Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Die Willensfreiheit liegt in der Bescheunigung


Fragen, die ich zur Beschleunigung des spirituellen Weges eines Menschen und zur Realisierung des Reshimo des Menschen erhielt.

Frage: Worin besteht für uns der Sinn, uns an der Beschleunigung zu beteiligen?

Meine Antwort: Durch die Beschleunigung verändern wir uns selbst und das ist das Resultat, welches wir benötigen, als vielmehr die Beschleunigung an sich. Und dieses Resultat können wir nur durch die Beschleunigung unserer Bewegung erreichen, indem wir unser eigenes, freies Verlangen anwenden, welches wir durch die Wechselbeziehung mit anderen erhalten haben.

Frage: Wie kann es in der Beschleunigung eine Willensfreiheit geben?

Meine Antwort: Dies existiert auf Grund der Willensfreiheit, die ein Mensch in der Wechselbeziehung mit anderen hat und im Erhalt von zusätzlichen Verlangen und Bestrebungen zum Ziel hin, von den anderen. Die Willensfreiheit des Menschen liegt in der Nutzung seiner Umgebung.

Frage: Es gibt keine Zeit, doch selbst wenn Zeit existieren würde, wären der Schöpfer und das Ziel der Schöpfung nicht durch die Parameter der Zeit beschränkt, richtig?

Meine Antwort: Ja, und wir müssen diesen zeitlosen Raum der Empfindungen exakt durch die Nutzung der Willensfreiheit betreten.

Frage: Es ist ein Segen, binnen 2 Minuten durch 1.000 Zustände zu gehen. Doch wie ist es damit, während eines Tages durch 1.000 Zustände hindurch zugehen? Ist das schlechter? Ich weiß, dass es Reshimot gibt, welche vorbestimmt sind, hängt aber die Geschwindigkeit derer Enträtselung von der Kraft des Umgebenden Lichtes (Or Makif) ab?

Meine Antwort: Ja, nur davon ist es abhängig. Natürlich wären wir selbst ohne immer noch dazu gezwungen, unsere Bestrebung für das Ziel durch die Gruppe zu entwickeln, allerdings durch das Hilfsmittel des Leidens und eines langatmigen Weges. Diese Entwicklung können wir jedoch mit Hilfe der Kräfte, welche wir durch die Umgebung erhalten, und durch die Erkenntnis dessen, dass es nötig ist, schnell und mit Genuss durchlaufen, anstelle der zwingenden Kräfte, wie das Baal HaSulam im Artikel „Die Freiheit“ beschreibt.

Frage: Ist die Art und Weise, wie ein Mensch sein Reshimo realisiert, von der Umgebung abhängig in welcher er sich befindet?

Meine Antwort: Es hängt davon ab, wie er seine Umgebung verwendet. Wenn ein Mensch die Möglichkeit herausfindet, durch die Willensfreiheit voran zu kommen, dann bedeutet das, dass die angemessene Umgebung dafür für ihn vorbereitet wurde, ebenso wie ein Lehrer, Bücher und die Gruppe.

Verwandtes Material:
Blog-post: Bewusste Beschleunigung in Richtung sinn des Lebens
Blog-post: Klipot uind Reschimot (für Fortgeschrittene)
Blog-post: Kabbala über Evolution

Zwischen den Linien – Ein Gespräch über Worte und Buchstaben


Ich hatte ein Gespräch über Worte und Buchstaben, das unter dem Titel „Zwischen den Linien“ aufgezeichnet wurde.

