Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Liebe'

Sklaven unserer eigenen Ängste

Was macht einen Menschen zu einem Sklaven? Eine Kette um den Hals, die an den jeweiligen Besitzer gebunden ist? Nicht nur. Auch diejenigen, die in prestigeträchtigen Jobs in luxuriösen Türmen mit komfortablen Accessoires arbeiten, sind Sklaven, nur in goldenen Käfigen. Der Internationale Tag der Sklaverei und ihrer Abschaffung wurde kürzlich weltweit gefeiert. Dieser Tag mag mit guten Absichten eingeführt worden sein, aber er ist nutzlos. Ob wir es zugeben oder nicht, wir sind alle Sklaven.

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Rosch Haschana – eine Chance, die Covid Trennung zu besiegen

Vor ein paar Tagen erzählte eine Nachbarin einer meiner Studentinnen, dass sie sehr traurig sei, weil ihre Töchter sich über die Covid-Impfstoffe streiten würden. Infolgedessen wird eine von ihnen, die gegen die Impfung ist, nicht kommen, um mit der Familie Rosch Haschana [jüdisches Neujahrsfest] zu feiern. Was die Nachbarin meiner Schülerin am meisten schmerzte, war nicht die Ablehnung der Impfung durch ihre Tochter oder gar die Tatsache, dass sie nicht zum Festmahl kommen würde. Was sie wirklich schmerzte, war der Hass, der sich zwischen ihren Kindern entlud. Streitigkeiten kommen in jeder Familie vor, ebenso wie Prügeleien, aber der giftige Ausbruch von Hass hat sie erschüttert.

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Zeit, verantwortungsbewusste Erwachsene zu sein

Seien wir ehrlich, wir sind Egoisten. Wir mögen einander nicht, und was noch schlimmer ist, wir denken, dass daran nichts auszusetzen ist. Wir fangen an, unsere Einstellung gegenüber anderen vom Nullpunkt aus zu messen. Das heißt, das Gefühl der Gleichgültigkeit gegenüber anderen ist unser Ausgangspunkt, unser Nullpunkt, und von dort aus beginnen wir zu urteilen. Wenn ich einer anderen Person gegenüber etwas Zuneigung empfinde, gilt das als gut. Wenn ich eine Person nicht mag, gilt das als schlecht.

Diese Haltung hat uns dorthin gebracht, wo wir jetzt sind, und je mehr wir sie beibehalten, desto mehr beschleunigen wir unseren Niedergang. Dies gilt nicht nur für die soziale Ebene, wo die zwischenmenschlichen Beziehungen offensichtlich der Schlüsselfaktor sind, sondern auch für alle anderen Bereiche. Von Kriegen über Armut bis hin zum Klimawandel.

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Höhen und Tiefen – Leben und Tod

„Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ ist ein uralter biblischer Spruch, eine Aufforderung, der im Prinzip jeder zustimmt, aber niemand weiß es umzusetzen.

Auch wenn wir es gerne erwähnen, stellen wir fest, dass es in unserer Welt nur schöne Worte sind. In der spirituellen Welt ist das hingegen eine unabdingbare Regel, entweder existiert man dort oder nicht.

Jene Freunde, die sich zu einer Einheit verbunden haben, den richtigen Kontakt zum Geben, zur Liebe gefunden haben, eine höhere spirituelle Stufe, ein Gefühl für den Ursprung der Kraft, die Quelle der Schöpfung, eine außerirdische Stufe der Existenz erreicht haben und sich in einem ewigen Informations- und Energiefluss, jenseits von Zeit und Raum befinden, entdecken plötzlich die nächste Schicht des Egoismus, die ihnen vorher verborgen war.

Anstelle von Liebe und Geben beginnen sie wieder, egoistische Gefühle füreinander zu empfinden, wie Kritik und Ablehnung. Dabei fallen sie von der Stufe, die sie erreicht haben, auf die irdische Stufe, als wären sie vom Himmel gefallen und betrachten wieder jeden auf eine völlig egoistische Weise.

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Wenn wir nicht korrigieren, dann korrumpieren wir

Gegen Ende seiner „Einführung in das Buch Zohar“, die kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs geschrieben wurde, schrieb der große Kabbalist und Denker des 20. Jahrhunderts, Rav Yehuda Ashlag, alias Baal HaSulam, über seine Zeit: „In einer solchen Generation erheben alle Zerstörer unter den Völkern der Welt ihre Köpfe und wollen in erster Linie die Kinder Israels zerstören und töten, wie es geschrieben steht (Yevamot 63): „Kein Unglück kommt über die Welt, außer für Israel.“ Das bedeutet, wie es in den oben genannten Tikkunim [ein Teil des Buches Zohar] geschrieben steht, dass [Israel] Armut, Ruin, Raub, Töten und Zerstörungen in der ganzen Welt verursacht“, und deshalb wollen die Nationen der Welt „hauptsächlich die Kinder Israels zerstören und töten.“

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Die Einzigartigkeit der menschlichen Entwicklung

Körperlich ist der Mensch anderen Menschenaffen sehr ähnlich. Tatsächlich sind wir weit weniger leistungsfähig als andere Arten. Wir sind viel schwächer, bewegen uns langsamer, sind anfälliger für Krankheiten, und wir können nicht auf Bäume klettern. Wie kommt es also, dass wir die „Herren der Erde“ geworden sind? Die Antwort liegt nicht in unseren Fähigkeiten, sondern in einem einzigartigen Verlangen, das nur Menschen haben. Es liegt im Verlangen, über diese Welt hinauszugehen, im Verlangen nach dem Spirituellen!

