Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Wir haben eine zweite Chance

Kongress in der Arava. Lektion 1

Natürlich habt ihr davon gehört, dass Ari einmal zu seinen Schülern sagte: „Wenn wir heute nach Jerusalem hochgehen, werden wir die Endkorrektur (Gmar Tikun) realisieren können. Lasst uns in einer Stunde zusammenkommen und hochgehen, diesen Weg fortsetzen!“

Doch als eine Stunde später die Schüler eintrafen, sagte der eine, dass er aus irgendeinem Grund nicht kann, und der andere aus einem anderen Grund, den dritten lässt die Frau nicht gehen, der nächste kann der Kinder wegen aufgrund von Krankheit oder wegen anderer Probleme nicht. Und so konnten sie nicht zum Zustand von Gmar Tikun aufsteigen.

Wir verstehen nicht, wie solche Hindernisse die Schüler von Ari aufhalten konnten – im Vergleich zum Zustand der Endkorrektur, den sie erreichen konnten?

Wir begreifen jedoch nicht, welche Hindernisse dem Menschen von oben in den Weg gestellt werden, damit er sich der Korrektur nähert.

Wir sind nicht die stärksten und nicht die außergewöhnlichsten – gerade wir sind die schwächsten von all den großen Generationen, die vor uns da waren. Wir leben jedoch in einer besonderen Zeit, und diese Zeit verlangt nach einer großen Korrektur, deren Realisierung möglich geworden ist! Und darum, selbst wenn wir dessen nicht würdig sind, nicht stark genug sind und nicht besonders gut verstehen, was wir tun, bringt uns die höhere Kraft dennoch zusammen und treibt uns an.

Deshalb dürfen wir nicht vergessen, dass uns auferlegt wurde, uns lediglich nach unseren Möglichkeiten zu bemühen! Und der Schöpfer ist derjenige, der diese Arbeit für uns beendet.

Auszug aus der ersten Lektion des Kongresses in der Arava, 18.11.2011

Das Licht soll sich enthüllen und die Welt erleuchten

Kongress in der Arava. Gespräch während der Mahlzeit.

Wir stehen an der Schwelle eines sehr wichtigen Ereignisses – wir können aufsteigen und sogar hochspringen, wir haben alle Bedingungen dafür.

Es ist wirklich ein besonderer Zustand, der uns von oben geschenkt wurde. Es ist kein Ereignis, das lange geplant, organisiert, durchdacht wird und endlich kommt. Es gibt „Erweckung von unten“ (Itaruta de Letata) und „Erweckung von oben“ (Itaruta de Leila), wenn die Möglichkeit von oben gegeben wird, und das Wichtigste ist, diesen Moment nicht zu verpassen!

Deshalb haben wir es so spontan veranstaltet, und es ist schön, dass unsere Freunde aus der ganzen Welt es verstehen. Ich spüre darin eine wahre höhere Gunst, die uns erwiesen wurde – damit wir sowohl auf dem großen Kongress als auch danach bereit sind, das auszuführen, was uns für die Korrektur der Welt auferlegt wurde. Deshalb eröffnen sich uns solche Möglichkeiten.

Wir sind sehr aufgeregt. Ihr habt gefragt, wie wir diese Aufregung aufrechterhalten können; sie wird von allein kommen, von all den Freunden, die hierher kommen – alle werden die Begeisterung spüren. Und ihr werdet eine noch größere Begeisterung spüren, wenn ihr beginnt, diese „Tropfen der Barmherzigkeit“, die von oben hinuntertropfen, aufzufangen.

Wir müssen aus diesem ganzen Zustand eine sehr große Kraft gewinnen, die uns für die Korrektur der Welt bereit macht, und es fortsetzen. Das kommende Jahr ist wirklich entscheidend und schicksalsträchtig. Wollen wir hoffen, dass wir es schaffen, die Welt aus jenem Abgrund des Egoismus herausziehen, in dem sie sich befindet, und sie zur Stufe von Bina zu erheben – alle zusammen. Und dann werden wir ebenfalls eines Aufstiegs würdig sein.

Unter uns gibt es Freunde, die viele Jahre an unserer Seite sind und noch von der gleichen Hoffnung leben müssen. Weil sie auf das allgemeine Erwachen, auf die allgemeine Realisierung warten. Man könnte es mit einem Ehepaar vergleichen, das lange zusammenlebt und immer noch keine Kinder hat. Und ständig leben sie von der Hoffnung, dass sie endlich Kinder haben werden. So erlangen auch wir momentan den Zustand, in dem wir es endlich verwirklichen können!