Meine Gesprächspartner waren:

Dr. Maxim Sokolov – ein HNO-Arzt, der sich auf Stimme und Sprache spezialisiert hat

Shlomi Buhana – ein Doktorant an der Bar Ilan Universität

Ben-Tzion Gertz – ein Schriftsteller und der Gastgeber dieses Gesprächs

Die Sprache ist etwas, das den Menschen von den Tieren unterscheidet. Unsere Kehle ist ein besonderes Organ, in dem alle Kräfte des Körpers und der Seele zusammenkommen. Die fünf Teile der Lunge pressen Luft durch die Stimmbänder in die fünf Teile des Mundes und diese teilen alle Töne in fünf Gruppen. Die Aussprache eines Buchstabens ist abhängig von seiner Kontur, seinem numerischen Wert (Gematria) und dem Teil des Gehirns, welcher den Sprachapparat steuert. Und all dieses geschieht gemäß den fünf Teilen der Schöpfung und dem vierbuchstabigen Namen des Schöpfers. Kurz gesagt: es gibt noch sehr viel mehr darüber zu sagen!

In der Gruppe kann man alle seine spirituellen Fragen deutlich herausstellen


Fragen, die ich darüber erhielt, wie man in einer kabbalistischen Gruppe arbeiten kann

Frage: In einem Ihrer Vorträge sagten Sie, dass mir die Menschen in der Gruppe vom Schöpfer gesandt wurden und wenn ich sie liebe, liebt mich der Schöpfer auch. Das ist mir schon klar in der spirituellen kabbalistischen Gruppe mit Freunden. Doch in meinem täglichen Leben bin ich von anderen Gruppen umgeben – meiner Familie, Nachbarn, Mitarbeitern und anderen. Sind die Menschen in diesen Gruppen per Zufall in meinem Leben oder muss ich ihnen gegenüber die gleiche Einstellung wie zu meinen spirituellen Brüdern haben?

Meine Antwort: In diesen Gruppen müssen Sie sich so wie jeder andere verhalten – wie ein normaler Mensch handeln und Ihre spirituellen Fragen und Errungenschaften verbergen. Sonst denken die Leute, Sie sind ein „Alien von einem anderen Planeten“, dass Sie sich von ihnen unterscheiden, weil Sie andere Ideen, Entscheidungen und Eigenschaften – anti-egoistische – haben. Sie werden Sie dann als zurückweisend empfinden. Also, verhüllen Sie sich!

Frage: Ich verstehe nicht, was dies bedeutet: „Erniedrige und annulliere dich vor der Gruppe, aber nicht vor anderen Menschen, damit du genau fühlen kannst, dass du schlimmer und niedriger bist als alle Menschen auf der Welt“.

Meine Antwort: All Ihre spirituelle Erkenntnis geschieht in Ihrer spirituellen Welt, in der einzigen Seele, oder in anderen Worten – nur mit Bezug auf Ihre Freunde in der Gruppe. Was den Rest dieser Welt betrifft: betrachten Sie diesen nur als einen Ort, wo Ihr Körper existiert.

Frage: Stimmt es, dass es sich um spirituelle Entwicklung handelt, wenn man ständig durch die Verbindung mit der Gruppe zu fühlen versucht „Was ist die Kraft des Schenkens“?

Meine Antwort: Das stimmt unbedingt. Es gibt nur eine Schöpfung – die Urseele. Je nach Grad Ihrer Wahrnehmung von ihr und in ihr drinnen, nehmen Sie die Kraft wahr, die sie geschaffen hat und sie belebt – den Schöpfer. Bei jeder Ihrer Handlung müssen Sie erst einmal die Absicht der Handlung festlegen und es gibt nur eine Absicht (ob es nun unbewusste Handlungen sind, die in der Natur stattfinden, oder bewusste Handlungen, die wir ausführen) – den Schöpfer in uns zu enthüllen.

Frage: Baal HaSulam sagt, dass die einzige Wahl, die wir treffen können, ist, die korrekte Umgebung auszusuchen, damit diese uns beeinflussen kann. Was geschieht, wenn ich nun meine Umgebung ausgewählt habe und in ihr studiere? Was soll ich als Nächstes tun? Worin liegt dann meine tägliche freie Wahl?

