Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Genuss'

Gibt man dem egoistischen Verlangen die Gelegenheit, wird es zu einem Dieb


Es ist nicht leicht zu verstehen, dass es eine Methode gibt, durch geben erfüllt zu werden, anstatt durch empfangen. Das erscheint uns unlogisch und die Gesellschaft unterstützt das auch nicht.

Doch das wurde absichtlich so geplant, so dass diese Gelegenheit, durch geben erfüllt zu werden und unendliche Erfüllung zu erlangen und ewiges Leben zu spüren, vor uns verhüllt bleibt. Andernfalls würde unser egoistisches Verlangen danach jagen, in direkter Weise vom geben zu genießen. (Schließlich ist es für es das Wichtigste, Genuss zu erhalten.) Es ist wie ein Dieb, der vor der Menge her rennt und ruft: „Haltet den Dieb!“
(Aus dem täglichen Unterricht über Shamati #13)

Zum Kabbalalernzentrum –>

Wie man einen spirituellen Blick erreicht

Eine Frage, die ich erhielt: Es gibt dreidimensionale Bilder, wo man zuerst das vordergründige Bild sieht, doch wenn man seinen Blick defokusiert, kann man die Tiefe des Bildes erkennen. Wie können wir unseren Fokus auf diese Welt auf die spirituelle Welt übertragen?

Meine Antwort: Man muss versuchen, die Eigenschaft des Gebens anstelle der Eigenschaft des Empfangens zu erwerben. Die Welt ist die Folge deines Blickes, deiner Vorstellung und wird in dir durch deine Eigenschaften erzeugt. Sobald du diese Eigenschaften veränderst, wirst du eine andere Welt entdecken.

Der Aufstieg auf den Stufen der spirituellen Welten findet durch die ständige Veränderung deiner inneren Eigenschaften statt.

(Auszug aus dem täglichen Kabbala Unterricht über den Artikel Baal HaSulams „Der Handelnde Verstand“)

Zum Kabbalalernzentrum–>

Wir können über die Schöpfung aufsteigen

Alles, was der Schöpfer erschaffen hat, die gesamte Materie, ist ein Verlangen. Indem ich wie der Schöpfer handle, untersuche ich mich im Wesentlichen selbst. Es scheint uns, als ob es viele Dinge in der Welt gibt. Die Welt ist jedoch tatsächlich die innere Wahrnehmung eines Menschen: sein innerer Zustand.

Der Stoff, aus dem ich gemacht bin, das Verlangen Genuss zu empfangen, ist in meinem Innern in einer Weise aufgebaut, die ich „meine Welt“ nenne. Innerhalb dieser Materie erkenne ich alles auf den unbelebten, pflanzlichen und belebten Stufen der Natur. Mein gesamtes Verlangen ist die Wirklichkeit, in der ich existiere. Mir bleibt nur, es vollständig zu enthüllen und zu erkennen, wie es strukturiert ist, aus welchen Teilen es besteht, welche Form seine Teile haben und was die verschiedenen Verbindungen zwischen den Formen und Teilen sind.

Auf diese Weise lehrt der Schöpfer mich, Seine Handlungen herauszufinden und ich zunehmend studiere Ihn in mir selbst. Am Ende ist Er es, der handelt und alles lenkt, während ich derjenige bin, der zu Seinem Geschöpf wird, indem ich alles enthülle. Wie vollende ich eine Handlung? Ich tue das, indem ich innerhalb dieser Handlung den Schöpfer enthülle.

Der Schöpfer und ich wirken beide an der gleichen Sache – meinem Verlangen. Mit Hilfe des Punktes in meinem Herzen kann ich aus meiner Materie austreten und es von außerhalb studieren. Ich kann mich darauf beziehen, wie es der Schöpfer tut. In diesem Fall befinden Er und ich uns oberhalb der Materie, der Schöpfung und ich kann den Verstand des Schöpfers erwerben und zum Schöpfungsgedanken gelangen.

(Aus dem 3. Teil des täglichen Kabbala Unterrichts über den Artikel „Der Handelnde Verstand“)

Zum Kabbalalernzentrum–>

Der Punkt im Herzen ist ein echtes Wunder


Der Punkt im Herzen ist ein sehr besonderes Reshimo, das wir empfangen und es ist ein echtes Wunder. Mit seiner Hilfe kannst du dich selbst vom Verlangen, Genuss zu empfangen, trennen, kannst aus ihm herauskommen, dich selbst vom ihm wegreißen und dann von außerhalb untersuchen, analysieren und kontrollieren.

