Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Mensch'

In welche Richtung wird Europa gehen?

Eine Frage, die ich aus Deutschland erhielt: Wie soll man vor dem großen Kongress in Berlin richtig MaN erheben?

Meine Antwort: Vom 28. bis 30. Januar 2011 findet in Berlin ein europäischer Kabbala-Kongress statt. Wir müssen uns auf ihn besser als auf irgendeinen anderen Kongress vorbereiten.

Denn Europa ist ein Kontinent mit den meisten Problemen, die Quelle aller Kriege und Probleme in der Welt. So war es im Laufe der Geschichte und so geht es auch heute noch weiter.

Deshalb, wenn wir dazu beitragen, dass die Menschen sich Gedanken über die wahre Verbindung und nicht über die gegenseitig vorteilhafte Zusammenarbeit auf dem Gemeinsamen Markt machen, kann das zu einem großen Schritt nach vorne für die ganze Welt werden.

Anderenfalls werden von diesem Kontinent wieder unerfreuliche Ereignisse ausgehen. Ich denke, die Europäer spüren bereits die Ansätze dessen.

Also müssen wir alle gemeinsam an der positiven Einwirkung auf Europa arbeiten.

Aus dem Unterricht nach dem „Talmud Esser haSefirot“ vom 15.12.2010

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Geheimnis des Buches Sohar

Es ist gefährlich das Buch Sohar zu studieren mit einem Verlangen, das noch nicht reif ist – d.h. mit einem Verlangen, das sich in dieser Welt noch nicht erschöpft hat und nicht verstanden hat, dass es nicht anderes in dieser Welt zu tun gibt, außer ihn als ein Sprungbrett für den Aufstieg in die höhere Welt zu benutzen.

Nur wenn der Mensch nach dem Sinn des Lebens sucht und unbedingt finden muss wofür er lebt, dann kann er für sich die Kabbala entdecken.

Und wenn er diese Frage noch nicht hat, wird er der Kabbala eine egoistische Interpretation geben. Er wird sie für den Eigennutz anpassen, und sich täuschen, dass er sich dabei korrigiert. Er wird sie verkaufen und als ein Gewehr für seinen Ego benutzen – nicht gegen Egoismus, sondern für seine egoistische Eroberungen, und statt des Lebenselixier wird er ein tödliches Gift für sich und für die Anderen erlangen.

Deshalb weigerten sich die Kabbalisten, die Wissenschaft der Kabbala für die Massen zu öffnen und haben eine Menge von Verboten gemacht: Altersbegrenzung ab 40 Jahre, Notwendigkeit die ganze Tora vorher studiert zu haben, Ausführung von allen Geboten und sie haben die Menschen noch eingeschüchtert, dass man von der Kabbala wahnsinnig werden kann, um den Interessenten endgültig davon abzuweisen. Denn der Egoismus war noch in der Mitte seines Entwicklungsweges.

Es steht im Buch Sohar selbst, dass es enthüllt werden wird nur am Ende der Tage, wenn diese Weisheit sich für die Korrektur der Welt öffnen wird. Und dann kommen die Kabbalisten, die verkünden, dass diese Zeit schon gekommen ist!

Deshalb weinte Rabbi Shimon, wie er das Buch Sohar schreiben soll, damit auch wenn man sie zu früh öffnet, kein Schaden dadurch verursacht wird. Und deshalb schreibt er es mit Hilfe von Rabbi Abba, der mit Hilfe einer besonderen Geheimschrift. Wir lesen das Buch Sohar und fragen uns, wo steckt hier hinter Rabbi Abba, Rabbi Shimon, der um die Enthüllung eines großen Geheimnis geweint hat?

Rabbi Shimon benutzte Rabbi Abba wie einen Schild, ein äußeres Gewand, eine Möglichkeit, verborgen zu schreiben. Der Mensch kann das Geheimnis, das von Rabbi Shimon entdeckt wurde nur unter der Bedingung, dass er durch das Schutzgewand von Rabbi Abba durchdringt. Vorher kann er den Sohar nicht verstehen.

