicklung voranzuschreiten?

Meine Antwort: Wenn eine Person Vergnügen darin fühlt, anderen zu geben, wenn sie fühlt, dass durch die Verbindung mit anderen, sie ein einziges Gefäß erschaffen, innerhalb dessen sie die Höhere Kraft (den Schöpfer) fühlt, dann wird die ständig anwachsende Kenntnis des Schöpfer, die sie fühlt, ihre Absicht und Belohnung sein. Wenn eine Person die „menschliche“ Stufe in sich erbaut, indem sie anderen gibt, korrigiert sie ihre Einstellung zu ihnen, und das gleicht sie dem Schöpfer an. So steigt sie entlang der 125 spirituellen Stufen zur Endkorrektur.

Wenn sie spirituell aufsteigt, fühlt sie Befriedigung und Erfüllung, und kommt so dem Schöpfer näher. Die Erfüllung, die sie davon wahrnimmt, ist vollkommen. Sie ist nicht temporär und vergänglich, sondern ewig. Sie erfüllt eine Person vollständig, ohne eine Leere zu hinterlassen. Außerdem gewinnt man unaufhörlich neue Möglichkeiten für noch größere Arten der Erfüllung.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Genieße deine Liebe für andere
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Baal HaSulam Artikel: „Die Liebe zum Schöpfer und die Liebe zu Geschöpfen“

Das Konzept des “Umgebenden Lichts” verstehen (fortgeschritten)

Eine Frage, die ich von einem meiner Studenten erhielt: Ist es richtig zu sagen, dass das Umgebende Licht unsere Gedanken und Verlangen sind, die auf uns wirken?

Meine Antwort: Nicht ganz. Das Umgebende Licht ist nicht einfach unsere Gedanken und Verlangen, sondern es ist unsere korrigierten Gedanken und Verlangen. Es ist die Erfüllung, die uns erwartet und die wir empfangen müssen. Vielmehr ist das Umgebende Licht unsere korrigierten, guten und richtigen Gedanken und Verlangen. Es ist die tiefempfundene Verbindung untereinander, die auf uns wirkt. Und die Gesamtsumme unserer korrigierten Gedanken und Verlangen heißt „der Schöpfer“. Darum heißt der Schöpfer auf Hebräisch Bo-re, was „komm und siehe“ bedeutet.

Die positive Energie des Gebens und der Liebe, die in unserem künftigen Zustand existiert, wirkt auf eine Person und ihren gegenwärtigen Zustand. Diese Energie wird das Umgebende Licht genannt. Somit beeinflussen wir unseren unkorrigierten, gegenwärtigen Zustand durch unseren korrigierten, zukünftigen Zustand.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Der Schöpfer ist Ihr korrigiertes Selbst
Blog-post: Der Name des Schöpfers bedeutet: „Komm und siehe“ (Fortgeschritten)
Shamati #72: „Sicherheit ist die Kleidung des Lichts“

Warum man bei einem Kabbala Kongress dabei sein soll

Warum treffen wir uns an Kongressen und haben den Wunsch, uns zu treffen?

Wir sehen nicht nur den Lehrer, den wir jeden Tag auf dem Bildschirm erleben, sondern wir lernen auch uns kennen und vereinen uns immer mehr. So sieht die praktische Verwirklichung der Wissenschaft der Kabbala aus, und ohne sie wird ein Mensch nie die spirituelle Welt erreichen.

Es ist unmöglich für Menschen sich zu verbinden, wenn sie sich noch nie getroffen haben oder nicht wenigstens ein bisschen Zeit zusammen verbracht haben. Wir müssen verstehen, dass unsere Welt nicht von der spirituellen getrennt ist. Sie wurde nicht einfach „so“, ohne Zweck erschaffen.

Außerdem hat die Menschheit nicht per Zufall so viele wichtige, moderne Kommunikationsmedien entwickelt. Sie geben uns die Möglichkeit und verpflichten uns, jeden von uns zu treffen, auch wenn wir weit entfernt voneinander wohnen, damit wir eine innere spirituelle Verbindung aufbauen können.