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Was ist ein Traum?

Seit dem Altertum ist die Menschheit sehr neugierig auf Träume. Forscher sagen, dass wir jede Nacht mehrere Träume haben und dass jeder von ihnen zwischen fünf und 20 Minuten dauert. Manchmal haben wir gute Träume und wachen gut gelaunt auf, und manchmal haben wir Albträume.

Ich habe manchmal das Gefühl, wenn ich wach bin, dass das Leben wie ein Traum ist, dass es wie ein Film ist. Werde ich jemals aus diesem Film aufwachen?

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Auf dem Weg zu einem weiteren Sommer mit Maske?

Die Sommerferien haben kaum begonnen, und schon gibt es Anzeichen dafür, dass sie bald zu Ende sein könnten, oder zumindest der spaßige Teil davon.

Covid-19 kehrt in großem Stil nach Israel zurück und droht diesen Sommer das zu tun, was er letzten Sommer getan hat, nämlich uns zu Hause zu halten, oder zumindest auf Distanz zueinander. Es scheint, als ob die Natur kein Erbarmen mit den Kindern hat, die nur den Sommer genießen wollen – ihre kurze Pause von einem traumatisierenden Schuljahr, das mit Einschränkungen gespickt war.

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Himmel und Hölle – wo sind sie?

„Stell dir vor, es gibt keinen Himmel“, sang John Lennon. „Keine Hölle unter uns, über uns nur der Himmel“, fuhr er fort. In gewisser Weise hatte er recht.

Die Weisheit der Kabbala lehrt, dass Himmel und Hölle keine Orte sind, sondern Zustände in unseren Beziehungen zueinander. Die Hölle ist, wenn wir uns nicht ausstehen können, ein bisschen wie heute, nur dass wir uns unseres Hasses bewusster sind, und der Himmel ist, wenn wir einander so lieben, wie wir uns selbst lieben, rein und unkompliziert.

In der Weisheit der Kabbala gibt es keine Menschen, Tiere, Pflanzen oder Mineralien, keine Orte, Zeiten oder Bewegungen. Wenn in den Büchern der Kabbala Beziehungen zwischen Menschen besprochen werden oder Reisen von einem Ort zum anderen beschrieben werden, werden sie tatsächlich als Symbole verwendet, um die Beziehungen der Menschen untereinander zu beschreiben, und wie groß die Liebe zwischen ihnen ist.

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Die Verbindung ist ein Grundgesetz der Natur

Frage: Muss man, um das Land Israel zu erreichen, die Bedingung der Bürgschaft erfüllen?

Antwort: Unter dem Begriff „Land“ versteht man eine spirituelle Grundlage. Das Land Israel ist nicht Palästina und nicht der Staat Israel, sondern eine spirituelle Eigenschaft, in der sich die Menschen in einem Zustand gegenseitiger Liebe befinden.

Aussage: Die Kabbala erklärt es folgendermaßen: „Land“ (hebr. „Eretz“) bedeutet „Verlangen“, und unter „Israel“ werden diejenigen verstanden, die nach dem Schöpfer streben, der die Eigenschaft des Gebens darstellt.

Die Tora beschreibt das dem Volk, als es sich dem Berg Sinai näherte, d.h. als sich der Hass zwischen ihnen zeigte, eine Bedingung gestellt wurde: entweder ihr müsst euch verbinden, oder hier wird eure Begräbnisstätte sein.

Antwort: Die Verbindung ist ein grundlegendes Naturgesetz, wir müssen es umsetzen.

Es ist eine Tatsache, dass es nach dem Urknall eine Aufspaltung unseres Verlangens in eine große Anzahl von Verlangen gab, wir müssen sie wieder verbinden.

Die gesamte Natur strebt nach der Verbindung, sehr langsam, allmählich, nach ihren eigenen Gesetzen. Wir sind gefordert, die Verbindung zwischen uns auf unserer menschlichen Stufe, d.h. auf der höchsten Stufe der Natur, vorzunehmen.

Hier haben wir ein Problem: Wir erkennen- verstehen es nicht und wollen es nicht umsetzen. Wir müssen diese Aufgabe trotzdem erfüllen, entweder auf dem guten Weg, oder durch viele Leiden.

Aus dem Fernsehprogramm „Spirituelle Zustände“, 14.05.2021

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