Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Mit dem brennenden Herzen zum Kongress

Frage: Wie können wir unsere Funken auf dem Kongress im Dezember praktisch vereinen?

Meine Antwort: Wir müssen zum Kongress mit bereits vereinten Funken kommen. Genau das bedeutet die Vorbereitung.

Wozu fahre ich dorthin? Um durch alle möglichen äußeren Handlungen die innere Verbindung mit den anderen hervorzurufen, um mich jenem spirituellen Gefäß, in dem wir alle auf die Enthüllung des Schöpfers warten, anzuschließen. Unsere ganze Vorbereitung ist auf die Vereinigung von Funken ausgerichtet.

Meine ganzen Verlangen und Gedanken sind auf das Ziel, auf die Enthüllung der spirituellen Welt, der höheren Stufe, der Ewigkeit, der Vollkommenheit, auf die Enthüllung von etwas Großem und Grenzenlosem gerichtet. Ich muss alle meine Träume hervorheben, betonen und sie an die Vereinigung mit den anderen heranführen. Denn nur wenn wir unsere Bestrebungen nach einer höheren Stufe vereinen, werden wir alle zusammen das gemeinsame Gefäß, welches aus diesen einzelnen Regungen zusammengeschweißt ist, und das Licht, welches es erfüllt, wahrnehmen können.

Darin besteht die Vorbereitung – wir müssen mit diesem bereits geformten, herausgearbeiteten und innerlich brennenden Verlangen zum Kongress kommen.

Auszug aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die Gabe der Tora“, 10.11.2011

Die Vollkommenheit in der ersten Annäherung

Frage: Die Gruppe kann mit einem Auto verglichen werden, das nur dann fährt, wenn es repariert bzw. korrigiert ist. Sobald lediglich ein Teil ausfällt, würde das ganze Auto stehenbleiben. Einerseits treibt die Gruppe uns voran, andererseits übt sie auf uns Druck aus. Genügt es, dass eine Person auf dem Kongress die richtige Einstellung verliert, und es wird uns allen nichts gelingen?

Meine Antwort: Nein. Schließlich trennen uns und die Vollkommenheit die 125 Stufen. Ein ideales System ist somit noch weit weg, weshalb von uns erst die unvollkommene, spirituelle Arbeit verlangt wird, um auf die erste Stufe hinaufsteigen zu können. Es gibt keine Notwendigkeit, sich über die bestimmte Vollkommenheit der Gesamtheit und des Einzelnen zu sorgen. Es genügt ein relativ kleiner Aufwand in der Anstrengung. Wir werden unser Spielzeug, unser Auto auch so bekommen. Lasst es noch kein Porsche sein, und nur eine hölzerne Karre ohne Motor.

Auf der ersten Stufe wird von uns nur eine anfängliche, fast „unwägbare“ Korrektur (die Verbindung) erwartet, welche noch eine Vielzahl an Mängeln besitzt. Es genügt bereits, wenn wir in der Gesamtheit zum Kongress mit dem richtigen Verlangen kommen, um die erste der 125 Stufen der Vollkommenheit zu erreichen. Und das liegt in unserer Macht.

Zusammenfassung der Prinzipien und Ratschläge aus der Morgenlektion 03/11/11

Wer sich in der spirituellen Arbeit befindet, spürt die Belohnung viel stärker, als jemand, der nur die Belohnung erwartet, und deshalb niemals zu ihr gelangt.

Wenn ich mich wahrhaftig im Geben befinde, so möchte ich aus meiner Anstrengung Genuss ziehen, und die Füllung bekommt mein Freund.

Wir müssen trotzdem mit den Abstiegen, den Verwirrungen, den Verzweiflungen, der Hilflosigkeit einverstanden sein – Situationen, anhand welchen der vorherige Zustand erlischt, und sich kein kommender Zustand offenbart, und der Mensch sich leer fühlt. Doch wir müssen verstehen, dass wir damit unsere Gefäße austauschen und uns entwickeln, und deshalb müssen wir uns dazu auf künstliche Weise beziehen.

Liebe zum Schöpfer und Liebe zu den Geschöpfen

Niemand wird zum endgültig korrigierten Zustand gelangen, wenn die gesamte Welt nicht zum endgültig korrigierten Zustand gelangt – bis ins letzte Detail.

Da jeder Mensch aus der gesamten Welt und jeder einzelne in ihr in allen Korrekturen, und sei es auch die kleinste Korrektur, die ein einzelner macht besteht, so werden alle anhand ihm korrigiert. So funktioniert ein integrales System.

