Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Die Gewohnheit sich zu verändern.

Auf der Ebene der unbewegten pflanzlichen und tierischen Natur erfolgt die Entwicklung instinktiv und ist von den äußerlichen Faktoren abhängig. Im Spirituellen erleben wir eine sich ändernde Einwirkung des Lichts, wobei in der materiellen Welt sich stets die Umweltsbedingungen verändern.

Hunderte Millionen Jahre fanden auf der Erde verschiedene klimatische und ökologische Phasen statt, solche wie die Eiszeit und die globale Erwärmung. Gleichzeitig gab es Veränderungen in der unbewegten, pflanzlichen und insbesondere in der tierischen Natur.

Während der Urzeit haben alle lebende Wesen in den Ozeanen gelebt. Später ging ein Teil von ihnen aufs Land und setzte dort seine Entwicklung fort. Einige Gattungen agieren ausschließlich instinktiv und andere können auf die Umwelt reagieren und sich auch an sie anpassen. Somit sind Vögel, Fische und Insekten mehr von ihren Instinkten abhängig, während Tiere und insbesondere die Säugetiere auf die Umgebung reagieren und ihre Gewohnheiten entwickeln. Gewohnheiten sind keine Instinkte mehr.

Wir unterscheiden sie nach dem Kriterium der Erbschaft: die Instinkte werden von Generation zur Generation vererbt, von den Eltern an die Nachkommenschaft weitergegeben, aber die Gewohnheiten muss man in jeder Generation neu erschaffen.

Demzufolge sind im Falle einer Veränderung der natürlichen Umgebung jene Arten dem Aussterben ausgesetzt, die durch Instinkte geleitet werden. Und umgekehrt, jene Arten, die weniger auf die Instinkte Wert legen und sich an die äußerlichen Bedingungen anpassen, erweisen sich bei ungewöhnlichen Bedingungen als wesentlich flexibler .

Und was passiert auf der menschlichen Ebene? Der Mensch ist ein besonderes Wesen. Er gehört ebenfalls zu einer tierischen Form und kann darum in weniger als einer Stunde alles verlieren, was er in 50.000 Jahren seiner Evolution erlangt hat.

Beispielweise kann ein Kind, das im Walde gelassen wurde und deshalb unter den Tieren aufwuchs, kein Mensch werden. Bei seiner Rückkehr in die Gesellschafft wird es keine artikulierte Sprachfähigkeit entwickeln können, es wird weiterhin auf dem Boden schlafen und auf vier „Händen“ gehen. Die Untersuchungen zeigen, dass sogar seine Lebenserwartung der Lebenserwartung der Tierart entspricht, die ihn erzogen hat, seien es Bären oder Wölfe.

Wir wollen es nicht einsehen, dass unser Körper der tierischen und nicht der menschlichen Stufe entspricht, wobei in ihm die für den Menschen notwendige Basis vorhanden ist.

Die Spezifik des Menschen besteht darin, dass er die Instinkte verliert und nach seinem Verstand und seinen Gefühlen lebt. Wenn er also den Verstand und das Gefühl entwickelt, dann verliert er gleichzeitig die Verbindung zum Leben. Denn die Verbindung mit unserer materiellen Existenz besteht aus Instinkten.

Ich stehe auf, ziehe mich an, treffe mich mit Leuten, verbinde mich mit anderen – dies ist mein Leben, meine Umgebung, an die ich mit eisernen Ketten gefesselt bin. Aber je mehr ich Verstand und Gefühl habe, umso weniger Instinkte habe ich, und manchmal weiß ich nicht, wie ich mich am besten verhalten soll, wie die Beziehungen aufgebaut werden sollen, und überhaupt, welche Menschen mich umgeben. Als ob ich in den Wolken schweben würde.

Dieser Konflikt ist charakteristisch für die Stufe „Mensch“. Und darum können die kreativen Menschen manchmal sowohl exzentrisch als auch von der Realität abgehoben sein erscheinen, und dann wiederum sind die Menschen, welche fest auf der Erde stehen, selbstsicher und halten alles unter ihrer Kontrolle. Das ist der ewige Unterschied zwischen zwei Naturen: die eine ist kreativer, progressiver und sensibler, und die andere ist praktisch und sachlich.

