Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Licht'

Das Geheimnis des Schwarzen Lochs

Bemerkung: Die schwarzen Löcher wurden bestätigt. Dort bleibt die Zeit stehen, die Gesetze der Physik gelten nicht und die Schwerkraft ist so gewaltig das alles, einschließlich dem Licht, dauerhaft absorbiert wird.

Antwort: Die Physik unserer Welt funktioniert dort nicht.

Frage: Was bringt uns dieses Wissen?

Antwort: Das es eine Grenze für Zeit, Raum und Bewegung gibt. Es gibt dort absolut andere Gesetze, an die wir uns nicht wenden, sie nicht studieren können.

Wir können lediglich Vermutungen anstellen, dass dort alles anders funktioniert. Auf welche Weise ist es anders? Wir können noch Hunderte von Jahren leben und werden es trotzdem nicht lösen, da wir hinter den Radioteleskopen stehen, die uns dieses Bild von einem schwarzen Loch gemacht haben.

Unser Gehirn ist egoistisch und basiert nicht auf Quantenphysik, deshalb erforschen wir dieses Phänomen im Grunde genommen rein mechanisch. Deshalb wird nichts davon funktionieren.

Um diese andere Welt, die sich innerhalb des schwarzen Lochs befindet, studieren zu können, müssen wir uns komplett verändern, da es sich dort um eine ganz andere Physik handelt.

Wir haben unser Universum lediglich bis zum Rand des Übergangs zu einem anderen Weltraum erfasst. Dort ist die Grenze unserer Erkenntnis. Wir nennen es – „die Grenze“, die Grenze der Zeit, die Grenze des Raumes. All das gibt es dort nicht.

Wir wissen nicht, was in diesen schwarzen Löchern ist. Wir wissen nichts. Eines ist klar – für uns verschwindet dort alles. Es wäre interessant zu sehen, wie wir aussehen würden, wenn wir unsere Welt aus diesen schwarzen Augen betrachten würden.

Bemerkung: Das wäre tatsächlich interessant, unsere Gesetze aus der Perspektive anderer Gesetze anzusehen!

Antwort: Unterhalb dieser Lichtgeschwindigkeit würden wir sehr primitiv aussehen, dies ist der primitivste Zustand, der in der Natur existiert. Es bedeutet, dass ich völlig unter der Macht des mechanischen Lichts stehe. Ich werde von ihm unterdrückt, kontrolliert und ich bin nichts! Ich existiere nicht! Es ist so, da mein „Ich“ nicht wahrgenommen wird.

Frage: Was wird einen Menschen dazu bringen, dass sich die Welt verändert, wenn er sich verändert? 

Antwort: Wenn unsere Welt zu einem schwarzen Loch wird, in dem alles verschwindet.

Bemerkung: Wann wird die Menschheit dazu kommen?

Antwort: Wir werden durch die Erkenntnis des Bösen dazu kommen. Langsam kommen wir dazu. Deshalb spüren wir die Evolution.

 

Aus dem TV Programm „Nachrichten mit Michael Laitman“ vom 23.04.2019

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Neue Studie: Die Augen sehen mehr, als das Gehirn unserem Bewusstsein meldet


In den Nachrichten (aus Science Daily): „Entdeckungen werfen ein neues Licht darauf, wie das Gehirn verarbeitet, was die Augen sehen“ –  Forscher, am Zentrum für Molekular- und Verhaltens-Neurowissenschaften an der Rutgers Universität in Newark, haben die Notwendigkeit erkannt, ein neues Rahmenwerk zu entwickeln, für das Verständnis der „Wahrnehmungsstabilität“ und wie wir die Welt wahrnehmen durch deren Entdeckung, dass der visuelle Eingangswert, den man während der Augenbewegungen erhält, vom Gehirn verarbeitet, aber vom Bewusstsein geblockt wird.

Mein Kommentar: Wir sind von all den spirituellen Welten umgeben, jedoch können wir diese nur bis zum Grad unserer Gleichartigkeit mit ihnen wahrnehmen. Denn alle Welten, mit Ausnahme unserer Welt, sind in der Kraft des Gebens enthalten, statt im Empfangen (Anziehung), daher empfinden wir sie nicht.