Du kannst es dann von außen untersuchen und genau erkennen, was der Schöpfer erschaffen hat. Die Fähigkeit zu erkennen wird „Glaube über dem Verstand“ genannt. Das zu untersuchen, bedeutet, den Verstand zu untersuchen, der innerhalb der Schöpfungsmaterie wirkt.

Um dies zu tun, musst du außerhalb des Verlangens sein, darüber und mit dem Höheren Verstand, der auf es einwirkt, übereinstimmen.

(Aus dem 3. Teil des täglichen Kabbala Unterrichtes über den Artikel „Der handelnde Verstand“)

Zum Kabbalalernzentrum–>

Die drei Linien unserer inneren Arbeit verstehen (Fortgeschrittene)

Wir verstehen nicht, wie zwei entgegengesetzte Phänomene zur gleichen Zeit existieren können, wie es möglich ist, zu empfangen und zu genießen und gleichzeitig demjenigen Vergnügen zu bereiten, der mir Genuss gibt. Dies sind gegensätzliche Empfindungen. Wie also können sie kombiniert werden, wenn sie in verschiedene Richtungen streben: eine in meine Richtung und die andere in Seine Richtung? Wie ist es möglich, gleichzeitig von zwei Verlangen Genuss zu empfinden?

In unserer Welt gibt es dazu keine Beispiele, weil sie nur auf einem Verlangen basiert, welches das egoistische Verlangen ist. Jedoch in der spirituellen Welt gibt es ein zusätzliches Verlangen – das Verlangen zu geben und beide Verlangen wirken gemeinsam.

Doch zuerst müssen die beiden Verlangen miteinander kollidieren. Der Wille zu genießen wächst und widerstreitet dem Willen jemandem Vergnügen zu bereiten. Die Harmonie zwischen ihnen entsteht kraft der dritten Linie, die nicht nur eine Verbindung der zwei Verlangen ist – es ist kein Kompromiss, sondern die zwei Verlangen – „für mich“ und „für Ihn“ – werden eins. Der einzige Weg, wie dies stattfinden kann, ist durch die Enthüllung des Höheren Lichts, das einem die Möglichkeit gibt, Gegensätze zu verstehen und sie miteinander zu verbinden.

(Aus der Vorbereitung zum täglichen Kabbala Unterricht)

 

Warum Amerikaner von Antidepressiva abhängig sind


In den Nachrichten (aus MSNBC News): „Gebrauch der Antidepressiva verdoppelt sich in den Vereinigten Staaten, findet eine Studie heraus“ Der Gebrauch von Antidepressiva in den Vereinigten Staaten hat sich zwischen 1996 und 2005 verdoppelt, vermutlich aus einem Faktorenmix heraus, berichteten Forscher am Montag. „Ein signifikanter Anstieg des Gebrauchs der Antidepressiva ist in allen soziodemographisch untersuchten Gruppen erwiesen, außer bei Afro-Amerikanern“, schrieben Dr. Mark Olfson von der Columbia Universität und Steven Marcus von der Pennsylvania Universität in Philadelphia in den Archives of General Psychiatry.

Mein Kommentar: Da die Leute ein neues, überirdisches Verlangen verspüren, das in dieser Welt unmöglich erfüllt werden kann, erfahren sie einen unheilbaren Zustand der Depression und Melancholie, den sie mit Drogen oder anderen abhängig machenden Substanzen zu unterdrücken versuchen. Dieses Verlangen kann stattdessen durch die Enthüllung der Höheren Welt mit dem ersehnten Genuss gestillt werden, indem die Methode der Erfüllung dieses neuen Verlangens genutzt wird – die Seele. Diese Methode wird die „Weisheit der Kabbala“ genannt. Kabbala wird aus dem Hebräischen als „Empfangen oder Erfüllung“ übersetzt.

Zum Kabbalalernzentrum–>

Verwandtes Material:
Blog-post: Wir müssen uns auf eine höhere Bewusstseinsebene erheben, um unsere Probleme zu lösen
Blog-post: Virtueller Unterricht – Die Krise und die Lösung
Blog-post: Antworten auf Kommentare über „Depression“, „anderen egoistisch zu erscheinen“ und „Elternschaft“
Leben aus der Kabbala, Seite 370: Leiden, die uns aus uneingeschränkter Güte geschickt werden