Obwohl es manchen erscheint, dass man sich nicht unbedingt mit anderen treffen muss und es gibt nichts, womit die anderen diese inspirieren könnten, werden wir dennoch von anderen auf diese Art inspiriert, wenigstens zur Zeit. Daher liegt es in unserer Verantwortung, Kabbala Kongresse zu besuchen, wenn wir spirituell vorankommen wollen.

Viele Menschen studieren zuhause für sich allein, virtuell, über Internet, und sie haben Angst zu den Kongressen zu kommen, weil sie niemanden kennen. Wenn sie vorankommen möchten, dann ist es ihre Aufgabe, dem Rat der Kabbalisten, die diesen Weg bereits gegangen sind, zu folgen. Ich kann garantieren, dass einem Menschen die richtigen Umstände von Oben gegeben werden, wenn er die Möglichkeit sieht, an einem Kongress teilzunehmen. Und wenn er nicht kommt, dann hat er einfach keine Möglichkeit, Fortschritte zu machen.

Manchmal hat man wirklich nicht die Möglichkeit zu kommen, wie z.B. manche unserer Studenten aus Lateinamerika, die davon träumen, an einem Kongress teilzunehmen, können aber nicht, weil sie nicht das Geld für die Busfahrt haben und ihr Dorf verlassen können.

Diese Umstände werden auch von Oben arrangiert, und sie müssen auf ihre Art und Weise vorankommen.

Wenn dir aber die Gelegenheit gegeben wird, zu einem Kongress zu kommen, dann gibt es keine Ausrede, nicht teilzunehmen, wenn man spirituelle Fortschritte machen will.

Ich warne Euch, damit Ihr Euch nicht in zwei Jahren beklagt, dass Ihr schon solange Kabbala studiert und es immer noch eine Theorie ist, ohne irgendetwas erreicht zu haben, eine Wahrnehmung oder Enthüllung der spirituellen Welt. Immerhin sind dies genau die Dinge, die wir von unserem Studium erwarten können.

(Aus dem dritten Teil des täglichen Kabbala Unterrichtes über den Artikel von Baal HaSulam „Die handelnde Intelligenz“).

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Jeder muss zumindest einmal einen Kabbala Kongresses erleben

Der 15. Oktober markiert den Beginn des Nordamerikanischen Kongresses in Buffalo, NY. Wir hoffen dort viele neue Freunde zu treffen, da diese „live“ Treffen sehr wichtig sind.

Der nächste Kongress nach diesem in Nordamerika, wird in der Türkei stattfinden. Dieser Kongress ab dem 22 .Oktober, ist vor allem für die europäische Region bestimmt.

Diese beiden Ereignisse sind unglaubliche Chancen für die Vereinigung. Wenn Sie noch nie auf einen Kongress waren, werden Sie keine Verbindungen erreichen, um sich zu korrigieren und um dadurch die spirituelle Welt darin fühlen zu können.
Wenn Sie es zumindest einmal erlebt haben, werden Sie wissen wie es sich anfühlt, und Sie können fortsetzen was Sie begonnen haben. Aber ohne etwas zum ersten Mal zu erleben, erhalten Sie einfach nicht den richtigen Eindruck und können nichts erhalten um sich weiter zu entwickeln. Sie müssen einen Eindruck erhalten, den Sie später durch im Studium entwickeln werden.
Wer also die Möglichkeit, hat zu einem Kongress zu kommen, diese aber ablehnt und lieber zu Hause bleibt oder die Zeit lieber mit seinen Freunden bei einem Freundestreffen zu Hause verbringt, wird einen Fehler machen! Sie können dies nur tun, wenn Ihnen die Umstände keine andere Wahl lassen.

Ich verspreche Ihnen meinerseits, bereit zu sein, Ihre Fragen während der gesamten Dauer des Kongresses zu beantworten.

