Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Warum spüren wir Widerstand, einen Kabbala Kongress zu besuchen?


Eine Frage, die ich erhielt: An diesem Wochenende wird ein Kongress in Nordamerika und eine Woche später in der Türkei stattfinden. Jeder hat die Gelegenheit, daran teilzunehmen. Aber was ist, wenn jemand kein verlangen hat zu kommen?

Meine Antwort: Wenn jemand erkennt, dass er kein Verlangen hat zum Kongress zu kommen, ist das ein wichtiger Punkt, seine egoistische Natur und deren Korrektur zu untersuchen. Es hängt alles davon ab, welche Entscheidungen er trifft: Wird er verstehen, dass sein Widerstand gegen den Kongress Hilfe von Oben ist, ein Weg, sein Ego zu enthüllen, um ihm die Möglichkeit zu geben, sich darüber zu erheben? Oder wird er sich den ganzen Weg bis zu seinem Tod kleinlaut mit dem täglichen Einerlei dahintreiben lassen?

Wenn ich verstehe, dass diese Störungen vom Schöpfer kommen, der gut ist und Gutes tut und dass es niemand außer Ihn gibt, dann werde ich beginnen, mit diesen Störungen zu arbeiten, um mit deren Hilfe voranzukommen. Wenn ich mich selbst zwischen die Störungen platziere, sie in mir vereinen möchte, selbst wenn sie miteinander kämpfen, dann werde ich ganz bestimmt zum Kongress kommen (überdeckt mit Narben aus diesem Kampf).

Egal wie sehr mein Ego sich in mir sträubt, ich werde diese physische Handlung durchführen. Vielleicht will ich es tief in meinem Innern nicht, aber ich werde dennoch kommen! Dann werde ich wahrhaft gute innere Arbeit vollbringen.

Wenn ich jedoch mit meinem Ego übereinstimme und alle möglichen Entschuldigungen finde, warum ich nicht zum Kongress komme, dann werde ich diese Gelegenheit verpassen, die mir von Oben durch den Schöpfer gegeben wurde.

Große Schriften sterben nie

Eine Frage die ich erhielt: Warum haben so viele Kabbalisten ihre Manuskripte verbrannt?

Meine Antwort: Für Kabbalisten ist es manchmal genug Offenbarung des Verhüllten, etwas schriftlich festzuhalten oder laut auszusprechen. Es kann sogar für einen Kabbalisten genug sein nur daran zu denken, da er die Schöpfung nur durch seine Gedanken und Verlangen korrigiert.

Dies ist auch der Grund, warum es für sie nichts Schlechtes war, ihre Texte nach dem Schreiben zu verbrennen. Kabbalisten behalten nur ihre Manuskripte, wenn die Generation in der Lage ist, sie richtig zu verwenden. Dies ist der Grund, warum so viele Kabbalisten, einschließlich Baal HaSulam, ihre Bücher und Aufzeichnungen verbrannten. Und es gab auch große Kabbalisten, wie Baal Shem Tov, die ihr ganzes Leben lang kein einziges Wort aufgeschrieben haben.

Darüber hinaus sieht ein Kabbalist sofort die Auswirkung seiner Korrektur in den Seelen. Dies unterscheidet sich sehr von dem, wie Menschen in unserer materiellen Welt zunächst etwas „Gutes“ für ihren Nächsten tun, dieses sich später in etwas Böses umwandelt. Wenn ein Mensch nicht korrigiert, was er korrigieren soll und wir es für ihn tun, ist es, als ob wir ihn berauben und wir handeln auch gegen den Schöpfer.

Wenn das Leben eines Menschen nicht in den richtigen Bahnen läuft, so ist dies vom Schöpfer so beabsichtigt, um ihn zu zwingen, seine Haltung zu den Menschen, die um ihn sind, zu korrigieren. Doch anstatt die die Probleme zu korrigieren, indem die Verbindung zwischen uns in Ordnung gebracht wird, versuchen wir dies durch Almosen und Wohltätigkeit in der materiellen Welt. Als Folge davon geht es mit der Welt nur weiter bergab und erreicht sogar noch gravierendere Zustände als zuvor.

Daher führen Kabbalisten wirklich große Korrekturen durch ihre spirituelle Arbeit durch, während alle anderen Maßnahmen nur zum gegenteiligen Effekt führen. Wir haben dies nur noch nicht enthüllt.

