Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Schöpfung'

Das System der Seelen ermöglicht, dass zwischen ihnen Licht fließt

Es gibt nur eine Schöpfung – das Verlangen, sich mit dem Schöpfer zu erfüllen – in Milliarden Seelenteile geteilt. Mit ihren korrigierten Seelen haben die Kabbalisten der Vergangenheit ein System entwickelt, durch das wir das korrigierende Licht empfangen können. Um es zu empfangen, müssen wir:

  • Versuchen, uns durch die Vereinigung mit anderen, über unseren Egoismus zu erheben; und
  • Danach streben, das korrigierende Licht zu empfangen und ihre Bücher studieren.

Inmitten von sieben Milliarden Seelen gibt es besondere Seelen, die eine Verbindung unter sich herstellen – diese sind die Seelen der Kabbalisten. Während sie innerhalb des umfassenden Systems der Seelen existieren, wie Rosinen im Müsli, stellen sie eine Verbindung untereinander her, die es dem Licht ermöglicht, zwischen ihnen zu fließen.

Indem wir uns danach sehnen, uns mit diesen höheren Seelen zu verbinden und indem wir lesen, was sie geschrieben haben, trachten wir danach, so zu werden wie sie. Das hat zur Folge, dass ihr Licht ebenfalls auf uns wirkt und ohne das Verlangen, uns zu verbinden, kann das Licht nicht in uns enthüllt werden. Hier wirkt ein einfaches physisches Gesetz: ohne die Verbindung kannst du nicht empfangen.

Da jedoch das System schon solche Seelen hat, die sich miteinander verbunden haben, macht sich jeder das gleiche Licht zunutze, das zwischen diesen besonderen Seelen existiert und auch für andere scheinen kann – jeder, der danach verlangt, sich mit ihnen zu verbinden und die äußeren Mittel besitzt, um das zu tun – die Bücher und die Verbindung mit einer Gruppe.

Genauso sorgen Erwachsene für Kinder. Vorab entwickeln sie alle nötigen Voraussetzungen, um in dieser Welt zu agieren. Der Kleine strebt zu den Erwachsenen und möchte sich ihnen anschließen, um von ihnen zu lernen. Auf diese Weise wächst er heran.

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Bis auf das Notwendige sollte alles dem Geben gewidmet sein

Eine Frage, die ich erhielt: Wie können die Menschen ermitteln, was heutzutage eine Notwendigkeit ist?

Meine Antwort: Das Niveau des Notwendigen ist ein mittleres Niveau des Wohlergehens an dem Ort, wo ein Mensch lebt. Es gibt viele Methoden, das tatsächliche mittlere Niveau zu ermitteln. Baal HaSulam behandelt das im Detail im Artikel „Die zukünftige Generation“. Er bezieht sich auf allerlei Arten von Gremien, die die tatsächlichen Bedürfnisse jedes Menschen untersuchen und erfüllen könnten.

All das wird nach den Bedürfnissen eines Durchschnittsmenschen bemessen. Sagen wir, dass jede Familie einen Raum für jedes Familienmitglied haben muss. Jeder Mensch muss eine Arbeitsstelle haben. Die Familie muss ein Auto haben, um zur Arbeit und zurück zu kommen und für andere Notwendigkeiten. All das wird in Übereinstimmung mit Veränderungen, die in der Welt geschehen, bestimmt. Gleichwohl muss eine Familie alles haben, was sie braucht, um normal existieren zu können.

Tatsache ist, dass das Problem nicht das ist, was man besitzt, sondern die Einstellung dazu. Letztendlich möchte der Schöpfer nicht, dass man leidet. Das Ziel der Schöpfung ist, die Geschöpfe zu erfreuen. Deshalb beschränke dein irdisches Leben auf die Bedürfnisse deines physischen Körpers – nicht mehr und nicht weniger.