Wenn hingegen ein Mensch die Wissenschaft der Kabbala nutzt – die Methode, um sich die Eigenschaft des Gebens anzueignen, dann beginnt er in dem Maße, in dem er diese Eigenschaft erwirbt, die Höheren Welten zu spüren und fühlt seine Existenz in ihnen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Wirklichkeit befindet sich in unserer Vorstellung
 
interessiert an der „Wissenschaft der Kabbala“  >    Kabbala Akademie 

Die Wirklichkeit befindet sich in unserer Vorstellung


Fragen, die ich über die Wahrnehmung der Wirklichkeit erhielt:

Frage: In dem Artikel „Introduction to the Preface to the Wisdom of Kabbalah“ (engl.), sagt Baal HaSulam: „Alle Welten, sowohl die Höhere, als auch die niedere, befinden sich im Inneren des Menschen“. Besagt die wahre Bedeutung dieser Worte, dass die gesamte Wirklichkeit nur in unserer Vorstellung existiert und mit unseren Sinnen (Gefäße zur Erkenntnis) wahrgenommen wird?

Antwort: Ja.

Frage: Wenn dem so ist, sind physische Körper dann überhaupt real?

Antwort: „Real“ ist, was ich wahrnehme.

Frage: Aber wir haben stets gelernt, dass sich die Seele durch alle ihre Zustände hindurch in dem bedeutungslosen physischen Körper befindet.

Antwort: Das habe ich nie gelehrt. Möglicherweise habe ich über den Körper der Seele gesprochen (nicht über den physischen Körper) – dem Parzuf oder Kli, und die Seele ist das Licht darin.

Frage: Wenn wir das akzeptieren, bedeutet es dann nicht, dass alles um uns herum (einschließlich unserer Freunde und Familie) nicht wirklich existiert, sondern nur ein Produkt unserer Vorstellung ist?

Antwort: Ja. Allerdings müssen wir, anstatt uns Dinge vorzustellen, den Zustand erlangen, in dem wir alles, was außerhalb von uns ist, als in uns seiend wahrnehmen.

 

Verwandtes Material:

Blog-post: Wir haben Zivilisationen in uns

 

interessiert an der „Wissenschaft der Kabbala“  >    Kabbala Akademie

 

Wie kann man unsterblich werden?

Frage aus Facebook: Sie sagen, dass ein Mensch unsterblich sein kann und nicht sterben muss, um den Schöpfer zu sehen. Ein Mensch ist jedoch körperlich und so lange er lebt, wird dies nicht eintreten. Um uns den Schöpfer anzuschließen müssen wir unseren Körper und unsere Seele verlassen.
Wie kann das umgesetzt werden, wenn Sie sagen, dass es nicht nötig ist zu sterben?
Antwort: Der menschliche Körper hat nichts mit den Gefühlen unserer Welt zu tun. Es ist ein rein äußeres Erscheinungsbild und sonst nichts. Aus diesem Grund erscheint es uns, als würden wir diese materielle Welt durch unsere fünf Sinnesorgane wahrnehmen.
Um die höhere Welt zu empfinden, müssen wir unsere fünf Sinne spirituell entwickeln. Die Wissenschaft der Kabbala beschäftigt sich mit dieser Entwicklung und erklärt, wie ein Mensch damit beginnen kann die spirituelle Welt zu erfahren. Es ist demnach nicht notwendig zu sterben.

Frage: Versprechen Sie den Menschen die Unsterblichkeit, wenn wir unsere Seelen vereinen und entwickeln können?
Antwort: Zweifellos! Das ist nicht mein Versprechen, sondern die spirituelle, realisierbare Methode. Heute kannst du in dieser Welt Menschen treffen, die in dieser Weise die höhere Welt verstehen und die Welt als ewig und unsterblich erfassen.

Aus dem TV Programm“ Antworten auf die Fragen aus Facebook“, 10.03.2019
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Die spirituelle Bedeutung von “Diebstahl”


Frage: Baal HaSulam schrieb, dass die Völker der Welt die Weisheit von den Kabbalisten „gestohlen“ hätten. Was bedeutet das?

