Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Verbindung'

Die Höhere Welt – es ist einfach!

Kongress in der Arava. Lektion 1

Es gibt keine Höhere Welt. Höhere Welt bedeutet die Verbindung zwischen uns. Wenn wir diese Verbindung wahrnehmen, nehmen wir die Höhere Welt in ihr wahr. Sie befindet sich nicht irgendwo außerhalb von uns. Die spirituelle Welt existiert an und für sich nicht. Wir erschaffen, bilden sie selbst.

Es existiert ein einfaches höheres Licht, und es existiert ein Punkt, der sich mitten im Licht befindet und in mehrere Teile geteilt ist. Wenn wir diesen Punkt zu einem Ganzen vereinen, wenn wir alle seine Teile verbinden, wird er dem Licht ähnlich und verwandelt sich nach dem Gesetz der Ähnlichkeit der Eigenschaften in ein großes Gefäß/Kli für das Licht.

Der schwarze Punkt inmitten des Lichts der Unendlichkeit verwandelt sich also in ein riesiges Gefäß, welches das ganze Licht in sich einschließt. Und ohne die Verbindung seiner Teile zu einem Ganzen gibt es kein Gefäß, es gibt nichts außer dem schwarzen Punkt. „Existierendes aus dem Existierenden“ ist das Licht, und „Etwas aus dem Nichts“ ist ein winziges, noch nicht wahrnehmbares Verlangen, welches als Schöpfung noch nicht existiert.

Auszug aus der ersten Lektion des Kongresses in der Arava, 18.11.2011

Das Feuer der Herzen erleuchtet die Finsternis

Kongress in der Arava. Lektion 1

Hier haben sich viele Funken versammelt, in jedem von uns brennt ein großer Funke – lasst uns versuchen, diese zu verbinden! Und das Licht wartet bereits darauf, uns zu verbinden und zu einer Seele (einem Kli) zu vereinen.

In dem Augenblick, in dem wir die allererste, die leichteste und die schwächste Verbindung zwischen uns erlangen – die wahrhaft anfänglichste auf der Leiter der spirituellen Stufen von hier und bis zur Welt der Unendlichkeit -, werden wir darin bereits das Licht, die Anwesenheit des Schöpfers zwischen uns enthüllen.

Wollen wir hoffen, dass es geschieht! Alles hängt von unseren Anstrengungen ab. Unsere Aufgabe besteht darin, uns über unsere Körper, über alle persönlichen Gedanken und Verlangen zu erheben und damit zu beginnen, zusammen zu leben – über ihnen, nur in einem Verlangen und in einem Gedanken, und jeden Augenblick uns immer mehr zu bemühen, möglichst wenig den eigenen Körper zu spüren, sondern allein diese höhere Realität, in der wir alle miteinander verbunden sind, wahrzunehmen.

Die spirituelle Welt bedeutet Verbindung, Einheit. Und obwohl sich hier so viele völlig unterschiedliche Menschen versammelt haben, ist gerade deswegen eine schnellere und erfolgreichere Verbindung möglich.

Wir freuen uns sehr, dass sogar unsere Freunde aus dem Ausland gekommen sind – nur für einen Tag. Seht nur, wie besonders und wichtig dieses Ereignis für sie ist. Wir müssen diese Anstrengung unternehmen, denn es gibt noch Millionen Menschen weltweit, die mit uns verbunden sind und auf uns schauen.

Wir sind die zentrale Gruppe, und von uns wird sich das Licht über alle ergießen und jeden erreichen. Versucht die Wichtigkeit dieser Aufgabe und diese enorme Anspannung zu spüren. Es gibt keine äußeren Hindernisse, es gibt keine äußere Welt – es gibt nur uns, die in einem Herzen und in einem Gedanken verbunden sind, um in dieser Verbindung zwischen uns die höhere Kraft zu enthüllen.