Man muss seine Verlangen nach Nahrung, Sex, Familie, Gesundheit, Ehre, Macht und Wissen erfüllen. Man sollte keinen Mangel in solchen Verlangen spüren und sie sollten in dem Maße erfüllt werden, indem sie eine wesentliche Notwendigkeit für das Leben des tierischen Körpers darstellen. Alles, was über das Notwendige hinausgeht, sollte zum Geben an seine Mitmenschen verwendet werden.

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Enthülle das richtige Verlangen in dir und du wirst erkennen, wo du dich wirklich befindest


Du existierst bereits innerhalb eines unendlichen, vollkommenen, endgültigen und korrigierten Zustands. Alles existiert schon. Jedoch ist dieser Zustand vor dir verhüllt und kann dir in dem Maße enthüllt werden, in dem du dich ihm angleichst oder enthüllst, dass du ihm schon gleichst.

Im anfänglichen Zustand der Schöpfung – der Welt der Unendlichkeit – empfand die Schöpfung die Agonie der Hölle: die Scham, vom Schöpfer zu empfangen. Wenn uns jetzt diese Wahrnehmung enthüllt würde, dann würden wir sie 620mal stärker empfinden.

Deshalb gibt es auf jeder Stufe unserer Entwicklung einen genau bemessenen Grad der Verhüllung, damit wir für unseren künftigen Zustand die richtigen Verlangen und Eigenschaften in uns aufdecken. Gemäß meiner Fähigkeit zu geben, beginne ich das Geben des Schöpfers zu spüren. Wir beide sind dann wegen unseres Gebens und unserer Liebe gleich. Auf diese Weise erreicht man das Ende des Weges.
(Aus dem 1. Teil des täglichen Kabbala Unterrichts)

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Die gesamte Schöpfung ist das Werk von zwei Kräften

Die gesamte Vielfalt in der Schöpfung wurde durch die Wechselwirkung zweier Kräfte erschaffen – geben und empfangen. Deren Wechselwirkung hat die Entstehung von Bildern zu Folge, die wir klar empfangen, denn diese zwei Kräfte vereinen sich in einem Menschen. Wir nehmen die Kraft des Empfangens oder die Kraft des Gebens getrennt war. Wir spüren immer ihre Wechselwirkung, die vielfältige Bilder in unserer inneren Welt darstellt.

Diese Bilder sind von der Dicke unseres Verlangens (0, 1, 2, 3 und 4) abhängig, welches das Gefäß ist, in dem die Kraft des Gebens diese Eigenschaften einem Menschen zeigt. Je nach dem spürt man die unbelebten, pflanzlichen und belebten Objekte in der Natur oder das menschliche Wesen (die Seele) und die Höhere Welt.

(Aus dem 3. Teil des täglichen Kabbala Unterrichts)

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Liebe, Familie und der Zweck der Schöpfung

Eine Frage, die ich erhielt: In alten Zeiten konnte ein Mann eine Frau kaufen und Ehen wurden von Eltern angeordnet. Aber Liebe kann nur in Verbindung mit einer speziellen Person geschehen.

In der heutigen Welt werden Ehen nicht immer aus Liebe eingegangen. Manchmal geschieht es, weil die Frau schwanger wird, um den Mann zu zwingen, sie zu heiraten. In anderen Fällen bedarf es einer Ehe, um im Stande zu sein, von einem Ort an einen anderen zu ziehen. Es gibt andere Beispiele. Somit hat man eine Familie gegründet, die man jetzt schützen muss. Und was ist, wenn Gefühle zu einer anderen Person entstehen, wenn man bereits eine „Zelle in der Gesellschaft“ ist? Was ist dann eine Familie und was ist Liebe?

Meine Antwort: Durch die Geschichte hindurch hat die Menschheit die Familie als eine Zelle innerhalb einer Gesellschaft behandelt, die geschaffen und entwickelt werden muss. In jeder Nation oder Kultur war Liebe nie die Motivation zur Gründung einer Familie. Der Zweck hinter der Familie war, im Stande zu sein, im Rahmen dieser Welt zu bestehen.

