Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Was ist das Glück?

Frage: Wir sind geboren, um glücklich zu sein und danach streben wir. Aber das System, in dem wir leben, ist egoistisch. Um uns herum hat man „den amerikanischen Traum“ aufgeblasen, welcher eigentlich unerreichbar ist, denn um ihn zu erreichen, muss man viel Geld verdienen. Um Geld zu verdienen, muss man arbeiten. Die Wurzel des Wortes „Arbeit“ ist  „Sklave“. Das heißt, man hat aus uns Sklaven gemacht, damit wir angeblich glücklich sein könnten. Aber wir sind trotzdem unglücklich.

Wie kann man den Menschen glücklich machen? Wie würden Sie dieses Glück beschreiben?

Meine Antwort: Ich denke, dass das Glück nur im Gleichgewicht erreichbar ist. Wenn zwischen den Menschen die richtige Kommunikation miteinander entstehen wird, wenn sie beginnen, sich in der richtigen Gesellschaft zu empfinden und alle Probleme verschwinden, wenn die Umwelt unser inneres Gleichgewicht unterstützen wird, wenn der Mensch darin schwimmen wird wie ein Fisch im Wasser, dann wird er sich im Zustand der inneren und äußeren Ruhe befinden, was die Empfindung von Glück hervorrufen wird.

Mit anderen Worten, die Empfindung des Glückes entsteht nicht daraus, dass ich mich momentan egoistisch auslebe, und nicht wissen will, was weiter passieren wird, da außer mir noch weitere Egoisten existieren, die das Glück auf meine Kosten empfinden wollen.

Die Empfindung des Glückes entsteht infolge der gemeinsamen Vereinigung, infolge des Gefühls des Gleichgewichtes, ebenso wie im gesunden Organismus das volle Leben empfunden wird, wenn er richtig funktioniert und ausgewogen ist. Auch in der menschlichen Gesellschaft sollen wir der Natur nacheifern und zum Gleichgewicht streben, dann werden wir sehen, was unsere Lebensaufgabe ist. Die Empfindung eben dieses Zustands wird Glück sein.

Auszug dem TV-Programm „Medizin der Zukunft“, Teil 4, 07.04.2013

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Zurück zur unbeschwerten Kindheit

Frage: Unsere Seminare nach der integralen Methode sind mit einer ziemlich schweren inneren Arbeit verbunden. Die Menschen strengen sich sehr stark an, besonders wenn sie dabei sind, sich die Fertigkeit der Methode anzueignen. Was sollen wir erwarten? Wie sollen wir uns einstimmen?

Meine Antwort: Vor dem Seminar muss man den Menschen richtig einstimmen: „Entspanne dich! Schaue alle mit einem Lächeln an. Zuerst wird es ein künstliches Lächeln sein, später versuche einfach noch mehr und mehr natürlich zu lächeln. Schaue in die Herzen deiner Gesprächspartner. Versuche, sie zu mögen. Versuche ihnen nah zu sein“.

So langsam stimmen wir uns vor dem Seminar ein, denn wir wollen in uns die zusätzlichen positiven Eigenschaften entwickeln, die irgendwo tief in uns verborgen sind, aber die Natur entblößt in uns nur negative Eigenschaften, die wir ausgleichen wollen.

Deshalb muss man mit solchen Vorbereitungen beginnen: Gebt euch im Kreis die Hände wie die Kinder es tun, singt zusammen ein Lied. Das entspannt und verbindet die Menschen. Stellt euch vor, es sitzen viele respektable Männer und Frauen unterschiedlichen Alters, halten einander an den Händen und singen!

Der Mensch muss seine Sorgen ablegen, sich davon befreien, was ihn im privaten Leben beschäftigt: in der Arbeit und zu Hause. Denn alle wünschen es sich für einen Moment in die unbeschwerte Kindheit, an welche wir uns, mit seltener Ausnahme, immer mit Wärme erinnern, zurückzukehren.

Deshalb sollen sich die Menschen entspannen, ein kurzes Spiel spielen. Sie sollen sich so zusammen verbinden, dass von Anfang an Sympathien entstehen. Außerdem kann man einfach allen eine gleiche Aufgabe geben: „Jeder sagt zum Beispiel zum anderen etwas Nettes“, und damit beginnt das Seminar.

Auszug aus dem Gespräch über die integrale Bildung und Erziehung, 02.04.2013

Gegenseitige Bereicherung

Frage: Die Menschen, die an den Seminaren der integralen Methode teilnehmen, sind unterschiedlich gut darauf vorbereitet. Wie sollte man dann am besten die Kreise bilden: Die erfahrenen Teilnehmer in einen Kreis setzen und die Anfänger in einen andern?