Aus einem Unterricht über den Artikel „Eine Dienerin, die zur Erbin ihrer Herrin wird“, 14.12.2010

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Verzweifeln, jedoch nicht verzichten

Während wir uns einem kabbalistischen Text, und besonders dem Buch Sohar widmen, müssen wir uns der Wichtigkeit der spirituellen Erkenntnis bewusst werden.

Denn letztendlich wollen wir genau das – kein Wissen, keine Scholastik, keine allgemeinen Materialkenntnisse, sondern allein die Erkenntnis, die davon zeugt, dass der Mensch den Schöpfer enthüllt hat. Genau das ist das Kriterium für unsere Bewertung.

Auf dem Weg zur Erkenntnis wirkt das Gesetz der Ähnlichkeit der Eigenschaften, das keine Kompromisse kennt.

Einerseits hängt der Mensch voll und ganz von der Einwirkung der Höheren Kraft ab. Nichts Anderes wird ihm helfen, er braucht nur die Hilfe von oben. Wer das versteht, baut eine korrekte Haltung auf.

Die Tora spricht davon, wenn sie das ägyptische Exil beschreibt: „Und die Söhne Israel stöhnten wegen der Arbeit und schrien, und ihre Klage wegen der Arbeit drang zum Schöpfer“. Mit anderen Worten: sie haben genau gewusst, dass sie durch ihre eigenen Kräfte nichts erreichen können.

Doch andererseits werden spirituelle Schritte immer auf dem Verbinden von Gegensätzen aufgebaut. Und deshalb müssen wir uns trotzdem am Prozess beteiligen.

Letztendlich unternehmen wir große Anstrengungen und sind zugleich sicher, dass nur ein „Wunder vom Himmel“ uns aus dem ägyptischen Land ins Land Israel ausziehen lässt.

Die Verzweiflung an eigenen Kräften ist notwendig, und der Mensch darf nicht vor diesem Gefühl weglaufen. Außerdem ist die Gewissheit über die Hilfe von oben notwendig, nach der man unaufhörlich mit aller Kraft verlangen muss.

Der Mensch muss sich in der Lage der Söhne Israel wiederfinden, die wegen der Arbeit stöhnen – wenn alles in seinem Inneren sich mit der äußeren Umgebung zu einem Ganzen verschmilzt und diese Bedingungen erschafft und ihn dem Auszug aus Ägypten wesentlich näher bringt.

Deshalb müssen wir versuchen, uns selbst auf die richtige Art und Weise in diesem Punkt vorzustellen. Hier vollziehen wir alle notwendigen Handlungen, und laufen anschließend nicht vor Verzweiflung weg, sondern übertragen die ganze Kraft unserer Verzweiflung im Gegenteil auf den Schrei, auf die Forderung nach Korrektur.

Aus dem Sohar-Unterricht. Das Vorwort, 14.12.2010

Meine Arbeit ist ein Teil der gemeinsamen Arbeit

Eine Frage, die ich erhielt: Wofür soll jeder während des Unterrichts sorgen: für die Reinheit seiner spirituellen Arbeit oder einfach für die Einheit?

Meine Antwort: Es reicht keine schematische Fürsorge für die Einheit im Allgemeinen. Wie Baal HaSulam schreibt, müssen wir die Einheit von Israel, der Tora und dem Schöpfer anstreben.

Wir befinden uns in einem solchen Zustand, in dem jeder Einzelne und alle gemeinsam entscheiden. Jeder leistet seinen Beitrag zum gemeinsamen Verlangen der Gruppe und erhält von ihr das richtige Streben nach dem Gebet. Und anschließend fließt sein persönliches Gebet in die Einheit des gemeinsamen Gebets ein.

