Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Verbindung'

Was beeinflusst wirklich das Klima der Erde?

In den Nachrichten (aus arxiv.org): „Untersuchung über die Verbindung zwischen irdischer Klimaveränderung und galaktischer Spiralstruktur“ Wir treten früheren Annahmen entgegen, die von einer engen Verbindung zwischen der irdischen Klimaveränderung und dem Transit der Sonne durch die Spiralarme auf ihrem Weg durch die Milchstraßengalaxie ausgehen. Wir nutzen neue Informationen über die Spiralstruktur, basierend auf CO (Kohlenmonoxid) Daten, die keine vereinfachenden Annahmen über Symmetrie und Umlaufrotation machen. Vergleicht man die Zeiten dieses Transits zu den Veränderungen des Klimas auf der Erde, dann verschwinden nicht nur die geforderten Korrelationen, sondern wir finden heraus, dass sie in keiner Weise für irgendeine vernünftige Modellgeschwindigkeit wiederbelebt werden können.

Mein Kommentar: Alle Veränderungen, die in der Natur erscheinen, sind hauptsächlich vom menschlichen Verhalten beziehungsweise von den Gedanken und Wünschen der Menschen beeinflusst. Das Problem ist, dass dieser Einfluss vor uns verborgen ist und wir uns daher irrtümlicherweise an äußeren Einflüssen ausrichten und messen, wie beispielsweise Gasemissionen und Abfallbelastung.

Obwohl die Verschmutzung auf der Erdoberfläche riesig erscheint, ist ihr Einfluss auf die Klimaveränderung dennoch vernachlässigbar. Der größte Einfluss kommt durch unsere egoistischen Gedanken!

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Das Rezept zum Glücklichsein


Zwei Fragen, die ich über unsere Beziehungen mit anderen erhielt:

Frage: Ist meine Annahme richtig, dass diejenigen, die Kabbala studieren, letztendlich glücklich sein werden, weil sie die Wirklichkeit verstehen und sich gut fühlen. Aber diejenigen, die das nicht tun, werden unglücklich sein und im Zustand des Leidens und der Not verbleiben. Stimmt das?

Antwort: Das stimmt, doch andererseits ist jeder mit jedem im allgemeinen System der Seelen verbunden, und solange es noch irgendjemanden gibt, der sich schlecht fühlt, kann es allen anderen unmöglich gut gehen.

Einem Menschen begegnen viele Hindernisse auf dem Weg, seine egoistische Natur zu korrigieren. Diese Hindernisse werden auch durch seine Verbindung mit allen Menschen verursacht. Andererseits muss die Welt noch mehr Leiden erfahren, damit sie nach Korrektur verlangt. Für die Menschheit gibt es keinen anderen Weg, um voranzukommen.

Frage: Die Veränderung, die wir vornehmen müssen, ist, neue Beziehungen unter den Menschen aufzubauen, die auf der Liebe für den Nächsten basieren. Wird dies auch die Probleme in der Welt lösen, die durch die falschen Beziehungen der Menschen untereinander entstanden sind?

Antwort: Genau das wird alles Unglück aus der Welt beseitigen! Es gibt kein anderes Problem als die ungesunden Beziehungen untereinander. Wenn ein Mangel an richtigen Beziehungen existiert, dann ist der Schöpfer verhüllt, und wenn wir die richtige Verbindung unter uns enthüllen, dann enthüllen wir Ihn.

Die Rückkehr zur richtigen Verbindung unter den Menschen wird „die Rückkehr des Schöpfers zur Schöpfung“ genannt. Die Verbindung unter den Menschen wird der Schöpfer genannt, herstammend vom Wort Bore: Bo – komm, re – siehe. Wir sehen Ihn in der Verbindung unter uns.

Darum ist das Gebot „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ das wichtigste Gebot, welches die gesamten korrigierten Handlungen der Menschen beinhaltet.

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Vorgeschlagene Strafe für Politiker und Bürokraten, die das Wort „Krise“ benutzen


Artūras Zuokas, der ehemalige Bürgermeister von Vilnius und jetzige Führer der Liberalen Union schlug vor, jeden Politiker, der das Wort „Krise“ in seinen öffentlichen Vorträgen verwendet, mit einer Strafe zu belegen. „Heutzutage liegt die Hauptkrise in den Köpfen der Regierungspolitiker und Bürokraten. Die Krise ist der positive Beweis für unsere eigene Hilflosigkeit und Hoffnungslosigkeit. Darum sollten wir das Wort „Krise“ in „Herausforderung“ umbenennen.