Das integrale Gesetz, das Gesetz der Bürgschaft hat immer in der Welt existiert, aber war zu Beginn unentdeckt und deshalb waren wir zu keiner Einhaltung dieses Gesetzes verpflichtet. Doch heute, da sich dieses Gesetz offenbart, sind wir zur Einhaltung aufgefordert.

Wenn jeder auf alle Einfluss hat und unter dem Einfluss aller steht, muss ich mich so viel wie nur möglich um die Bildung und Korrektur der Welt kümmern, in der ein schönes, gutes Verhalten existiert, wir alle müssen uns jetzt so viel wie nur möglich darum kümmern, jeden einzelnen zur Wertschätzung gegenüber anderen zu motivieren.

Du bist nicht fähig, dich selbst zu korrigieren, deshalb hast nichts, wofür du dich selbst bedauern kannst, und deshalb müssen alle auf jeden Einfluss ausüben und aufhören, an sich selbst zu denken – und dann werden alle korrigiert. Ich werde korrigiert in dem Ausmaß, in dem ich auf das ganze System Einfluss ausübe. Deshalb, wenn man zur Verbindung, Bürgschaft, Verbreitung hinausgeht, so tut man sich damit selbst den größten Gefallen.

Vorbereitung auf den Kongress

Vorbereitung auf den Kongress ist, wenn alle mit einem Feuer, mit einem sehr großen Appetit nach Verbindung, kommen, und in der Verbindung die höhere Kraft, die zwischen uns weilt enthüllen möchten. „ In meinem Volke bin ich gegenwärtig“ – das ist der Grund, warum ein Kongress gut ist.

Vorbereitung auf den Unterricht

Während des Lesens des Sohar, müssen wir nur an die Verbindung und Trennung zwischen uns denken, denn über diese Zustände schreiben uns die Verfasser des Sohar.

Wir reißen uns los

Frage: Was sollen wir vom Kongress verlangen, um später nicht von Ihnen zu hören zu bekommen: „Warum habt ihr nicht darum gebeten?“

Antwort: Wir sollten ständig daran denken, wie wir uns jetzt schon diesen besonderen Zustand vorstellen und wie wir danach streben, ihn auf dem Kongress zu realisieren, während wir uns für drei Tage von der Welt vollkommen losreißen.

Wir sollten alles hinter uns lassen und die Tür hinter uns zuziehen, um wahrhaft zur nächsten Stufe aufsteigen zu können. Das erfordert eine ernsthafte Vorbereitung: ich gehe die Artikel durch, nehme an den Unterrichten teil, arbeite in der Verbreitung – und was auch immer ich tun mag, das alles gehört zur Vorbereitung. Ich werde ständig von der Vorfreude, von der Erwartung dessen, was jeden Augenblick passiert, beherrscht.

Zum Kongress sollte man wie zur Erlösung kommen. Ich kann es kaum erwarten, und es scheint, als würde ich explodieren, wenn es nicht eintrifft.

Auszug aus dem Unterricht nach dem Artikel „Gabe der Tora“, 06.11.2011

Zusammenfassung der Prinzipien und Ratschläge aus der Morgenlektion 02/11/11

Die Verbindung in einer Gruppe von Kabbalisten gleicht nicht der Verbindung einer Kommandogruppe, sondern ist eine Verbindung anhand der Ratschläge der Kabbalisten – Lehrer, die uns zu einer höheren Existenz als der, in der wir uns jetzt befinden, führen.

Wenn der Mensch den Ratschlägen der Kabbalisten folgt, er sich in eine Gruppe integriert, sich bemüht zu Verbindung und Liebe zu gelangen, gemeinsam mit den übrigen Freunden kabbalistische Bücher liest und erwartet, dass diese ganze Beschäftigung ihn erweckt und ihm diese neue Macht offenbart, welche als Geben und Liebe definiert wird, so ist das bereits die Kraft, die in seinem Inneren erwacht ist.

Niemand ist fähig, sich selbst zu korrigieren; jeder ist nur dazu fähig, die Anderen zu korrigieren und das, indem er sie auf- und versammelt und an sich bindet und sie in dem, was als „Nächstenliebe“ bezeichnet wird, korrigiert. Unsere gesamte Korrektur liegt im Aufsammeln der Kelim der zerbrochenen Seelen, und wir korrigieren sie und damit auch uns selbst und erfüllen so den Schöpfer. So funktioniert jeder Einzelne gegenüber allen anderen Seelen, und so hat jeder eine erfüllte Welt.