Lasst uns nun noch einen Schritt nach vorne machen und schauen, wie wir in das Spirituelle eintreten können. Welche Instinkte und welche Gewohnheiten werden wir dafür benötigen? In welchem Maß sollten unser Verstand und unser Gefühl frei sein? Wie soll die Verbindung zur spirituellen Welt hergestellt werden. Auf welche Art sollen dort die notwendigen Instinkte und Gewohnheiten, der Verstand und das Gefühl erlangt werden.

Hier hilft uns das Licht, das zur Quelle zurückführt, die Umgebung und die Bücher, sowie die Begleitung durch die richtige Anführung. Dank dieser Instrumente stellen wir uns unter die neue Einwirkung. In der Vergangenheit haben die Klimaveränderungen in der pflanzlichen und tierischen Natur zu radikalen Veränderungen geführt. Nun verändern wir selbst die äußerlichen Bedingungen und rufen das Licht hervor, das uns dazu zwingt, die alten Instinkte, Gewohnheiten, den Verstand und das Gefühl loszulassen. Folglich erfolgen in uns die Veränderungen, die der neuen Stufe der Entwicklung entsprechen.

Dieser Moment ist für uns unverständlich, in unserer Erinnerung haben wir keine Analogone für eine solche Transformation. Und auf diese Weise geht der Mensch von einer Welt in die andere über.

Frage: Wie kann der Mensch von seinen Instinkten und Gewohnheiten, vom Verstand und vom Gefühl zu einer Arbeit über dem Verstand übergehen?

Meine Antwort: Alles, was wir über den Verstand herausgehend begreifen, kommt zu uns mit Hilfe des Lichts, das uns zur Quelle zurückführt. Wir selbst sind dazu nicht in der Lage. Wir können es nur wollen, wenn wir uns dazu vorbereiten, und nicht mehr als das. Wir setzen immer das Licht in Betrieb, ein anderes Mittel existiert nicht.

Das Gleiche gilt für unser Leben, alle Veränderungen werden durch unsere Umgebung hervorgerufen. Die klimatischen Veränderungen haben die Entwicklung des Lebens stimuliert, die menschliche Gesellschaft macht aus einem Säugling einen Menschen. Auch wir sollten die Einwirkung des äußeren Faktors auf uns hervorrufen, der uns korrigieren wird. Somit verändern wir uns nicht selbst, sondern alle Veränderungen werden durch das innere Programm und die äußere Einwirkung hervorgerufen. Diese zwei Parameter schaffen in uns die Verhaltensmechanismen. Ein Teil davon basiert auf Instinkten, und ein anderes Teil auf Gewohnheiten, auf dem Verstand und dem Gefühl.

Hier ist es wichtig, daran zu denken, dass diese Mechanismen nicht zu der „Arbeit über dem Verstand“ zählen, die Rede ist von einer natürlichen Entwicklung, von der Evolution.

Auszug aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash, 09.09.2011

Die ewigen Werte

Die Gesellschaft der gegenseitigen Bürgschaft ist so organisiert, dass sie mich die ganze Zeit verpflichtet, ihr aktiver Teilnehmer zu sein, weil mit jeder meiner Bemühungen, die auf ihren Nutzen gerichtet ist, ich eine riesige Erfüllung und Begeisterung bekomme .

Jeder Mensch, der für das Wohl der Gesellschaft arbeitet, verdient Achtung und Ermutigung: die Medaillen, die Belohnung, die Zustimmung, die ihm eine große Freude bereiten. Denn ich empfinde keine Erfüllung aus dem Wissen, dass auf meinem Konto in der Schweizer Bank Geld angelegt ist. Ich genieße die Empfindung der eigenen Würde, der eigenen Wichtigkeit, Nützlichkeit und Ganzheit. Diese Freude ist um vieles größer! Dieses Gefühl wird mir niemand jemals wegnehmen können.

Aus der TV-Sendung „die integrale Welt“, 30.10.2011

Was werden unsere Kinder erben?

Meinung: (M.A. Kravchuk, Y.I. Krasnov, V. N. Malinin): Sogar ein Massenübergang zu neuen Technologien wird wenig effektiv sein, wenn die Nutzer dieser Technologien ihr Verhalten gegenüber der sie umgebenden Welt nicht verändern. Sie sollten einsehen, dass die Welt einen Organismus darstellt und die Menschen nur einzelne Bestandteile dieser verbundenen Welt sind.