Meine Antwort: Die Wahl liegt in Ihrer täglichen Bemühung, Teil der Gruppe zu sein. Sie haben Unrecht, wenn Sie denken, dass es Ihre Wahl war, als Sie zur Gruppe gelangten. Es war der Schöpfer, der Sie zur Gruppe brachte (Sehen Sie auch „Einführung zu Talmud Esser HaSfirot“, Punkte 3 und 4), und nun haben Sie die Freiheit des Willens, um an ihr teilzunehmen, indem sie tägliche Anstrengungen unternehmen – trotz ihrem Verlangen.

 

Korrektur liegt in der Einheit


Eine Frage, die ich erhielt: Es ist eine bekannte Tatsache, dass Rabash niemals über Vereinigung und Einheit gesprochen hat, sondern nur Begriffe wie „über dem Verstand“, „Schöpfer“ usw. gebrauchte. Wie haben Sie demnach die Bedeutung hinter seinen Worten erfasst? Hat er Ihnen das in privaten Gesprächen zu verstehen gegeben? Wenn ja, was haben dann die anderen Studenten dort gemacht? Warum mussten Leute Jahre mit dem Studium einer Terminologie verbringen, die in ihrem Leben nicht in Erscheinung tritt?

Meine Antwort: Beginnend mit der Enthüllung der Kabbala vor 5768 Jahren, ist die einzige Richtlinie die Vereinigung aller unserer zerbrochenen, getrennten Seelen (Teile einer einzigen Seele) in eine Seele (die einzige Schöpfung, die erschaffen wurde), genau so wie sie vor dem Zerbruch vereint waren. Korrektur liegt in der Einheit.

Die gleiche Bedingung der „Bürgschaft“ (Arvut) wurde dem Volk zur Zeit des Empfangens der Tora (Die Methode der Vereinigung) gegeben, der Zeit der Enthüllung des Schöpfers. Er wurde innerhalb dieser Vereinigung enthüllt- – entsprechend ihres Ausmaßes.

Saßen Sie mit Rabash zusammen oder wir? Haben Sie Baal HaSulams Artikel „Die Enthüllung der Göttlichkeit“, „Die Bürgschaft“, „Der Frieden“, seine Briefe an seine Schüler über die Notwendigkeit sich zu vereinen und Rabashs Artikel über die Gruppe gelesen? Ich empfehle Ihnen ,sie zu lesen! Weil Vereinigung die einzige Handlung ist, die von uns verlangt wird. Ich weiß nicht, was Sie von anderen gehört haben, aber ich weiß, was geschrieben steht!

Verwandtes Material:
Blog-post:Auszüge aus Rabashs Artikel über die Gesellschaft
Blog-post: Richtlinien zum Erreichen der Einheit – Ausgewählte Zitate von Baal HaSulam
Kabbala Akademie
 

Licht ist alles, was im Kli empfangen wird


Eine Frage, die ich erhielt: Was bedeutet Licht im spirituellen Sinn? Was ist der Unterschied zwischen dem Licht in den unteren spirituellen Welten im Vergleich zu den Oberen, die dem Schöpfer näher sind?

Meine Antwort: Alles, was im Kli (der Seele) empfangen wird, nennt man Licht. Sieh dir diese Definition in Talmud Esser Sefirot an. Der Unterschied zwischen den Lichtern besteht nicht in und an den Lichtern selbst, sondern in den Gefäßen, den Kelim, den Verlangen, welche sie füllen – dem Ausmaß des Schenkens, der Kraft der Korrektur.

Genauso ist das Licht in unserer Welt einfach und weiß, aber es besteht aus den sieben Lichtern oder Farben, weil es potentiell durch die sieben Arten des Kli enthüllt werden kann. Jedoch existiert es nicht aus sich selbst heraus. Es gibt kein Licht außerhalb des Kli; es gibt keinen Schöpfer außerhalb der Schöpfung.

