Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Gruppe'

Münze für Münze wird zu einer großen Summe

Kommentar: Wenn man sich über die Behauptungen des Egoismus erhebt, die einen überzeugen wollen, dass diese Arbeit sinnlos ist und der spirituelle Weg nicht für jeden ist – dann geht man über den Verstand hinaus. So wird „Münze für Münze zu einer großen Summe gesammelt“, das heißt alle Überwindungen werden bis zu einem notwendigen Maß angesammelt, um ein Gefäß für den Empfang des höheren Lichts zu werden.

In dieser Form schreitet man voran. Hier ist der Grad der Verbindung zwischen den Menschen sehr wichtig. Im Zustand der Schwäche findet man keine Kraft, kein Verlangen, kein Erwachen das einen auch nur ein wenig aufrichten und erwecken könnte. Zusätzliche Kraft kann nur aus der Verbindung mit den Freunden entstehen.

Man muss sich darüber im Klaren sein, dass die Kraft für das Vorankommen aus der Gruppe kommen muss – es gibt keine andere Möglichkeit. Es gibt nur zwei Wege: entweder aus dem Egoismus oder aus der Verbindung mit der Gruppe. Das sind die einzigen Werkzeuge, die uns in unserem System zur Verfügung stehen. Wenn wir dem Ende der Korrektur entgegen streben wollen, müssen wir uns, so weit wie möglich, mit dem Zehner verbinden und von dort aus Kraft für das Erwachen und die Verbindung schöpfen.

Dann immer mehr und mehr, alles von dort aus extrahieren. Selbst wenn es aussieht als gäbe es keine Ressourcen mehr, muss man noch die letzte Kraft aus sich herausholen, als würde man die Reste vom Boden des Topfes kratzen. So sollte man aus der Gruppe die Kraft zur Verbindung gewinnen. Das ist es, was echte Arbeit, die uns voranbringt, ausmacht.

Aus dem Unterricht, 08.08.2022

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Bereit um die Shechina aus dem Staub zu erheben

Kommentar: Der Zerbruch ist tatsächlich eine Chance zur Korrektur. Als die Kabbalisten vor zweitausend Jahren die Zerstörung des Tempels in Jerusalem sahen weinten alle, aber der größte von ihnen, der Weise Rabbi Akiva, lachte. Er war davon überzeugt, dass sich die Gelegenheit bot, mit dem Bau des Tempels zu beginnen, d. h. ein Ort, an dem der Schöpfer unter uns offenbart wird.

Der äußere Zusammenbruch zeigt, dass es in uns einen Zusammenbruch gibt. Wenn wir unseren äußeren Zerbruch offenbaren, erkennen wir, wie gebrochen wir innerlich sind und haben die Möglichkeit, die Shechina aus dem Staub zu erheben.

Der Zustand, in dem wir uns befinden offenbart uns, dass wir keine Kraft haben, kein Verständnis, keinen Anhaltspunkt, um mit dem Aufbau unserer Verbindung zu beginnen. Dieser Ort wird „der Tempel“ genannt,  an dem sich der Schöpfer offenbaren kann. So können wir uns freuen, dass wir erkannt haben, was uns fehlt.

In letzter Zeit haben Viele darüber geklagt, dass wir keine Chance, keine Kraft, keine Möglichkeit haben, die Verbindung zu erreichen. Es ist gut, dass wir erkannt haben, wie sehr wir im Gegensatz zu den Eigenschaften des Tempels stehen, dem Ort, der geeignet ist, den Schöpfer zu offenbaren. Es ist unsere Aufgabe, ein Gefäß (Kli) zu bauen, in dem sich der Schöpfer offenbaren kann.

Es ist gut zu erkennen, dass dies außerhalb unserer Macht und Fähigkeit liegt, denn wir sind genau das Gegenteil davon. Alles, was wir tun müssen, ist fordern, beten und bitten.

Wir müssen versuchen, uns so gut wie möglich gegen unseren Egoismus zu verbinden und dann zum Schöpfer zu rufen, dass wir nicht in der Lage sind, diesen Akt zu vollenden. Er muss ihn für uns vollenden, indem Er uns zu einem spirituellen Kli verbindet, in dem Er sich offenbaren kann. Es heißt: „Der Schöpfer wird dieses Werk für uns vollenden“.