Die persönliche Arbeit wird immer mit der gemeinsamen Arbeit verbunden: der Mensch vervollständigt die Gesamtheit und wird selbst durch diese vervollständigt. Letztendlich bilden wir ein gemeinsames Gebet, von dem auch geschrieben steht: „und die Söhne Israel stöhnten wegen der Arbeit“.

Dafür muss das Ziel äußerst wichtig in unseren Augen sein. Wir werden es gegen keine „Errungenschaften“, gegen keine theoretischen Kenntnisse eintauschen. Wir geben uns nicht mit dem einschläfernden Rhythmus des Alltags zufrieden, weil wir in einem solchen Tempo noch tausend Jahre unterwegs sein werden.

Wir geben uns nicht mit den Erfolgen in der Verbreitung zufrieden, denn das ist selbstverständlich nur ein Mittel. Wie groß unsere Taten auch sein mögen, sie dürfen nicht als Lebensziel gelten, selbst nicht als ein vorläufiges Zwischenziel.

Man darf sich nicht mit den Ergebnissen der Arbeit und der Anstrengungen zufrieden geben, in der Hoffnung, dass sie mit der Zeit ihre Wirkung haben werden. Nein, der Mensch muss sofort seinen Blick auf das Wichtigste richten und das wahre Ziel vor Augen haben – die Enthüllung der Eigenschaft des Schöpfers, der Eigenschaft des Gebens in sich selbst, und unermüdlich und unentwegt danach verlangen.

Jede Pause schadet ihm selbst und seiner Verbindung mit dem Schöpfer. Aus diesem Grund wird hier das gemeinsame Gebet benötigt, das zu einem steten Gebet werden kann.

Man muss verstehen, dass der Eintritt in die spirituelle Welt sehr großer Anstrengungen bedarf, doch in der Gruppe sind sie nicht so schwer und hängen von der Einigung ab.

Aus dem Sohar-Unterricht. Das Vorwort, 14.12.2010

Kabbalisten zu Tora und Geboten, T.5

Liebe Freunde! Ich bitte euch, Fragen zu diesen Zitaten von großen Kabbalisten zu stellen.

Anmerkungen in Klammern sind von mir [M. Laitman].

Das Wichtigste ist die Arbeit in der Tora und Geboten

Und hier sind die Worte der Weisen, welche die Frage stellten: „Was für einen Unterschied macht es für den Allmächtigen, dass der eine das Vieh vom Halse schlachtet und der andere vom Hinterkopf? Denn die Gebote sind zu nichts anderem gegeben, als nur um durch sie die Geschöpfe (zu verbinden und sie vom Egoismus) zu reinigen“. Und „Reinigung“ bedeutet die Reinigung des schmutzigen (egoistischen) „Körpers“ (Verlangens), was auch der Zweck ist, welcher aus der ganzen Ausführung von Tora und Geboten entspringt.

Baal HaSulam. Gabe der Tora, P.12

Wie die Weisen sagten: „Die Tora und die Gebote wurden zu nichts anderem gegeben, als um durch sie das Volk Israel (jeden der sich nach dem Schöpfer, nach der Eigenschaft des Gebens strebt) zu reinigen (zu vereinen)“.

Und dieses Gebot stellt die „Reinigung des Körpers“ (vom Egoismus) dar, bis der Mensch eine zweite Natur erlangt, die in der Nächstenliebe besteht. Das heißt, ein einziges Gebot – „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ – ist das Endziel, nach dessen Erreichung der Mensch unmittelbar der Verschmelzung mit dem Schöpfer gewürdigt wird

Baal HaSulam. Gabe der Tora, P.15

Kabbalisten zu Tora und Geboten, T.4

Liebe Freunde! Ich bitte euch, Fragen zu diesen Zitaten von großen Kabbalisten zu stellen.

Anmerkungen in Klammern sind von mir [M. Laitman].

