Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Kongress'

Warum ist die Kraft ausgerechnet dann weg, wenn ich sie am dringendsten brauche?


Frage: Von einem Teilnehmer des Kabbala Kongresses:

Der Kabbala Kongress war ein großer Erfolg in punkto Verbindung und Vereinigung von Menschen aller Länder, unterschiedlicher Herkunft und Hintergrund – aber warum lassen wir den Abstand zwischen uns wieder größer werden, nachdem der Kongress wieder vorbei ist?

Antwort: Weil wir Schwächlinge sind. Wo ist die Kraft, die uns vorantreibt, sodass wir uns energiegeladen ins Getümmel werfen?

„Hallo, alles aufstehen! Wir sind doch etwa keine kleinen Jungen, die nur mit Stöcken und Springseilen spielen?“ (A. Gaidar, Ein Märchen über ein Kriegsgeheimnis, über den Jungen Nipper Pipper und sein Welt der Ehre).

Um uns ins Getümmel zu werfen, geben uns Kabbalisten die „Zehn Regeln für spirituelle Arbeit“. Drei dieser Regeln versteht bereits ein Kind und sieben von ihnen kann auch ein Dieb verstehen:

Das Kind:

1. Ist glücklich, ohne zu wissen warum.

2. Kann keine Minute still sitzen.

3. Versucht mit allen Mitteln, seine Wünsche durchzusetzen.

Der Dieb:

4. Arbeitet nachts.

5. Versucht jede Nacht das zu kriegen, was er in der vorherigen nicht kriegen konnte.

6. Ist loyal seinen Freunden gegenüber.

7. Riskiert sein Leben für die unbedeutendsten Dinge.

8. Bewertet nicht, was er gestohlen hat und verkauft es um wenig Geld.

9. Weicht nicht von seinem Weg ab, auch wenn er geschlagen wurde.

10. Sieht die Vorteile seiner Beschäftigung und hat nicht den geringsten Wunsch, etwas anderes zu tun.

Kabbala Akademie

EPI

Hunderte von Menschen trafen sich, um Europa zu vereinen

 
Von meiner Facebookseite Michael Laitman 13.11.2019

Hunderte von Menschen haben sich getroffen, um Europa zu vereinen

Europa ist von allen Kontinenten in der gefährlichsten Situation. Gegenwärtig ähnelt es einer modernen Version des alten Babylon: entweder kann es anfangen, sich über alle anwachsenden Aufspaltungen hinweg zu vereinen oder es zerbricht vollständig. 

Im November bin ich von einem sehr besonderen europäischen Kongress in Borovets, Bulgarien, zurückgekehrt, den wir im Namen von Kabbala veranstaltet hatten. 

Es war eine Zusammenkunft von Vertretern aller europäischen Nationen. Menschen reisten an, um über die Einheit in der Gesellschaft zu sprechen, nachzudenken und gemeinsam erarbeiten, wie man eine verbundene Gesellschaft aufbaut. Gesellschaft, die als ein Modell für die Einheit über die Trennung hinaus agieren kann. Denn dies wird für Europa zunehmend wichtig. 

Wenn wir auf die Entwicklung der Menschheit der letzten 1.000 Jahre zurückblicken, war die europäische Konvention in der Tat etwas ganz Besonderes. 

Seit der Zeit des alten Babylon, vor mehr als 3.000 Jahren, endete jegliches Verbundenheitsgefühl der Menschheit in Trümmern. Aus genau diesem Grunde ist es von tiefgreifender Bedeutung, dass Hunderte von Menschen aus ganz Europa zusammenkamen, um sich über alle Unterschiede hinweg zu verbinden. und ein Konzept zu schmieden.

Auf dem Kongress sprachen wir darüber, wie die Vereinigung in Europa real werden kann. Wie die Einheit Europas durch eine “kritische Masse” von Menschen, die die Bedeutung einer solchen Einheit spüren, ein Modell für eine neue Ära der vereinten Menschheit werden kann.

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Die Liebe zu sich selbst annullieren

Kongress in Moldawien. Lektion #1

…doch zu der Bedingung, dass jeder von ihnen mit der Absicht kommt, seine Selbstliebe zu annullieren, und nicht mit der Absicht, seine Wünsche zu empfangen zu sättigen. Nur auf diesem Wege wird er eine neue Eigenschaft erlangen können – den Willen zu geben. 

