Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Verbindung'

Verpasse kein Treffen mit dem Schöpfer

Man sollte alles tun um keinen Unterricht zu verpassen. Schließlich kommt man nicht nur zu einem Unterricht, sondern zu einer Begegnung mit dem Schöpfer, wenn man sich mit den Freunden verbindet. Selbst wenn man diese Verbindung nicht spürt, weiß der Schöpfer davon und versteht es, er sieht dich verbunden und kümmert sich um dich.

Wenn du nicht zum Unterricht gekommen bist und die Gelegenheit zur Verbindung mit der Gruppe verpasst bedeutet das, dass du die Verbindung mit dem Schöpfer vernachlässigt hast. Daher wird man das angemessene Ergebnis erhalten. Versuch, so zu arbeiten, dass du deine Freunde erweckst!

Aus einer Lektion, 04.07.2022

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Immer zusammen

Frage: Zum ersten Mal seit langem nehmen Frauen an den Morgenstunden teil und stellen fast gleichberechtigt Fragen. Das hat es früher nicht gegeben. Und jetzt gründen sie ihre eigene Frauen-Arava-Versammlung. Wie konnte es zu unseren Lebzeiten dazu kommen, dass die Frauen auf dem Vormarsch sind?

Antwort: Tatsache ist, dass wir uns auf eine endgültige Korrektur zubewegen. Wir befinden uns in der letzten Phase einer allgemeinen Korrektur, und deshalb brauchen wir eine aktivere Beteiligung der Frauen bei uns, und sie brauchen unsere Beteiligung.

Gemeinsam kehren wir an den Anfang der Schöpfung zurück, aber bereits korrigiert, an den Ort, an dem sowohl die Frau als auch der Mann die Schöpfung begonnen haben, gemeinsam an ihrem Fall beteiligt waren und gemeinsam an ihrer Korrektur teilnehmen müssen.

In der letzten Phase der Korrektur, wenn die Männer alles Notwendige vorbereitet haben, treten die Frauen an die Männer heran, und gemeinsam führen sie diese letzten Schritte aus. Daher ist es nur natürlich, dass sowohl Frauen als auch Männer an all unseren Versammlungen, Kursen und überall teilnehmen. Das wird sich noch deutlicher zeigen.

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Aus dem „Arava“-Kongress in Europa – Litauen 2022, Lektion 1, 7/22/22

Erste Schritte auf dem spirituellen Weg

Kommentar: Der Zehner ist ein spirituelles Kli. Indem sich jeder, zumindest in gewisser Weise, vor dem anderen annulliert, um eine gemeinsame Verbindung zu erreichen, werden unsere Eigenschaften in der Übereinstimmung des Schöpfers ähnlich. Der Schöpfer annulliert sich vollständig und wenn wir uns durch gegenseitige Annullierung verbinden, bauen wir ein spirituelles Modell auf das dem Schöpfer ähnlich ist.

Im Ausmaß dieser Ähnlichkeit der Form werden wir spüren, dass ein Licht, eine Macht, eine Höhere Kraft zwischen uns ist. Wir werden dann erleben, dass wir uns dem Schöpfer nähern und Er sich uns nähert.

Nach solchen Übungen stellen wir fest, dass unter diesen Bedingungen unsere Verbindung, uns dem Schöpfer näher bringt. Es ist wie bei einem Kind, das gerade laufen lernt und seine ersten unsicheren Schritte macht. Genauso sind wir auf dem Weg zu Ihm und setzen einen Schritt, einen Fuß vor den anderen.

Wir werden spüren, dass es der Schöpfer ist, der unsere Füße bewegt, so wie eine Mutter die Füße ihres Babys vorsichtig bewegt, damit es laufen lernt. Wir beginnen die Handlungen des Schöpfers zu erkennen. Er ist es der unsere Füße mal nach rechts, mal nach links bewegt und uns lehrt voranzukommen. Wir spüren, dass der Schöpfer in unserem Handeln ist. In jeder Handlung wollen wir Ihn offenbaren und wir werden Ihn genau durch diese Art von Arbeit offenbaren.