Der Mensch hat den natürlichen, ausbalancierten Kreislauf der Naturkomponenten zerstört. Die Mehrzahl der in den letzten dreihundert Jahren entstandenen Produktionsstätten beruht auf  Technologien und Erfindungen, welche einseitig auf den Verbrauch und die Vernichtung ausgerichtet sind. Diese Produktion hat katastrophale Folgen für den Planeten hinterlassen.

In seinen Handlungen hat sich der moderne Mensch der Natur entgegengesetzt, er bekam das Gefühl, er könne über die Natur wie ein König herrschen. Aber die Natur beeinflusst den Menschen mittels ihrer komplexen Verbindungen.

Wir bekommen von den Weltführungskräften ständig die Vorstellung vermittelt, dass die moderne Zivilisation keine Alternative hätte, und dass die gegenwärtige Lage ein unvermeidbarer Preis für ein komfortables Leben wäre.

Die Behörden erklären uns, sie würden die Welt mit Energie und Nahrung versorgen, uns Arbeit verschaffen – dabei wird die Tatsache außer Acht gelassen, dass durch die von uns genutzten Technologien bereits den Kindern und Enkelkindern keine Überlebenschance mehr gelassen wird.

Somit stellt sich die Frage, wem solche Produktionsstätten und ihre Produktion nützen, wenn sie mit solchen Risiken für das zukünftige Leben der Menschheit verbunden sind? Für die Behörden und die Wirtschaftsführer lohnt es sich nicht, die globale Krise zu akzeptieren. Denn sie haben keine Lösung für sie.

Mein Kommentar: Die Wissenschaftler sehen die Wurzel des Problems im Widerstand der Menschheit gegen die Naturkräfte, und die Lösung der Krise in einem Austausch der egoistischen Instinkte gegen spirituelle Bestrebungen. Aber eine Methode zur Realisierung dieses Vorhabens haben sie momentan noch nicht gefunden.

Und entsprechend ihrem Charakter sind sie weit entfernt von der praktischen Umsetzung ihrer Theorien. Notwendig ist der Aufbau einer breiten und starken öffentlichen Meinung, sowie die Überzeugung der weltweiten Gemeinschaft der Wissenschaftler, damit sie „nach oben“ auf die Regierungen und „nach unten“ auf das Volk ihren Einfluss ausüben können. Dadurch wären die Lösungen seitens der Regierungen gewählt, welche die Wichtigkeit einer integralen und globalen Erziehung der gesamten Menschheit hervorheben würden.

Der Staat einer gegenseitigen Bürgschaft

Die nächste Gesellschaftsordnung der Welt wird auf der gegenseitigen Bürgschaft beruhen.

Die einfachen Menschen wollen lediglich leben, sich am Leben erfreuen, Sicherheit für ihre Zukunft haben, Garantien für ihre Kinder, eine anständige Kultur, Hobbys, Freiheit, Rechte, Arbeit, und die Möglichkeit zur Entwicklung haben.

Aber diese guten, einfachen Menschen wollen von einer Vereinigung nichts hören.

Wie können wir ihnen erklären, dass sie ohne Voranschreiten in Richtung auf die Vereinigung, welche die nächste Etappe der Menschheitsentwicklung darstellt, auf Krisen, Hunger und Tod zusteuern werden?

Obwohl wir schon vor vielen Jahren über die Krise der Gesellschaftsordnung gesprochen haben, über alles, was den Menschen bis hierhin gebracht hat, verstehen es weder die Führungskräfte noch die einfachen Menschen. Weder das Geld, noch die Macht oder die alten Führungsmethoden funktionieren.

Man sagt, dass sie die Welt in eine ausweglose Sackgasse geführt hat, wobei sich nur unsere veraltete Vorstellung über die Welt in dieser Sackgasse befindet.

Wir haben uns unter dem Druck der in uns entstehenden Verlangen entwickelt, und diesen Prozess nennen wir Evolution. Obwohl wir nicht anerkennen wollen, dass wir in diesem Prozess von der Natur gelenkt werden, handeln wir dennoch infolge der in uns entstehenden Verlangen und Gedanken, auch wenn uns diese Erkenntnis nicht behagt.