Nur die Höhere Kraft kann den Krieg gegen unser Ego gewinnen


Gestern hatte ich ein Gespräch mit der Jugendgruppe. Eine junge Frau, ungefähr 20 Jahre alt, stand auf, um eine Frage zu stellen. Man konnte ihr ansehen, dass sie sich in einem Zustand der Verzweiflung befand und es ihr schwer ums Herz war. Sie fragte: „Was mache ich mit alledem? Kann es wirklich sein, dass jeder Mensch, der auf diesem Weg voranschreitet, sich so fühlt?“ Ich erwiderte: „Ja, und noch schlimmer…“

Ein Mensch muss den Zustand völliger Verzweiflung durchleben, um seine Unfähigkeit zu erkennen, durch seinen eigenen Egoismus voranzuschreiten, wie er es bis jetzt sein ganzes Leben lang gemacht hat. Schließlich muss ein Mensch, um die Spiritualität zu erlangen, sein Verlangen zu genießen, indem er die Verlangen und Vergnügen der Vergangenheit gebraucht, zurückweisen. Er muss die Entscheidung treffen, dass ihn das egoistische Verlangen niemals spirituelle Erfüllung erreichen lässt – das Gegenteil zu dem, was er vorher dachte.

Als sein Punkt im Herzen zum ersten Mal erwachte, war es nur eine Fortsetzung seiner vorherigen materiellen Verlangen: Er wollte in gleicher Weise Genuss von der Spiritualität erhalten, wie von der körperlichen Beschaffenheit. Der Mensch dachte: „Wow, jetzt habe ich ein neues Verlangen! Wen kümmert es, wenn ich es mit irdischen Dingen erfülle? Ich werde mich zum Himmel aufschwingen und dort meine Erfüllung finden!“ Er fuhr fort, sich auf dem Weg der Kabbala in gleicher Weise zu verhalten, indem er die gleichen Mittel verwendet. Er erwartete, alles selbst zu erlangen, gebrauchte seine eigene Kraft und seinen Stolz, sein eigenes „Ich“.

Als aber die Zeit verging, erkennt er, dass nichts gelingt. Und deshalb versinkt er in Verzweiflung, genau wie jeder Mensch, dessen Pläne nicht ausgeführt werden. Jeder muss auf dem spirituellen Weg dadurch gehen. Ein Mensch muss seine Ziele, Absichten, Wahrnehmungen und am wichtigsten, die Werte in seinem Leben bestimmen. Es hängt alles von den Bemühungen ab, die ein Mensch in Richtung Erlangung einbringt: Wie schnell will er diese Liste der Einsichten ausschöpfen?

Während er durch all die neuen Wahrnehmungen in der Liste des neuen „Ich“ geht, beginnt er zu verstehen, dass er nicht sein eigener Herr ist und er diesen Krieg durch die eigene Kraft nicht gewinnen wird. Nur der Schöpfer kann dies tun, denn der Mensch ist in der Hand des Schöpfers, in der Hand der Höheren Kraft. Es ist diese Kraft, die alles tut, die ihn dazu bringt, sich zu bewegen, stellt ihm alle diese Hindernisse in seinen Weg und gibt ihm die Kraft, sie zu überwinden. Die Höhere Kraft schaukelt ihn rauf und runter, immer und immer wieder, um ihn zu einem wahren Gebet zu bringen: Ein neues Verlangen in ihm zu erschaffen, ohne das er niemals die spirituelle Welt spüren kann.

Ich verlasse mich auf den Schöpfer und arbeite mit Ihm zusammen. Ich bitte und der Schöpfer tut es. Sobald wir zu gemeinsamen Bewegungen unter uns finden, werden wir gemeinsames Glück erlangen, wo meine Bitte und Sein Verlangen sich zu einem Ganzen verbinden und wir werden Einheit erlangen.

Der Schöpfer schleudert einem Menschen das Seilende zu und der Mensch muss es fangen, um damit zu beginnen, voranzuschreiten.
(Aus der Vorbereitung zum täglichen Kabbala Unterricht)

 

Unendlicher Genuss befindet sich genau vor dir (Fortgeschrittene)


Eine Frage, die ich erhielt: Wenn ein Mensch den Machsom überquert, wo empfindet er diese Erlangung?

Meine Antwort: Alles wird im Innern empfunden. Es ist dem ähnlich, wie man sich und die Welt heute wahrnimmt. Entweder spürt man Leiden oder Genuss im Innern. Genauso wird man die Spiritualität wahrnehmen.

Die Methode ist sehr einfach. Man lernt, was Genuss und Leiden sind, wie man sie gegenwärtig wahrnimmt, und wie man beginnen kann, damit umzugehen, es zu genießen und darüber die Kontrolle zu erlangen.