Wir werden erkennen, dass man nicht auf eigenen Füßen geht oder die Freunde umarmt, sondern dass der Schöpfer alles für einen tut. Man versucht dasselbe zu tun, dabei beginnt man ihn zu offenbaren und erkennt, dass Er es ist, der die Arme und Beine bewegt und den Raum zwischen uns ausfüllt.

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Aus einem Unterricht vom 09.06.2022

Wie man nicht in stürmischer See ertrinkt

Kommentar: Bürgschaft bedeutet, dass wir völlig voneinander abhängig sind. Es ist wie in einem Boot mitten auf dem Meer zu sitzen und zu riskieren, dass wir in unserem Egoismus versinken und unser Leben auf diese Weise beenden. Wenn wir das Ufer erreichen wollen, müssen wir zusammenhalten, indem jeder dem anderen hilft.

Wenn wir uns nicht helfen, wird uns niemand von außen helfen. Wir müssen spüren, dass wir im selben Boot sitzen und Gefahr laufen unterzugehen.  Nur wenn wir uns gegenseitig helfen, aus dem Meer des Egoismus, dass uns von allen Seiten umgibt, herauszukommen, können wir gerettet werden.

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in einem Boot inmitten einer tobenden, egoistischen See. Wenn wir uns gegenseitig unterstützen, wird uns das Meer durch seine innere Kraft (der Kraft des Schöpfers) mit dem Boot ans Ufer bringen.

Das Volk Israel wurde von den siebzig Nationen der Welt erwählt, um vor allen anderen als Beispiel für die Bürgschaft zu dienen. Diese Gruppe war innerhalb der gesamten Menschheit ein kleiner Kern der Einheit. Die Geschichte der Menschen zwingt das Volk Israel, sich über die ganze Welt zu verteilen, um den Menschen diese Botschaft durch Philosophie, Wissenschaft und vor allem durch die Religion zu vermitteln.

Wir müssen noch entdecken, dass nur diese Kraft in der Welt wirkt und sie vom Zentrum der gesamten Realität aus regiert.  Nun nähern wir uns dem Ende dieser Entwicklung und es liegt allein an uns, ob wir das Ziel auf leichten Weg oder durch großes Leid, Probleme und Kriege erreichen.

Die Menschheit ist an einem Punkt angelangt, an dem sie bereit ist, sich mit der Frage der Bürgschaft auseinanderzusetzen.

Wir fühlen uns mehr und mehr miteinander verbunden, so dass es unmöglich wird, sich zu trennen. Alle Nationen, Staaten und Regierungen versuchen, sich abzugrenzen, zu isolieren, aber es funktioniert nicht. Wir machen uns nur unglücklich und wir werden uns immer bewusster, dass wir fest miteinander verbunden sind und nur durch gegenseitiges Vertrauen Erfolg haben können.

Die Welt wird andernfalls nicht zur Ruhe kommen. Sie wird durch Kriege und schwierige Klärungen gehen. Eines Tages, nach Jahren des Leidens und der Probleme, werden wir erkennen, dass wir alle voneinander abhängig sind und das es keine andere Kraft gibt die uns kontrollieren kann, außer der Kraft der Bürgerschaft.

Die Menschheit befindet sich in einem kleinen Boot, inmitten eines riesigen, stürmischen Ozeans. Wenn wir uns unserer gegenseitigen Verantwortung nicht bewusst werden, werden wir uns in großes Elend stürzen. Letztendlich werden wir uns entscheiden müssen, dass wir verpflichtet sind, eine Bürgschaft einzugehen.

Heute kann kein Land ohne eine Verbindung zu anderen Ländern existieren. Es ist wünschenswert, dass diese Bindungen gut sind. Schlechte Beziehungen bringen Leid über andere und kehren als Bumerang zu einem selbst zurück. Nur durch menschliche Einigung ist es möglich, den Frieden zu erhalten.