(Aus Teil zwei des täglichen Kabbala Unterrichts über Baal HaSulams Artikel „Mund des Weisen“)

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Ein Spiel, das mit den Regeln der Verbindung und Zusammenarbeit gespielt wird

Eine Frage, die ich erhielt: Welchen Rat können Sie der Menschheit, basierend auf dem Prinzip des Spielens, geben, um die Systeme der wechselseitigen Verbindungen, in denen wir uns alle befinden, zu verbessern?

Meine Antwort: Wegen der Krise muss heute jeder an dem Spiel `einander zu geben´ teilnehmen. Du kannst es auch `einander gut behandeln´ nennen, gemäß der Regel „tue anderen nichts, was dir selbst verhasst ist“.

Dies ist eine der Stufen der Entwicklung: Nimm Rücksicht auf andere Menschen, weil wir alle im gleichen Boot sitzen; verbinde dich mit ihnen in wohlwollenden Beziehungen, wie zum Beispiel mit Nachbarn. Ich tue dir nicht weh, du tust mir nicht weh; ich belüge dich nicht, du bestiehlst mich nicht. Wir leben in dieser Weise als freundliche Nachbarn.

Niemand schuldet irgendjemand etwas – wir pflegen nur den Austausch von Gefälligkeiten, Verbindung und Zusammenarbeit. Das ist wohlwollende Freundschaft, die erste Stufe.

Dann wird eine Gelegenheit hervorkommen, um diese Bedingung zu entwickeln und sie in einem größeren Maßstab zu erklären. Wenn die Menschen diese Stufe erreichen, werden sie sich an den Gedanken gewöhnen, dass die Lösung für die Krise in der Verbindung unter den Menschen liegt. Wenn ein Mensch weiß, dass er alles notwendige Geld, Ruhe, Gesundheit und Sicherheit durch eine allgemeine Verbindung bekommt, wird er sich verbinden wollen. Wenn er am Leben bleiben will und nicht möchte, dass seine Familie Not leidet, wird er schlussendlich in eine Verbindung einwilligen.

Die nächste Stufe wird kommen, wenn die Menschen all diese positiven Ergebnisse aufgrund der Verbindung zwischen sich sehen und sie werden anfangen, sie wertzuschätzen. Dann wird die Notwendigkeit aufkommen, ihnen zu zeigen, dass die Verbindung nicht nur ein positives körperliches Leben bietet. Sie werden anfangen zu spüren, dass es damit noch mehr auf sich hat und sie werden die nächste Stufe erkennen, da sich jeder neue Schritt aus dem vorigen entwickelt.

 

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Natur fordert, dass wir persönliche Beziehungen der Liebe zueinander haben
Blog-post: Innerhalb der Verlangen der anderen leben
 

Die verborgene Kraft der Tora


Eine Frage, die ich erhielt: Könnte man sagen, dass die Kabbalisten, die eine Verbindung zwischen dem Schöpfer und dem Geschöpf herstellten und Bücher für uns schrieben, die Methode schufen, welche Tora genannt wird?

Meine Antwort: Diese großen Kabbalisten schrieben Bücher für uns. Allerdings sind dies keine Bücher im herkömmlichen Sinn, sondern sie offenbaren die Verbindung zwischen uns und dem Schöpfer. Die Kabbalisten gaben uns dadurch die Möglichkeit, durch den Zusammenhang der Buchstaben und Wörter, die sie auf Seiten aus Papier schrieben, selbst Teil der dadurch entstehenden Verbindung zu werden.

Was ist eigentlich ein Buch und die Worte, die darin geschrieben sind? Wir wissen nicht, was es ist. Wie Kinder berühren wir etwas. Die Kabbalisten ordneten all dies so an, dass, wenn wir in Kontakt mit diesen Büchern kommen, in uns ein Verlangen entsteht, uns mit dessen Inhalt zu verbinden. Wir können die Kraft, die in dieser Verbindung entsteht, somit nutzen.

