Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Evolution'

Warum sind die Affen nicht von den Bäumen heruntergestiegen?


Eine Frage die ich erhielt: Woher kamen die Affen? Wenn Affen und Menschenaffen die uns nächste Spezies sind, warum leben sie dann immer noch auf den Bäumen und nicht wie wir in Häusern?

Meine Antwort: So wie alle Spezies in der Natur entstanden Affen aus den Reshimot (informationelle Daten), welche sich in allen Spezies anhand einer Sequenz manifestieren, angefangen vom niedrigsten Reshimo, dem am weitesten entfernten von der spirituellen Stufe und bis zum letzten Reshimo, welches seine Spezies zur Gleichheit mit dem Schöpfer bringt.

Die schrittweise Manifestation des Reshimo bringt folglich die Entwicklung des Menschen von einem Menschenaffen mit sich. Es war nicht die Entwicklung des Menschenaffen, welche die Menschen auftreten ließ, so wie Darwin glaubte, sondern die Realisierung der Abfolge des Reshimo.

Von außen scheint es jedoch so, als ob sich der Mensch aus den Tieren entwickelte. Physiologisch oder körperlich gesehen, wurde der Mensch aus den Menschenaffen geboren. Dies geschah jedoch, weil ein menschliches Reshimo in den Menschenaffen aufkam – ein Reshimo, welches den Menschenaffen völlig fremd ist.

Heute sind wir alle im physischen Sinne immer noch Tiere, doch haben wir ein Reshimo welches „Achoraim De Nefesh de Kdusha“ genannt wird, d.h. einen Punkt im Herzen, welchen wir entwickeln können, um Menschen zu werden, d.h. Adam und bedeutet „dem Schöpfer ähnlich.“

Menschenaffen haben dieses Reshimo nicht und deshalb sind sie so verblieben, wie sie sind, und leben immer noch auf den Bäumen. Ich muss jedoch erwähnen, dass es nicht genug ist, anders auszusehen als ein Menschenaffe, um anders zu sein als dieser.

Verwandtes Material:
Blog-post: Geschichte ist die Entwirrung der Reshimot in uns
Blog-post: Schöpfung und Evolution
Blog-post: Kabbala über Evolution
Entwicklung der Verlangen in der Menschheit

Geschichte ist die Entwirrung der Reshimot in uns

Michael LaitmanZwei Fragen, die ich über Evolution und Geschichte erhielt:

Frage: Wenn wir früher Affen waren, wer hat dann die Affen erschaffen? Ich bin mir nicht sicher, woran ich glauben soll – an die Evolution oder an die Religion?

Meine Antwort: Die Kabbala sagt, dass die Entwicklung in unserer Welt nicht durch natürliche Selektion geschieht, wobei Kräfte und Eigenschaften der „Stärksten“ ausgewählt werden, sondern vielmehr durch das stufenweise Hervortreten der Reshimot in uns. Reshimot sind Informationen über den Abstieg der Seele von oben nach unten – von der Welt der Unendlichkeit bis in unsere Welt. Diese informatorischen Daten formten sich in uns als ein Resultat des Abstiegs der Schöpfung von der Welt der Unendlichkeit hinab zu unserer Welt und folglich ist dies in uns als eine Datenspirale über jede Stufe des Abstiegs angelegt.

Heute fühlen wir (sowie alles was im Allgemeinen existiert) die Offenbarung dieser Daten (Reshimot) der Stufen in uns (von unten nach oben), und diese Daten müssen wir realisieren. Wir können die Reshimot auf zweierlei Weise realisieren: entweder über den Weg des Lichts oder über den Weg des Leidens. Der Weg des Lichts besteht im Studium der Kabbala, um über unsere zukünftigen Stufen zu lernen, und dabei ziehen wir das korrigierende Licht (Or Makif) an. Der Weg des Leidens realisiert sich dann, wenn wir die Struktur des Systems nicht studieren und das Höhere Licht nicht von der nächsten Stufe anziehen, sondern nur den Druck des folgenden Reshimo fühlen, welches danach verlangt, realisiert zu werden.