Sobald ich in die gemeinsamen Verlangen der Anderen eindringe und gegenseitige Bewegung zwischen uns stattfindet, so beginne ich, Lichter, Funken und Kelim zwischen uns zu verspüren, und dies wird meine Seele sein. Und der Grund dafür – wer die Eigenschaften und die Verbindung zwischen uns zusammensetzt, die 4. Komponente – ist der Schöpfer.

Im Gegensatz zu allen vergangenen kabbalistischen Gruppen existieren wir nicht, um Wissen an kommende Gruppen weiterzugeben, sondern wir existieren für die Korrektur der Welt, die sich offenbart und diese einfordert. Deshalb wird sich unser ganzer Erfolg und Beschäftigung von dem der vorherigen Kabbalisten unterscheiden.

Wenn wir Sorge um die Zukunft und unseren Zustand entwickeln, wird es keinen Grund geben, äußerlichen Druck auf uns auszuüben, denn wir erschaffen diesen Druck von Innen.

Vorbereitung auf den Kongress
Die Vorbereitung auf die kommende Stufe ist das Wichtigste.

Es ist sehr wichtig, sich vor dem Kongress mit dem Material auseinanderzusetzen, um damit nicht beim Kongress überrascht zu werden. Und je mehr alle wissen und das scheinbar alte Material durchnehmen, so wird ihr Verlangen, die Ausrichtung nach dem Gehörten haben und so neue Dinge offenbaren können.

Je besser die Leute vorbereitet sind, desto mehr können wir alles im Herzen und Verstand klären, und wenn beides richtig funktioniert – können wir zur Offenbarung gelangen.

Das Wichtigste ist, beim diesen Kongress eine Aufgabe zu haben. Deshalb, wenn jemand die Möglichkeit hat, eine Aufgabe zu erledigen, selbst nur für eine Stunde, so erhält er den Verdienst aller, da er im Dienst von Allen, steht.

Ich bin beim Kongress angekommen: habe ich einen Mangel danach, habe ich irgendeine Berechtigung dazu, bin ich überhaupt bereit mich mit allen anderen zu beteiligen? Ich habe ein großes Verlangen, dieses Licht zu erwecken, welches so einen Einfluss auf mich hat, dass ich mich mit allen anderen verbinde, und dass sich dann anstatt des umgebenden Lichtes, das innere Licht, offenbart, und ich habe bereits eine spirituelle Enthüllung, die Enthüllung des Schöpfers.

Vorbereitung auf den Unterricht

Die gesamte Arbeit des Menschen liegt in seiner Anstrengung, seine Absicht zu ordnen, und diese Anstrengung liegt nur in der Absicht – was möchte ich davon haben, was ist das Ergebnis, welches ich in meiner jetzigen Situation, erwarte? Und alles andere ordnet man für ihn.

Die Absicht ist ständig die einzige Sorge, die existiert.

Die Tora ist kein Buch, sondern das Licht, dass zum Guten zurückführt – sie ist die Kraft die sich offenbart, vorausgesetzt du führst spezifische Handlungen aus.

Zusammenfassung der Prinzipien und Ratschläge aus der Morgenlektion 01/11/2011

*Wenn die Umgebung dir nicht die richtige Ausrichtung und die richtigen Gedanken gibt, hast du keine Chance.

*In dem Maß, indem sich der Mensch um die Umgebung kümmert, kümmert sich die Umgebung um ihn.

*Wir können außer streben nichts bewirken. Trotz Ablehnung, trotz des Zerbrechens müssen wir trotzdem nach dieser Verbindung streben, und das geht nur mittels gegenseitiger Verstärkung, auch „Bürgschaft“ genannt. Dann kann das Licht, welches zum Guten führt, uns aus unserem Inneren heraus verbinden. Folglich gelangen wir zu Offenbarung des Kli, welches dem Licht angeglichen ist, und offenbaren das Kli und das Licht in gemeinsamer Form und gelangen so zur Verschmelzung.

*Wir müssen zwischen uns so ein Gefühl erschaffen, eine Beziehung entwickeln und pflegen mit etwas, was als der „Schöpfer“ definiert wird, so wie zu jemanden, der mir sehr teuer ist, für den ich etwas Gutes tun möchte und dabei Genuss und Wärme verspüre. Zu diesem Wunsch kann mich nur die Gesellschaft bringen.

*Wir haben keine Möglichkeit, dem Schöpfer näherzukommen, sondern nur, wenn ihr euch den Freunden annähert, eine Gruppe aufbaut, und eure Beziehungen auf so eine Weise aufbaut, und dann können wir das „Schöpfer“ – BORE nennen. Das Wort „BORE“, ist unser ganzes Kli, mit dem ganzen Licht welches dieses Kli erfüllt.