Es ist wahr, dass sie die Tora auf diese Weise erschaffen haben. Die Tora ist uns für die Korrektur des Egoismus von den Kabbalisten und speziellen Seelen gegeben worden, die diese Gelegenheit für uns vorbereitet haben: ihre Verbindung. Hätten sie diese Handlungen nicht durchgeführt, wären wir nicht in der Lage, unsere eigene Korrektur zu erreichen, welche die Verbindung unter uns ist. Ohne die Taten der Kabbalisten wären wir nicht in der Lage, das verbessernde Licht zu erwecken.

Hier ist ein einfaches physikalisches Gesetz in Aktion: Wenn du in der Eigenschaft des Gebens bist, scheint das Licht auf dich; bist du nicht in der Eigenschaft des Gebens, scheint das Licht nicht auf dich.

Daher ist es notwendig zu verstehen, dass ohne die Offenbarung der Wissenschaft der Kabbala in den Bücher, sowie deren Studium, der Mensch nicht in der Lage sein wird, das korrigierende Licht auf sich zu ziehen. Er kann zwar versuchen, Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen und sich eine wunderschöne Welt zu erschaffen, aber dadurch wird er nicht die Kraft des Lichtes, die Kraft der Korrektur erhalten.

Man braucht für den Anschluss an dieses System, die authentischen Bücher, eine Gruppe, Verständnis und eine Verbindung nach den Ratschlägen der Kabbalisten. Ansonsten ist es unmöglich die Korrektur zu erreichen.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Shamati – Das wertvollste Buch in der Welt
Blog-post: Das Sytem der Seelen ermöglicht, dass zwischen ihnen Licht fließt

Zur Erinnerung an Baal HaSulam


Wir können erkennen, wie das System der Schöpfung Schritt für Schritt erschaffen wurde. Ein Mensch ist immer mit einer bestimmten Stufe verbunden und dann schreitet er zur nächsten Stufe voran und so weiter. Den Einfluss, den er von Oben erhält, geht durch alle Stufen hindurch, um ihn zu erreichen. Sein Weg in Richtung Ziel ist ein Aufstieg über alle Stufen von unten nach oben und in diesem Prozess wird man allmählich der Welt der Unendlichkeit gleich.

Jeder von uns ist das Ergebnis Jahrtausende der Entwicklung unserer Ahnen. Doch die direkte Verbindung eines Menschen ist die zu seinen Eltern. Sie geben ihm die Eigenschaften und die Erziehung, die ihn in seinem Innern und auch äußerlich formt.

Das gleiche geschieht in der Wissenschaft der Kabbala. Sie hat sich über Jahrtausende hinweg entwickelt und jeder einzelne Kabbalist aus Tausenden von Kabbalisten, tat etwas Einzigartiges, um diese Weisheit heute an uns zu übermitteln, der Zeit, in der die gesamte Welt erwachen muss.

Trotzdem besteht unsere engste Verbindung zu den allerletzten der Kabbalisten: Baal HaSulam und Rabash. Sie sind unsere Eltern. Sie sind diejenigen, die uns das Leben und die Erziehung geben, die uns formen. Sie verbinden uns mit dem System, dass zur Unendlichkeit führt und wir führen diesen Aufstieg mit ihrer direkten Hilfe und kraft ihrer Lehre durch.

Deshalb ist es für uns so wichtig, die Methode, die sie an uns weitergegeben haben, auszuführen – ihre Erziehung. Wenn wir die Stärke haben, an diesen großartigen Eltern festzuhalten, die uns vom Schöpfer gesandt wurden, dann werden wir ganz sicher Erfolg haben.

Wir sehen schon, wie sehr sie für uns sorgen. Wir werden erkennen, dass ihre Seelen immer mit uns verbunden sind und für uns sorgen. Alles „Höhere“ empfangen wir nur durch sie und nur in dem Maße, wie wir ihren Rat ausführen.