Letztendlich gelangt er dann von der Liebe zu Freunden zur Liebe zum Schöpfer, das bedeutet, der Mensch wird dem Schöpfer Vergnügen schenken wollen. (RABASH, Artikel 6, 1984, „Liebe zu Freunden (2)“)

Wir dürfen nicht vergessen, dass wir ständig darüber nachdenken müssen. Egal wie sehr unsere Natur davon abgestoßen ist, wir müssen uns dennoch auf diese Weise positionieren.

Ich bin darauf ausgerichtet, mich über die Liebe zu mir selbst zur Liebe zu meinen Freunden zu erheben, denn durch diese Haltung zu ihnen beginne ich, den Schöpfer, die Höhere Welt, die Eigenschaft des Gebens wahrzunehmen, indem ich mich über meine Natur erhebe. Das ist genau der Zustand, der Hebel, der mich aufsteigen lassen kann.

Anfangs sind es im Allgemeinen egoistische Wünsche – ich will mich erheben, ich will erlangen, ich will…. Wenn ich dafür die anderen lieben muss, dann bin ich bereit. Einverstanden. Wenn es nötig ist, ist nichts zu machen. 

Und dann, wenn wir damit arbeiten, bekomme ich plötzlich das Gefühl, dass ich nichts Anderes brauche. Sogar mich selbst brauche ich nicht mehr. Wenn es eine solche Eigenschaft wie das Geben gibt, wenn es einen solchen Zustand gibt, der „Schöpfer“ heißt – das ist alles, was ich brauche, und ich selbst kann gar nicht existieren. 

Der Mensch spürt den Einfluss des höheren Lichts dermaßen, dass er an sich selbst kein Interesse mehr hat, sondern im Gegenteil bereit ist, sich vollständig zu annullieren, nicht zu existieren. So beginnt die nächste Phase seiner Entwicklung.

Inwieweit man dem Schöpfer ähnlich ist, d.h. in der Absicht Ihm Freude zu bereiten, wie der Schöpfer uns Freude machen will – erlangen wir die Eigenschaft des Schöpfers, verschmelzen mit Ihm, steigen auf seine Ebene.

Hier gibt es zwei Stufen. Wir können die neue Eigenschaft des Gebens nur durch die Arbeit mit Freunden erlangen. Und erst dann erlangen wir die Bestrebung, dem Schöpfer Genuss zu bereiten und so zur Gleichheit mit Ihm aufzusteigen.

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Ab der 1. Lektion des Kongresses in Moldawien, 06.09.2019 

Verwende deine Kenntnisse der Philosophie, um Kabbala zu erklären

Drei Fragen, die ich über Psychologie und Philosophie als Beruf erhalten habe:

Frage: Heute arbeiten viele Leute im Bereich der Psychologie, die verschiedene Techniken für das Training des Verstandes, der Seele und der persönlichen Weiterentwicklung einschließt. Werden diese Berufe weniger gefragt sein, wenn die Wissenschaft der Kabbala enthüllt wird? Werden all diese Menschen arbeitslos sein?

Meine Antwort: Der Beruf, der übrig bleiben wird, ist  die empirische Psychologie: Die Psychologie, die auf realen, wissenschaftlichen, experimentellen Ergebnissen basiert.

Frage: Was ist empirische Psychologie? Ich studiere Psychologie, aber wir lernen nichts aus diesem Bereich. Wo kann ich empirische Psychologie ausüben und studieren?

Meine Antwort: Es ist dieselbe Psychologie, die du studierst, doch sie basiert lediglich auf experimentellen Resultaten ohne jegliche philosophische Annahmen.

Frage: Am Kongress sagten Sie, dass Sie den Leuten empfehlen, einen praktischen Beruf anzunehmen, und dass Sie gegen jegliche Art der Philosophie sind. Was soll ich also tun, wenn ich bereits ein Philosophie-Student bin, der nur noch seine Abschlussprüfungen bestehen muss? Ich lebe in Israel.