Auszug aus der ersten Lektion des Kongresses in der Arava, 18.11.2011

Es ist die Zeit der Enkelkinder gekommen

Baal HaSulam: Artikel „Die Bürgschaft“ (gekürzte Version): Der Verdienst der Vorväter liegt darin, dass sie aus der Höhe ihrer Seelen und ohne vorausgehende Handlungen den Prinzip der Nächstenliebe realisiert haben. Sie hatten auch keine Möglichkeit, solche Handlungen umzusetzen. Darum wurde nur das Volk Israel mit Hilfe der gegenseitigen Bürgschaft verbunden.

Der Schöpfer hat ein Verlangen zu empfangen erschaffen, welches aus vier „Schichten“, aus vier Stufen der Tiefe (Awiut) besteht. Wir beginnen die Enthüllung der Schichten des Egoismus in der Reihenfolge vom Leichten zum Schwierigen hin. Die Seelen, welche die Analyse und die Korrektur bereits vollzogen haben, helfen anschließend bei der Arbeit an den folgenden Seelen, an den gröberen Schichten des Verlangens einer gemeinsamen, vereinten und zerbrochenen Seele.

Anfangs korrigieren sich die Seelen, die sich auf der Stufe der Vorväter befinden. Wir nennen sie auch „das Haus von Abraham“. Es geht um die Tausende von Menschen, die unter seiner Leitung die spirituelle Welt offenbarten. Ihr Awijut war sehr gering, und darum hatten sie es nicht nötig, im Unterricht das Licht, das zur Quelle zurückführt, heranzuziehen. Es reichte auch, wenn sie sich nur ein wenig verbanden, denn unter ihnen herrschte noch keine Entfremdung, sie waren noch nicht in den Egoismus, in seine ganzen vier Stufen abgestürzt.

Der Abstieg kam später, im ägyptischen Exil, wonach das Volk Israel das Licht brauchte, das zur Quelle zurückführt – d.h. die Methode, die am Berg Sinai erhalten wurde. Denn ein Mensch kann nur das korrigieren, was sich in seinem Inneren offenbart hat. Die Tora ist die Methode der Korrektur und dient der Arbeit mit dem bösen Trieb. Als dieser Trieb in Ägypten enthüllt wurde, offenbarte sich auch die Kraft des Lichts, welche fähig war, den bösen Trieb zu korrigieren.

Jedoch war die Korrektur auf der Stufe der Vorväter noch nicht erforderlich. Sie ist die „klarste“, die reinste Stufe des Awiut (0), die an sich dem Zustand einer Geburt gleicht . An dieser Stelle braucht man keine Tora und kein Licht, das zur Quelle zurückführt – es gibt noch gar nichts, was zur Quelle zurückzuführen wäre.

Anschließend folgt die Stufe der Söhne mit einem Awiut des ersten und zweiten Grades (1 und 2). Aber dann beginnt unsere Zeit, die Stufen des zweiten, dritten und vierten Grades von Awiut (2,3,4); sie zählen zu der Periode von „Maschiach“. In dieser Kette korrigiert jede Generation ihre eigene Schicht des gemeinsamen Verlangens, der gemeinsamen Seele.

Nun haben die Vorväter die Anziehung des Lichts während des Studiums, in den Zuständen der „Wüste“ nicht gebraucht. Die Situation, die sich in Babylon enthüllt hatte, genügte ihnen vollkommen. Jeder von ihnen enthüllte ein wenig seinen bösen Trieb, worüber die Tora metaphorisch berichtet. Sie erzählt, wie Abraham und Sara in das Land Kanaan gingen, wie Isaak seine Probleme mit Esav löste und spricht auch andere Fragen an.

Folglich gingen Jakob und seine Söhne nach Ägypten und starben dort (in diesem großen Verlangen zu empfangen). Danach durchlebten die Söhne Israels große Belastungen des Herzens und begannen an der Vereinigung zu arbeiten, um sich über den Hass zu erheben. Dennoch stiegen sie zuerst in ihrem Awijut noch tiefer ab, was sich in dem Satz „Sie bauten die Städte Pitom und Raamses“ äußerte. Anders gesagt, bei ihren Versuchen, eine Verbindung zu erreichen, bauten sie nicht die schöne Einheit, sondern etwas Armseliges, Elendes und Bedrohliches.