Lasst uns hoffen, dass wir das, was sie erlangt und an uns weitergegeben haben, verdienen und wert sind. Das gesamte Licht ihrer Stufe ist bereit, von uns entgegen genommen zu werden. Durch sie werden wir fähig sein, eine Verbindung mit dem Licht – dem Schöpfer – aufzubauen.

Baal HaSulam sprach darüber, wie die Wissenschaft der Kabbala, angefangen mit dem Jahr 1995, beginnt, enthüllt zu werden und wie Tausende Mensch zu ihr finden werden. Er sprach über uns. Es gibt keine andere Gruppe, die jeden akzeptiert, der die Höhere Welt enthüllen möchte und die seine Lehre verbreitet. Darum müssen wir stolz darauf sein und uns weiterhin gleichzeitig bemühen, damit wir solch eine wohlwollende Behandlung von Oben verdienen.

Baal HaSulam schreibt in „Die Lösung“, dass ein Mensch versuchen muss:

1. selbst die Spiritualität zu erlangen und/oder
2. sie zu verbreiten und anderen dabei zu helfen, sie zu erlangen.

Ein Mensch korrigiert seine Seele auf beide Weisen. Wenn wir versuchen, seine Lehre an andere weiterzugeben, erreichen wir mit unserer Handlung eine Korrektur, egal wie sehr wir Spiritualität erlangen und das ist eine große Erfüllung der Aufgabe, auf die wir stolz und worüber wir froh sein müssen.

So lasst uns einen Toast auf diese große Seele aussprechen, die uns mit dem Schöpfer verbindet. Jeder einzelne von uns wurde wahrhaftig von Oben erwählt. Jeder einzelne von uns hat das Vorrecht und Privileg empfangen, eine Verbindung mit dieser Seele herzustellen, mit dieser Lehre verbunden zu sein und sie zu verbreiten.

Erweisen wir uns würdig, Bnei Baruch genannt zu werden. Denn Baruch – Gesegnet – ist der Name des Schöpfers.
(Aus meiner Rede am Grab Baals HaSulams am Morgen des 29.09 2009)

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Es ist eine Tatsache, dass die Menschen Tatsachen nicht akzeptieren!

In den Nachrichten (aus University at Buffalo): „Studie demonstriert, wie wir unsere falschen Auffassungen unterstützen“ – In einer Studie, die in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift Sociological Inquiry veröffentlicht wurde, fokussierten sich Soziologen von vier führenden Forschungsinstituten auf einen der merkwürdigsten Aspekte der Präsidentschaftswahlen von 2004: Die Dauerhaftigkeit und Widerstandsfähigkeit der Überzeugung vieler Amerikaner, dass Saddam Hussein mit den Terrorattacken vom11. September in Verbindung stand. Das Forscherteam wandte eine Technik an, die „Challenge Interview“ genannt wird, und zwar mit einer Stichprobe von Wählern, die berichteten, dass sie an einen Zusammenhang zwischen Saddam Hussein und den Ereignissen vom 11. September glauben.

Die Forscher präsentierten die vorhandenen Anhaltspunkte einer Verbindung, zusammen mit jenen, dass kein Zusammenhang besteht, und drängten dann die Antwortenden dazu, ihre Meinung in der Sache zu rechtfertigen. Für alle, außer einem Antwortenden, hatte der überwältigende Beweis, dass es keinen Zusammenhang gibt, keinen Einfluss auf deren Argumente, die den Zusammenhang stützten.

Mein Kommentar: Wir müssen durch viele Herausforderungen und Erfahrungen im Leben hindurchgehen, bevor wir unsere vorhergehenden, falschen Überzeugungen aufgeben, an die wir uns gewöhnt haben. Genauso müssen wir aufhören, an oder nicht an Gegebenheiten zu glauben, sondern diese als Tatsachen anzunehmen, da Glauben keine Rolle spielt!

In meiner Verbreitung der Weisheit der Kabbala begegne ich ständig dem Problem der Nichtanerkennung. Das ist deshalb so, weil es für die Leute unangenehm ist, mit Stereotypen zu brechen, da die Annahme von Fakten die Leute zum Handeln verpflichtet.