Meine Antwort: Du musst die Verbindung zwischen der Kabbala und der Philosophie finden und die Kabbala durch die Philosophie erklären. Ich habe einige Studenten, einschließlich meiner jüngeren Tochter, die das Studium im Fachbereich Philosophie absolviert haben. Wir werden eine Verwendung für deine Fachkenntnisse finden, fahre also fort und beende deine Studien.

 interessiert an der „Wissenschaft der Kabbala“  >    Kabbala Akademie

Verwandtes Material:
Blog-post: Kabbala ist eine wissenschaftliche Studie über die Höhere Welt
Blog-post: Die Philosophie hat schlislich angedankt
Blog-post: kabbala und Ihre Karriere

Der Beginn einer ernsthaften spirituellen Arbeit

Die Kabbalisten sagen: „Es gibt niemanden außer Ihm“. Wir müssen das offenbaren, damit wir die einzige Quelle der Einheit unter uns verstehen – den Schöpfer.

In dem Maße, wie wir uns verbinden – so unterschiedlich, so weit es auch voneinander entfernt ist – müssen wir, ein Gefühl der Einheit in uns bilden. Es besteht aus der Kombination von Gegensätzen. Wir versuchen, ohne unsere egoistischen Wünsche zu zerstören (sie können nicht zerstört werden), mit allem, was in uns ist, ein Ganzes zu schaffen.

Bevor wir zu einem Kongress kommen, haben wir das Gefühl, dass wir zusammenkommen und unsere ganze Kraft in die Verbindung und Annullierung investieren werden. Wenn wir zum Kongressort kommen stellen wir fest das wir nicht mehr die gleichen Gedanken und Wünsche als zuvor haben, wir wollen etwas Anderes.

Das ist der Beginn einer ernsthaften Arbeit an uns selbst. Wir bekommen, verschiedenartige Hindernisse, die uns allarmieren müssen, darüber eine Verbindung zu erschaffen.

Wir versuchen nicht, die Hindernisse zu finden, wir wollen uns nur verbinden und finden dadurch immer mehr Hindernisse. Wir erhalten die Möglichkeit, uns über die Schwierigkeiten zu erheben und dabei ein einziges Verlangen, ein gemeinsames System zu erzeugen.

 

Kongress im Moldawien. 05.09.2019 Unterricht Nr.0 

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Gute Hindernisse Kongress in Moldawien. Lektion 0

Frage: Der Schöpfer gibt uns materielle und spirituelle Hindernisse. Besteht ein Zusammenhang zwischen diesen Hindernissen und uns?

Antwort: Ja, sicher. Es gibt Zeiten, in denen die Seelen entweder materielle oder spirituelle Hindernisse benötigen. Materielle Hindernisse sind nicht nur ein Mangel an Existenzmittel, es können auch Krankheiten, Drogen, Umweltprobleme, Geld, alles Mögliche sein. Es sind keine Hindernisse auf der spirituellen, sondern auf der physischen- materiellen Stufe. Aus diesem Grund wird unsere Welt als materiell bezeichnet. Alle Menschen erleben solche Hindernisse.

Spirituelle Hindernisse sind besonders gut, wenn der Schöpfer die Annäherung zwischen uns und unsere gemeinsame Annäherung an Ihn begrenzt. Sie führen uns direkt zum Ziel. Deshalb müssen wir die materiellen durch die spirituellen Hindernisse ersetzen. Ausgehend von den spirituellen Hindernissen gelangen wir zum Ziel.

Wir müssen lernen, sie richtig wahrzunehmen, dann werden wir keine Probleme haben. Ich werde mich über die ständig auftretenden spirituellen Probleme freuen. 

Ich möchte keine Freunde, ich lehne sie ab, will nicht aufstehen, nicht zum Unterricht kommen, möchte niemanden anlächeln, all das sind spirituelle Hindernisse. Der Schöpfer gibt mir so die Möglichkeit, mich jedes Mal zu überwinden und mich noch mehr mit den Freunden zu verbinden.

Frage: Was ist besser: mit den Freunden in der Gruppe zu sitzen, wenn einer von ihnen voller Emotionen ist und sich in ständigen seelischen Abstiegen befindet, oder dem Schöpfer näher zu sein, indem man sich in Freude und in der richtigen Absicht befindet? Oder sind das unterschiedliche Voraussetzungen?

