Erdrücke ihn mit deiner Liebe
„Sieh dir zuerst die Spuren deiner Mokassins an, bevor du über die Fehler anderer urteilst“ (indianische Weisheit).
Das ist richtig. Was bedeutet das für uns? – Man muss zuerst sich selbst korrigieren und dann kann man andere richtig wahrnehmen.
Sich selbst zu korrigieren bedeutet, meine Beziehung zu anderen zu korrigieren. Das heißt, dass sie absolut freundlich, zumindest aber absolut neutral sein sollte. Man darf die andere Person keinesfalls als korrupt, böse usw. ansehen. Und unter dieser Bedingung kann man die Wirklichkeit, die Wahrheit erkennen.
Frage: Und wie gehe ich mit einer Person um, die ich von Natur aus nicht mag? Er ist mein Feind.
Antwort: Man muss handeln, wie es heißt: „Derjenige, der einen Feind zum Freund macht, ist ein Held“.
Frage: Können Sie einen kleinen Rat geben, wie man das macht?
Antwort: Tue alles, was du ihm Gutes tun würdest, wenn du ihn wirklich lieben würdest.
Erdrücke ihn mit deiner Liebe. Das ist eine sehr schwierige Sache. Aber wenn die Erkenntnis kommt, dass die Welt darauf beruht und dass wir so handeln müssen (und das dauert Jahre!) – dann wird alles einfach.
Aus dem TV-Programm „Nachrichten mit Michael Laitman“, 15.07.2021
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Frage: Warum sagt in der Geschichte von Adam und Eva die Tora nicht aus, dass der Schöpfer hinter allem steht? Dann würden wir sofort verstehen, dass Er in Seiner ersten Gestalt sagt: „Iss nicht vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen“. In der zweiten Erscheinung als Schlange sagt er: „Iss!“, dann wieder als Gestalt Gottes: „Warum hast du gegessen?“ – Warum wird das nicht so geschrieben?
Es gibt eine spirituelle und eine irdische Führung, die in der Welt wirken. Die Eine arbeitet auf der Seite der Natur und treibt das Programm der Evolution wie geplant voran, „zur rechten Zeit“ und führt jeden und alle zu einem vorherbestimmten Zustand zusammen. Am Ende müssen sich die beiden Kräfte, Gut und Böse zusammenschließen, sich gegenseitig ergänzen und uns den Schöpfer vollständig offenbaren.
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