Das wichtigste ist die Arbeit in der Tora und der Geboten

Der Mensch muss nach einer Belohnung für die Erfüllung eines Gebotes (Ausführung einer Korrektur) streben. Das heisst, wenn er ein Gebot (eine Korrektur) auführt, wird er gewürdigt (ist verpflichtet zu forden nach) einer Verschmelzung mit dem Gebenden (wie es geschrieben steht: „Die Belohnung für die Erfüllung eines Gebotes ist die Erkenntnis von DEM, der sie gegeben hat“.)

Baal HaSulam. Shamati. Art. 227. „Belohnung für die Erfüllung eines Gebotes ist das Gebot selbst“.

Nur wenn der Mensch dazu in der Lage ist eine Handlung mit der Absicht um des Gebens willen (für das Wohl eines anderen) auszuführen, wird diese Handlung ein Gebot genannt.

Rabasch. „Stufen der Leiter (Schalavej HaSulam)“. Art. 32 1984-85.

Der Hauptteil der Arbeit in der Tora und den Geboten (Korrektur des Egoismus durch das Höhere Licht) beginnt erst dann, wenn der Mensch der Reue aus Liebe (Handlungen die aus Liebe zu den anderen ausgehen) gewürdigt wurde. Denn erst dann kann er sich mit der Tora und den Geboten (Mizwot) in Liebe und Ehrfurcht beschäftigen, wie es uns geboten wurde.

Baal HaSulam. „Einführung zu „Der Lehre der Zehn Sfirot““, P.133.

Fange klein an und du wirst die Unendlichkeit enthüllen

Es ist ein Problem, dass ein orthodoxer Gläubiger sich allein auf die physische Einhaltung von Geboten beschränkt und nicht darüber nachdenkt, wozu und wofür er das macht, worin der Schöpfungsgedanke und das Schöpfungsziel bestehen und was der Schöpfer von uns will? Der Schöpfer wollte, dass wir Ihn erkennen, enthüllen!

Und dadurch, dass der Mensch bereit ist, sich allein mit den physischen Handlungen abzufinden, löst er die ganzen Probleme in der Welt aus. Er versteht auch nicht, was daran schlecht sein soll, dass er einfach nur die Gebote einhält. Doch dadurch korrigiert er nichts – denn die ganze Korrektur findet im Verlangen statt!

Deshalb müssen wir alle Reshimot, unser ganzes inneres Zerbrechen von Anfang an enthüllen, d.h. jeder von uns muss seine Wurzel in der Welt der Unendlichkeit erreichen. Darum kann es keine Korrektur geben, wenn der Schöpfer sich nicht in den inneren Verlangen/ Kelim des Menschen enthüllt. Und wenn er sich nicht mit der Kabbala beschäftigt, um den Schöpfer zu erkennen, kommt er nicht voran.

Jeder ist in einer gewissen Weise damit einverstanden, denn das Verlangen gibt es in jedem. Er ist doch ein Mensch und kein Tier. Also muss er sein Verlangen dem Schöpfer angleichen. Mehr wird von ihm nicht verlangt. Fang lediglich an, dich mit deinem ursprünglichen minimalen Verlangen zu beschäftigen, und du wirst noch sehen, wie in dir das größte, unendliche Verlangen enthüllt wird. Denn die Wurzel einer jeden Seele befindet sich in der Welt der Unendlichkeit.

Aus diesem Grund darf die Wissenschaft der Kabbala nicht vor den Menschen versteckt werden – sie müssen im Gegenteil mit allem Nötigen für das Studium versorgt werden. Im Moment sind sie nicht in der Lage, sie zu erkennen und zu begreifen, doch wir werden noch sehen, wie sich alles plötzlich ändern und sich ihnen enthüllen wird. Denn es wird nicht durch den Verstand erfasst – das Verlangen muss sich enthüllen, und das Verlangen ist bei jedem Menschen unendlich groß.