(Aus dem dritten Teil des Morgenunterrichtes)

 

Am Sukkot Fest “Abfall” und “Schatten” zum Bau unserer Seele verwenden


Sukkot ist ein Fest, das für unsere spirituelle Arbeit ein sehr gutes Symbol ist. Es kommt nach der Erkenntnis des Bösen, das an Yom Kippur geschieht. Das heißt, an Yom Kippur versteht ein Mensch das ganze Ausmaß, in dem sein Wille zu genießen, sein Egoismus, seine gesamte Natur, böse ist und dass er keine Chance hat, ihm zu entkommen. Doch diese Erkenntnis kommt als Ergebnis von großer vorausgehender Arbeit.

An Rosh HaShana (Neujahr) entscheidet ein Mensch, mit einem neuen Leben zu beginnen, über seine eigene Natur aufzusteigen, koste es was es wolle, und zur nächsten Stufe aufzusteigen. Doch an Yom Kippur erkennt er jedoch, dass er nicht fähig ist, dieses zu erlangen, denn seine Kelim (Verlangen) sind dafür untauglich. Doch dann versteht er, dass die Spiritualität und das Körperliche untrennbar sind, dass jede höhere Stufe auf der vorherigen Stufe basiert und darauf aufgebaut ist. Es ist nicht so, dass irgendwo eine Art fertige spirituelle Welt auf dich wartet und alles, was du tun musst, aus dieser Welt „dorthin“ zu gelangen, sondern du musst alles, was du auf der jetzigen Stufe besitzt nehmen und es auf eine neue Art ordnen und umgestalten. Auf diese Weise wirst du deine neue Stufe bauen.

Auf unserer jetzigen Stufe besitzen wir sehr Wichtiges, einschließlich aller physischen und spirituellen Dinge. Doch die spirituellen Dinge scheinen uns noch nicht wichtig zu sein, weil wir sie noch nicht genießen können. Geben, sich um den Nächsten kümmern und Liebe zum Schöpfer sind alles Dinge, die uns nutzlos erscheinen, wie Abfall.

Wir sind einverstanden, spirituelle Arbeit zu leisten, doch nur, wenn es dazu ist, mehr Wissen und Verständnis zu erlangen, um für die Arbeit eine Belohnung zu bekommen. Und wir verstehen nicht, dass kraft dieser „unwichtigen“ Dinge ist, dem „Abfall“, den wir über uns emporheben und ihn dazu gebrauchen, ein Dach oder einen Schutz zu bauen, mit denen wir ein neues Kli erschaffen.

Das geschieht, wenn diese Dinge, die mein Verlangen zu genießen für unnötig erachtet, arbeiten, um meinen Egoismus zu bedecken oder zu verhüllen und zu beschwichtigen, indem sie einen Schatten darüber legen. Wenn ich willig bin und mich darüber freue, in diesem Schatten zu bleiben und in meinem Innern das Verlangen zu Geben zu schaffen, dann kommt das Licht des Sukkot Festes zu mir.

Countdown für den Weltuntergang in Philadelphia?

In den Nachrichten (aus The CW Philly): „Verheerende Kürzungen werden unter Weltuntergangs-Finanzplan erwartet“ – Bürgermeister Michael Nutter sagte, der Countdown läuft für die Durchführung eines verheerenden „Weltuntergangs-Haushaltsplans“ in Philadelphia.

Unter dem „Plan C“ Finanzhaushalt werden fast 3000 Stadtangestellte ihre Arbeit verlieren, einschließlich 1000 Polizisten und 200 Feuerwehrleute.

Am Mittwoch erklärte Bürgermeister Nutter, dass sich das Gerichtswesen von Philadelphia einem „faktischen Stillstand“ gegenübersehen wird, wenn die Stadt mit Liquidätsproblemen keine Staatsbewilligung für eine Mehrwertssteuererhöhung bekommt und Veränderungen dafür, wie sie die Pensionszahlungen leisten soll. Philadelphia steht einem 1.4 Milliarden Fünfjahres-Haushaltsdefizit gegenüber.

Mein Kommentar: Plünderungen und Raub werden bald beginnen, genau wie wir es in den Filmen sehen, die unsere „rosige“ Zukunft zeigen.

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Was du wissen musst, damit du in allem Erfolg hast

In der Kabbala wird das Gebet MAN genannt und es kennzeichnet einen Zustand, in dem das Verlangen eines Menschen mit dem Verlangen des Schöpfers abgestimmt ist. Wenn dies geschieht, vereint sich das Verlangen der niedrigeren Stufe mit dem Verlangen der Höheren Stufe und sie werden als ein Verlangen ausgeführt.