Meine Antwort: Ihr könnt die erfahrenen Teilnehmer zusammen mit den Anfängern in den Kreis setzen, aber nur damit sie sich gegenseitig bereichern können. Einerseits gebt ihr den „alten Hasen“ eine Möglichkeit zu üben, damit sie später ihre eigenen Seminare durchführen können, andererseits könnt ihr den Neuen dadurch zeigen, was es für unerwartete Fragen, Antworten, Lösungen, Erleuchtungen und Überlegungen gibt, die die Anfängern noch nicht kennen.

Deshalb ist es besser, eine gemischte Gruppe zu bilden: sieben-acht Menschen von zehn sind Anfänger, die übrigen sind erfahren. Sie sollten die Anfänger nicht unterdrücken, sondern unterstützen und im Rahmen des Seminars ausrichten.

Auszug aus dem Gespräch über die integrale Bildung und Erziehung, 02.04.2013

Schützende Hülle

Europäischer Kongress. Lektion 5

Frage: In einer Kindergruppe betreibe ich die Methode der integralen Erziehung eine halbe Stunde drei Mal pro Woche und in der anderen zwei Mal. In der Gruppe streben wir nach Vereinigung und Verbindung. Wir ahmen die höhere Stufe nach, indem wir alle uns gegenseitig lieben. Und das, was wir machen, gefällt den Kindern. Aber in zwei Jahren werden sie weggehen. Was wird dann mit ihnen passieren? Werden sie darunter leiden, dass sie in diese nicht besonders freundliche Welt gehen müssen?

Meine Antwort: Macht euch keine Sorgen. Dem Menschen, der sich im System der integralen Erziehung entwickelt hat, wird es in der Welt um vieles leichter sein. Uns scheint es so zu sein, dass wir die Kinder auf unsere grausame Welt und jegliches Problem vorbereiten müssen. Es ist aber nicht notwendig. Im Gegenteil, diese angeblich „vorbereiteten“ Menschen leiden eben am meisten. Und wenn der Mensch alles sanftmutig hinnimmt, dann schafft er mit Hilfe des höheren Lichtes um sich herum eine schützende Hülle aufzubauen.

Auszug aus der 5. Lektion des Europäischen Kongresses, 22.03.2013

Das Zugeständnis ist ein Merkmal der Kraft und nicht der Schwäche

Frage: Sie sprechen über die Selbstaufhebung als Mittel des eigenen Wachsens und der Entwicklung. Gewöhnlich bedeuten Zugeständnisse bei einem Streit  doch eine Schwäche?

Meine Antwort: Selbstverständlich gebe ich nicht aus Schwäche nach, sondern wegen dem Wunsch, in der ehelichen Beziehung und überhaupt im Leben weiterzukommen. Auf solche Weise entwickle ich mich und nähere mich dem besseren Zustand. Ich bekomme davon einen Gewinn, so werde ich „ausgedehnt“, empfinde das Leben feiner.

Ich gebe meiner Ehefrau ein Glas Tee, aber ich verliere nichts dabei, ich bekomme ein zweimal größeres Glas Tee zurück. Damit kaufe ich doch ihre Wünsche, ihr Streben, ihre Träume und auch ihre Füllung! Ich genieße das Gefühl des Genusses, den sie bekommen hat, wie die Mutter, die das Vergnügen genießt, das sie ihrem Kleinen macht. Es ist bekannt, dass die Mutter das dem Kind Gegebene mehr genießt als das Kind selbst.

Dank der Zugeständnisse erhalte ich die neuen Instrumente der Wahrnehmung, die Möglichkeiten zu genießen. Sagt mir, wozu gehen die Menschen als Fans ihrer Mannschaft in das Stadion, sie können doch das Spiel im Fernseher zu Hause sehen? Aber im Stadion befindest du dich in der Umgebung tausender Menschen, deswegen genießt du dieses gemeinsame Erlebnis, ein Zusammenschluss der Gefühle. Das breitet deine Organe der Wahrnehmung, der Gefühle aus.

Du wirst genau so groß wie tausende Menschen um Dich herum, die schreien und springen. Sag mal, das ist doch ganz anderes, als wenn du zu Hause bleibst und dir auf dem Sofa liegend das Fußballspiel im Fernseher anschaust.

Frage: Welche Zugeständnisse zu Hause bringen mich zum Blühen?