Folglich gibt es keine Evolution, sondern nur eine schrittweise Äußerung von Daten, welche bereits im Voraus bekannt sind. Alles, außer der Methode des Aufstiegs über die Stufen, ist vorzeitig bekannt, ob das nun bewusst (schnell und angenehm) oder gezwungenermaßen (langsam und schmerzhaft) geschieht. Es ist wie ein Filmstreifen, wo alle zukünftigen Rahmen bereits existieren und schrittweise vor dem Zuschauer erscheinen. Deshalb haben weder Darwin noch die Religion Recht.

Frage: Glauben Sie, dass die Geschichte sich wiederholen kann? Und denken sie, dass Menschen das Recht haben, ihre Methoden nach ihrem eigenen Namen zu benennen oder sollten sie diese anonym erklären?

Meine Antwort: Die Geschichte wiederholt sich nicht. Die Geschichte, welche sich vor unseren Augen entfaltet, sind Reshimot (informationelle Daten), die schrittweise zum Ausdruck kommen.
Bezüglich Ihrer zweiten Frage kümmere ich mich nicht darum, ob Leute das Recht haben etwas zu tun oder nicht. Ich kümmere mich nur darum, ob deren Methode eine Wissenschaft ist. Wenn diese keine Wissenschaft ist, welche gemäß dem Prinzip von „der Richter weiß nicht mehr als das, was seine Augen sehen“ auf Tatsachen beruht, dann ziehe ich diese nicht in Betracht. In unserer Zeit werden alle „Wissenschaften“ und „Methoden“ auf ihre Authentizität überprüft und in dem Ausmaß, in dem diese authentisch sind, werden sie ein Teil der Kabbala werden.

Heute ist diese Revolution unserem Bewusstsein noch nicht einleuchtend, da die Kabbala noch immer verhüllt ist. Doch wenn die Kabbala enthüllt wird, dann werden die Wissenschaftler über die Möglichkeit eines „reinen“ Experimentes überrascht sein, welches nicht vom egoistischen Verstand verdunkelt wird. Sie werden dann alles vernichten, was sich nicht auf eine klare Erreichbarkeit der ganzen Welt bezieht, gemäß einem Prinzip, das im Buch des Sohar erklärt wird: Ein Mensch kann nur das Material und dessen Form erreichen, jedoch nicht die abstrakte Form und die Essenz (siehe Artikel „Einführung zum Buch des Sohar“).
Wie eine Methode genannt werden sollte, ist überhaupt nicht wichtig. Wir benennen sie entweder nach unseren egoistischen Ansprüchen oder gemäß der Notwendigkeit von wissenschaftlichen Bezeichnungen und Definitionen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Willensfreiheit liegt in der Beschleunigung
Blog-post: Schöpfung und Evolution
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Etwas Außerhalb dessen enthüllen, was das Enthüllungsprojekt enthüllen kann


Eine Anmerkung, die ich erhalten habe: Das Disclosure Projekt ist ein gemeinnütziges Forschungsprogramm, welches alle Fakten über Ufos, außerirdische Intelligenz und geheime hoch entwickelte Energie- und Antriebssysteme enthüllt. Wir haben über 450 Zeugen aus der Regierung, dem Militär und den Geheimdiensten, die aus erster Hand ihre direkte und persönliche Erfahrung mit Ufos, Außerirdischen, außerirdischer Technologie und die Verschleierung bestätigen, welche diese Informationen geheim hält.

Mein Kommentar: Dies alles ist wegen seiner Verborgenheit sehr anziehend und verlockend, doch in unserer Zeit haben wir praktischere Probleme über die wir nachdenken müssen. Überlassen Sie diese UFOs und solche Dinge der romantischen Jugend, die nicht einmal mehr existiert. Hmmm… die einzigen die also übrig sind, sind die gealterten Romantiker.

Die Kabbala ist die Methode, um die höhere Dimension zu betreten, wo wir uns alle hin umsiedeln müssen. Das Schiff, welches uns dort hinbringen kann, ist unsere Absicht, „uns selbst, von uns“ zu entfernen. Die Zeit, die uns zur Übersiedlung zu der höheren Dimension zur Verfügung steht, verringert sich schnell. Lasst uns also anstelle von Ihrem Projekt, mein Projekt umsetzen!