Ich bin sicher, dass dieser Kongress wunderbar und sehr schön, mit großer Begeisterung verlaufen wird. Und das Wichtigste ist, diese Begeisterung bis zu unserem großen Kongress aufrechtzuerhalten und dort eine riesige Kraft der Vereinigung zu erreichen. Die Vereinigung ist unsere Sorge, und das, was diese Vereinigung erfüllt, ist dem Schöpfer auferlegt.

Wollen wir hoffen, dass wir eine so große Kraft, eine solche Kompression zur Vereinigung zwischen uns erreichen werden, dass uns wirklich das höhere Licht enthüllt wird, zumindest in dem allerersten Maße, und dann werden wir die ganze Welt erleuchten, was bedeutet, „das Licht für die Völker der Welt zu sein“. Für all diejenigen, die es noch nicht besonders gut verstehen und spüren können – und dann wird es sie näher bringen und anziehen. Auf diese Weise werden wir die Anweisung des Schöpfers erfüllen und uns mit Ihm verbinden. Für das Leben!

Auszug aus dem Gespräch während der Mahlzeit vor dem Kongress in der Arava-Wüste, 18.11.2011

Der heilige Ort, an dem die Seele enthüllt wird

Kongress in Arava. Gespräch während der Mahlzeit.

Die vierundzwanzig Stunden, die wir zusammen verbringen werden, sind, wenn sich der Mensch auf die Kraft des Gedankens, der Absicht konzentriert, sehr lange Stunden. Man kann in dieser Zeit vieles erreichen. Lasst uns bemühen, es zu machen!

Lasst uns auch über die Zukunft nachdenken, um solche Ausflüge regelmäßig organisieren zu können. Natürlich sollen sie nicht zur alltäglichen Gewohnheit werden und wir müssen jedesmal daran arbeiten. Aber in Wirklichkeit wird an diesem Ort die Seele offenbart. Ich danke euch dafür, dass ihr für uns diesen schönen und heiligen Ort vorbereitet habt!

Aus dem Gespräch während der Mahlzeit vor dem Kongress in der Wüste Arava, 18.11.2011

Um die Zeit nicht zu vergeuden…

Frage: Sie haben gesagt, dass das einzige Mittel, welches den Menschen die richtige Absicht aufrechterhalten lässt, der Einfluss der Umgebung ist. Also ist die einzige Möglichkeit für den Menschen, voranzukommen, eine solche Umgebung wie auf dem Kongress in der Wüste zu erschaffen, die ihn ständig dazu motivieren soll, in der richtigen Absicht und in der Eigenschaft des Gebens zu sein?

Meine Antwort: Nur das! Ohne den Einfluss der Umgebung verliert sich der Mensch. Es gibt viele Menschen, die zu Hause sitzen, Fernsehserien kucken, Krimis und Romane lesen, einfach die Zeit vergeuden. Die Zeit vergeht… Und sie spüren, dass sie nicht das Geringste tun können. Man lässt sie spüren, dass ihre Zeit mit leeren Sachen gefüllt ist und sie nichts dagegen tun können.

Ich bekomme oft solche Beschwerden zu hören: „Ich mache nichts! Wie kann ich aus diesem Zustand ausbrechen?!“ Der Mensch verspricht sich, sich ab morgen zusammenzureißen, – und morgen passiert das Gleiche. Ein weiterer Tag vergeht und noch einer… Man kann die Zeit nicht zurückdrehen.

Was tun? Man kann nichts dagegen tun. Auf diese Weise lässt man den Menschen von oben begreifen, dass er ohne den Einfluss der Umgebung keine Kraft hat, sich von der Stelle zu rühren. Er muss sich in die richtige Umgebung einordnen – einfach wie ein „Dummerchen“, wie ein Kleinkind in die Mitte von Erwachsenen. Ordne dich ein – und du wirst Kraft von ihnen erhalten!

Wie Rabbi Jossi ben Kisma sagte: „Was soll ich ohne meine Schüler tun?!..“ Sollte er etwa Wissen von ihnen bekommen? – Nein. Ihr gemeinsames Verlangen nach dem Ziel. Hat er etwa kein Verlangen?! – Sein Verlangen ist milliardenfach größer als ihres! Stimmt. Doch er wird nicht das „milliardenfache Verlangen + 1″ bekommen, wenn er sich nicht in sie einbetten lässt. Ohne sie wird er keine einzige Stufe höher steigen können. Wenn er alleine, ohne Schüler bleibt, wird er ab morgen damit anfangen, Nachrichten statt des Sohar zu lesen…

Auszug aus dem Sohar-Unterricht, 17.11.2011

Die weibliche Unterstützung

Frage: Ende dieser Woche wird der Kongress in der Wüste Arava stattfinden. Dort werden Hunderte von Männern aus Israel ankommen, um zwischen sich die innere Kraft der Bürgschaft herauszukristallisieren und zu stärken, um den Kern für die Vereinigung auf dem Dezember-Kongress vorzubereiten. Wie ist es richtig zu machen?