Antwort: „Stehlen“ bedeutet, den egoistischen Wunsch eines anderen zu nutzen. Es steht geschrieben, dass Adam HaRishon vom Schöpfer stahl, was bedeutet, dass er das Licht Chochma empfangen wollte, ohne sich in das Licht Chassadim zu kleiden. Zu stehlen bedeutet, für sich selbst zu empfangen, ohne die Absicht des Gebens.

In der Vergangenheit, also vor Zerstörung des Zweiten Tempels, verhüllten die Juden die Weisheit der Kabbala nicht. Sei teilten sie bereitwillig mit den Völkern der Welt, wodurch alle irdischen Wissenschaften, die sich mit der Erforschung der Natur befassten (die verhüllte Form des Schöpfers), entstanden: so zum Beispiel die Philosophie (ein System, welches den egoistischen Verstand nutzt, um Vermutungen über den Schöpfer anzustellen, der jedoch vor dem Verstand verhüllt ist). Rav Kook beschrieb genauso wie Johann Reuchlin, der ein großer Philosoph des 16. Jahrhunderts war, die kabbalistischen Wurzeln der Philosophie.

Wann wurde die Kabbala verhüllt? Es geschah, nachdem das Volk Israel von seiner hohen Stufe der Nächstenliebe auf die Stufe des grundlosen Hasses herab fiel. Dies führte in der Folge zur Zerstörung des Zweiten Tempels. Rashbi, der Autor des Buches Sohar war diesbezüglich sehr besorgt, denn von diesem Punkt an musste die Kabbala in einer für die Menschheit verhüllten Form weitergegeben werden und dies würde bis zum 20. Jahrhundert so bleiben. Ab dieser Zeit aber würde sie der gesamten Welt offenbart werden, um allen Menschen zu Gute zu kommen.

Vor der Zerstörung des Zweiten Tempels war es nicht nötig, über Kabbala zu schreiben, denn die Menschen fühlten den Schöpfer noch und die Wissenschaft der Kabbala war einfach ihr Mittel, sich darüber auszutauschen. Wäre die Kabbala nicht „gestohlen“ worden, hätte sich die Menschheit nicht entwickeln können. Für diese Entwicklung musste die Menschheit einen Funken jenes Lichtes enthalten, der sie belebt und aufrechterhält. Es ist also dieser Funke, der die egoistischen Wünsche der Menschen von einer Generation zur nächsten entwickelte und den Fortschritt in Technologie, Kultur, Bildung und anderen sozialen Einrichtungen gewährleistete.

Heutzutage haben wir alles, was dieser Funke an Licht uns gab, verwirklicht. Das Ego wuchs zu einer vereinten Struktur bzw. zu einem System heran. Es zeigte sich, dass die Menschheit durch das Zusammenfließen aller egoistischen Wünsche nicht mehr weiter wachsen sondern nur mehr absteigen kann. Dies findet Ausdruck in der globalen Krise, in allen Bereichen, in die sich der Mensch vertiefte – Kultur, Erziehung, Wissenschaft, Handel und Wirtschaft.

Von diesem Punkt an können wir die Weisheit der Kabbala dazu nutzen, um uns und unsere Beteiligung am globalen System zu korrigieren, solange, bis wir vollkommene Harmonie erreichen werden.

Verwandtes Material:
Blog-post: Es braucht nur einen Funken des Höheren Lichtes, um die Welt zu korrigieren
Blog-post: Die Physik des Höheren Lichtes
 
Kabbala Akademie
 

Gedankenkraft und Problemlösung

Frage: Kann man, wenn man seine Gedanken ändert, von Krebs und anderen Krankheiten geheilt werden?

Antwort: Ich möchte keine spezifischen Fragen zu Krankheiten und dergleichen beantworten. Alles ist machbar. Ob wir heute in der Lage sind, es zu tun, kann ich nicht sagen. Ich denke nicht, aber in naher Zukunft werden wir es können.

Es hängt lediglich davon ab, inwieweit unsere Gedanken richtig miteinander verbunden sind. Wir werden dann in der Lage sein, die tiefsten negativen Phänomene unserer Natur zu beeinflussen. Alles hängt nur von uns ab.

Es gibt viele interessante Geschichten über Kabbalisten und ihre angeblichen Wundertaten. Es sind keine Wundertaten. Es ist nur eine kleine Korrektur – kein Eingriff, sondern eine Korrektur der Naturgesetze auf einer bestimmten Stufe, die wir dann durchführen können, wenn wir richtig handeln.