Bei Ihrem Projekt geht es nur darum, über eine Verschwörung zu sprechen, die etwas nicht irdisches verhüllt, was uns jedoch irgendwie ähnlich ist. Wer weiß außerdem, welche Probleme uns solch eine Enthüllung bringen würde und generell gesprochen, ob solch eine Enthüllung mehr beinhaltet, als nur die Befriedigung unserer Neugier. Ich biete jedoch etwas an, das uns alle gemeinsam aus dieser Welt ausfliegen wird! Außerdem haben wir all die Technologie, die wir brauchen, sie wartet nur darauf, dass wir sie benutzen. Also – anschnallen und für den Start bereit machen!

Verwandtes Material:
Mythen über Kabbala
Blog-post: Kabbala, Astrologie und Leben auf anderen Planeten
Blog-post: 8 Fragen über das Leben, den Sinn, Evolution, UFO’s…
Chapter 7 from the book: The Kabbalah Experience – Beliefs, Mysticism and the Supernatural

Schöpfung und Evolution

Der Abstieg der Höheren Kräfte brachte die Geburt – oder die Entstehung – eines sich ausdehnenden Universums hervor, beides – das Universum als Ganzes und jedes seiner Teile: Die Bildung von mikroskopischen Teilchen und Atomen, die Komplexität der Struktur der Materie, chemische Verbindungen, die durch Erhitzen/Entladen und Kondensieren/Abkühlen in Bewegung gesetzt wurden, die Bildung von Strukturen, die Anhäufung von Substanzen und die Bildung von Sternen, Galaxien und Planeten. Auf einem dieser Planeten entstand die bio-polymere Form – die Basis des Lebens. Deren Evolution führte zur Evolution des Lebens, zur Vernunft, dem Bewusstsein und schließlich zum Menschen, einer intelligenten Bio-Einheit, die sich ihrer eigenen Existenz bewusst ist – Behina 4 (Phase 4).

Der Mensch ist jedoch nur die erste und niedrigste Stufe einer Leiter, auf welcher er emporsteigt (und das Universum und diese Welt steigen gemeinsam mit ihm empor). Diese Leiter führt zu dem Zustand, in dem der Mensch sich vollkommen des ganzen Universums bewusst ist, ein Zustand der „die Welt der Unendlichkeit“ genannt wird. Die vollkommene Anheftung an die Generelle Höhere Kraft des ganzen Super-Systems.

Während sich die Materie entwickelte, erhöhte sich die Geschwindigkeit der Entwicklung stetig. Als der Mensch auftauchte, war die Beschleunigung des Entwicklungssystems an seinem Höhepunkt angelangt. Eine soziale Gemeinschaft von Leuten entstand und das Anwachsen des Egoismus verwandelte sie in eine Informations-Gesellschaft. Die Massenmedien und Kommunikationskanäle vereinen alle zu einem Ort, einer Meinung, einem Bewusstsein und einer Erfahrung. Eine Person wird zu einer Zelle im Organismus des ganzen Systems, ähnlich einer Zelle im Körper. Die Vereinigung eines jeden innerhalb eines Organismus ist von Anbeginn vorherbestimmt. Die Abhängigkeit eines jeden und der Einfluss auf andere findet mehr durch die Vereinheitlichung der Information, als auf der physischen Ebene statt. Je mehr sich die Information in der Qualität entwickelt, desto größer ist der Einfluss auf das ganze System – ein Einfluss der physisch ist, informativ, kognitiv und spirituell. Der spirituelle Einfluss bringt das größte Ergebnis im ganzen System, indem es dieses im allgemeinen, kollektiven Bewusstsein bis zur Stufe des Super-Systems anhebt – genannt „der Schöpfer“.

emh

Verwandtes Material:
Kabbalah Today Article: Creation and Evolution
Artikel:Seele als System im Modell des Universums
 
 

Kabbala über Evolution

Eine Frage, die ich erhalten habe: Als Antwort auf eine Frage, die Ihnen in „Evolution des Menschen – Wir waren alle Affen in der Vergangenheit“ gestellt wurde, schrieben Sie, dass „alles vom Reschimo – dem Informationsgen – in Gang gesetzt wurde und nicht durch die Evolution einer blinden Natur, wie Darwin dachte“. Können Sie genauer beschreiben, was Sie mit „blinder Natur“ meinen und wie das mit der Natur (dem Schöpfer) in Beziehung steht?