Meine Antwort: Es ist tatsächlich wichtig, diesen besonderen inneren Kern, in dem sich alle Punkte verbinden werden, vorzubereiten. Dieser Kern wird vom passiveren Teil, von den Frauen aus Bnej Baruch (BB), umgeben. Und die breiteste Hülle stellt die Außenwelt dar.

Im inneren Kern (Kreis) werden alle unsere Freunde aus der ganzen Welt verbunden. Warum gerade die Männer? Weil es der Natur der Schöpfung entspricht: gerade sie (die Männer) erfordern die Korrektur, um die Liebe und die Einheit zu erreichen, während die Frauen auf andere Weise dazu kommen. Und dann, wenn wir den erwünschten Zustand erreichen werden, kann man dessen Empfindung an die anderen Menschen verbreiten.

Frage: Wie sollen die Frauen auf diesem Kongress die Männer unterstützen?

Meine Antwort: Sie sollen an unseren Erfolg denken. Wir brauchen diese gedankliche Unterstützung; ohne sie wird es sehr schwer sein. Genauso „sind die Söhne Israels dank den gerechten Frauen aus Ägypten ausgezogen“.

Die Frauen sind der mächtigste Teil des allgemeinen Systems, und ihre Unterstützung ist besonders notwendig. Wenn sich die Frau um ihren Mann sorgt, verleiht sie ihm dadurch die riesigen Kräfte, den riesigen Impuls, um ihre Erwartungen zu realisieren. Ohne die weibliche Unterstützung werden wir keinen Erfolg haben.

Auszug aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die Bürgschaft“, 16.11.2011

Wir schmieden den Kern der weltweiten Einheit

Frage: Wie können wir uns auf den Kongress in der Arava vorbereiten, um dort mit der richtigen Forderung anzukommen?

Meine Antwort: Wir wissen, dass die Korrektur der Welt schrittweise verläuft. Die Männer – diejenigen, die das wahre Verlangen nach Vereinigung verspüren und begreifen, dass die Bürgschaft nur in der Einheit zwischen uns möglich ist – müssen als erste die Korrektur vollziehen. Die Frauen schließen sich in einer weniger aktiven Form an.

Aus diesem Grund fahren wir an einen Ort, an dem wir nicht von fremden Gedanken und Verlangen gestört werden. Dort versuchen wir eine Attacke, die auf die Vereinigung gerichtet ist, zu starten. Ich möchte empfehlen, dass in allen unseren Zentren sich nur die Männer versammeln. Denn wenn die Männer auf der ganzen Welt jetzt versuchen, sich zu verbinden, wird das eine Vorbereitung auf den Kongress im Dezember.

Und später werden wir noch einen Vorbereitungsschritt machen – und werden bis Dezember mehr Kräfte sammeln, um jene Männer, die sich heute noch nicht mit uns an der spirituellen Arbeit beteiligen können, sowie Frauen aufnehmen zu können.

Im Moment bereiten wir den Kern vor, und im Dezember werden wir die äußeren Kreise vereinen. Denn das Ziel des Kongresses im Dezember ist es, den Teil der Menschheit, der mit uns zusammen daran teilnimmt, zur inneren Kraft werden zu lassen, die alle anderen zur Einheit und Bürgschaft erweckt.

Auszug aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die Bürgschaft“, 15.11.2011

Vor der Attacke

Arvut-Kongress. Lektion 1

Unsere Hauptarbeit besteht darin, uns über unsere Gedanken und Verlangen zu erheben, von ihnen abschalten zu können und zu jener Höhe aufzusteigen, wo wir alle zusammen sind, – dorthin, wo sich die Seele befindet. Es gibt nur eine einzige Seele auf der Welt.

Darum steht geschrieben, dass die Söhne Israel drei Tage vor dem Empfangen der Tora enthaltsam sein sollten – jeder versuchte, sich über seine irdischen Sorgen, Gedanken, Verlangen, Berechnungen zu erheben, um sich nur dem höheren Ziel widmen zu können.

Es ist alles andere als einfach und erfordert hartnäckige, peinlich genaue Arbeit, als würden wir winzige Körnchen aufsammeln, bis wir sie alle nach und nach zusammen haben und alle unsere egoistischen Berechnungen enden, bis keine nutzlosen Verlangen und Gedanken in dem Menschen mehr aufkommen, die ihn ablenken; dann wird er mehr oder weniger bereit sein, sich in die Gedanken und Verlangen der Umgebung einschließen zu lassen.