So lernen wir, dass uns nur gegenseitige Fürsorge und Bürgschaft zu einem guten Leben führt. Wir werden entdecken, dass es noch ein weiteres Ziel gibt, die globale Kraft, die in der Welt wirkt, zu erkennen, nämlich das Grundgesetz der Nächstenliebe. Ohne diesem Gesetz ist es nicht möglich die Welt zu beherrschen.

Es geht nicht um eine gegenseitige Rücksichtnahme, sondern um eine völlige Ablehnung des Egoismus. Anstelle von Außenministern, die jedem Land helfen, sich um sich selbst zu kümmern, wird es Minister geben, die sich um die Verbindung zwischen uns allen sorgen. Wir werden sonst nicht existieren können.

Wir werden zu der Notwendigkeit gelangen, die Gesetze der Bürgschaft zu lernen, d.h. die Gesetze des wahren Friedens. Wir leben in einer Zeit, in der die Welt zum ersten Mal ihre ganzheitliche Abhängigkeit, ihre Verflechtung und damit ihre Verantwortung füreinander spürt. Niemand hat das Recht, ohne Rücksicht auf andere, zu tun was er will. Wir sehen, wohin das führt. Jeder ist verpflichtet, Rücksicht auf den Rest der Welt zu nehmen.

Nur so kommen wir der Wahrheit näher. Sie liegt nicht an einem Staat, einer Regierung oder einer Person. Die Wahrheit steht über uns und befindet sich in einer guten Beziehung zwischen allen Menschen.

Aus der Lektion „Bürgschaft“ vom 26.05.2022

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Verbindung ist das Mittel den Schöpfer zu erreichen

Frage: Kann man davon ausgehen, dass es durch das Gesetz „das Besondere und das Allgemeine sind gleich“, es genügt, sich in Zehnern zu verbinden, um die höhere Kraft zu offenbaren?

Antwort: Ja, ein Zehner ist genug. Sogar zwei Menschen sind genug. Wenn zwei Menschen den gemeinsamen Wunsch haben, sich über ihren Egoismus zu erheben, sich miteinander verbinden wollen, um dem Schöpfer zu folgen und alles richtig machen, obwohl es sehr schwierig ist, können sie ihr Ziel erreichen.

Wenn sich Menschen in einem Zehner zusammenschließen, ist es dann auch viel einfacher, sich mit hundert, mit tausend Menschen und so weiter zu verbinden. Gleichzeitig wird das Gefühl der Offenbarung des Schöpfers viel stärker.

Frage: Ein Mensch besteht aus Milliarden verschiedener Moleküle und Atome, wenn ich ihn betrachte, sehe ich einen ganzen Körper. Ist es mit dem Schöpfer genauso? Sieht er den Zehner als die kleinste Zelle? Oder sieht er uns einzeln?

Antwort: Der Schöpfer sieht jeden. Damit wir mit ihm interagieren können, müssen wir ihm ähnlich sein. Wir erreichen die Ähnlichkeit, wenn sich mindestens zwei Menschen vereinen, d.h. wenn jeder seinen Egoismus annulliert und sich mit dem anderen verbindet. Es ist jedoch einfacher und besser, es mit zehn Menschen zu tun.

Aus der Sendung “ Spirituelle Zustände“, 10.05.22

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Im Plan des Schöpfers gibt es keine Kriege

Können wir den schrecklichen Schlag in Form eines Krieges, den der böse Egoismus der Welt, der gesamten Natur zufügt, abmildern? Zuallererst müssen wir uns an die einfache Wahrheit erinnern, dass wir über den Willen zu empfangen sprechen, der aus vier Stufen besteht.

Was der Wille zu empfangen in seinen vier Stufen – unbelebt, pflanzlich, belebt und menschlich – empfindet, erscheint uns als in der Welt existierend. Schließlich ist unsere gesamte Welt der Wille zu empfangen.

Wir müssen alles tun, um das egoistische Verlangen aufzuspüren und zu korrigieren. Es gibt in dieser Welt nichts außer dem Egoismus. Er muss beruhigt, ausbalanciert und zu einem Bewusstsein gebracht werden. Woher kommt er, warum kommt er und was ist sein Zweck?

