Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Verbindung'

Die alles verzehrende Krise!


In den Nachrichten (übersetzt aus MIGnews): „Fixierung auf die Krise“ – In letzter Zeit werden alle Ereignisse in Verbindung mit der Krise betrachtet. Es sieht so aus, als ob die Krise eine Basis unseres Lebens wird. In anderen Ländern, wie Russland, versuchen die Menschen, nicht viel über die Krise zu sprechen. Sicher fordert niemand, eine Zensur für krisenbezogene Inhalte einzuführen, doch es sieht so aus, als ob die gesamte Welt auf die Krise fixiert ist.

Nebenbei bemerkt, haben die Amerikaner eine sogenannte „Theorie des positiven Denkens“. Sie besagt, dass man ohne positive Gedanken nicht vorankommen und mit Sicherheit nicht aus der Krise herauskommen kann, egal ob persönlich, national oder global.

Mein Kommentar: Der Grund liegt nicht in der Krise selbst, sondern in dem Zustand der Menschheit, vollkommen miteinander verbunden zu sein. Daher wird sich unsere Situation weiter verschlechtern, bis wir unsere Verbindung untereinander, der Natur angleichen (d.h. gegenseitig und gütig). Außerdem ist es unmöglich, mit den Kräften unserer Welt den Egoismus in Altruismus umzuwandeln! Nur die Kraft, welche den Egoismus erschaffen hat, kann ihn verändern. Diese Kraft wird durch das Studium der Kabbala auf uns herangezogen, denn die Kabbala studiert die Eigenschaften dieser Kraft und wie man ihren Einfluss auf einen Menschen heranziehen kann.

Kabbala Akademie

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Der Unterschied zwischen dieser Krise und den vorherigen

Eine Frage, die ich erhielt: Was ist eine normale Krise, und wie unterscheidet sich die gegenwärtige Krise von vorherigen?

Meine Antwort: Eine normale, klassische Krise wird durch Überproduktion verursacht, wo ein Rückgang der Nachfrage einen Rückgang in der Produktion verursacht, was auf einen Anstieg der Arbeitslosigkeit und eine Abnahme im Einkommen hinausläuft. Das verursacht in Folge den weiteren Rückgang der Nachfrage. Eins bedingt das andere, bis sich diese Spirale nach unten zu einem Punkt zusammenzieht.

Die gegenwärtige Krise ist anders, weil sie nicht durch Überproduktion verursacht wurde, sondern durch die Offenbarung unseres globalen Egoismus. Wir haben die Spitze der individuellen, egoistischen Entwicklung erreicht und die einzige Art, wohin wir uns von hier aus entwickeln können, ist, die Verbindung zwischen uns zu verbessern, anstatt einzeln vorwärts zu gehen.

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Vortrag in Arosa

Wie kann die ganze Welt wie eine Familie werden?

Eine Frage, die ich erhielt: Neulich erwähnten Sie, dass eine korrigierte Gesellschaft wie eine Familie ist, wo der Profit, der von verschiedenen Unternehmen und Industrien erwirtschaftet wird, zum Nutzen des ganzen Landes und der gesamten Welt eingesetzt wird. Wie wird das unser Leben beeinflussen? Wird das ganze Land für die gesamte Welt arbeiten?

Meine Antwort: Wir sprechen noch nicht über diese Art Verbindung unter Ländern. Jedoch Baal HaSulam sagt, dass dieses Modell in einem Land geschaffen werden kann. Alle Unternehmen, die es in diesem Land gibt und alle Menschen, die dort leben, würden nach dem Prinzip der Brüderlichkeit arbeiten, ohne die Absicht, einen Profit zu erhalten. Mit anderen Worten, die Menschen würden arbeiten und dann ihren Profit in die gemeinsame Schatzkammer des Landes geben und die Weisen, welche das Land lenken, werden bestimmen, wie der Überschuss auf die beste Art verteilt werden soll.

Das Gesetz ist sehr einfach: jeder Mensch bekommt genau so viel, wie er für ein normales Leben braucht. Und es spielt keine Rolle, ob wir über einen einzelnen sprechen oder über eine große Firma.