Unter der Voraussetzung, dass ich einige positive Kräfte zu diesem System hinzufüge, kann ich in jedes System, auf allen Stufen- von mir bis in die Welt der Unendlichkeit eintreten

Ich denke, wir werden einen Zustand erreichen, in dem wir uns selbst, die ganze Menschheit, die Erde, die Ökologie, das Universum von allen Problemen heilen können.

Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie negativ wir unser Universum beeinflussen. Was auf der Erde geschieht, ist ein kleiner Bruchteil dessen, was wir aufgrund unseres Übels, im Universum verursachen. Auf der Erde berücksichtigen wir nur menschliche Einflüsse.

Im Universum haben die negativen Einflüsse unserer Gedanken und Gefühle schreckliche Folgen. Hoffen wir, dass wir schnell zu einer Korrektur kommen können.

 

Aus dem Unterricht, 03.02.2019

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Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst


Zwei Fragen, die ich über das Geben an den Nächsten erhielt

Frage: Ich habe mit Ihnen studiert und mir fehlen einfach die Worte, Ihnen meinen Dank auszusprechen. Es ist, als ob Sie jeden von uns an die Hand nehmen und uns dort hin führen, wo wir erkennen, wer wir sind. Mit Ihrer Hilfe habe ich mir ein kleines, aber unverkennbares Leuchten und das gemeinsame Arbeiten mit Ihnen verdient.

Ich würde Sie gerne Folgendes fragen: Angenommen, ich empfange, um zu geben und je mehr ich mich freue, desto mehr gebe ich. Oder anders gesagt, je mehr Licht ich mit der Absicht enthülle, desto mehr gebe ich. Wenn ich das Licht meinem Nächsten weitergeben möchte und das Licht durch mich hindurch zu meinem Nächsten gehen muss, durch den Guf meines Parzufs, damit mehr Licht in ihm als in mir enthüllt werden kann, muss ich, damit dies geschehen kann, mehr Licht im Guf meines Parzufs enthüllen oder kann dies auch geschehen, ohne dass ich es enthülle, denn außer der Korrektur will ich nichts für mich selbst?

Antwort: Alles wird automatisch geschehen, wenn Sie an die Vereinigung eines jeden in einen Parzuf denken (und danach handeln) und Sie es sich wünschen und so handeln, dass es gefüllt wird – wie der Schöpfer. In diesem Fall wird dieser Parzuf mit Licht gefüllt. Dann nehmen Sie nicht nur das Licht der Erfüllung wahr, sondern auch die Freude derjenigen, die Sie gefüllt haben. Letzteres ist eine andere Art von Licht. So wie eine Mutter, die die Erfüllung ihrer Kinder erlebt, anstelle dessen, womit sie sie füllt. Das Licht jedoch, das Sie ihnen weitergeben, erfüllt Sie ebenfalls, so wie es geschrieben steht: „Jeder Mensch, der für den Nächsten bittet, erhält selbst zuerst.“

Frage: Angenommen ein Mensch hat begonnen, den Einfluss des Höheren Lichtes zu spüren und seinem Freund mit Hilfe einfacher Worte und Begriffe zur gleichen Wahrnehmung zu verhelfen – ist das möglich? Wenn ja, stiehlt der dann nicht das individuelle Erlangen seines Freundes? Immerhin macht er ihm seine Aufgabe leichter, denn die Hauptsache ist, mit der Wahrnehmung zu beginnen?

Antwort: In der Tora steht geschrieben: „Geht und lernt von einander“ – wir alle müssen zusammen die Harmonie des gemeinsamen Mechanismus von Adam nachempfinden, der gemeinsamen Seele. Allein kann ein Mensch niemals auch nur einen einzigen spirituellen Zustand erreichen. Das ist so, weil sie alle im Wesentlichen eine größere Verbindung unter den Seelen sind, die Wiederherstellung unserer Zersplitterung der Urseele Adams in Milliarden von Teilchen oder Seelen. Und das alles wurde von den Kabbalisten und von Ihren Freunden für Sie vorbereitet. Sie sind angekommen, als bereits alles für Sie vorbereitet war. Wahrscheinlich spüren Sie es noch nicht, aber die gesamte Welt wurde von allen vorherigen Generationen für Sie vorbereitet und dann erschienen Sie darin als Baby. Es steht geschrieben: „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“; und danach sollten Sie handeln, um anderen auf die gleiche Weise zu helfen, wie Sie es sich für sich wünschen. Sie sollten es jedoch nie aus Zwang tun, sondern so wie Sie sich an ein Kind wenden würden – zeigen Sie ihnen die Quellen, führen Sie sie in die Grundlagen ein und überlassen Sie es dann ihnen, sich selbst, ihren Weg und die Kabbala zu verstehen.