Diese Askese und Enthaltsamkeit, diese enorme Anstrengung, die er unternimmt, um sich vorzubereiten, ist keine einfache Sache. Der Mensch muss sein Ego zerbrechen und aus sich herauskommen, sich durch wahre physische Anstrengungen aus seiner Ecke lösen und sich physisch in die anderen einschließen lassen und dann versuchen, seinen Kopf zu beugen und von den anderen ihren Geist, der ihn beeinflussen wird, anzunehmen. Er darf seinen Gedanken keinen freien Lauf lassen, was ihn aus der Gemeinschaft, aus der Gruppe hinauswerfen könnte.

Der Mensch muss sich beugen und sich widerwillig, in materieller Form und innerlich, spirituell, in Gedanken und Verlangen, so konzentrieren, dass alles unter dem Einfluss der Umgebung steht. Er muss sich verlieren! Der Mensch soll von dem, was es in der Umgebung gibt, beeinflusst werden, damit er weder seinen eigenen Verstand noch sein eigenes Herz hat und nur von dem, was es in der Gemeinschaft gibt, gelenkt wird.

Das ist die erste Etappe der Vorbereitung auf den Einschluss ineinander. Wenn uns das gelingt, können wir bereits von dem Einfluss der höheren Kraft, der Kraft der Gruppe sprechen.

Die Gruppe ist nicht jenes physische Gebilde, welches wir uns vorstellen, es ist keine Gruppe von physischen Körpern. Wir werden von der inneren Kraft der Gruppe beeinflusst und von dem Licht in ihr, das zur Quelle zurückführt und das jedem die Heiligkeit, die Erhebung über sich selbst bringt. Und dann wird er in diesem Aufstieg damit anfangen können, die gemeinsame Kraft, die das Universum füllt, zu spüren, und wird begreifen, wovon die Rede war.

Deshalb ist das Wichtigste auf unserem Kongress, ja bereits wenigstens drei Tage davor (und man sollte jetzt schon damit beginnen, sich daran zu gewöhnen), über allen überflüssigen Gedanken und Berechnungen zu sein und sich auf das Nötigste zu beschränken. Und man sollte stets im Glauben über dem Verstand handeln.

Insbesondere die letzten drei Tage vor dem Kongress müssen wir mit der wahren Attacke, mit der Enthaltsamkeit, sowohl physisch als auch in Gedanken und Verlangen, beginnen, damit wir uns nur in einer Bestrebung befinden und möglichst wenige Hindernisse wahrnehmen.

Auszug aus der ersten Lektion des Arvut-Kongresses, 11.11.2011

Sich mit dem Licht wachrütteln

Frage: In welchem ​Umfang kann ein Kongress im Menschen die schlafenden Informationsgene (Reshimot) zum Leben erwecken?

Meine Antwort: Wir können die Informationsgene (Reshimot) nur unter dem Einfluss der Umgebung erwecken. Ohne den Einfluss der Umgebung werden Reshimot mit Hilfe eines „Motors“ erweckt, welcher uns durch den Druck von Leiden, im Einklang mit der Entwicklung der Natur nach vorne treibt. Alles kommt, wie es gesagt wird, zu seiner Zeit (Beito).

Wenn wir aber anstelle des naturgemäßen Zeitverlaufs die Zeit beschleunigen wollen „Achishena„, dann brauchen wir das Licht. Je stärker das Licht einwirkt, desto schneller erweckt es die Reshimot, und desto schneller bewegen wir uns vorwärts.

Von oben leuchtet das Licht, und von unten erwacht unter dem Einfluss des Lichtes das Reshimo. Wir können Einfluss auf die Erscheinungsform des Lichts nehmen, es anregen und das Licht wird das Erwecken von Reshimot beschleunigen. Darin besteht unsere gesamte Arbeit, sonst können wir nichts tun.

Dementsprechend ist der Kongress ein sehr wirksames Mittel zur Offenbarung des Lichts, das zur Quelle zurückführt. Wenn wir unseren nächsten Zustand, die Kraft des Gebens und die Bürgschaft erlangen wollen, dann wird infolge dieses Verlangens das große Licht angezogen, das Reshimo erweckt. Damit beschleunigen wir unsere Entwicklung.

Was tun mit der Staatsgewalt?

Frage: Die Krise in den USA wird immer tiefgreifender, dabei delegieren Menschen immer mehr Machtinstrumente an die Regierung. Was kann getan werden, bevor die Mächtigen von oben alles unterdrücken?