Meine Antwort: „Blinde Natur“ bezieht sich auf die Meinung der darwinschen Theorie, deren Nachfolger glauben, dass es der Natur an einem Zweck, einem Ziel und einem Entwicklungsprogramm fehlt. Sie denken, dass die Natur in jedem gegebenen Augenblick einfach die beste aller möglichen Alternativen für die Entwicklung wählt. Diese Wissenschaftler sagen jedoch nichts darüber, wie ein solches Phänomen möglich ist, ohne das Ergebnis zu kennen und es bleibt einem nur übrig, der Religion zu glauben!

Die Kabbala hingegen sieht die Natur als den Schöpfer an. Kabbala, die Wissenschaft von der Höheren Welt – und nicht Religion (wie viele denken) – liefert die folgende Antwort: Die Natur kennt die endgültige Form, die von Anfang an existiert hat und die einen vorherbestimmten Weg hat, der zu dieser Form führt. Alles was stattfindet, ist nur nötig, damit der Mensch die Wahrnehmung seines eigenen Entwicklungsprozesses entwickelt und bewusst und freiwillig die perfekte endgültige Form annimmt.

Eine Frage, die ich erhalten habe: Sie sagten, dass es vor 5000 Jahren in Mesopotamien ein einziges Volk gab und die Menschen sich, wegen des Ausbruchs von Egoismus, voneinander trennten. Die Folge war, dass sie sich zerstreuten und den ganzen Erdball bevölkerten. Es ist jedoch bekannt, dass es schon vor 5000 Jahren Zivilisationen in Indien und Ägypten gab.

Meine Antwort: Wir sprechen von der sehr alten mesopotamischen Zivilisation, der Ausgangspunkt der modernen entwickelten Zivilisation. Sie können in der Bibel und in dem Buch „Jüdische Altertümer“ von Josephus Flavius darüber lesen, wie sich die Völker zerstreuten.

Die Leere der Teenager erfüllen

Eine Frage, die mich erreichte, als Reaktion auf den israelischen Nachrichtenpost „8% der Teenager in Israel haben bereits einen Selbstmordversuch hinter sich„: Eine neueste Studie zeigt, dass ungefähr 8 % der Teenager in Israel irgendwann versuchten, Suizid zu begehen. Das ist ein Hilferuf. Wir müssen unseren Jugendlichen zuhören und ihre Befürchtungen beachten.

Meine Antwort: Es sind nicht die Teenager, die um Hilfe bitten. Es ist ihre innere Leere, das Reshimo, das heraus schreit nach Erfüllung. Daher sollten wir ihnen die Methode geben, die zur Erfüllung dieses Reshimo fähig ist: Kabbala. Meine Kinder durchliefen niemals irgend solche Zustände. Wir erzogen sie im Rahmen des Bnei Baruch Systems, indem wir ihnen die Grundkonzepte der Kabbala beibrachten und keiner von ihnen (in allen möglichen Altersklassen – von 2 bis 20 und höher) hat je solche Probleme gezeigt.

MS

Verwandtes Material:
Artikel: Erziehung
Artikel: Die nächste Generation Kinder
Blog-post & Video: How Do We Renew and Improve Education: The Hot Question in Bnei Baruch

Sex und Kabbala


Eine Frage, die ich als Reaktion auf meinen Beitrag „Abtreibung – Wie sieht Kabbala es an?“ erhielt: Was denkt Kabbala über Sex, der nicht mit der Absicht zur Reproduktion ausgeführt wird?

Meine Antwort: Kabbala behandelt alle Ausdrucksformen des Egoismus in unserer Welt nur als Ausdrucksformen des Egoismus, und wir sollten über sie nicht nachdenken. Stattdessen sollten wir uns über das Wesen des Egoismus – die Absicht „für den eigenen Willen.“ – Gedanken machen. Wenn man diese Absicht korrigiert und sie zu einer Absicht „im Interesse des Schöpfers“ verwandelt, dann würden all unsere Handlungen spirituell werden.