Kabbala Akademie

Verwandtes Material:
Blog-post: Liebe zu Freunden, Liebe zum Schöpfer
Blog-post: Liebe unter Freunden in Bnei Baruch
Blog-post: Ein Freund ist jemand, der…
Blog-post: Enthüllung der Göttlichkeit (Baal HaSulam)

Kabbala und die Natur des Lichtes.

Frage: Außerhalb von uns gibt es einige Wellen, die durch unsere fünf Sinnesorgane geleitet werden. Sie werden vom Gehirn verarbeitet. Baal HaSulam schrieb: in mir gibt es eine Linse, welche die Realität auf einem Bildschirm abbildet und ich sehe sie als Teilchen der Materie.
Bedeutet dies, wenn ein Mensch diese Wellen betrachtet, sie als Partikel sieht und wenn er sie nicht beobachtet, sie sich wie Wellen verhalten?

Antwort: Es geht um die Wellen und Ganzheitlichkeit des Lichtes. Vor einigen tausend Jahren wussten die Kabbalisten aus ihrem Verständnis heraus, dass diese Wellen und Partikel zur gleichen Zeit bestanden. Wenn es sich um das Empfangen von Licht handelt, quantisieren wir es; wenn wir über seinen allgemeinen Inhalt sprechen, dann messen wir es in Wellen, in Eigenschaften.

Aus dem TV Programm „Grundlagen der Kabbala „ 26.11.2018
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Kann ein Nichtjude Kabbala studieren?


Frage: Ich bin Jude. Wie kann ich zusammen mit Nichtjuden (Leute, die nicht von Geburt an jüdisch sind) die Kabbala studieren? Das Buch Sohar sagt, dass jeder Mensch der einem Nichtjuden auch nur einen Buchstaben der Tora lehrt, für die Zerstörung in der Welt verantwortlich ist und dass ein Nichtjude der lernen will, zuerst zum Judentum übertreten muss. Was soll ich machen?

Antwort: „Jude“ kommt von dem Wort „Ever“ (zu überschreiten), ein Jude ist also ein Mensch, der den Machsom überschritten hat. Israel ist ein Mensch, der die Absicht hat, „Ishar-El“ – „direkt zum Schöpfer“ zu gelangen. „Hebräisch“ kommt von dem Wort „Ihud„, d.h. „Einheit“ (mit dem Schöpfer). All diese Begriffe sind Eigenschaften der Liebe, des Schenkens, oder des Altruismus.

Goy“ (Nichtjude) bedeutet auf Hebräisch „eine Nation“. Was nicht anstößig heißt, sondern die unkorrigierte, egoistische Stufe unterstreicht. In der Tora oder der Kabbala, bezieht sich „Goy“ (Nichtjude) auf den Egoismus und Jude, Israel, oder Hebräer bezieht sich auf die Liebe und das Beschenken.

Wir alle fangen als Nichtjuden (unkorrigiert) an. Wenn wir das spirituelle Ziel wählen und mit der Korrektur beginnen (auch wenn wir diese noch nicht erreicht haben), werden wir zu Israel (Isra-El, direkt zum Schöpfer). Wenn wir den Machsom überqueren, werden wir jüdisch. Und wenn wir das Ziel erreichen (Einheit mit dem Schöpfer), werden wir Hebräer.

Wir alle kamen aus Babylon, wir sind alle Egoisten und wir müssen uns alle selbst korrigieren und so wie der Schöpfer werden. Wenn ein Nichtjude (ein Egoist) die Tora (Kabbala) für seinen eigenen Nutzen studiert, dann schadet er nur sich selbst. Ein Mensch sollte die Tora (Kabbala) nur studieren, um die Spiritualität, die Eigenschaft des Schenkens zu erreichen. Folglich sollten Sie mit den Leuten studieren, die dieses Ziel anstreben!