Wir müssen erkennen, dass der Zustand der Welt vom Maß der Verbindung zwischen uns abhängt. Wenn wir uns mehr verbinden, ist das gut für die Welt und wenn wir uns nicht verbinden, ist das schlecht für die Welt. Auf dieser Grundlage werden wir als böse oder rechtschaffen eingestuft. Wir geben dem Schöpfer Zufriedenheit oder, Gott bewahre, wir geben Ihm Kummer.

Der Schöpfer will keinen Krieg, er ist gut und Gutes tuend, deshalb gibt es in seinen Plänen keine Kriege. Vielmehr möchte Er uns dazu bringen, das Böse zu erkennen und das Gute zu tun, damit wir Ihm ähnlich werden.

Es gibt nichts Negatives, was vom Schöpfer kommt, überhaupt keine schlechte Einstellung. Wenn wir mit den Korrekturen nicht einverstanden sind und dadurch Ärger bekommen, dann ist das unsere Schuld. Wir sollten nicht den Schöpfer dafür verantwortlich machen; es ist unsere Schuld, dass wir nicht korrigieren, was wir von Ihm erhalten.

Wir erhalten alles vom Schöpfer durch das System so, dass wir es annehmen, verstehen, darauf reagieren und korrigieren können. Wir können es, aber wir wollen es nicht! Aus diesem Grund erhalten wir einen Abstieg, der uns wie eine Strafe erscheint.

Dies ist tatsächlich eine Korrektur, die uns auf eine tiefere Stufe zurückbringt. Wenn ich in der vierten Klasse bin und nicht in der Lage bin, das zu tun, was ein Viertklässler tun sollte, dann werde ich in die dritte Klasse zurückversetzt. Wenn ich die Arbeit in der dritten Klasse erledige, steige ich wieder in die vierte Klasse auf und dann in die fünfte, sechste und so weiter. Das heißt, alles geschieht nach einem System.

Aus dem Unterricht, 16.5.22, Baal HaSulam, „Vorwort zum Buch Zohar“.

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Kabbalistisches Rätsel

Einige Studenten beklagen sich, dass sie das Material, das wir in dem Buch Das Studium der Zehn Sefirot studieren, nicht verstehen und es nicht fühlen können. Das ist nicht überraschend, niemand erwartet eine solche Fähigkeit von ihnen, aber was ist die richtige Reaktion?

Das gesamte Studium der Weisheit der Kabbala geschieht durch die Entdeckung, dass ein Mensch taub dafür ist; er ist nicht in der Lage, es mit seinem Verstand zu verstehen und mit seinem Herzen zu fühlen. Er versteht überhaupt nicht, was man von ihm will. Nach der Lektüre all dieser abstrusen Texte möchte er sich nur noch auf das Sofa legen und die Augen schließen oder zumindest den Fernseher oder das Internet einschalten. Dieses Unverständnis ist nichts Neues.

Das Neue ist, dass ein Mensch, um zu verstehen was man von ihm will, mit diesem Problem zum Zehner geht und dort versucht, die Antwort wie ein Puzzle zusammenzusetzen. Er muss seinen Freunden zuhören und mit ihnen reden. Wir sollten nicht glauben, dass wir dieses Problem mit unserem Verstand lösen können.

Nein, wir wenden uns damit an den Schöpfer und verlangen von ihm, damit wir es verstehen, dass er uns lehrt, uns in der richtigen Form zu verbinden und dieses Bild zwischen uns zu offenbaren. Es heißt: „An Deinen Taten werden wir Dich erkennen.“

Wir brauchen die ganze Weisheit, die sich in der Praxis, in unserer Verbindung offenbart. Wir werden andernfalls nicht in der Lage sein, sie zu verstehen. Die Kabbala kann nicht durch den körperlichen Verstand und die Gefühle erlangt werden. Es heißt: „Es sind nicht die Weisen, die lernen“.