Heute stehen wir davor, einen anderen Zweck zu erkennen: Die Bestimmung der Familie zugunsten des Erreichens der Höheren Welt. Aber während wir noch an der Schwelle sind, müssen wir uns von den alten Beziehungen innerhalb der Familie befreien, um den Zweck der neuen, höheren Absicht zu begreifen. An diesem Übergangspunkt analysieren wir noch unsere Natur und studieren uns selbst. Wir tun das, um zur Erkenntnis zu kommen, dass unsere Natur schlecht ist und wir uns über sie erheben müssen.

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Wir können über die Schöpfung aufsteigen

Alles, was der Schöpfer erschaffen hat, die gesamte Materie, ist ein Verlangen. Indem ich wie der Schöpfer handle, untersuche ich mich im Wesentlichen selbst. Es scheint uns, als ob es viele Dinge in der Welt gibt. Die Welt ist jedoch tatsächlich die innere Wahrnehmung eines Menschen: sein innerer Zustand.

Der Stoff, aus dem ich gemacht bin, das Verlangen Genuss zu empfangen, ist in meinem Innern in einer Weise aufgebaut, die ich „meine Welt“ nenne. Innerhalb dieser Materie erkenne ich alles auf den unbelebten, pflanzlichen und belebten Stufen der Natur. Mein gesamtes Verlangen ist die Wirklichkeit, in der ich existiere. Mir bleibt nur, es vollständig zu enthüllen und zu erkennen, wie es strukturiert ist, aus welchen Teilen es besteht, welche Form seine Teile haben und was die verschiedenen Verbindungen zwischen den Formen und Teilen sind.

Auf diese Weise lehrt der Schöpfer mich, Seine Handlungen herauszufinden und ich zunehmend studiere Ihn in mir selbst. Am Ende ist Er es, der handelt und alles lenkt, während ich derjenige bin, der zu Seinem Geschöpf wird, indem ich alles enthülle. Wie vollende ich eine Handlung? Ich tue das, indem ich innerhalb dieser Handlung den Schöpfer enthülle.

Der Schöpfer und ich wirken beide an der gleichen Sache – meinem Verlangen. Mit Hilfe des Punktes in meinem Herzen kann ich aus meiner Materie austreten und es von außerhalb studieren. Ich kann mich darauf beziehen, wie es der Schöpfer tut. In diesem Fall befinden Er und ich uns oberhalb der Materie, der Schöpfung und ich kann den Verstand des Schöpfers erwerben und zum Schöpfungsgedanken gelangen.

(Aus dem 3. Teil des täglichen Kabbala Unterrichts über den Artikel „Der Handelnde Verstand“)

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Ein Wegweiser zu dem Film genannt “Leben”


Ich bin wie ein Gefäß der Wahrnehmung, in welches das Licht eindringt.

Meine Wahrnehmung besteht aus fünf Teilen oder Verlangen. In dem einem Verlangen spüre ich mein inneres Wesen – mein „Ich“, das menschliche Wesen in mir, In einem anderen Verlangen spüre ich meinen Körper – den belebten Teil von mir, in einem dritten Verlangen empfinde ich alles was mir nahe ist, im vierten Verlangen nehme ich meine Umwelt wahr- die Gesellschaft, die Menschen, die Natur – und im fünften Verlangen nehme ich etwas noch Erhabeneres und von mir Entferntes wahr.

Alles ist abhängig von dem Verlangen ab, wie nahe es mir ist und wie das Licht auf es einwirkt. Die Eindrücke aller Verlangen werden dann gesammelt und auf eine Leinwand in meinem Kopf projiziert, wo es sich mir dann als Ganzes Bild zeigt.