Wir werden in einem derartigen Maß von der Natur gesteuert, sind in so großem Maß ihre Sklaven, erfüllen in solchem Maß ihre Befehle, dass wir es schon nicht mehr bewusst wahrnehmen und glauben, dass wir frei seien. Aber es ist keine Freiheit, sondern eine Sklaverei, welche als solche nicht wahrgenommen wird, weil wir der Ausführung von den Befehlen seitens der Natur nicht widersprechen. Wir denken, dass es unsere Wünsche sind.

Wir haben in unserer Gesellschaft, unter der Anweisung der Natur, die Macht und das Geld zu einem Mittel der Lenkung gemacht, der Reichtum wurde zum Sinn des Lebens, Demokratie wurde zu einem Beruhigungsmittel der Massen. Der ganze Planet frisst sich selbst auf, ohne darüber nachzudenken, wie er dann leben wird, wenn alle Ressourcen zu Ende gehen werden. Wie wunderbar, dass die Krise begann, bevor die Ressourcen der Erde ausgeschöpft wurden.

Wir haben uns in die Welt des Wettbewerbs und der Konkurrenz hineingetrieben – dazu haben wir uns irreale Ziele und Werte ausgedacht. Wie wunderbar, dass die Krise begann, noch bevor wir aus Verzweiflung,über die Ausweglosigkeit unserer Existenz begonnen haben, in unbewußter Wut und aus dem Gefühl eigener Wertlosigkeit uns selbst und den Planeten zu zerstören!

Die Krise zeigt uns im Voraus, noch vor unserem vollständigen Bankrott, die Sackgasse unserer egoistischen Entwicklung, und führt uns auch ohne unseren Willen an die Vereinigung in ein einheitliches System heran, zu einer gegenseitigen Bürgschaft. Es obliegt dem Plan der Natur, uns zur Ähnlichkeit mit ihr zu bringen. Und ausgerechnet diesen Prozess sollen wir bewusst durchleben.

Im Ergebnis erreichen wir die vollständige Kenntnis des gesamten Systems der Natur, sowie ein Leben auf der Ebene der Ewigkeit und Vollkommenheit.

Die gegenseitige Bürgschaft kann nur bewusst erreicht werden, auf erzwungene Weise wird sie niemals funktionieren. Die integrale Welt erfordert eine integrale Zusammenarbeit, unabhängig von jeglichen Unterschieden (Rassen, Nationalitäten, Religionen, politischen Ansichten, Klasseneinteilungen usw.). Sie ist eine freiwillige Union aller Menschen und ist deshalb als Ergebnis einer globalen, integralen Erziehung zu realisieren.

Die Gesellschaft der gegenseitigen Bürgschaft verpflichtet sich, jedem das Notwendige zu geben, um eine würdige Existenz zu ermöglichen: Unterbringung, Beihilfe, soziale Sicherheit, Gesundheitsversorgung, Erziehung der Kinder und sonstiges.

Da die Welt nicht mehr die Steigerung unnötiger Produktion anstreben wird, sondern sich nur auf die Herstellung des Notwendigen konzentriert, wird der Arbeitstag begrenzt sein, die übrige Zeit wird dann dem Lernen und der Erziehung gewidmet. Unsere Bemühungen und der Sinn unserer Existenz werden die Offenbarung der höheren Welt, sowie die Enthüllung der integralen Vereinigung sein.

Folglich wird die Basis der Konkurrenz verschwinden, und ein gemeinsamer, gleicher Wohlstand aller Menschen auf der Erde wird zum Ziel der materiellen Existenz. Die Gesellschaft wird sich nicht um die Schaffung von Arbeitsplätzen, sondern um das Studium der Menschen sorgen, da es die gütigen Kräfte der Natur enthüllen wird.

Jede technische Neuentwicklung wird aufgrund der Notwendig ihrer Einführung, sowie ihrer Gemeinnützigkeit bewertet. Diese Bewertung basiert nicht auf der Begeisterung für den technischen Fortschritt, sondern ist ein Ergebnis der nachhaltigen Wirtschaftlichkeit.

Deshalb ist eine vollkommene Abwesenheit des technischen Fortschritts möglich – die Befriedigung der menschlichen Bedürfnisse erfolgt stattdessen durch die bereits existierende materielle Umgebung sowie durch die spirituellen Bestrebungen.