Meine Antwort: Ich denke nicht, dass die Staatsgewalt die Schritte in Richtung Vereinigung, Liebe und gegenseitiger, gütiger Beziehungen aufhalten wird. Außerdem führen wir unsere Verbreitung unter Heranziehung der Meinungen von Wissenschaftlern und Experten auf verschiedenen Gebieten. Sie bestätigen, dass die globale, integrale Welt genau dies von uns verlangt. Und wer kann sich dagegen auflehnen?

Wer wird einer auf Gleichheit und Einvernehmung basierenden Vereinigung, der Fürsorge dafür, dass es im Land keine an Hunger Leidenden gibt und dass die Bedürftigen wenigstens eine minimale Beschäftigung haben, widersprechen? Die Menschen müssen über ein Leben in einem neuen, globalen Zustand unterrichtet werden. Ich sehe dabei niemanden, der in der Tat dagegen ankämpfen wird. Also sollten wir nichts fürchten.

Letztendlich verhält sich die Staatsgewalt gegenüber jeglichen Aktivitäten ablehnend. Ihr geht es nur dann gut, wenn alle sich wie Sklaven verhalten. So ist jede Regierung, in jedem Land, und darum sollte man nur auf diejenigen Rücksicht nehmen, die kommen, zuhören und sich der Verbreitungsarbeit anschließen.

Auszug aus der zweiten Kongresslektion in New York, 12.09.2011

Der Lohn für den Stau des Lichtes

Frage: Beeinflusst der Zustand einer Gruppe ihre Arbeit auf dem Gebiet der Verbreitung?

Meine Antwort: Ich mische mich nicht in die Angelegenheiten unserer Gruppen. Der Mensch formiert sich selbst, ich kann es nicht für ihn tun. Er trifft auf Verwirrung, Schwierigkeiten, seinen Stolz, sowie andere Eigenschaften, die vergrößert werden. Entweder versteht er den Weg richtig und überwindet die Hindernisse, oder eben nicht.

Im Notfall wird er sich nicht jetzt, sondern, sagen wir mal, in 50 Jahren korrigieren. Ich verhalte mich mit einer großen Geduld gegenüber dieser Entwicklung. Jede Gruppe bekommt das, was sie verdient, und für den Menschen gilt das Gleiche. Ich säe, aber die Sprossen hängen nicht von mir ab.

Selbstverständlich, der Zustand der Gruppe hat einen Einfluss auf die Arbeit in der Verbreitung. Alles nicht-Realisierte, das auf der gegebenen Ebene hätte realisiert werden können, kehrt wie ein Bumerang zurück, um das vielfache verstärkt. Weil die Gruppe die Möglichkeit bekommen, aber nicht realisiert hat.

Jeder von uns ist für die anderen verantwortlich. Ich nehme meinen Platz in dem gesamten Baum des Lebens ein, und ich bin verpflichtet, das Licht die Kette entlang nach unten weiter zu leiten. Von mir zweigen Läufe ab, über jene es fließen soll. Aber wenn es in mir zu einer Stauung kommt – trocknen die Läufe aus. Mir ist eine bestimmte Zeit (t) zur Weiterleitung des Lichts gegeben, aber ich habe die Aufgabe nicht erfüllt, und jetzt steht das ganze Licht, das für die von mir abgehende Kanäle bestimmt ist, im „Stau“, ohne dabei weiter nach unten zu gelangen.

Dadurch empfinde ich ihn als eine negative Kraft und muss den Preis dafür zahlen. Denn laut Programm, war ich verpflichtet mein Ventil zu öffnen, damit andere Leute mit der Vereinigung und Korrektur beginnen. Aber stattdessen habe ich damit begonnen persönliche Überlegungen aufzustellen, wurde stolz, und begann meiner Lust nach Macht nachzugeben….

Als Ergebnis wird diese Kraft des Stolzes und der Machtlust, durch jenes Licht zerschlagen, das sich an meiner Stelle gestaut hat und nicht in der Lage ist weiter zu gehen. Sein Druck (P) wird tätig, und bringt mich letzten Endes zur Explosion.

Der Preis für die Stauung ist sehr groß. Denn ich habe dem Licht den Weg zu vielen Menschen versperrt und habe ihnen die Verbindung mit ihm geraubt. Und in der Zwischenzeit, hätten sie es ebenfalls weiterleiten können. Vielleicht, habe ich Tausende und Millionen ohne Licht gelassen….

Und so geschieht es, dass wenn der Mensch es nicht auf eine gute Weise lernt, dann lernt er es auf eine schlechte Weise.

Auszug aus der 5 Lektion in Toronto, 17.09.2011