So gelangten sie zu der Notwendigkeit, ihrem Egoismus zu entfliehen, und erlebten die „zehn ägyptischen Plagen (Hinrichtungen)“, d.h. sie hatten zehn erfolglose Fluchtversuche. Jedes Mal, wenn sie sich an den Pharao wandten, um die Freiheit zu erbitten, erhielten sie eine Absage, bis die Bitterkeit unerträglich wurde. Erst dann, in einem Zustand vollkommener Dunkelheit, kann der Mensch seinem Egoismus entfliehen, und ist bereit, sich um jeden Preis über ihn zu erheben. „Ein Tod ist ihm lieber, als ein solches Leben“.

Folglich kommt er zur diese Phase abschließenden Überlegung und verlangt eine wahre Vereinigung mit den anderen, um wie ein Mensch mit einem Herzen zu werden, um die gegenseitiger Bürgschaft zu verwirklichen, und dann bekommt er die Methode der Korrektur.

Diese Methode führt ihn durch die verschiedenen Etappen auf dem spirituellen Weg: jedes Mal offenbart er in sich ein Zerbrechen und korrigiert es mithilfe des Lichtes, das zur Quelle zurückführt. Zum Schluss enthüllt und korrigiert er seinen gesamten, riesigen Egoismus.

Dieser Prozess findet nicht in der gesamten Menschheit, sondern in einer kleinen Gruppe der Nachfolger von Abraham statt. Auf dem Weg empfindet sie das Zerbrechen analog zum Zerbrechen in der spirituellen Welt, dann steigt sie herab und erst zum Schluss, in unserer Zeit, beginnt die wahre Arbeit an der Korrektur der gemeinsamen Seele.

Also, ungeachtet dessen, dass seit dem Sündenfall von Adam Ha Rischon die Vorväter und ihre Söhne Arbeit durchgeführt und ihren Abschluss der Korrektur auf der Stufe des ersten Tempels erreicht hatten, folgten dennoch Abstiege, die den spirituellen Brüchen entsprachen. Beide Tempel wurden zerstört, genauso, wie die zwei Parzufim in der Welt Nekudim zerbrochen waren.

Nach Tausenden von Jahren der Vermischung mit allen Völkern kommen wir zur Analyse und zur Korrektur – zu einer Realisierung unserer selbst. Genau jetzt, nach allen notwendigen „Präambeln“, beginnt wahre die Arbeit. Die Vorbereitung ist beendet, uns bleibt lediglich die Korrektur übrig.

Aus dem Unterricht zum Artikel „Die Bürgschaft“, 15.11.2011

Das Geschäft mit Revolutionen. Ist Israel an der Reihe?

Mitteilung: Vor dem Hintergrund der globalen Krise versucht man die Welt neu aufzuteilen und profitable Positionen vor dem Eintritt in eine neue geopolitische Realität zu erringen. Auf dem Weltmarkt ist ein neues Produkt erschienen – eine Revolution in jedem einzelnen Land.

Organisation CANVAS, ein Elitelieferant von Revolutionen, arrangiert alles von der besten Seite. Ihre Revolution sieht recht überzeugend aus, und ihre vielseitige Technologie funktioniert überall. CANVAS ist Meister ihres Fachs und handelt völlig offiziell. Irgendwann einmal wurde sie durch die Regierung der Vereinigten Staaten finanziert, aber inzwischen kommt das Geld durch Sponsoren, die mit Amerika nur indirekt zu tun haben.

S. Popovich, einer der Führer der Organisation, gibt offen zu, dass seine „Firma“ fünf erfolgreiche Revolutionen durchgeführt hat, bereits vor dem Beginn des „arabischen Frühlings“. Zu den erforderlichen Attributen zählen laut Popovich die Solidarität der Gruppenmitglieder, das physische Gefühl einer unterstützenden Schulter, die gleiche Kleidung, vereinter Gesang, Schlagzeug, Taktvorgabe, Trillerpfeifen, Musik und gute Stimmung. Folglich fühlen die Menschen, dass sie nicht zur Revolution gekommen sind, sondern zur „Parade der Liebe.“

Dieses Produkt (die Revolution) kann ganze Regionen ins Chaos stürzen. Wenn sich später ihre Schwäche zeigen wird, dann wird man über sie die Macht ergreifen, und versuchen, wirtschaftliche, politische und auch militärische Hebel zu aktivieren.