Schließlich ist unser Material das Verlangen zu genießen und der Schöpfer ist der Genuss, der in diesem Verlangen enthüllt wird – gemeinsam mit der Quelle des Genusses. Darum gibt es nichts außer diesen Kelim und man nimmt die spirituelle Welt in der gleichen Weise wahr wie die physische Welt. Denkt nicht, dass Spiritualität weit weg oder irgendwo im Weltraum ist. In der Kabbala lernt man präzise, was gegenwärtig in einem geschieht, als auch das, was in der Zukunft geschehen wird.

Es gibt jedoch einen großen Unterschied in der Spiritualität. Heute nehme ich mein Leben und meine Existenz im Innern meines kleinen Kli wahr. Tatsächlich ist es so klein und eingeschränkt, dass unser Leben nicht wirklich als ein Leben betrachtet werden kann. Wenn wir einmal unser Kli vergrößert haben, werden wir das Leben und die Existenz unter neuen Bedingungen wahrnehmen: Wir werden unser Leben als ein Mittel gebrauchen, um anderen Genuss zu geben, zu lieben und aus uns selbst herauszukommen. Andernfalls wenn das Kli egoistisch bleibt, wird der Genuss im Innern ausgelöscht.

Mit anderen Worten sind wir sogar jetzt mit unendlichem Licht erfüllt. Doch wir neutralisieren dieses Licht mit unserem Egoismus, denn wenn das Licht der Unendlichkeit ein Verlangen erreicht, erlischt es sofort, als ob es zu einem Kurzschluss ohne einen Widerstand zwischen zwei entgegengesetzten Enden kommt. Man muss seinen eigenen Egoismus als diesen Widerstand benutzen und dann wird man den Genuss spüren. Andernfalls wird der Genuss nicht empfunden und verschwindet. Wir haben nichts, außer dieses unbedeutende körperliche Leben, in dem wir nur einen Funken des Lichts wahrnehmen, um etwas zu haben, an das wir uns klammern.

Doch der Genuss, der vor uns liegt, ist Milliarden mal größer. Es gibt kein Hindernis, um an diesen Genuss zu kommen – man muss nur sein Kli vergrößern. Alles hängt von uns ab. Du brauchst nur das Kli, aber der unendliche Genuss befindet sich genau vor dir.

Was bedeutet „unendlich“ und wie kann das Kli unendlich sein? Wenn unser Kli die Größe erreicht, die anfangs vom Schöpfer beabsichtigt war, wird es unendlichen Genuss verspüren. Das ist ein unendliches Kli.

Zum Kabbalalernzentrum –>

Verwandtes Material:
Blog-post: Es gibt eine Kraft, die uns nicht erlaubt, mit dem Fragen und Veränderungen aufzuhören
Artikel: In sich den Schöpfer finden

Spielen Sie Ihr Stück

Folgenden Text habe ich von Maxim Matushevsky, einem Moskauer Mitglied von Bnei Baruch erhalten:

Erinnern Sie sich an ihre ersten Schritte, als Sie begannen Musik zu lernen? Sie saßen auf einem unbequemen Hocker, die Füße berührten kaum den Boden. Vor Ihnen die widerspenstige und steife Tastatur, darüber ein Notenheft voller Kritzel, unleserlicher Zeichen und italienischen Notizen. Neben Ihnen der Lehrer.

Mit großer Mühe versuchten sie, die Zeichen im Notenheft zu entschlüsseln. Bei dem Versuch sie in der richtigen Reihenfolge mit dem richtigen Druck, auf die richtigen Tasten zu platzieren, brachen Sie sich beinahe die Finger. Ihr Lehrer war nicht erfreut. Sie betrachteten sich als einen Stümper und Versager.

Sie hassten den Komponisten. Es musste sich um einen Perversen handeln: „wie kann jemand so etwas komponieren?“

Er muss fünf Hände gehabt haben. Sie waren böse auf ihren Lehrer, auf ihre Eltern, Sie selbst und dieses dumme Instrument. Derweil schien draußen die Sonne. Die Jungs spielten Fußball und lachten.

„Nein! Ich werde das niemals spielen! Lasst mich gehen!“.

Die Tage vergingen. Ihre Finger haben sich daran gewöhnt, die richtigen Tasten zu schlagen. Sie können sogar Bruchstücke einer Melodie erkennen…Wow!- das klingt nicht schlecht!, denken sie sich.