Antwort: Das sind tatsächlich verschiedene Zustände. Man kann nicht sagen, welcher von ihnen besser oder schlechter ist. Wenn der Schöpfer dir in diesem Augenblick diesen oder einen anderen Umstand schickt, dann ist das für deine spezielle Korrektur notwendig. Man muss verstehen, wie man jede Bedingung so effektiv wie möglich nützt.

Aus der Lektion 0 des Kongresses in Moldawien, 05.09.2019

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„Materielle Gebote“ und die Korrektur des Herzens

Frage: Wie können wir die richtige Verbindung zwischen uns realisieren? Sind hiefür rein spirituelle Handlungen notwendig?

Meine Antwort: Nein, wir müssen alle möglichen Handlungen, die auf die Verbindung in dieser Welt gerichtet sind, ausführen: in der Gruppe, in der Verbreitung.

Wir müssen eine neue Herangehensweise bei der Erziehung von Kindern und Erwachsenen, bezüglich die Beziehungen zwischen den Menschen in der Welt etablieren, damit alle unsere Verbindungen dem spirituellen Aufstieg, der Enthüllung des Schöpfers in uns dienen.

Alle diese Handlungen nennen sich Gebote, wir müssen sie erfüllen, um unser egoistisches Verlangen zu korrigieren, bis der Schöpfer sich in voller Kraft darin enthüllt.

Die zerbrochenen Verlangen, der ganze gegenseitige Hass wird als „Anti-Gebote“, Anti-Schöpfer bezeichnet. Wenn ich Hass in Liebe umwandle, bedeutet das, dass ich Gebote – Handlungen, die uns verbinden – erfülle.

Die Formen der sich enthüllenden Verbindung, die zeigen, wie jedes Verlangen sich mit den anderen verbinden muss, werden in mir als das Abbild des Schöpfers wahrgenommen.

Das heißt, der Schöpfer ist die richtige Verbindung zwischen uns! Wir nehmen Ihn wie ein richtiges Verbindungsnetz, das uns vereint und in dieses System mit einschließt, wahr.

Genau das wird auch als Schöpfer bezeichnet, diesen Zustand muss ich erreichen, darum heißt Er auch so: „Bo-Re“ (komme und siehe).

Das beinhaltet auch physische Handlungen: Arbeit in der Gruppe, Freundes-Versammlungen, Kongresse, gemeinsames Studium – doch nach allen diesen äußeren Handlungen ist die innere Arbeit, die wahren inneren Korrekturen, die Korrekturen der Seele notwendig. Denn der Schöpfer verlangt nach der Korrektur des Herzens.

Und diese Handlungen heißen „materielle Gebote“, obwohl sie nicht mit Händen und Füßen ausgeführt werden. Das sind spirituelle Handlungen, und ich kann sie nur vollziehen, wenn ich über das Licht, das zur Quelle zurückführt, verfüge.

Ich mache das nicht selbst! Alle gemeinsam: Ich, die Gruppe und der Schöpfer – wir drei machen alle möglichen Verwandlungen durch. Nur gemeinsam! Keine Korrektur kann alleine vollzogen werden, man braucht die Kombination von allen drei Komponenten.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die Lehre der Kabbala und deren Wesen“ vom 17.10.2010

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Kabbala Weltkongress in Bulgarien

Selbst wenn du nicht an dem Verbindungskongress  in Europa teilgenommen oder nichts von ihm gehört hast, schau dir die Kurzfassung des internationalen Kabbala-Kongresses in Borovetz, Bulgarien an und lass Dich von den schönen Momenten beeindrucken.

900 Männer und Frauen aus allen Teilen Europas haben sich versammelt, um sich über zahlreiche, trennende Unterschiede, zu erheben und zu verbinden.  Sie haben es geschafft.

Sieh Dir die Blicke, das Lächeln, die Aufregung, die Tränen an und bete!  Bete – nur dann wird sich das Gute zwischen uns offenbaren.