Selbst wenn man Einstein oder Nobelpreisträger studieren lässt, wird es nichts helfen. Nur die Verbindung zwischen uns und die Bitte an den Schöpfer wird helfen, dann wird der Schöpfer den richtigen Zustand zwischen uns offenbaren, das heißt die Lösung.

Daher erfordert das Studium nicht viel Intelligenz, sondern vielmehr eine Verbindung mit dem Zehner, in der sich jeder vor seinen Freunden annulliert und den Schöpfer darum bittet, den Zustand, den wir studieren, innerhalb im Zehner zu offenbaren. Die Gruppe sind die zehn Sefirot, eine spirituelle Struktur, in der die Antwort offenbart wird. Das nennt man praktische Kabbala.

Ich mache mir deshalb keine Sorgen, wenn der Schüler den Text nicht versteht. Niemand versteht alles, das ist ganz natürlich. Alles, was von uns verlangt wird, ist, dass wir uns zusammenschließen und das Problem mit der Methode der praktischen Kabbala lösen, d. h. durch Verbindung und nicht durch den Intellekt. Schließlich sind wir nicht an der Universität. Wenn uns etwas nicht klar ist, dann haben wir es mit einem Problem zu tun, das eine Lösung erfordert.

Aus dem Unterricht, Schriften von Baal HaSulam, „Studium der Zehn Sefirot“, 3.5.22

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Jeder Tag bringt die Welt der Korrektur näher

Die Offenbarung der Reshimot wird von unangenehmen Empfindungen begleitet, da sie unsere Unzulänglichkeiten aufzeigen. Gleichzeitig zeigen sie uns aber auch die Bedingungen für die Klärung der wahren Bedürfnisse auf. Das Wachstum des globalen Verlangens zu genießen und die Offenbarung der Reshimot aus dem Zerbruch, sind die Hauptfaktoren unseres Erwachens.

Sie erwecken die gesamte Menschheit. Seht, welch große Schritte die Menschheit jetzt in Richtung neuer Zustände macht. Wir werden bald drastische Veränderungen erleben, bei denen ein klarer Fokus und der richtige Rahmen für Verbindung, Annäherung, rationalen Konsum und Korrektur deutlich spürbar sein werden, andernfalls können wir nicht überleben.

Die Menschheit wird diesen Druck zu spüren bekommen und zwar durch so einfache Dinge wie die sich abzeichnenden Probleme mit dem Öl und der Energieversorgung. Bald könnte es zu Nahrungsmittelknappheit, Hunger, schwerer Dürre oder einer neuen Pandemie kommen. Wir werden feststellen, dass wir uns in einem System befinden, indem wir voneinander abhängig sind, wir müssen uns dieser Abhängigkeit bewusst werden.

Das Wichtigste ist, zu verstehen, dass nur unsere Verbindung eine Kraft erzeugen kann, die alle negativen Phänomene beeinflusst und sie ins Positive verwandelt. Auf diese Weise wird uns das Virus zwingen, nach einem Heilmittel zu suchen durch das wir uns annähern, uns  vereinigen und so der Verbindung, dem Ziel der Schöpfung näher kommen.

Es stellt sich heraus, dass kein Phänomen zu unserem Nachteil offenbart wird, sondern jedes Ereignis, jeder Moment und jeder Tag uns der Korrektur annähert. Es ist wichtig, dass wir das Leben genießen und versuchen uns aktiv an diesem Prozess zu beteiligen. Die Korrektur der Welt hängt ausschließlich von der guten Verbindung zwischen uns ab.

Aus dem täglichen Unterricht, Baal HaSulam, Das Studium der Zehn Sefirot, 10.5.22

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Pessach – ein Schritt über den Egoismus hinaus

Kommentar: Wie kann ich den Schöpfer wahrnehmen? Wenn ich eine Kraft, die in der Natur existiert, spüren will, muss ich mich ihr anpassen. Es ist wie wenn ich eine Radiowelle empfangen möchte, dann muss ich den Empfänger darauf einstellen. Erst dann wird man hören, dass es eine Sendung auf dieser Welle gibt. Es hängt also alles vom Empfänger ab.