Es werden nur die lebensnotwendigen Wissenschaften und Techniken entwickelt, was zu größeren Einsparungen im Bereich der Naturressourcen führen wird. Das Nichtvorhandensein des Wettbewerbs, die Erfüllung des Arbeitsplanes im Laufe eines Arbeitstages, und dies nur im Maße der Notwendigkeit für die Existenz der Gesellschaft, werden die Menschheit in das Gleichgewicht mit der Natur bringen.

Denn der Mensch wird zu seinem menschlichen Alltag nur das Notwendige hinzuzufügen.

Die Gesellschaft stellt einen Körper dar und funktioniert nach dem Prinzip des tierischen Organismus, der nichts Überflüssiges produziert, sondern nur die Erreichung der Homöostase beabsichtigt.

Wie in jedem tierischen Körper ist der Kopf, (der Rat der Weisen) für alles verantwortlich, und die Menschen nehmen deren Entscheidungen nicht automatisch an, sondern aufgrund der umfassenden Erziehung und Bildung, die in ihnen die notwendigen Eigenschaften geformt haben, um die Entscheidungen der Weisen zu verstehen und zu akzeptieren.

Die Notwendigkeit der Bildung und der Erziehung besteht darin, dass der Mensch die menschliche Stufe begreifen wird, welche er – gemäß dem Plan der Natur und der Evolution – infolge der Vereinigung, und nach der Erreichung der Eigenschaften des Gebens, der Einheit und der Liebe erreichen soll.

Der Unterschied zu den vergangenen Etappen der Evolution besteht darin, dass wir heute verpflichtet sind, den Sinn unserer Existenz und der Entwicklung zu begreifen.

Die Werbung wird überflüssig sein. Die komplette Buchhaltung, die Banknoten werden sich erübrigen und durch Gutscheine ersetzt.

Die Versorgung des Einzelnen wird davon unabhängig sein, wo er arbeitet und überhaupt ob er arbeitet.

Industrie und Versorgung (kein Handel) werden nur auf der Ebene der Versorgung mit dem Notwendigen, nach einem Plan des vernünftigen Verbrauchs arbeiten. Dabei werden große Investitionen in die Umwelt getätigt, welche von den vergangenen Generationen geschädigt wurde.

Es wird den Ausdruck „freiwillige Bemühungen“ nicht geben, da jede Arbeit als freiwillig verstanden wird. Eine große Aufmerksamkeit wird den Orten der Massenerholung gewidmet werden.

Die Gemeinschaft wird nicht über eine zahlenmäßig überwiegende Masse von Arbeitslosen besorgt sein – die umweltfreundliche Reinigung der Waldgebiete wird organisiert werden, um die Natur in ihren natürlichen Zustand zurück zu bringen. Der Sinn wird nicht im bloßen Tun liegen, sondern in der gegenseitigen Fürsorge. Folglich wird sich das Alter des irdischen Lebens qualitativ an spirituelles Alter annähern.

Der Staat einer gegenseitigen Bürgschaft ist somit eine Gesellschaftsordnung der sozialen Gerechtigkeit, worin jeder Mensch den Platz einnehmen soll, an dem er am nützlichsten für die Gemeinschaft ist. Die Regierung wird aus einem Gremium von Menschen gebildet, die die nächste Etappe in der Entwicklung der gesamten Gesellschaft ausarbeiten, welche die Menschheit ans Schöpfungsziel, an das Ziel der Natur führen wird.

Die Religion und der Glauben werden keinen Bezug zum Staat haben.

Die letzte sozio-ökonomische Weltordnung, Arvut (Vereinigung), wird nach der
Regel „Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst“ gebaut. Der Übergang zu einer derartigen
Gesellschaftsordnung ist nur mit der freiwilligen Zustimmung der überwiegenden Mehrheit der Beteiligten und ohne gewaltsamen Umsturz der vorherigen Ordnung möglich.

Geld – Ware – Geld – Leere …

Das Verlangen zu genießen ist uns absichtlich gegeben. Und wir müssen zwei Kräfte nutzen, die in der Natur existieren: das Verlangen und den Genuss, um daraus das eigene Verlangen „zu formatieren“ und daraus das Gewünschte aufzubauen.