In dem Artikel Die Lösung schreibt Baal HaSulam, dass wir zuerst eine kleine Organisation schaffen sollen, deren Mehrheit Altruisten sind. Diese Organisation würde alle Regierungsformen beinhalten und allmählich würde sich ihr die gesamte Welt anschließen. Diese Organisation wird wie ein zentraler Ort der Welt sein, umgeben von Nationen und Regierungen und alle würden ein Programm und eine Führung haben.

Wenn es Ihnen Schwierigkeiten macht, sich das vorzustellen, dann denken Sie an die ganze Menschheit als eine Familie. Das ist es, was die Natur von uns fordert. Unsere Aufgabe ist es, uns so schnell wie möglich in dieser Weise zu organisieren und allen zu erklären, dass das zu unserem eigenen Wohl ist. Das ist das Ziel der Verbreitung der Kabbala überall auf der Welt.

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Der Pharao hilft uns, dem Schöpfer näher zu kommen

Die Verbindung zwischen uns wird durch unseren Egoismus – den Pharao – beherrscht. Wir müssen ihn entthronen, ihm die Macht nehmen. Wie?

Das kann nur mit der Kraft des Schöpfers getan werden, der den Pharao als das Schlechte in unserem Inneren erschuf. Der Schöpfer tat das absichtlich, damit wir begreifen, dass wir Ihn brauchen und dann gemeinsam mit Ihm den Pharao entthronen. Auf diesem Weg, im Prozess unserer Zusammenarbeit, wachsen wir näher zum Schöpfer.

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Die Menschheit muss gegenüber der Natur Demut zeigen


In den Nachrichten (übersetzt aus Lenta.ru): Russlands erster stellvertretende Premierminister Sergei Iwanow riet dazu, zu Wahrsagern, Propheten und Hellsehern zu gehen, um eine Antwort auf die Frage zu erhalten, wann Russland aus der Krise herauskommen wird, weil niemand eine klare Antwort auf diese Frage geben kann. Russlands Präsident Dmitri Medwedew rief die Amtspersonen dazu auf, keine unvertretbaren Vorhersagen über den Zeitpunkt des Austritts aus der Krise Russlands zu machen.

Mein Kommentar: Schon bald werden wir beginnen zu erkennen, dass wir es mit einem absolut unverständlichen, unbekannten und unverhersagbaren Phänomen zu tun haben. Wir werden damit aufhören, es mit vergangenen und ähnlichen Geschehen zu vergleichen; wir werden mit den Berechnungen und Vorhersagen aufhören, unseren Stolz unterordnen, Demut gegenüber der Natur zeigen und uns schrittweise mit der Forderung der Natur nach Verbindung einverstanden erklären.

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Wird uns die Krise dem Marxismus näher bringen?


Eine Frage, die ich erhielt: Würden Sie zustimmen, dass die Kabbala dem Marxismus sehr ähnlich ist? Unterstützen Sie tatsächlich den Marxismus, der in Russland so kläglich versagt hat?

Mein Kommentar: Der Marxismus hat versagt, weil die Methode des Übergangs zu einem altruistischen Regime, welche aus zwei gegensätzlichen Prozessen besteht, nicht richtig gehandhabt wurde. Gemäß der Kabbala muss zuerst ein Verlangen eingeschränkt und dann ein Schirm darüber erlangt werden (die Absicht zu geben).

Der erste Teil des Übergangs ist, das alte egoistische soziale Regime zu beenden. Der einzige Weg davon loszukommen ist, es zu hassen oder diejenigen, die an der Macht sind.

Der zweite Teil des Übergangs ist, die Massen altruistisch zu entwickeln, um der Schaffung einer altruistischen Gesellschaft näher zu kommen. Marx wusste, dass die Taktik auf der Mitte des Weges wechseln muss – von einer egoistischen Zerstörung der Vergangenheit zu einer altruistischen Erschaffung der Zukunft. Letzten Endes ist eine altruistische Gesellschaft nur möglich, wenn sie auf einer altruistischen Grundlage basiert und um dies zu erreichen, ist es notwendig, die Massen vorzubereiten (zu erziehen).

In Russland vollendete der Marxismus nur den ersten Teil – die Entthronung. Doch er konnte die Massen nicht erziehen, um den Egoismus, der am Beginn der Entthronung eingeprägt wurde, zu Altruismus zu transformieren – der Basis für ein kollektives Regime.