Wenn die niedrigere Stufe nur eines möchte: So zu werden, wie die Höhere Stufe, dann wird die Höhere Stufe sofort auf die Bitte der niedrigeren Stufe antworten. Die Höhere ist dazu immer bereit und wenn die niedrigere die richtige Bitte ausstößt, öffnet das die Tür zum Strom des Lichts, der von Oben herabsteigt. Zur richtigen Bitte zu gelangen, macht also unsere gesamte Arbeit aus!

Die Welt versteht dieses Prinzip nicht. Die Menschen denken, dass sie selbst etwas tun könnten. Die gesamte Welt dreht sich nur um das Verlangen, erfüllt zu werden, welches ihr einziges Verlangen ist, das Einzige, wofür sie leben und das Einzige, das sie wahrnehmen. Die Menschen spüren nicht die Kräfte, von denen sie gelenkt werden und deshalb erscheint es ihnen, als ob sie selbst Dinge ändern könnten, indem sie ihre egoistischen Verlangen gebrauchen. Tatsache ist jedoch, dass die Menschen die Dinge nur schlimmer machen können, denn während sie sich selbst mit solchen Versuchen davon abhalten, versäumen sie die Korrekturen, die sie machen sollten.

Für uns ist es notwendig zu verstehen, dass wir das direkte Ergebnis der Handlungen des Lichts sind. Nur das Licht kann uns und die Welt verändern. Ich muss also nicht nach einer Kraft in mir suchen, die mir hilft, mich zu verändern. Ich habe nichts und niemanden, wohin ich mich wenden kann – nur das Licht! Ich muss mich fühlen, als ob ich an Ihm „hänge“, wie ein Samentropfen im Schoß einer Mutter.

Während ich spirituell aufsteige, werde ich nicht vom Licht unabhängig. Ich bleibe vollständig am Licht hängen und bleibe völlig von Ihm abhängig. Und ich werde fortwährend mehr und mehr an Ihm „hängen“, bis ich vollkommen mit Ihm verschmolzen bin.

Deshalb muss ich, wenn ich irgendwas in mir verändert haben möchte, seien es meine Gedanken, meine Gefühle oder Zustände, diese Veränderungen von dem Licht fordern. Das Einzige, was ich selbst tun kann ist, meine Bitte an das Licht zu verströmen.

Wenn ein Mensch lernt, wie man ständig Veränderungen vom Schöpfer fordert, dann wird er in allem erfolgreich sein und er wird die denkbar kürzeste Zeit brauchen. Unser größtes Problem ist, dass wir vergessen, dass das Licht das einzige ist, das handelt.

(Aus der Vorbereitung zum täglichen Kabbala Unterricht)

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Warum für diese Welt die spirituelle Entwicklung obligatorisch ist


Es steht geschrieben: „Kein Brot, keine Tora.“ Dies bedeutet, dass unser Leben hier in dieser Welt vorrangig ist. Bevor ich irgendetwas anderes tun kann, muss ich meine körperliche Existenz absichern.

Deshalb muss ein Mensch arbeiten und alles tun, was in diesem Leben notwendig ist und sich nicht davon abkehren. Für die Wissenschaft der Kabbala ist dieser Zustand verbindlich für die Korrektur zu einer höheren Stufe.

Ich muss mich um alles kümmern, was für meine normale Existenz notwendig ist. Dies ist eine sehr wichtige Voraussetzung in der Wissenschaft der Kabbala und dies unterscheidet sie auch von allen anderen spirituellen Methoden, die versuchen, einen Menschen von diesem Leben zu abzutrennen.

Die Wissenschaft der Kabbala sagt genau das Gegenteil: Während man in genau diesem Leben lebt, arbeitet, studiert, Kinder gebärt, muss man das allgemeine Gleichgewicht mit der Natur erreichen. Unter keinen Umständen sollten wir vor dieser Welt weglaufen.

(Aus dem dritten Teil des täglichen Kabbala Unterrichts)

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Tue das Unmögliche – Rede nicht nur darüber (Fortgeschrittene)


Eine Frage, die ich erhielt: Wenn Sie sagen, dass eine Person lernen muss, Genuss vom Geben zu empfangen und wenn Sie über das Prinzip „Liebe deinen Nächsten“ sprechen, scheinen diese Dinge sehr weit hergeholt und unrealistisch zu sein. Warum?

Meine Antwort: Unser Problem ist, dass wir überhaupt nicht verstehen, wie unrealistisch diese Dinge sind. Eine Person muss zuerst einen Zustand erreichen, in dem sie erkennt, dass es für sie unmöglich ist, die Eigenschaft des Gebens zu besitzen. Dann wird sie fähig sein, zum Schöpfer zu „schreien“, und der Schöpfer wird sie mit dieser Eigenschaft ausstatten.