Vor dem Hintergrund der globalen Krise versucht man die Welt neu aufzuteilen und die profitable Positionen vor dem Eintritt einer neue geopolitische Realität zu ergreifen.

Mein Kommentar: Nur das Verständnis für die Notwendigkeit der Verbindung (für die gegenseitige Bürgschaft) über alle Kontroversen hinweg wird zum positiven Ergebnis führen – ansonsten erwartet uns eine große Tragödie. Im Gegensatz zu allen anderen Ländern, hat Israel das Gegenmittel, die Verbindung! Im Falle unserer Verbindung entsteht ausgerechnet im Volk Israels eine höhere Kraft, so dass diesem Volk nichts mehr schaden kann. Ja, die Menschen haben keine andere Wahl. Entweder die Gefahr des Untergangs, oder die vollständige Befreiung, andere Alternative gibt es nicht.

Optische Täuschung

Frage: Wenn es keine einzelnen Seelen gibt, wovon spricht dann der Sohar, wenn die Korrektur der einzelnen Seele erwähnt wird?

Meine Antwort: Das ganze Buch Sohar spricht unsere Verbindung zu der einen Seele an, denn außer dieser Seele gibt es nichts. Es gibt den vollkommenen Zustand – eine Seele, und es gibt den unvollkommenen Zustand, wenn diese Seele in viele Teile zerbrochen ist .Wir sollen uns wieder an den vollkommenen Zustand annähern.

Eigentlich existiert dieser Zerbruch nur innerhalb unserer Empfindung. In dem Moment, in dem wir begreifen was unkorrigiert bedeutet, wird uns offenbart, dass alles vollkommen ist. Ich soll nur meine Wahrnehmung, meine Empfindung korrigieren. Deshalb heißt es „die Wissenschaft der Kabbala“ („Kabbala“ – in der Übersetzung „das Empfangen“) – die Wissenschaft darüber, wie ich empfange, wie ich die Wirklichkeit wahrnehme. Das ist alles! Die Realität ist vollkommen, das Zerbrechen des spirituellen Gefäßes existiert nur in der Wahrnehmung der Menschen, die diese Realität innerhalb ihrer Selbstsucht begreifen.

Auszug aus dem Unterricht nach dem Buch Sohar, 14.11.2011

Was werden unsere Kinder erben?

Meinung: (M.A. Kravchuk, Y.I. Krasnov, V. N. Malinin): Sogar ein Massenübergang zu neuen Technologien wird wenig effektiv sein, wenn die Nutzer dieser Technologien ihr Verhalten gegenüber der sie umgebenden Welt nicht verändern. Sie sollten einsehen, dass die Welt einen Organismus darstellt und die Menschen nur einzelne Bestandteile dieser verbundenen Welt sind.

Der Mensch hat den natürlichen, ausbalancierten Kreislauf der Naturkomponenten zerstört. Die Mehrzahl der in den letzten dreihundert Jahren entstandenen Produktionsstätten beruht auf  Technologien und Erfindungen, welche einseitig auf den Verbrauch und die Vernichtung ausgerichtet sind. Diese Produktion hat katastrophale Folgen für den Planeten hinterlassen.

In seinen Handlungen hat sich der moderne Mensch der Natur entgegengesetzt, er bekam das Gefühl, er könne über die Natur wie ein König herrschen. Aber die Natur beeinflusst den Menschen mittels ihrer komplexen Verbindungen.

Wir bekommen von den Weltführungskräften ständig die Vorstellung vermittelt, dass die moderne Zivilisation keine Alternative hätte, und dass die gegenwärtige Lage ein unvermeidbarer Preis für ein komfortables Leben wäre.

Die Behörden erklären uns, sie würden die Welt mit Energie und Nahrung versorgen, uns Arbeit verschaffen – dabei wird die Tatsache außer Acht gelassen, dass durch die von uns genutzten Technologien bereits den Kindern und Enkelkindern keine Überlebenschance mehr gelassen wird.