Demzufolge erwartet uns ein Aufbrechen von Lebensmustern und dies wird uns die Stärke verleihen, uns über Trägheit und Stereotypen zu erheben und Tatsachen zu akzeptieren, ohne an sie zu glauben, das heißt, sie nicht an unseren alten Glauben anzupassen.

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Da ist “Magie” in den Kabbala-Büchern

Eine Frage, die ich erhielt: Warum vergleichen Sie ein Kabbala Buch mit einem magischen Buch?

Meine Antwort: Wir nehmen uns selbst in einem Körper und in der Welt als lebend wahr. Wir haben ein Objekt vor uns, das uns als Buch in Erscheinung tritt. Im Innern des Buches sehen wir Symbole, die uns als Buchstaben erscheinen, jedoch erkennen wir nicht das Wesen der Dinge und Ereignisse.

Ein Kabbala-Buch ist ein magisches Buch, denn wenn ich mit bestimmten Bedingungen in Übereinstimmung bin, erhalte ich ein magisches Resultat, ein Wunder: die Enthüllung der Höheren Welt!

Mir wurde eine Art Instrument gegeben, das ich nicht verstehe und das ich nicht kenne. Meine Augen, mein Verstand und das Buch zusammen erweisen sich als fantastische Ausrüstung, die direkte Verbindungen zur Höheren Welt und einer anderen Realität hat.

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Mach dir den Weg kurz und einfach

Wir wollen uns immer schneller entwickeln und wenn das möglich wäre, würden wir es vorziehen, den gesamten Weg in einem Satz zu überwinden. Doch wenn ein Mensch versteht, dass das, was ihm enthüllt wird, Perfektion ist, konzentriert er sich auf seinen Zustand und erkennt, dass er genau in diesem Zustand die Perfektion enthüllen muss, selbst wenn das der denkbar schlechteste Zustand ist. Es ist möglich, dass er genau in diesem Zustand eine Verbindung zum Schöpfer enthüllen wird.

Deshalb haben wir keinen Grund, zu anderen Zuständen nach vorne zu rasen. Das ist normalerweise ein Problem bei Anfängern. Sie denken, dass sie weit im Voraus große Veränderungen erreichen müssen. Doch das ist nicht der Fall. Wir existieren immer im Zustand der Unendlichkeit und wie wir die Verbindung zwischen uns und dem Schöpfer enthüllen, liegt an unserer gegenwärtigen Einstellung zur Realität.

Daher kann die Reise eines Menschen, abhängig davon, auf was er sich konzentriert, entweder lang oder kurz sein. Du kannst in deinem gegenwärtigen Zustand Perfektion enthüllen und dann wirst du erkennen, dass du dich schon darin befindest. Alles was du tun musst ist, die Verhüllung zu beseitigen und den Schöpfer zu enthüllen, der überall ist. Dann seid ihr – du und der Schöpfer – in Einheit.

Das ist sehr wichtig, da wir immer denken, dass die spirituellen Welten und Stufen weit weg sind und wir nicht wissen, wonach wir genau streben. Doch so ist das nicht. Man schreitet in die richtige Richtung voran, wenn man die Anheftung und Enthüllung in diesem gegenwärtigen Zustand genießt.

Letztendlich enthüllt ein Mensch durch die Verbindung mit anderen Seelen den Schöpfer in seinem Leben. Er tut dies, indem er Verbindung zu einem Buch vor ihm aufnimmt, einem Fernsehprogramm oder durch das Internet. Alles haben wir genau vor uns. Wir müssen nicht irgendwohin rennen – weder im materiellen noch spirituellen Raum. Der gesamte Raum befindet sich in der Tiefe deines gegenwärtigen Zustandes.

Wenn wir das nicht vergessen, wird unser Weg kurz und einfach.

(Aus dem 3. Teil des täglichen Kabbala Unterrichts)

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