Der Mensch kann vorerst irgendwo mitten in der Walachei leben, völlig unterentwickelt sein und das primitivste Leben führen, doch wenn ihm der Weg der Korrektur enthüllt wird, wird er sich vollkommen verändern. Denn das ist eine Frage der spirituellen Empfindung. Deshalb darf die Kabbala vor niemandem versteckt werden.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Eine Dienerin, die zur Erbin ihrer Herrin wird“ vom 12.12.2010

Wie können die Verlangen der Anderen praktisch erfüllt werden?

Eine Frage, die ich erhielt: Wie erfüllt ein Mensch, der über das Verlangen „Israel“ verfügt, die Anderen?

Meine Antwort: Alles geschieht innerhalb des Verlangens. In dem Ausmaß seiner Korrektur beginnt der Mensch die Verlangen der anderen Menschen wahrzunehmen, das ganze Verlangen der Gesamtseele an sich anzuschließen – und dann erfüllt er es. Es ist klar, dass er nicht unter den Menschen umhergeht und sie fragt, wen er womit erfüllen soll.

Genauso wie auch der Gruppe beizutreten bedeutet, das Verlangen der Gruppe zu spüren, in der Verbindung zwischen uns, die es dort im Inneren gibt, selbst wenn wir sie nicht fühlen. Doch ich will mich an dieser Vereinigung bewusst beteiligen, mit dem vollen Empfinden, offen!

Ich erkenne, dass wir getrennt sind, doch die Kabbalisten schreiben, dass zwischen uns eine Verbindung existiert – und ich will sie klar enthüllen, mich in sie mit Herz und Verstand einfügen!

Und wenn ich mich der Gruppe anschließe und anfange, auf diese Weise zu arbeiten, und diese Schicht sich mir enthüllt, stelle ich plötzlich fest, dass die ganze Welt auf diese Weise funktioniert! Ich erkenne plötzlich, dass alle Menschen des Schöpfers Arbeiter sind und ich mich in der Shechina befinde. Doch das Einzige, was ich tun soll, ist ihnen zu helfen, das ebenfalls zu erkennen. Denn der Schöpfer will, dass das allen enthüllt wird!

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Eine Dienerin, die zur Erbin ihrer Herrin wird“ vom 12.12.2010

Ohne Massach ist Machsom nicht zu durchbrechen

Eine Frage, die ich erhielt: Worin unterscheidet sich der Schirm („Massach“) von Machsom?

Meine Antwort: Маchsom („die Schranke“) ist das Erhalten des ersten anti-egoistischen Schirmes. Zwischen allen Niveaus gibt es solche Schranken (Machsome), die wir einfach als die Stufen bezeichnen.

Die allererste Stufe, „Machsom“, ist deshalb so besonders, weil der Mensch davor überhaupt nicht weiß, was das Geben ist. Und danach hat er wenigstens eine Vorstellung, sieht das Beispiel des Höheren und ahmt Es nach. Er hat schon irgendwelche Verbindung mit dem Schöpfer

Wenn er auf die erste Stufe hinaufsteigt, soll er diese „Schranke“ blind durchbrechen.

Aus einem Unterricht  über „Bejt Schaar HaKawanot“, 1.12.2010

Ohne Massach ist Machsom nicht zu durchbrechen

Eine Frage, die ich erhielt: Worin unterscheidet sich der Schirm („Massach“) von Machsom?

Meine Antwort: Маchsom („die Schranke“) ist das Erhalten des ersten anti-egoistischen Schirmes. Zwischen allen Niveaus gibt es solche Schranken, die wir einfach als die Stufen bezeichnen.

Die allererste Stufe, „Machsom“, ist deshalb so besonders, weil der Mensch davor überhaupt nicht weiß, was das Geben ist. Und danach hat er wenigstens eine Vorstellung, sieht das Beispiel des Höheren und ahmt Es nach. Er hat schon irgendwelche Verbindung mit dem Schöpfer.

Wenn er auf die erste Stufe hinaufsteigt, soll er diese „Schranke“ blind durchbrechen.

Aus dem Unterricht nach „Bejt Schaar a-Kawanot“, 01.12.2010

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