Meine Antwort: Wenn du von der Arbeit hungrig zurückgekehrt bist und  Abendbrot isst und dein Kind um ein Stück von deinem Teller bittet, und du es ihm mit Vergnügen gibst, bedeutet das kein Zugeständnis. Du handelst doch deinem Wunsch entsprechend. Soll die Mutter gegen sich handeln, um sich um ihr Baby zu kümmern?  Wenn es so wäre, sollte ein Polizist neben jeder Mutter stehen, der aufpasst, dass das Kind nicht  verhungert und stirbt.

Deshalb nennt man eine solche Handlung nicht Selbstaufhebung. Aber wenn deine Frau von dir etwas fordert, und du nicht einverstanden bist – ist das etwas anderes. Im ersten Fall macht dir die Selbstaufhebung  Vergnügen, und im zweiten – bedrückt sie dich.

Man muss Zugeständnisse für die geliebten Kinder nicht lehren, es geschieht auf natürliche Weise. Aber die Zugeständnisse für den Partner sollst du selber lernen, um nicht aus einem natürlichen Instinkt zu handeln, sondern um der Führer deiner Entwicklung zu werden. Keine Natur wird deine Entwicklung steuern, sondern du selbst.

Frage: Aber wenn ich nachgebe, bedeutet das, dass nicht ich führe, sondern die Frau?

Meine Antwort: Du wirst das ganz anders wahrnehmen. Alles hängt davon ab, wie wichtig es für dich ist. Wenn das Baby für die Mutter weniger wichtig als sie selbst wäre, würde sie die Sorge vernachlässigen und nur an sich denken. Aber da die Natur bestimmt hat, dass das Kind für sie wichtiger als sie selbst ist, ist die Mutter bereit alles für es zu machen.

Jetzt müssen wir darüber nachdenken, wie wir uns zwingen können, auf uns zu verzichten und die Wünsche der Ehefrau höher als die eigenen zu sehen. Dazu soll das Ziel, die Belohnung, die du dafür bekommst, größer sein um zu überwiegen. Wir werden es zulassen, dass sie dir eine Bedingung stellt: wenn du jetzt für mich  das Geschirr abwäschst, werden wir danach zusammen dorthin gehen, wohin du gehen möchtest. Dann machst du ein Zugeständnis, wäschst das Geschirr ab, und ihr  geht zusammen los. Das heißt, das Ziel rechtfertigt die Mittel. Und wenn es so ist, müssen wir das Ziel erhöhen, damit es der Rechtfertigung dient. Wir brauchen eine solche Umgebung, für die dieses Ziel wichtig sein wird und die uns von den Vorteilen einer solchen Entwicklung überzeugen wird. Außerdem werden wir sehen, dass wir uns so von den Problemen retten, die uns ständig quälen. Diese Argumente sollen in solche Knoten verknüpft werden, damit ich aus der Notwendigkeit, dies zu realisieren, nicht mehr Reißaus nehmen kann. Es ist ein öffentlicher Druck notwendig, der mir ständig im Bewusstsein bleibt, damit ich so handeln muss.

Auf solche Weise erreiche ich eine Entwicklung auf allen Gebieten: innerlich entwickle ich die Persönlichkeit, ich verbessere die Beziehungen mit der Umgebung, auf der Arbeit, in der Familie, bezüglich der ganzen Welt. Die Hauptsache ist der Einfluss der Umgebung, weil es für den Mann schwierig ist, auch nur den kleinen Finger zu bewegen, wenn die Ehefrau ihn darum bittet.

Wenn er es für sich machen würde, würde er solche Probleme nicht haben – er ist bereit, sich zu bedienen. Jemand anderem zu dienen und den fremden Wunsch zu übernehmen, ist schon ein großes Problem. Er muss doch sofort daran denken, wozu er das macht, wo sein  Gewinn ist? Der Gewinn soll hier gegenseitig sein. Lasst uns miteinander vereinbaren, dass wir uns spielerisch ständig auf diese Weise zueinander beziehen wollen: ich mache etwas für dich, und du machst etwas für mich.

Auszug aus dem 40. Gespräch über ein neues Leben 25.07.2012

Die notgedrungene Achtung

Frage: Es gibt Menschen, die uns angenehm und solche, die uns unangenehm sind. Es gibt Freunde und Feinde. Kann man im Kollektiv gute Beziehungen zu allen haben?

Meine Antwort: Man sollte im Kollektiv vor allem  die ungesunden Beziehungen zwischen den Menschen offenbaren.