Mein Kommentar: Er hat durchaus recht – dies ist eine Herausforderung für uns, unseren Egoismus und Verstand. Wir müssen den Grund für diese „Herausforderung“ begreifen und dies durch die Korrektur unserer Verbindung zur Natur beseitigen und es in unserer Einstellung zueinander zum Ausdruck bringen. Die Krise oder „Herausforderung“ ist ein Zeichen dafür, wie sehr wir uns mit dem allgemeinen Naturgesetz im Ungleichgewicht befinden, dessen Teil wir sind und mit welchem wir in völliger Übereinstimmung und Harmonie handeln müssen.

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So korrigiert man einen Egoisten!

Eine Frage, die ich erhielt: Wie kann man sein Gefühl für seine Nächsten erwecken, als ob es die eigenen Kinder wären? Wie werden sich diejenigen korrigieren, die nicht nach dem Sinn des Lebens streben?

Meine Antwort: Das Studium der Kabbala und die richtige Umgebung helfen uns, die Natur der Höheren Stufe (Welt) und der Einheit aller Teile der Welt zu verstehen. Uns ist die Gelegenheit gegeben, dies unter uns in unserer Gruppe zu verwirklichen und dadurch zur Erkenntnis zu gelangen, dass dies unmöglich ist, obgleich wir aneinander gebunden und voneinander abhängig sind. Heute beginnen die Menschen allmählich deutlich das Netz wahrzunehmen, das uns alle verbindet.

Die gegenwärtige Krise ist dazu da, um uns unsere schädliche Verbindung zu zeigen und unsere Unfähigkeit, sie zu korrigieren, obwohl wir erkennen, dass der gegenseitige Egoismus die Ursache all unserer Probleme ist.

Je eher dieses Wissen die Massen durch die Medien erreicht, um so eher wird das Übel erkannt und desto kürzer wird unser Leidensweg sein.

Unser Gefühl der Hilflosigkeit, aufgrund unserer egoistischen Verbindung, wird unser Leiden und Verlangen vereinen, um einen Weg heraus und eine Lösung des Problems zu finden.

Sobald jeder Mensch seine Abhängigkeit von anderen spürt, wird er sich für ihre Situation interessieren und sich um ihr Wohlbefinden sorgen. Erst einmal kommt das Gefühl, eine vereinte Familie zu sein, aus egoistischem Interesse. Wenn wir uns jedoch verbinden und näher kommen, werden wir die richtige Voraussetzung erlangen, um unsere Gemeinsamkeit zu spüren.

Jeder wird lernen, Rücksicht auf seinen Nächsten zu nehmen und ihn als einen Angehörigen zu behandeln, indem er mit ihm alles gleichmäßig auf egoistische Weise teilt, bis wir auf der ganzen Welt völlige Gleichheit erreichen.

Mit dieser Art von Teilen werden die Menschen alles haben, was sie brauchen, da die Natur für alle sorgt.

Indem die Menschen auf egoistische Weise das Gesetz der Gleichheit mit dem Schöpfer befolgen, werden sie anfangen, die Bindung zu ihrer spirituellen Wurzel zu enthüllen, genau wie ein Arm oder Bein seine Bindung zum Gehirn enthüllt.

 

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Die Absicht, sich zu vereinen, korrigiert unsere Verlangen


Eine Frage, die ich erhielt: Ich habe soeben Kabbala und Quantenphysik fertig gelesen und habe begonnen, Das Buch Sohar mit ihren Kommentaren zu lesen. Könnten Sie durch ein paar konkrete Beispiele erklären, wie man seine eigenen Eigenschaften in die des Gebens verändern kann, damit man auch nur für den Bruchteil einer Sekunde fühlen kann, was die Kabbala beschreibt? Ich weiß aus den Büchern, dass es nicht nötig ist, die Handlungen in unserem Leben zu ändern – wir müssen lediglich die Absicht ändern.

Auch wenn ich mich sehr darum bemühe, präzise Instruktionen darüber zu finden, was man tun soll, kann ich keine finden. Oder bestehen die Instruktionen darin, dass man alles auswendig lernt, was uns die Kabbalisten sagen, damit man das gesamte Wissen zu einem einzigen Ganzen zusammen führen kann und dann zu fühlen und zu verstehen beginnt, wie die Welt angeordnet ist, und um fähig zu sein, mit der Seele in die gesamte Materie einzudringen? Sagen Sie mir bitte, wie Sie imstande waren, über Ihr eigenes Ego aufzusteigen.

