Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Medien / Neuerscheinungen'

Was ist eine gezielte Kritik?

Kritik ist ein Charakterzug, der in jedem von uns in dem einen oder anderen Maße vorhanden ist. Sie ist eine direkte Folge unserer egoistischen Natur. Der Egoismus drängt uns ständig dazu, uns mit anderen zu messen und zu testen, um die beste und bequemste Position in Bezug auf sie zu erlangen. Doch dieser ständige Vergleich sitzt als Last in unserem Kopf, hebt die Fehler hervor und ortet prompt die Unzulänglichkeiten in jeder Angelegenheit. 

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Reinkarnation ist etwas sehr Rätselhaftes

Reinkarnation ist etwas sehr Geheimnisvolles, über das wir viele Geschichten gehört haben. Es gibt viele Kulturen, die an Reinkarnation glauben. Es gibt z.B. Fälle von Beduinen, die wussten, wer sie in einem früheren Leben waren.

Gibt es so etwas wie Reinkarnation und wie funktioniert sie? „Das Tor der Reinkarnationen“ von der ARI spricht, und auch im Sohar gibt es Artikel über dieses Thema. Es ist nicht so, wie die Menschen denken, dass inkarnieren bedeutet, dass ich jetzt zum Beispiel in diesem Körper, den ich sehe, lebe, und dass ich vor hundert oder zweihundert Jahren ein Mensch war, aber mit einer anderen Innerlichkeit. Diese Dinge haben nichts miteinander zu tun.

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Woher nimmt ein Mensch die Kraft und innere Stärke?

Woher nimmt ein Mensch die Kraft und innere Stärke, sich nach einer schweren Verletzung zu rehabilitieren und sogar den Gipfel des Mount Everest zu erreichen?

In der Tat sind die menschlichen Kräfte unbegrenzt. Die einzige Bedingung ist, dass wir sie erwecken und richtig einsetzen. Nicht nur diese Kräfte können uns auf den Gipfel des Mount Everest bringen, sondern auf den Gipfel unseres eigenen Potenzials als Mensch wie der Schöpfer zu sein.

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Die Deltawelle kommt

Für alle, die dachten, dass Covid-19 uns zusammen mit dem Jahr 2020 verlassen hat, hat die neue Variante, genannt Delta, Neuigkeiten parat: Covid wird nicht verschwinden. Wie ich schon seit Beginn des Ausbruchs gesagt habe (siehe meine Beiträge von vor anderthalb Jahren), ist das Coronavirus nicht einfach nur ein weiterer Erreger; es läutet eine neue Ära ein, und sie wird jeden Aspekt unseres Lebens verändern. Je schneller wir die Merkmale dieser neuen Ära erlernen, desto schneller werden wir den Virus los sein. Bis jetzt waren wir widerwillige Schüler, so dass der Virus immer wieder zurückkommt, daher der Delta-Stamm. 

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Home-Jobs – Von obligatorisch bis ansprechend

Auch wenn viele Büros wieder geöffnet sind und die meisten Hightech-Unternehmen ihre Mitarbeiter zurückgerufen haben, ziehen es viele Menschen vor oder bitten sogar darum, weiterhin von zu Hause aus zu arbeiten. Viele von ihnen sind bereit, ihr Gehalt oder andere Leistungen zu kürzen, um im Gegenzug den Komfort zu haben, zu Hause zu bleiben, weniger Zeit im Straßenverkehr zu verbringen und einen Teil des Stresses eines Vollzeitjobs abzubauen. Es scheint, als hätten die Menschen den Antrieb verloren, den sie früher hatten, um etwas zu erreichen. Stattdessen gaben sie sich anscheinend damit zufrieden, über die Runden zu kommen und einen bequemen, unbeschwerten Lebensstil zu führen.

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Warum das Glück schwer zu fassen ist

Viele Psychologen glauben, dass dauerhaftes Glück ein Hirngespinst ist, dass selbst wenn wir glücklich sind, es nur für einen Moment ist. Mandy Kloppers, eine kognitive Verhaltenstherapeutin aus Großbritannien, schreibt zum Beispiel Folgendes über Glück: „Uns allen wird beigebracht zu glauben, dass das Glück etwas Erreichbares ist.“ Aber: „Diese falsche Vorstellung ist der Grund, warum Glück schwer fassbar ist. Glück ist kein beständiger Zustand, es ist eher ein flüchtiges Gefühl, das einen überkommt. … In einem bestimmten Moment merkt man, dass man wirklich im Frieden ist und sich alles in der Welt richtig anfühlt. Diesen Zustand aufrechtzuerhalten, ist allerdings nicht möglich.“

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Aufgabe, die der Menschheit bevorsteht