Die Erste Aufgabe besteht darin, die Shechina zu offenbaren, den Ort, an dem sich der Schöpfer enthüllen wird. Dieser Ort ist in der Verbindung zwischen uns aufgebaut. Wenn wir als Zehner nicht in der Lage sind, uns zu einem Menschen mit einem Herzen zu verbinden, dann befinden wir uns in einem Zustand des Zerbruchs. Wenn wir uns dieses Zustandes bewusst sind und wir uns nicht damit abfinden, sondern die Natur unserer Verbindung verbessern wollen, dann sind wir bereit, die Shechina aus dem Staub zu erheben.

Aus der Lektion über „Zerbruch als Chance zur Korrektur“

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Den Garten Eden anstatt der Wüste

Kommentar: Wir spüren, wie weit wir voneinander entfernt sind und nichts bringt uns zusammen, denn wir schmecken Asche in dieser Verbindung. Wenn wir versuchen, einen neuen Geschmack in diesen Zustand zu bringen, wird er uns einander sehr nahe bringen.

Wie können wir diese Verbindung zum Leben erwecken, so dass es nicht mehr nach Asche schmeckt, sondern den Geist des Lebens in sich trägt? Wir müssen Wasser hinzufügen, Chasadim und die Asche wird sich in Erde verwandeln. Woher kommt dieses Wasser? Aus Tränen, um Himmels willen! Weint über den Geschmack von Asche in eurer Verbindung. Diese Verbindungen müssen wiederbelebt werden, und dann wird sich der Schöpfer in ihnen offenbaren.

Wir weinen aus Bedauern darüber, dass wir einander nicht näher kommen können. Egoistische Wünsche hindern uns daran, uns in einem Herzen zu verbinden und die höhere Welt, das ewige Leben und den Schöpfer zu offenbaren. Natürlich können wir es nicht selbst tun, aber wir müssen darum bitten! Dann wird das höhere Licht auf uns wirken und uns verbinden.

Wir müssen die Asche kosten – denn es ist wahr – und gemeinsam daran arbeiten, diese Asche, diese Wüste, in einen Garten Eden zu verwandeln.

Aus der Lektion „Zerbruch als Chance zur Korrektur“. 

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Es gab eine Mauer und es gibt keine Mauer

Kommentar: Der Schöpfer hat die Schöpfung nicht fehlerhaft erschaffen, sondern in ihrem endgültigen, vollkommenen Zustand und nur die Geschöpfe müssen dies offenbaren.

Wir müssen aus den kabbalistischen Büchern lernen, was Verbindung bedeutet und uns vorstellen, wie unser korrigierter Zustand sein sollte: unser Verhalten, unsere Gedanken, unsere Wünsche, und wie er sich von dem unterscheidet, was er jetzt ist.

Wir korrigieren keine persönlichen inneren Eigenschaften – und in dem Maße, in dem wir uns miteinander verbinden wollen, werden unsere inneren Eigenschaften nur um der Verbindung willen korrigiert und verändert.

Es vergeht ansonsten die Zeit und man ändert sich nicht. Die Veränderung geschieht nur, wenn wir uns bemühen das richtige Beziehungssystem zwischen uns aufzubauen.

Der Schöpfer schuf die Schöpfung in einem vollkommenen, mit dem Schöpfer verschmolzenen Zustand – doch dann zerbrach Er ihn und wies uns an, diesen Zerbruch zu begreifen und darum zu bitten, dass er korrigiert wird. Der Unterschied zwischen dem gewünschten Zustand und dem Ist-Zustand wird immer größer: Jedes Mal, wenn ich die nächste zerbrochene Stufe enthülle, nehme ich sie in mich auf und spüre, dass ich es bin. Dann fange ich an, sie in Verbindung mit dem Zehner zu korrigieren, indem ich mich an den Schöpfer wende.