Meine Antwort: Die Wahrnehmung geschieht innerhalb eines korrekt ausgerichteten Verlanges: In Richtung Verbindung mit allen zu einem einheitlichen Ganzen. Das ist so, weil ein Bruch und eine Trennung in dieser Verbindung vorgefallen ist und nur diese Trennung zwischen uns korrigiert werden muss. Das Verfolgen dieses Ziels nennt man „Absicht“ (Kavana).

Diese Absicht sollte Sie während Ihrer Kabbalastudien, in der Beziehung zu Ihren Nächsten und bei der Verbreitung begleiten. Speziell die Absicht, die Vereinigung zu erreichen – durch das Or Makif, weckt die Korrektur des Verlangens und in dem Maß, wie es korrigiert wird, werden Sie das Verlangen spüren – die Absicht (Or Choser), welches die Höhere Welt darstellt.

 
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Wir haben keine Wahl, außer dem Gesetz der Natur zu gehorchen


Eine Frage, die ich erhielt: Warum findet unsere weitere Entwicklung auf einer neuen Stufe statt und kann nicht durch die existierenden Methoden geschehen?

Meine Antwort: Weil alle vorherigen Entwicklungszeiträume einer einzigen Richtung folgten, die auf den individuellen und gesellschaftlichen Stufen durch das wachsende Ego bestimmt war. Diese Entwicklung war nicht von einer altruistischen Verbindung zwischen uns abhängig.

Mit jeder Zeitperiode würden wir nur eine weitere Verbindung zwischen uns schaffen, die je nach unserer Stufe des Egoismus zu neuen Gesetzen, Verbindungen und Vereinbarungen führen würde. Auf diese Weise haben wir in unserer Entwicklung die Anpassungen vorgenommen.

Jedoch heute zwingt uns die Natur, eine neue Stufe einer globalen, miteinander verbundenen, menschlichen Gesellschaft zu errichten und, ob wir es mögen oder nicht, müssen wir diesem Naturgesetz gehorchen.

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Der Erfolg liegt in der Verbindung unter uns


Die Kabbala liefert den Menschen die Mittel zum Erfolg in ihrem Leben. Sie zeigt uns, dass all unser Unglück durch unseren Egoismus hervorgerufen wird, der während der gesamten Geschichte angewachsen ist. In der Vergangenheit sorgte unser wachsender Egoismus für größere Errungenschaften und Revolutionen.

Damals wurde unser Leben besser. Doch in den letzten 50 Jahren fühlten wir uns stufenweise schlechter. Wir spüren, dass es eine Krise gibt, die praktisch alle Bereiche unseres Lebens betrifft, Unfrieden und Scheidung in unserem Familienleben hervorruft, die Beziehungen zu unseren Kindern ruiniert und zu Drogensucht und Depression führt.

Demnach hat der Egoismus aufgehört, uns zu erfüllen. Zum ersten Mal in der Geschichte wollen wir keinen Fortschritt machen. Und diese Krise ist universal. Sie findet ebenfalls in der Wissenschaft, in der Bildung und der Kultur statt. Sie befindet sich in unserm Innern und schneidet uns von der Möglichkeit ab, uns zu entwickeln.

Der Egoismus lockt uns nicht länger zu hochfliegenden Zielen und Wohlstand. Im Gegenteil zeigt er uns, dass wir ihn niemals erfüllen können und treibt uns an den Rand der Verzweiflung. Außerdem zeigt der Egoismus, dass jeder Mensch mit jedem anderen verbunden ist, dass der Erfolg eines jeden vom Erfolg aller anderen abhängig ist und dass Erfolg nicht länger daher kommt, alle anderen für den eigenen Vorteil zu benutzen.

Wir haben eine Entwicklungsstufe erreicht, die in vorangegangenen Generationen nicht ihresgleichen hat. Unser Ego treibt uns nicht länger vorwärts, sondern im Gegenteil: Es stoppt uns. Es sagt uns: „Von diesem Augenblick an musst du mich anders gebrauchen. Du musst erkennen, wie du mich verwenden musst, um dich gut zu fühlen.“ Die Antwort ist, dass wir unseren Egoismus in den Dienst für andere stellen müssen, anstatt für uns selbst, denn jeder einzelne von uns ist mit allen anderen verbunden. Auf diese Weise können wir glücklich werden.