Wir studieren lediglich Materie und ihre Form. Wir sind nicht fähig, die abstrakte Form und das Wesen zu studieren, weil wir diese nicht auf bewährte Weise erreichen können. Im Weltraum gibt es kein Licht sondern nur Dunkelheit, denn es gibt kein Objekt, das es stoppen oder reflektieren könnte – es gibt dort kein Kli.

Wenn Licht durch Glas hindurch tritt, absorbiert das Glas eine Komponente des Lichtes und es wird folglich als absorbiertes Licht wahrgenommen. Absorbiert das Glas rote Wellen, wird das Licht als rot wahrgenommen. Demnach sehen wir nicht das Licht an sich, sondern nur seine Ausdrucksform in der Seele. Genauer gesagt: die Reaktion der Seele oder des Verlangens auf etwas außerhalb in den spirituellen Welten wird Licht genannt. Mit anderen Worten, das Licht ist die Eigenschaft des Schenkens, welche die Seele erlangt hat und die es nun wahrnimmt. Wir sehen also nicht das Licht, sondern die Eigenschaften des Kli oder der Seele, die durch etwas, das Licht genannt wird, wiedergegeben wird.

Verwandtes Material:
Blog-post: Was ist das Höhere Licht?
Blog-post: Die Physik des Höheren Lichtes
Blog-post: Es werde Licht!
Kabbala Heute Artikel: Licht – Die kabbalistische Bedeutung

Ich oder der Schöpfer?


Zwei Fragen, die ich darüber erhielt, ob es der Schöpfer ist, der die Kontrolle hat, oder der Mensch

Frage: Was kommt zuerst? Mein Verlangen, auf dem Weg in Richtung des Ziels voranzuschreiten, das Verständnis, dass alles zum Wohle der Korrektur geschieht, ohne den Schöpfer und Seine Ausrichtung, die Schöpfung zu korrigieren, zu fühlen oder erwirbt man erst das Verständnis, dass der Schöpfer alles tut, um uns auf verschiedene Arten Gutes zu tun und wir Sein Verlangen füllen möchten?

Meine Antwort: Dieser Widerspruch, „Was kommt zu erst?“ oder „Wer hat die Macht?“ wird immer in Ihnen bleiben, bis zum endgültigen Ende der Korrektur. Wer bestimmt Ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen – Sie oder der Schöpfer? Dieser Widerspruch wird erst verschwinden, wenn Sie sich mit Ihm zu einem Ganzen vereinigen!

Frage: Ich bin willens, die Idee zu akzeptieren, dass ich mich selbst korrigieren muss, aber es ist schwer für mich, die Idee zu akzeptieren, dass alles durch den Schöpfer geschieht. Wenn ich einen Abstieg erlebe, dann tut der Schöpfer das für meine Korrektur. Wenn ich einen Aufstieg erfahre, dann gab ihn mir der Schöpfer. Jedoch fühle ich nicht, das irgendetwas vorherbestimmt ist. Was soll ich tun?

Meine Antwort: Versuchen Sie zu fühlen, dass alles, was in Ihren Gedanken und Gefühlen und alles was um Sie herum passiert, dass dies alles vom Schöpfer kommt! Wenn Sie kabbalistisches Material studieren (Baal HaSulam) und sich bemühen, dann ziehen Sie während des Studiums das Licht der Korrektur an (Or Makif – lesen Sie den Punkt 155 in der „Einführung zu Talmud Eser Sefirot“ und allmählich, wie aus einem Nebel heraus, wird dieses Licht Ihnen den Schöpfer enthüllen!

Verwandtes Material:

Es ist unmöglich für einen Kabbalisten, lustlos und melancholisch zu sein


Eine Frage, die ich erhielt: Bezüglich meiner vorherigen Frage möchte ich noch etwas wissen. Falls jemand lustlos und melancholisch wird, ist es dann nicht sehr schwierig, die spirituellen Abstiege zu ertragen, die zwangsläufig mit dem spirituellen Aufstieg verbunden sind? In vielen Texten wird erwähnt, dass Kabbalisten die Korrektur mit den Qualitäten der Perfektion der Schöpfung und Angleichung der Form an den Schöpfer in Zusammenhang bringen. Bitte helfen Sie mir, dieses Rätsel zu lösen.