*Der Erfolg des nahestehenden Kongresses ist abhängig davon, wie sehr wir uns vorbereiten – wie werde ich dort erscheinen und was werde ich brauchen, um ruhig zu sein? Und wie setze ich mich von allen verschiedenen privaten Problemen und Hindernissen ab, sei es dem Zuhause, der Arbeit oder der Familie. Und wie arrangiere ich es so, dass es meiner Familie während des Kongresses auch ohne mich gut geht, damit ich ungestört bleibe. Ich will mich von der ganzen Welt abschotten und ungestörte Gedanken haben. Die Vorbereitung auf den Kongress muss in erster Linie so aussehen, und erst danach kann ich mich auch innerlich vorbereiten, indem ich lese und lerne.

Vorbereitung auf den Unterricht
*Der Sohar beschreibt uns auf vielerlei Art und Weise die Formen und die Verbindungen, welche zwischen uns existieren; das allgemeine System, in welchem wir eingeschlossen sind, die Formen des Gebens gegenüber dem Schöpfer, und was wir als Folge davon untereinander enthüllen können.

*Spiritualität, um des Gebens willen zu geben – ist, eine Handlung auszuüben ohne etwas für sich selbst empfangen zu wollen. So eine Fähigkeit kann nur das Licht, welches auch auf uns Einfluss hat, wenn wir für uns selbst empfangen wollen, in uns erschaffen. Die Voraussetzung dazu ist, dass wir entsprechend der Ratschläge der Kabbalisten handeln, die uns eine Anordnung gegeben haben:
Zusammen sitzen und gemeinsam studieren; dabei uns den korrigierten Zustand vorstellen und uns darin befinden wollen, und dadurch erwecken wir das Licht über uns.

*Sobald unsere Beziehungen in der Gruppe von der Stufe dieser Welt zur spirituellen Welt aufsteigen, erhalten wir die Namen, die im Sohar stehen. Sie beschreiben uns die Ablehnung, die Anziehung, die Verbindung oder die Entfernung zwischen uns. In all diesen Aspekten liegt es nun an uns, die einzige freie Wahl zu treffen, damit sich die Kräfte des Zerbrechens, zu einer 620-mal größeren Verbindung, als vor dem Zerbrechen, offenbaren.

Hunger nach Einheit

Frage: Wie sollen wir richtig in den Kongress eintauchen und wie soll sein Ergebnis sein?

Meine Antwort: Damit der Kongress erfolgreich ist, müssen alle vor Erwartung und Begeisterung „brennen“, alle müssen einen starken Hunger nach Vereinigung verspüren, in der sich die zwischen uns herrschende Höhere Kraft enthüllt. Es steht geschrieben: „Ich wohne unter meinem Volk“. Genau das bedeutet die Vorbereitung auf den Kongress.

Im Endeffekt müssen wir die Kraft unserer Verbindung tatsächlich enthüllen, das höhere Licht, die Energie der gegenseitigen Verbindung zwischen uns praktisch zum Vorschein bringen – nicht in den Emotionen, sondern in den realen Empfindungen. Das wird das wahre Licht sein – mit einer bestimmten Stärke an Awiut, mit einem bestimmten Mechanismus des Weitergebens unter uns.

Wenn wir uns an diese Eigenschaften herantasten, beginnen wir, etwas Außerkörperliches zu enthüllen – in den neuen Gefäßen, in einer neuen Wahrnehmung zu offenbaren. Dann lösen wir uns von unserem Körper, gelangen in die Realität, die außerhalb des Fleisches existiert und treten auf diese Weise in die menschliche Dimension ein.

Wollen wir hoffen, dass es geschieht. An die Arbeit!

Auszug aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die Liebe zum Schöpfer und die Liebe zu Geschöpfen“, 03.11.2011

Kongress – im Namen der Bürgschaft

Frage: Wie können wir auf dem bevorstehenden großen Kongress die erste Zieletappe der Existenz der Gruppe realisieren?

Meine Antwort: Wir werden zunächst eine solche Vorbereitung durchführen, dass uns klar wird, dass wir nur durch die Verbindung zwischen uns, die Bürgschaft genannt wird (und genau diesen Namen trägt auch der Kongress), das Licht erwecken können.

Dieses Licht wirkt in erster Linie auf uns ein, denn es wird durch unser Verlangen angezogen. Wir wollen, dass es sich offenbart und uns korrigiert, und wir unterziehen uns seiner Einwirkung: soll es aus uns alles machen, was es will.

Und die ganze Welt wird uns folgen, denn wir schließen sie an uns an und geben die gleiche Einwirkung des Lichts durch unsere Verlangen und die Materialien, die wir verbreiten, an sie weiter.