Dieser Ansatz ist so entgegengesetzt zur Art, wie wir den Egoismus üblicherweise gebrauchen, dass wir ratlos sind, was zu tun ist. Unseren Egoismus nicht zu benutzen, bedeutet, unsere Natur nicht zu benutzen! Doch dann kommt alles zum Stillstand und geht in den „Krisenmodus“ über. Und genau das geschieht heute: Wir können nichts mehr tun. Zum Beispiel sind wir unfähig, mit anderen Menschen Geschäfte zu machen, weil wir darauf Rücksicht nehmen müssen, wie sie sich auf jeden anderen auswirken. Kleine Geschäfte funktionieren vorläufig noch, doch große Geschäfte können nicht länger funktionieren.

Weil die Menschen in diesem universalen Egoismus leben, beginnen sie plötzlich zu spüren, dass sie im Vergleich zu dem, was andere erreichen, keinen Grund haben, stolz auf ihre Errungenschaften zu sein. Und das bedeutet, dass man keinen Grund mehr hat, andere auszunutzen. Die innere Wahrnehmung unserer Verbindung zueinander, die uns die gegenwärtige Krise enthüllt, führt zu einer Situation, in der die Menschen aufhören werden, Genuss daran zu haben, andere auszunutzen. Das ist sehr befremdlich, aber genau das ist, was mit uns geschieht. Schlussendlich werden wir keinen Genuss an Geld, Ruhm oder Macht verspüren. Was also wird uns bleiben? Dann werden wir verstehen, dass der Weg zu Glück und Wohlstand in der Verbindung unter uns liegt.

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Die innere Harmonie der Menschheit


Eine Frage, die ich erhielt: Sie verwenden häufig das Wort „Harmonie“. Was meinen Sie damit?

Meine Antwort: Die Harmonie der Menschheit bezieht sich auf die richtige Verbindung zwischen den Menschen und den Regierungen innerhalb der Gesellschaft.

Diese Verbindung wird ein normales Funktionieren der wirtschaftlichen, politischen, militärischen, erzieherischen, familiären und der anderen Systeme erschaffen, die zurzeit in der Krise sind.

Es ist notwendig, die Menschheit zu einem Stadium der inneren Harmonie zu bringen, ohne die ihr Überleben unmöglich ist, da wir enthüllt haben, dass die Zerstörung der vorherigen Beziehungen zu dieser vielfältigen Krise geführt hat.

Wirtschaft, Politik, Ausbildung, Familie, Gesellschaft, Geschäftsleben und Handel werden von den Menschen gebildet und beruhen auf menschlichen Beziehungen. Plötzlich entdecken wir, dass wir sie auf einer egoistischen Basis erbaut haben und die altruistische Basis jetzt offenbart wird, mit der wir nicht übereinstimmen. Nichts, was wir ehemals erschaffen haben, funktioniert jetzt.

Wir sehen es als eine Krise von Institutionen. Aber in Wirklichkeit ist es eine Krise unserer gegenseitigen Beziehungen. Heute müssen wir die Institutionen verändern, die wir geschaffen haben. Die Natur hat uns in eine Position der Abhängigkeit voneinander gebracht, so dass wir verpflichtet sind, uns in Übereinstimmung mit den neuen Anforderungen der Natur zu ändern: Lasst uns ein System einer vollständigen und harmonischen Verbindung untereinander erschaffen. Das ist, was die Wissenschaft der Kabbala uns lehrt.

 

Es gibt einen Zweck für die Turbulenzen in unserem Leben


Wir befinden uns heute in einem einzigartigen Dilemma: Die Natur zeigt uns, dass wir voneinander getrennt sind und einander hassen und dass unser Egoismus zerstörerisch ist. Dennoch zeigt sie uns auch, dass wir auf einer globalen Ebene voneinander abhängen und gegen unseren Willen miteinander verbunden sind.

Wir können nirgendwohin voreinander davonlaufen. Wir werden verpflichtet, das Gesetz der Natur zu befolgen, und es ist die Natur, die uns dazu zwingt, viel mehr als künstliche, vom Menschen geschaffene Bedingungen. Wenn wir diesem Gesetz nicht Folge leisten, werden wir in noch größerem Konflikt mit der Natur sein und uns dem Risiko von noch größeren Schlägen und Leiden aussetzen, bis hin zu Auslöschung. Und all das wird aufgrund unseres Egoismus geschehen.