Verwandtes Material:
Interview mit Rav Laitman: Kabbalah über Sex

So bin ich eben!


Folgender Brief erreichte mich: Ich schäme mich für meine Verlangen und wäre noch mehr beschämt, wenn Sie sie wüssten. Immer mehr spüre ich, dass ich alles will: alle Frauen, all die Macht, das Geld und die Ehre. Ich beneide andere so sehr, dass ich mich frage, wo so viel Neid herkommen kann! Mein Körper weigert sich, irgendetwas zu tun und ich fühle mich wie ein bodenloses Glas. Ich spüre auch, dass absolut nichts von mir abhängt, dass ich wie Knetmasse oder wie eine Feder im Wind bin.

Gestern hatte ich den Wunsch, Präsident zu werden, aber heute schaffe ich es nicht mal, aus dem Bett zu kommen – ich habe keinerlei Motivation oder Verlangen. Ich möchte mich zusammenrollen oder in Stücke zerbersten.

Dennoch versuche ich, all diese Ereignisse mit dem Schöpfer in Verbindung zu bringen und ich bin dankbar, dass ich zumindest über Ihn nachdenken kann. Zu einer anderen Zeit versuche ich, ins Vergessen zu geraten und alles zu verdrängen. Ich habe Vertrauen, aber mit einer Spur des Vorwurfs.

Ich erinnere mich ständig daran, dass es Sie und die Gruppe gibt und auch andere suchende Menschen. Ob ich gerade leide, versuche vor dem Leid davon zu laufen (alles zu verdrängen), versuche den Sinn meines Lebens zu finden (wenn man es überhaupt Leben nennen kann) und des Lebens im Allgemeinen – ich glaube, dass nur der Schöpfer mir helfen kann, niemand außer Ihm.

Meine Antwort: Das ist das Leben – Ihre erste Realisierung davon. Später werden Sie die Veränderungen verstehen, durch die Sie gehen, doch im Augenblick lernen Sie etwas über sich selbst, über ihre Natur und ihren Egoismus. Danach werden Sie an den Punkt kommen, wo sie ihren Egoismus hassen und sich dazu entscheiden, sich von ihm zu trennen – dies wird Ihre Rückkehr aus dem Exil sein.

All diese Zustände sind großartig, da Sie sich eingehend mit ihrem Wesen befassen und der Schöpfer lehrt Sie, wer Sie sind. Doch, vergessen Sie nicht die Kabbala und Ihn! Lesen Sie „Es gibt nichts außer Ihm“ und andere Artikel aus Shamati (Ich hörte).

MS

Freiheit gibt es nur in einer anderen Welt


Eine Frage, die ich erhielt: Was hält eine Frau heutzutage davon ab, frei zu sein, ihre Kreativität zu fördern und das Leben zu genießen? Was lässt sie leiden, wie verrückt herumrennen, um Besorgungen zu erledigen – ohne Unterbrechung und sich selbst immer mit anderen vergleichend? Frauen haben immer die Verlangen der Gesellschaft erfüllt, ob in ihrer Familie, gesellschafts- oder nationalpolitisch. In primitiven Gesellschaftsformen kümmerte sich eine Frau um das Zuhause und brachte Kinder zur Welt; in der Industriegesellschaft beteiligt sie sich an der Produktion – und in Kriegszeiten, wenn menschliches Fleisch gebraucht wurde, war sie Mutterheldin. Simone de Beauvoir schrieb: „Die Befreiung einer Frau ist keine Angelegenheit der kollektiven Masse, sondern ein Prozess der individuellen Entwicklung.“

Meine Antwort: Unsere Zeit unterscheidet sich, da nun beide – sowohl die individuelle, als auch die kollektive Entwicklung – ausgereizt sind und wir haben bisher das Ergebnis nicht erreicht, das wir erreichen müssen: Der einzige verbleibende Weg des Fortschritts ist derjenige, der uns über unsere Natur erhebt – hinüber in eine andere Welt.

MS