Wenn wir versuchen, das Licht zu erwecken, und mehr von ihm empfangen, gelangt es durch uns über jene Kanäle, über die wir miteinander verbunden sind, in die Welt. Und wir sehen, wie effektiv und nützlich unsere gegenseitige Einwirkung ist.

Es wird keine sehr große Gruppe benötigt, um die Einwirkung des Lichts, das zur Quelle zurückführt, an die Welt weiterzugeben. Natürlich ist es wichtig, dass sie möglichst groß ist, doch das Wichtigste ist, dass sie das Licht erweckt, und zwar möglichst stark. Wenn diese Gruppe mit dem Licht erfüllt wird, „schwappt“ es über und ergießt sich weiter, an die Welt.

Denn die Gruppe erfüllt sich mit dem Licht durch die Verlangen, die sie von der ganzen Welt empfängt, wie von ihren empfangenden Verlangen, von ihren ACHaP. Aus diesem Grund empfängt sie nur so viel Licht für sich, um ihre Existenz aufrechtzuerhalten und die Korrekturmethode weiter zu entwickeln – und alles andere ergießt sich in die Welt.

Auf diese Weise erreicht diese Gruppe ihren spirituellen Zustand des Großseins (Gadlut). Sie muss nicht sehr zahlreich sein – dafür sind keine Millionen nötig. Es ist nicht einmal 1% der Menschheit, sondern viel weniger. Ich kenne nicht die genaue Zahl, doch das Wichtigste ist, das Licht zu erwecken, und hier spielt die Qualität der Gruppe eine größere Rolle.

Darum müssen wir während des Kongresses unsere ganze Aufmerksamkeit auf die Qualität – auf die Verbindung zwischen uns – lenken, auf diese Weise werden wir vorankommen.

Auszug aus dem Unterricht nach dem Artikel von Rabash, 30.10.2011

Unruhe vor dem Kongress

Frage: Was ist das für eine Angst, die wir vor dem bevorstehenden großen Kongress im Dezember empfinden sollten?

Meine Antwort: Aufregung vor dem Kongress ist die Unruhe, die Angst davor, dass ich das, was ich entsprechend dem Schöpfungsprogramm erfüllen muss, nicht erfülle, und in diesem Programm steht, wer ich bin, mit welchen Eigenschaften ich erschaffen wurde und in welcher Form ich teilnehmen und den maximalen Beitrag leisten kann, um die Entwicklung des gesamten spirituellen Gefäßes zu beschleunigen.

Jeder muss sich verantwortlich für die Entwicklung des gesamten Gefäßes fühlen, und genau das ist das Maß meines Gebens an den Schöpfer. Darüber sollte ich mir Gedanken machen und begreifen, dass alles nur von mir abhängt.

Auszug aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash, 30.10.2011

Lasst das Licht nicht entwischen!

Frage: Welche spirituelle Bedeutung hat der Kongress im Dezember? Mit wie vielen Jahren Studium ist er gleichzusetzen?

Meine Antwort: Ich bin der Meinung, dass er für das kommende Jahr keines gleichen haben wird. In diesem wichtigen, ich würde sagen, schicksalhaften Jahr werden wir Zeugen dessen sein, wie die Welt sich dem Zusammenhalt und der Einheit zuwendet. Es werden lediglich die ersten Schritte sein, doch wir müssen bereits die Kraft erlangen und uns mit allem Nötigen ausrüsten. Das ist das, was der Kongress uns bringen soll.

Auf uns wartet nicht nur ein Sprung, der sonst, sagen wir mal, ein halbes Jahr in Anspruch genommen hätte. Wenn wir uns auf dem Kongress nicht verbinden, werden wir unsere Mission nicht erfüllen können. So extrem wichtig ist dieses System der Verbindung, das wir in diesen drei Tagen aufbauen.

Selbst wenn der Mensch nicht jeden Tag mit uns zusammen studiert – wenn er den Kongress und die Vorbereitungen darauf verpasst, wird er vieles verlieren, er wird jene „Bausteine“ verlieren, aus denen sein spirituelles Gefäß aufgebaut wird. Es geht hier nicht darum, während der Unterrichte Weisheiten anzuhäufen, – heute arbeiten wir fortdauernd mit dem Licht, das zur Quelle zurückführt.

Und darum möchte ich eine Warnung aussprechen: versäumt keinen Unterricht. Es ist nicht einfach nur Studium, es sind kostbare Augenblicke, in denen das Licht auf euch einwirkt – viel intensiver und realer als je zuvor.

Auszug aus dem Unterricht nach dem Artikel „Frieden in der Welt“, 23.10.2011