Wir haben keine Kontrolle über unsere irdische Wirklichkeit. Der Genuss wirkt auf das Verlangen ein und entwickelt es, „züchtet“ es mehr und mehr. Und so geht es weiter, bis unsere Zeit kommt, und wir das Gefühl bekommen, dass wir uns selbst nie erfüllen werden.

Es ist nicht überraschend, dass die Menschheit in ihrem Leben zur Verzweiflung kommt, und die allgegenwärtige Krise empfindet: in Beziehungen mit Kindern, Arbeit, Familie und in der Wissenschaft. Und die heutige Enttäuschung wird so global, dass wir verstehen müssen, dass wir es niemals schaffen werden, unsere Verlangen zu befriedigen. Auch das Geld, welches das Symbol jeder Erfüllung war, welche wir für dieses Geld kaufen konnten, wird uns nicht mehr erfüllen, weil wir uns in der Krise befinden.

Darin liegt die Ursache der Wirtschaftskrise, in welche die Welt derzeit eintaucht. Ihre Entwicklung kann noch einige Zeit dauern, aber am Ende muss sich die endgültige Enttäuschung bestätigen, damit wir begreifen können, dass unser egoistischer Wunsch niemals erfüllt wird. Und alle unsere bisherigen Versuche, ihn auszufüllen, waren nur eine Illusion.

Wir waren wie die kleinen, unvernünftigen Kinder oder die Blinden, welche erfolglos versucht haben, ihn auszufüllen.

Nun kommt zu uns endlich die Einsicht. Und jetzt kommen die Enttäuschungen, die bitteren Erfahrungen der gesamten vergangenen Menschheitsgeschichte zusammen, um uns an die große, endgültige Enttäuschung zu führen, vor der die gesamte Welt laut und verzweifelt schreien wird.

Das wird ein einstimmiger Schrei über die gesamte Geschichte des selbstsüchtigen Verlangen, und über die enorme Arbeit, die für es getan wurde. Und das alles nur dafür, um zu erkennen, dass dieser Wunsch ursprünglich nicht für die Erfüllung geschaffen wurde.

So kommen wir zum Punkt, von dem wir beginnen, auf unser Ego zu verzichten und fangen an, es zu korrigieren! Denn am Ende unserer gesamten Entwicklung erwarten uns die Güte und der Genuss. Der Sinn der Schöpfung ist es, den Geschöpfen Genuss zu bereiten.

Wie lässt sich das Gute im Geben erkennen?

Es gibt zwei Wege, mit deren Hilfe uns die Natur vorantreibt, unbewusst oder bewusst: der Weg des Lichtes oder der Weg des Leidens.

Der unbewusste Weg (ohne unser Wissen) ist ein Weg des Leidens. Da unsere Natur das Verlangen zu Genießen ist, so bewegen wir uns unter dem Einfluss des Guten oder des Schlechten fort und entwickeln uns dadurch langsam, Stufe für Stufe. Was empfinden wir nun als Gut und Böse?

Wir sind vom Licht erschaffen worden, das in uns das Verlangen nach Erfüllung geschaffen hat. Deshalb lernen wir alles, was sich im Licht und im Schöpfer befindet, schrittweise kennen, und nehmen es im Rahmen der eigenen Entwicklung als Gut oder im Gegensatz dazu als Böse wahr.

Es ist ein langer Weg, und lange erscheint uns alles auf eine verkehrte Art, wie es eben unserer Natur entspricht. Aber in dem Maße, in welchem die Kraft des Gebens uns lehrt, beginnen wir zu begreifen, dass unser Egoismus das Böse ist, das an all unserem Unglück schuld ist, und wie wunderbar es doch wäre, wenn wir uns bereits in der Eigenschaft des Gebens befänden, die uns über alles Böse erheben würde.

Eine solche Einsicht erscheint langsam in jedem von uns und in der Menschheit insgesamt. Und dies wird der Weg des Leidens genannt, weil wir aus den Schlägen jener Kraft lernen, welche uns von hinten vorantreibt.

Und gleichzeitig haben wir die Möglichkeit, die eigene Entwicklung zu beschleunigen und den Weg des Guten zu bestreiten. Das Gute wird als Geben bezeichnet, und es ist gut, diverse Übungen zu machen und verschiedenste Mittel einzusetzen, um eigenständig das Gefühl für das Böse in sich zu entwickeln, nicht aufgrund der Schläge, sondern mit Hilfe der Umgebung.