Der einzige Weg, das Verhalten der Menschen diametral zu verändern – vom Egoismus zum Altruismus – ist es, die Massen zu erziehen und die Erkenntnis zu fördern, dass diese Veränderung notwendig ist. Nur danach kann die neue Gesellschaft vollendet werden.

Können Sie sich daran erinnern, wie die ganze Welt den Atem anhielt und auf die erfolgreiche Errichtung des Sowjetsystems wartete – dem zweiten Teil der Korrektur? Wenn sie darin Erfolg gehabt hätten, dann hätte die gesamte Welt dieses kollektive Regime sofort übernommen. Doch die egoistische Richtung des ersten Teils des Übergangs wurde für das kollektive Regime des zweiten Teils zerstörerisch.

Schlussfolgerung: In unserer Zeit macht die Enthüllung der Naturgesetze die Notwendigkeit für ein kollektives Regime immer offensichtlicher. Durch unser Versagen, die Naturgesetze zu befolgen, ziehen wir nur weiteres Leiden auf uns. Deshalb müssen wir den Menschen praktische und wissenschaftliche Beispiele und eine Erklärung der Tatsache geben, dass der Egoismus zerstörerisch ist. Das muss kontinuierlich weitergehen, bis die Massen anfangen zu verstehen. Wir sollten uns nicht der Menschheit entgegenstellen, sondern ihrem Egoismus. Schließlich ist unsere Botschaft Verbindung, Geben und Liebe!

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Wenn Israel sich mit den Nationen der Welt verbindet


Eine Frage, die ich erhielt: Die Menschen in Israel leiden unter dem Antisemitismus. Wenn sie damit beginnen werden, das Gesetz „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ zu befolgen, und das System der Beziehungen in ihrem Land verändern, werden andere Nationen dann aufhören, Israel zu hassen? Wie stehen diese Dinge miteinander in Verbindung?

Meine Antwort: Wir, Bnei Baruch, haben überall auf der Welt viele Freunde und diese globale Gemeinschaft zeigt, was mit Menschen geschieht, die etwas darüber gelernt haben, was die Kabbala der Welt zu geben hat. Diese Menschen sind uns nahe geworden und wir können alle spüren, dass es unter uns Liebe und Einheit gibt.

Wenn ein Mensch erkennt, dass man ein kostbares Wissen über die Seele, über die Zukunft, über das Schicksal der Welt und über die Verbindung untereinander besitzt und wenn er spüren kann, dass diese Dinge richtig sind, dann verbindet er sich mit dir. Und dann wirst du keinen Unterschied zwischen euch feststellen.

Das ist es, was wir in der Praxis sehen: Es gibt keine Entfernung oder irgendeinen Unterschied zwischen uns in Israel und unseren Freunden in der Welt. Sie sind Teil unserer Gruppe und werden durch den „Punkt im Herzen“ gelenkt. Es gibt zwischen uns keinen Unterschied in unserer Wahrnehmung, unseren Handlungen oder unserer Einstellung zum Schöpfer. Wenn du jemandem aus der Ferne nahe kommst, dann wird dir dieser Mensch sogar noch teurer.

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Die Wurzel des neuen Wirtschaftsmodells


In den Nachrichten (übersetzt aus Belta): „Krisenlektionen als Highlight im Programm des 13ten Wirtschaftsforums in St. Petersburg“ – Am 6. Juni, dem sogenannten Finanztag, werden die Teilnehmer des Forums die finanzielle Architektur nach der Krise, die Reform der internationalen Finanzinstitutionen und die Zukunftsaussichten für Währungsrücklagen diskutieren.

Mein Kommentar: Welche Probleme, die nicht bei den G8 und G20 Gipfeln gelöst werden konnten, sind bei dem Wirtschaftsforum in St. Petersburg gelöst worden? Je mehr Diskussionen es jedoch gibt, umso schneller werden wir erkennen, dass die Ursache der Krise in unseren Beziehungen zu finden ist und dass wir zur Lösung gelangen, indem wir diese Wurzel untersuchen. Durch Regulierungen oder Gesetze kann die Lawine in der Wirtschaft nicht aufgehalten werden. Die Menschen müssen in einem einzigen wohlwollenden Verlangen zu einer Verbindung gelangen. Das fordert die Natur von uns.