Der Schöpfer erfüllt auf unendlich vielen Wellen, auf allen Bändern und in allen Formen, das gesamte Universum,. Es ist eine allumfassende, übergreifende Welle, die die gesamte Realität erschafft und aufrechterhält. Wie fangen wir sie also auf?

Die Kabbalisten sagen, dass uns nur ein Empfänger fehlt, um diese Welle aufzufangen und zu erkennen. Wir werden dann sehen, wie viele Möglichkeiten uns dieser Empfänger gibt, wie ein Radio, das auf jede Welle eingestellt werden kann und dementsprechend alles hört, was außerhalb des Empfängers existiert.  So werden wir den Schöpfer in allen Arten und Formen wahrnehmen können.

Es gibt 125 Stufen zur Wahrnehmung des Schöpfers. Auf jeder Stufe gibt es zehn Sefirot aus direktem und reflektiertem Licht und viele weitere Manifestationen von höherer Kraft.

Indem wir unsere Eigenschaften verändern, offenbaren wir nach und nach den Schöpfer. Es ist der Mensch, der sich zum Empfänger für die höhere Kraft machen muss. Die Methode zur Schaffung eines solchen Empfängers wird die Wissenschaft der Kabbala genannt, die Methode der Wahrnehmung des Schöpfers, die ihn im Inneren eines Menschen offenbart. 

Der Schöpfer kann sich nirgendwo anders entfalten, nur im Empfänger, den jeder Mensch in sich selbst trägt, da er sich den zehn Freunden anschließt und ihre Eigenschaften annimmt, sie in sich aufnimmt. Es stellt sich heraus, dass die ganzen zehn Teile in mir sind, dadurch offenbare ich die innere Kraft, die all diese zehn Teile verbindet, die man den „Schöpfer“ nennt, was “ komm und sieh“ (bo-rae) bedeutet.

Der Beginn des Aufbaus eines solchen Empfängers, in dem der Schöpfer offenbart wird, wird als Auszug aus Ägypten bezeichnet. Ich fange an, zwischen unterschiedlichen und einander fremden egoistischen Wünschen eine Verbindung des Glaubens zu schaffen, die über dem Verstand steht, d.h. die Kraft von Bina, die Kraft des Gebens und der Verbindung. Wenn man ein solches Netz von Verbindungen über den egoistischen Kräften aufbaut, offenbart man darin den Schöpfer, was man Offenbarung des Schöpfers gegenüber den Geschöpfen nennt.  

Wir kommen nach dem Auszug aus Ägypten zu dieser Offenbarung, in einen Zustand, der Pessach-Feiertag genannt wird – von dem Wort „Übergang“ (pasah), d. h. das Voranschreiten über den eigenen Wunsch zu empfangen.

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Aus dem 2. Teil des Unterrichts vom 11.04.2022, Schriften von Baal HaSulam „Eine Rede zur Vollendung des Sohar “

Wie wendet man sich an den Schöpfer?

Frage: Ist es richtig, den Schöpfer um ein neues Herz zu bitten, das nicht für sich, sondern für seine Freunde bittet?

Antwort: Ja, aber man muss die Bedeutung eines neuen Herzen kennen. Man muss es spüren. Mechanische Worte im Gebet sind nur tödlich! Es ist besser, sie nicht auszusprechen. Man muss es fühlen! Fühlt alles, was ihr sagt, auf einer sinnlichen Ebene und benutzt nicht nur die Worte, die ihr in einem Buch gelesen habt.

Frage: Aber wir wissen nicht genau, was wir brauchen und worum wir bitten sollten. Sollte in diesem Fall die Bitte nur um Verbindung sein?

Antwort: Ja, in Ordnung, lasst es vorerst nur eine Bitte für die Verbindung sein. Ihr könnt darum bitten, dass der Schöpfer euch die elementarsten Bitten beibringt, damit Ihr versteht, wie Ihr Ihn ansprechen könnt.

Unterricht Nr. 7, Internationaler Kongresses „Über sich erheben“

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