Angenommen, mir gefällt irgendein Mensch nicht. Ich kann ihn einfach nicht leiden, wobei ich selbst nicht weiß warum. Es gibt in ihm etwas, was mich abstößt und ich kann dagegen nichts tun. Mein Hass fließt buchstäblich „über den Rand“, ich bin quasi „giftig“.

Deshalb wäre es hilfreich, wenn die Umgebung, sehr akkurat und beiläufig, ihre Bewunderung für diesen Menschen äußern würde, ein paar gute Worte sagen  könnte. Plötzlich würde ich von jemandem hören: „Weißt du, ich habe vor kurzem gesehen, was er getan hat. Das war einfach fantastisch!“.

Zuerst ist diese Information für mich unangenehm, und später ändert sich, unter dem Einfluss der öffentlichen Meinung, meine Einschätzung ihm gegenüber, weil die von mir verehrten Menschen von ihm begeistert sind. Ich beginne allmählich, ihn zu respektieren und mich ihm gegenüber höflich und ohne Hass zu verhalten.

Hier muss man erkennen, auf welche Weise diese Beziehungen sich verändern. Möglicherweise, werden wir lange noch keine Freunde werden, aber mein Vorurteil wird augenblicklich in eine respektvolle Achtung umgewandelt.

In mir beginnt die Beziehung zu ihm sichtbar zu werden, die sich ins Positive verändert, und mir behilflich ist, mit dem Vergangenen zurechtzukommen. Das geschieht in mir auf einem natürlichen Wege. Meine Beziehung zu diesem Menschen beginnt sich notgedrungen zu verändern.

Auszug aus dem TV-Programm „Die Stammgeheimnisse“, 08.02.2013

Zuhause ist es gut, aber im Team zu sein ist besser

Frage: Eine neue Arbeitsform hat sich entwickelt: die „Teleheimarbeit“, auch „e-Work“ oder „Home Office“ genannt. Hierbei geht ein Arbeitnehmer nicht ins Büro, sondern arbeitet zuhause an seinem PC und geht nur ein paar Mal im Monat ins Büro. Ist das gut oder schlecht?

Meine Antwort: Ich denke, dass in diesem Fall eine Person dennoch an Depression und Leere leidet. Sie muss eine integrale Verbindung spüren. Alleine zu arbeiten wird nicht effektiv genug sein. Heutzutage ist es angebracht, weil es für Arbeitnehmer und Arbeitgeber sowie für eine Mutter mit Kindern praktisch ist. Aber es handelt sich um einen temporären Prozess.

Auf alle Fälle bedarf die Person der Integration in ein System, entweder an ihrem Wohnort oder basierend auf etwas anderem. Sie muss ständig ihr neues Verlangen befriedigen, fühlen, dass sie sich innerhalb eines integralen Systems befindet. In der Tat wird der in uns auftauchende integrale Egoismus uns doch dahin führen. Wir sind nicht frei; die Natur entwickelt uns auf diese Weise.

Auszug aus der TV-Sendung „Berufsgeheimnisse“, 03.02.2013

Ich werde lieber ein Hausmeister…

Frage: Vor mir liegt ein Brief, in dem ein Mensch fragt: „Warum soll ich arbeiten? Welchen Sinn hat meine Arbeit? Der Arbeitslohn ist natürlich wichtig. Aber wenn ich die Fahrtkosten minimieren und keine neue Kleidung anschaffen werde, die ich ständig erneuere, um jeden Tag etwas anderes zu tragen, wenn ich kein teures fertiges Essen kaufen werde, dann wird sich erweisen, dass ich zwei Drittel meines Lohn nur dafür ausgebe, um die Möglichkeit zu haben, meine Arbeit zu leisten! Ist es nicht besser als Hausmeister zu arbeiten: morgens alles erledigen und den ganzen Tag frei sein, wobei man von einem Drittel des vorherigen Lohnes ruhig lebt?“.

Meine Antwort: Genauso empfindet nicht nur ein einfacher Arbeiter oder Angestellter, sondern auch die Menschen auf den höheren Stufen der Macht, die gezwungen sind, ihrer Arbeit nach zu kommen, oder sie arbeiten aus der Angst heraus, ihre Arbeitstelle zu verlieren, oder wegen dem Gefühl der Verantwortung, oder weil ihnen die zwischenmenschliche Kommunikation lebenswichtige Energie gibt.