Die Wochen vergingen. Sie schauen nicht mehr auf die Noten. Ihre Finger führen sie die Tastatur entlang. Sie ertappen sich dabei, wie sie diese schöne, vielschichtige und polyphone Melodie genießen! Sie sind stolz auf sich selbst, sie erleben ein Meer von Emotionen. Das ist es also, was der Komponist durchlebte als er diese schöne Musik schuf! Vielleicht sollte ich an dieser Stelle einen Akzent setzen? Sobald Sie es getan haben, weckt der neue Klang neue Emotionen.

Diese Musik ist wunderbar und grenzenlos! Sie fühlen eine Affinität mit dem Komponisten. Sie sind ihm dankbar, solche Erregung erleben zu dürfen. Sie sind ihrem Lehrer dankbar, der Sie nicht geschont hat und Sie veranlasst hat diese Musik lesen zu lernen.

Wo ist also die Freiheit? Die rigiden Harmoniegesetze beachtend, spielen Sie streng nach einer Vorlage, die jemand komponiert hat. Sie können jedoch ihren winzigen Beitrag durch die Ausführung und Interpretation der Komposition beitragen, ohne den Plan und die Unversehrtheit des Stückes zu korrumpieren. Es ist Ihr Instrument, Ihre Musik und sie wurde dazu komponiert, dass Sie sie spielen!

Zum Kabbalalernzentrum–>

Verwandtes Material:
Blog-post:  In dieser Welt sind wir programmiert, doch in der Höhere Welt gibt es Freiheit
Baal HaSulam Artikel: Die Freiheit

Jeder Überfluss, den wir in Anspruch nehmen, schadet uns

Alles auf den leblosen, pflanzlichen und tierischen Stufen in unserer Natur befindet sich in Gleichgewicht, da sie nur soviel verbrauchen, wie sie für ihre Existenz benötigen. Die menschliche Natur ist jedoch anders. Ein Mensch ist bereit, die gesamte Welt in Anspruch zu nehmen, um auch nur einen kleinen Genuss zu erhalten, selbst wenn er diesen Genuss nicht zum Existieren benötigt. Durch dieses Verhalten bringen wir die Natur aus dem Gleichgewicht.

Der Mensch ist das einzige Element in der Natur, das sich im Ungleichgewicht befindet. Die Menschen nehmen sich mehr aus der Natur, als sie brauchen, was sehr ungesund für uns ist, denn jegliches Übermaß, das wir konsumieren, ist schädlich für uns. Doch dazu kommt, wenn wir unser Gleichgewicht mit der Natur stören, dann verursachen wir eine Krise in der gesamten Natur. Das heißt, wir sind diejenigen, die all die Tornados, Tsunamis und die globale Erwärmung verursachen, indem wir aus der Natur mehr nehmen, als wir brauchen.

Die Menge ist nicht wichtig, doch was zählt, ist, ob wir es wirklich benötigen. Wenn wir mehr Ressourcen aus der Natur zum Überleben brauchen würden, würden wir fähig sein, mehr zu nehmen, ohne dadurch die Natur in ein Ungleichgewicht zu bringen, da wir aus einem wahren Bedürfnis heraus konsumieren würden. Alles, was wir von der Natur erhalten, sollten wir dazu verwenden, um im Gleichgewicht zu bleiben und jedem Menschen einen normalen, allgemein akzeptablen Lebensstil zu garantieren.

Jeder von uns will jedoch mehr als das Notwendige und auf diese Weise bringen wir die Natur aus dem Gleichgewicht. Die Stufen der Natur sind pyramidenartig strukturiert und der nächste Schlag wird uns auf der leblosen Stufe befallen, und nicht so sehr auf der pflanzlichen oder tierischen. Wir sollten nach ökologischen Problemen Ausschau halten und nach Schlägen auf der unbelebten Stufe der Pyramide (Feuer, Luft, Wasser und Erde).

Es gibt jedoch einen Weg, um diese Schläge abzuwehren: Sobald wir anfangen, nur soviel zu verbrauchen, wie wir zum Überleben benötigen, werden wir die gesamte Pyramide ins Gleichgewicht bringen. Alles wird sich normalisieren und wir werden eine positive Reaktion von der Natur erhalten.

Zum Kabbalalernzentrum–>

Verwandtes Material:
Blog-post: Das ist nicht das Ende der Welt, sondern der Anfang
Blog-post: Was ist Ausgewogwnheit in der Natur?
Blog-post: Der Schmeterlingseffekt ist auf der Gedankenebene am stärksten
Blog-post: Die verborgene Bedeutung der Bibel