Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Schöpfung'

Komm mit auf ein aufregendes Abenteuer in die Tiefe deiner Seele

Genau jetzt befindest du dich in der Welt der Unendlichkeit, aber spürst du das? Nein, du spürst nur diese Welt. Doch wenn du beginnst voranzuschreiten, dann spürst du anstelle dieser Welt die Welt Assiya, die Welt Yetzira, dann die Welten Bria, Azilut und Adam Kadmon und schließlich die Welt der Unendlichkeit selbst.

Du enthüllst die gleiche unveränderliche Wirklichkeit in der du jetzt existierst. Doch wie genau enthüllst du diese verborgene Welt? Das tust du kraft der Enthüllung der gleichen zehn Sfirot von wo aus du anfingst aufzusteigen, nur du enthüllst sie in deinem Innern tiefer und tiefer.

Am Anfang des Aufstiegs befindest du dich innerhalb der gleichen Teile der Wirklichkeit – „Jahr-Welt-Seele“ und „eine vorbereitete Wirklichkeit“ Das sind deine zehn Sfirot und du entwickelst sie weiter, immer tiefer und dadurch bringst du sie der Eigenschaft des Gebens näher.

In der Spiritualität schreiten wir qualitativ voran, nicht quantitativ. Du verfeinerst ständig die Details und erhöhst deine Sensibilität für die Welt. So enthüllst du ständig neue Ebenen der Wirklichkeit. Indem du deine Wahrnehmung erhöhst, enthüllst du neue Teile der Welt und auf diese Weise schreitest du voran. Je höher deine spirituelle Stufe, umso mehr enthüllst du die Verbindung zwischen allen Teilen der Schöpfung.

(Aus dem 3. Teil des täglichen Kabbala Unterrichtes über die „Einführung zu Talmud Esser HaSfirot“)

Während der Zeit der Verhüllung wachsen wir von einem Tag zum anderen wie ein Baby


Warum müssen wir Jahrmilliarden der Entwicklung durchmachen, um damit zu beginnen, dorthin wieder aufzusteigen, woher wir kamen – von unten nach oben? Wir haben ein riesiges Verlangen, das vor uns verhüllt ist. Es ist mit allen Welten verbunden. Ich muss mich selbst vervollkommnen und die Veränderungen, die in mir stattfinden, werden auf dieses gesamte unendliche Verlangen einwirken – auf die gesamte Schöpfung. Und die Veränderungen, die darin stattfinden, werden wiederum auf mich einwirken, winzige Veränderungen in meinem Innern durchführen, weil ich nur solch kleine Portionen auf einmal ertragen kann.

Wir gliedern uns selbst in eine gewaltige Aufgabe ein, die vor uns verborgen ist. Wir sind wie Babys, die sich von einem Tag zum anderen unglaublich weiterentwickeln und vorankommen. Später, für den Rest ihres Lebens, werden sie nie wieder eine solche Entwicklung durchmachen. Die Veränderungen, die jeden Monat des ersten Lebensjahres ihrer Entwicklung in ihrem Innern stattfinden, sind einfach erstaunlich im Vergleich zu den Veränderungen, die im späteren Leben in einem Monat, sagen wir im Alter von fünf, zehn oder zwanzig Jahren.

So schnell verändern wir uns, obwohl es vor uns verborgen ist. Darum wird diese Zeit „die Zeit der Verhüllung“ genannt, da die gewaltige Arbeit, die wir tun, vor uns verhüllt ist. Sie ist vor uns verborgen, wie vor einem Baby, das sich anstrengt, während es nicht versteht, was es tut. Genauso verstehen wir nicht, was wir tun. Doch in der Zwischenzeit finden in unserm Innern gewaltige Veränderungen statt.
(Aus der Vorbereitung zum täglichen Kabbala Unterricht)

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Durch den Schöpfer zu Freiheit und Ausgeglichenheit finden


Fragen, die ich bezüglich Freiheit, Ausgeglichenheit und der Bedeutung der ägyptischen Plagen erhielt:

Frage: Was empfindet ein freier Mensch?