Es gibt unzählige Aufgaben, vor denen die Menschheit steht: Wir müssen unseren negativen Einfluss auf das Klima ausbalancieren, dafür sorgen, dass alle Menschen sauberes Trinkwasser, eine minimale Gesundheitsversorgung und Grundnahrungsmittel haben. Wir müssen uns auch um die Millionen, wenn nicht Milliarden von unterdrückten Menschen auf der Welt kümmern, um die wachsende Ungleichheit zwischen den Reichen und den Armen, um die von Depressionen geplagten Menschen, die scheinbar alles haben, aber keine Zufriedenheit im Leben finden können, und vieles dergleichen. Wie kann man alle diese Probleme lösen? Die kurze Antwort lautet: „Wir können es nicht!“ Die (etwas) längere Antwort lautet: „Wir können es nicht, weil wir die Probleme getrennt voneinander angehen, anstatt nach ihrer gemeinsamen Wurzel zu suchen. Würden wir das tun, würden wir sämtliche Probleme lösen, und zwar sehr schnell.“

Bisher habe ich noch niemanden erlebt, der ernsthaft nach der Ursache für alles, was vor sich geht, sucht. Kann es sein, dass all unsere Probleme, soziale, emotionale, ökologische und politische, nichts gemeinsam haben? Sie haben offensichtlich nur eine Gemeinsamkeit: nämlich den Menschen. Aber was ist es am Menschen, das diese Probleme verursacht? Sind es die verschiedene Merkmale von uns, die die vielfältigen Probleme verursachen, oder liegt ihnen ein gemeinsamer Grundfehler zugrunde?

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Das Herz eines Großvaters

Als ich zum ersten Mal Großvater wurde und meinen Enkel zum ersten Mal sah, füllte sich mein Herz mit Liebe. Ich hielt ihn in meinen Armen, ich wollte mit ihm spielen, etwas für ihn tun, damit er sich gut fühlt. Ein solches Gefühl hatte ich bis dahin noch nie erlebt. 

Liebe ist der Grund, warum wir hier in dieser Welt sind, sie ist der Grund warum die Welt erschaffen wurde. Doch im Gegensatz zur natürlichen Liebe, wie zum Beispiel der instinktiven Liebe eines Großvaters zu seinem Enkelkind, gibt es unter Fremden eher natürlichen Widerstand, Entfremdung und Feindschaft als Liebe.

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Wie wir unsere Feinde beschwören

In seinem Buch „The Jew in the Medieval World“ (Der Jude in der mittelalterlichen Welt) präsentiert Prof. für jüdische Geschichte Jacob Rader Marcus eine dramatische Darstellung der Ereignisse, die zur Verkündung des Alhambra-Dekrets im Jahr 1492 führten, das die Vertreibung der Juden aus Spanien zur Folge hatte. Marcus schreibt, dass „das Abkommen, das den Juden erlaubte, gegen Zahlung einer großen Geldsumme in Spanien zu bleiben, fast abgeschlossen war, als es durch den Prior von Santa Cruz, Tomás de Torquemada, vereitelt wurde“, der trotz seiner jüdischen Wurzeln die Inquisition in Spanien leitete.

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Kein Wunsch nach Kindern – Beispiel China

Kürzlich hob China die Obergrenze für Geburten von zwei auf drei an, was es nun als „Drei-Kind-Politik“ definiert wird. Laut einer Geschichte von David Stanway und Tony Munroe, die auf Reuters veröffentlicht wurde, ist der Grund für die Änderung der Politik jener, dass „die jüngsten Daten einen dramatischen Rückgang der Geburten aufzeigten.“ Obwohl China seine Ein-Kind-Politik im Jahr 2016 aufhob und die Obergrenze auf zwei Kinder anhob, „führte dies nicht zu einem anhaltenden Anstieg der Geburten“, erläutern die Verfasser. Nun hat Peking nicht nur die Obergrenze erneut angehoben, sondern auch verschiedene Anreize für Ehepaare geschaffen, um mehr Kinder zu bekommen.

Ich glaube nicht, dass die Geburtenrate eine Frage der Politik ist. Die Chinesen wollen, wie die meisten Menschen auf der Welt, immer weniger Kinder haben. Die Menschheit wird immer egoistischer und findet keine Freude daran, Kinder großzuziehen, denn sie wissen, sobald sie sich selbst versorgen können, werden sie ignoriert. Zhang Xinyu, eine 30-jährige Mutter eines Kindes aus Zhengzhou, der Hauptstadt der Provinz Henan, formulierte ihre charakteristische Einstellung deutlich: „Wenn ich an das große Ganze denke, möchte ich realistischerweise kein zweites Kind haben. Und ein drittes ist noch viel unmöglicher.“

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