Daher sollen wir unsere Empfindsamkeit (Unterscheidungskraft) bezüglich Gut und Böse, Geben oder Empfangen, Nächstenliebe oder Hass sensibilisieren. Noch vor dem Schlag organisiere ich mich auf die Art und Weise, dass ich durch die Arbeit mit meiner Umgebung lernen kann, dass das Geben gut und das Empfangen schlecht ist.

Denn so funktioniert die Natur auch. Der Schöpfer hat das Ziel der Schöpfung festgelegt: die Verschmelzung mit dem Schöpfer, die Aneignung Seiner Eigenschaften – und das bedeutet „Weil Er gütig ist, sei auch du gütig“. Darum sollen wir alle unsere Eigenschaften an seine Eigenschaften angleichen. Das bedeutet, dass ich mich in mein Gegenstück verwandeln soll, und begreifen soll, dass meine Natur das Böse ist, aber die Natur des Schöpfers, das Geben, das Gute ist.

Die Methode, die ich anwende, um das Geben als gut wahrnehmen zu können, wird die Ausführung der Gebote, die Arbeit des Schöpfers genannt. Im Geben das Gute zu sehen, und im Egoismus das Böse, macht die Arbeit mit der Umgebung möglich.

Dafür zerbrach die Seele in viele Teile, in die einzelnen Seelen, und wir können mithilfe unserer gemeinsamen Arbeit lernen, dass die Verbindung und die Nächstenliebe gut sind. Folglich führt uns die Nächstenliebe an die Liebe zum Schöpfer heran. Denn dies ist eine persönliche und eine allgemeine Aufgabe für die Menschheit in dieser Welt.

Und darum geschah die gesamte Verbreitung von oben nach unten. Die gesamte bereits erfolgte Vorbereitung geschah, damit wir uns ab heute und zukünftig selbst bewusst entwickeln, und letzten Endes das Ziel erreichen.

Auszug aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash, 06.11.2011

EU steht kurz vor dem Zusammenbruch, die Welt ist in Kriegserwartung

Meinung (Ch.Torreblanca – der wissenschaftliche Mitarbeiter der EU für internationale Beziehungen): Das Gefühl, dass Europa auseinander bricht, wird mit jedem Tag deutlicher. Schließlich ist die Europäische Union die Erfindung des Menschen, und ihre Nützlichkeit rechtfertigt ihre Existenz.

Dieses grandiose Projekt kam unter günstigen Voraussetzungen zustande. Aber die heutigen ungünstigen Umstände können es leicht zerstören, besonders wenn die für seine Existenz verantwortlichen Partnern ihren Pflichten ausweichen. Viele loyale Menschen sind sich bewusst, dass die Gefahr der Auflösung der Europäischen Union ganz real wird.

Mein Kommentar: Vom Gesichtspunkt der Realisierung des Naturprogramms, welches die Menschheit zur einheitlichen Form bringen soll, wird der Zerfall der EU zur größten Verschärfung der Krise und zum Ungleichgewicht mit der Natur führen, was einen Schritt rückwärts und eine drohenden Bewegung Richtung Weltkrieg bedeuten würde.

Börsenmakler haben eine Leidenschaft für Zerstörung

Die Forschungsfrage „Wie können Börsenmakler oder Händler (Banken) aus psychologischer Perspektive gesehen, Milliarden Beträge verlieren?“ – beschäftigt seit langem die Experten.

Die konkreten Ergebnisse zu dieser Forschungfrage wurden genau dann herausgefunden, als der letzte skandalöse Fall der großen Verschwendung öffentlicher Gelder aufgedeckt wurde: Adovoli, ein Londoner Mitarbeiter der Schweizer Bank UBS, reduzierte die Kosten seines Arbeitgebers um 2,3 Billiarden $.

Das Ergebnis überraschte selbst die Forscher: Broker-Spezialisten besitzen mentale Eigenschaften, die psychisch kranke Personen charakterisieren: die Leidenschaft unkontrollierbarer Zerstörung. Das Handeln der Finanzleute ist völlig unabhängig von nichts und niemanden – mit einer Spannung höher, als die von Psychopathen.