Antwort: Die Freiheit des Menschen liegt darin, fähig zu sein, das Gleichgewicht in der gesamten Schöpfung zu finden, es aufrechtzuerhalten und es auszubalancieren, während man „auf einem Bein“ steht. Auf der rechten Seite der Skala befindet sich die Schöpferkraft des Gebens. Auf der linken Seite der Skala befindet sich die Schöpferkraft des Empfangens. Dies sind gerade und entgegengesetzte Seiten – die heiligen und bösen Kräfte. Und wenn ein Mensch sich zwischen diesen beiden ausbalancieren kann, wird ihm die Freiheit des Willens durch den Einfluss beider Seiten gegeben und er kann dadurch seine freie Wahl ausdrücken.

Frage: Wie ist es möglich, auf einer Nadelspitze zu balancieren?

Antwort: Du musst dich an den Schöpfer anheften, Ihn mit deiner ganzen Kraft an dich heranziehen und dich Ihm annähern, wie ein Baby an seine Mutter. Das Baby möchte gerne unter ihrem Schutz sein und sich von dort aus kühn die gesamte Welt anschauen. Oder während es in ihren Armen weilt, kann es mit seinem Finger dorthin zeigen, wo es hin will – und damit seinen Willen ausdrücken!

Das ist die richtige Weise, in der ein Baby sich entwickelt. Es weiß, dass es bei seiner Mutter sicher ist und dass sie ihre ganze Kraft und jede Gelegenheit dazu verwenden wird, seine Verlangen zu erfüllen. Das ist für uns die richtige Weise, mit dem Schöpfer zu arbeiten!

Frage: Worauf beziehen sich die ägyptischen Plagen?

Antwort: Auf diese Art lehrt der Schöpfer einen Menschen, sich mit seiner Natur auseinanderzusetzen, während er sie verhärtet und den Menschen vor ihr warnt. Er gibt Beispiele, wie wir unseren Egoismus bekämpfen können.

Der Schöpfer sagt Folgendes: „Geh zum Pharao! Das ist, was du tun musst. Nimm meine Hand und halte dich an mir fest. Ich will dich ebenfalls festhalten, doch du musst lernen, dich an mich zu klammern, damit du dem Monster widerstehen kannst, welches in deinem Innern durch seine 10 primären unreinen Kräfte enthüllt wurde. Alles, was du tun musst, ist, in meinen Armen zu sitzen und das Verlangen zu haben, dass das Monster besiegt wird. Ich werde nach deinen Anweisungen das Monster beschwichtigen, doch nur, wenn du dich an mich heftest.“

Wenn ein Mensch diese Arbeit durchführt, bedeutet das, dass er Willensfreiheit hat, da er in diesem Zustand alle Bedingungen hat, die er benötigt.

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Verwandtes Material:
Blog-post:  Wir enthüllen den Schöpfer, indem wir unserem Egoismus entfliehen  – dem Pharao
Kabbala Blog: Ein flüchtiger Eindruck des Glanzes
Baal HaSulam: Artikel zum Abschluss des Buches „Sohar“

Kabbala wird sich in der Korrektur der Welt offenbaren


Eine Frage, die ich erhielt: Ich absolvierte den Kurs für Anfänger und Fortgeschrittene im Kabbalalernzentrum und sehe mir seit den letzten zwei Jahren täglich ihre Morgenunterrichte an. Ich studierte Pticha, Shamati und das Buch Sohar. Ihre Weisheit ist sehr tiefgreifend. Aber in letzter Zeit ist der einzige Teil des Unterrichts, der mich berührt, Talmud Esser HaSfirot. Diese abstrakte Sichtweise erscheint mir realer als die Diskussionen über die derzeitige Situation in der Welt. Ist das normal oder bin ich dabei, vom Weg abzukommen?