Wir sind in einem Zustand der Vertreibung aus der Natur. Gibt es irgendetwas, das uns aus diesem Zustand befreien könnte? Das gibt es: Unsere Erlösung liegt in der Erschaffung der richtigen Verbindung zwischen uns und der Natur um uns. Das wird uns die Gelegenheit geben, ein integraler, harmonischer Teil von ihr zu werden.

Es ist zwingend, dass jeder von uns fühlen und verstehen wird, dass unser Überleben -Nahrung, Wasser, Klima, Gesundheit, psychische und spirituelle Bedingungen und alles andere – ausschließlich von unserer Harmonie mit der Natur abhängen. Das ist in der Tat der Zweck der Turbulenzen in unserem Leben. Alle Situationen, Vorfälle und Zustände, durch die wir gehen, geschehen mit der Absicht, uns bei der Enthüllung der inneren, antreibenden Kraft zu helfen, welche der Schöpfer ist. Die Schwierigkeiten und Spannungen ermöglichen es uns zu lernen, Ihn zu fühlen und zu erkennen, dass Er die Ursache hinter allem ist.

Das ist der Grund, weshalb die Krisen in Wellen kommen. Ihr Ziel ist es, zu enthüllen, dass der Hass zwischen uns der Grund für alle üblen Dinge in der Welt ist. Wir werden dann erkennen, dass dieser Hass einer Vertreibung aus der Vollkommenheit gleichkommt und dass die Erhebung über diesen Hass
uns von der Ausschließung befreien wird.

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Die wichtigste Aufgabe im Leben

Heute agiert die ganze Menschheit in einem globalen System. Wenn wir die Beziehungen untereinander in diesem System korrigieren, heißt das, dass wir die Seelen korrigieren, um den Schöpfer in diesem Bund, dieser Welt und in unserem Leben zu offenbaren.

Die Wissenschaft der Kabbala besagt, dass der Zerbruch der Seelen während des Abstieges von einer hohen spirituellen Stufe passierte. Vor diesem Abstieg stellten alle Seelen eine gemeinsame Seele dar, Adam genannt.

Adam zerfiel in viele einzelne Teile und absolut jeder davon fiel in diese Welt, was die Geburt der gesamten Menschheit verursachte. Es gibt keinen Unterschied zwischen der gemeinsamen Seele und irgendeiner Person in dieser Welt. Alles was wir verstehen müssen, ist, dass wir in einem geschlossenen System sind, wo jeder in seinem Ego festsitzt. Demzufolge gibt es im Moment sieben Milliarden getrennte Teile. Jeder von ihnen ist unter dem Einfluss seines einzigartigen Egos bis heute gewachsen, einer speziellen Zeit, in der die zerbrochene Verbindung zwischen uns offenbart wird: Milliarden und Milliarden von Verbindungen – welche alle Menschen vernetzen.

Man sagt, dass jede Person jede andere in der Welt kennt, durch nicht mehr als fünf oder sechs Grade der Trennung. Dennoch müssen wir die Tatsache enthüllen, dass jeder von uns im wahrsten Sinn des Wortes mit allen anderen verbunden ist, denn die Verbindung wurde verdorben und jeder hat mit jedem eine Beziehung, die auf dem Ego basiert. Es ist nicht unsere Schuld, dass das Ego in uns ist – wir hatten es seit Anfang an. Die Tatsache, dass es jedoch offenbart wurde, bedeutet, dass wir es korrigieren müssen. Außer dieser einen Aufgabe gibt es nichts was wichtiger oder bedeutsamer ist, das wir in unserem Leben tun müssen. Denn wenn wir diese Verbindung zwischen uns korrigieren, entdecken wir die Welt der Unendlichkeit.

In dem Ausmaß wie eine Person die wahre Verbindung zu den anderen durch seine korrekte Einstellung ihnen gegenüber offenbart, beginnt er die Höhere Kraft zu fühlen – die Kraft des Gebens und der Liebe. Er überwindet dann die Grenzen seiner Wahrnehmung der Welt und beginnt die Welt um sich herum so zu sehen, wie sie außerhalb von ihm wirklich ist, und auf diese Art offenbart er den Schöpfer.

Das ist genau das, was wir in dieser Generation erreichen müssen. Alle Bedingungen liegen ausgebreitet vor uns; Kabbalisten schrieben darüber und entwarfen die ganze Methode für uns, und alles was wir tun müssen, ist es zu realisieren. Uns wurden alle Möglichkeiten gegeben, nur das zu tun.

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