Somit stellt sich die Frage, wem solche Produktionsstätten und ihre Produktion nützen, wenn sie mit solchen Risiken für das zukünftige Leben der Menschheit verbunden sind? Für die Behörden und die Wirtschaftsführer lohnt es sich nicht, die globale Krise zu akzeptieren. Denn sie haben keine Lösung für sie.

Mein Kommentar: Die Wissenschaftler sehen die Wurzel des Problems im Widerstand der Menschheit gegen die Naturkräfte, und die Lösung der Krise in einem Austausch der egoistischen Instinkte gegen spirituelle Bestrebungen. Aber eine Methode zur Realisierung dieses Vorhabens haben sie momentan noch nicht gefunden.

Und entsprechend ihrem Charakter sind sie weit entfernt von der praktischen Umsetzung ihrer Theorien. Notwendig ist der Aufbau einer breiten und starken öffentlichen Meinung, sowie die Überzeugung der weltweiten Gemeinschaft der Wissenschaftler, damit sie „nach oben“ auf die Regierungen und „nach unten“ auf das Volk ihren Einfluss ausüben können. Dadurch wären die Lösungen seitens der Regierungen gewählt, welche die Wichtigkeit einer integralen und globalen Erziehung der gesamten Menschheit hervorheben würden.

IWF: Die globale Wirtschaft braucht die kollektiven Handlungen.

Mitteilung: IWF-Chefin C. Lagarde hat die Staaten dazu aufgerufen „jetzt und gemeinsam zu handeln“, um den Weg zum Wiederaufbau der Wirtschaft fortzusetzen.

„Wir sind keinesfalls fremde Menschen, und wir sind durch ein gemeinsames Schicksal verbunden“, sagte sie auf dem jährlichen Treffen des IWF und der internationalen Weltbank in Washington. „Und diese unruhigen Zeiten sollen uns noch enger zusammenschweißen“.

Frau Lagarde teilte folgendes mit: „Es existiert ein Weg zur Heilung. Er ist mehr eingegrenzt, als noch vor drei Jahren, aber dennoch haben wir Handlungsalternativen. Lasst uns die Wolken verjagen und die Ungewissheit vergraben. Es ist einfacher gesagt als getan, und darum sind von uns genau diese kollektiven Handlungen erforderlich. Wir alle befinden uns in der gleichen Situation und niemand darf in irgendwelchen Illusionen verbleiben, dass es eine De-Integration geben kann“.

Die fallenden Börsenkurse haben G-20 dazu bewegt, eine Verpflichtung über „die Vornahme aller notwendigen Maßnahmen zur Sicherung der Stabilität des Bankensystems und des Finanzmarktes, in Übereinstimmung mit den gegenwärtigen Erfordernissen“, anzukündigen.

Nach Aussagen von Analytikern hat diese Meinung die Investoren nicht überzeugt. „Die Erklärung von G20 hat vielleicht die bittere Stimmung auf dem Markt ein wenig gemildert, aber der Zusicherung der Finanzminister fehlt eine konkrete Basis“, sagte Jane Foley von der Rabobank.

„Die Märkte arbeiten im Sekundentakt und die Politiker, scheinbar nach einem Monatskalender“, sagte der BBC Jeremy Stretch von CIBC.

Mein Kommentar: Es reicht nicht zu verstehen, dass die Ursache der Krise sich in unserem Kopf, in unserer Herangehensweise an die Welt, an die Gesellschaft, und nicht in der Gesellschaft und in der Welt selbst befindet. Denn die Führungskräfte müssen den Zustand erreichen, in welchem sie unsere Vorschläge als den einzigen Weg der möglichen Rettung sehen werden: es geht um die eigene Korrektur und nicht um die Korrektur der Natur oder sonst noch jemanden.

Die Welt soll verstehen, dass die Zeit einer Korrektur nach der „Mitschurin“ Art vergangen ist (nach einem Aufruf eines Pflanzenzüchters Mitschurin wurde die Natur von den menschen gnadenlos zerstört: „Wir dürfen seitens der Natur keine Gnade erwarten, sondern diese beherrschen!“), nun sollen wir uns ändern und uns der Natur anpassen.