Meine Antwort: Das ist zeitlich begrenzt. Sie werden entdecken, dass die Kabbala die Offenbarung des Schöpfers in der Welt ist und durch das Studium die ganze Welt korrigiert werden wird. Im Ausmaß der eigenen Korrektur nimmt man die Welt als einheitlich und transparent wahr, denn die gesamte universelle Schöpfung wird von uns in einem einheitlichen Verlangen, das geschaffen wurde, wahrgenommen. Dann wird sie uns als einheitlich erscheinen und all die Welten werden uns als Empfindungen in verschiedenen Schichten dieses einzigen Verlangens erscheinen.

Danach wird auch das Studienmaterial ein und dieselbe Sache enthüllen, nur in einer anderen Sprache davon sprechen. Letzten Endes wird alles dazu führen, dass wir das ganze Bild erkennen werden, statisch, komplett und perfekt.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Die Bedingungen für die Korrektur der Seele
Artikel: Exodus – Vom Physischen zum Spirituellen
Leben aus der Kabbala, Kapitel 15, Seite 169: Stufenweise spirituelle Korrektur
Baal HaSulam Artikel: Einführung zum Buch Sohar

Das Rezept zum Glücklichsein


Zwei Fragen, die ich über unsere Beziehungen mit anderen erhielt:

Frage: Ist meine Annahme richtig, dass diejenigen, die Kabbala studieren, letztendlich glücklich sein werden, weil sie die Wirklichkeit verstehen und sich gut fühlen. Aber diejenigen, die das nicht tun, werden unglücklich sein und im Zustand des Leidens und der Not verbleiben. Stimmt das?

Antwort: Das stimmt, doch andererseits ist jeder mit jedem im allgemeinen System der Seelen verbunden, und solange es noch irgendjemanden gibt, der sich schlecht fühlt, kann es allen anderen unmöglich gut gehen.

Einem Menschen begegnen viele Hindernisse auf dem Weg, seine egoistische Natur zu korrigieren. Diese Hindernisse werden auch durch seine Verbindung mit allen Menschen verursacht. Andererseits muss die Welt noch mehr Leiden erfahren, damit sie nach Korrektur verlangt. Für die Menschheit gibt es keinen anderen Weg, um voranzukommen.

Frage: Die Veränderung, die wir vornehmen müssen, ist, neue Beziehungen unter den Menschen aufzubauen, die auf der Liebe für den Nächsten basieren. Wird dies auch die Probleme in der Welt lösen, die durch die falschen Beziehungen der Menschen untereinander entstanden sind?

Antwort: Genau das wird alles Unglück aus der Welt beseitigen! Es gibt kein anderes Problem als die ungesunden Beziehungen untereinander. Wenn ein Mangel an richtigen Beziehungen existiert, dann ist der Schöpfer verhüllt, und wenn wir die richtige Verbindung unter uns enthüllen, dann enthüllen wir Ihn.

Die Rückkehr zur richtigen Verbindung unter den Menschen wird „die Rückkehr des Schöpfers zur Schöpfung“ genannt. Die Verbindung unter den Menschen wird der Schöpfer genannt, herstammend vom Wort Bore: Bo – komm, re – siehe. Wir sehen Ihn in der Verbindung unter uns.

Darum ist das Gebot „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ das wichtigste Gebot, welches die gesamten korrigierten Handlungen der Menschen beinhaltet.

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Verwandtes Material:
Blog-post: „Liebe deinen Nächsten“ ist die Bedingung, die uns die Natur stellt
Blog-post: Der Name des Schöpfers bedeutet: Komm und siehe (fortgeschritten)
 

In der Kabbala ist sehen gleich glauben


Eine Frage, die ich erhielt: Wie können Sie beweisen, dass Ihre Methode die Einzige ist, mit der wir das Ziel der Schöpfung erreichen können?