Es gibt nur eine einzige Methode, diese Beziehungen zu formen. Die gleiche Kraft der Natur, die unseren Egoismus erschaffen hat, wird den Egoismus dazu zwingen, sich in eine entgegengesetzte Eigenschaft umzuwandeln – in das Gefühl, dass jeder ein Teil eines einzigen Systems ist. Das bestimmt unser gemeinsames Schicksal und die Methode der Kabbala zeigt, wie wir dies in unserm Innern verwirklichen und den richtigen Einfluss von oben auf uns ziehen können.

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Blog-post: Die Krise wird fortdauern, bis wir schreien: „Genug mit dem Egoismus!“
 

Diese Krise ist anders als alles, was wir bisher gesehen haben


Wir leben in einer besonderen Zeit, denn unser unkorrigierter spiritueller Zustand wird durch die unkorrigierten Verbindungen zwischen den Menschen enthüllt. Diese unkorrigierte Form wird absichtlich enthüllt, damit wir sie korrigieren können.

Alle vorherigen Krisen waren dazu bestimmt, unseren Egoismus anwachsen zu lassen, wobei die jetzige Krise enthüllt, dass unser eigener Egoismus uns zerstört. In allen vorherigen Phasen unserer Entwicklung haben wir gedacht, dass der Egoismus größere Entwicklung mit sich bringt. Noch vor fünfzig Jahren betrachtete man sich in Amerika als die Generation, die Fortschritte machen, Wohlstand erlangen und größeren Konsum erreichen wird. Doch heute ist mit diesem ganzen Egoismus und Konsum Schluss.

Zum ersten Mal enthüllen wir, dass unser Egoismus zerstörerisch ist. Jeder kommt zu der gleichen Feststellung, denn auf diese Weise wird unser zerbrochener spiritueller Zustand enthüllt. Die gesamte gestrige Welt, die auf Egoismus, egoistischem Vorwärtskommen und Ausbeutung gegründet war, existiert nicht mehr.

Doch die Krise geht weiter und wird nicht aufhören. Die Schläge werden weiterhin einer nach dem anderen kommen, bis wir ihren Zweck enthüllen, die Medizin dafür entdecken und einverstanden sind, sie zu nehmen.

Kabbala Akademie

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Die Gruppe ist die Errettung von allem


Fragen, die ich darüber erhielt, wie man mit Schwierigkeiten, egoistischen Verlangen und Abstiegen umgehen soll:

Frage: Sie haben einmal eine Geschichte über eine Person erzählt, die ein Lotterielos kaufte und dachte, sie hätte die ganze Welt in ihrer Hand. Dann ging sie und setzte sich betrunken hinter das Lenkrad ihres Autos und wurde in einen Unfall verwickelt. Sie machte das, weil sie spürte, dass nur ein Unglück sie „ernüchtern“ könnte.

Wie kann uns das Studium der Kabbala vor solch einem Entschluss bewahren? Und wie bringen Sie das in Übereinstimmung mit der Tatsache, dass alles vorherbestimmt ist und dass niemand „seinem Schicksal entfliehen“ kann? Wird nicht diese Betrachtungsweise einen furchtlos machen – sogar bis hin zum Tod?

Meine Antwort: Die Gruppe ernüchtert uns von all unseren Verwirrungen. Bleib öfters mit deinen Freunden in Verbindung.

Frage: Wie soll man mit egoistischen Verlangen umgehen, die einem Leiden bringen? Diese Verlangen werden manchmal von der Angst verursacht, sie nicht überwinden zu können und nicht fähig sein zu können, sich auf eine spirituelle Stufe zu erheben. Und trotzdem werden diese Gefühle manchmal von dem Verlangen ersetzt, mit dem Schöpfer eins zu sein und in Ihm Trost zu finden.

Frage: Obgleich ich mit Ihnen jetzt seit zwei Jahren studiere, spüre ich jeden Tag dieses immense Gefühl der Leere. Manchmal möchte ich überhaupt nicht aus dem Bett aufstehen, weil ich spüre, dass es nichts Gutes in der Welt gibt und das Leben nichts als ein Spiel ist, das ich nicht mehr spielen will! Was soll ich tun?!

Meine Antwort: Lesen Sie das Buch Shamati und spüren Sie, wie es über Sie spricht. Stellen Sie sich außerdem auf die Gruppe ein – das ist die einzig mögliche Errettung.

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