Die psychologische Einzigartigkeit des Verhaltens von siebenundzwanzig Brokern wurde untersucht.
Es wurde erwartet, dass das Verhalten der Broker nicht weniger egoistisch und unverschämt sein wird, als das psychisch Kranker – jedoch wurden viel bessere Ergebnisse erreicht. Aber Banker haben nicht mehr als Menschen aus anderenTeams verdient, mit denen sie verglichen wurden.

Aber anstatt sich auf den maximalen Profit zu konzentrieren, haben die Broker sich bemüht, mehr zu bekommen als ihr Gegenspieler und verloren dabei im Endeffekt eine Menge Energie, um ihrem Gegner zu schaden.

Mein Kommentar: Natürlich führt der Egoismus zu erhöhtem Wettbewerb – Erfolg wird nicht durch Profit geschätzt, sondern im Vergleich zu anderen. Die Hauptsache ist, die anderen um jeden Preis schlagen. Nur ein Gefühl der völligen Abhängigkeit (eine Verbindung zwischen allen) wird den Wettbewerb beenden und Platz für eine gute Zusammenarbeit machen.

Aus dem Nebel erscheinende Welt

Es entstehen in mir allerlei Wünsche, und ich empfinde, dass sie nicht meine sind: „Wer bin ich?“, „Was bin ich?“, „Warum bin ich hier?“, „Was ist plötzlich in mich gefahren?“, „Ob ich es wirklich will oder nicht?“, „Und überhaupt, ich will gar nichts“.

Folglich denke ich darüber nach: „Warum will ich nichts?“. Weil alles nicht meins ist. Ofensichtlich gibt es außerhalb eine Quelle, die mich manipuliert. Einerseits hat der Mensch ein intuitives Gefühl, dass sie alle „nicht seine Wünsche sind“ und die Welt „mehrdimensional“ ist. Ich spüre, dass es jemanden gibt, der mich manipuliert und lenkt. Woher kommen dann meine Gedanken? Sind es meine Wünsche oder doch nicht?

Andererseits können die Wünsche, die in mir hochkommen, nicht realisiert werden. Ich weiß nicht, was mit ihnen zu machen ist und was sie mir nützen können. Ich führe einen inneren Kampf um ihre Realisierung. Ich fühle nicht, dass es meine Wünsche sind und verstehe nicht, was deren Realisierung mir nützen würde.
Außerdem gibt es ein riesiges System, das mir eine Welt zeigt, die ich nicht kenne. Ich empfinde, dass ich mich in einer unverständlichen Welt befinde.

Die Wünsche sind meine und doch nicht meine, die Welt ist unklar. Was ist zu machen?

Dieses aus dem Nebel allmählich entstehende Bild ist sehr charakteristisch fü

r unsere Generation. Dieses veränderte Weltbild ruft die Krise hervor.

Auszug aus der virtuellen Lektion, 25.09.2011

WHO: Liebe wurde offiziell als Krankheit anerkannt

Mitteilung: Liebe muss behandelt werden – zu einer solchen Schlussfolgerung ist die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gekommen. Das zarte Gefühl wurde in die offizielle Klassifikation der ernsthaften Erkrankungen eingetragen und den internationalen Krankheits-Code „F63.9″ bekommen.

Liebe wurde den psychischen Störungen zugeordnet – den „abnormen Gewohnheiten und Störungen der Impulskontrolle“. Zu Symptomen zählen ständige Gedanken an den anderen Menschen, Stimmungsschwankungen und sogar allergische Reaktionen. Wo das Ganze geheilt werden kann, teilt die WHO allerdings nicht mit.

Mein Kommentar: Es gibt keine Liebe, sondern das Verlangen, durch den anderen zu genießen, und wenn es andere Verlangen unterdrückt, dann ist es eine reale psychische Störung. Liebe bedeutet nicht, dass du durch jemanden genießen möchtest oder genießt, sondern dass du den anderen genießen lassen möchtest, außerhalb der Verbindung mit dir selbst.

In einem solchen Fall solltest du dich zuerst komplett von den Gedanken an dich selbst befreien, die Verlangen des anderen objektiv fühlen – und sie vollkommen uneigennützig erfüllen, d.h. ohne jegliches Resultat für dich selbst. Die Überprüfung des wahren Gefühls der selbstlosen Liebe kann darin bestehen, dass du dich vollkommen von der Erfüllung des anderen distanzierst und es einem fremden Menschen überlässt, dahingehend, dass niemand von dir weiß.