Meine Antwort:
1. Ich will niemandem irgendetwas beweisen. Die Kabbala verhüllt sich, anstatt dass sie die Menschen an sich heranzieht. Nur ein Mensch, der sich aufrichtig danach sehnt, wird diese Weisheit enthüllen und studieren. Es gibt für niemanden einen Zwang zu kommen oder zu gehen, so wie es auch keine Begrenzungen oder Voraussetzungen für das Studium der Kabbala gibt.

2. Man fordert die künftige Enthüllung ein, um dann einen klaren Beweis zu haben, dass das Studium der Kabbala authentisch ist.. Dies ist jedoch nur möglich, wenn das Studium auf der Stufe dieser Welt geschieht, wobei das Studium der Kabbala einen Menschen auf eine höhere Ebene erhebt. In der Kabbala bedeutet etwas „zu sehen“, es tatsächlich mit seinen Sinnen zu fühlen. Wenn du deine Zukunft sehen und spüren kannst, ohne deine Wahrnehmung zu ändern, dann hat dich diese Methode nicht verändert. Darum macht eine solche Methode den Menschen auch nicht dem Schöpfer gleich.

3. „Ein Mensch sollte immer dort studieren, wohin sein Herz strebt“, „Es gibt keinen Zwang in der Spiritualität“, „Lehre den Schüler gemäß seiner Art“ und andere ähnliche Sprichworte kabbalistischer Weiser sagen uns, dass es verboten ist, irgendjemanden zu überzeugen, zu überreden oder ihm irgendetwas zu beweisen. Man kann einem Menschen nur zeigen, wie er sich entwickeln kann, damit er beginnt, die spirituelle Welt je nach seiner Entwicklungsstufe selbst zu sehen.

Dies ist die Herangehensweise der Kabbala zur Entwicklung des Menschen: Es gibt keinen Zwang, sondern nur Beispiele. Jede andere Art und Weise wird als Nötigung empfunden und kann dem Menschen und der Welt nur schaden.

Verwandtes Material:
Blog-post: Wir können alles jederzeit zum Besseren wenden
Baal HaSulam Artikel: Enthüllung von einer Handbreite und Verhüllung von Zwei

Der Sinn der Schöpfung ist die Anheftung an den Schöpfer

Baal HaSulam schreibt in den Artikeln, „Die Enthüllung der Göttlichkeit (Matan Tora)“ und „Die Bürgschaft, dass der allumfassende Zweck der Schöpfung darin liegt, dass die gesamte Menschheit ihre Korrektur erreicht, was auch als Gleichheit der Form mit dem Schöpfer bezeichnet wird. Alle Seelen haben ihren Anteil an der Erreichung dieses Zieles, weil es nur eine Schöpfung gibt, sie aber in viele Teile geteilt ist, damit die Korrektur einfacher geschehen kann.

Aber neben der Teilung der Schöpfung in viele Teile oder Seelen, ist die gesamte Schöpfung auch auf die folgenden zwei Teile aufgeteilt:

  • Der Teil, der die Methode der Korrektur erhielt und sie auch angewendet hat, aber später in den Egoismus zurück fiel. Dieser Teil der Schöpfung nennt sich „das Volk Israel“.
  • Der Teil der Schöpfung, der die Methode der Korrektur nicht erhalten hat. Aber nachdem der erste Teil gefallen war, näherte er sich dem zweiten Teil der Schöpfung und nun können beide die allgemeine und vollständige Korrektur des Egoismus in der gesamten Schöpfung erreichen.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Am Anfang shuf G-tt die Himmel und die Erde
Blog-post: Warum ist es leichter, Sushi zu lieben als seinen Nächsten zu lieben?
Blog-post: Jeder der zum Schöpfer strebt, kann Israel werden
Blog-post: Was geschah im alten Babylon?
 

 

Zum letzten Mal in den Abgrund des Egoismus fallen

Eine Frage, die ich erhielt: Wie kann ein Mensch, der die Krise heute erlebt, begreifen, dass er an einem Wendepunkt ist, einer Gelegenheit, die ihm zum spirituellen Aufstieg verhilft, anstatt in eine sich immer mehr verschlimmernde Krise zu fallen?