Wie die Menschen, die die Antworten auf die Frage „über den Sinn des Lebens“ gesucht haben, und die Kabbala gefunden haben, so werden auch hier, die Ökonomen und sonstige Führungskräfte uns finden, aber diese Suche wird mit Leiden und Zeitverlust verbunden sein.

Der Herr, welcher für den Dienst nicht zahlt

Die Wissenschaft der Kabbala ist kein Lehrbuch des Egoisten, kein Börsenführer der neuen Realität, keine Bedienungsanleitung für ein neues Betriebssystem, um dieses für eigene Interessen zu nutzen.

Wenn ich die Kabbala studiere, dann begreife ich, dass ich mich selbst verändern soll und dass ich keine andere Wahl habe. Wir sollen uns in die Übereinstimmung mit dem neuen System bringen, welches wir bewusst und ohne Vorabreden betreten sollen, alles Alte hinter uns lassend und den Rubikon überschreitend, hinter dem sich die neue Welt befindet.

Das ist der Grund warum die kabbalistische Methode von den Menschen enthüllt und entwickelt wurde, welche direkt zum Schöpfer (Jaschar Kel) streben und „Israel“ genannt werden. So hat sie sich ihnen enthüllt, so geben sie diese Weisheit an die Welt weiter, und jeder in der Welt soll es wissen.

Und dies bedeutet, dass uns eine einfache Bürgschaft, eine normale gegenseitige Verantwortung nicht helfen wird. Unsere Rufe nach Vereinigung stellen die ersten Meilensteine auf dem Weg zu einer echten Bürgschaft dar. Und je weiter wir voran kommen werden, umso klarer werden wir sehen, dass wir eine innere Korrektur in Übereinstimmung mit dem neuen System benötigen. Wir korrigieren nicht die Natur und nicht die Welt – wir korrigieren uns.

Die kabbalistische Methode widerspricht allem, was es früher gab. Bis vor kurzem hat die Natur uns von innen gesteuert: Wir haben immer unser wachsendes egoistisches Verlangen realisiert. Dieser Herr (die Natur) verfügte über die absolute Macht über uns, und wir haben seine Befehle ausgeführt. Er war so mächtig, dass er das ganze Sichtfeld einnahm, uns die Augen bedeckt hat, und wir haben ständig nach seinem Denken gelebt, ohne jegliche Unterscheidung zwischen ihm und uns zu machen.

Nun jedoch wird in uns eine neue Einstellung gegenüber der egoistischen Natur geboren. Wir stellen fest, dass diese uns durch ihre Macht zerstört, dass sie ein schlechter Herr ist. Denn im Dienst für ihn bleiben wir ohne jegliche Vergütung. Die Macht des Egoismus stellt sich als Übel heraus und führt zur inneren Leere. Und auf der anderen Seite, offenbart sich eine andere Macht, das Verlangen zu geben…

Vieles sollen wir noch für uns selbst klar stellen und anschließend der Welt übergeben. In unseren Worten, die an die Menschen gerichtet sind, verbirgt sich das Licht, das zur Quelle zurückführt. Und es ist unwichtig, wie viel sie verstehen, das Licht, im System unserer gegenseitigen Verbindung, wirkt bereits.

Auszug aus dem Unterricht nach der Zeitung „Die Nation“, 22.09.2011

Der Lohn für den Stau des Lichtes

Frage: Beeinflusst der Zustand einer Gruppe ihre Arbeit auf dem Gebiet der Verbreitung?

Meine Antwort: Ich mische mich nicht in die Angelegenheiten unserer Gruppen. Der Mensch formiert sich selbst, ich kann es nicht für ihn tun. Er trifft auf Verwirrung, Schwierigkeiten, seinen Stolz, sowie andere Eigenschaften, die vergrößert werden. Entweder versteht er den Weg richtig und überwindet die Hindernisse, oder eben nicht.