Mann und Frau – zwei Erfolgsfaktoren

Es gibt eine bestimmte Art der Verbindung und ebenso der Vorbereitung, die nur von den Männern vollbracht werden kann, wenn sie sich von der Familie, von den Frauen lösen und sich zurückziehen. Es ist ein besonderes Gebet, es sind besondere Empfindungen, wenn du die Grenzen aller Einschränkungen unserer Welt verlässt und nur in der Verbindung mit deinen Freunden existierst. Und das haben wir gespürt. Es ist wirklich so, und anders kann man es sich nicht vorstellen.

Die Vorbereitung von Frauen besteht nicht darin, sich selbst untereinander zu verbinden, sondern darin, den Männern dabei zu helfen; zu versuchen, dafür alle Bedingungen für sie zu schaffen, sie unauffällig zur Vereinigung anzutreiben. Die Frauen können ihnen dabei helfen, ihren Egoismus zu überwinden und zur Einheit zu gelangen.

Übrigens haben unsere Frauen auf der ganzen Welt es sehr gut verstanden. Sie unterstützen uns, sie sind immer an unserer Seite, und ich bin ihnen dafür sehr dankbar. Ihre Unterstützung war ständig zu spüren, und das muss man ihnen hoch anrechnen.

Der Kongress bedeutet bereits das Stehen am Berg Sinai, wo sich Frauen, Greise und Kinder befinden. Doch den Grundstock bilden die Männer, 600 Tausend Seelen, nicht was die Anzahl, sondern was die Stärke betrifft.

In der Kabbala wird alles in Stärke gemessen, weil es um die Vereinigung zu einem gemeinsamen Verlangen geht. Dieses gemeinsame starke Verlangen wird durch die Zahl „600 Tausend“ dargestellt, die die Kraft unserer Verbindung symbolisiert. Zur Stufe von 600 Tausend aufzusteigen bedeutet, die vollkommene Enthüllung der Höheren Kraft, des Schöpfers zu erlangen.

Ich hoffe, dass wir es erreichen werden, weil es dafür alle Voraussetzungen gibt. Zumindest unternehmen wir dafür alle möglichen Anstrengungen. Außerdem braucht die gesamte Welt unsere Handlungen, und genau aus diesem Grund erhalten wir von oben eine solche Unterstützung. Uns gelingt alles, nicht weil wir so besonders und so erfolgreich sind, sondern weil die Welt eine Gruppe braucht, von der sie angeführt werden könnte.

Auszug aus dem virtuellen Unterricht, 20.11.2011

 

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Wir spielen gegen unseren Egoismus

Zwei Fragen, die ich darüber erhielt,  sich von der Einheit abgestoßen zu fühlen:

Frage: Dieses ganze Umarmen und  Singen auf den Kongressen und den Freundesversammlungen scheint lächerlich und künstlich. Es ist einfacher für mich, über das Internet zu studieren und an der Verbreitung zu arbeiten, als an solchen Aktionen der Vereinigung teilzunehmen.

Antwort: Sie liegen absolut richtig – diese Handlungen sehen kindisch, peinlich, künstlich und unecht aus. Aber das ist genau, was wir tun müssen. Alle Teilnehmer verstehen, dass sie spielen – gegen ihren eigenen Egoismus spielen. Indem sie diese Handlungen durchführen und Anstrengungen machen, ziehen sie das Höhere Licht an, das sie korrigiert. Unser Spiel ist dem Spiel eines Kindes ähnlich, und das ist die bedeutendste Sache, die Sie tun können, weil es genau das ist, wodurch eine Person wächst! Der Unterschied ist, dass ein Kind durch die Natur gezwungen wird, zu spielen, um sich zu entwickeln, wohingegen wir diejenigen sein müssen, die sich selbst zum Spielen zwingen. Das ist unsere Freiheit der Wahl: sich für spirituelle Entwicklung zu entscheiden

Frage: Seit längerem höre ich Ihren Unterricht, und jedesmal wenn Sie erwähnen, dass wir eine einzige Seele sind, und alle Menschen unfreiwillig miteinander verbunden sind,  irritiert es mich sehr, und es stört mich, es immer und immer wieder zu hören . Warum ist es so schwierig, das zu akzeptieren und zu verstehen?

Meine Antwort: Weil es unterbewusst Ihren Egoismus erniedrigt, verpflichtet und einschränkt..

Kabbala Akademie
 
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Blog-Post: Wie verbinden wir unsere Punkte im Herzen?