Meine Antwort: Eine Person, die sich im spirituellen Aufstieg befindet, rechtfertigt den Schöpfer in allen Dingen (man bezeichnet so jemanden als Gerechten). Es ist für ihn unmöglich, melancholisch und lustlos zu sein.

Die Annäherung an den Schöpfer bedeutet die Angleichung der Form an Ihn. Anstatt der Eigenschaften, mit denen man geboren wurde, erlangt man die Eigenschaften von BYA de Tumah (die unreinen Welten von BYA; BYA = Beria, Yetzira, Assiya), welche sich über dem Machsom enthüllen. Es offenbaren sich die 613 Qualitäten des wirklichen Egoismus (Pharao). Diese sind entgegengesetzt zum Schöpfer. Mit Hilfe des Lichtes der Tora von BYA de Kedusha (die heiligen Welten von BYA), welches zur Quelle zurückführt, wird die Absicht dieser Verlangen von „für sich selbst“ zu „für den Schöpfer“ transformiert. Damit erlangt man die vollständige Füllung der 613 Verlangen und Formgleichheit bzw. Verschmelzung mit dem Schöpfer. Natürlich hat das nichts mit dem Ausführen von irgendwelchen Handlungen zu tun, wie geschrieben steht: „Der Schöpfer schert sich nicht darum, wie jemand Rinder schlachtet – vom Kopf oder vom Nacken her“ (Das meint das Beachten einer rein mechanischen Handlung), sondern vielmehr sind die Gebote gegeben worden, um den Menschen zu korrigieren.

Verwandtes Material:
Kapitel 15 aus: Leben aus der Kabbala – Stufenweise spirituelle Korrektur
Chapter 18 from the Book: Interview with The Future – A Spiritual Task
Chapter 2.12 in the Book: The Path of Kabbalah – The Body at the End of Correction

Wird der Schöpfer den Schöpfungsakt noch mal wiederholen?


Ich erhielt Fragen zu einem wissenschaftlichen Experiment, welches darauf abzielt, den Schöpfungsgedanken zu reproduzieren: Diese Woche las ich ein Interview mit einem Wissenschaftler, der sich auf Quantenphysik spezialisiert hatte – er sprach über ein Projekt, das er und 70 andere Wissenschafter aus der ganzen Welt planen. Im nächsten Monat wollen sie die ganze Schöpfung mit dem Ziel nachstellen, das fehlende Photon zu finden. Aus diesem Grund erbauten sie einen 27 km langen Tunnel zwischen der Schweiz und Frankreich und andere Werkzeuge. Interessant war, dass am Ende des Interviews die Wissenschaftler behaupteten, dass sie nur erfolgreich sein würden, wenn Gott mit ihnen wäre und wenn Er es nicht wäre, sie erfolglos blieben! Meine Fragen dazu sind folgende:

Frage: Wird dies die Welt, das Klima oder die Umwelt beeinflussen?

Antwort: Nein, nur unsere Gedanken und Verlangen haben hierauf Einfluss.

Frage: Wie können Wissenschaftler sich auf Gott beziehen?

Antwort: Auf wen sonst sollte sich ein Wissenschaftler in einer Zeit beziehen, da die Wissenschaft bereits herausfindet, dass sie mit ihrem Latein am Ende ist?

Frage: Was glauben Sie, was die Wissenschaftler entdecken werden?