Zusätzlich sollten Sie sich fragen: „kann und soll ich die Tora (Kabbala) alleine studieren?“ Vielleicht sind Sie ein Nichtjude (in Ihren Absichten und Bestrebungen)? Zuerst sollten sie überprüfen, ob Sie wie der Schöpfer werden und „Liebe für Ihren Nächsten“ erreichen wollen. Wenn ja, dann können Sie Kabbala studieren, denn dies ist die einzige Korrektur, welche die Kabbala an einem Menschen vollzieht. Wenn Sie jedoch ein anderes Ziel haben (für Ihren eignen Nutzen), dann sind Sie ein Nichtjude und die Tora (Kabbala) ist nichts für Sie. Es steht geschrieben: „Ein Nichtjude, der die Tora studiert, muss sterben“, da er Licht anzieht und diesem dadurch noch gegensätzlicher wird. So töten sie ihren Nichtjuden in ihrem Inneren. Es steht geschrieben, dass die gesamte Tora nur eine Regel beschreibt: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“

Fazit: Jeder sollte ungeachtet seiner Absicht die Kabbala studieren! Wenn sie die Absicht eines Nichtjuden haben, dann werden sie den Nichtjuden in sich töten und vom „Nutzen für sich selbst“ zum „Nutzen des Schöpfers“ übergehen.

Verwandtes Material:
Blog-Post: Kabbala ist für die ganze Welt
Blog-Post: Liebe deine Nächsten wie dich selbst – Das ist deine Belohnung!
Blog-Post: Die Nationalität resultiert aus den Eigenschaften der Seele
 
Kabbala Akademie

Um die Wahrnehmung der Realität zu korrigieren

Bemerkung: Das Buch Sohar sagt: “Alle Welten, sowohl die Höheren als auch die Niederen, befinden sich im Mensch. Alles was in der Welt geschaffen wurde, ist zum Wohle des Menschen geschaffen und alles lebt und entwickelt sich durch den Menschen“. Das wurde schon vor 2000 Jahren gesagt.

Antwort: Alles bedeutet – nur für einen Menschen, da nichts außer Adam erschaffen wurde. Adam ist ein gemeinsames System, von dem wir Teile sind.

Die Welten sind das, was wir in der vollkommenen Wahrnehmung der Realität sehen. Wir offenbaren sie allmählich in dem Maß, in dem wir mit dem höchsten Licht, mit der höchsten Eigenschaft des Gebens übereinstimmen.

Die höheren Welten sind unsere zukünftigen Zustände, die Niedrigeren sind die Vergangenen.

Frage. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Wünschen und der Wahrnehmung? Im babylonischen Talmud welcher im 3. Jahrhundert nach Christus geschrieben wurde heißt es: „jeder beurteilt nach seinen eigenen Fehlern“. Wie ist das zu erklären?

Antwort: Das bedeutet, dass wir die Realität nicht so wahrnehmen wie sie wirklich ist, sondern entsprechend unseren Wahrnehmungsgefäßen d.h., inwieweit diese korrigiert sind und wie weit sie nicht korrigiert sind, wie wir zum Teil die wahre Realität spüren und wie die Falsche. So als wenn ich meine Brille aufsetzte und damit besser sehe, es aber immer noch nicht die perfekte Sicht ist.

Wenn wir also die negativen Phänomene in der Welt sehen, liegt das immer noch an unserem beschädigten Wahrnehmungsinstrument. Es gibt Menschen, die das Gegenteil sehen – was sie für negativ halten, sehen sie als positiv.

Frage: In einem bestimmten Stadium der evolutionären Entwicklung können wir eine Stufe erreichen, in der wir beim Betrachten der Welt sagen können „die Welt ist perfekt es gibt nichts Negatives darin“?

Antwort: Ja, genau so, es hängt alles von unserer Wahrnehmung ab. Wenn wir sie zu einem Zustand der Angleichung mit Licht und Liebe korrigieren, gibt es keine Grenze für unser Verständnis, kein Gefühl von Schaden und Fehlfunktion.

Aus dem TV- Programm“ Die Grundlagen der Kabbala“ 26.11.2018

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