Im Notfall wird er sich nicht jetzt, sondern, sagen wir mal, in 50 Jahren korrigieren. Ich verhalte mich mit einer großen Geduld gegenüber dieser Entwicklung. Jede Gruppe bekommt das, was sie verdient, und für den Menschen gilt das Gleiche. Ich säe, aber die Sprossen hängen nicht von mir ab.

Selbstverständlich, der Zustand der Gruppe hat einen Einfluss auf die Arbeit in der Verbreitung. Alles nicht-Realisierte, das auf der gegebenen Ebene hätte realisiert werden können, kehrt wie ein Bumerang zurück, um das vielfache verstärkt. Weil die Gruppe die Möglichkeit bekommen, aber nicht realisiert hat.

Jeder von uns ist für die anderen verantwortlich. Ich nehme meinen Platz in dem gesamten Baum des Lebens ein, und ich bin verpflichtet, das Licht die Kette entlang nach unten weiter zu leiten. Von mir zweigen Läufe ab, über jene es fließen soll. Aber wenn es in mir zu einer Stauung kommt – trocknen die Läufe aus. Mir ist eine bestimmte Zeit (t) zur Weiterleitung des Lichts gegeben, aber ich habe die Aufgabe nicht erfüllt, und jetzt steht das ganze Licht, das für die von mir abgehende Kanäle bestimmt ist, im „Stau“, ohne dabei weiter nach unten zu gelangen.

Dadurch empfinde ich ihn als eine negative Kraft und muss den Preis dafür zahlen. Denn laut Programm, war ich verpflichtet mein Ventil zu öffnen, damit andere Leute mit der Vereinigung und Korrektur beginnen. Aber stattdessen habe ich damit begonnen persönliche Überlegungen aufzustellen, wurde stolz, und begann meiner Lust nach Macht nachzugeben….

Als Ergebnis wird diese Kraft des Stolzes und der Machtlust, durch jenes Licht zerschlagen, das sich an meiner Stelle gestaut hat und nicht in der Lage ist weiter zu gehen. Sein Druck (P) wird tätig, und bringt mich letzten Endes zur Explosion.

Der Preis für die Stauung ist sehr groß. Denn ich habe dem Licht den Weg zu vielen Menschen versperrt und habe ihnen die Verbindung mit ihm geraubt. Und in der Zwischenzeit, hätten sie es ebenfalls weiterleiten können. Vielleicht, habe ich Tausende und Millionen ohne Licht gelassen….

Und so geschieht es, dass wenn der Mensch es nicht auf eine gute Weise lernt, dann lernt er es auf eine schlechte Weise.

Auszug aus der 5 Lektion in Toronto, 17.09.2011

Mit dem brennenden Herzen zum Kongress

Frage: Wie können wir unsere Funken auf dem Kongress im Dezember praktisch vereinen?

Meine Antwort: Wir müssen zum Kongress mit bereits vereinten Funken kommen. Genau das bedeutet die Vorbereitung.

Wozu fahre ich dorthin? Um durch alle möglichen äußeren Handlungen die innere Verbindung mit den anderen hervorzurufen, um mich jenem spirituellen Gefäß, in dem wir alle auf die Enthüllung des Schöpfers warten, anzuschließen. Unsere ganze Vorbereitung ist auf die Vereinigung von Funken ausgerichtet.

Meine ganzen Verlangen und Gedanken sind auf das Ziel, auf die Enthüllung der spirituellen Welt, der höheren Stufe, der Ewigkeit, der Vollkommenheit, auf die Enthüllung von etwas Großem und Grenzenlosem gerichtet. Ich muss alle meine Träume hervorheben, betonen und sie an die Vereinigung mit den anderen heranführen. Denn nur wenn wir unsere Bestrebungen nach einer höheren Stufe vereinen, werden wir alle zusammen das gemeinsame Gefäß, welches aus diesen einzelnen Regungen zusammengeschweißt ist, und das Licht, welches es erfüllt, wahrnehmen können.

Darin besteht die Vorbereitung – wir müssen mit diesem bereits geformten, herausgearbeiteten und innerlich brennenden Verlangen zum Kongress kommen.

Auszug aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die Gabe der Tora“, 10.11.2011