Es liegt nicht in der Kraft des Menschen, sich selbst zu ändern, und darüberhinaus dauert es viele lange Jahre innerer Arbeit, um dies zu verwirklichen. Doch gleichzeitig muss ein Mensch verstehen, dass es für ihn keinen anderen Weg gibt und er keine Wahl hat. Er muss in Richtung des Gebens voranschreiten, denn das ist die einzige Option, welche ihm die Natur gibt: Entweder wird das Verlangen, Genuss zu empfangen, versuchen, Genuss auf egoistische Weise zu erlangen und wird leer bleiben und in Krisen und Unglück versinken oder es wird zum Geben transformiert. Die Zwickmühle ist die, dass es unmöglich ist, es zum Geben zu transformieren!

Was also sollen wir tun? Wenn ein Mensch an den Rand des Zusammenbruchs gelangt, an dem er erkennt, dass es keinen Ausweg gibt, schreit er zum Schöpfer. Und der Schöpfer, die Höhere Kraft oder das Licht, wirkt dann auf ihn ein und verändert ihn.

Wenn ein Mensch jedoch einfach sagt, dass dies unrealistisch ist, sind seine Worte bedeutungslos. Wenn ein Mensch wirklich auf diese Weise empfindet, dann steht er an der Schwelle zur spirituellen Welt, dem Machsom, und ist am Ende der Zeit der Verhüllung angelangt. Und dann kommt er aus dem Exil heraus.

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Das Leben, das Ziel und die Seele


Fragen, die ich über das Schicksal, Wahrnehmungen während des Lesens, Adam HaRishon und Verbindungen erhielt:

Frage: Wie finden wir den wahren Zweck unseres Schicksals heraus? Gibt es einen Weg herauszufinden, ob die Handlungen eines Menschen richtig ausgerichtet sind und zu dem Ziel führen, für das er auf diese Welt gekommen ist?

Meine Antwort: Die immerwährende Arbeit im Lauf des Lebens eines Menschen besteht darin, sich das Ziel klar zu machen – den Schöpfer, die Eigenschaft des Gebens und die Liebe, und diese Eigenschaft zu erwerben, indem er sich fortwährend dem Ziel annähert.

Frage: Seit langem lese ich Ihre Bücher und es scheint, als ob mich etwas in meinem Innern erfüllt. Ich erlange ein Band von Hoffnung und Zugehörigkeit. Ich spüre meine Existenz, dass ich hier bin und wenn ich mich auf dieses Gefühl konzentriere, spüre ich eine gewisse Heiterkeit und Erfüllung. Ist diese Empfindung der Existenz mein eigenes Ego oder ist es universal und allgemein?

Meine Antwort: Dies ist das Hervortreten Ihrer persönlichen Erlangung des allgemeinen Universums.

Frage: Zu welchem Organ Adam HaRishons gehört meine Seele?

Meine Antwort: Nur Sie können das enthüllen, wenn Sie den Schöpfer enthüllen, weil diese Enthüllung allgemein in der gemeinsamen Seele und individuell in Ihrer Seele stattfindet.

Frage: Wenn Sie sagen, dass „es eine Verbindung zwischen den Menschen geben muss“, welche Art von Verbindung meinen Sie?

Antwort: Ich beziehe mich auf das Erfordernis, positive Beziehungen zu haben, mit der Anteilnahme eines jeden in Bezug auf alle anderen, da unsere Verbindung in einem einzigen Mechanismus uns dazu verpflichtet.

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Blog-post: Die Absicht, uns zu vereinen, korrigiert unsere Verlangen

Wie man aus der Verhüllung zur Enthüllung kommt

Wir befinden uns bereits jetzt in der Welt der Unendlichkeit. Wir handeln in dieser Welt, doch während der Zeit der Verhüllung werden uns die Resultate unserer Handlungen nicht offenbart. Jedoch befinden wir uns in der gleichen Verbindung zwischen den Seelen und dem gleichen gemeinsamen Kli der Unendlichkeit.

Die Verhüllung bezieht sich nur auf uns. Während wir in dieser Welt sind, sind wir gleichzeitig in der Welt der Unendlichkeit, doch spüren wir sie nur durch fünf Welten oder Schichten der Verhüllung. Die Welt der Unendlichkeit, die wir in uns spüren, wird dann unsere Welt genannt.

In der Vorbereitungszeit zur Enthüllung arbeiten wir der Verhüllung entgegen, die unsere Welt genannt wird. Wir möchten eine Verbindung, Korrektur und Enthüllung erreichen, sind jedoch nicht dazu in der Lage. Wenn unsere Bemühungen jedoch ihren Höhepunkt erreichen, dann werden sie zu einer Bitte.