Jedes Mal, wenn eine neue Stufe enthüllt wird, fühlt es sich an, als ob man gegen eine unüberwindbare Mauer läuft. Wenn man sich mit seinen Freunden verbindet, verschwindet die Mauer, sie verschwindet einfach, als hätte sie nie existiert.

Es erscheint einem zunächst, als ob eine Betonwand von endloser Länge und Höhe vor einem steht. Plötzlich sieht man, dass sie zu schwinden beginnt, als hätte sich der Nebel aufgelöst: Sie war da, und dann war sie weg. Jetzt liegt alles offen vor einem, klar, vertraut, greifbar. Alles hängt von der Verbindung ab.

Die Mauer, die man sieht, ist in einem selbst und beruht auf der mangelnden Verbindung zu den Freunden. Dieser Mangel ist das, was man vor sich sieht. Alles, was man tun kann, ist zu weinen und den Schöpfer um Hilfe zu bitten, dass Er uns mit unseren Freunden verbindet, damit wir die Mauer überwinden.

Alles, was man sich vor Augen halten soll, ist die Verbindung zwischen den Freunden und die Vereinigung mit dem Schöpfer – die beiden Stufen der Verbindung. Verbindung ist der Schlüssel zur Lösung.

Wir erkennen dann, dass diese Welt nur eine Illusion ist. So müssen wir vorwärts gehen und uns nicht umschauen – geradeaus, um uns mit den Freunden und dem Schöpfer zu vereinen. Dies wird uns helfen, das Ziel sehr schnell zu erreichen und in diesem Maße die Wahrheit zu erkennen.

Aus der Lektion „Zerbruch als Chance zur Korrektur“

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Die Wirksamkeit der spirituellen Arbeit

Kommentar: Die Wirksamkeit spiritueller Arbeit hängt davon ab, dass ich ihre Bedeutung wahrnehme und meine Umgebung sie unterstützt. Das heißt, ich bin mit einer Gruppe verbunden die sich ständig verändert und zwar in einer Dynamik, als säßen wir in einem Boot das durch die stürmische See fährt. Wir sind auf dem Weg zu unserem geliebten Ziel, dem gelobten Land.

Hauptsache wir erkennen, dass wir uns im Umfeld einer Höheren Macht befinden, die uns lenkt und alles regelt: Sowohl im Inneren als auch im Äußeren, die uns verändert, verwirrt, behindert und hilft. Sie spielt mit uns, wie ein Erwachsener mit einem Kind und versucht in uns alle möglichen Wünsche und Gedanken zu wecken, die zu unserer Entwicklung beitragen, damit das Kind wächst und für das Erwachsensein vorbereitet wird.

Das ist die Art von Hilfe die wir uns vom Schöpfer durch den Zehner wünschen, um spirituell voranzukommen.

Aus einer Lektion zu Rabashs Artikel,

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Krieg gegen die Verhüllung

Was kann man tun, wenn der Verstand weiß, wie wichtig es ist die Größe des Schöpfers zu empfinden, es aber nicht in das Herz eindringt? Stellt euch vor, ihr betretet die zukünftige Welt und seht, dass es nur den Schöpfer gibt, „Es gibt niemanden außer Ihm“, alles ist von Seiner Herrlichkeit erfüllt. So ist die wahre Form der Realität, die sich euch offenbart.

Diese Form müssen wir jetzt in unserem Zustand in dieser Welt erkennen, damit diese Welt der Täuschung und der Verhüllung den Schöpfer vor uns nicht verbirgt. Versucht das zu tun! Versucht, durch euren Zehner eine solche Beziehung zu allem was in der Welt geschieht aufzubauen, als gäbe es keine Verhüllung, sondern nur die Offenbarung des Schöpfers: „Es gibt niemanden außer Ihm“.

Darum sollte es in unserem Gebet gehen. Es gibt kein anderes Gebet – nur das der Schöpfer als einzige Kraft in der Welt offenbart wird.

Der Egoismus lässt uns nicht aus seiner Sklaverei heraus und zwingt uns immer nur an uns zu denken und lässt uns nichts anderes sehen. Alle Stufen der spirituellen Leiter, die wir erklimmen müssen, bestehen darin, in jedem Zustand unseren Egoismus zu annullieren, der das Handeln des Schöpfers vor uns verbirgt. Wir müssen offenbaren, dass allein Er handelt. Es war der Schöpfer, der diese Verhüllung arrangiert hat, um uns zu lehren, wie wir uns über die Verhüllung erheben und Ihn offenbaren können.