Der Unterschied zwischen diesem und einem Film ist, dass sich mein Leben tatsächlich auf diesem Bildschirm abspielt. Dieser Film ist mein Leben und meine Wahrnehmung der Wirklichkeit.

Die körperliche Wahrnehmung, wie eben beschrieben, weicht nicht von der spirituellen Wahrnehmung ab, in der du ebenfalls einen Bildschirm hast, auf den Kräfte einwirken, die dir dann das Bild von spirituellen Welten zeichnen. Der einzige Unterschied zu der spirituellen Welt ist, dass ich mich dieser Welt nicht bewusst bin und nicht an der Erschaffung dieses Bildes der Welt in mir beteiligt bin.

Wenn ich aber in der spirituellen Welt existiere, „erschaffe“ ich den Film, indem ich meine Eigenschaften verändere.
Dieser Film wird in mir abhängig von der Verbindung zu dieser Höheren Kraft, abgespielt. Der Grad der Verbindung ist meine Fähigkeit, die Wiedergabe zu starten.

Unser Ziel ist es, den perfekten Film zu erstellen, der die vollständige Verbindung und die Liebe zwischen dir und dem Schöpfer enthüllen wird.

(Aus dem 2. Teil des täglichen Unterrichts über „Das Vorwort zum Sulam Kommentar“)

 

Alle Höheren Welten befinden sich in uns


Ohne die Hilfe der egoistischen Wünsche, den Klipot, können wir nicht vorankommen. Wir sind mit einem egoistischen Wunsch geboren worden und dieser Wunsch stellt die gesamte Schöpfung dar. Wenn wir jedoch in die spirituelle Welt eintreten, dann entdecken wir anstelle unseres winzigen, primitiven Wunsches zu empfangen ein ganzes System von Verlangen. Der Unterschied zwischen der Klipa (Egoismus) und Heiligkeit (Geben) liegt darin, wie ein Mensch diese Wünsche anwendet: für sich selbst oder um des Gebens willen. Beim Aufsteigen der spirituellen Stufen bestimmt er selbst, ob seine Wünsche Klipa oder Heiligkeit sind.

Wir neigen zu der fälschlichen Annahme, dass es zwei Welten um uns herum gibt, die in Bezug auf uns fremd sind und dass wir zwischen ihnen „wandeln“. So etwas gibt es nicht. Sondern alles geschieht in uns, innerhalb unserer Wünsche. Außer diesem existiert nichts.

Wenn wir weiterkommen, enthüllen wir ständig neue Wünsche in uns und je nachdem, wie wir uns zu unserer Umgebung beziehen, bestimmen wir, ob unsere Wünsche um des Empfangens oder des Gebens willen sein werden. Dabei bilden wir die spirituellen Welten oder Stufen.

Dies ist anders, als das, was wir uns heute vorstellen – dass die Höheren Welten bereits existieren und wir diese einfach betreten, als wären sie ein verzauberter Wald, mit bösen Geistern (Klipot),die auf der einen Seite leben und der Heiligkeit (Güte und Geben) auf der anderen Seite. Aber alles existiert im Innern des Menschen: alle Welten, der Schöpfer und der Mensch selbst.
(Aus dem 3. Teil der Täglichen Morgenlektion)

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Es gibt keine Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft


Es gab ein vollkommen unendliches Kli, nichts von ihm war korrigiert und der Schöpfer schien eine Quelle des Bösen zu sein. Dann korrigierte ich ein einziges Element in dem Kli, nur das Element, das im Moment zu mir gehört und plötzlich stelle ich fest, dass der Schöpfer jetzt gut zu mir ist!

Was also ist gestern geschehen? Während ich mit der Korrektur fortfahre, spüre ich, dass Er mich immer gut behandelt hat – in der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft!

Doch was ist mit den anderen Menschen? Wenn ich mich mit ihnen verbinde, stelle ich fest, dass sie ebenfalls Teil meines Klis sind. Folglich vergrößere ich meine Korrektur, um die gesamte Schöpfung zu umfassen – die Unendlichkeit – und ich nehme das alles in mein Inneres auf.