Meine Antwort: Die gesamte Schöpfung besteht aus Licht (Freude, die Energie des Gebens) und dem Gefäß, (das Verlangen, mit Licht gefüllt zu werden). Das Licht entwickelt unser egoistisches Verlangen bis zu seinem Endzustand, wo das Verlangen anfängt zu spüren, dass es unmöglich ist, direkt mit Licht gefüllt zu werden. Der Grund dafür ist, dass der Genuss das Verlangen annulliert. Beispielsweise wenn man aus Durst trinkt, dann annulliert man den Genuss, indem man das Verlangen nach Wasser erfüllt.

Die gegenwärtige Krise zeigt uns, dass unsere egoistische Entwicklung ihr Ende erreicht hat, und wir können das Licht nicht weiter verwenden, um unserem Egoismus zu dienen. Um es anders zu sagen, entdecken wir, dass es unmöglich ist, unser Ego zu befriedigen. Und während unser Ego uns immer noch weiter zur Erfüllung treibt, begreift unser Verstand, dass dies vergeblich ist.

Ohne Erfüllung können wir jedoch nicht existieren und sind daher gezwungen, den Befehlen unseres Egos zu gehorchen, auch wenn es gegen unseren Willen ist. Wir sind nicht begeistert davon, doch sind wir durch unsere Umgebung dazu gezwungen. Wir tun es gegen unseren Willen und sind dadurch deprimiert und unglücklich. Darum greifen die Menschen auch zu Drogen.

In der Tat führt dies zu Krisen in allen unseren Lebensbereichen. Immerhin basiert unser Leben darauf, das Licht zur Erfüllung unseres egoistischen Verlangens zu verwenden. Während das Verlangen sich unter dem Einfluss des Lichtes entwickelt hat, haben wir danach gestrebt voranzukommen. Wir meinten, dass wir durch die Befriedigung des nächsten Wunsches erfüllt werden würden, und diese Lüge half uns dabei, uns zu entwickeln.

Sobald jedoch das Verlangen aufhört, sich auf egoistische Art zu entwickeln, entdecken wir, dass es leer bleibt. Das Licht zeigt uns, dass es einfach unmöglich ist, auf diese Art erfüllt zu werden. Das nennen wir „Krise“. Darum müssen wir aufhören, uns in die Irre zu führen und anfangen, zu begreifen, dass der einzige Weg derjenige ist, die Eigenschaft des Lichtes anzunehmen – die Absicht zu geben und zu lieben.

Unsere „irdische“ Entwicklung ist zu Ende, und als Zeugnis dafür sehen wir die vielen Fabriken, die nun geschlossen sind, weil wir nicht mehr diese unnötigen, überflüssigen Güter produzieren brauchen. Die Größe deiner Yacht oder die Zahlen auf deinem Bankkonto sind nicht mehr beneidenswert.

Die Menschen sehen keine wahren Genüsse mehr auf dieser Welt. Letztendlich wird jeder Stern – wie sehr er auch strahlen mag – immer schwächer. Und auch wir schwinden beim Fall in den Abgrund, bekannt als letzte Stufe des Egoismus. Der Egoismus verzehrt alles, läßt nichts aus und hat nur Dunkelheit in sich.

Die Verbreitung der Weisheit der Kabbala ist das Einzige, was uns die Möglichkeit gibt, unsere Natur wieder aufzubauen -„Und die Dunkelheit wird scheinen wie das Licht“.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Die Krise ist anders als alles, was wir bisher gesehen haben
Blog-post: Fragen über den Pharao- unseren Egoismus(fortgeschritten)
Kabbala Blog: Spirituelle Erziehung
Baal HaSulam Artikel: Aufbau der Gesellschaft der Zukunft

Kabbala erklärt warum wohlhabendere Mütter mehr Söhne haben


In den Nachrichten (aus MailOnline): „Warum wohlhabendere Mütter mehr Söhne und ärmere Frauen Mädchen zu erwarten haben“ – Vermögende Mütter neigen dazu, mehr Söhne zu haben, während Frauen, die knapp bei Kasse sind, mehr Töchter hervorbringen, behauptet eine Studie. Gemäß der Evolutionstheorie, wenn gute Bedingungen herrschen und die Babies eher gesund sein werden, ist die beste Gelegenheit für eine Mutter, um die Gene an die nächste Generation weiterzugeben, wenn sie einen Jungen hat.