Aber immerhin kommen wir dahin, dass die Menschen sich verändern, dass in ihnen ganz neue Bedürfnisse nach neuen Füllungen entstehen. Dabei sind es keine finanziellen Füllungen, sondern das Verlangen, das innere Bedürfnis, die Qualität des Lebens zu verändern. Dein Leben basiert nicht darauf, was du gegessen oder getrunken hast, ob du am Abend weggegangen bist, oder dir ein Kleidungsstück gekauft hast. Darin wird eine neue in uns entstehende Leere empfunden.

Frage: Aber die Arbeit füllt diese Leere in vieler Hinsicht aus. Kann das sein, dass es gerade bei der Arbeit keine Möglichkeit gibt, um ruhig zu sitzen und über etwas anderes, wichtigeres nachzudenken?

Meine Antwort: Aber dies ist kein Heilungsprozess, sondern nur eine Ablenkung, ein schmerzstillendes Medikament, welches das eigentliche Problem nicht lösen wird.

Wir sehen, dass viele Menschen bereit sind, ohne Lohn zu arbeiten, damit diese Arbeit ihnen eine Füllung, eine Sättigung gibt.

In uns entstehen solche neuen Verlangen, neue Leeren, die wir verpflichtet sind, zugunsten der Gesellschaft, zugunsten der integralen Verbindung, in der wir uns erwiesen haben, auszufüllen. Unsere vorherigen egoistischen Verlangen werden in die neuen Bedürfnisse, die eine Verbindung mit der Umgebung erfordern, umgeformt. Wir befinden uns lediglich auf der Stufe des Entstehens eines neuen integralen Egoismus, aber immerhin wird es schon empfunden.

Auszug aus der TV-Sendung „die Hauptgeheimnisse“, 03.02.2013

Die unvorhersehbare Welt

Frage: Müssen wir in dem Prozess der ganzheitlichen Erziehung offen legen, dass wir nicht genau wissen, wie die zukünftige Gesellschaft sein wird?

Meine Antwort: Wir müssen die ganzheitliche Erziehung umsetzen und dementsprechend werden wir sehen, wie man sich am besten den neuen Zuständen anpasst, um die Welt schrittweise zu verändern.

Das ist die Welt, die wir noch nicht einmal vorhersehen können, deshalb sollten wir dem in keiner Weise vorgreifen.

Tatsache ist, dass wir uns immer linear unter dem Druck unseres Egoismus entwickelt haben und deshalb konnten wir die nächsten Bilder, Zustände und Pläne für die Zukunft vorhersagen, aber hier nicht.

Der Plan für den Aufbau einer integralen Gesellschaft liegt mehr als alles andere nur in der Organisation unserer Weiterbildung und der ganze Rest ist darauf zurück zu führen. Deshalb gibt es keinen langfristigen Plan, das Tempo der Veränderung hängt vom Menschen ab.

Von dem Moment an, wo wir diese Idee akzeptieren, wird es sehr einfach. Das heißt, ich sollte mich nicht dazu zwingen, mich in ein zukünftiges System einzufügen. Ich werde das System, welches ich erreichen will, erreichen. Wir werden bereits integral, frei. Die Hauptsache für uns besteht darin, uns der Einheit, der gegenseitigen Bürgschaft zu verpflichten,  sonst nichts, daraus folgt der Rest.

Auszug aus der TV-Sendung die „Integrale Welt“, 28.11.2012

Erfolgsgeheimnis

Frage: Welches Ergebnis zeigen die Seminare für die integrale Erziehung?

Meine Antwort: Die Menschen beginnen einander intensiver zu fühlen, sie beginnen das integrale System zu offenbaren, das sie tatsächlich miteinander verbindet, denn wir befinden uns im System der uns verbindenden Naturkräfte. Früher beinhaltete dieses Systems folgendes Prinzip: „Wer ist schneller, wer ist besser, wer ist stärker, wer ist“ klüger?“, und jetzt beinhaltet es die gegenseitige Verbindung. Die Verbindung bringt den Menschen zum Gleichgewicht.

Heute kannst du klug, reich oder besonders sein, aber dennoch keinen Erfolg im Leben haben, weil der Erfolg oder die Erfüllung, die Empfindung des Glückes oder die Empfindung eines Ergebnisses infolge der richtigen Beziehung  untereinander zustande kommt. Dazu sollen wir die Menschen führen.

Sie werden fühlen, wie die Verbindung, das Wohlwollen, die Empfindung des gemeinsamen Schicksals, der gemeinsamen Bewegung dem Menschen eine Erfüllung gibt, wofür er anstrebt im Kollektiv zu sein.

Auszug aus dem TV-Sendung „die Stammgeheimnisse“, 03.02.2013