Antwort: Selbst wenn sie das „fehlende Photon“ finden werden, werden sich tausend neue Fragen auftun und dies wird sich so fortsetzen, denn das Gegenstück zu dieser Welt ist die Höhere Welt – und diese verbirgt sich vor der Wissenschaft. Mehr noch ist die Grenze zwischen Wissenschaft und Höherer Welt eine spirituelle und sie kann nicht mit einem materiellen Beschleuniger übertreten werden. Man benötigt eine spirituelle Vorbereitung dafür, um über den Egoismus aufzusteigen und die Eigenschaften des Gebens und der Liebe zum Nächsten zu erlangen. Die Wissenschaftler wollen die Kräfte, die unsere Welt lenken, kennen lernen und sie werden solange weitermachen, bis sie verstehen und fühlen – als Ergebnis ihrer Experimente – dass sie sich selbst ändern müssen, also den Beobachter!

Verwandtes Material:
Blog-post:Wann werden Wissenschaftler erkennen…
Blog-post: wie können wir die Natur verändern?
Artikel: Der Sechste Sinn
Artikel (engl.): Exploring the Boundary Between Science and Spirituality

Vermischen Sie die zwei Welten nicht!


Zwei Fragen, die ich über die Verbindung zwischen den körperlichen und den spirituellen Welten erhielt:

Frage: Wenn jemand beginnt, sich spirituell zu entwickeln, verliert er das Interesse an Dingen dieser Welt, einschließlich universitärer Studien. Ich verstehe, dass es wichtig ist, die beiden Welten unter einen Hut zu bringen. Ich kann jedoch die Verbindung zwischen der spirituellen Entwicklung und der akademischen nicht spüren. Es steht geschrieben, dass die Quelle des Leidens der Mangel einer Verbindung zwischen den verschiedenen Teilen der Schöpfung ist. Wie kann ich diese Verbindung in mir selbst verwirklichen: den Ruf nach Spiritualität, den ich entdecke und die Verantwortung als Student? Wie kann ich meine akademischen Studien mit dem Ziel der Schöpfung in Einklang bringen? Sollte ich die Antwort darauf selbst finden und meine Verwirrung als Teil meiner Entwicklung sehen?

Meine Antwort: Das ist richtig! Ihre Verwirrung ist Teil Ihrer Entwicklung. Mein praktischer Rat an Sie ist: Schaffen Sie in Ihren Gedanken, ihrem Verstand, einen freien Platz, den Sie für Ihr akademisches Studium verwenden. Und mit ihrem restlichen Verstand denken Sie über Spiritualität nach. Vermischen Sie nicht eine Welt mit der anderen und machen Sie Fortschritte in beiden. Viel Glück dabei!

Frage: Wie trenne ich das Alltagsleben vom spirituellen Leben?

Meine Antwort: Außer Kabbala in Ihrer Freizeit zu studieren, sollten sie in ihrem Leben nichts ändern. Um Verwirrung in der Kabbala, dem Studium „jener Welt“ während man in „dieser Welt“ lebt, zu vermeiden: versuchen sie, mit „einem Teil ihres Verstandes“ über Kabbala nachzudenken und mit dem anderen Teil über unsere Welt. Zeigen sie sich anderen Menschen gegenüber auf keine Weise anders, auch nicht anders als sie früher waren. Sprechen sie mit niemandem über Kabbala, außer mit den Leuten, mit denen sie studieren. Studieren sie die Artikel von Rabash über die Gruppe (siehe unten) und setzen sie diese in die Realität um. Das wichtigste ist, bei wenigstens einem Teil unserer täglichen Lektionen (siehe unten) (virtuell) anwesend zu sein.

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Verwandtes Material:
Rabashs Artikel über die Gruppe

Lektionen von Michael Laitman:
Tägliche Kabbala-Lektionen von Rav Michael Laitman, PhD, werden live auf Kabbala TV übertragen: 3:20 bis 6:00 israelische Zeit/2:20 bis 5:00 unsere Zeit, Sonntag bis Freitag und sind auf Kabbalah Media Archive archiviert