Wenn wir gegen die Verhüllung ankämpfen, gewinnen wir auf diese Weise Kelim für die Offenbarung des Schöpfers, die wir jetzt nicht haben: Einschränkung unseres Verlangens nach Empfangen, Schirm und reflektiertem Licht oder mit anderen Worten, Glaube über dem Verstand, Nächstenliebe die zur Liebe zum Schöpfer führt. Das heißt, wir kommen zu Annullierung von unserem Egoismus, über den wir die Kraft des Gebens errichten.

Wir geben dem Schöpfer Raum über uns zu herrschen und er führt diesen Krieg gegen unseren Egoismus. Wir müssen in unseren Herzen Platz für den Schöpfer schaffen…

Wir alle haben bereits erhebliche Fortschritte auf dem Weg zu diesem Zustand gemacht. Es ist momentan vielleicht kein Blitzkrieg, aber das ist das Gebot unserer Zeit, die uns verpflichtet, die ganze Welt mitzuziehen.

Aus einem Unterricht, 14.06.2022

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Erste Schritte auf dem spirituellen Weg

Kommentar: Der Zehner ist ein spirituelles Kli. Indem sich jeder, zumindest in gewisser Weise, vor dem anderen annulliert, um eine gemeinsame Verbindung zu erreichen, werden unsere Eigenschaften in der Übereinstimmung des Schöpfers ähnlich. Der Schöpfer annulliert sich vollständig und wenn wir uns durch gegenseitige Annullierung verbinden, bauen wir ein spirituelles Modell auf das dem Schöpfer ähnlich ist.

Im Ausmaß dieser Ähnlichkeit der Form werden wir spüren, dass ein Licht, eine Macht, eine Höhere Kraft zwischen uns ist. Wir werden dann erleben, dass wir uns dem Schöpfer nähern und Er sich uns nähert.

Nach solchen Übungen stellen wir fest, dass unter diesen Bedingungen unsere Verbindung, uns dem Schöpfer näher bringt. Es ist wie bei einem Kind, das gerade laufen lernt und seine ersten unsicheren Schritte macht. Genauso sind wir auf dem Weg zu Ihm und setzen einen Schritt, einen Fuß vor den anderen.

Wir werden spüren, dass es der Schöpfer ist, der unsere Füße bewegt, so wie eine Mutter die Füße ihres Babys vorsichtig bewegt, damit es laufen lernt. Wir beginnen die Handlungen des Schöpfers zu erkennen. Er ist es der unsere Füße mal nach rechts, mal nach links bewegt und uns lehrt voranzukommen. Wir spüren, dass der Schöpfer in unserem Handeln ist. In jeder Handlung wollen wir Ihn offenbaren und wir werden Ihn genau durch diese Art von Arbeit offenbaren.

Wir werden erkennen, dass man nicht auf eigenen Füßen geht oder die Freunde umarmt, sondern dass der Schöpfer alles für einen tut. Man versucht dasselbe zu tun, dabei beginnt man ihn zu offenbaren und erkennt, dass Er es ist, der die Arme und Beine bewegt und den Raum zwischen uns ausfüllt.

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Aus einem Unterricht vom 09.06.2022

Verbindung ist das Mittel den Schöpfer zu erreichen

Frage: Kann man davon ausgehen, dass es durch das Gesetz „das Besondere und das Allgemeine sind gleich“, es genügt, sich in Zehnern zu verbinden, um die höhere Kraft zu offenbaren?

Antwort: Ja, ein Zehner ist genug. Sogar zwei Menschen sind genug. Wenn zwei Menschen den gemeinsamen Wunsch haben, sich über ihren Egoismus zu erheben, sich miteinander verbinden wollen, um dem Schöpfer zu folgen und alles richtig machen, obwohl es sehr schwierig ist, können sie ihr Ziel erreichen.