Alles ist abhängig von meiner Korrektur. In dem Maße, in dem ich mich selbst korrigiere, stelle ich fest, dass der Schöpfer gut ist und in dem Maße, in dem ich mich nicht selbst korrigiere, enthülle ich Ihn als böse. Jeder Mensch beurteilt die Dinge gemäß seiner Korrektur oder ihrem Fehlen. Es gibt keine Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft. Es gibt nur Grade oder Stufen der Enthüllung der korrigierten Kelim, den Stufen meiner Korrektur.
(Aus dem 3. Teil des täglichen Unterrichts)

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Das Buch Sohar enthüllen: Wir sind schwarze Punkte in einem Meer von Licht

Das folgende Gespräch fand statt, als wir „das Vorwort zum Sulam Kommentar“ in der Täglichen Lektion lasen:

Ich bin ein schwarzer Punkt in einem Meer von Höherem Licht. Meine gesamte Existenz ist mit diesem Licht verbunden und ich messe mich daran.

Ich entdecke, dass Er Güte und Geben ist. Umgekehrt bin ich der Empfänger, der alles verschlingen und Ihn ausnutzen will. Ich lerne, dass unser beider Natur, das des Schöpfers und des Geschöpfes, polare Gegensätze sind. Und wenn ich mich mit Ihm vergleiche, dann merke ich, dass wir durch einen Abgrund getrennt sind, weil alles, was in Ihm existiert, in mir als gegensätzliche Form, wie ein Siegelabdruck existiert.

Und ich bin von Scham überwältigt! Er ist das Geben und ist voller Liebe, wohingegen ich nur empfange und voller Hass bin…

Diese Scham ist anders als alles andere, was ich jemals gefühlt habe und es ist das wahre Geschöpf. Noch nie war ich mir so tief bewusst. Ich fange an, Sein Geben für gut und mein Empfangen für böse zu halten.

Doch woher stammt diese Messskala? Im Licht gibt es diese nicht! Das ist das wahre Geschöpf. Es fühlt sich unabhängig und getrennt vom Geber und daher merkt es, dass es sich im Gegensatz zu Ihm befindet.

Das geht solange weiter, bis die Schöpfung dahing gelangt zu spüren, dass sie nicht länger in diesem Zustand verbleiben kann. Sie kann sich nicht länger rechtfertigen, sie vollzieht eine Einschränkung und stößt das Licht von sich.

Dies ist Malchut der Welt von Unendlichkeit, welche darunter leidet, dass sie nicht wie der Schöpfer sein kann – dass sie nicht so lieben kann, wie Er es tut. Darum bringt uns letztendlich die Entwicklung nach der Ersten Einschränkung (Zimzum Alef) zur Liebe – zur gleichen Eigenschaft, wie sie der Schöpfer für uns hat. Alles stammt aus der Handlung der Ersten Einschränkung und in dem Masse, dass die Entscheidung, eine Einschränkung zu vollziehen, das gesamte Universum antreibt und es zur letzten Korrektur führt.

Daher ist das Gefühl der Scham

der „Big Bang“, der Urknall, der das Universum ins Leben rief und seinen ganzen Weg hinunter in unsere Welt und zurück nach oben durchlief.

Die treibende Kraft dieser Entwicklung, die die Wirklichkeit dazu bringt, sich von oben nach unten und von unten nach oben zu entfalten, ist genau das Gefühl der Scham, das von Malchut in der Welt der Unendlichkeit empfunden wurde. Es gibt nichts anderes. Wie der Urknall, aus welchem das Universum geschaffen wurde und welches sich bis heute noch immerfort ausdehnt.

All dies passiert im Malchut der Welt der Unendlichkeit, welche alle vorangehenden Sfirot enthält.

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