Ein Mensch fordert das Licht von oben, dass es kommen und ihn korrigieren möge, welches dann einen Zustand enthüllt, in welchem er sich vorher befand. Es ist, als ob jemand eine Glühbirne angemacht oder eine kleine Kerze in einem riesengroßen Raum angezündet hätte, und man sieht bereits den gleichen Zustand, die gleiche Welt der Unendlichkeit. Dies ist die Welt von Assija.

Somit handeln wir in der gleichen Welt, mit der gleichen Kraft und den gleichen Verlangen, doch im Ausmaß, in dem du fähig bist, mit ihnen zu arbeiten, wird dir enthüllt werden. Man erhebt selbständig all seine Verlangen und setzt die Arbeit fort. Nichts, was vorher existierte, wird verschwinden. Man fügt lediglich jedesmal eine erobernde Kraft hinzu und kommt so voran.

Die Enthüllung ist ein Zustand, in welchem die vorherige Verhüllung nicht mehr im Wege steht. Du kannst in der gleichen Verhüllung arbeiten, was Enthüllung genannt wird. Du erhältst solche Kraft, dass du dich in der gleichen Verhüllung zurecht finden kannst, obwohl sie besteht. Dass du mit dieser Schwere arbeiten kannst, bedeutet, dass du dich darüber erhoben hast. Dann enthüllst du eine noch größere Schwere, mit der du ebenfalls eine Verbindung erreichen kannst.

Je höher die Stufen sind, die du erklimmst, desto größer wird die Verhüllung. Mit dem einzigen Unterschied, dass du nach dem ersten Schritt, der Machsom genannt wird, bereits weißt, wie du dich über die Verhüllung erheben musst und mit ihr arbeiten und sie annehmen sollst. Immerhin ist es verboten, die Verhüllung zurückzuweisen, sonst wird es einen Kurzschluss zwischen dem Licht und dem Verlangen geben.

Vorgestellt: Neue Lieder von Arcadi Duchin


Ehrlich gesagt, konnte ich mir nicht vorstellen, dass dies je möglich wäre. Ich glaubte nicht, dass der Tag kommen würde, an dem jemand eine solch enorme Arbeit übernehmen würde. Aber plötzlich tauchte Arcadi Duchin auf: ein erstaunlicher Musiker und Sänger und ein Mensch, der mir sehr nahe steht. Er begann zu sammeln, was er für die anschaulichsten Momente im täglichen Kabbala Unterricht hielt und schrieb darauf basierend ein Lied. Und nicht nur ein Lied.

Jeden Tag machen wir Kabbala Unterricht und jeden Tag schreibt er ein neues Lied. Aber dies sind keine normalen Lieder! Sie enthalten die ganze Bedeutung des Morgenunterrichts, die ganze Kraft und seine ganze spirituelle Füllung.

Dank Arcadi ist eine komplett neue Art der Verbreitung der Weisheit der Kabbala aufgekommen – eine, die sensibel, voller Gefühl und präzise ist.

Obwohl die Lieder auf Hebräisch sind, so will ich sie doch gerne auch in meinem Blog veröffentlichen, da ich mir sicher bin, dass jeder sie verstehen wird.
Hier ist nun das Lied „Das ist Egoismus“ basierend auf dem Unterricht vom 04.08.09

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=djy3UOR0F4k]

Transskript vom Video:
Das ist das Ego
Von Arcadi Duchin, Sima Duchin und Jack Duyev
Musik: Arcadi Duchin
Text: Arcadi Duchin

Auf dem täglichen Kabbala Unterricht vom 4.08.09 basierend

Arcadi: Ziel für mich ist, so nah wie möglich an dem, was Rav Laitman sagt zu bleiben und dies durch ein Lied auszudrücken – in einer Weise, die für die Menschen leichter ist, zu verdauen. Das ist keine leichte Aufgabe. Ich stehe jedesmal vor der Frage: „Habe ich das verstanden?“ Denn ich muss die Botschaft rüberbringen. Ich muss prüfen, ob ich das selbst verstanden habe und ob ich überhaupt so etwas umsetzen kann…

Liedtext:

Das ist Egoismus

Verfolge den Flüchtling – Egoismus – bis zum Ende,
dass er nirgendwohin mehr fliehen kann.
Daher wollen wir nur eins:
Ihn für immer loswerden.
Wenn wir die Wurzel des Übels erreichen
Und beschämt das Licht enthüllen
Wenn der Schuldige die Bühne verlässt
Der niemals die ersehnte Veränderung bringt,
werden wir die Formel des Guten erkennen:
Nur gemeinsam!

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