Wenn sich Menschen in einem Zehner zusammenschließen, ist es dann auch viel einfacher, sich mit hundert, mit tausend Menschen und so weiter zu verbinden. Gleichzeitig wird das Gefühl der Offenbarung des Schöpfers viel stärker.

Frage: Ein Mensch besteht aus Milliarden verschiedener Moleküle und Atome, wenn ich ihn betrachte, sehe ich einen ganzen Körper. Ist es mit dem Schöpfer genauso? Sieht er den Zehner als die kleinste Zelle? Oder sieht er uns einzeln?

Antwort: Der Schöpfer sieht jeden. Damit wir mit ihm interagieren können, müssen wir ihm ähnlich sein. Wir erreichen die Ähnlichkeit, wenn sich mindestens zwei Menschen vereinen, d.h. wenn jeder seinen Egoismus annulliert und sich mit dem anderen verbindet. Es ist jedoch einfacher und besser, es mit zehn Menschen zu tun.

Aus der Sendung “ Spirituelle Zustände“, 10.05.22

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Das neueste Windows-System

Wie leicht war es den Freund zu fühlen, ihn zu unterstützen und zu inspirieren, als wir physisch zusammen waren. Jetzt müssen wir lernen, uns durch den Bildschirm hindurch zu fühlen. Es wird keinen Bedarf mehr für physische Treffen geben, so wird die weitere Entwicklung verlaufen.

Wir werden uns zu dem Zustand entwickeln, in denen sich die Bildschirme nicht mehr vor uns befinden, sondern um uns herum. Dieser Bildschirm, auf dem ich jetzt meine Freunde sehe, wird sich mit den Bildschirmen, die mir die Welt zeigen, verbinden.

Selbst jetzt sehen wir die Welt um uns herum auf einem Bildschirm, wir verstehen nur nicht, dass es ein Bildschirm ist. Alle Menschen und die Ereignisse die ihr widerfahren, werden auf einem Bildschirm ausgestrahlt, der von Oben, vom Schöpfer zu mir kommt.

Es ist möglich, einen zusätzlichen Bildschirm, durch den ich eine andere, höhere Realität offenbaren kann, zu bilden. Dieser Schirm hängt von mir ab- davon, ob ich das Verlangen nach dem Geben erlange.

Auf die gleiche Weise werden wir einen Bildschirm zwischen uns aufbauen. Um die Freunde zu sehen, werden wir den heutigen Computerbildschirm nicht mehr brauchen. In uns wird es dieses Windows-„Betriebssystem“ geben, welches uns ermöglicht, von einem Fenster zum anderen, von einer Stufe zur nächsten, von einer Welt zur anderen, zu gehen.

Wir werden es auf jeden Fall schaffen. Sollte es uns in diesem Leben nicht gelingen, dann werden wir uns im nächsten Kreislauf treffen und diese Arbeit fortsetzen.

Aus dem täglichen Unterricht, 24.04.2022

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Umarmung des Schöpfers

Kommentar: Der Schöpfer stößt uns mit starker Hand weg, damit wir uns stärker verbinden können. Wir werden seine starke Hand wie eine kräftige Umarmung spüren.

Wenn wir uns nicht gegenseitig wegstoßen, sehen wir, dass der Schöpfer uns auch nicht wegstößt. Wenn wir uns gegenseitig umarmen, werden wir spüren, dass der Schöpfer auch uns in seine Umarmung einschließt.

Es ist, als ob uns spitze Dornen daran hindern, uns gegenseitig zu umarmen. Wir verstehen aber, dass diese Dornen dem Schöpfer gehören, nicht dem Freund. Wenn ich, während ich versuche, meine Freunde zu umarmen, Stacheln und Abneigung spüre, dann sind es meine Stacheln und mein Hass, egal wie sehr ich glaube, dass die Freunde daran schuld sind.

Trotz allem umarmen wir uns, durch den Glauben über dem Verstand: zuerst durch Überwindung und dann durch das Verlangen. Die Dornen verschwinden nicht, sondern werden zum Klebstoff unserer unzerstörbaren Verbundenheit.

Aus einer Lektion über Pessach vom 12.04.2022

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