Mein Kommentar: Das ist durch die spirituelle Wurzel vorherbestimmt, wo Seir Anpin, oder der männliche Teil der Schöpfung, die Quelle des Lichts für den weiblichen Teil, seine Malchut, ist. Und sie erwartet Erfüllung von ihm.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Über die Männer und Frauen in unserem Inneren
Blog-post: Ein Gespräch über Schwangerschaft und Geburt
Artikel: Die Welt der Unendlichkeit

Was ist der Unterschied zwischen Geld und wahrer Erfüllung?

Eine Frage, die ich erhielt: Die Gleichheit, die Sie beschreiben, sieht mehr nach Beengung aus. Wenn jedermann das Gleiche wie alle anderen empfangen würde, dann würde das die Bereitwilligkeit der Menschen unterdrücken, anderen mehr zu geben. Wozu wäre das wohl gut?

Meine Antwort: Der Mensch lebt innerhalb des Willens zu empfangen, um erfüllt zu werden. Dieses Verlangen ist das Wesen der Schöpfung, das Einzige, was geschaffen wurde und was sich nicht ändert. Was sich ändert, sind die Absicht, der Zweck oder wie man dieses Verlangen einsetzt – „um meinetwillen“ oder „um der anderen willen“.

Sagen wir, ich hätte einen achtstelligen Dollarbetrag auf der Bank. Was mich dabei zufriedenstellt, ist das Gefühl, dass ich viel Geld habe, nicht das Geld an sich. Es vermittelt mir ein Gefühl von Macht und Vertrauen, mit dem ich der Zukunft entgegensehen und die Gegenwart betrachten kann. Das Verlangen des Menschen kann jedoch nicht mit den Dollars selbst erfüllt werden.

Unsere Verlangen sind von der Natur in uns angelegt und es gibt zweierlei Arten:

* Körperliche Verlangen – nach Essen, Sex und Familie
* Gesellschaftliche Verlangen – nach Reichtum, Erfolg, Macht und Wissen.

Wenn jemand Anerkennung, Ehre und Lob von der Gesellschaft erhält und seine Kinder auf ihn stolz sind (anstelle zu hören, dass ihr Vater von der Gesellschaft verachtet wird), wäre das dann nicht Anstoss genug für diesen Menschen, nur für den Nutzen der Gesellschaft zu arbeiten?

Ein wahrer Experte sieht seinen Job als Kunst an, als ein Handwerk. Er macht seine Arbeit, damit er gute Resultate erzielt und nicht um Belohnung zu erhalten. So erfüllt er seine Verlangen.

Was bisher gemacht wurde, ist die Wünsche der Menschen in das Verlangen nach Geld „einzuwickeln“. Daher kommt auch das Wort Geld – „bedecken“ oder „Schirm“ (aus dem Hebräischen Kessef – Geld, was aus der Wurzel Kissui – bedecken herstammt).

Geld ist jedoch nur eine provisorische Maßeinheit für die Erfüllung des Verlangens.

Die jetzige Krise wird alle oberflächlichen Arten von Ersatz eliminieren und nur die reine Erfüllung übrig lassen. Und was ist diese? Es ist die Befriedigung, die aus dem Geben kommt. Dies ist die einzige Erfüllung, die niemals verschwindet und gänzlich von der Gesellschaft unterstützt wird.

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Verwandtes Material:
Blog-post: In der neuen Welt werden wir darum wetteifern, anderen zu geben
Blog-post: Das Rezept für ewiges Leben
Blog-post: Die Entwicklung der Reschimot in der Geschichte